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DE2128530A1 - Particle detector - using diffused layer semi-conductor - Google Patents

Particle detector - using diffused layer semi-conductor

Info

Publication number
DE2128530A1
DE2128530A1 DE19712128530 DE2128530A DE2128530A1 DE 2128530 A1 DE2128530 A1 DE 2128530A1 DE 19712128530 DE19712128530 DE 19712128530 DE 2128530 A DE2128530 A DE 2128530A DE 2128530 A1 DE2128530 A1 DE 2128530A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base body
support
mercury
detector according
detector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712128530
Other languages
English (en)
Other versions
DE2128530B2 (de
DE2128530C3 (de
Inventor
Wolf-Rüdiger Dipl.-Phys. 8520 Erlangen Willig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19712128530 priority Critical patent/DE2128530C3/de
Priority to CH1508271A priority patent/CH526788A/de
Priority to AT1004771A priority patent/AT320805B/de
Publication of DE2128530A1 publication Critical patent/DE2128530A1/de
Publication of DE2128530B2 publication Critical patent/DE2128530B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2128530C3 publication Critical patent/DE2128530C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01TMEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T1/00Measuring X-radiation, gamma radiation, corpuscular radiation, or cosmic radiation
    • G01T1/16Measuring radiation intensity
    • G01T1/26Measuring radiation intensity with resistance detectors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Measurement Of Radiation (AREA)

Description

  • Detektor zum Zählen von Röntgenstrahlen und Kernteilchen einschließlich Gammastrahlen.
  • Zusatz zum Patent . . . . . (Anmeldung P 20 57 536.4; VPA 70/7557) Gegenstand des Hauptpatentes (Anmeldung P 20 57 536.4) ist ein Detektor zum Zählen von Röntgenstrahlen und Kernteilchen einschließlich Gammastrahlen mit einem strahlungsempfindlichen Grundkörper, der mindestens teilweise aus einer der halbleitenden Halogen- oder der halbleitenden Chalcogen--Verbindungen der Translanthaniden besteht. Das zählempfindliche Volumen des Detektors kann vorzugsweise aus Bleijodid PbJ2 oder aus Quecksilberjodid HgJ2 bestehen.
  • Wird an das strahlungsempfindliche Zählvolumen eines Detektors eine Spannung von beispielsweise 200 V angelegt, so erhält man einen Strom von etwa 10 11 A. Es wurde nun erkannt, daß durch diesen Strom unter Umständen eine Oberflächenladung oder sogar eine Raumladungszone in der Nähe der Oberfläche verursacht werden kann. Diese Ladung kann ein elektrisches Gegenfeld aufbauen, das die Wirksamkeit des Detektors entsprechend vermindert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, diese ungünstige Wirkung zu beseitigen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen dem Halbleiterkörper und einer der Elektroden jeweils eine Auflage aus elektrisch leitendem oder wenigstens halbleitendem Material vorgesehen'ist.
  • Als Auflage ist ein Halbleitermaterial oder auch Kohle, insbesondere in Form von Graphit, geeignet. Ferner kann die Auflage wenigstens zum Teil aus einem Material bestehen, das dem Grundkörper Anionen oder Kationen entzieht und dadurch die Randschicht des Grundkörpers verändert. In Verbindung mit einem Grundkörper aus Quecksilberjodid können die Auflagen vorzugsweise aus einem Metall bestehen, das mit dem Quecksilber ein Amalgam bildet. Auch die Legierungen solcher Metalle sind als Auflage geeignet. Außerdem kann die Auflage auch aus einer Quecksilberverbindung bestehen, die dem Grundkörper Anionen entzieht. Die Auflage bildet in der entsprechenden Randschicht des Grundkörpers Störstellen, die den Aufbau einer Raumladungszone wenigstens behindern.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung Bezug genommen. Fig.1 zeigt einen Schnitt durch ein Ausfuhrungsbeispiel eines Detektors nach der Erfindung. In Fig.2 ist die Wirkungsweise des Detektors in einem Diagramm veranschaulicht.
  • Nach Fig.1 ist ein Detektor zum Zählen von Kernteilchen und Röntgenstrahlen, der vorzugsweise als Gammazähler verwendet werden soll, mit einem strahlungsempfindlichen, vorzugsweise einkristallinen Grundkörper 2, insbesondere aus Quecksilberjodid HgJ2, auf seinen beiden Flachseiten jeweils mit einer Auflage 4 bzw. 6 versehen, denen jeweils eine Schicht 8 bzw.
  • 10 aus einem Amalgam vorgelagert ist. Die aktive Fläche des Grundkörpers 2 beträgt wenigstens einige, vorzugsweise wesentlich mehr als 10 mm2 rund seine Dicke vorzugsweise mindestens 0,5 mm. Ein Elektrodenanschluß ist mit 12 bezeichnet. Die untere Auflage 6 ist mit einer Zwischenschicht 14, die als Kleber dient und vorzugsweise Kunststoff oder auch Leitsilber sein kann, auf einer Grundplatte 16 befestigt, die zugleich als Ktihlblock zur WärmeabfUhrung dienen und aus einem gut wärmeleitenden Metall, beispielsweise Kupfer, bestehen kann. Die einfallende und zu zählende Strahlung ist in der Figur durch Pfeile angedeutet. Mit dem KUhlblock 16 oder gegebenenfalls auch mit der Auflage 6 kann ein in der Figur nicht dargestellter zweiter Elektrodenansch-luß verbunden sein.
  • Die Auflagen 4 und 6 können vorzugsweise aus einem Metall, insbesondere einem Edelmetall, bestehen, das mit dem Quecksilber des Grundkörpers amalgamiert und damit jeweils die vorgelagerte Amalgamschicht bildet. Die beiden Auflagen 4 und 6 können beispielsweise aus Gold, Silber, Kupfer oder Platin oder auch aus deren-Legierungen mit anderen Metallen bestehen.
  • Diese Auflagen können beispielsweise aufgedampft oder aus einer Lösung auf dem Grundkörper 2 abgeschieden werden. Ferner können sie auch aufgeschmolzen werden. Sie bilden Jeweils mit dem Quecksilber des Halbleiterkörpers die vorgelagerte Amalgam-Schicht 8 bzw. 10.
  • Ferner können die elektrisch leitenden Auflagen auch aus Graphit bestehen, das auf beiden Flachseiten des QuecksilberJodid-Grundkörpers aufgebracht, vorzugsweise aufgedampft, werden kann. Dann erhält der Grundkörper auf beiden Flachseiten nur die Graphitauflage, von denen die untere direkt auf einer elektrisch leitenden Unterlage befestigt oder auch nur aufwiese Unterlage aufgelegt sein kann.
  • Den technischen Effekt der Maßnahmen nach der Erfindung erreicht man auch durch eine halbleitende Auflage, vorzugsweise aus den Halogeniden und Chalcogeniden der Schwermetalle, beispielsweise Quecksilber Ag, Thallium Tl, Blei Pb, Wismut Bi, Stickstoff N, Phosphor P, Arsen As und Antimon Ab. Diese Auflagen können auf den Grundkörper durch Abscheiden aus einer Lösung, durch Aufdampfen oder auch durch Abscheiden aus der Gasphase aufgebracht werden.
  • In dem Diagramm nach Fig.2 sind die Anzahl der Impulse pro Kanal Uber der Impulshöhe aufgetragen. Das dargestellte Gammaspektrum wurde aufgenommen mit Co-60 als Strahlungsquelle, das bekanntlich Gammastrahlen mit der Energie von etwa 1 MeV ausstrahlt, und einem Grundkörper des Detektors aus Quecksilberjodid HgJ2. Man erhält einen Peak mit zwei Maxima bei etwa 3,1.1014 und 3,5w10 14 Asec. Das Gammaspektrum nach Fig.2 wurde aufgenommen mit der ftir solche Messungen Ublichen Anordnung, die aus einem ladungsempfindlichen Vorverstärker, dem Hauptverstärker und einem nachgeschalteten Vielkanalanalysator bestehen kann. Die Meßkammer wird evakuiert.
  • Das Material des Grundkörpers kann aus einer Lösung oder aus der Gasphase gezüchtet werden. Mit einem Grundkörper aus Quecksilberjodid HgJ2 erhält man einen Gammadetektor, der ein Spektrum mit wenigstens 10% Halbwertsbreite liefert.
  • Solche Gammadetektoren haben eine höhere Absorption als die bekannten Germaniumzähler und auch eine höhere Auflösung als die bekannten Szintillatoren. Ein besonderer Vorteil dieser Detektoren besteht darin, daß sie auch bei Raumtemperatur spektroskopieren können.
  • 6 Patentansprüche 2 Figuren

Claims (6)

  1. Patentansprllche G Detektor zum Zählen von Röntgenstrahlen und Kernteilchen einschließlich Gammastrahlen mit einem strahlungsempfindlichen Grundkörper, der mindestens teilweise aus einer der halbleitenden Halogen- oder der halbleitenden Chalcogenverbindungen der Translanthaniden besteht, nach Patent . . . . . (Anmeldung P 20 57 536.4; VPA 70/7557), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Halbleiterkörper (2) und einer der Elektroden (8,10) Jeweils eine Auflage (4,14) aus elektrisch leitendem oder wenigstens halbleitendem Material vorgesehen ist.
  2. 2. Detektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage wenigstens zum Teil aus Kohle oder Graphit besteht.
  3. 3. Detektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage wenigstens zum Teil aus Halogeniden oder Chalcogeniden der Schwermetalle besteht.
  4. 4. Detektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage aus einem Material besteht, das dem Grundkörper Kationen oder Anionen entzieht, und dadurch die Randschicht des Grundkörpers verändert.
  5. 5. Detektor nach Anspruch 4 mit einem Grundkörper aus Quecksilberjodid, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage wenigstens teilweise aus einer Quecksilberverbindung besteht, die dem Grundkörper Anionen entzieht.
  6. 6. Detektor nach Anspruch 4 mit einem Grundkörper aus Quecksilberjodid, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage wenigstens teilweise aus einem Metall (4,14) besteht, das mit Quecksilber ein Amalgam (5 bzw. 15) bildet.
    Lee rse i te
DE19712128530 1970-11-23 1971-06-08 Detektor für Röntgen- und !"strahlen sowie Kernteilchen Expired DE2128530C3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712128530 DE2128530C3 (de) 1971-06-08 1971-06-08 Detektor für Röntgen- und !"strahlen sowie Kernteilchen
CH1508271A CH526788A (de) 1970-11-23 1971-10-15 Detektor zum Zählen von Röntgenstrahlen und Kernteilchen
AT1004771A AT320805B (de) 1970-11-23 1971-11-22 Detektor zum Zählen von Röntgenquanten und Kernteilchen einschließlich γ-Quanten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712128530 DE2128530C3 (de) 1971-06-08 1971-06-08 Detektor für Röntgen- und !"strahlen sowie Kernteilchen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2128530A1 true DE2128530A1 (en) 1972-12-28
DE2128530B2 DE2128530B2 (de) 1979-03-08
DE2128530C3 DE2128530C3 (de) 1979-11-15

Family

ID=5810229

Family Applications (1)

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DE19712128530 Expired DE2128530C3 (de) 1970-11-23 1971-06-08 Detektor für Röntgen- und !"strahlen sowie Kernteilchen

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DE (1) DE2128530C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112653036A (zh) * 2021-01-13 2021-04-13 中国科学院高能物理研究所 有效载荷结构的加工装配及电缆走线布置方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112653036A (zh) * 2021-01-13 2021-04-13 中国科学院高能物理研究所 有效载荷结构的加工装配及电缆走线布置方法

Also Published As

Publication number Publication date
DE2128530B2 (de) 1979-03-08
DE2128530C3 (de) 1979-11-15

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