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DE2127329A1 - Schaltungsanordnung zur frequenzselektiven Untersuchung eines Meßobjekts - Google Patents

Schaltungsanordnung zur frequenzselektiven Untersuchung eines Meßobjekts

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Publication number
DE2127329A1
DE2127329A1 DE19712127329 DE2127329A DE2127329A1 DE 2127329 A1 DE2127329 A1 DE 2127329A1 DE 19712127329 DE19712127329 DE 19712127329 DE 2127329 A DE2127329 A DE 2127329A DE 2127329 A1 DE2127329 A1 DE 2127329A1
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DE
Germany
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frequency
stages
circuit arrangement
stage
fbk
Prior art date
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Application number
DE19712127329
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English (en)
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DE2127329C3 (de
DE2127329B2 (de
Inventor
Alfred Dipl.-Ing. 8034 Germering Manfreda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE2127329A1 publication Critical patent/DE2127329A1/de
Publication of DE2127329B2 publication Critical patent/DE2127329B2/de
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/28Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response
    • G01R27/32Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response in circuits having distributed constants, e.g. having very long conductors or involving high frequencies

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Superheterodyne Receivers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur frequenzselektiven Untersuchung eines Meßobjekts.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur frequenzselektiven Untersuchung eines Meßobjekts mit insbesondere frequenzumsetzenden oder -ableitenden Eigenschaften, bei der eine Meßspannung mit Hilfe eines digital einstellbaren Frequenzgenerators, vorzugsweise eines dekadischen Senders, erzeugt und über das Meßobjekt einem selektiven Überlagerungsempfänger mit nachgeschalteter Auswerteeinrichtung zugeführt wird, der mittels eines die Überlagerungsfrequenz erzeugenden, digital einstellbaren Frequenzgebers auf eine Frequenz abstimmbar ist, die von der Meßfrequenz abweicht.
  • Eine derartige Untersuchung kann z.B. an einem Frequenzumsetzer vorgenommen werden, der die Funktion hat, eine eingangsseitige Frequenz auf eine hiervon abweichende Ausgangsfrequenz umzusetzen. Andererseits kann die Schaltung auch zur Überprüfung eines Vierpols bezüglich gewollter oder nicht gewollter Oberwellenbildungen verwendet werden. Bei allen diesen Messungen kommt es darauf an, den Überlagerungsempfänger auf eine bestimmte, ausgangsseitig vom Meßobjekt auftretende Frequenz digital abzustimmen.
  • Bekannte Schaltungen dieser Art benötigen neben dem die Meßfrequenz liefernden, digitalen Frequenzgenerator einen zweiten, der die Überlagerungsfrequenz erzeugt. Dabei ist jedoch der erforderliche Schaltungsaufwand sehr groß. In vielen Fällen wird die Durchführung der genannten Messungen sogar daran scheitern, daß nur ein Frequenzgenerator zur Verfügung steht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bei Anordnungen der eingangs genannten Art erforderlichen Schaltungsaufwand erheblich zu verringern. Das wird erfindungsgemäß erreicht durch eine Gliederung des Frequenzgenerators in zwei oder mehrere mit abgestuften Bezugsfrequenzen gespeiste, im wesentlichen gleichartig ausgebildete und einander interpolierende Stufen und durch eine Umschaltvorrichtung zur Aufteilung der Stufen in zwei für sich funktionsfähige, einander nicht interpolierende Gruppen, von denen die zweite zur Erzeugung der Meßfrequenz oder einer ihrer Komponenten dient, während die erste als Frequenzgeber oder als Teil desselben verwendbar ist und zur Erzeugung der Überlagerungs frequenz oder einer ihrer Komponenten dient.
  • Der mit der Erfindung erzielbare Vorteil besteht insbesondere in der Einsparung eines eigenen Frequenzgenerators für die digitale Abstimmung des Überlagerungsempfängers auf die jeweils zu selektierende Frequenz. Der zur Erzeugung der Meßfrequenz herangezogene Frequenzgenerator wird durch geringfügige Abänderungen seiner Schaltung, die sich schnell und in übersichtlicher Weise vornehmen lassen, da sie nicht in die einzelnen Stufen eingreifen, sondern im wesentlichen nur die Verbindungen zwischen diesen betreffen, in die Lage versetzt, die Funktion des Frequenzgebers mit zu übernehmen.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand einiger bevorzugter, teilweise in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigt: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel, bei dem die Bezugsfrequenzen den einzelnen Stufen individuell zugeordnet sind, Fig. 2 ein anderes Ausführungsbeispiel, bei dem die Bezugsfrequenzen allen Stufen gemeinsam sind, und Fig. 3 eine beispielsweise Ausführung einer Stufe des Frequenzgenerators.
  • In der Schaltung nach Fig. 1 besteht der zur Erzeugung der Meßfrequenz fm herangezogene Frequenzgenerator aus den einzelnen Stufen 1 bis 6. Jede dieser Stufen hat einen ersten Eingang a, der mit einer Reihe von abgestuften Bezugsfrequenzen beschaltet ist. Der Stufe 1 werden dabei die Bezugsfrequenzen #fBk, k= 1 ... n, zugeführt. Die sich hiervon unterscheidenden Bezugsfrequenzen der Stufe 2 sind mit #fBk bezeichnet, die der Stufe 3 mit #fBk" u.s.w. . Den Interpolationseingängen b der Stufen 1 bis 6 werden jeweils die an den Ausgängen c auftretenden Frequenzen der vorhergehenden Stufen als Interpolationsfrequenzen zugeführt. Die Funktion jeder einzelnen Stufe besteht darin, aus der Reihe der Bezugsfrequenzen eine gewünschte auszuwählen, zu der am Interpolationseingang liegenden Interpolationsfrequenz zu addieren und eine entsprechende Summenfrequenz am Ausgang c abzugeben. Die Auswahl der Bezugsfrequenz geschieht dabei zweckmäßigerweise mittels eines Selektionsschalters 7 , der auf die betreffende Bezugsfrequenz eingestellt wird. Ihr Wert erscheint dann in dem digitalen Anzeigefeld 8 Durch eine entsprechende gegenseitige Abstufung der Bezugsfrequenzen, die unterschiedlichen Stufen zugeführt werden, wird eine Interpolationsbeziehung zwischen diesen erreicht.
  • Die von der Stufe 1 am Ausgang c abgegebene Interpolationsfrequenz fi ändert sich beispielsweise für alle möglichen Bezugsfrequenzen fBk innerhalb eines Bereiches, der dem Frequenzabstand zweier aufeinanderfolgender Bezugsfrequenzen #fBk', #fBk'+1 entspricht. Dem Interpolationseingang b der ersten Stufe wird hierbei zweckmäßigerweise eine Hilfsfrequenz fio zugeführt, die der Ausgangsfrequenz einer tatsächlich nicht vorhandenen zusätzlichen Stufe entspricht, die der Stufe 1 vorzuschalten wäre. Soll eine dekadische Prequenzabstufung von fm erreicht werden, so müssen auch die einzelnen Bezugsfrequenzen dekadisch gegeneinander abgestuft sein.
  • Die Meßfrequenz fm wird einem Meßobjekt 9 zugeführt, dessen Ausgang mit dem Eingang 10 eines selektiven Überlagerungsempfängers verbunden ist. Dieser enthält eine Frequenzumsetzungsstufe 11, die mittels einer Überlagerungsfrequenz f1' die Empfangsfrequenz auf eine Zwischenfrequenz f ZF umsetzt. Diese wird dann über ein Zwischenfrequenzbandfilter 12 an die eigentliche Meß- bzw. Auswerteeinrichtung 13 weitergegeben.
  • Nach der Erfindung wird die Funktion eines die Überlagerungsfrequenz f1' erzeugenden Frequenzgebers durch einen Teil der Stufen des Frequenzgenerators mit übernommen.
  • Zu diesem Zweck ist eine Umschaltvorrichtung 14 vorgesehen, die in Fig. 1 als Zweifachumschalter ausgebildet ist. In der gestrichelten Lage des Umschalters ist dabei der Ausgang c der Stufe 3 mit dem für die Zuleitung der Überlagerungsfrequenz f1' vorgesehenen Eingang der Umsetzungsstufe 11 verbunden, während der Interpolationseingang b der Stufe 4 an eine Hilfswechselspannung mit der Frequenz fio''' geschaltet wird, die einer von der Stufe 3 gelieferten Interpolationsfrequenz entspricht. Hierdurch entstehen zwei für sich jeweils funktionsfähige Gruppen vom Frequenzgeneratorstufen, nämlich die erste Gruppe mit den Stufen 1, 2 und 3 und die zweite Gruppe mit den Stufen 4, 5 und 6. Die Stufen jeder Gruppe behalten untereinander ihre interpolierende Zuordnung, doch wird die Interpolationseigenschaft zwischen beiden Gruppen nunmehr aufgehoben. Bei der in Fig. 1 dargestellten Abstufung der Bezugsfrequenzen' ist es hierzu erforderlich, die Eingänge a der Stufen 1 bis 3 auf die Bezugsfrequenzen der Stufen 4 bis 6 umzuschalten, Um mit den Stufen der ersten Gruppe und den Stufen der zweiten Gruppe jeweils gleich große Frequenzbereiche überstreichen zu können, ist es zweckmäßig, die Stufe 3 mit den Bezugsfrequenzen #fBk der Stufe 6, die Stufe 2 mit den Bezugsfrequenzen der Stufe 5 und die Stufe 1 mit den Bezugsfrequenzen der Stufe 4 zu beschalten.
  • Wie hieraus ersichtlich ist, kann die Funktion des Frequenzgebers für f1' von den Stufen 1 bis 3 des Prequenzgenerators übernommen werden, ohne daß komplizierte Umschaltevorgänge abgewickelt werden müssen. Die Auftrennung der Verbindung zwischen den Stufen 3 und 4, die Anschaltung der Hilfswechselspannung fio" und die Anschaltung der neuen Bezugsfrequenzen an die Stufen 1 bis 3 sind einfach auszuführen, da hierbei kein Eingriff in die Schaltungen der Stufen selbst erfolgt. Die Erzeugung der Meßfrequenz fm durch die Stufen 4 bis 6 der zweiten Gruppe bringt es allerdings mit sich, daß die Frequenzabstufung von fm entsprechend gröber wird, da die Stufen 1 bis 3 der ersten Gruppe nunmehr für die Erzeugung der Meßfrequenz ausfallen. Man hat es jedoch in der Hand, durch Wahl einer gleich großen Stufenzahl in beiden Gruppen zu erreichen, daß die Abstimmung des Überlagerungsempfängers mit der gleichen Frequenzauflösung vorgenommen wird, die auch bei der Erzeugung der Meßfrequenz eingehalten wird.
  • Die Messung geht nun im einzelnen so vor sich, daß in der gestrichelt gezeichneten Stellung der Umschaltvorrichtung 14 die Meßfrequenz fm durch Einstellung der Stufen 4 bis 6 ausgewählt wird und der Überlagerungseöpfänger durch Einstellung der Stufen 1 bis 3 auf Empfangsfrequenzen abgestimmt wird, die neben der Meßfrequenz fm liegen. Auf diese Weise lassen sich die frequenzumsetzenden oder -ableitenden Eigenschaften des Meßobjekts 9 näher untersuchen. Man kann die Einstellungen der Stufen 4 bis 6 und 1 bis 3 schrittweise auch so verändern, daß die Meßfrequenz fm und die Abstimmfrequenz des Überlagerungsempfängers beim Überstreichen des interessierenden Frequenzbereiches stets einen gleichmäßigen Abstand voneinander aufweisen. Darüber hinaus kann die Einstellung der Stufen 1 bis 3 in Abhängigkeit von der Einstellung der Stufen 4 bis 6 so erfolgen, daß der Überlagerungsempfänger auf die Meßfrequenz fm selbst abgestimmt wird.
  • Die Überlagerungsfrequenz f1' kann weiterhin auch so gebildet werden, daß die Ausgangsfrequenz der Stufe 3 in einer in Fig. 1 gestrichelt dargestellten Umsetzungsstufe 11a mittels einer von einem Oszillator 11b erzeugten Hilfsfrequenz in eine andere Frequenzlage umgesetzt wird. In diesem Fall stellen die Stufen 1 bis 3 lediglich einen Bestandteil des Frequenzgebers für die Überlagerungsfrequenz dar.
  • Zweckmäßigerweise wird die Anzeige der Stufen 1 bis 3 im aufgeteilten Zustand des Frequenzgenerators so gesteuert, daß die Empfangsfrequenz des Überlagerungsempfängers angezeigt wird. Entspricht die von lib erzeugte Hilfsfrequenz dem Wert der Zwischenfrequenz fZF des Überlagerungsempfängers, so wird dies erreicht, wenn die Steuerung der Anzeige für die Stufen 1 bis 3 in gleicher Weise erfolgt wie im ungeteilten Zustand des Frequenzgenerators 1 bis 6.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind die frequenzselektierenden Mittel der einzelnen Stufen 1 bis 6 aus diesen herausgezogen und zu einer Selektionsschaltung 15 vereinigt. Eine derartige Ausbildung der Schaltung ist dann vorteilhaft, wenn nur eine Reihe von abgestuften Bezugsfrequenzen vorgesehen ist, die allen Stufen des Frequenzgenerators gemeinsam zugeführt werden. Die Selektionsschaltung 15 ermöglicht es dabei, jeder Stufe nur die jeweils gewünschte Bezugsfrequenz zuzuleiten. Da ohne eine individuelle Zuordnung der Bezugsfrequenzen zu den einzelnen Stufen die Interpolationseigenschaft der letzteren untereinander zunächst noch nicht gegeben ist, ist es erforderlich, jeder interpolierten Stufe einen Frequenzteiler zuzuordnen, dessen Bemessung so getroffen ist, daß der Frequenzänderungsbereich der interpolierenden Stufe dem Frequenzahstand zweier benachbarter Bezugsfrequenzen der interpolierten Stufe entspricht. In Fig. 2 sind diese Frequenzteiler jeweils den Interpolationseingängen b der interpolierten Stufen vorgeschaltet und mit T2, T3 ..-.,. T6 bezeichnet.
  • Die am Eingang 16 der Selektionsschaltung 15 anliegenden Bezugsfrequenzen #fBk werden zweckmäßigerweise einer Filterschaltung zugeführt, die für jede einzelne der Bezugsfrequenzen einen eigenen Ausgang besitzt. Jeder dieser Ausgänge ist über eine Vielfachschaltung auf jeden der den einzelnen Stufen 1 bis 6 zugeordneten Ausgänge Al, A2 ... A6 der Selektionsschaltung 15 durchschaltbar. Den Ausgängen A1 bis A6 sind dabei jeweils Umschalter vorgeschaltet, über die eine Auswahl unter den Ausgängen der Pilterschaltung und damit eine Auswahl unter den zur Verfügung stehenden Bezugsfrequenzen für jeden der Ausgänge Al bis A6 getroffen werden kann. Die Stellungen der Umschalter werden in Anzeigefeldern 17 digital angezeigt.
  • Bei diesen Umschaltern kann es sich um Drehschalter handeln, die mit einer Skalenscheibe verbunden sind und über ein einziges Einstellorgan, z.B. 18, betätigt werden, oder um Schalter, die über den einzelnen Schaltstellungen individuell zugeordnete Einstellorgane, z.B. Druckknöpfe, betätigt werden. Dies ist in Fig. 2 an der Stufe 2 für einen Schalter mit zehn Drucktasten 19 (entsprechend 10 Schaltstellungen) schematisch angedeutet. Insbesondere für den Fall einer dekadischen Frequenzabstufung innerhalb der Gruppen 1 bis 3 und 4 bis 6 ist es zweckmäßig, die Bezugsfrequenzen fvon einem stabilisierten Sinusgenerator 20 über einen Verzerrer 21 abzuleiten.
  • Zum Unterschied von Fig. 1 erzeugt die zweite Gruppe 4. bis 6 in Fig. 2 lediglich eine Komponente f1 der Meßfrequenz die in einer Mischeinrichtung 22 mittels einer von einem Oszillator 23 erzeugten Hilfsfrequenz f2 in den gewünschten Frequenzbereich umgesetzt wird. Entspricht f2 größenmäßig der Zwischenfrequenz fZF des Überlagerungsempfängers, so wird in den Anzeigefeldern 17 der Stufen 1 bis 3 die Empfangsfrequenz des Überlagerungsempfängers automatisch angezeigt, ohne daß die Steuerung der Anzeige gegenüber dem Zustand beim ungeteilten Frequenzgenerator 1 bis 6 verändert werden muß.
  • Fig. 3 soll eine bevorzugte schaltungstechnische Durchbildung der im wesentlichen gleichartig ausgestatteten Stufen 1 bis 6 des Frequenzgenerators nach Fig. 2 veranschaulichen. Zu diesem Zweck wurde die Stufe 2 herausgegriffen und in Form eines Blockschemas dargestellt. Die Stufe enthält im einzelnen einen Prequenzgenerator 24, dessen Ausgang mit der Klemme c verbunden ist. Zusätzlich ist ein Frequenzregelkreis 25 vorgesehen, der eine ständige Nachregelung der Oszillatorfrequenz auf die Summe oder Differenz der über den Eingang a jeweils zugeführten Bezugsfrequenz fBk und der über den Eingang b zugeführten Interpolazionsfrequenz fi', letztere jedoch durch den Teilungsfaktor von T2 geteilt, bewirkt. Dazu wird die Ausgangsfrequenz des Oszillators 24 in einer Mischeinrichtung 26 mittels der Bezugsfrequenz fBk auf eine Zwischenfrequenz umgesetzt, die der geteilten Interpolationsfrequenz fi' entspricht. Sodann wird die Phase der mittels des Tiefpasses 27 ausgesiebten Zwischenfrequenzspannung in einem Phasendiskriminator 28 mit der Phase der geteilten Interpolationsfrequenzspannung verglichen.
  • In Abhängigkeit von der Phasenrelation beider Spannungen entsteht eine Regelgleichspannung Ur , die nach einer nochmaligen Siebung mittels eines Tiefpasses 29 dem Frequenzregeleingang 30 des Oszillators 24 zugeführt wird.
  • Die Schaltung nach Fig. 3 enthält keine Frequenzselektionsmittel, da hierbei von Fig. 2 ausgegangen wird und somit die Frequenzselektionsmittel sämtlicher Stufen in einer dem Eingang a vorgeschalteten Selektionsschaltung 15 zusammengefaßt zu denken sind. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, die Schaltung nach Fig. 3 durch Zuschaltung individuell zugeordneter Frequenzselektionsmittel am Eingang a zu ergänzen und als eine der Stufen 1 bis 6 in Fig. 1 zu verwenden. Eine andere Möglichkeit der schaltungstechnischen Durchbildung der Stufen 1 bis 6 in Fig. 1 besteht darin, das an den Eingang a angelegte Bezugsfrequenzspektrum mittels einer Hilfsfrequenz einstellbarer Größe jeweils so umzusetzen, daß nur die gewünschte Frequenz des Spektrums über ein Bandfilter ausgesiebt werden kann, und die ausgesiebte Bezugsfrequenz anschließend durch die gleiche Hilfsfrequenz wieder in die ursprüngliche Frequenzlage umzusetzen. Diese Prinzip wird auch als Vor-und Rückumsetzung bezeichnet.
  • Die voneinander unabhängige digitale Einstellbarkeit des Meßsenders und des Überlagerungsempfängers auf eine bestimmte Meßfrequenz bzw. Empfangsfrequenz kann mit großem Vorteil bei einer Ausbildung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung als programmgesteuerter Meßplatz benutzt werden. In diesem Fall sind die Einstellorgane für die Frequenzeinstellung am Sender und Empfänger fernsteuerbar, 6 Patentansprüche 3 Figuren

Claims (6)

  1. patentansprüche Schaltungsanordnung zur frequenzselektiven Untersuchung eines Meßobjekts mit insbesondere frequenzumsetzenden oder -ableitenden Eigenschaften, bei der eine Meßspannung mit Hilfe -eines digital einstellbaren Frequenzgenerators, vorzugsweise eines dekadischen Senders, erzeugt und über das Meßobjekt einem selektiven Überlagerungsempfänger mit nachgeschalteter Auswerteeinrichtung zugeführt wird, der mittels eines die Überlagerungsfrequenz erzeugenden, digital einstellbaren Frequenzgebers auf eine Prequenz abstimmbar ist, die von der Meßfrequenz abweicht, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine Gliederung des Frequenzgenerators in zwei oder mehrere mit abgestuften Bezugsfrequenzen (fBk, fBk' usw.) gespeiste, im wes-entlichen gleichartig ausgebildete und einander interpolierende Stufen (1 bis 6) und durch eine Umschaltvorrichtung (14) zur Aufteilung der Stufen (1 bis 6) in zwei für sich funktionsfähige, einander nicht interpolierende Gruppen: (1 bis 3, 4 bis 6), von denen die zweite (4 bis 6) zur Erzeugung der Meßfrequenz (fm) oder einer ihrer Komponenten dient, während die erste (1 bis 3) als Frequenzgeber oder als Teil desselben verwendbar ist und zur Erzeugung der Überlagerungsfrequenz (f1') oder einer ihrer Komponenten dient.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß einige oder alle Stufen (1 bis 6) des Frequenzgenerators als Prequenzregelkreise (25) ausgebildet sind, die jeweils eigenen, mittels der abgestuften Bezugsfrequenzen (fBK) synchronisierbaren, ausgangsseitigen Oszillatoren (24) zugeordnet sind und einen von der jeweils interpolierenden Stufe beeinflußbaren, eingangsseitigen. Phasendiskriminator (28) enthalten, daß der bei der Aufteilung freigeschaltete Interpolationseingang (b) der ersten zur zweiten Gruppe (4 bis 6) gehörenden Stufe (4) mit einer Hilfswechselspannung (fio''') beschaltbar ist und daß der gleichzeitig freigeschaltete Ausgang (c) der letzten zur ersten Gruppe (1 bis 3) gehörenden Stufe (3) , gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von frequenzumsetzenden Mitteln (11a, 11b), mit dem für die Zuleitung der Überlagerungsfrequenz (f1') vorgesehenen Eingang einer Umsetzungsstufe (11) des Überlagerungsempfängers verbindbar ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Bezugsfrequenzen (fBk) über frequenzselektierende Mittel (15) allen Stufen (1 bis 6) gemeinsam zugeführt werden, wobei den interpolierten Stufen Frequenzteiler (T2 bis T6) zugeordnet sind, deren Bemessung so getroffen ist, daß der Frequenzänderungsbereich der interpolierenden Stufe dem Frequenzabstand zweier benachbarter Frequenzen entspricht, auf die der Oszillator (24) der interpolierten Stufe jeweils synchronisierbar ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei gegenseitiger Abstufung der unterschiedlichen Stufen zugeführten Bezugsfrequenzen (fBk, zu im aufgeteilten Zustand eine Umschaltung der Stufen der ersten Gruppe (1 bis 3) auf die Bezugsfrequenzen der entsprechenden Stufen (4 bis 6) der zweiten Gruppe erfolgt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine solche Aufteilung der Stufen (1 bis 6) des Frequenzgenerators, daß mit jeder der beiden Gruppen (1 bis 3, 4 bis 6) die gleiche Prequenzabstufung erreichbar ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die von der ersten Gruppe (1 bis D) erzeugte Komponente der Überlagerungsfrequenz (f1') oder die von der zweiten Gruppe (4 bis 6) erzeugte Komponente der Meßfrequenz (fm) mittels einer Hilfsfrequenz (f2 bzw. 11b) umgesetzt wird, die in ihrer Größe der Zwischenfrequenz (fZF) des Überlagerwlgsempfängers entspricht.
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