DE2128460A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Behan dein von aus festen Teilchen unterschied licher Korngroße bestehendem festem Material mit einem gasförmigen Medium - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Behan dein von aus festen Teilchen unterschied licher Korngroße bestehendem festem Material mit einem gasförmigen MediumInfo
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Description
Anmelder: Unilever N.V., Museumpark 1, Rotterdam, Niederlande
Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von aus festen Teilchen unterschiedlicher Korngröße bestehendem festem Material mit
einem gasförmigen Medium
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Behandeln eines Materials aus festen Teilchen unterschiedlicher Korngröße
mit einem gasförmigen Medium, beispielsweise zum Erwärmen oder Abkühlen des Materials, insbesondere zum Trocknen und gleichzeitigen
Kühlen extrahierter Öl-Körnerfrüchte. Bei diesem Verfahren wird das zu behandelnde Material als stetiger Strom an
ein Ende einer mit einem durchlöcherten Boden ausgestatteten Kammer geliefert, durch den das gasförmige Medium mit einem
solchen Druck aufwärtsfließt, daß ein stetiger Strom fluidi-. eierten Materials zum anderen Ende der Kammer fließt, wo es
abgegeben wird.
Di· Erfindung bezieht sich außerdem auf eine Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens.
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Unter Bezeichnung "feste Teilchen von unterschiedlicher Korngröße" werden nicht nur die einzelnen Materialteilchen
verstanden, sondern auch kleinere und größere Zusammenklumpungen dieser festen Teilchen.
Beim Fluidisieren des aus festen Teilchen von unterschiedlicher Korngröße bestehenden Materials neigen die
Teilchen mit den größten Abmessungen dazu, aufgrund ihres Gewichts im unteren Bereich des Fließbettes zu verbleiben,
während die kleinsten Teilchen in der oberen Zone des Bettes liegen. Wenn das zu behandelnde Material die Behandlungskammer
in stetigem Strom durchläuft, so muß die Strömungsgeschwindigkeit während der Erwärmung oder Abkühlung des Materials
durch das einen entsprechenden Zustand-aufweisende gasförmige Strömungsmedium auf diejenige Verweilzeit in der
Behändlungskammer abgestimmt sein, die die größten Teileiien
benötigens um die gewünschte Temperatur anzunehmen, Während
dieser Verweilzeit nehmen die klaineren Teilchen eine höhere
bzw. niedrigere Temperatur, als erwünscht, an, so daß sieh kein gleichförmiger Temperaturpegel der Teilchen einstellt.
Die gleichen Nachteile treten auf, wenn Material aus festen Teilchen von unterschiedlicher Korngröße getrocknet; warden
soll. Zur Zeit, da die größten Teilchen zum erforderlichen
Grad getrocknet sind, haben die kleinsten Teilchen bereits einen zu fortgeschrittenen Trockenheitszustand erreicht,
oder es haben umgedreht die größten Teilchen noch einen zu hohen Feuchtigkeitsgehalt aufzuweisen, wenn die kleinsten
Teilchen den gewünschten Trockenheitsgrad erreicht haben. Diese Nachteile treten also auch auf, wenn Material gleich»
zeitig gekühlt und getrocknet oder gleichzeitig erwärmt und getrocknet werden soll.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die für die Behandlung der verschiedenen übereinanderliegenden
Zonen des fluidisiert«« Materials benötigten Verweilzeiten unabhängig gesteuert und nach Wunsch festgesetzt
werden. Dies bringt außerdem*den zusätzlichen Vorteil
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mil sich, daß pro Zeiteinheit eine größere Materialmenge behandelt werden kann. Vorzugsweise werden die
unteren Stromzonen des Materials dem gasförmigen Medium während einer längeren Zeit ausgesetzt, als die
weiter oben liegenden Zonen.
Die für die verschiedenen übereinanderliegenden Zonen des fluidisierten Materials benötigten Verweilzeiten
können in einfacher Weise dadurch gesteuert und nach Vunsch festgesetzt werden, daß die Zonen mit unter- *
schiedlicher Geschwindigkeit abgeführt werden. Durch diese Maßnahme ergibt sich eine einfache und billige
Konstruktion der zur . Durchführung des Verfahrens benötigten Vorrichtung.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Behandeln des aus
festen Teilchen von unterschiedlicher Korngröße bestehenden Materials mit einem gasförmigen Medium umfaßt
eine Behandlungskammer mit gelochtem, geneigtem Boden, einer stetig arbeitenden Zuführeinrichtung am höheren
Ende der Kammer für das zu behandelnde Material und Einrichtungen zum Abführen des Materials am unteren Ende
der Kammer sowie eine Einrichtung zum Durchdrücken des gasförmigen Mediums durch den gelochten Boden der Behandlungskammer
bei einem ausreichend hohen Druck, um einen.fluidisierten Materialstrom entstehen zu lassen,
und zeichnet eich gemäß der Erfindung dadurch aus, daß die Abführeinrichtung aus einer Mehrzahl übereinander
angeordneter Entladeelemente besteht, deren jeweilige Entladekapazität steuerbar ist. Durch diese Maßnahme ist
es möglich, die Abführgeschwindigkeit der verschiedenen Zonen des fluidisierten Materials so festzulegen, daß die
gewünschte Selektion der Verweilzeiten für die Teilchen mit unterschiedlichen Abmessungen eraielt wird.
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» U 9 *
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung bestehen die obersten Entladeelemente
aus einem oder mehreren justierbaren Entladeschlitzen,
während das unterste Entladeelement durch ein mechanisch betätigtes Entladeventil geschlossen
werden kann. Durch diese Ausbildung ist es möglich, die obersten Zonen des Materialstroms kontinuierlich
und die unterste Zone intermittierend abzuführen, so daß das unterste Entladeelement reichlich bemessen werden
kann und nicht von den Teilchen mit den größten Abmessungen verstopft wird. Zweckmäßigerweise werden die
einstellbaren Entladeschlitze durch die Zwischenräume zwischen Klappen gebildet, die sich über die gesamte
Breite der Behandlungskammer erstrecken und unter gegenseitigem Abstand, der ihrem Atmen entspricht, übereinander
angeordnet sind und um eine durch ihre Mitten verlaufende horizontale Achse verdrehbar sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungs-»
beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße
Vorrichtung;
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab die Abführeinrichtung der Vorrichtung nach Fig. 1.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung umfaßt eine oben offene Kammer 1, die von einer Vorderwand 2, einer
Rückwand 3 und einem aus Abschnitten 4,5 und 6 bestehenden
Boden begrenzt wird. Die Absei mitte - h, 5 und 6 bestehen je auseiner
perforierten Platte und sind in geneigter Stellung unter einem solchen Winkel angeordnet, daß eine leicht stufige
Ebene gebildet ist, die von der Wand 3 zur Vorderwand
abfällt. .
Die Rückwand 3 erstreckt sich mit einem auswärtsgeneigten
Teil 7 ■ und einem daran anschließenden vertikalen
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♦·
Toil 8 nach oben und bildet mit einer vertikalen Wand 9
einen Trichter 10 für das zu behandelnde Material. Im
unteren Teil des Trichters 10 ist ein rotierendes Sperrventil
11 zum stetigen Zuführen des zu behandelnden Materials
in die Kammer 1 angeordnet. An der dem Sperrventil 11 gegenüberliegenden Seite der Kammer T ist eine in Figur
1 mit 12 bezeichnete Abführeinrichtung vorgesehen, die später unter Bezugnahme auf Figur 2 im einzelnen beschrieben
wird.
Die Räume unterhalb der Abschnitte 4,5 und 6 des geneigten
Bodens der Kammer 1 sind voneinander durch vertikale Unter teilungen 13 bzw. Ik getrennt. Jedqr dieser Räume ist mit
einer Vorrichtung 15. zum Pressen eines Stroms von konditio niertem Gas. durch den Abschnitt V, 5 und 6 des Bodens d r
Kammer bei solchem Druck ausgestattet, daß das durch das Sperrventil 11 eingeleitete Material fluidisiert wird. Auf
diese Weise wird ein kontinuierlicher Strom des fluidisier ten Materials zur Abführeinrichtung 12 erhalten.
Am offenen Ende der Kammer 1 ist eine Anzahl von Staubfiltern 16 vorgesehen.
Wie in Figur 2 dargestellt ist, besteht die Abführeindrei x
richtung 12 bei der beschriebenen Ausführung aus / übereinander
angeordneten Entladeschlitzen 2k, 26 und 27, sowie einem Entladeschlitz 31, der unterhalb der ersteren
angeordnet ist, und zwar auf der Höhe des Abschnitts 6 des geneigten Bodens der Kammer 1. ·
Die Entladeschlitze 26 und 27 sind von den Klappen 17 und
18 bzw. 18 und 19 begrenzt, während der Entladeschlitz 2**
von der Klappe. 17 und einem in der Kammer 1 montierten, feststehenden Querbalken 25 begrenzt ist. Der unterste
Entladeschlitz 31 ist von einer am Querbalken 25 befestigten
Abdeckplatte 28 und einem weiteren Querbalken 30, der
■ - 6
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an einem Träger 29 des Abschnitts 6 befestigt ist, begrenzt.
Bei der dargestellten Ausführungsform bestehen die Klappen
17,18 und 19 jeweils aus einem rechteckigen Streifen
mit rautenförmigem Querschnitt und sind um eine horizontale Achse 21,22 bzw. 23 drehbar. Demnach kann durch Verdrehen
der Klappen die Kapazität des Entladeschlitzes zwischen den Klappen 17 und dem in der Kammer 1 angeordneten
Querbalken 25, des Schlitzes 26 zwischen den Klappen l?und
18 und des Schlitzes 27 zwischen den Klappen Im und 19 nach
Wunsch eingestellt werden.
Der Entladeschlitz 3^ kann durch ein Entladeventil 20 geschlossen
werden, das um eine Achse 32 drehbar montiert ist.
Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht die Steuerung des·
Verweilzeiten in der Kammer 1 für jede der verschiedener« in Vertikalrichtung geschichteten Zonen des sich entlang dem
geneigten Boden 4,5 und ό der Kammer 1 bewegenden fluidiaierten
Materialstroms und, falls erforderlich, das Einstellen
dieser Verweilzeit durch ein Justieren und nach Wunsch Iseujustieren
der Endladekapazität jedes der Entladeschlitze 2h, 26, und 27 und durch Justieren der Entladekapazität des Ent-
ψ ladeschlitzes 31 durch intermittierendes Öffnen des Ventils
20 in solchem Maß, daß die größten Teilchen des Material— ' Stroms durch das Ventil treten können, woraufhin es wieder
geschlossen wird. Ersichtlich entspricht die Entladegeschwind igksit einer Zone des f luidisierten Materialstronia,
die auf der Höhe eines der Entladee-lamente $ also eines der
Entladeschlitze 27,26,2A oder 3I liegt., der rntlndekapazitiit
dieses EntladeeJ einents , so daß die „Verwe il zei t dieser
Zone in der Kammer 1, also die Zeit, während ιίοπτ diese
Zouo der Einwirkung dos kondi tioniarten Gase« miLer^wori'an
1st, in gleicher Woiao der EntJadekapazitat des betreffenden
109861/1869 bad orig/nal '
2428460
ICntladoeJ ements entspricht.
Werden die Klappen 17f1^ und 19 wie in Figur 2 gezeigt
eingestellt, so ergibt es sich, daß die durch den Schlitz 27 abgeführte Materialschicht während einer kürzeren
Zeitspanne der Aktivität des durch die Speiseeinrichtung 15
gelieferten Gases ausgesetzt ist, als die durch den Schlitz 26 abgeführte Materialschicht, während die durch den 'Entladeschlitz
2k abgeführte Materialschicht dem Gas für eine längere Zeitspanne ausgesetzt ist, als die durch den EntladeechliTz
26 abgeführte Materialschicht.
Vährend sich das Entladeventil 20 in der in der Zeichnung dargestellten Lage befindet, wird die unterste Zone des
Materialstronis nicht entladen. Dies geschieht nur, wenn das
Entladeventil 20 offen ist, Da ein Kippventil zur Anwendung kommt, kann der Schlitz 31 solche Abmessungen erhalten, daß
die in dieser Zone vorhandenen Materialteilchen, die die größte Ausdehnung haben, diesen Schlitz nicht während ihrer
Abführung verstopfen.
Die durch die Schlitze 2^,26,27 und 3^ entladenen Materialteilchen
werden in einem Raum 33 gesammelt und durch eine Entladeöffnung 3*4 abgeführt (Fig. i).
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Claims (1)
1. Verfahren zum Behandeln von Material aus Testen Teilchen von unterschiedlicher Korngröße mit einem gasförmigen
Medium, beispielsweise zum Heizen oder Kühlen des Materials und insbesondere zum Trocknen und gleichzeitigen
Kühlen extrahierter Öl-Körnerfrüchte, wobei das zu behandelnde Material als stetiger Strom an einem' Ende
einer Kammer mit durchlöchertem Boden zugeführt wird, durch den das gasförmige Medium unter einem solchen Druck
aufwärtsfließt, daß ein kontinuierlicher Strom fluidisierten
Materials zum anderen Ende der Kammer fließt, wo er abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß man die Verweilzeiten,
die für die Behandlung der verschiedenen übereinanderliegenden Zonen des Materialflusses benötigt werden,
im wesentlichen unabhängig steuert und nach Wunsch einstellt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die unteren Zonen des Materialstroms dem gasförmigen Medium
während einer längeren Zeitspanne aussetzt, als die in größerer Höhe befindlichen Zonen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die verschiedenen übereinanderliegenden Zonen des
Materialstroms mit unterschiedlicher Geschwindigkeit abführt.
h, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1-3, mit einer Behandlungskammer mit einem gelochten, geneigten Boden, einer stetig arbeitenden Zuführeinrichtung
für das zu behandelnde Material am erhöhten Knde der Kammer
und einer Einrichtung zum Abführen des Materials am unteren Ende der Kammer sowie mit Einrichtungen zum Drücken des gas-
förmigen M&ditirhe durch den gelochten Boden der Behandlungekara-·
met ~writtr #in«m auereichend hohen Dr.uck, um einen fluidisiert
V -
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J * ί Φ ·
2T28460
ton Materialstrom zu entwickeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Abführoinrichtung aus einer Mehrzahl
übereinander angeordneter Entladeelemente (31»
24,26,27) besteht, deren Entladekapazität einzeln steuerbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch h, dadurch gekennzeichnet,
daß die obersten Entladeelemente durch einstellbare Entladeschlitze (2^,26,27) gebildet sind, während das
unterste Entladeelement (21) durch ein Entladeventil
(20) schließbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5f dadurch gekennzeichnet,
daß die einstellbaren Entladeschlitze (26,27) durch Zwischenräume zwischen Klappen (17»18,19) gebildet
sind, die sich über die gesamte Breite der Behandlungskammer (l) erstrecken und übereinander unter gegenseitigem
Abstand entsprechend ihrer Verstellweite angeordnet
sind und die jeweils um eine horizontale Achse (21,22,23), die durch ihre Mitte verläuft, verdrehbar
sind.
SAD ORIGINAL
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| NL7008485A NL7008485A (de) | 1970-06-11 | 1970-06-11 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE2128460A1 true DE2128460A1 (de) | 1971-12-16 |
| DE2128460C2 DE2128460C2 (de) | 1986-12-11 |
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ID=19810292
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19712128460 Expired DE2128460C2 (de) | 1970-06-11 | 1971-06-08 | Vorrichtung zur Behandlung von Material aus festen Teilchen unterschiedlicher Korngröße mittels eines Gases |
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| CH (1) | CH551212A (de) |
| DE (1) | DE2128460C2 (de) |
| FR (1) | FR2096204A5 (de) |
| GB (1) | GB1356849A (de) |
| IT (1) | IT940987B (de) |
| NL (1) | NL7008485A (de) |
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