DE2128024C3 - Verwendung eines Gemisches zum Spritzgießen von Formteilen zum Auskleiden von Gebäudeecken - Google Patents
Verwendung eines Gemisches zum Spritzgießen von Formteilen zum Auskleiden von GebäudeeckenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Die Erfindung biezieht sich auf zum Auskleiden von Gebäudeecken dienende Formteile, von denen jedes
mehrere zu den in einer Ecke zusammentreffenden Gehäudeflächen parallel verlaufende Platten mit Teilbereichen
mit derart kontinuierlich zunehmender Dicke aufweisen, daß die größte Plattendicke im Eckbereich
der Formteile vorhanden ist.
Die Notwendigkeit zur Auskleidung von Gebäudeekken ergibt sich, wenn die Gebäudeflächen mit
thermoplastischen Folien zum Abdichten gegen eindringende Feuchtigkeit zugedeckt sind; beispielsweise ist
das der Fall bei Flachdächern, Balkons, Loggien. Vielfach wird der Belag an der Kante zwischen der
annähernd horizontalen und den auf- oder abgehenden Gebäudeflächen getrennt. Zum Fortführen des Belags in
einer Gebäudeecke nimmt man sinen Einschnitt vor, der in den Scheitel der Ecke führt. An dieser Stelle fehlt
dann eine dichte Überlappung des Belages.
Formteile zum Auskleiden von Gebäudeecken sind bekannt (DE-GM 70 42 051). Diese Formteile haben
eine einheitliche Wanddicke, die bis zum Scheitel der Ecke verläuft. Diese Formteile bestehen aus witterungsbeständigem
Gummi oder gummiähnlichem Kunststoff. Wenn sie nach dem Tiefziehverfahren geformt sind,
können sie in der Ecke eine geringere Wanddicke als in den ebenen Flächenbereichen aufweisen.
Im Scheitel der Ecke sind jedoch das Formteil und auch der Belag mechanisch stark beansprucht und daher
gegen Beschädigungen empfindlich.
Es ist außerdem ein Bauprofil aus Kunststoff oder Gummi, d. h. aus einem ebenfalls elastomeren Werkstoff
bekannt, das als sogenannter Kantenschutz beim Verlegen von Fußboden- und Wandbelägen dient
(DE-GM 16 94 553). Hierbei ist die Längskante des den Kantenschutz bildenden Profiles gegenüber den hiervon
ausgehenden Schenkeln verdickt. Diese Verdickung kann insbesondere dann entstehen, wenn der Werkstoff
im Strangformverfahren durch eine entsprechende Düse geformt wird. Strangformverfahren sind jedoch für die
Herstellung von Formteilen nach der Erfindung nicht anwendbar, weil es sich hierbei um dreidimensionale
Formteile handelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Materialgemisch zu finden, um dreidimensionale Formteile
der angegebenen Art im Spritzgußverfahren herzustellen, wobei der mechanisch gefährdete Teil der
Ecke gegen Beschädigungen zusätzlich gesichert ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
die Verwendung eines zu etwa 45 bis 50 Gewichtsprozent aus einem eine Spannungsrißkorrosion_ von über
6000 h aufweisenden Gemisches aus einem Äthylf ncopolymerisat
und einem kleinen Anteil Bitumen, einem etwa 40 Gewichtsprozent betragenden weiteren Gemisch
aus etwa 30 Gewichtsprozent Asche und etwa 70
ίο Gewichtsprozent Anthrazitstaub mit bis zu 30 μ
Kornobergrenze und zum Rest aus einem Hochdruckpolyäthylen als Werkstoff zum Spritzgießen von zum
Auskleiden von Gebäudeecken dienenden Formteilen, von denen jedes mehrere zu den in einer Ecke
zusammentreffenden Gebäudeflächen parallel verlaufende Platten mit Teilbereichen mit derart kontinuierlich
zunehmender Dicke aufweisen, daß die größte Dicke im Eckbertich der Formteile vorhanden ist
Der Ausbildung des Formteiles als Spritzgußteil setzt den bezeichneten Werkstoff voraus, der sich aufgrund seiner thermoplastischen Eigenschaften zu einwandfreien Spritzgußformteilen verarbeiten läßt. Der Werkstoff ist form- und alterungsbeständig und außerdem unempfindlich gegen ultraviolette Strahlen. Die Anwendung des Spritzgußverfahrens bietet die Möglichkeit, die größte Wandstärke des Formkörpers im Scheitel der Ecke anzubringen und den Formkörper dadurch gegen mechanische Beanspruchungen zu sichern.
Der Ausbildung des Formteiles als Spritzgußteil setzt den bezeichneten Werkstoff voraus, der sich aufgrund seiner thermoplastischen Eigenschaften zu einwandfreien Spritzgußformteilen verarbeiten läßt. Der Werkstoff ist form- und alterungsbeständig und außerdem unempfindlich gegen ultraviolette Strahlen. Die Anwendung des Spritzgußverfahrens bietet die Möglichkeit, die größte Wandstärke des Formkörpers im Scheitel der Ecke anzubringen und den Formkörper dadurch gegen mechanische Beanspruchungen zu sichern.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel anhand der Figuren
in der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Formkörper zur Verwahrung einer Innenecke in Draufsicht,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie H-Il der F i g. 1,
F i g. 3 einen Formkörper zur Verwahrung einer Außenecke in Ansicht und
Fig.4 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach
Fig. 3.
In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen einander entsprechende Teile.
In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen einander entsprechende Teile.
In der Fig. 1 ist ein Formkörper dargestellt, der beispielsweise aus dem oben gekennzeichneten Gemisch
spritzgegossen ist. Der Formkörper vereinigt in sich drei Platten 1,2,3. Die Platte 1 ist einer annähernd
horizontalen Gebäudefläche parallel; die Platten 2 und 3 verlaufen parallel zu zwei aufgehenden Gebäudeflächen,
die miteinander einen rechten Winkel einschließen. Die Plattendicke ist mit dbezeichnet. Beispielsweise
kann die Plattendicke 2 mm betragen. Im Scheite! der Ecke ist jedoch bei jeder der Platten 1—3 ein
Teilbereich 5 bzw. 6 vorgesehen, in dem die Plattendicke der betreffenden Platte kontinuierlich bis zu der Dicke
D zunimmt, welche im Eckbereich 7 vorhanden ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 besitzen die Platten 1—3 etwa quadratischen Grundriß und weisen
jeweils an den von ihren Außenkanten eingeschlossenen Winkeln Abrundungen r auf. Der Abrundungsradius ist
etwa 15 mm, wobei die Kantenlänge jeder Platte 80 mm
beträgt. Auch der Scheitel der Ecke ist abgerundet. Hier kann der Abrundungsradius R bei den vorstehenden
Abmessungen ca. 10 mm betragen.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig.4 ist die für die
horizontale Gebäudefläche vorgesehene Platte aus zwei miteinander vereinigten Teilplatten 8 bzw. 8' gebildet.
Die Platten 2 bzw. 3 für die abgehenden Gebäudeflächen besitzen die gleichen Abmessungen wie im
Ausführungsbeispiel nach F i g. 1.
Die beiden Teilplatten 8 bzw. 8' schließen einen
Die beiden Teilplatten 8 bzw. 8' schließen einen
Winkel ein, dessen Scheitel mit dem Scheitel 7 der Ecke
zusammenfällt Diese Teilplatten weisen ihrerseits miteinander vereinigte Teilbereiche 9 bzw. 10 auf,
welche den Bereichen 5 bzw. 6 im Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 entsprechen. Hier nimmt die Dicke
wiederum kontinuierlich bis auf die Plattendicke des
In allen Ausführungsbeispielen schließt sich der Belag an die jeweiligen Außenkanten der Platten an.
Sogenannter Elementenschutz wird nicht in Anspruch genommen.
Claims (1)
1
Patentanspruch:
Patentanspruch:
Verwendung eines zu etwa 45 bis 50 Gewichtsprozent aus einem eine Spannungsrißkorrosion von
über 6000 h aufweisenden Gemisches aus einem Äthylencopolymerisat und einem kleinen Anteil
Bitumen, einem etwa 40 Gewichtsprozent betragenden weiteren Gemisch aus etwa 30 Gewichtsprozent
Asche und etwa 70 Gewichtsprozent Anthrazitstaub mit bis zu 30 μ Kornobergrenze und zum Rest aus
einem Hochdruckpolyäthylen, als Werkstoff zum Spritzgießen von zum Auskleiden von Gebäudeekken
dienenden Formteilen, von denen jedes mehrere zu den in einer Ecke zusammentreffenden Gebäudeflächen
parallel verlaufende Platten mit an die Ecke angrenzenden Teilbereichen mit derart kontinuierlich
zunehmender Plattendicke aufweisen, daß die größte Plattendicke im Eckbereich der Formteile
vorhanden ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712128024 DE2128024C3 (de) | 1971-06-05 | 1971-06-05 | Verwendung eines Gemisches zum Spritzgießen von Formteilen zum Auskleiden von Gebäudeecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712128024 DE2128024C3 (de) | 1971-06-05 | 1971-06-05 | Verwendung eines Gemisches zum Spritzgießen von Formteilen zum Auskleiden von Gebäudeecken |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2128024A1 DE2128024A1 (de) | 1973-01-04 |
| DE2128024B2 DE2128024B2 (de) | 1980-01-24 |
| DE2128024C3 true DE2128024C3 (de) | 1980-09-11 |
Family
ID=5809964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712128024 Expired DE2128024C3 (de) | 1971-06-05 | 1971-06-05 | Verwendung eines Gemisches zum Spritzgießen von Formteilen zum Auskleiden von Gebäudeecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (6)
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1971
- 1971-06-05 DE DE19712128024 patent/DE2128024C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: NIEDERBERG-CHEMIE GMBH, 4133 NEUKIRCHEN-VLUYN, DE |