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DE212855C - - Google Patents

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Publication number
DE212855C
DE212855C DENDAT212855D DE212855DA DE212855C DE 212855 C DE212855 C DE 212855C DE NDAT212855 D DENDAT212855 D DE NDAT212855D DE 212855D A DE212855D A DE 212855DA DE 212855 C DE212855 C DE 212855C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedge
rib
head
groove
toothed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT212855D
Other languages
English (en)
Publication of DE212855C publication Critical patent/DE212855C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
    • B41B1/20Quoins or other binding means

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212855 KLASSE 15«. GRUPPE
Vorrichtung zum Schließen von Druckformen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1908 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schließen von Druckformen, welche aus zwei Keilen besteht, welche mittels eines mit einem Getriebe versehenen Schraubenschlüsseis aneinander längsbewegt werden können, um die Druckform im Schließrahmen festzulegen oder freizugeben, und von denen der eine Keil eine gezahnte Führungsnut für eine gezahnte Längsrippe des anderen Keiles
Gemäß der Erfindung ist in dem die gezahnte Führungsnut einschließenden Kopf des einen Keiles eine nachgiebige Vorrichtung, beispielsweise eine Feder, angeordnet, welche die gezahnte Längsrippe des anderen Keiles seitlich gegen die gezahnte Seitenfläche der Führungsnut drückt und auf diese Weise die Keile in ihrer gegenseitigen Lage in dem Falle sichert, daß während des Drückens eine Locke-
ao rung durch Nachlassen des seitlichen Druckes eintritt. ■
Ausführungsformen des Erfmdungsgegenstandes sind in der Zeichnung veranschaulicht. Fig. ι zeigt eine Seitenansicht eines Keilpaares.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen der Keile. Fig. 3 ist ein Längsschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1. Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3. Fig. 5 ist ein teilweiser Längsschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3. Fig. 6 ist ein ähnlicher Schnitt wie Fig. 3, zeigt jedoch eine andere Sperrvorrichtung. Fig. 7 ist ein Querschnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 6.
A und B sind zwei zusammengehörige Keile, welche in bekannter Weise in der Mitte ihrer geneigten Flächen eine Längsrippe c und an ihren breiten Enden einen Kopf oder Ansatz D mit einer Führungsnut d haben, in welcher die Rippe c des benachbarten Keiles geführt wird. Die Köpfe D ragen über die Rippen c hervor, und der Kopf jedes Keiles legt sich gegen die geneigte Fläche des benachbarten Keiles an. An den inneren Seitenflächen der Keile sind in bekannter Weise Zahnstangen / ausgebildet, in welche beim Anziehen oder beim Lösen der Keile ein mit einem Getriebe versehener (in der Zeichnung nicht dargestellter) Schraubenschlüssel eingreift.
Die Nut d eines jeden Keiles ist an einer Seitenwand mit einem oder mehreren Sperrzähnen oder Vorsprüngen d1 versehen. Diese können in entsprechende Zähne oder Vorsprünge c1 eingreifen, die an der anliegenden Seitenfläche der Rippe des benachbarten Keiles angeordnet sind (Fig. 3), um ein Gleiten der Keile aneinander zu verhindern. Die Nuten d sind weiter als die Dicke der Rippen c, so daß die Zähne d1 in und außer Eingriff mit denen der Rippen c kommen und die letzteren längsbewegt werden können, und daß andererseits in den Nuten Federn g angeordnet wer-

Claims (3)

den können, welche die Rippen c seitwärts drücken, um die Zähne im Eingriff mit· den Zähnen d1 zu erhalten. Die Feder g eines jeden Keiles ist an der gegenüberliegenden ungezahnten, ebenen Seitenwand der Nut d angeordnet und legt sich so an die Rippe des benachbarten Keiles an, daß beide Keile in Längsrichtung aneinander verschoben werden können. . ίο Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. ι bis 5 besteht jede Feder aus einem Metallblättchen g, welches in einer zylindrischen Öffnung h des Kopfes D angeordnet ist. Diese Blattfeder erstreckt sich über den Boden der Nut und ist mit der Stirnfläche des Kopfes D bündig (Fig. 4 und 5). Der über die Nut vorstehende Teil der Feder g ist frei beweglich, während der übrige Teil der Feder in der öffnung h festgehalten wird. Um das Einführen der vorderen Enden der Rippen zwischen den Federn g und den gezahnten Seitenwänden der Nuten d zu erleichtern, sind die Rippen zugespitzt bzw. keilförmig ausgebildet und die Federn schräg oder in einem Winkel gegen die gezahnten Seitenwände angeordnet (Fig. 3). Um eine sichere Sperrung der Keile zu erzielen, haben die Vorsprünge d1 zweckmäßig die Form von Sperradzähnen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die beiden Keile gleich ausgebildet, so daß eine Auswechselung derselben ermöglicht wird. Es ist nur notwendig, die Sperreinrichtung an derjenigen Seite jeder Rippe anzuordnen, welche gegenüber den gezahnten Seitenwänden der Nut des benachbarten Keiles liegt. Wenn es wünschenswert ist, können auch beide Seiten einer jeden Rippe mit Zähnen versehen sein, wie es in der Zeichnung veranschaulicht ist. Es können auch andere Federn oder nachgiebige Haltevorrichtungen verwendet werden, welche die gezahnten Rippen eines Keiles im Eingriff mit der gezahnten. Nut des benachbarten Keiles halten. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 besteht die Feder aus einem U-förmig gebogenen Stahlband, welches der Länge nach parallel mit der geneigten Fläche des Keiles angeordnet ist. Der Schenkel oder äußere Arm g1 der Feder ist in einen Einschnitt des Kopfes D1 eingesetzt, während ihr innerer Schenkel in die Nut des Kopfes D1 reicht und eine nachgiebige Zunge bildet, welche sich an die Rippe des benachbarten Keiles anlegt. Paten τ-Α ν Sprüche:
1. Vorrichtung zum Schließen von Druckformen, bestehend aus zwei an der Rippe und in der Führungsnut des Kopfes mit
. Zahnung versehenen, ineinandergreifenden Keilen, dadurch gekennzeichnet, daß die gezähnte Längsrippe (c) des einen Keiles durch ein nachgiebiges Zwischenglied seitlich gegen die gezahnte Seitenfläche der Führungsnut des anderen Keiles gedrückt , wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,daß in einer in der Führungsnut des einschließenden Kopfes des einen Keiles mündenden zylindrischen Öffnung (h) eine Blattfeder (g) untergebracht ist, die sich seitlich gegen die Rippe des benachbarten Keiles anlegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kopf des einen Keiles eine U-förmig gebogene Feder (g1) angeordnet ist, deren einer Schenkel sich seitlich gegen die gezahnte Längsrippe des anderen Keiles anlegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT212855D Active DE212855C (de)

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