[go: up one dir, main page]

DE2128238A1 - System zum Speichern und Wiederauffinden von Informationen - Google Patents

System zum Speichern und Wiederauffinden von Informationen

Info

Publication number
DE2128238A1
DE2128238A1 DE19712128238 DE2128238A DE2128238A1 DE 2128238 A1 DE2128238 A1 DE 2128238A1 DE 19712128238 DE19712128238 DE 19712128238 DE 2128238 A DE2128238 A DE 2128238A DE 2128238 A1 DE2128238 A1 DE 2128238A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
storage medium
microcard
field
passage opening
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712128238
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Rudolf Lexington Mass. Kuehnle (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUDAC CORP
Original Assignee
AUDAC CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUDAC CORP filed Critical AUDAC CORP
Publication of DE2128238A1 publication Critical patent/DE2128238A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/26Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the charge pattern is obtained by projection of the entire image, i.e. whole-frame projection

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Combination Of More Than One Step In Electrophotography (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Exposure Or Original Feeding In Electrophotography (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description

AUDAO CORPORATION, Burlington/ Mass., USA
System zum Speichern und Wiederauffinden von Informationen
Die Erfindung bezieht sich auf ein System zum Speichern und Wiederauffinden von Informationen und auf ein Verfahren zur Ausbildung einer xerografischen Abbildung auf einer Mikrokarte. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf ein System der vorbeschriebenen Art,, das ein Medium lädt, belichtet und tönt und ein stark verkleinertes Bild auf dem Medium fixiert.
Durch die modernen Dokumenten-Kopiergeräte, insbesondere durch die elektrostatischen Kopiergeräte, wurde eine Veränderung in den Büroabläufen ausgelöst. Die Kopien sind so billig geworden, daß sie in vielen Fällen hergestellt werden, in denen früher die Kosten einen Hinderungsfaktor darstellten. Dies wiederum hat zu
109851/1241
einer Änderung in der Behandlungsweise von gedruckter Information geführt. Es ist allgemein üblich geworden, ein Original-Dokument oder -Schriftstück vorzubereiten und dann ein Kopiergerät zu verwenden, um Kopien des Originals zur Verteilung und sogar zu einem Gebrauch durch den Urheber des Dokuments herzustellen. Das Original-Dokument wird dann als "Mutterstuck" bezeichnet, von dem später im Bedarfsfall weitere Kopien hergestellt werden können.
Gleichzeitig nahm aber auch die Menge der Information, die in gedruckter Form verkleinert worden ist, so stark zu, daß die Speicherung dieser "Mutterstücke" teuer und ein Raumproblem geworden ist. Aufgrund der Anzahl der anfallenden Dokumente nimmt deren Umfang ständig zu und es wird schwieriger, die gespeicherte Information wieder aufzufinden.
Um die beim Speichern und Wiederauffinden von Informationen auftretenden Schwierigkeiten zu erleichtern,ist vorgeschlagen worden, die Originaldaten auf Mikrofilm aufzuzeichnen, der dann als "Mutterfilm" verwendet werden kann, um davon zukünftig weitere Kopien herzustellen. Die Mikrofilmsysteme stellen tatsächlich eine Einsparung an Kosten und an dem erforderlichen Speicherraum für die Information dar. Diese Systeme sind aber nicht für kleine Büros geeignet, da sie ziemlich kostspielig und kompliziert in der Bedienung und in der Erhaltung sind.
Eine weitere Annäherung an dieses Problem wurde durch das Aufzeichnen von Daten in Mikrobildform entweder auf einem zeitlich begrenzten Aufzeichnungsmedium oder auf einer dauerhaften Mikrokarte erreicht. Vervielfältigungen bzw. Reproduktionen von Daten in voller Größe können
109-851/1241
dann durch Projizieren der aufgezeichneten Mikrobilder auf ein lichtempfindliches Medium durchgeführt werden. Die Vervielfältigungen werden über zeitlich begrenzte Speichermedien durchgeführt, wenn eine schnelle Kopie der Originaldaten erwünscht ist} sie können aber auch von der Mikrokarte hergestellt werden, wenn die Vervielfältigungen in voller Größe aus einer langfristigen Speicherung wieder aufzufinden sind. Das Speichermedium kann entweder eine fotografische oder eine xerografische Mikrokarte sein, was jeweils von der besonderen Anwendung bzw. Verwendung abh-ängt. Ein System dieser Art ist in einer mit dieser Anmeldung zusammenhängenden Anmeldung P .. .. ... derselben Anmelderin offenbart (die deutsche Patentanmeldung entspricht der U.S. Ser. No. 858,375). Mit dem in dieser Anmeldung offenbarten Gerät ist das Speichern und Wiederauffinden von aufgezeichneten Informationen erheblich verbilligt. Diese Einheit ist aber noch nicht so klein, kompakt und einfach, um sie nach Wunsch betätigen zu können.
Gemäß der Erfindung ist daher ein System zum Speichern und Wiederauffinden von Informationen geschaffen mit einem Objektiv-System mit einer optischen Achse, mit einer Oberfläche zum Auflegen eines Dokuments, mit einer Einrichtung zum Beleuchten der Oberfläche, mit einer Richteinrichtung für die reflektierte Abbildung eines Dokuments auf der Oberfläche entlang der Objektivachse , mit einer Halteeinrichtung für ein Speichermedium, mit einer Einstelleinrichtung für das Medium in der optischen Achse auf der der Richteinrichtung gegenüberliegenden Seite des Objektivs derart, daß eine Abbildung eines Dokuments auf der Oberfläche an eine ausgewählte Stelle auf dem Speichermedium projiziert wird, und mit einer Einrichtung zum Entwickeln des Bildes auf
109851/1241
-M-
dem Speichermedium, wobei das Speichermedium relativ zu der Objektivachse an derselben Stelle verbleibt.
Die Erfindung schafft also ein System zum Speichern und Wiederauffinden von Informationen, das klein und kompakt genug ist, um in kleinen Büros verwendet zu werden.
Auch ist das System gemäß der Erfindung relativ leicht und billig herzustellen und zu erhalten.
Ein derartiges System kann auch von relativ ungeschultem Personal bedient werden.
Die Erfindung schafft weiterhin ein schnelles und wirksames System zum Speichern und Auffinden von Informationen mittels Mikroxerografie. Mit ihm können die Daten eingespeichert und von einer Mikrokarte mit sehr wenigen Arbeitsvorgängen und Handgriffen des Bedienungspersonals wiedergefunden werden.
Insgesamt vereinigt das System gemäß der Erfindung die Merkmale eines modernen Dokumenten-Kopiergeräts mit einem xerografischen Mikrofilmsystem, d.h. eine einzige Einheit für mehrere Arbeitsvorgänge ermöglicht dem Bedienungspersonal die Auswahl von mehreren Betriebsarten. Es ist eine Vervielfältigung bzw. Reproduktion von Dokumenten und von anderem Bildmaterial in voller Größe, das Aufzeichnen von Dokumenten in MikrobiELformat, die Darstellung der aufgezeichneten Bilder auf einem Bildschirm und die Herstellung von Reproduktionen bzw. Vervielfältigungen von den Mikrobildern in voller Größe möglich.
1 0 9 8 5 1 / 1 2 A 1
Das System arbeitet in alien Fallen so, daß zuerst ein Bild von dem Dokument auf dem unbelichteten Feld einer xerografischen Mikrokarte aufgezeichnet wird. Wenn dann später die aufgezeichnete Information auf der Mikrokarte wieder aufzufinden ist, kann sie in voller Größe durch Projizierung des aufgezeichneten Films auf ein Kopiermedium, beispielsweise auf elektrostatisches Kopierpapier, reproduziert bzw. vervielfältigt werden, nachdem die Reproduktion in herkömmlicher Weise entwickelt ist. Andererseits kann das Mikrobild in voller Größe auf einen in derselben Einheit untergebrachten Betrachtungsschirm projiziert werden.
Der Hauptunterschied des vorliegenden Systems gegenüber dem in der vorerwähnten.Anmeldung offenbarten System be steht darin, daß das Gerät gemäß der Erfindung das Aufzeichnungsmedium lädt, entwickelt und tönt, um ein stark verkleinertes Bild auf dem Medium herzustellen, wobei das Medium immer genau an derselben Stelle in dem Gerät verbleibt. Mit anderen Worten, wenn die Bedienungsperson die xerografische Mikrokarte in dem Gerät eingestellt hat, werden alle xerografischen Verfahrensschritte an dieser einen Stelle derart ausgeführt werden, daß ein Bild des Dokuments auf einem unbelichteten Feld der Mikrokarte aufgezeichnet wird.
Dies bringt mehrere Vorteile mit sich. Als erstes und vor allem ist hier zu nennen, daß das System viel unkomplizierter und viel weniger bewegliche Teile als die bekannten Systeme dieser Art besitzt, die die verschiedenen beim Xerografieverfahren erforderlichen Schritte an verschiedenen Stellen durchführt, wie es beispielsweise in der vorerwähnten Anmeldung der Fall ist. Auch sind die auf dem Mikrofilm aufgezeichneten Bilder ständig klar und fest umrissen, da die Mikrokarte, wenn sie
109861/1241
in das Gerät eingebracht ist, relativ zu dem Objektiv-System ebenso wie zu den anderen in dem Xerografie-Bearbeitungsverfahren eingeschlossenen Elemente in die richtige Stellung gebracht ist. Schwierigkeiten» die mit der Scharfeinstellung und mit der Verschiebung der Mikrokarte *in dem Gerät zusammenhängen, sowie das Zusammenwirken zwischen verschiedenen Bauelementen des Systems sind auf ein Minimum beschränkt.
Das System gemäß der Erfindung besitzt noch eine Anzahl weiterer Vorteile. Insbesondere ist es für die Bedienungsperson möglich, die Mikrokarte unmittelbar zu betrachten. Dadurch kann sie schnell und leicht ein unbelichtetes Feld auf der Karte einstellen, um eine neue Information, die aufgezeichnet werden soll, aufzunehmen. Hierdurch ist es sehr leicht möglich,die Information auf der Mikrokarte auf den neuesten Stand zu bringen, indem weitere Daten auf leere Felder auf der Mikrokarte hinzugefügt werden. Dies ist insbesondere in Fällen wichtig, wo die Information periodisch über einen relativ langen Zeitraum ausgebildet wird.
Dieses Merkmal kann auch ganz leicht dazu benützt werden, ein besonderes Feld, auf der Mikrokarte einzustellen, injdem Daten hinzugefügt, ausgeblendet oder in dem besonderen Feld bereits vorhandenen Daten überlagert werden. Diese Behandlungsweisen sind hier möglich, da gemäß dem xerografischen Verfahren die Bilder nicht auf der Mikrokarte "fixiert11 werden. Die Mikrokarte kann daher immer weitere zusätzliche Daten aufnehmen.
Alle diese Funktionen des Systems werden in einer Einheit durchgeführt, die etwas größer ist als die Einhei-
1-09851/1241
ten, die gegenwärtig zur Durchführung der einzelnen Funktionen verwendet werden, d.h. zur Herstellung von Kopien in voller Größe, zur Herstellung von Reproduktionen von den Mikrobildern etc.; trotzdem ist sie preislich durchaus mit Jeder dieser einzelnen Einheiten vergleichbar. Diese Einsparungen sind durch das Vereinigen der Funktionen einer Anzahl von Systemteilen möglich geworden, indem diese Teile gleichzeitig für zwei oder mehr Arbeitsgänge verwendet werden. Trotzdem arbeitet die Einheit schnell, ist leicht zu benützen und besitzt eine große Lebensdauer.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden
anhand der Beschreibung in Verbindung mit den anliegen— f
den Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise aufgebrochene Darstellung eines mikroxerografischen Systems zum Speichern und Wiederauffinden von Informationen gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Darstellung in größerem Maßstab, in der ein Teil des Systems der Fig. 1 dargestellt ist;
Fig. 3 eine Schnittdarstellung entlang der Linie 3-3 der Fig. 2 mit einigen im Aufriß dargestellten Teilen;
und >
Fig. 4 eine ähnliche Darstellung entlang der Linie 4-4 in Fig. 2.
Das in Fig. 1 dargestellte System weist ein Gehäuse 10 auf, das in zwei im Abstand voneinander angeordneten, im allgemeinen rechteckige obere und untere Teile 10a und 10b unterteilt ist. Eine Halte- und Einstelleinrichtung
109851/1241
12 für die Mikrokarten ist in dam Gehäuseteil 10a untergebracht; mit dieser- Einrichtung- ist eine vertikale und eine horizontale Bewegung relativ zu einer Xerografieeinrichtung 14 möglich,, die in dem Teil 10a Unter der Mikrokarten-Halteeinrichtung untergebracht ists Die Bedienungsperson bewegt die Einrichtung 12 mittels eines Daumenhebels 16, der nach unten aus dem Teil 10a vorsteht. Die Bedienungsperson steuert die Arbeitsweise des Systems durch vier an der Vorderseite des Gehäuseteils 10b angebrachte Druckknopf-Schalter. Diese Schalter sind folgendermaßen bezeichnet: Ein Hauptschalter 17a» ein Schalter 17b zur Projektion, ein Schalter 17c für das Kopieren und ein Schalter 17<3. für das Ausdrucken.
Das zu kopierende Dokument 18 wird mit der zu kopierenden Oberfläche nach oben auf eine Glasplatte an der Oberseite des Gehäuseteils 10b gelegt. Das Dokument wird dann mittels einer Lampe 24 beleuchtet, deren Licht von einem genau über der Lampe angeordneten Reflektor 26 nach unten geworfen wird. Das Bild des Dokuments 18 wird von einem Spiegel 28 zu der Einrichtung 14· reflektiert, die dann ein stark verkleinertes Bild des Dokuments 18 auf ein Feld 32a einer in der Einrichtung 12 enthaltenen Mikrokarte 32 einstellt. Die Xerografie-Einrichtung 14 druckt . dann die Daten des Dokuments 14 auf das Mikrokarten-Feld 32a ab.
Wenn eine Kopie der Daten in dem Mikrokarten-Feld 32a in voller Größe herzustellen ist, wird eine Projektionslampeneinriehtung 34 mittels eines an der Vorderseite des Gehäuseteils 10a schwenkbaren Arms 36 über die Einrichtung 12 derart geschwenkt, daß sie mit dem Mikrokarten-FsId 32a und der Ob^ektivachse der Einrichtung 14 fluchtet«. Das Lieht der Lampe 38 in der Einrichtung 34 wird
109851/124
durch, eine Sammellinse 42 und dann durch das Mikrokarten-IeId 32a hindurchgeleitet. Hinter der Einrichtung 14 wird das Licht von dem Spiegel 28 nach unten auf die Platte 22 reflektiert, wo die Daten des Mikrokarten-Feldes 32a scharf eingestellt werden.
Eine Kopiereinrichtung 44 ist unmittelbar unter der Platte 22 in dem Gehäuseteil 10b untergebracht. Die Platte ist durchsichtig, so daß das aufgezeichnete Bild von dem Spiegel 28 durch die Platte hindurch auf das in der Kopiereinrichtung 14 vorhandene lichtempfindliche Papier projiziert wird. Die Einrichtung 14 arbeitet nach allgemein bekannten Prinzipien und braucht hier -nicht im einzelnen beschrieben zu werden. Sobald die Einrichtung eingeschaltet wird, wird | ein unbelichtetes Blatt von einem in sich geschlossenen Vorrat abgezogen und in die richtige lage unter die Platte 22 gebracht. Nach der Belichtung wird das Bild auf dem Papier dann von der Einrichtung 44 entwickelt und fixiert; die fertige Kopie 45 wird durch einen Schlitz auf der Seite des Gehäuseteils 10b ausgeworfen.
Normalerweise liegt eine weiße Fläche unmittelbar unter der Platte 22, die einen geeigneten Hintergrund bildet, um das Dokument 18 auf der Mikrokarte aufzuzeichnen. Wenn dann das Gerät zur Herstellung einer harten Kopie verwendet wird, wie gerade beschrieben, dann wird das lichtemp- a findliche Kopierpapier in eine Lage zwischen der weißen f Oberfläche und der Platte 22 gebracht. Selbstverständlich ist die Brennweite des Objektiv-Systems in der Einrichtung 14 groß genug, so daß die Dicke der Platte 22 eine relativ geringe Wirkung auf das Auflösungsvermögen des Geräts ausübt, um scharfe Kopien auf dem Papier unter der Platte herzustellen, auch dann, wenn das Original-Dokument 18 von einer Stelle auf der Oberseite der Platte
109851/1241
-10-
aufgenommen ist. Hierdurch ergibt sich aber eine geringfügige Verkleinerung der Größe der harten Kopien, die durch die Kopiereinrichtung 4-4- hergestellt sind.
Wenn die Bedienungsperson die Daten irgend eines Feldes auf der Mikrokarte 32 betrachten will, dann kann sie die Projektionslampen-Einrichtung über die Einrichtung 12 schwenken und ein Bild dieser Daten nach unten auf die Platte 22 projizieren; diese Arbeitsbewegung würde sie auch ausführen, wenn sie harte Kopien herstellen will. Sie schaltet allerdings die Kopiereinrichtung 14 nicht ein, so daß ein Bild der Daten eines besonderen Feldes in voller Größe scharf auf die weiße Fläche unmittelbar unter der Platte 22 eingestellt wird; dadurch ist dann das Bild für die Bedienungsperson bereits sichtbar.
Andererseits kann der Spiegel 28 in dem Gehäuseteil 10a so geschwenkt werden, daß er nach oben weg von der Objektivachse der Einheit 14 geschwenkt ist. In diesem Fall wird dann das Bild auf der Mikrokarte 32 geradeaus auf eine Mattscheibe 50 an der Gehäuserückseite projiziert. Die Bedienungsperson kann dann die Mattscheibe 50 durch ein zwischen den zwei Teilen 10a und 10b angebrachtes durchsichtiges Fenster 51 auf der Vorderseite des Gehäuses 10 betrachten.
Die in Fig. 2 dargestellte Halte- und Einstelleinrichtung 12 für die Mikrokarten ermöglicht es der Bedienungsperson, eine eingebrachte Mikrokarte 32 in die richtige Stellung zu bringen, so daß ein auf ihr ausgewähltes Feld relativ zu der Objektivachse A der Einrichtung 14- eingestellt werden kann, um ein Bild aufzunehmen. Die Einrichtung 12 weist zwei parallel verlaufende, im Abstand angeordnete obere und untere Schienen
10985 1/ 124 1
52 und 54 auf, deren Enden mit den Seitenflächen des Gehäuseteils 10a (Fig. 1) verbunden sind. Die Führungsschiene 52 besitzt ein U-förmiges Profil mit nach unten gerichteten Seitenflächen, während die Schiene 54 einen rechteckigen Querschnitt mit einer flachen, horizontalen, parallel zu der Schiene 52 verlaufenden Fläche besitzt. Ein im allgemeinen rechteckiger Schlitten 56 ist zwischen den Schienen 52 und 54 so angeordnet, daß er entlang des Schienen vorwärts und rückwärts gleitet. Ein Unterteil 56a des Schlittens gleitet in der Spur 54- und ein Oberteil 56b gleitet mit einem lockeren Sitz in dem TJ-förmigen Profil der oberen Schiene 52.
Das Schlittenteil 56a besitzt eine horizontale Durch- {
gangssteile 58, in der lose eine Welle 62 untergebracht ist, die an ihren gegenüberliegenden Seiten mit den Seitenfladen des Gehäuseteils 10a verbunden ist. Hierdurch ist es möglich, den Schlitten 56 um die Welle 62 etwas auf die Einrichtung 14 zu oder von dieser Einrichtung wegzuschwenken aus Gründen, die im einzelnen später beschrieben werden.
Der Schlitten 56 weist eine rechtwinkelige, plattenähnliche Mikrokarten-Halteeinrichtung 64- auf, die für eine vertikale Gleitbewegung vorgesehen ist. Die Halteeinrichtung 64 weist auf den beiden gegenüberliegenden Sei- , ten zwei vertikale Durchgänge 66 und 68 auf, in denen " zwei Stäbe 72 und 74 gleiten, die an ihren gegenüberliegenden Enden an den oberen und unteren Schlittenteilen 56b und 56a angebracht sind. In der Halteeinriehtung 64 ist eine ie allgemeinen rechteckige öffnung 76 !Bit einer abgeschrägten Wandung 82 ausgebildet. Diese öffnung ist so ausgebildet, um eine Mikrokarte aufnehmen zu können; sie kann durch eine nach unten schwenkbare,
109851/1241
—Ί 2—
durchsichtige Glastür 84- verschlossen werden, die im unteren Teil der Wandung 82 angelenkt ist.
In die öffnung 76 wird dann eine Mikrokarte 32 eingesetzc, deren Kanten an einer dünnen Leiste 85 (Fig. 3 und 4) anliegen, die auf der Rückseite der Halteeinrichtung 64- befestigt ist, und über die öffnung 76 vorsteht. Dann wird die Tür 84- geschlossen. Mittels eines Handgriffs 86 an der Tür kann sie so nach oben geschwenkt werden, daß eine an dem Griff angebrachte Zunge 86a in Eingriff mit einem dazu passenden Schlitz 88 (Fig. 3) in dem Oberteil der'wandung 82 kommt.
Der Daumenhebel 16 ist an seinem oberen Ende 16a mit einem Gewinde versehen, das in einen von der Halteeinrichtung 64- vorstehenden Ansatz 92 eingeschraubt ist. Durch eine entsprechende Bewegung des Daumenhebels 16 in vertikaler und horizontaler Richtung kann die Bedienungsperson die Halte einrichtung 64- und die in ihr untergebrachte Mikrokarte 32 vertikal oder horizontal relativ zu der Objektivachse A der Einrichtung 14- derart verschieben, daß irgendeines der Mikrokarten-Pelder, d.h. das Feld 32a, zu der Objektivachse A mittig eingestellt werden kann.
Um das Einstellen der Mikrokarte zu erleichtern, ist in dem unteren Schlittenteil 56a ein unter Federspannung stehender Stift 94- eingebaut. Der Stift 94- ist so angeordnet, daß er mit einer Vertiefung einer Reihe von Vertiefungen 96 auf der Oberseite der Schiene 54· in Eingriff kommt. Die Anzahl der Ausnehmungen 96 entspricht der Anzahl der Felderreihen auf der Mikrokarte 32; die Lage der einzelnen Vertiefungen ist so gewählt, daß der Stift 94· in einer von ihnen in Ein-
109851/1241
griff kommt, wenn ein Mikrokartenfeld mittig zu der Objektivachse A eingestellt ist.
Die Vertikaleinstellung der Halteeinrichtung 64 wird auf dieselbe Art gesteuert; d.h. ein unter Federspannung stehender Stift 98 ist auf der linken Seite des Trägerteils 56c angebracht. Der Stift ist so angeordnet, daß er mit einer Vertiefung einer Reihe von Vertiefungen 102 auf der linken Seite der Halteeinrichtung 64 in Eingriff kommt. Die Anzahl der Vertiefungen 102 entspricht der Anzahl der waagerechten Felderreihen auf der Mikrokarte 32. Auch hier ist der Abstand zwischen den Aussparungen so gewählt, daß der i
Stift 98 mit einer der Aussparungen in Eingriff kommt, wenn ein Mikrokarten-Feld mittig zu der optischen Achse A eingestellt ist.
In der vorliegenden Darstellung weist die Mikrokarte 32 dreiundzwanzig Felderreihen und sieben Felderzeilen auf. Wenn dann die Einstelleinrichtung 56 so eingestellt ist, daß der Stift 94 ±1 der mittleren Ausnehmung 96 und der Stift 98 in der mittleren Ausnehmung 102 in Eingriff kommt, ist die Halteeinrichtung .64 so eingestellt, daß das Feld 32a in der Mitte der Karte mittig zu der optischen Achse, wie dargestellt, eingestellt ist. Durch Betätigen des Daumenhebels 16 ' % kann die Bedienungsperson leicht irgendein Feld auf der Mikrokarte in der Objektivachse mittig so einstellen, daß die Daten in dem Feld aufgezeichnet werden können, oder daß Daten, die bereits in dem Feld vorhanden sind, projiziert werden können, um entweder eine harte Kopie herzustellen oder um es zu betrachten.
Wenn gewünscht, können bezifferte Skalenmarkierungen 103a und 103b auf dem Schaft des Daumenhebels 16 bzw.
109851/1241
auf der Vorderseite des Gehäuseteils 10a, wie in Fig.1 dargestellt, angebracht sein, um das Einstellen eines besonderen Feldes zu erleichtern.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Xerografie-Einrichtung 14- weist ein rechteckiges Gehäuse 110 auf, das in dem Gehäuseteil 10a hinter der Einstelleinrichtung 56 untergebracht ist. Eine im allgemeinen zylindrische Durchgangsöffnung 112, deren Achse mit der Achse A zusammenfällt, verläuft durch das Gehäuse 110 hindurch. Der Querschnitt des vorderen Endes 112b der Durchgangsöffnung 112 besitzt etwa dieselbe Größe und Form wie ein einzelnes Mikrokarten-Feld. Der rückwärtige Teil der Durchgangsöffnung 112 weist an der Stelle 112a eine Senkung auf, um ein Objektiv-System 114 aufzunehmen, dessen Achse mit der Objektivachse A übereinstimmt. Der Spiegel 28 ist im Abstand hinter dem Gehäuse 110 in der Achse A angeordnet.
Die Abbildung des Dokuments 18 (Fig. 1) wird von dem Spiegel 28 durch das Linsensystem 114 reflektiert und auf dem Feld der Mikrokarte 32 scharf eingestellt,die mit der Durchgangs öffnung 112 übereinstimmt. Wenn dagegen das System.dazu verwendet wird, um eine harte Kopie von dem bereits auf der Mikrokarte aufgebrach— ten Bild der Projektionslampen-Einrichtung 34 (Fig. 1) herzustellen, dann wird das Bild auf dem Mikrokarten-Feld durch das Linsensystem 114 projiziert und von dem Spiegel 28 nach unten auf die Platte 22 reflektiert.
Die Einrichtung 14 ist so aufgebaut, um das Zentrieren des ausgewählten Mikrokart^en-Feldes in der optischen Achse A zu erleichtern und alle notwendigen Elemente in eine bestimmte Richtung zu bringen * um ein xerografie ches Bild auf dem ausgewählten Mikrokarten-Feld auf-
10 9851/124
zubringen. Insbesondere, wenn die Mikrokarte 52 in der Halteeinrichtung 64 angeordnet ist und die Tür 84 geschlossen ist, wie durch ausgezogene Linien in Pig. 3 dargestellt ist, ist die Mikrokarte bündig mit der Vorderwandung 11Oa des Gehäuses 110, außer wenn die Mikrokarte mit dem vorderen Ende 112b der Durchgangsöffnung 112 übereinstimmt. Die vordere Gehäusewandung 110a weist eine den gesamten Umfang der Durchgangsöffnung 112 umschließende Nut 116 auf; ein Dichtungsring 118 ist in diese Nut eingelegt. Normalerweise ist die Mikrokarte 52 relativ zu dem Dichtungsring 118 derart verschiebbar, daß die Bedienungsperson die Mikrokarte vertikal oder horizontal bewegen kann, um ein spezielles Feld in der optischen Achse A mittig einzustellen. (
Wie am besten in Fig. 3 zu erkennen ist, ist eine Lampe 122 in einer Durchgangsöffnung 124 in dem Gehäuse 110 untergebracht. Das Licht der Lampe 122 wird in eine Verbindungsöffnung 126 projiziert, die mit der Durchgangsöffnung 112 derart verbunden ist, daß die Durchgangsöffnung 112, wenn die Lampe angeschaltet ist, hinter dem mittig zu der Objektivachse A eingestellten Mikrokarten—Feld beleuchtet ist. Wenn dann die Bedienungsperson den Daumenhebel16 betätigt (Fig. 2), kann sie tatsächlich durch die durchsichtige Tür 84 hindurch das Feld anvisieren und betrachten, das sich in einer Lage befindet, um neue Daten aufzunehmen oder um projiziert I
zu werden.
Das untere Schlittenteil 56a weist einen breiten Arm 128 auf, der rückwärts ein gutes Stück von der Welle 62 vorsteht, an der das Teil 56a gehaltert ist. Ein Solenoid 132 ist mittels eines Befestigungsarms 134 an einem feststehenden Rahmenteil in dem Gehäuseteil
109851/1241
11Oa (FIg0 1) befestigt* Das Solenoid 132 besitzt einen Stab 132a9 der in eine Auflage 133 endigt,, die normaler-, weise zurückgezogen ist, wie durch gestrichelte Linien in Fig« 3 dargestellt ist« Wenn dagegen das Solenoid erregt ist, drückt der Stab 132a nach unten gegen den Arm 128 derart, daß letzterer wie ein Hebel betätigt wird und den gesamten Schlitten % im Gegenuhrζeiger-Dr@hrichtung um die Welle 82 schwenkt. Hierdurch wird dann die Halteeinrichtung 64 und die in ihr untergebrachte Mikrokarte nach rückwärts gegen die Gehäusevorderwandung 11Oa geschwenkt, wodurch der optische Abstand zwischen dem Objektiv-Sjdjem 114 und der Mikrokarte festgesetzt ist. Gleichzeitig wird auch die Mikrokarte gegen den Dichtungsring 118 gedrückt, wodurch eine flüssigkeitsdichte Abdichtung zwischen dem vorderen Ende 112b der Durchgangsöffnung 112 und der Mikrokarte aus später noch zu erörternden Gründen geschaffen ist. Das Solenoid 132 wird erregt, wenn die Bedienungsperson entweder den Knopf 17b für Projizieren oder den Knopf 17d für Drucken (Fig. 1) drückt.
In Fig. 3 und 4 weist das Gehäuse 110 noch weitere notwendige Elemente auf, um ein xerografisches Bild auf dem mittig zu der optischen Achse A eingestellten Mikrokarten-Feld aufzubringen. Insbesondere, wie am besten in Fig. 4 zu erkennen ist, ist eine in einer Isolierbuchse 144 untergebrachtej nadeiförmige Elektrode 142 in einer schräg durch das Gehäuse 110 verlaufenden öffnung 146 untergebracht. Die Elektrode ist so eingestellt, daß ihre Spitze 142a in der optischen Achse A ein kurzes Stück hinter dem vorderen Ende 112b der Durchgangsöffnung liegt. Die Elektrode ist sehr dünn und ist außerhalb des Brennpunktes des Objektiv-Systems 114 derart angeordnet, daß sie nicht das auf oder von der Mikrokarte 32 pro^i-
109851/1241
zierte Bild unabhängig von dessen Größe stört. Eine zweite Ringelektrode 147 ist in dem Gehäuse 110 um die Spitze 142a herum und koaxial zu der Achse A angeordnet. Der Innendurchmesser des Ringes 147 ist etwas größer als die DurchgangsÖffnung 112, damit die Ringelektrode den Strahlengang nicht unterbricht. Die Elektrode 14-7 ist an einer durch eine Isolierbuchse 149 hindurchgehenden Verlängerung 147a gehaltert, die in einer horizontalen Durchgangsöffnung 150 in dem Gehäuse befestigt ist.
Wenn elektrisches Potential während des Druckvorgangs zwischen die Elektroden 142 und 147 gelegt ist, bildet sich zwischen diesen Teilen eine Corona-Entladung aus. Durch diese Corona-Entladung wird eine elektrische Ladung auf das in der optischen Achse mittig eingestellte und mit dem Durchgangsöffnungsende 112b übereinstimmende Mikrokarten-Feld aufgebracht. Die vorde.re Hälfte des Gehäuses 110 und insbesondere die Vorderwandung 110a ist elektrisch leitend, um so als elektrische Erdung für die Mikrokarte 32 zu dienen.
Wenn das ausgewählte Mikrokarten-Feld auf die vorbeschriebene Weise geladen ist, wird es belichtet; d.h. die Lampe 24 (Fig.1) wird kurz eingeschaltet, so daß das Bild des Dokuments 18 auf der Platte 22 durch das J
Objektiv-System 114 projiziert ist und auf dem Mikrokarten-Feld in der DurchgangsÖffnung 112 scharf eingestellt ist. Die Teile des Mikrokarten-Feldes, die belichtet sind (d.h. die den belichteten Flächen des Dokuments 18 entsprechen), verlieren ihre elektrische Ladung, während die restlichen, nicht belichteten Teile (d.h. die den dunklen oder bedruckten Flächen auf dem Dokument 18 entsprechen) ihre Ladung behalten.Auf diese
10 9 8 51/12 4 1
Weise ist dann ein noch nicht sichtbares Abbild des· Dokuments in Form der geladenen Bereiche auf dem Mikrokarten-Feld aufgebracht. Damit Streulicht diese Ladung auf der Mikrohärte nicht auflöst, kann die Glastür 84 ein (nicht dargestelltes) Rotfilter aufweisen, um Lichtstrahlen kürzerer Wellenlängen, die diese Wirkung haben, auszufiltern. Wenn dann ein Bild projiziert werden soll, kann dieses Filter aus dem Strahlengang geschoben werden, bevor die Projektionslampe 34 gegenüber der Tür eingestellt ist.
Nachdem die Mikrokarte, wie gerade beschrieben, geladen und belichtet ist, wird ein Flüssigkeitstöner zugeführt. Ein im Gehäuseteil 10a untergebrachter Tankbehälter 152 enthält einen der üblichen Flüssigkeitstöner. Der Toner wird von dem Tankbehälter mittels eines Rohres 154 nach unten geleitet, in dem ein Magnetventil 156 untergebracht ist und das mit einem Einlaßrohr 158 im oberen Teil des Gehäuses 110 verbunden ist. Das Einlaßrohr 158 steht mit einer Durchgangsöffnung 162 in Verbindung, die genau hinter der vorderen Wandung 110a in dem Gehäuse 110 verläuft. Das untere Ende der Durchgangsöffnung 162 ist mit einem Ausgangsrohr 164 verbunden, das im unteren Teil des Gehäuses mit einer Leitung 166 in Verbindung steht, die zu einem (nicht dargestellten) leeren Tankbehälter führt.
Jedesmal, wenn das Ventil 156 kurzzeitig geöffnet ist, wird eine abgemessene Menge Tönerflüssigkeit der Durchgangsöffnung 162 zugeführt. Die rückwärtige Wand des Durchgangs 162 besitzt einen abgeschrägten Teil 162a, der schräg nach unten zu dem oberen Teil des Durchgangsöffnungsendes 112b verläuft und an dieser Stelle einen schmalen horizontalen Schlitz bildet. Die aus dem Schlitz ausfließende Tönerflüssigkeit wird auf die Oberseite des
109851/1241
Mikrokarten-Feld.es derart geleitet, daß eine zusammenhängende Tonerschicht die Innenfläche des Feldes abwäscht. Dieser Töner wird dann mittels der Abflußleitung 166 aus dem Gehäuse herausgeführt und kann weggeschüttet oder aber zurückgeleitet werden.
Wie in Fig. 3 zu erkennen ist, beschränkt der Dichtungsring 118 die Einwirkung der Tönerflüssigkeit auf das Mikrokarten-Feld, das sich in dem Durchgangsöffnungsende 112b befindet. Hierdurch wird die Wahrscheinlichkeit von Verfärbungen und Markierungen, die irrtümlich auf benachbarte Mikrokarten-Felder aufgebracht sind, auf ein Mindestmaß herabgesetzt.
Ebenso ist eine Abschirmung des Objektiv-Systems 114 von der Tönerflüssigkeit während dieses Teils des Bearbeitungsverfahrens vorgesehen. Insbesondere ist eine schwenkbare bzw. zurückziehbare, reflektierende Blende 172 verschiebbar in einem vertikalen Schlitz 174· genau gegenüber dem Objektiv-System 114 angebracht. Der Schlitz 174 ist in der Durchgangsöffnung 112 so angeordnet, daß die Blende 172, wenn sie vollständig geschlossen ist, wie in Fig. 3 zu erkennen ist, die Senkung 112a vollständig absperrt, so daß die Tönerflüssigkeit auf den vorderen Teil der an die Mikrokarte 32 angrenzenden Durchgangsöffnung 112 beschränkt ist.
Wenn andererseits die Blende offen ist, ist sie vollständig aus der DurchgangsÖffnung 112 zurückgezogen. Die Blende wird mittels eines Hebelarms I76 au£-und abbewegt, der an dem feststehenden Rahmen schwenkbar angebracht ist. Das eine Ende des Hebels 176 ist durch einen Stift 178 mit dem unteren Ende der Blende verbunden. Das andere Ende des Hebels ist drehbar an der normaler-
109861/1241
weise zurückgezogenen Schubstange 182a eines Solenoids 182 angebracht. Die Blende 172 wird in Ruhestellung in der oberen oder geschlossenen Lage mittels einer Schraubenfeder '184- gehalten,die in einer vertikalen Öffnung 186 im Gehäuse 110 untergebracht ist und zwischen dem Drehstift 178 und einem Stift 188 ausgespannt ist,der in dem Gehäuse oben in. dem Durchgang 186 gehaltert ist. Das Solenoid 182 wird erregt und dadurch die Blende geöffnet j wenn die Bedienungsperson den Projizier-Knopf 17b (Fig. 1) drückt, um Daten von einem speziellen Mikrokarten-Feld zu projizieren, oder die Bedienungsperson drückt den Knopf während des Druck-Arbeitsvorgangs', wenn die Mikrokarte zu belichten ist. Anderenfalls bleibt die Blende geschlossen.
Nachdem die Tönerflüssigkeit, wie vorher beschrieben, zugeführt ist, wird sie, wie am besten in Fig. 4 zu erkennen ist, auf dem Mikrokarten-Feld eingebrannt, um das Bild zu fixieren. Ein Rohr 192 ist mit dem Gehäuse 110 verbunden und steht mit einer Hauptdurchgangs öffnung 194-mit mehreren (nicht dargestellten) Zweigen in Verbindung, die alle zu der Durchgangsöffnung 112 führen.Das Rohr ist über ein Solenoidventil 196 an eine (nicht dargestellte) Heißluftquelle angeschlossen. Während des Druck-Vorgangs wird das Ventil 196 kurzzeitig geöffnet, wodurch Heißluft in die Durchgangsöffnung 112 und auf das mittig in der Durchgangsöffnung eingestellte Mikrokarten-FeId geleitet. Durch die Heißluft wird die noch vorhandene Tönerlösung verdampft und dadurch der Töner dauerhaft in dem Feld eingebrannt. Dieser Vorgang kann sogar noch durch eine Vorerwärmung des Töners aus dem Tank mittels einer Heizeinrichtung 198 (Fig. 3) beschleunigt v/erden „
109851/1241
Durch das Einleiten der heißen Luft in die Durchgangsöffnung 112 und die mit ihr in Verbindung stehenden Öffnungen 126 und 162 werden irgendwelche Tönerrückstände oder Tönerschlamm herausgespült, so daß Ablagerungen in dem Gehäuse auf ein Mindestmaß beschränkt sind. Der vorerwähnte Ablauf des Druck-Bearbeitungsvorgangs wird durch einen Zeitschalter 199 in dem Gehäuseteil 10a (Fig. 1) gesteuert.
Durch Benutzung des vorliegendenSystems kann die Bedienungsperson sehr leicht Daten auf einem unbelichteten Feld der Mikrokarte 32 hinzufügen. Hierzu drückt sie zuerst den Versorgungsknopf 17a (Fig. 1), um die entsprechenden Teile des Systems einzuschalten, wie λ
beispielsweise den Zeitschalter 199, der den Druckablauf steuert, die Tönerheizeinrichtung 198, die Lampe 122 und vielleicht auch noch einige Elemente der Kopiereinrichtung 4-4·. Sie legt dann das zu kopierende Dokument 18 auf die Platte 22. Hierauf betätigt sie den Steuerhebel 16, schaut durch die beleuchtete Tür 84·, bis sie das Feld sieht, auf dem sie die neuen Daten aufbringen will. Obwohl die Tür 84-, wie vorher erläutert, ein Rotfilter enthalten kann, ist die Lampe 122 hell genug, so daß sie das in der Durchgangsöffnung 112b umrissene, gewünschte Feld sehen kann.
Die Bedienungsperson drückt dann den Knopf 17b "Drukken", wodurch der Zeitschalter 199 in Gang gesetzt wird. Der Zeitschalter schaltet als erstes die Lampe 122 aus und erregt das Solenoid 132, das die Mikrokarte 32 an den Dichtungsring 118 drückt. Dann schließt er einen (nicht dargestellten) Schalter, der elektrisches Potential zwischen die Elektroden 14-2 und 14-7 legt,
1 0 9 8 5 1 / Ί 2 A 1
um das Mikrokarten-Feld zu laden. Als Nächstes wird mittels des Zeitschalters das Solenoid 182 erregt , das die Blende 172 zurückzieht, wodurch der Strahlengang zwischen dem Dokument 18 auf. der Platte 22 und der Mikrokarte 32 freigegeben wird. Als Nächstes schaltet der Zeitschalter kurzzeitig eine Lampe 24- an, wodurch das Mikrokarten-Feld belichtet wird. Dann schaltet der Zeitschalter das Solenoid 182 ab, wodurch die Blende 172 wieder geschlossen ist und das vordere Ende der Durchgangsöffnung 112 dicht abschließt. Dann öffnet der Schaltes kurz das Solenoidventil 1?6, und eine abgemessene Menge Tönerflüssigkeit fließt durch das Gehäuse und über das zu bearbeitende Mikrokarten-Feld. Dann wird das Ventil 196 geöffnet und es strömt heiße Luft durch das Gehäuse und über das Mikrokarten-Feld. Hierdurch wird die Tönerlösung verdampft, so daß ein dauerhaftes Bild auf dem Feld aufgebracht ist. Als Nächstes schließt der Schalter das Ventil 156 wieder,wodurch die Zufuhr der heißen Luft abgesperrt wird. Danach wird das Steuersolenoid ;132 ab- und die Lampe 122 wieder angeschaltet, so daß die Bedienungsperson durch die Tür SM- schauen und tatsächlich die Daten sieht, die auf das Mikrokarten-Feld aufgedruckt worden sind. Wenn der Druck richtig aufgebracht worden ist, kann die Bedienungsperson die Tür 84 öffnen und die Mikrokarte zur Einlagerung herausnehmen.
Andererseits kann die Bedienungsperson ein Bild des Mikrokarten-Feldes oder eines anderen Feldes in voller Größe betrachten. Sie nimmt dann das Dokument 18 von der Platte 22 weg und schwenkt die Projektionslampen-Einrichtung 34-über die Tür 84. Danach wählt sie das gewünschte Feld aus und drückt den Knopf 17b "Projizieren11 auf der Vorderseite des Gehäuseteils 10b. Hierdurch wird die Betrachtungs-
109851/1241
lampe 122 abgeschaltet, das Steuersolenoid 132 an- und das Solenoid 182 abgeschaltet, um die Blende 172 zurückzuziehen; schließlich wird noch die Projektionslampe 38 angeschaltet. Hierauf wird dann ein Bild der Daten auf dem ausgewählten Mikrokarten-Feld in voller Größe auf die weiße Fläche unter der Platte 22 projiziert.
Bei einer anderen als der oben beschriebenen Ausführungsform wird das Bild auf einen Bildschirm 5^ projiziert, nachdem der Spiegel 28 aus der Achse A herausgeschwenkt ist.
Wenn der Bedienungsperson das Bild auf der Mikrokarte ausreichend erscheint, kann sie eine oder mehrere Ko- ,
pien hiervon durch Drücken des Kopierknopfes 17c herstellen. Hierdurch wird dann die Kopiereinrichtung 44 angeschaltet, so daß lichtempfindliches Papier unter die Platte 22 zugeführt, belichtet und in üblicher Weise bearbeitet wird; die Kopie wird dann durch den Schlitz 46 in der Seite des Gehäuseteils 10b ausgestoßen.
Wie aus dem Vorhergehenden zu ersehen ist, ist ein System mit einer Mehrfach-Funktionsweise zum Kopieren, Speichern und Wiederauffinden von Daten geschaffen, das relativ klein und kompakt ist. Bei dem vorliegenden System werden die Daten auf irgendein aus- i gewähltes Feld der Mikrokarte unter Verwendung des Xerografie-Bearbeitungsverfahrens aufgedruckt. Wenn die Mikrokarte einmal eingesetzt ist, um die Daten auf dem ausgewählten Feld aufzubringen, bleibt die Mikrokarte genau in dieser Stellung solange, bis alle Verfahrensschritte in dem Xerografie-Verfährensablauf durchgeführt sind. Das System ist erheblich unkompli-
109851/1241
«24-
zierter aufgebaut als vergleichbar© bekannte Einrichtungen dieser Art«, Da die Mikrohärte wählend der Be-"arbeitung feststeht, werden die auf die 'Mikrokarte aufgebrachten Bilder relativ scharf und klar» Ba die Einheit weniger kompliziert ists liegen ihre Herstellungskosten niedriger und sie benötigt auch eine ge- . ringere Wartung. . -
Das System gemäß der Erfindung ist auch -viel leichter zu betätigen als die anderen Systeme dieser Art. Die Bedienungsperson kann das Mikrokarten-feld sehen*das für sie von Interesse ist*/so da'ß sie es schnell einstellen kann, um eine Information einzuspeichern oder um sie su betrachten. Aufgrund der vielseitigen und anpassungsfähigen Verwendungsmöglichkeit des Systems und seiner leichten Bedienbarkeit stellt es ein sehr leistungsfähiges Gerät sum Speichern und Wiederauffinden von Informationen dar. -
tO3851/1241
ORIGINAL IN6PECTED

Claims (1)

  1. -25-Patentansprüche
    System zum Speichern und Wiederauffinden von Informationen mit einem Objektiv-System mit optischer Achse, einer Fläche zum Auflegen eines Dokuments, einer Einrichtung zum Beleuchten dieser Fläche und mit einer Umlenkeinrichtung für das reflektierte Bild eines Dokuments auf der Fläche entlang der optaschen Achse, gekennzeichnet durch eine Halteeinrichtung für ein Speichermedium, durch eine Einstelleinrichtung für das Speichermedium in der optischen Achse auf der der Umlenkeinrichtung gegenüberliegenden Seite des Objektivs derart, daß ein Bild eines Dokuments ( auf der Fläche an eine ausgewählte Stelle auf dem Speichermedium projiziert ist,und durch eine Einrichtung zum Entwickeln des Bildes auf dem Speichermedium, wobei das Speichermedium an derselben Stelle relativ zu der optischen Achse verbleibt.
    2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn e t, daß es eine einstellbare Lichtquelle aufweist, die durch das Speichermedium entlang der Objektivachse und der Kopiereinrichtung leuchtet, und daß eine Umlenkeinrichtung das beleuchtete Bild auf dem Speichermedium zur Herstellung von Kopien in die Kopiereinrichtung projiziert. J
    5. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Betrachtungsschirm aufweist, und daß mittels der Umlenkeinrichtung das Bild auf dem Speichermedium zu dem Schirm projizierbar ist, wenn die Lichtquelle das Speichermedium beleuchtet.
    4-, System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Speichermedium eine xerc-
    109851/1241
    grafische Mikrokarte ist, daß die Entwicklungseinrichtung eine Einrichtung zur Zuführung einer Tönerflüssigkeit auf den Mikrokartenteil aufweist, und daß eine Einrichtung zur Ausbildung eines elektrischen Feldes an dem eingestellten und ausgewählten Mikrokarten-Feld vorgesehen ist, um eine elektrische Ladung vor der Belichtung des Bildes aufzubringen.
    5· System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- und Einstelleinrichtung eine öffnung zur Aufnahme des Speichermediums aufweist, und daß eine Sicherungseinrichtung für das Speichermedium in der öffnung der Halteeinrichtung so angeordnet ist, daß der ausgewählte,in der Ob^ektivachse mittig eingestellte Teil des Speichermediums betrachtbar ist.
    6. System nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß eine Lampe auf der der Sicherungseinrichtung gegenüberliegenden Seite des Speichermediums angebracht und so angeordnet ist, daß das ausgewählte Feld auf dem Speichermedium beleuchtet und durch die Sicherungseinrichtung hindurch sichtbar ist.
    7. System nach einem der Ansprüche 5 oder 6, gekennzeichnet durch eine lösbare Arretierungseinrichtung für die Halteeinrichtung an mehreren bestimmten Stellen, vertikal und horizontal relativ zu der optischen Achse, wodurch die ausgewählten verschiedenen Felder des Speichermediums mittig zu der optischen Achse einstellbar und kurzzeitig feststellbar sind.
    8. System nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse mit einer Durchgangs öffnung vorgesehen ist, in dem die optische Achse
    109851/1241
    212823a
    des Objektiv-Systems verläuft» und daß die Einrichtung zur Halterung eines Speichermediums so angeordnet ist, daß ein l?eld des Speienermediums mit einem Ende der Durchgangsöffnung übereinstimmt*
    9. System nach Anspruch 8,dadurch gekennzeio hn e t, daß die Entwicklungseinrichtung in der Durehgangsoffnung eine Einrichtung zur Zuführung eines elektrischen Feldes auf das in der Durchgangs öffnung eingestellte Speichermediumfeld aufweist, und daß ein Behalter mit ü?o*ner~ flüssigkeit zur Aufbringung des Toners auf das eingestellte Speichermediumfeld mit der DurchgangsÖffnung in Terbin-, dung steht.
    10. System nach Anspruch S oder". 9» dadurch gekennzeichnet, daß in der Durehgangsoffnung eine Einrichtung zum Einbrennen des Toners auf den eingestellten Speichermediumfeld vorgesehen ist.
    11. System nach Anspruch 10, dadurch g e k e η η zeichnet» daß in der Zuführungsleitung zu der Durehgangsoffnung für die fönerflüssigkeit eine ?orwäreeinrichtung vorgesehen iet.
    12. Syet·« nmch Anspruch 10 ο*«» 11, 4*du3?ch g · k · η η ι «lehnet, daß dl« Hn¥r«iin«inrichining eine HeiSluftquelle ist9 die mit der Burchgangsöffnung zur Erwärmung der Tönerflüssigkeit verbunden ist.
    13· System nach Anspruch 12, dadurch g e k e η η - ζ e i c h η β t, daß eine Steuereinrichtung zum Anschalten der Einrichtung zum Aufbringen der Ladung» der Projektionseinrichtung, der Einrichtung zum Zuführen der lönerflüssigkeit nad der Einrichtung zum Einbrennen der
    BAD ORJGINAL
    Tönerflüssigkeit in der angeführten zeitlichen Reihenfolge vorgesehen isto
    14» System nach einem der Ansprüche 9 bis 13, gekenn zeichnet durch eine Einrichtung zur- Einstellung der Halteeinrichtung an mehreren Stellen vertikal und horizontal relativ zu der optischen Achse derart, daß aus·= gewählte Felder des Speichermediums zur Deckung mit der Durchgangsöffnung gebracht und zeitweilig in dieser Lage gehalten sind.
    15· System nach Anspruch 14, dadurch g e k e η η ζ eichnet, daß zur Beleuchtung der Durchgangsöffnung in dem Gehäuse eine Lampe angebracht ist, und daß die Halterungseinrichtung eine relativ klare Betrachtung des in der beleuchteten Durchgangsöffnung eingestellten Speichermediumfeldes schafft.
    16. System nach einem der Ansprüche 9 his I5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungseinrichtung eine Aufnahmeeinrichtung für den Aufzeichnungsträger, eine Schwenkeinrichtung und eine durchsichtige Tür zur Sicherung des Aufzeichnungsträgers in der Aufnahmeeinrichtung aufweist.
    17. System nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Ende der Durchgangsöffnung umschließender Ring und eine Einrichtung zum Schwenken der Halterungseinrichtung zu dem Gehäuse hin vorgesehen ist, wodurch ein in die Halterungseinrichtung eingebrachtes-Speichermedium gegen den Dichtungsring gedruckt ist, wodurch" die der Durchgangs öffnung zugeführte Tönerflüssigkeit auf das in der Durchgangsöffnung eingestellte Speichermediumfeld beschränkt ists
    109851/1241
    18. System nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar gegenüber dem Objektiv-System zur Abhaltung der ia die Durchgangsöffnung eingeleiteten Tönerflüssigkeit eine die Durchgangsöffnung dicht abschließende Einrichtung vorgesehen ist.
    19. System nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lenkung eines Lichtstrahls durch das Medium in der Halterungseinrichtung und zur Projizierung eines in der Durchgangsöffnung eingestelltenBildes auf dem Speichermedium eine Beleuchtungseinrichtung gegenüber der Halterungseinrichtung angebracht ist. {
    20. System nach Anspruch 19, dadurch g e k e η η zeichnet, daß zur Herstellung harter Kopien eine Kopiereinrichtung und eine Einrichtung zum Lenken des produzierten Bildes auf die Kopiereinrichtung vorgesehen ist.
    21. System nach einem der Ansprüche 9 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Aufbringen einer elektrischen Ladung eine am Ende der Durchgangsöffnung in diese vorstehende, nadeiförmige Elektrode und eine zweite, am Ende der Durchgangsöff- ; nung und neben der nadeiförmigen Elektrode angebrach- ™ te Elektrode aufweist, wodurch bei Anlegen eines elektrischen Potentials eine Corona-Entladung ausgelöst ist, durch die eine elektrische Ladung auf das eingestellte Speichermediumfeld aufgebracht ist.
    22. System nach einem der Ansprüche 9 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß zur Absperrung der
    109851/1241
    OfUGlNAL INSPECTED
    Durchgangsöffnung und des Objektiv-Systems vor der zugeführten Tönerflüssigkeit eine Blende angebracht ist.
    23. System nach Anspruch 9, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Einrichtung zum Aufbringen einer Ladung eine erste, an dem Ende der Durchgangsöffnung in diese vorstehende, nadeiförmige Elektrode und eine zweite, an der Durchgangsöffnung neben der ersten Elektrode angebrachte Elektrode aufweist, wobei die Elektroden so angeordnet sind/ daß zur Ladung des Mikrokarten-Feldes ohne Überlagerung der auf das Mikrokarten-Feld proJizierten Bilder eine Corona-Entladung durchführbar ist.
    24. System nach Anspruch 16, dadurch g e k e η η zeichnet, daß zur deckungsgleichen Eins-tellung ausgewählter Felder der Mikrokarte mit dem Ende der Durchgangsöffnung eine Einrichtung zur Bewegung der Aufnahmeeinrichtung vertikal und horizontal relativ zu der Objektivachse vorgesehen ist.
    25- System nach Anspruch 24, dadurch g e k e η η zeichnet, daß eine Einrichtung zur Bewegung der Halterungseinrichtung gegen das Gehäuse hin vorgesehen ist, durch die eine Mikrokarte in der Aufnahmeeinrichtung gegen das Gehäuse andrückbar und eine Abdichtung zwischen dem Ende der Durchgangsöffnung und dem damit in Übereinstimmung gebrachten Mikrokarten-Feld ausgebildet ist.
    26. System nach einem der Ansprüche 9 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Tönerflüssigkeits-Zuführeinrichtung eine Einrichtung zur Ableitung der Tönerflüssigkeit nach unten über die gesamte Fläche des ausgewählten Mikrokarten-Feldes aufweist.
    109851/12^1
    27. Verfahren zur Herstellung eines xerografischen Bildes auf einer Mikrokarte, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mikrokarte am Ende einer ein Objektiv enthaltenden Durchgangsöffnung eingestellt wird, daß eine Corona-Entladung in der Durchgangsöffnung ausgelöst wird,daß dadurch eine elektrische Ladung auf ein ausgewähltes, am Ende der Durchgangsöffnung eingestelltes Mikrokarten-Feld aufgebracht wird, daß ein Bild durch das Objektiv-System auf das ausgewählte Feld projiziert wird, und daß eine Tönerflüssigkeit zur Entwicklung des Bildes auf dem ausgewählten Feld ±i die Durchgangsöffnung eingeleitet wird, und daß während dieser Bearbeitungsvorgänge die Mikrokarte in derselben Lage relativ zu der Achse des Objektiv-Systems verbleibt.
    109851/1241
    Leerseite
DE19712128238 1970-06-08 1971-06-07 System zum Speichern und Wiederauffinden von Informationen Pending DE2128238A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US00044273A US3820890A (en) 1970-06-08 1970-06-08 Information storage and retrieval system

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2128238A1 true DE2128238A1 (de) 1971-12-16

Family

ID=21931453

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712128238 Pending DE2128238A1 (de) 1970-06-08 1971-06-07 System zum Speichern und Wiederauffinden von Informationen

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3820890A (de)
BE (1) BE768217A (de)
CA (1) CA947362A (de)
DE (1) DE2128238A1 (de)
FR (1) FR2096004A5 (de)
GB (1) GB1326973A (de)
NL (1) NL7107801A (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3972610A (en) * 1973-04-09 1976-08-03 A. B. Dick/Scott Electrophotographic apparatus for production of plural images on a sheet
GB1564614A (en) * 1975-09-18 1980-04-10 Spence Bate Microform records
FR2339879A1 (fr) * 1976-02-02 1977-08-26 Coulter Information Systems Dispositif pour la visualisation d'images sur un grand ecran
US4461561A (en) * 1982-07-30 1984-07-24 Photon Chroma, Inc. Apparatus for imaging and developing electrophotographic microformats
US4600291A (en) * 1984-02-09 1986-07-15 Fuji Photo Film Co., Ltd. Electro-photographic device with a processing head having multiple chambers
FR2616928A1 (fr) * 1987-06-22 1988-12-23 Regma Procede pour realiser a partir d'un original une microimage sur une zone choisie d'un substrat electrophotographique et appareil de mise en oeuvre du procede
JPH0220889A (ja) * 1987-12-28 1990-01-24 Fuji Photo Film Co Ltd 現像処理装置
DE8902850U1 (de) * 1989-03-08 1989-04-20 Kempf, Georg-Ulrich, 21465 Wentorf Vorrichtung für die Bildverarbeitung von transparenten Vorlagen
CN102745459B (zh) * 2012-06-18 2015-07-08 浙江大学 板材交替送料装置

Also Published As

Publication number Publication date
NL7107801A (de) 1971-12-10
GB1326973A (en) 1973-08-15
FR2096004A5 (de) 1972-02-11
BE768217A (fr) 1971-12-08
US3820890A (en) 1974-06-28
CA947362A (en) 1974-05-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69022040T2 (de) Automatische porträt-aufnahmemaschine.
DE2843975A1 (de) Kopiergeraet mit wahlweise einstellbarer vorlagengrundlinie
DE2124423C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur elektrofotografischen Reproduktion bestimmter Farben eines mehrfarbigen Bildes
DE3442028C2 (de)
DE2240712A1 (de) Mikrofilm-lese- und rueckvergroesserungsgeraet
DE2312426C2 (de) Elektrofotografisches Kopiergerät mit mehrfach wählbarem Vergrößerungsmaßstab
DE2128238A1 (de) System zum Speichern und Wiederauffinden von Informationen
DE941938C (de) Verfahren zur Herstellung zeitlich aufeinanderfolgender Filmaufnahmen von einer Mehrzahl gelochter Original-Registrierkarten
DE3908522C2 (de) Photographischer Kopierer mit einem Monitor
DE2162862A1 (de) Photographischer Apparat zum Kopieren von Diapositiven
DE2304290A1 (de) Verfahren und einrichtung zur herstellung von farbdrucken
DE1797248C3 (de) Filmkopiergerat zum Herstellen von Kopien mit Zusatzinformation
DE3626846C2 (de)
DE2352656A1 (de) Optisches geraet zur erzeugung und/oder verwendung eines photoleitenden filmes mit einer spiegelnden oberflaeche, die in der bildflaeche selektiv verformt wird
DE3153237C2 (de) Bildsynthese - Projektionseinrichtung
DE1422669A1 (de) Lichtmessvorrichtung fuer fotografische Geraete,insbesondere Kopiergeraete
DE2240746A1 (de) Optisches abbildungsgeraet
DE2508793A1 (de) Einrichtung zur ausbildung eines bilds
DE3118332A1 (de) Vervielfaeltigungsvorrichtung mit elektrophotographischem kopiergeraet
DE2903447C2 (de)
DE3526349A1 (de) Vollbild-blitzbeleuchtungssystem
DE2128241A1 (de) Aufzeichnungssystem
DE2602545A1 (de) Kombiniertes normalkopier- und filmrueckkopiergeraet
CH617490A5 (en) Security system
DE1772699C (de) Photokopiergerat

Legal Events

Date Code Title Description
OHA Expiration of time for request for examination