DE2128605A1 - Neue Cephalosporansäurederivaten und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Neue Cephalosporansäurederivaten und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
GIBA-GEIGY AG, BASEL (SCHWEIZ)
Case ■ 4-7084/1+2'
DEUTSCHLAND
'If.
■0.
Neue Cephalοsporansäurederivaten und Verfahren zu ihrer
Herstellung.
Gegenstand der Anmeldung ist ein neues Verfahren zur Herstellung..,
von Cephalosporansäurederivaten, nämlich von 3-Desace
toxyme'thyl-3-formyl-7-aminocephalosporansäure (3-Formyl-7-amino-cephr3~em-4-carbonsäure)
und ihren 7-Acylderivaten der Formel I " ·
X-NH-CH-
O'
-CH
CH2
C-CHO
COOR,
109852/1939
Ψ1
2T28605
worin X ein Wasserstoffatom oder einen Acylrest und R
ein Wasserstoffatom, ein salzbildendes Kation oder OR,
eine abspaltbare substituierte Methylestergruppe bedeutet.
Im US-Patent 3/351*596 ist ein Verfahren zur Herstellung
gewisser Ester der Formel I beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, dass Verbindungen, welche statt der
Pormylgruppe eine Hydroxymethylgruppe aufweisen, oxidiert
werden. Als Oxidationsmittel werden oxidierende Metallverbindungen wie oxidierende Metalloxide, z.B. Chromtrioxid
oder Mangandioxid angeführt. Als Ester werden u.a. Niederalkylester
und Fhenylester sowie leicht eliminierbare Ester wie Benzyl^, p-Methoxybenzyl-, 3,5-DimethQxybenzyl-, Biphenylmethyl-
und C,-Cg-Haloalkylester genannt. Jedoch hat
sich gezeigt, dass die genannten leicht eliminierbaren Ester von 3^Fprmylverbindungen der Formel I nach dem beschriebenen Verfahren nicht in nennenswerter Ausbeute hergestellt
werden können, weil die Halogenalkylester unter den bekannten Herstellungsbedingungen lactonisieren und die
■ ·
Ester des Benzyltyps, vor allem Diphenylmethyle st er, durch das Oxidationsmittel angegriffen werden. Daher können nach dem patentierten Verfahren praktisch keine Ester hergestellt werden, die in die freie Säure bzw. deren Salze der Formel IXiberführbar sind. " "
Ester des Benzyltyps, vor allem Diphenylmethyle st er, durch das Oxidationsmittel angegriffen werden. Daher können nach dem patentierten Verfahren praktisch keine Ester hergestellt werden, die in die freie Säure bzw. deren Salze der Formel IXiberführbar sind. " "
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Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass die Oxidation von abspaltbaren substituierten Methylestern
der jJ-HydroxymethylverMndung mit aliphatischen Sulfoxiden
in Gegemvart von Carbonsäureanhydriden vorgenommen werden kann und dass dabei weder die Estergruppe noch die Sulfidfunktion
angegriffen .wird; Die Estergruppe kann nach bekannten
Methoden wieder,abgespalten werden. Das erfindungsgemässe
Verfahren ist daher dadurch gekennzeichnet,, dass man Verbindungen
der Formel II
COOR
worin X die angegebene Bedeutung hat und OR für eine abspal
tbare substituierte Methylestergruppe steht, mit aliphatischen
Sulfoxiden in Gegenwart von Carbonsäureanhydriden
oxidiert und, wenn erwünscht, die Estergruppe abspaltet und,
wenn erwünscht, die erhaltene Verbindung in ein Salz oder ein erhaltenes Salz in ein anderes Salz überführt.
Als aliphatische Sulfoxide sind vor allem zu nennen Diniederalkylsulfoxide, besonders Dimethylsulfoxid,
Diäthylsulfoxid, Dlpropylsulfoxid, Dibutylsulfoxid und
Niederalkylensulfoxide, z.B. Tetrainethylensulfoxid.
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Unter Carbonsäureanhydriden sind normale und gemischte Anhydride mono- oder dib.asischer aliphatischer
oder aromatischer Carbonsäuren zu verstehen. In erster Linie kommen Anhydride von Niederalkancarbonsäuren oder
rnonoeyclischen aromatischen Carbonsäuren, ,z.B. Propionsäureanhydrid,
Pivalinsäureanhydrid,. Bernsteinsäureanhydrid, Benzoesäureanhydrid, Phthalsäureanhydrid, vor allem
aber Essigsäureanhydrid, in Betracht.
Das SuIfoxid wird zweckmässigerv/ei'se im Ueberschuss
und das Anhydrid in etwa der gleichen molaren Menge wie das SuIfoxid angewendet. SuIfoxid und Anhydrid*können'
auch als Lösungsmittel dienen. Man kann auch zusätzlich inerte Verdünnungsmittel wie Benzol, Toluol, oder Gemische
von inerten Lösungsmitteln verwenden.
Die Oxidation kann unter Kühlung oder leichter Erwärmung, z.B. bei Temperaturen von ca. -50 bis +70 C, durchgeführt
werden; vorzugsweise arbeitet man bei Zimmertemperatur.
. Das neue Verfahren kann zur Herstellung beliebiger 7-Acylamino-cephalosporansäUrederivate der Formel I verwendet
werden. Es sei darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemässe
Oxidation von Verbindungen der Formel II zu Verbindungen der Formel I nicht abhängig ist von der Art des Acylrestes
X in 7-St'ellung des Cephalosporin-Ringsystems. X kann
daher die Bedeutung aller auf dem Cephalosporin-Gebiet be-
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kannten N -Acylreste haben. Falls diese Acylreste funktioneile Gruppen, wie z.B. Hydroxy-, Amino-., Carboxyl- oder Mercaptogruppen
aufweisen, ist es vorteilhaft, sie bei der Reaktion vorübergehend in bekannter Weise zu schützen, insbesondere
durch Schutzgruppen, wie sie für Aminosäuren, z.B. von der
Peptidsynthese her (vgl. beispielsweise das belgische Patent Nr. 757'786 (Case 6875/1+2/E)) bekannt sind. Die Schutzgruppen
können nachträglich, wenn erwünscht, aus der erhaltenen Verbindung der Formel I abgespalten werden, so dass man
die Verbindung mit freien funktioneilen Gruppen im Acylrest X erhält. Wenn die Verbindung der Formel I in andere
antibiotisch aktive Cephalosporinverbindungen umgewandelt werden soll, kann es zweckmässig sein,
die Schutzgruppen in der Verbindung der Formel I zu belassen und· erst nach Vollzug der Umwandlungsreaktion
abzuspalten.
Als auf dem Cephalosporin-Gebiet bekannte Acylreste, ä
die bei dem vorliegenden Verfahren in den Verbindungen der Formel I als Substituent X vorhanden sein können, sind beispielsweise
die Acylreste zu nennen, die in den folgenden U.S. Patenten aufgeführt sind:
3,218,318 (Flynn et al., publ. I6.II.I965), 3,236,84-1 (Kuehl
et al., publ. 22.2.I966), 3,252,973.(Flynn et al., publ.
24.5.I966), 3,261,832 (Cowley et al., publ. I9.7.I966),
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3,270,009 (Plynn et al., publ. 30.8.1966), 3,351,596
(Chamberlin, publ. 7 .II.I967), 3,355, 452 (Fechtig et al.,
publ. 28.II.I967), 3,483,197 (Bickel et al.j, publ. 9,12.1969),
3,484,437 (Urech et al., publ. I6.i2.i969) oder franz.
Patent 2,012,122 (Johnson et al.).
So kann der Aeylrest vor allem der Rest einer Carbonsäure oder Thiocarbonsäure oder ein von der Kohlensäure'sich
ableitender Rest} z.B. ein Carbaminsäure- oder Monokohlensäuree st err e st, sein. Der Carbonsäure- oder Thiocarbonsäurerest kann
sich herleiten von gegebenenfalls substituierten aliphatischen.,
eyelöaliphatisehen, eyeloäliphatisch-aliphatischen, araliphatischen
3 heterocyclischen oder heterocyclisch-aliphatischen
Carbonsäuren*
In dieser Hinsieht sind zu nennen: 1) Ein Rest der Formel
R2 (CHg)nCO ,
worin η für eine ganze Zahl von 0 bis 4, vorzugsweise für 0 oder 1 steht und die Methylengruppe (n) gegebenenfalls
substituiert ist (sind) und worin Rp ein unsubstituierter
oder durch einen oder mehrere Substituenten substituierter Aryl-, Cycloalkyl-, Heteroeyelyl-, Aryloxy-, Arylthio, Cyeloalkoxy,
Cycloalkylthio-, Heterocyciyloxy oder Heterocyclylthiorest ist. Arylreste sind mono- oder bicyclische carbocyclische
Reste, besonders Phenylreste. Cycloalkylreste sind
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4- bis 8-gliedrig, vor allem Cyclopentyl und Cyclohexyl.
Heterocyelylreste sind mono- oder bicyelische Reste mit
Stickstoff, Sauerstoff und/oder Schwefel als Heteroatomen,
besonders Reste mit 1-4 Het-eroatomen und insgesamt 5 oder 6
Ringatomen. Die Reste können ungesättigt oder teilweise oder ganz gesättigt sein und können einen ankondensierten Benzolring
enthalten. Als Beispiele sind zu nennen: Furyl, Thienyl, Pyrryl, Cumaryl, Thiocumaryl, Indolyl, Oxazolyl, Thiazolyl,
Imidazolyl, Pyrazolyl, Triazolyl, Tetrazolyl, Thiadiazolyl, Oxadiazolyl, Thiatriazolyl, Pyranyl, Pyridyl, Chinolyl,
Pyrimidyl, Pyrazinyl, Thiazinyl, Dithiazinyl, Thiadiazinyl,
Triazinyl, Tetrazinyl-, gegebenenfalls mit ihren Isomeren^
und ihre Hydrierungsprodukte. Als Substituenten der Ringe sind vor allem zu nennen: niedere Alkyl- und niedere Alkoxygruppen
sowie niedere Carbalkoxygruppen mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen
wie Methyl, Aethyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Methoxy,
Aethoxy, Bropoxy, Butoxy, Pentoxy^ Methoxycarbonyl, Aethoxycarbonyl,
Propoxycarbonyl, tert.Butyloxydarbonyl, tert.
Amyloxycarbonyl, ferner Halogenatome wie Fluor, Chlor, Brom, ä
Jod und das Pseudohalogen Trifluormethyl, die Nitrogruppe,
die Pormylgruppe, die Cyangruppe, die Carboxycarbonylgruppe,
weiter die Hydroxy-, Amino-, Carboxy- und Mercaptogruppe mit
den z.B. im oben erwähnten belgischen Patent Nr. 757*786
genannten Schutzgruppen, ferner unsubstituiertes oder in
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der erwähnten V/eise substituiertes Phenyl. Als Substituenten
der Methylengruppe (n) kommen die gleichen v/ie für die
cyclischen Reste, jedoch mit Ausnahme der Niederalkylgruppe, in Betracht. Besonders hervorzuheben sind Reste
mit einer mono-substituierten Methylengruppe. Als einige
Beispiele von Resten der Formel R (CHp) CO seien genannt: 2,6-Dirnethoxybenzoyl, Tetrahydronaphthoyl, 2-Methoxynaphthoyl,
2~Aethoxy-naphthoyl, Cyclopentanoyl, 2-Phenyl- .rr...ht
5-methyl-isoxazolyl-carbonyl, 2-(2'-Chlorphenyl)-5-methyl-
isoxazolyl-carbonyl, Phenylacetyl, Thienyl(2)-acetyl3 Thienyl(3)·
acetyl, Puryl(2)-acetyl, S-Phenylthioacetyl, Phenöxyacetyl,
S-Bromphenylthioäcetyl, α-Phenpxypropionyl, a-Phenoxy-phenylacetyl,
a-Methoxy-phenylacetyl, a-Methoxy-3,1!— dichlor-phenylacetyl,
S-Benzylthioacetyl, S-Benzylthiopropionyl, Pyridyl (2) -.
thioacetyl, Tetrazolyl(5)-acetyl, Tetrazolyl(l)-acetyl, Imidazolyl(2)-acetyl,
Imidazolyl(1)-acetyl, Imidazplyl(2)-thioacetyl, 1,3,4-Thiadiazolyl(2)-thioacetyl, Thiazolinyl(2)-thioacetyl,
1,2,4-Triazolyl(3)-thioacetyl, 5-Mercapto-l,3^^~
iadiazolyl(2)-thioacetyl, 5-Amino-tetrazolyl(l)-acetyl,
α-Amino-a-phenyl-acetyl, α-Cyan-α-phenyl -acetyl, α-Hydroxy- ■■
α-phenyl-acetyl, α-Carboxy-a-phenyl-acetyl, ctrrMethoxy-aphenyl-acetyl,
a-Azido-a-phenyl-acetyl, a-Pormylamino-aphenyl-acetyl,
α- (2,2,2-airichloräthyloxycarbonylamino)-aphenyl-acetyl,
a-(tert.butyloxycarbonylamino)-a-phenyl-acetyl,
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α- ^-Jodäthoxycarbonyl^-a-phenyl-acetyl, α- (2-Bromäthoxycarbonyl)
α-phenyl-acetyl, α-(2-Biphenylyl-2-propyloxycarbonyl)-α-phenyl-acetyl
sowie entsprechende p-Hydroxyphenyl-acetyl-, p-Chlorphenyl-acetyl, Cyclohexyl-acetyl, Thienyl (2)-acetyl-,.
Thienyl (5)-acetyl- und Furyl(2)-acetylreste, welche in a-Stellung
die für Phenyl-acetyl genannten Substitu.enten tragen.
Weiter ist als Acylrest X zu nennen: 2) Ein Rest der Formel
CnH2n+lC0 Oder CnH2n-lC(\
■worin η für eine ganze Zahl von. 1 bis J steht und die Kette
gerade oder verzweigt und gegebenenfalls von einem Sauerstaffoder Schwefelatom unterbrochen und/oder durch einen oder
mehrere Substituenten substituiert ist. Als Substituenten
kommen die gleichen in Betracht, die oben unter l) für die
cyclischen Reste genannt sind, mit Ausnahme der Niederalkylgruppe,
ausserdem die Azidogruppe und eine Ureldogruppe. Als Beispiele für Acylreste dieser Art sind zu nennen:
Acetyl, Proplonyl, Butyryl, Valeryl, Hexanoyl, Heptanoyl, .
Octanoyl, Vinyl, Acrylyl, Crotonyl, 2-Pentenoyl, Butylthioac.etyl,
Allylthioacetyl, Chloracetyl, Bromacetyl, Dichloracetyl, Dibromacetyl, Dijodacetyl, Difluoracetyl, Trifluoracetyl,
ß-Brompropionyl, Cyanacetyl, ß-Cyanpropionyl, 6-Arnirio-6-carboxy-valeryl, ß-Phthaloylamino-Ö-carboxy-valeryl,
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• ß-Aethoxycarbonylamino-ö-carboxy-valeryl, δ-Isobutyloxyearbonylamino
- δ-carboxy-valeryl, δ-Benzyloxycarbonylamino δ-carboxy-valeryl,
ö-Aethylarninocarbonylamino-ö-carboxyvaleryl,
6- (n-Butyl) - amino carbonylaniino -6-carboxy-valeryl,
δ- (tert.Butyloxycarbony lamino) -δ-carboxy-
valeryl, ß-(2J2,2-Trichloräthyloxycarbonylamino)-6-carboxyvaleryl,
δ- (2 -Bipheny Iy 1 -2 -propy loxy carbonyl) -δ-carboxy-"valery"1,
δ- (2-Joääfeiioxy carbonyl) -δ-earboxy -valery 1, δ- ( α-chloracetyl)-amin'ö^S-carbBixy-^aleryl,
6-(a.,a-dieliloraceiiyl)-an!inoy2;i
S-Benzaylamino-Ö-carbOxy-valerylj 6-
a-azxdö-
acetyl-3s our-KIeii&Gi^yesrbQnylacefcyl, a-Aethoxycarbonyl-acetyl s
OL3 a-EaimetnQxyearbony 1-acetyl, α,α-Diäthoxycarbonyl-acetyl
und (XHCyan-ßr-dimethylacryl.
Wei'teer ist als Äcylrest X zu nennen:
3) Ein Rest, der Formel
R-KH-CO,
worin R ein unsubstxtuierter oder substituierter aromatischer
araliphatischer oder aüphatxscher KohlenviasserstQff-
resty vorzugsvieise ein unsubstituierter oder substituierter
Niederalkylrest ist. Als Substituenten der aromatischen
und araliphatischen Reste sind die gleichen zu nennen, wie
sie unter l) für die cyclischen Reste genannt sind, als
Substituenten der aliphatischen Reste die gleichen, mit Ausnahme der Niederalkylreste. Als Beispiele für Acylresfce
dieser Art sind zu nennen: Methylcarbamoyl, Aethylcarbamoyl,
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Propylearbamoyl, lsopropylearbamoyl, tert.Butylearbamoyl,
Phenylcarbainoyl, p-Chlorphenyl-earbamoyl, Benzylcarbamoyl,
.ß-Chloräthylearbaraoyl, iJl-DiiDetiiyl-2-chlorät.hylcarbamoylJ '
2-Brompropyl-carbamoyl.
Weiter sind als Acylrest X zu nennen: 4) Ein Rest der Formel
R^-O-CO, · ? , -
worin Rj, die gleiche Bedeutung wie R^ unter 3) hat. Als
Beispiele für Acylreste dieser Art sind zu nennen:
Methyloxycarbonyl, Aethyloxycarbonyl, Propyloxycarbonyl, f
tert.Butyloxycarbonyl, tert.-A'ffiyloxyearbonyl·, Allyloxycarbonyl,
Cyclopentyloxycarbonyl, Cyclohexyloxycarbonyl 3
Adainantyloxycarbonyl, To IyI oxy carbonyl, Benzyloxycarbonyl,
p-Methoxy-benzyloxycarbonyl, 2-(p-Biphenylyl)-2-propyloxycarbonyi.
Besonders hervorzuheben sind als Acylreste X
ein "unsubstituierter oder wie erwähnt substituierter Phenyl- . acetyl-,
Phenoxyacetyl-, Phenylglyeyl-, Thienyl(2)-acetyl-,
Thienyl(3)-acetyl-, Furyl(2)-acetyl-, Tetrazolyl(l)-acetyl-, *
Methoxyearbonyl-acetyl-, Aethoxycarbonyl-acetyl-, Cyanacetyl-
und (u-Amino-adipoylrest. ,
Die abspaltbare substituierte Methylestergruppe OR oder OR, in den Verbindungen der.Formel I und II enthält als
Substituenten bevorzugt solche, die eine, sterische Hinderung
des Esters hervorrufen und die ausserdesn eine leichte
Abspaltung des Esters nach den auf deir. Cephalosporinge-
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biet hierfür bekannten Verfahren, z.B. durch Solvolyse, Reduktion, Fotolyse oder auf enzymatischem Wege ermöglichen.
Die Methylestergruppe kann einen oder mehrere Substltuenten
enthalten. Als Substituenten der Methylgruppe zu nennen sind unsubstituierte oder substituierte mono- oder bicyclische
Aryl·- oder Aroylreste wie ein unsubstituierter oder substituierter Naphthyl-, Benzoyl- oder insbesondere Phenylrestj
ferner niedere Alkanoyloxygruppen mit höchstens 5 Kohlenstoffatomen
und unsubstituierte oder substituierte Aroyloxygruppen. Substi-.
W tuenten des (der) Aryl-, Aroyl- oder Aroyloxyreste (s) sind
die oben unter l) für cyclische Reste erwähnten, insbesonders
ein oder mehrere Nitrogruppen und/oder Halogenatome wie Fluor, Brom, Jod, besonders Chlor, und/oder Niederalkyl-
und/oder Niederalkoxygruppen wie Methyl, Aethyl, Propyl,
Aethoxy, Propoxy, vor allem Methoxy. Die substituierte Methyl-•gruppe
ist daher beispielsweise eine Phenacyl-, Bromphenacyl-,
Acetoxymethyl-, Pivaloyloxymethyl-, Benzoyloxymethyl-, Benzylp-Methoxybenzyl-,
3,5-Dimethoxybenzyl-, 3,4-Dimethoxybenzyl-,
W p-Nitrobenzyl-, 2,4,6-Trimethylbenzyl-, Diphenylmethyl-, Di-(p-methoxyphenyl)-methyl-,
α-Phenyl-, a-(3,4-dijnethoxy-6-nitro-phenyl)
-methyl-, α-Methyl -α- (3,4-diniethoxy-6-nitropheny3) methyl-
oder Triphenylmethylgruppe.
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OfiKSINAC TNSPEGtED
Die genannten Estergruppen können in bekannter V/eise nach der erfindungsgemässen Oxidation abgespalten
werden oder., wenn dies erwünscht ist, erst nach einer
gegebenenfalls vorzunehmenden Umwandlungsreaktion,, wie
sie oben erwähnt wurde» Die Abspaltung kann beispielsweise durch Reduktion, z.B. mit naszierendem Wasserstoff oder
•mit katalytisch erregtem Wasserstoff, oder durch Fotolyse oder Solvplyse., besonders Hydrolyse in saurem Medium
(Salzsäure, Trifluoressigsaure, Ameisensäure, Essigsäure)
oder in schwach alkalischem Medium (bis pH ca. 10 ) erfolgen.
Die Salze von Verbindungen der Formel I, worin
X für einen Aeylrest steht, sind Metallsalze, vor allem solche von therapeutisch anwendbaren Alkali- oder Erdalkalimetallen,
wie Natrium, Kalium, Ammonium, Calcium, oder Salze mit organischen Basen, z.B. Triäthylamin, N-Aethyl-piperidin, Dibenzyläthylendiamin,
Procain, Diisopropylamin, Aethanolamin. Ist X basisch, so können sich innere Salze bilden. Die Salze können |
in bekannter Weise, z.B. durch Behandlung mit Basen, wenn erwünscht
mit Hilfe von ionenaustauschern, erhalten werden. Infolge der engen Beziehungen zwischen den neuen
Verbindungen in freier Form und in Form ihrer Salze sind im
109852/1939
- l4 ~
vorausgegangener! und nachfolgend unter freien Verbindungen
und Salzen sinn- und zweckgemäss gegebenenfalls auch die
entsprechenden Salze bzw. freien Verbindungen zu verstehen..
Die als Ausgangsstoffe verwendeten Verbindungen der Formel II sind bekannt oder können, in an sich bekannter
Weise hergestellt werden. Beispielsweise kann man sie aus Verbindungen der Formel II, worin E für Wasserstoff steht, ·
durch Veresterung: mit wie oben erwähnt substituiertem Diazomethan
oder durch Umsetzung einer Verbindung der Formel II,
worin E fmr ein Alkali- oder Erdalkalimet aiii ort oder für ein
AmmoniuflELoii,. z^B. Triäthylammonium, steht, mit einem reaktions»
fähigem Ester,, z.B. einem Halogenid, insbesondere einem Chlorid,
Bromid; ode1" Jodid, eines wie erwähnt substituierten Methanols,. z.B,
durch Umsetzung einer. Verbindung der Formel II, worin
R für Natrium steht,- mit Phenaeylbromid erhalten. Die
Herstellung der Verbindung der Formel II-, worin X und R für Wasserstoff stehen, (O-Desace—
tyl-7 —aminocephalosporansäure) kann beispielsweise nach
dem in englischen Patent 1 Οδό 9θΑ beschriebenen Verfahren
durch D.esacetylierung von 7-ÄmInocephalosporansäure mit
Acetylesterase aus Bacillus subtill-s erfolgen. Verbindungen der
Formel II, worin X für einen Acylrest und R für Viasserstoff
109852/1339
"15~ 212.8 BO
stehen"/""können durch Desacetylierung der entsprechenden
7-Acylamino-cephalosporansäuren nach dem Verfahren des erwähnten
englischen Patentes hergestellt werden.
Die Erfindung betrifft auch diejenigen Ausführungsformen
des Verfahrens, nach denen man von einer auf irgendeiner Stufe des Verfahrens als Zwischenprodukt erhältlichen
Verbindung ausgeht land die fehlenden Verfahrens schritte durchführt,
oder das Verfahren auf irgendeiner Stufe abbricht, oder
-bei denen man die Ausgängsstoffe unter, den Reaktionsbe- I
dingungen bildet, oder bei denen die Beakti oiiskomponent en gegebenenfalls in Form ihrer Salze vorliegen.
Die Verbindungen der Formel I weisen eine antibakterielle Wirkung auf, z.B, gegenüber penicillin-sensitiven und
penicillin-resistenten Staphylococcus aureus,
Klebsieila pneumoniae und Salmonella typhosa.
Dies gilt vor allem für die Salze. Sie können daher zur
Bekämpfung von Infektionen, die durch solche Mikroorganismen a
hervorgerufen werden, verwendet werden, ferner als Futtermittelzusätze,
zur Konservierung von Nahrungsmitteln oder als Desinfektionsmittel. Man kann die Verbindungen der
Formel I auch als Zwischenprodukte zur Herstellung weiterer Derivate der 7"Aminocephalosporansäure verwenden.
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2 1 2 8 R O 5
Die neuen Verbindungen können als Heilmittel,
z.B. in Form pharmazeutischer Präparate, Verv;endung finden«
Diese enthalten die Verbindungen in Mischung mit einem für
die en te ra .Ie, topicale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen,
festen oder flüssigen Trägermaterial. Pur die Bildung desselben
kommen."solche Stoffe in Frage, die mit den neuen Verbindungen nicht reagieren, wie z,B, Wasser, Gelatine,
Lactose, Stärkej Stearylalkohol, Magnesiumstearat, Talk,
pflanzliche OeIe, Benzylalkohol, Gummi, Propylenglykol,
Polyalkylenglykole, Vaseline, Cholesterin oder andere bekannte .Arzneimittelträger, Die pharmazeutischen Präparate
können z.B. als Tabletten, Dragees, Salben, Cremen, Kapseln
oder in flüssiger Form als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen vorliegen. Gegebenenfalls sind sie sterilisiert
und/oder enthalten' Hilfsstoffe, wie Konservierung-, StabilisierungSr,
Netz- oder Emulgiermittel, Lösungsvermittler oder Salze zur Veränderung des osmotischen Druckes oder ■
Puffer. Sie können auch andere therapeutisch wertvolle Substanzen enthalten. Die Präparate werden nach üblichen Methoden
erhalten.
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen beschrieben. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
109 852/1939
original
/fr '
Beispiel! : 212 8
0,2 g (0,39 ιϊιΜοΙ) Dipheny!methyl~3-hydroxymcthyl-Y-phenylacetylamino-ceph-^-cm-^-oat
werden in 5 ml abs. Dimethylsulfoxid
und 5 ml Acetanhydrid aufgelöst und während
5 Stunden im Dunkeln bei Raumtemperatur stehen gelassen. Man
dampft die · grünlich-braune Reaktionslösung im Hochvakuum zur
Trockne ein, versetzt den Eindarnpfrückstand mit Toluol und
dampft die. Lösung erneut zur Trockne ein. Das Rohprodukt wird in Methylenchlorid aufgenommen und mit Natriumchloridlösung
gewaschen. Man trocknet die organische Phase über Magnesiumsulfat und dampft die Lösung im Vakuum ein. \
Der Rückstand (0,2 g) wird an einer Säule aus 10 g Silieagel (MERCK puriss., unter Zusatz von 5 % Wasser) chromatographiert.
Das Diphenylrnethyl-3-formyl-7-phenylacetylarninoceph-3-em-il-oat
wird mit Methylenchlorid eluiert (θ., 1^5 s)·
Die dünnschichtchromatographisch einheitlichen Fraktionen 2 und 3 werden in Methylenchlorid gelöst und in der Wärme mit Cyclo.-hexan
versetzt, wobei sich ein gallertiger Niederschlag Ml-■det.
Dieser wird abfiltriert, mit Aether+Pentan gewaschen und auf der Nutsche getrocknet. Das so erhaltene hellgelbe Pulver
schmilzt bei 123 -125°. C (unkorr.). Zur Analyse wird das Produkt
im Hochvakuum während 20 Stunden bei Raumtemperatur getrocknet. Es enthält laut Kernresonanzspektrurn noch ca. 1/5 Mol
Cyclohexan..
IR-Spektrum in CH2Cl2-u.a. 2,90; 3,39; 5,5^; 5,77; sh5,91; 5,97;
6,22; 6,68; 7,28; 8,16 μ.
IR-Spektrum in Nu j öl u.a. -^ 02; 5>5j|; 5f7y; 5,89; .6,02; 6,23;
6,50; 8,02 μ.
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SAD ORiGfNAL '
Im UV-Spektruin (in Feinspvit) ist ft „ = 310 mn (£. - O
max.
4in. β 255 nm (£ = ^'95O). _
Im Protonenresonanzspektrum in CDCl (lOO Mc) findet man,
Zuordnung -S= 3,17") ' ÄB-Spektrum
C [2H] -CIU-S-
= 3,88J J^ = 18,5 cps
= 3,57 .[2H] (s) · -CH2-CO-
= 4,94 [IH] (d) J = 5 cps H-6
·= 5,91 [IH] (dd) J=5>
JJ=9cps H-T
= 6,29 [IH] (d) j*=9 eps -NH-CO-
= 7,02 [IH] (s) -CH(CA)1
= 7i25) (s) . ·
- . f [15 H] (s) 3 -C,
= 9,60 [IH] (s) -CKO
Im Dünnschichtchrornatograrnm auf Silicagel G ist der Rf-V/ert =
0,75 im Lösungsmittelsystem Essigester/Toluol (l:l). (Entwicklung
mit Joddampf oder Nachweis mit )
0,110 g Diphenylmethyl^-forniyl
ceph-3-em-4-oat (ivelches laut" NMR-^Spektrum ca. 0,2 Mol Cyclohexan
enthält) vierden mit einer Mischung von 1 ml "Anisol
und V ml abs-. Trif luoressigsäure Übergossen und 20 Minuten
bei Räumtemperatur stehen gelassen. Hierauf dampft man die
■ ■
Reaktionslösung unter mehrmaliger Zugabe von absolutem Toluol irn Hochvakuum zur Trockne ein. Der Rückstand wird zwischen
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SAD ORIGINAL
10 ml Aether und 10 ml 0,5-mol. Dikäliurnhydi'ogcnpnosphät-lösung
verteilt. Die ätherische Phase wird rait Dikaliumhydrogenphosphatlösung
gewaschen und verworfen. Die Dikaliumhydrogenphosphatextrakte, Vielehe das Kaliumsalz
der 3~For>myl~7"Phenylacetylainino-ceph-3-em-;t-carbönsäure
enthalten, wird mit verd. Phosphorsäure auf pH 2 ange-'
säuert, zuerst mit 50 ml Essigester und .dann noch 2 mal mit
je 20 ml Essigester extrahier-t und verworfen»; -Die Essigesterextrakte
werden mit NatriumchloridlÖsung gewaschen^ über Natriumsulfat
getrocknet -'und im Vakuum vom tosungsmittel befrei'c,
wobei die Säure als gelbliches Produkt erhalten wird (66 mg). ·
Das UV-Spektrum:der Substanz in Peinsprit zeigt ein
Absorptionsmaximum bei 289 nm und ein Minimum bei 244 rim.
Das IR-Spektruffl der Säure bzw, des damit im Gleichgewicht
stehenden Lactöls (in Tetrahydrofuran) v;eist u.a.
Absorptionsbanden bei 2,91 (sh)j 3^10^ 3,ö5(sh); 4^25(sh);
5,65; 5,75; 5,S^; 6,25 und .6,62 μ auf. ·
Das Ausgangsmaterial kann wie folgt hergestellt ä
werden: ■ · .
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SAD ORIGINAL
11,82 β rohes O-Desaeetyl^-phenylacetylamino-cephalosporansäure-Natriumsalz
(hergestellt durch enzymatische Desacetylie·
rung von- 7-Phenylacetylamino-cephalosporansäure-Natriumsalz
mit Hilfe eines gereinigten Enzymextraktes aus Bac subtilis,
■Stamm ATCC 6633.» und nachfolgende Lyophilisation der Reaktions-'
lösung) werden in 200 ml Wasser gelöst.:Die Lösung Viird mit
400 ml Essigester überschichtet und mit Phosphorsäure auf pH
angesäuert. Die wässerige Phase wird abgetrennt und zweimal mit je I50 ml Essigester nachextrahiert. Die organischen Extrakte
werden viermal mit je 50 ml V/asser gewaschen und über Magnesiumsulfat
getrocknet. Hierauf engt man die Lösung auf ca. 400 ml ein und versetzt sie mit überschüssiger Diphenyldiazomethanlösung.
Man lässt während 3 Stunden bei Raumtemperatur stehen und filtriert dann die ausgefallenen körnigen Kristalle ab.
Das Piltrat wird auf ca. 200 ml eingeengt, in der Wärme mit" Cyclohexan versetzt und nach dem .Abkühlen auf Raumtemperatur
in den Kühlschrank.gestellt. Das ausgefallene Material wird abgenutsehtj
gewaschen und getrocknet (6,3 g).
Nach Umkristallisation aus Aceton/Cyclohexan schmilzt
das gereinigte Produkt bei"176-176,5 C (unkorr.).
[a]p° = -6° + 1° (c = 1,231# in. Chloroform).
Im Dunnschichtchromatogramm auf Silicagel G ist
Rf ss 0,27 in Chloroform-Aceton (4:1);
Rf·= 0,20 in Toluol-Aceton (3il);
Rf = 0,53 in"' Methylerichlorid-Aceton (6:1).
(Nachweis mit Joddampf oder
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BAD ORiGINAl.
- 21 Beispiel 2 : _ Λ
0,50 g piphenylmethyl-3-hydroxymethyl-7ß-[N'-tert.-butyloxycarbonyl-D-(α)-phenylglycylami
no]-ceph-3-em-4-oat
werden in 2,5 ml absolutem Dimethylsulfoxid und 2,5 ml Acetanhydrid
gelöst. Die farblose Lösung wird während 5 Stunden bei Raumtemperatur im Dunkeln stehen gelassen. Dann wird das nun
goldgelbe Reaktionsgemisch im Hochvakuum zur Trockne eingedampft. Den Rückstand gibt man auf eine Silicagel-Säule
(45 g i MERCK puriss.). Man eluiert zunächst mit Methylenchlorid;
es werden Fraktionen von je 50 ml aufgefangen. Die \
Fraktionen 1 - 3 enthalten 31 mg unpolare Verunreinigungen,
welche verworfen werden. Aus den Fraktionen 4-5 (Elution ebenfalls mit Methylenchlorid) und 6-8 (Elution mit Methylenchlorid
+ 2% Methylacetat) werden 0,28 g dünnschichtchromatographisch
reines Diphenylmethyl-3-formyl-7ß-[N'-tert.-butyloxycarbonyl-D-(a)-phenylglycylamino]-ceph-3-em-4-oat
isoliert. Mit steigenden Konzentrationen von Methylacetat kann man noch weiteres, jedoch unreines, Produkt elüieren.
Das Produkt zeigt im Dünnschichtehromatοgramm auf ä
Silicagel die folgenden Rf-Vierte (Nachweis mit Joddampf oder
im System Toluol-Aceton (4:1) Rf = 0,74 (Ausgangsmaterial:0,26)
im System Toluol-Aceton (2:1) Rf = 0,88 (Ausgangsmaterial:0,44)
im·System Toluol-Essigester(l:l) Rf = 0,93 (Ausgangsmaterial:0,30)
F. = I78 - l80° (Zers.)
im UV-Spektrum in Methylenchlorid ist
7max = 292 nm (£ = 13 900) Tmax - 242 nrn ( Z = 3 500). ·
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Das IR-Spektrum in Methylenchlorid zeigt u.a. Banden
bei 2,92; 5,5.4; 5,78j 5,88; 5,97; 6,22; 6,68; 7,2oj
8,15; .8,59; 9,14; 9,49i 9,98; 11,58 μ.
Das Ausgangsmaterial kann wie folgt hergestellt werden:
4,0 g 3-Acetoxymethyl-7ß-[N'-tert.-butyloxycarbonyl-D-(a)-phenylglycylamino]-ceph-3-em-4-carbonsäure
werden in 50 ml Wasser aufgeschlämmt. Nach Zugabe von 7,7 ml 1-n. Natronlauge
erhält man eine klare Lösung, welche mit 0,1 g gereinigter Esterase aus Bact. subtilis Stamm ATGC 6633 (vgl. engl.
Patent 1 Οδό 904) versetzt wird. Man rührt bei 35 C und
hält das pH der Reaktionslösung durch Zugabe von 0,5-n· Natronlauge
auf 7,3* Nach Verbrauch von 14,4 ml 0,5-n. Natronlauge
ist die Reaktion beendet (5 Stunden).
Die Reaktionslösung wird auf pH 6,5 gestellt, mit Aktivkohle geklärt, dann mit ca.-120 ml Essigester überschichtet
und unter Rühren mit 5-m. Phosphorsäure auf pH 2,2
angesäuert. Man sättigt die mit Eis gekühlte Lösung mit Kochsalz und trennt die Phasen. Die wässrige Schicht wird zweimal
mit je 100 ml Essigester nachextrahiert und verworfen. Die organischen Extrakte werden viermal mit je 30 ml gesättigter
Kochsalzlösung gewaschen und kurz über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wird die Lösung der 3-Hydroxymethyl-7ß-[N'—tert.-butyloxycarbonyl-D-(a)-phenylglycylamino]-ceph-3-em-4-earbonsäure
mit Diph'enyldi azome than in Cyelohexan versetzt und während 45 Minuten bei Raumtemperatur stehen ge-
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lassen. Man engt die noch sehwach rötlich gefärbte Lösung
auf ca. 200 ml ein, versetzt mit Aether und lässt über Nacht im Kühlschrank stehen. Das dabei ausgefallene farblose
Kristallisat wird abfiltriert und in der Kälte mit Aether gewaschen. Nach Trocknen im Vakuumexsikkator
werden 2,975 g Kristalle von Diphenylmethyl-3-formyl-7ß-[N'-—
tert.butyloxycarbonyl-D-(α)-phenylglycylamino]-ceph-3~em-4-oat
erhalten, welche sich bei 128 C zersetzen. Die eingedampfte Mutterlauge enthält weiteres Produkt, das durch
Säulenchromatographie an Silicagel (MERCK puriss.) isoliert werden kann.
In ganz analoger Weise wie im Beispiel 2 beschrieben wird Diphenylmethyl-3-hydroxymethyl-7ß-[N'-tert.-butyloxycarbonyl-D-(ct)
-phenylglycylamino ] -ceph-3-em-4-oat mit Di(n-butyl)-sulfoxid (redest.) und Acetanhydrid behandelt.
Das Reaktionsgemisch wird im Hochvakuum konzentriert. Der Rückstand wird in Aether und Wasser aufgenommen. Die ™
Schichten werden getrennt und die Aetherphase mehrmals mit Wasser extrahiert. Die wässerigen Phasen werden mit 2 Portionen
Aether nachextrahiert und verworfen. Die vereinigten organischen Auszüge werden über Magnesiumsulfat getrocknet und
im Vakuum vom.Lösungsmittel befreit. Der Rückstand wird wie
im Beispiel 2 beschrieben durch Säulenchrornatographie an
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•Silicagel gereinigt. Man erhält das gleiche Produkt wre im Beispiel 2.
Beispiel 4 :
0,77 g Diphenylrnethyl-3-hydroxyTOethyl-7ß-[5' -
phthalimide»-5' -diphenylmethyloxycarbonyl-D-n-valeroylarnino]-ceph-3-em-4-oat
werden in 15 ml absolutem Dimethylsulfoxid
und 15 ml Acetanhydrid aufgelöst. Die schwach .gelbgefärbte Lösung wird während 6 Stunden im Dunkeln bei Raumtemperatur
aufbewahrt.
Das bräunlichgelbe Reaktiongemisch wird unter Zusatz
von absolutem Toluol im Hochvakuum zur Trockne eingedampft.
.Der Rückstand wird an der 50-fachen Menge Silicagel
(MERCK puriss.) chromatographisch gereinigt. Das dünnschicht chromatographisch reine Diphenylmethyl-3-formyl-7ß-[5l-phthalimide»
-5 '-diphenylmethoxycarbonyl-D-n-valeroyl-amino]-ceph-3-em-4-oat
wird mit Methylenchlorid + 2-3 % Methylacetat eluiert.
Die einheitlichen Fraktionen werden vereinigt und aus Dioxan lyophilisiert.
Das IR-Spektrum der im Hochvakuum getrockneten amorphen
Verbindung in Methylenchlorid zeigt u.a. die folgenden Absorptionsbanden: 2,90; 5,55; 5,62; 5,72^; 5,81; 5,89;
5,93; 6,23; 6,68; 7,20; 8, l6; 8,47; 9,15 μ.
Das Produkt zeigt im Dünnschj chtchromatograinrn an
Silicagel die folgenden Rf-Vierte (Nachweis«mit Joddampf
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im System Toluol-Aceton (4:l) Rf = 0,63 (Ausgangsmaterial:0,20)
im System Toluol-Aceton (2:1) Rf = Q,84 (Ausgangsmaterial:0,38)
-im System Toluol-Essigester (1:1) Rf = 0,82 (Ausgangsmaterial:0,17)
'Eine Lösung von 1,03 S Diphenylmethyl-3-hydroxymethyl-7ß-phenyiacetylamino-ceph-3-em-4-oat
in 10 ml absolutem Dimethylsulfoxid und 6 ml geschmolzenem Benzoesäureanhydrid
wird bei Raumtemperatur während l6 Stunden im Dunkeln aufbewahrt. Die Reaktionslösung wird im Hochvakuum eingedampft.
Der Rückstand wird in Methylenchlorid aufgenommen und mehrmals mit 0,5-m. Dikaliumhydrogenphosphatlösung ausgeschüttelt.
Hierauf wird die'organische Phase mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum vom Lösungsmittel
befreit..
Das Rohprodukt wird an 50 g Silicagel (MERCK puriss.*
desaktiviert mit 5$ VJasser) chromatographiert. Das Diphenyl- J
methyl^-formyl-Yß-phenylacetylamino-ceph^-ern-^-oat wird zunächst
mit Methylenchlorid und kann mit Methylenchlorid + 1 % Methylacetat eluiert. Die dünnschichtchrömatographisch einheitlichen
Fraktionen werden vereinigt und aus Benzol-Cyclohexan kristallisiert. Die schwach gelblichen Kristalle des Produktes
werden zur vollständigen Entfernung des Lösungsmittels im Hochvakuum
während ^l8 Stunden bei 50° C getrocknet. Das so erhaltene
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Produkt schmilzt bei 124 - 125 C (unkorr.)· Die optische
Drehung beträgt [aj^° = -95,5° £ 2° ( c = 0,207 in Dioxan)
1,03 g Diphenylmethyl-3-hydroxymethyl-7ß-phenylacetylamino-ceph-3-ern—^-oat
werden analog zum Eeispiel 5 mit 10 ml Tetramethylensulfoxid und 5 ml Acetanhydrid
über Nacht bei Raumtemperatur umgesetzt.
Das Reaktionsgemisch wird dann im Hochvakuum eingedampft
und der Rückstand in Aether und Wasser aufgenommen. Die wässrige Phase wird abgetrennt, mit Aether riachextrahiert
und verworfen. Die Aetherextrakte werden nach mehrmaligem
Waschen mit Wasser über Magnesiumsulfat getrocknet und im
Vakuum vom Lösungsmittel befreit.
Das rohe Diphenylmethyl-3-formyl-7ß-phenylacetylamino-ceph~3-em-4-oat
wird analog wie im Beispiel 5 durch
Säulenchromatographie an Silicagel (desaktiviert durch Zugabe von 5 % Wasser) von einigen stärker polaren Verunreinigungen
abgetrennt und aus Benzol-Cyclohexan kristallisiert.
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Beispiel J :
Analog.wie im Beispiel 1 werden 0,ί50 g Diphenylmethyl-3-hydroxymethyl-7ß-(2*
-thienylacetylamino) -eeph-3-em-4-oat in 10 nil .absolutem Dimethyl sulf oxid und 10 ml Acetanhydrid
aufgelöst und nach 5 Stunden Reaktionsdauer aufgearbeitet. Das Diphenylniethyl -jS-formyl-fß- (2' -thienylaeetylamino)-ceph-3-em-4-oat
wird durch Säulenchromatographie an Silicagel (MERCK puriss., Zusatz von 5$ Wasser, Elution mit Methylenchlorid
+ 3 % Methylacetat) gereinigt. Das Produkt zeigt im a
Dünnschicht chromatografie auf Silicagel G Platten im System
Toluol-Essigester (l:l) Rf = 0,72, (Wachv;eis mit Joddampf
oder UV2^nJ.
Das Aut5gangsn:aterial wird durch Umsetzung von 1,0 g
3-Bydroxymethyl-7ß-(2'-thienylacetylamino)-ceph-3-em-4-carbonsäure
mit 0,7 S Dipheny!diazomethan in Tetrahydrofuran
während 3 Stunden bei Raumtemperatur hergestellt. Das
nach den: Abdampfen des Lösungsmittels erhaltene Rohprodukt wird in Essigester aufgelöst und mit 0,5-m. Dikaliumhydrogen- phosphatlösung
und mit gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen. Nach dem Trocknen über wasserfreiem Magnesiumsulfat wird die
Lösung bei reduziertem Druck vom Lösungsmittel befreit und das schaumige Rohprodukt (l,08 g) aus Methanol kristallisiert.
F.· Io4 - l65°C (unkorr.); optische Drehung [a]D + 240J1 1°
( c - 0,985 in Dioxan).
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Beispiel 8 :
Eine Lösung von 0,95 g bis-(4-Methoxyphenyl)-methyl-3-hydroxymethyl-7ß-phenylacetylamino-ceph-3-em-4-oat
in 10 ml absolutem Dimethylsulfoxid und 10 ml Acetanhydrid wird während 4 Stunden im Dunkeln bei Raumtemperatur stehen gelassen.
Die gelbbraune Reaktionslösung wird im Hochvakuum
bei J)O C Badtemperatur zur Trockne eingedampft. Der Rückstand
wird mehrmals zwischen Methylenchlorid und Wasser verteilt. Das beim Abdampfen der organischen Phase erhaltene
Produkt (0,93 g) wird an der 50-fachen Menge Silicagel (MERCK puriss., Zusatz von 7 % V/asser) chromatographiert.
Das bis-(4-Methoxyphenyl)-methyl-3-formyl-7ß-phenylacetylamino-ceph-3-em-4-oat
wird mit Methylenchlorid eluiert. Die dünnschichtchromatographisch einheitlichen Fraktionen (0,55 g)
werden aus Dioxan lyophilisiert. Das Produkt zeigt im Dünnschicht
ehromatogramm an Silicagel im System Eisessig-Toluol
.(1:1) Rf = 0,73.
Das Ausgangsmaterial wird wie folgt hergestellt: 3,48 g aus Essigester kristallisierte 3-Hydroxymethyl-7ßphenylacetylamino-ceph-3-em-4-carbonsäure
(P. 139 - 4o° , UV-Absorption in 0,1-n. Natriumbicarbonatlösung: 260 nni,
£ = 8'050) werden in Dioxan/Methanol (4:1 v/v) aufgelöst und
portionenweise im Verlauf von 90 Minuten mit 2,5 g bis-(4-Methoxyphenyl)-diazomethan
[Zers. Pkt. 112-113 C, hergestellt durch Oxydation von 4,4'-Dimethoxy-benzophenon-hydrazon mit
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aktiviertem Mangandioxyd in Methylenchlorid und aus wenig
Methylenchlorid und Aether bei'tiefer Temperatur kristallisier*]
versetzt. Die Reaktionslösung wir-d im Vakuum schonend vom Lösungsmittel befreit und in Essigester aufgenommen. Man
extrahiert nacheinander mit 0,5-m.. Dikaliumhydrogenphosphatlösung
und Wasser und trocknet über Magnesiumsulfat. Man filtriert, engt die Lösung ein und versetzt in der Wärme mit
Aether. Der feine Niederschlag wird abfiltriert und im Vakuum bei Raumtemperatur getrocknet,
In analoger Weise zu Beispiel 8 wird (Phenyl-α-naphthyl)-methyl-3-formyl-7ß-phenylacetylamino-ceph-3-em-4-oat
durch Umsetzung von 0,6 g (Phenyl-α-naphthyl)-methyl-3-hydroxymethyl-7ß-phenylacetylamino-ceph-3-em-il·-
oat mit. 8 ml absolutem Dimethylsulfoxid und 8 ml· Acetanhydrid
hergestellt und isoliert.
Das Ausgangsmaterial wird durch Veresterung von 3-Hydroxymethyl-7 ß-phenylacetylamino-ceph-3*-em-2l—carbonsäure
mit Phenyl -α-naphthyl ^-diazomethan [Zers* pkt. 8o°, Herstellung
nach H. Reimlinger, Chenu Ber. ££, 3^98 (1964)] in absolutem
Tetrahydrofuran erhalten.
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Beispiel 10 :
Analog zu Beispiel 1 wird Benzyl-3-formyl-7ß-phenylacetylamino-ceph-3-em-4-oat
aus 0,5 S Benzyl-3-hydroxymethyl-7ß-phenyläcetylamino-ceph-3-em-4-oat
in 10 ml absolutem Dimethylsulfoxid und 10 ml Acetanhydrid hergestellt und aufgearbeitet.
Das Rohprodukt wird an der 50-fachen Menge Silicagel (MERCK puriss., Zusatz von 5 % Wasser) chromatographiert. Das
Produkt wird mit Methylenchlorid eluiert und aus Dioxan lyophilisiert.
Desacetyl-Y-phenylacetamido-cephalosporansäurelacton,
.welches die Hauptverunreinigung darstellt, wird mit
Methylenchlorld/Methylacetat (4:1) und (1:1) eluiert.
Das Ausgangsmaterial wird wie folgt hergestellt:
3>48 g 3-Hydroxymethyl-7ß-phenylacetylaraino-ceph-3-em-4-carbonsäure
werden in absolutem Tetrahydrofuran gelöst, mit überschüssigem Phenyldiazomethan in Aether versetzt und
während 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen. Nach Zugabe von ein paar Tropfen Eisessig wird die Reaktionslösung
im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in Essigester aufgenommen, mit 0,5-m. Dikaliumhydrogenphosphatlösung
und Wasser gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet. Man konzentriert die filtrierte Lösung und versetzt sie in der
Wärme mit Cyclohexan, wobei ein weisser Niederschlag ausfällt, welcher abfiltriert und im Vakuum bei Raumtemperatur getrocknet
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wird. Das Produkt beginnt bei 125° C zu sintern und schmilzt
unscharf zwischen 130 und 1350C. Es wird ohne weitere Reinigung
für die Oxydationsreaktion verwendet.
Eine Lösung von 1,03 g Dlphenylmethyl-3-hydroxymethyl-7ß-phenylacetylamino-ceph-3-em-4-oat
in 12 ml absolutem Dimethylsulfoxid wird mit 12 ml Pivalinsäureanhydrid
versetzt und während 20 Stunden bei Raumtemperatur im Dunkeln stehen gelassen. Die gelbbraune Reaktionslösung |
wird im Hochvakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in Methylenchlqrid aufgenommen, mit 0,5-m·· Dikaliumhydrogenphosphatlösung
und Wasser gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach dem Abdampfen des Lösungsmittels
werden 1,05 g Rohprodukt erhalten, welches wie im Beispiel 1 durch Säulenchromatographie gereinigt wird. Das erhaltene
Diphenyimethyl-3-formyl-7ß-phenylacetylamido-ceph-3-em-4-oat
ist mit dem gemäss Beispiel 1 erhaltenen Produkt identisch.
■ Beispiel 12 :
1,0 g aus Toluol umkriställisiertes Diphenylmethyl-3-hydroxymethyl-7ß-[N'-tert.butyloxycarbonyl-D-(a)-phenylglycylamino]-ceph-3-em-4-oat
(F. 121°) und 10,0 g Benzoesäureanhydrid werden in 20 ml absolutem Dimethylsulfoxid gelöst. Die
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farblose Lösung wird während 5 Stunden bei Raumtemperatur
im Dunkeln stehen gelassen. Dann wird das hellbraune Reaktionsgemisch im Hochvakuum zur Trockne eingedampft. Der
ölige Rückstand wird in 50 ml Methylenehlorid aufgenommen
und mit zweimal je 70 ml 5-prozentiger sek. Kaliumphosphat-'Lösung
und 70 ml gesättigter Kochsalzlösung extrahiert. Der organische Extrakt wird mit wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet und am Vakuum zur Trockne eingedampft. Vom Rückstand wird, durch zweimaliges Digerieren mit je 200 ml
Petroläther, das überschüssige Benzoesäureanhydrid abgetrennt,
Den nun festen, gelben Rückstand.gibt man auf eine Silicagel-Säule
(50 g; Merck puriss, mit 10 % Wasser). Man eluiert zunächst
mit Methylenehlorid-Toluol (l:l); es werden Fraktionen
von je 50 ml aufgefangen. Die Fraktionen 2-3 enthalten unpolare Verunreinigungen, welche verworfen werden. Aus den
Fraktionen 8 - 11 (Elution mit Methylenehlorid) werden 552 mg dünnschichtchromatographisch reines Diphenylmethyl-3-formyl-7ß-[N'-tert.butyloxycarbonyl-D-(α)-phenylglycylamino]-ceph-3~em-4-oat
isoliert. Aus Diacetyläther kristallisiert das Produkt in farblosen Nadeln, welche bei 179 ~
unter Zersetzung schmelzen.
T09852/ 19 39
Claims (1)
- Patentansprüche :Ί. Verfahren zur Herstellung von 7-Aminocephalosporansäurederivaten der Formel IX-NH-CHCOOR1 ' Jworin X ein Wasserstoff atom oder einen Acylrest. und R-, ein Wasserstoffatom, ein salzbildendes Kation oder OR-, eine abspaltbare substituierte .Methylestergruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel IIX-NH-CH CH CHd II.H2OH COORworin X die angegebene Bedeutung hat und OR für eine abspaltbare substituierte Methylestergruppe steht, mit aliphatischen Sulfoxiden in Gegenwart von Carbonsäureanhydriden oxidiert und, vfenn erwünscht, die erhaltene Verbindung *in ein Salz oder ein erhaltenes Salz in ein anderes Salz überführt.109 8 52/19393*·2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin OR eine über Diazoverbindungen oder reaktionsfähige Ester des Methanols herstellbare substituierte Methy!estergruppe ist.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin OR eine sterisch gehinderte substituierte Methylestergruppe ist.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin OR eine durch mindestens einen gegebenenfalls substituierten mono- oder dieyclischen Aryl- oder Aroylrest substituierte Methylestergruppe ist.5· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin OR . eine durch mindestens einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest substituierte Methylestergruppe ist.6. ' Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin OR eine gegebenenfalls substituierte Benzhydryißstcrgruijpe ist.109852/19397· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin OR die Benz'hydrylestergruppe ist.8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 7* dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin X der Rest einer Carbonsäure ist.9· Verfahren nach einem der Ansprüche 1-7.» dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin X der Rest einer Thiocarbonsäure ist.10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin X ein von der Kohlensäure sich ableitender Rest ist.11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oxidation mit einem Diniederalkylsulfoxid durchführt.12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oxidation mit Dimethylsulfoxid durchführt.109852/193913. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oxidation in Gegenwart eines Niederalkanearbonsäureanhydrids durchführt.14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oxidation in Gegenwart von Essigsäureanhydrid durchführt.™ 15· Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 14, dadurch gekennzeichnet, dass man Oxidation bei Temperaturen von ca. -50 + 70°C, vorzugsweise bei Raumtemperatur, durchführt.16. ' Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - I5., dadurch gekennzeichnet, dass man die Estergruppe mittels Säuren abspaltet.17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 15, dadurch gekennzeichnet, dass man die Estergruppe mit Trifluoressigsäure abspaltet.18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - I7, dadurchgekennzeichnet, dass man 3-F°rmyl~7-phenylacetylamino-ceph-3-em-4-carbonsäure' oder deren Salze oder substituierte Methylester herstellt.109852/193919· Verfahren nach e'inern der Ansprüche 1-17, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-F°rmyl-7-thienyl(2)-acetyiaminoceph-3-em-4-carbonsäure oder deren Salze oder substituierte Methylester herstellt*20. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 17, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-51ormyl-7-[NI -D-(a) -phenylglycylaminqjceph-3-em-iJ--carbonsäure oder Derivate mit geschützter Aminogruppe_j oder Salze oder substituierte Methylester dieser Verbindungen herstellt.21. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 17, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-Formyl-7-[NI -tert.butyloxycarbonyl-D-(α)-phenylglycylamino]-ceph-3~em~4-carbonsäure oder deren Salze oder substituierte Methylester herstellt.22. Verfahren zur Herstellung von 7-Aminocephalosporansäurederivaten der Formel I gemäss Anspruch, 1, wie in den Beispielen beschrieben.Verbindungen der Formel IX-NH-CH109 852/1939 COOR3II0ORIQtNAL INSPECTED. · 2128R05worin X ein Wasserstoffatom oder einen Acylrest und R, ein Wasserstoffatom, ein salzbildendes Kation oder OR, eine abspal tbare substituierte Methylestergruppe bedeutet.24. Verbindungen der Formel I gemäss Anspruch 23, worin X die dort angegebene Bedeutung hat und OR, eine durch mindestens einen gegebenenfalls substituierten mono- oder dicyclischen Aryl- oder' Aroylrest substituierte Methylestergruppe ist.25· Verbindungen der Formel I gemäss Anspruch 23, worin X die dort angegebene Bedeutung hat und GR-, ■ eine durch mindestens einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest substituierte Methylestergruppe ist.26. Verbindungen der Formel I gemäss Anspruch 23, worin X die* dort angegebene Bedeutung hat und OR, eine gegebenenfalls substituierte Benzhydrylestergruppe bedeutet.27. Verbindungen der Formel I gemäss Anspruch 23, worin X die dort angegebene Bedeutung hat und OR1 die Benzhydrylestergruppe ist.28. Verbindungen der Formel I gemäss Anspruch 23, worin X die dort angegebene Bedeutung hat und R-^ für Wasserstoff steht·.109852/1939ÖRHSlN INSRECfSO2128R0529. Verbindungen der Formel I- gemäss Anspruch 23* worin X die dort angegebene Bedeutung hat und R, für ein therapeutisch akzeptierbares Alkali- oder Erdalkalimetall- oder Ammoniumion steht.30. 3-Formy1-7-phenylacetylamino-ceph-3-em-4-carbon- Il säure und ihre Salze und substituierte Methylester.31. 3-Formyl-7-[N'-tert.-butyloxycarbonyl-D-(a)-phenylglycylamino]-ceph-3-em-4-earbonsäure und ihre Salze und substituierte Methylester.32. 3-Formyl-7-[N'-D-(a)-phenylglycylaminö|-ceph-3-em-4-carbonsäure oder Derivate mit geschützter Aminogruppen oder Salze oder substituierte Methylester dieser Verbindungen.33. 3-Formyl-7-thienyl(2) -acetylamino-ceph-3-em-4-carbon-, säure und ihre Salze und substituierte Methylester.34. Die in den Beispielen beschriebenen Verbindungen der Formel I gemäss Anspruch 23.109852/1939iWSPECTEO
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