DE2127263A1 - Verfahren zur herstellung von aromatischen polyaminen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von aromatischen polyaminenInfo
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- C07C209/78—Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton from amines, by reactions not involving amino groups, e.g. reduction of unsaturated amines, aromatisation, or substitution of the carbon skeleton from carbonyl compounds, e.g. from formaldehyde, and amines having amino groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings, with formation of methylene-diarylamines
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Description
BAYER AG
Wr/KK
1. JUH1197.1 .
Verfahren zur Herstellung von aromatischen Polyaminen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen
Herstellung von aromatischen Polyaminen durch Kondensation von aromatischen Aminen mit Formaldehyd
in Gegenwart eines sauren Katalysators.
Für die Herstellung von Schaumstoffen werden aromatische Polyamine oder Gemische von aromatischen Polyaminen des
Typs (I)
NH-
1,2
η = O, 1, 2, 3,...
R1= R2 = H, Halogen, Alkyl,
als Grundstoffe verwendet, die nach Phosgenierung zu Isocyanaten mit geeigneten Polyolen verschäumt werden können.
Le» A \3 75a
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Es ist bekannt, solche aromatischen Polyamine durch chargenweise Kondensation herzustellen, indem man zu einem vorgelegten
Amin-Säure-Gemisch den Aldehyd zudosiert, anschließend
bei Siedetemperatur die Reaktion zu Ende führt und dann durch Zugabe von Alkalien die Polyamine freisetzt (Deutsche Patentschrift
1 138 177). Solche Verfahren besitzen die üblichen Nachteile von Chargenverfahren wie mangelnde Konstanz der
Produktqualität, unbefriedigende Wirtschaftlichkeit durch geringe Raum-Zeit-Ausbeuten und Störanfälligkeit der Anlagen,
insbesondere der Absperrvorrichtungen (z.B. Ventile).
Es ist weiter bekannt, aromatische Polyamine kontinuierlich in besonderen Mischaggregaten herzustellen, die durch hohe
' Turbulenz in kurzer Zeit eine Homogenisierung der Mischung
von Amin/Katalysator mit Aldehyd gewährleisten (Britische Patentschrift 1 183 153). Die hierbei auftretenden Schwierigkeiten
bestehen in der Ablagerung von polymeren Vorkondensaten in den Wärmeaustauschern, deren Wirkungsgrad dadurch
herabgesetzt wird. Eine wirksame Kühlung des sich durch die stark exotherme Reaktion rasch erwärmenden Gemischs
ist jedoch nötig, um die Bildung von unerwünschten Nebenprodukten zu vermeiden, die vorwiegend aus polymeren
sekundären Aminen mit Fadenmolekül- oder Netzmolekül-Struktur bestehen (Molekulargewicht ^1000). Der einerseits
erforderlichen starken Kühlung steht andererseits wieder
^ der Nachteil entgegen, daß eine starke Kühlung die schon
erwähnten Ablagerungen im Reaktorsystem begünstigt und zu Verstopfungen führt.
Schließlich ist bekannt, ausreagierte Aldehyd-Amin-Katalysator-Gemische
an den Prozeßanfang zurückzudosieren in das Gemisch der Ausgangskomponenten und nochmals durch den gesamten
Anlageriteil zu fuhren, in welchem die Kondensationsreaktion abläuft, wobei Polyamingemische entstehen, elLe; sich
durch gute Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln aus-
Lo A Π 75g - 2 -
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zeichnen (Deutsche Offenlegungsschrift 1 959 168). Solche
Verfahren haben den"Nachteil, daß höherviskose Produkte als
ohne Rückvermischung entstehen, da ein Teil der gebildeten höheren Amine mit weiterem Aldehyd und monomerem Amin reagiert,
wobei Polyamine mit sekundären Aminogruppen gebildet werden, die sich nicht mehr vollständig in primäre Amine umlagern
lassen. Solche Amine liefern jedoch bei der Umsetzung mit Phosgen Carbamidsäurechloride, welche die Phosgenieranlagen
korrodieren und bei der Verschäumung mit Polyolen Schaumstoffe
mit schlechter Konturstabilität insbesondere in der Kälte liefern.
Es wurde nun gefunden, daß sich die geschilderten Schwierigkeiten und Nachteile vermeiden lassen, wenn man die mit
der Reaktion von Aldehyd und Katalysator-Amin-Gemisch verbundenen starke Wärmeentwicklung gleichzeitig in räumlich
voneinander getrennten Apparateteilen vor sich gehen läßt, die so angeordnet sind, daß zunächst in einem Kreislaufsystem ein an Aldehyd armes Reaktionsgemisch in einem
Wärmeaustauscher die freiwerdende Wärme.abgibt, dann mit
dem restlichen Aldehyd bis zur Sollmenge aufkondensiert wird, wonach eine weitere Wärmeentwicklung erfolgt, und
schließlich nach Weiterführung der Reaktion in einem beheizten Verweilbehälter nach an sich bekannten Methoden
das-Reaktionsgemisch alkalisch aufgearbeitet wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit ein Verfahren
zur Herstellung von aromatischen Polyaminen durch Kondensation von primären und/oder sekundären aromatischen
Aminen mit Formaldehyd in Gegenwart von geeigneten sauren Katalysatoren und sich an die Kondensation anschließende
Freisetzung der Polyamine durch Zugabe von basisch reagierenden Reagentien, dadurch gekennzeichnet, daß man
das mit einer Temperatur von maximal 400C aus einer Mischvorrichttmß
austretende, Amin, Kata-
Le A 13 γ;?
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lysator, Aldehyd mid daraus gebildete Vorkondensate sowie
Wasser enthaltende, Gemisch teilt in
a) einen Seitenstrom, in dem die freiwerdende Wärme des reagierenden Gemischs nach Verdünnung mit der Gesamtmenge
des zur Reaktion gelangenden, auf unter 40°C abgekühlten Gemischs aus Amin und Katalysator in einem
Wärmeaustauscher abgeführt wird und das so erhaltene Gemisch mit einer Temperatur von maximal 40°C erneut
in die Mischvorrichtung bringt, wo die Zugabe des gegebenenfalls gekühlten Aldehyds erfolgt und
b) in einen Hauptstrom, der gegebenenfalls über eine auf maximal 40°C gehaltene Reaktionsstrecke in eine oder
mehrere hintereinandergeschaltete beheizte Verweilreaktoren gepumpt wird, in denen die Kondensationsreaktion
bei 80 bis 2000C zu Ende geführt wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die aromatischen Amine und der Formaldehyd bzw. Formaldehyd-abspaltende Verbindungen
in einem einem Molverhältnis von 10 : 1 bis 1:1, vorzugsweise 4:1 bis 2:1 (bezogen auf monomeren Formaldehyd)
entsprechenden Mengen eingesetzt. Als Katalysatoren kommen beim erfindungsgemäßen Verfahren sauer reagierende
Verbindungen, insbesondere Mineralsäuren und besonders bevorzugt Salzsäure zum Einsatz. Das zum Einsatz gelangende
Molverhältnis Amin : Katalysator liegt beim erfindungsgemäßen Verfahren bei 6 : 1 bis 1:1, vorzugsweise bei 3 : 1
bis 1:1.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren einzusetzende aromatische Amine sind z.B. Anilin, o-, m-, p-
Chloranilin, o-, m-, p-Bromaniliri, o-, in-, p-Anisidin, o-,
m-, p-PhenetidJn, n-, m-, p-Tolxiidin, ο-, m-, p-Äthylanilin,
o-, m-, p-Isopropy]anilin, ο-, m-, p-Xy3Id ine, &>- und ß-Naphthylamin,
c-, in-, p-BenzylanJlin, o-, m-, p-Cyclohexy]-anilin,
2,4- und ,9 fr>~Diaminotolup] r o-, in*, p-Diaminoben2o3 ;
1 η Λ 1? 75? - U -
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sowie beliebige Gemische vorgenannter Amine und Gemische aus vorgenannten Aminen mit deren Aldehydkondensationsprodukten.
Anilin wird bevorzugt verwendet.
Neben diesen primären Aminen können beim erfindungsgemäßen
Verfahren auch N-monosubstituierte Arylamine, wie z.B. die N-Cj-C^-alkylsubstituierten Derivate der oben angeführten
primären aromatischen Amine eingesetzt werden. Während bei der Verwendung von primären Aminen
beim erfindungsgemäßen Verfahren primäre Polyphenyl-polymethylen-polyamine erhalten werden, welche mit Phosgen in die entsprechenden Polyisocyanate überführt werden können, werden bei Verwendung von N-monsubstituierten aromatischen Aminen entsprechende N-substituierte Polyphenyl-polymethylen-polyamine erhalten, die u.a. für die Herstellung von Harnstoffen durch Umsetzung mit Isocyanaten Verwendung finden.
beim erfindungsgemäßen Verfahren primäre Polyphenyl-polymethylen-polyamine erhalten werden, welche mit Phosgen in die entsprechenden Polyisocyanate überführt werden können, werden bei Verwendung von N-monsubstituierten aromatischen Aminen entsprechende N-substituierte Polyphenyl-polymethylen-polyamine erhalten, die u.a. für die Herstellung von Harnstoffen durch Umsetzung mit Isocyanaten Verwendung finden.
Schließlich können beim erfindungsgemäßen Verfahren auch
Gemische aus primären und sekundären aromatischen Aminen eingesetzt werden, wobei die entsprechenden primäre und sekundäre
Aminogruppen aufweisenden Polyamine erhalten werden. So entsteht beispielsweise bei Verwendung eines Gemischs aus
N-Methylanilin und o-Toluidin ein Diamin beistehender Formel
• CH3-NH'
im. Gemisch mit Isomeren, höheren Homologen und entsprechenden
symmetrischen Verbindungen.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren können außer vorzugsweise in wäßriger oder wäßrig-alkoholischer Lösung vorliegendem
Formaldehyd audh Formaldehyd-abspaltende Verbindungen, wie
z.B. Methylal eingesetzt werden.
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Vorzugsweise beim erfindungsgemäßen Verfahren einzusetzender Katalysator ist - wie bereits, dargelegt - Salzsäure. Ebenfalls
geeignet sind jedoch saure Verbindungen, wie z.B. Schwefelsäure, Bromwasserstoffsäure, gasförmiger Chlorwasserstoff,
Essigsäure, Phosphoroxychlorid usw.
Die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens erforderliche
Apparatur besteht aus zwei Vorratsbehältern (1) und (2) für aromatisches Amin und Katalysator, von
denen Leitungen zu einer gemeinsamen Förderpumpe (3) führen, der ein Kühler (4) nachgeschaltet ist, von welchem
eine Leitung (6), gegebenenfalls über eine weitere Pumpe (5) über den Mischpunkt (A) zu einem weiteren Kühler (7) führt,
welcher ausgangsseitig über eine weitere Pumpe (8) mit der Mischvorrichtung (9) verbunden ist, welche ihrerseits mit
dem Vorratsbehälter (10) für Formaldehyd verbunden ist. Die Mischvorrichtung ist ausgangsseitig über die Pumpe (11)
mit der Verzweigungsstelle (B) verbunden, welche ihrerseits über die Leitung (12) mit dem Mischpunkt (A) verbunden ist
und von welcher andererseits eine Leitung über die Verweilstrecke (13) zu den Reaktoren (14) und (15) führt. Zwischen
der Pumpe (8) und der Mischvorrichtung (9) befindet sich eine Verzweigungsstelle (C), von welcher eine Leitung über
die Zuleitungsstelle (D) zu weiteren Reaktoren ähnlich (14) und (15) führt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch eine Vorrichtung
zu Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, bestehend aus getrennten Vorratsbehältern für aromatisches
Amin und Katalysator, von-denen Leitungen zu einer gemeinsamen
Förderpumpe führen, der zwei in Reihe geschaltete Kühler nachgeordnet sind, wobei von dem zweiten Kühler eine
Leitung zu einer Mischvorrichtung führt, die mit einem Vorratsbehälter für Formaldehyd verbunden ist und ausgangseitig
mit einem Verweilrohr verbunden ist, das in eine Reaktionsvorrichtung mündet, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Mischvorrichtung (9) und Verweilstrecke (13)
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eine Rückführleitung (12) abzweigt, die vor dem zweiten Kühler
(7) in dessen Zuführleitung (6) einmündet.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens beträgt
die Temperatur des den Kühler (4) verlassenden Gemischs
aus Amin und Katalysator 5 bis 400C, vorzugsweise
10 bis 25°C. Nach Vereinigung mit dem Seitenstrom durchläuft das Gemisch den Kühler (7) und verläßt diesen mit
einer Temperatur von 0 bis 40°C, vorzugsweise 10 bis 25 C.
Nach der Zudosierung des Formaldehyds in der Mischvorrichtung (9) erfolgt in der Verzweigungsstelle (B) eine Aufteilung
in einen zur Mischstelle (A) geführten Seitenstrom und den zu den Reaktoren (14) und (15) führenden Hauptstrom.
Das Mengenverhältnis zwischen Seiten- und Hauptstrom liegt bei 5 : 1 bis 1:3. Die Temperatur in der Verweilstrecke
(13) beträgt maximal 40°C. Die Temperatur in den Reaktoren
(14) und (15) beträgt 80 bis 2000C, vorzugsweise 95 bis 1050C
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet eine bequeme Möglichkeit, zwei Amingemische von verschiedener Viskosität gleichzeitig
nebeneinander herzustellen. Entnimmt man nämlich dem Seitenstrom zwischen Kühler (7) und Mischvorrichtung (9),
zweckmäßigerweise zwischen Pumpe (8) und Mischvorrichtung (9) an -der Stelle (C) einen Teilstrom und läßt diesen in beheizbaren
Reaktoren gemäß (14) und (15), unter vorangehendem Durchlaufen einer Verweilzone gemäß (13),
zu Ende reagieren, so erhält man nach alkalischer Aufarbeitung wegen de;.- hohen Amin/Formaldehyd-Verhältnisses
des in (C) entnommenen Reaktionsgemisches
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ein Amingemisch mit hohem Anteil an zweikernigen Aminen.
Zur Verschiebung der Isomerenverteilung zugunsten von 4,4'-Diamino-diaryl-methanen
bei Verwendung von aromatischen Monoaminen ist es darüberhinaus vorteilhaft, zur Verringerung
des Anteiles von 2,4I-Diamino-diaryl-methanen an der
Stelle (D) zusätzlichen sauren Katalysator einzuspeisen.
Das die Reaktoren (14) bzw. (15) verlassende Reaktionsprodukt
enthält die Verfahrensprodukte zum Teil in Form ihrer Ammoniumsalze, so daß zur Reindarstellung der Verfahrensprodukte die übliche alkalische Aufarbeitung nachgeschaltet
werden muß.
Zur Herstellung hochwertiger Produkte, insbesondere von Polyaminen, welche sich ohne Rückstandbildung mit Phosgen
zu den entsprechenden Polyisocyanaten umsetzen lassen, ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren neben einer Inertgasatmosphäre
(die Apparateteile sind vorzugsweise gegenüber der Atmosphäre verschlossen und stehen unter Inertgas),
einer ausreichenden Turbulenz des Reaktionsgemisches, die man mit genügend hohen Produktgeschwindigkeiten im Rohrreaktorsystem
oder mit Hilfe eines Treibstrahlmischers einstellen kann, insbesondere die Temperaturfüiirung von ausschlaggebender
Bedeutung. Es hat sich gezeigt, daß im Vorreaktionsteil, d.h. vor Eintritt in den Reaktor (14) die
Temperatur von
400C nicht überschritten werden darf. Bei höheren Temperaturen
im Vorreaktionsteil bilden sich Ablagerungen an den Reaktorwänden, und die Phosgenierbarkeit des Polyamingemischs
wird durch harzige Abscheidungen erschwert. Bei unter 400C
liegenden Temperaturen im Vorreaktionsteil bleibt die Anlage frei von polymeren Abscheidungen,und das Polyamingemisch
läßt sich ohne Rückstand mit Phosgen nach bekannten Verfahren umsetzen. Bei Beachtung dieser kritischen Temperatur
besteht das in den Reaktor (14) gelangende Reaktionsgemisch lediglich aus den Ausgangskomponenten, sowie vorwiegend N-substituierten
Vorkondensaten, während die Bildung der Verfahrenspro-
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dukte durch Reaktion der N-substituierten Vorkondensate
durch Umlagerung in die entsprechenden Kern-substituierten Endprodukte, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Reaktion
mit im Überschuß vorhandenem Einsatzamin, ausschließlich im Reaktorteil (14) und (15) erfolgt. Es hat sich als vorteilhaft
erwiesen, das den Vorreaktionsteil verlassende Gemisch beim Eingang in den Reaktor (14) ohne Übergangszone
sofort auf 80°C oder darüber zu erhitzen.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet den besonderen Vorteil, daß durch den Verdünnungseffekt (Rückführung des Seitenstromes)
das Reaktionsgemisch überall dünnflüssig bleibt. Das Produkt kann daher beliebig gekühlt werden, ohne daß es an
den Wärmeaustauscherflächen zu Ablagerungen kommt, da hier im Gegensatz zu den kontinuierlichen Verfahren des Standes
der Technik eine thixotrope Phase während des Reaktionsgeschehens nicht auftreten kann. Auch nach längerer Betriebsdauer
während mehrerer Monate bleibt der Wärmeaustauscher (7) frei von Belag.
Durch das erfindungsgemäße Prinzip der Rückführung des Seitenstroms
in das gekühlte Amin/Katalysator-Gemisch und die Wärmeabführung durch den Wärmeaustauscher (7) sowie durch
die geeignete Wahl des Verhältnisses Seitenstrom : Hauptstrom kann erreicht werden, daß das Reaktionsgemisch bei
einer mittleren Verweilzeit von ca. 30 Sekunden bis 15 Minuten vor Eintritt in die Reaktoren die kritische Temperatur
von 400C an keiner Stelle übersteigt.
Wie bereits dargelegt gestattet das erfindungsgemäße Verfahren
die Herstellung von Polyaminen, welche ausgezeichnet zur Herstellung der entsprechenden Polyisocyanate durch die
an sich bekannte Phosgenierungsreaktion geeignet sind.
Gegenstand der vorliegenden Erdindung ist daher auch die Verwendung der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zugänglichen
primären aromatischen Polyaminen als Ausgangskomponente bei der Herstellung von Polyisocyanaten nach dem
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bekannten Amin-Phosgenierungs-Verfahren.
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung. Angaben" in Prozenten stehen für Gewichtsprozente.
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Ein kontinuierlicher Strom von 2 Volumteilen Anilin aus Behälter (1) und 1 Volumteil 30 %iger wäßriger Salzsäure
aus Behälter (2) (Molverhältnis Anilin : Salzsäure = 2,32 : 1) wird im Kühler (4) auf 15°C eingestellt und an
der Stelle (A) in die Schleife (Kreislaufsystem) geführt. Aus dem Behälter (10) wird ein Volumteil Formalin als 30-%ige
wäßrige Lösung über die nach dem Prinzip der Wasserstrahlpumpe arbeitende Mischvorrichtung (9) zudosiert (Molverhältnis
Anilin : Formaldehyd =2 : 1). An der Stelle (B) wird der Produktstrom in zwei gleiche Teile geteilt, wobei
die eine Hälfte über die Reaktionsstrecke (13) zu den Reaktoren
(14) und (15) fließt, während die andere Hälfte an der Stelle (A) mit frisch zulaufendem Anilin/Anilinhydrochlorid
verdünnt wird und nach Passieren des Kühlers (7) wieder in die Mischvorrichtung eintritt. Die Temperaturen
werden wie folgt eingestellt: Anilinhydroclilorid und Formalin werden auf 15°C eingestellt und der Kühler (7) so betrieben,
daß das reagierende Gemisch an keiner Stelle in der Schleife ■ 25°C übersteigt. Am Ende der Strecke (13), vor Eintritt in
den Reaktor (14) hat das Gemisch eine Temperatur von 40°C. Nach einer mittleren Verweilzeit von einer Stunde in den auf
100 bis 1020C erhitzten Reaktoren (14) und (15) - es kommen
hier die üblichen Kesselreaktoren zur Anwendung - wird das Gemisch mit 0,65 Volumteilen 50 %iger wäßriger Natronlauge
bei HO0C alkalisiert, von der wäßrig-alkalischen Salzlösung
abgetrennt und in einem Kolonnenverdampfer im Vakuum bei Temperaturen zwischen 100 und 230°C wasser- und anilinfrei
destilliert. Das so hergestellte Polyamingemisch läßt sich wie folgt charakterisieren:
Gehalt an Diphenyl-methylen-diaminen 62 %
Gehalt an Triphenyl-dimethylen-triaminen 24 % Gehalt an Tetraphenyl-trimethylen-tetraminen 10 %
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Gehalt an Pentaphenyl-tetramethylen-pentaminen 5 %
Viskosität bei 800C 63 cP
Ausbeute, bezogen auf eingesetztes Anilin 89 %
Man verfährt analog Beispiel 1, läßt jedoch die Temperatur
in der Schleife zwischen Punkt (A) und Kühler (7) auf 40°C ansteigen, kühlt dann in (7) in dem Maße wieder ab, daß am
Punkt (B) 200C herrschen. Man erhält ein Polyamingemisch, das
wie folgt charakterisiert werden kann:
" Gehalt an Diphenyl-methylen-diaminen 64 %
Gehalt an Triphenyl-dimethylen-triaminen 24 % Gehalt an Tetraphenyl-trimethylen-tetraminen 9 %
Gehalt an Pentaphenyl-tetramethylen-pentaminen 4 %
Viskosität bei 80°C 61 cP
Ausbeute, bezogen auf eingesetztes Anilin 86 %
Man verfährt analog Beispiel 2, teilt jedoch den Produktstrom an der Stelle (B) so, daß 2 Volumteile durch die
Schleife und 1 Volumteil durch die Strecke (13) fließen. Man erhält ein Polyamingemisch, das wie folgt Charakteri-
\ siert werden kann:
Gehalt an Diphenyl-methylen-diaminen 60 %
Gehalt an Triphenyl-dimethylen-triaminen 25 %
Gehalt an Tetraphenyl-trimethylen-tetraminen 10 %
Gehalt an Pentaphenyl-tetramethylen-pentaminen 5 %
Viskosität bei 800C 66 cP
Ausbeute bezogen auf eingesetztes Anilin 85 %
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Beispiel 4;
&
Man verfährt analog Beispiel 2, setzt jedoch als Amin anstelle
von Anilin das gleiche Volumen eines Gemisches aus 90 % Anilin und 10 % 4,4t-Diamino-diphenyl-methan ein. Man
erhält ein Polyamingemisch, das wie folgt charakterisiert werden kann:
Gehalt an Diphenyl-methylen-diaminen 59 %
Gehalt an Triphenyl-dimethylen-triaminen 25 %
Gehalt an Tetraphenyl-trimethylen-tetraminen 10 %
Gehalt an Pentaphenyl-tetramethylen-pentaminen 6 %
Viskosität bei 800C 72 cP
Ausbeute bezogen auf eingesetztes Amingemisch 93 %
Man verfährt analog Beispiel 2, speist jedoch an der Stelle
(A) ein Gemisch aus 10 Volumteilen Anilin und 5 Volumteilen
30 %iger Salzsäure und in den Mischer (9) 2 Volumteile 30-%ige
wäßrige Formalinlösung ein. An der Verzweigung (B) teilt man den Strom so, daß 5 Volumteile in die Schleife
und 3 Volumteile in die Strecke (13) fließen, und an der Verzweigung (C) teilt man im Verhältnis 4:1, wobei der
größere Teil dem Mischer (9) zugeführt und der kleinere Teil im weiteren Verlauf ebenso behandelt wird wie das von
(B) -in die Stecke (13) fließende Produkt. Das von der Verteilung (B) her erhaltene Endprodukt entspricht in seinen
Kennzahlen dem des Beispiels 2. Das bei (C) abgezweigte Produkt liefert ein Polyamingemisch, das wie folgt charakterisiert
werden kann:
Gehalt an Diphenyl-methylen-diaminen 84 %
Gehalt an Triphenyl-dimethylen-triaminen 12 %
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Gehalt an Tetraphenyl-trimethylen-tetraminen 2 % Gehalt an Pentaphenyl-tetramethylen-pentaminen 1 %
Viskosität bei 800C 26 cP
Bezogen auf eingesetztes Anilin beträgt die Gesamtausbeute 71 %, Die Ausbeute an niedrigviskosem Produkt bezogen auf
Anilin beträgt 48 %, während die Ausbeute an höherviskosem Produkt 86 % beträgt und das Verhältnis der entsprechenden
Produktmengen bei 1 : 2,7 liegt.
Man verfährt analog Beispiel 2, setzt jedoch als Amin anstelle von Anilin das gleiche Volumen o-Toluidin ein. Man
erhält ein Polyamingemisch, das wie folgt charakterisiert werden kann:
Gehalt an Di-(o-toluidyl)-methanen 63 %
Gehalt an Triaminen 20 %
Gehalt an Tetraminen 5 %
Ausbeute bezogen auf eingesetztes o-Toluidin 98 %
Man verfährt analog Beispiel 2, setzt jedoch als Amin-ein
Gemisch aus gleichen Volumteilen Anilin und o-Toluidin ein.
Man «rhält ein Polyamingemisch, das wie folgt charakterisiert
werden kann:
Gehalt an Diamino-diphenyl-methanen 18 %
Gehalt an Di-o-toluidyl-methanen 19 %
Gehalt an Aminophenyl-o-toluidyl-methanen 37 %
Gehalt an Triaminen 23 %
Gehalt an Tetraminen 2 %
Ausbeute bezogen auf eingesetztes Amingemisch 97 %
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Man verfährt analog Beispiel 2, setzt jedoch anstelle von Anilin N-Methylanilin ein. Man erhält ein Polyamingemisch,
das wie folgt charakterisiert werden kann:
Gehalt an N,Nf-Dimethylamino-diphenyl-methanen 54 %
Gehalt an Triaminen 25 %
Gehalt an Tetraminen 10 %
Viskosität bei 800C . . 98 cP
Ausbeute bezogen auf eingesetztes N-Methylanilin 95 %
Man verfährt analog Beispiel 2, setzt jedoch anstelle von
Anilin ein Gemisch aus gleichen Teilen N-Methyl- und N-Äthylanilin
ein. Man erhält ein Polyamingemisch, das wie folgt charakterisiert werden kann:
Gehalt an N,Nf-Dimethylamino-diphenyl-methanen 11 %
Gehalt an N,N'-Diäthylamino-diphenyl-methanen 14 %
Gehalt an N-Methyl-N^ä-öiyl-diamino-diphenyl-metbanen 26 %
Gehalt an Triaminen 32 %
Gehalt an Tetraminen 15 % Viskosität bei 800C 133 eP
Ausbeute bezogen auf eingesetztes Amingemisch 90 %
Man verfährt analog Beispiel 2, setzt jedoch anstelle von Anilin das gleiche Volumen eines Gemisches aus gleichen
Volumteilen o-Toluidin und N-Methylanilin ein. Man erhält ein Polyamingemisch, das wie folgt charakterisiert werden
kann:
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Gehalt an Diaminen 60 %
Gehalt an Triaminen 19 %
Gehalt an Tetraminen 7 %
Viskosität bei 8O0C 97 cP
Ausbeute bezogen auf eingesetztes Amingemisch 96 %
In eine auf -100C gekühlte Lösung von 320 g Phosgen in
1200 mml Chlorbenzol läßt man unter Kühlen und Rühren eine Lösung von 200 g des gemäß Beispiel 1 erhaltenen Polyamins
in 1300 mml Chlorbenzol zufließen. Dabei wird die Geschwindigkeit der Zugabe so eingestellt, daß 30°C nicht überschritten
werden» Unter weiterem Einleiten von gasförmigem Phosgen heizt man schließlich langsam auf 100°C und hält
diese Temperatur während zwei Stunden aufrecht. Man entfernt das Phosgen durch Anlegen eines Wasserstrahlvakuums und
destilliert anschließend das Lösungsmittel im Vakuum ab. Es hinterbleiben ca. 240 g eines zur Herstellung von Polyurethanen
vorzüglich geeigneten Polyisocyanatgemisches, welches bezüglich seines Gehalts an 2-, 3-, 4- und 5-kernigen
Komponenten der Zusammensetzung des eingesetzten Polyamingemisches entspricht.
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Claims (7)
1) Verfahren zur Herstellung von aromatischen Polyaminen
durch Kondensation von primären und/oder sekundären aromatischen Aminen mit Formaldehyd in Gegenwart von
geeigneten,sauren Katalysatoren und sich an die Kondensation anschließende Freisetzung
der Polyamine durch Zugabe von basisch reagierenden Reagentien, dadurch gekennzeichnet, daß man das
mit einer Temperatur von maximal 400C aus einer Mischvorrichtung
austretende Amin, Katalysator, Aldehyd und daraus gebildete Vorkondensate sowie Wasser enthaltende,
Gemisch teilt in
a) einen Seitenstrom, in dem die freiwerdende Wärme des reagierenden Gemischs nach Verdünnung mit der
Gesamtmenge des zur Reaktion gelangenden, auf unter
4O0C abgekühlten Gemischs aus Amin und Katalysator
in einem Wärmeaustauscher abgeführt wird und das so erhaltene Gemisch mit einer Temperatur von
maximal 40°C erneut in die Mischvorrichtung bringt, wo die Zugabe des gegebenenfalls gekühlten Formaldehyds
erfolgt und
b) in einen Hauptstrom, der gegebenenfalls über eine auf
maximal 400C gehaltene Reaktionsstrecke in eine oder mehrere hintereinandergeschaltete beheizte Verweilreaktoren
gepumpt wird, in denen die Kondensationsreaktion bei 80 bis 2000C zu Ende geführt wird.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Produktteilung in Seiten- und Hauptstrom im Verhältnis
5 : 1 bis 1 : 3 vorgenommen wird.
3) Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem System unmittelbar vor der Mischvorrichtung ein wei-
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terer Seitenstrom entnommen wird, welcher gegebenenfalls mit zusätzlichem Katalysator versetzt in beheizten
Verweilreaktoren zu einem Polyamin mit einem Gehalt von mehr als 70 Gewichtsprozent an zweikernigen Polyaminen
umgesetzt wird.
4) Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als aromatisches Amin Anilin, o-Toluidin, N-Methyl-anilin,
N-Äthylanilin oder daraus bestehende Gemische verwendet werden.
5) Verfahren gemäß Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich- W net, daß als Katalysator Salzsäure verwendet wird.
6) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Ansprüchen 1 bis 5, bestehend aus getrennten Vorratsbe-.
hältern für aromatisches Amin und Katalysator, von denen
Leitungen zu einer gemeinsamen Förderpumpe führen, der zwei in Reihe geschaltete Kühler nachgeordnet sind, wobei
von dem zweiten Kühler eine Leitung zu einer Mischvorrichtung führt, die mit einem Vorratsbehälter für
Formaldehyd verbunden ist und ausgangsseitig mit einem
Verweilrohr verbunden ist, das in eine Reaktionsvorrichtung mündet, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Misch-
. vorrichtung (9) und Verweilstrecke (13)
' eine Rückführleitung (12) abzweigt,
die vor dem zweiten Kühler (7) in dessen Zuführleitung (6) einmündet.
7) Verwendung der gemäß Anspruch 1 zugänglichen primären Polyaminen als Ausgangskomponente bei der Herstellung von
Polyisocyanaten nach dem bekannten Polyamin-Phosgenierungs-Verfahren.
Le A 13 752 - 18 -
209881/0668
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