DE212894C - - Google Patents
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- DE212894C DE212894C DENDAT212894D DE212894DA DE212894C DE 212894 C DE212894 C DE 212894C DE NDAT212894 D DENDAT212894 D DE NDAT212894D DE 212894D A DE212894D A DE 212894DA DE 212894 C DE212894 C DE 212894C
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- Germany
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- attached
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J31/00—Ink ribbons; Renovating or testing ink ribbons
- B41J31/14—Renovating or testing ink ribbons
Landscapes
- Coating Apparatus (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15#. GRUPPE
ALFRED BODE in BERLIN.
bewegten Wringwalzen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Färben von Schreibmaschinenbändern, bei welcher
im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen das Farbband nicht einfach durch den Farbbehälter bzw. die Farbe hindurchgezogen,
sondern innerhalb dieses Behälters mehrmals in die Farbe hinein-, und aus ihr herausgezogen wird, so daß das Band die
Farbe möglichst reichlich einziehen lassen ίο kann, ohne daß dadurch seine Oberfläche fast
trocken und farblos wird. Vielmehr haftet auf dieser die Farbe infolge des mehrfachen
Eintauchens ebenfalls sehr reichlich. Zu diesem Zwecke sind nach der Erfindung am
Boden des Farbbehälters Erhöhungen vorgesehen, in deren Zwischenräume am Behälterdeckel
befestigte Führungswände hineingreifen, so daß das Farbband zwischen beiden auf
und nieder hindurchgezogen wird: Damit beim Aufklappen des Behälterdeckels die von
den Führungswänden ablaufende Farbe in den Behälter zurückfließt, ist an dem Deckel ein
Tropfblech angebracht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar in
Fig. ι in Seitenansicht und teilweisem Schnitt, in
Fig. 2 in Draufsicht und in
Fig. 3 der Farbbehälter mit geöffnetem Deckel in schaubildlicher Ansicht.
Auf der Grundplatte 1 sind die Lagerböcke 2 befestigt, in deren oben offenen, etwa
im Winkel von 45 ° geneigten Ausschnitten die Achse 4 drehbar ist, Diese kann aus den
Lagerböcken leicht herausgenommen werden und trägt die Spule 5, von welcher das zu
färbende Band 6 sich leicht abrollen läßt. • Der Farbbehälter 7, in welchen das Band zunächst
hineingelangt, hat nach der Erfindung einen wellenförmig gewölbten Boden 8, weleher
das auf ihm entlang gleitende Band 6 im Behälter auf und nieder führt. Dabei wird das Band auf dem Boden niedergehalten
von den am Behälterdeckel 9 angebrachten Führungswänden 10, hinter denen zweckmäßig
ein Tropfblech 11 (Fig. 3) angebracht ist, welches das Abtropfen von Farbe bei geöffnetem
Deckel verhindert. In den Lagerböcken 12 drehen sich die Wringwalzen. Auf der Achse,
beispielsweise der unteren Walze, sitzt ein Zahnrad, welches von dem mittels einer
Kurbel bewegten Trieb in Gang gebracht wird. Die obere Walzenachse liegt in einer
verschiebbaren Führung, auf welche die in einer Verbindungsstange drehbare Druckschraube
wirkt. Unterhalb des zwischen die Wringwalzen emporgeführten Bandes ist ein Tropfblech angebracht, welches beim Auspressen
des Bandes etwa von diesem oder von den Walzen abtropfende Farbe in den Behälter
7 zurückfließen läßt. Auf der unteren Walzenachse ist ein Schnurrad befestigt, welches
mittels einer Gummischnur o. dgl. mit dem Schnurrad auf der Aufwickelachse verbunden
ist. Letztere lagert in Lagerböcken, von denen der hinten liegende mit demselben
Ausschnitt wie die Böcke 2, der vordere dagegen mit einem entgegengesetzt geneigten
Ausschnitt versehen ist. Die Gummischnur hält also die Aufwickelachse in dem vorderen
Lager infolge ihrer Zugwirkung sicher fest und drückt die Achse auf ihrem Ende in das
hintere Lager hinein. Trotz ihrer sicheren Befestigung läßt sich die Achse also schnell
und bequem ausheben, um beispielsweise die Wickelspule auf- oder abzuziehen. Die Spulen
können mittels Klemmfedern auf den Achsen 4 bzw. der Aufwickelachse festgehalten werden.
Im einzelnen kann die Färbevorrichtung
natürlich beliebig anders ausgeführt werden.
Anstatt zwei Führungswände 10 können — jedoch unter Verwendung eines mit entsprechend
mehr Erhöhungen versehenen Bodens 8 — deren drei oder noch mehr vorgesehen
sein.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Selbstfärben von Schreibmaschinenbändern mit von Hand
bewegten Wringwalzen, infolge deren Drehung das Band durch einen Farbbehälter hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet
, daß der Farbbehälter (7) mit einer oder mehreren Bodenerhöhungen (8) versehen ist, in deren Zwischenräume am
Behälterdeckel (9) befestigte Führungswände (10) hineingreifen, so daß das Band
sich zwischen beiden (8,10) hindurchzieht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Führungswänden
(10) am Klappdeckel (9) ein Tropfblech (11) angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR381057T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212894C true DE212894C (de) |
Family
ID=8895344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212894D Active DE212894C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212894C (de) |
| FR (1) | FR381057A (de) |
-
0
- DE DENDAT212894D patent/DE212894C/de active Active
-
1907
- 1907-08-21 FR FR381057A patent/FR381057A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR381057A (fr) | 1907-12-27 |
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