DE2127006C - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrilTt ein Verfahren zum elektronischen Ableiten der zwölf wohltemperierten Halbtöne
der höchsten Oktave eines Musikinstrumentes von der konstanten Frequenz eines Impulsgenerator
mittels je eines Frequenzteilers pro Halbton.
Aus der Zeitschrift »Elektor«, Juli/August 1970. S. 136 bis 140, ist ein digitales Stimmgerät zum exakten
Stimmen elektronischer Musikinstrumente bekannt, bei dem mittels eines zwischen zwei ganzzahligen
Teilerfaktoren umschaltbaren digitalen Frequenzteilers aus der i-'requenz eines durchstimmbaren Oszillators
die Frequenzen zweier benachbarter Halbtöne abgeleitet werden können. Hierbei wird von der bekannten
Tatsache Gebrauch gemacht, daß die Frequenzen der Halbtöne der auch als gleichteilig temperiert
bezeichneten wohltemperierten Tonleiter sich um den konstanten Faktor ^/2 voneinander unterscheiden,
wobei diese irrationale Zahl durch eine rationale Zahl mit hinreichender Genauigkeit angenähert wird. Für
diese Annäherung ist aus der genannten Zeitschrift das Zahlenverhältnis 196:185 bekannt. Der genannte
umschaltbare digitale Frequenzteiler ist somit zwischen den Teilerfaktoren 196 und 185 umschaltbar.
Wird daher die Oszillatorfrequenz einmal durch 196 geteilt und anschließend dieselbe Oszillatorfrequenz
durch 185, so sind damit zwei benachbarte Halbtöne erzeugt. Der hierbei gegenüber dem irrationalen
Teilerfaktor 1^l entstehende Fehler beträgt 5 · 10 ~b
und wird vom menschlichen Gehör nicht mehr wahrgenommen.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 213 210 ist dieses
Stimmprinzip ebenfalls bekannt. Dort ist jedoch ferner noch angegeben, daß mittels dieses Prinzips
auch ein- oder mehrstimmige Instrumente gebaut werden können. Bei der einstimmigen Version muß
dabei ein umschaltbarer Frequenzteiler vorhanden sein, an dem zwölf verschiedene Teilerfaktorcn eingestellt
werden können, während in der mehrstimmigen
Version maximal zwölf Teiler vorgesehen sind, die sich je Teiler auf verschiedene, minimal einen Teilerfaktor
einstellen lassen.
Schließlich ist für die zuletzt genannte mehrstimmige
Version eines elektronischen Musikinstrumentes aus der Zeitschrift »Elektor·. Mai 1971, S.540 und
541, ebenfalls bekannt, jedem Halbton einen eigenen Frequenzteiler mit einem einzigen Teilerfaktor zuzuordnen,
wobei jeder Teiler vom Oszillator angesteuert wird und alle Teiler hintereinandergeschahet sind.
Der Nachteil eines nach dem Prinzip des bekannten Stimmgerätes aufgebauten elektronischen Musikinstrumentes
ist insbesondere darin zu sehen, daß die einzelnen Halbtöne der wohltemperierten Skala nur
durch Umschalten eines Frequenzteilers gewonnen werden können. Für elektronische Musikinstrumente
ist es jedoch erforderlich, daß die Frequenzen der einzelnen Halbtöne nicht erst durch Betätigung eines
Schalters von außen gebildet weruen. sondern daß sie auch ohne Betätigung einer Klaviatur od. ä. innerhalb
des Gerätes elektrisch dauernd zur Verfügung stehen. Dies ist insbesondere deshalb erforderlich, weil
übliche elektronische Musikinstrumente so aufgebaut sind, daß aus den zwölf Halbtönen der obersten
spielbaren Oktave durch auf dem Faktor 2 basierende ganzzahlige Frequenzteiler die zwölf Halbtöne der
tieferen Oktaven erzeugt werden. Zwar kann diese Aufgabe durch die Anordnung aus der zuletzt genannten
Literaturstelle als gelöst angesehen werden, jedoch hat diese Lösung den entscheidenden Nachteil, daß die
einzelnen Frequenzteiler unterschiedlichen Teilerfaktor aufweisen, so daß zwölf schaltungstechnisch
unterschiedlich ausgebildete Frequenzteiler vorgesehen werden müssen,
Die Erfindung geht zur Lösung der genannten Aufgabe einen anderen Weg und beseitigt damit die
Nachteile der bereits bekannten Lösung dadurch, daß die Frequenzteiler von jeweils vier Halbtönen zu
einer Gruppe zusammengefaßt und hintereinandergeschaltet werden, wobei der Teilerfaktor der Frequenzteiler
jeder Gruppe einer rationalen Zahl entspricht, die den Ausdruck ('4 2)3 hinreichend genau
annähert, daß der erste Frequenzteiler der ersten Gruppe von dem Impulsgenerator direkt angesteuert
wird, daß dem ersten Frequenzteiler der zweiten Gruppe ein Frequenzteiler, dessen rationaler Teilerfaktor
den Ausdruck i: i 2 hinreichend genau annähert,
vorgeschaltet und daß dem ersten Frequenzteiler der dritten Gruppe ein Frequenzteiler, dessen
rationaler Teilerfaktor den Ausdruck (1^ 2)2 hinreichend
genau annähert, vorgeschaltet wird.
Nach einer Ausführungsform der F.rfindung kann der für alle zwölf Frequenzteiler gleiche irrationale
Teilerfaktor Cn 2)' durch den rationalen Teilerfaktor
44:37, der irrationale Teilerfaktor C^ 2)2 durch den
rationalen Teilerfaktor 55:49 und der irrationale
Teilerfaktor 1^1 2 durch den rationalen Tcilerfaktor
196 : 185 angenähert werden.
Nach einer besonderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens werden die Impulse des Impulsgenerators sowohl dem ersten Frequenzteiler
der ersten Gruppe als auch den den beiden restlichen
Gruppen vorgeschalteten Frequenzteilern zugeführt, die Ausgangsimpulsc der Unterdrückungsschaltung
des jeweiligen Frequenzteilers dem Eingang des nächstfolgenden Frequenzteilers zugeführt und aus der
Frequenz der beim Zurückspringen in dessen Nullstellung
auftretenden Impulse des ersten Digitalzahlers der jeweils vier Frequenzteiler der drei Gruppen die
zwölf Halbtöne erzeugt. Hierbei ist es besonders vorteilhaft,
wenn die Frequenz der die zwölf Halbtöne erzeugenden Impulse je einem Frequenzteiler mit ganzzahligem
Teilerfaktor zugeführt werden, wobei beispielsweise dieser ganzzahlige Faktor die Werte 4
oder 8 haben kann.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren läßt sich ein Verfahren zur Frequenzteilung durch einen rationalen
Teilerfaktor besonders vorteilhaft verwenden, das darin besteht, daß ein erster Digitalzähler, der auf die
Differenz zwischen Zähler und Nenner des rationalen Teilerfaktors zählt und dann wieder in seine Nullstellung
springt, und ein zweiter Digitalzähler, der J5 wahlweise auf diejenigen beiden ganzen Zahlen zählt,
zwischen denen der Quotient aus dem Zähler und der Differenz von Zähler und Nenner des rationalen
Teilerfaktor liegt, und der anschließend wieder in seine Nullstellung springt, über eine Steuerstufe und eine
Unterdrückungsschaltung so miteinander verbunden werden, daß der zweite Digitalzähler beim Übergang
in seine Nullstellung an den ersten Digitabähler einen Zählimpuls abgibt, daß die Steuerstufe den zweiten
Digitalzähler zwischen seinen beiden möglichen Zählkapazitäten in Abhängigkeit von der Stellung des
ersten Digitalzählers umschaltet und daß die Unterdrückungsschaltung
bei jedem übergang des zweiten Digitalzählers in seine Nullstellung aus den Eingangsimpulsen einen Impuls unterdrückt. Hierbei ist es
w besonders zweckmäßig, wenn die zu unterdrückenden Impulse auf die Anzahl der dem Zähler des Teilerfaktors
entsprechenden Anzahl Impulse gleichmäßig verteilt werden.
Die Erfindung wird nun an Hand der in der Zeichnung dargestellten Figuren näher erläutert.
F 1 g. 1 zeigt das Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens:
Fig. 2 zeigt das Blockschaltbild eines beim erfindungsgemäßen
Verfahren verwendbaren Frequenzteilers.
Das in Fig. 1 dargestellte Blockschaltbild einer zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeigneten Schaltungsanordnung weist einen Impulsgenerator
G auf. dessen Frequenz fg zur Festlegung der Tonhöhe in bestimmten Grenzen veränderlich
sein kann, die jedoch beim Spielen des Musikinstrumentes
konstant bleibt.
Ferner zeigt das Blockschaltbild der Fig. 1 drei
Gruppen von jeweils vier hintereinandergeschalteten Stufen, die jeweils durch den rationalen Teilerfaktor
44:37 teilen. Somit unterscheiden sich die durch Teilung entstandenen Frequenzen zweier benachbarter
Stufen einer Gruppe um drei Halblöne, d. h. also um eine kleine Terz, da der rationale Tcilerfaktor
44:37 dem irrationalen Teilerfaktor (H 2)' hinreichend
genau, d. h. mit einer nicht mehr hörbaren Ungenauigkcit. entspricht.
Die drei Gruppen werden nun in der Weise vom Impulsgenerator angesteuert, daß die mittlere Gruppe
nach F i g. 1 direkt angesteuert wird, während die in F i g. 1 rechts eingezeichnete Gruppe über einen
vorgeschalteten Frequenzteiler angesteuert wird, der die Impulsgeneratorfrequenz fg durch den rationalen
Tcilerfaktor 196:185 teilt. Somit unterscheiden sich die Eingangsfrequenzen der ersten Stufe der mittleren
und rechten Gruppe nach F i g. 1 um einen Halbton, da der rationale Teilerfaktor 196 : 185 den irrationalen
Teilerfaktor l-^2 mit hinreichender Genauigkeit annähert.
Der in Fig. 1 links eingezeichneten Gruppe ist
eine durch den rationalen Teilerfaktor 55 :49 teilende Stufe vorgeschaltet, so daß die Eingangsfrequenzen
der ersten Stufe der mittleren und linken Gruppe nach F i g. 1 sich um einen Ganzion unterscheiden,
da der rationale Teilerfaktor 55:49 den irrationalen Teilerfaktor ('-^)2 hinreichend genau annähert. Somit
werden die ersten Stufen der drei Gruppen mit Frequenzen angesteuert, die jeweils um einen Halbton
gegeneinander versetzt sind. Die drei mal vier durch den Teilerfaktor 44:37 teilenden Stufen erzeugen
somit die zwölf Halbtöne einer Oktave.
In F i g. 1 ist ferner angedeutet, daß die zwölf durch
den Faktor 44:37 teilenden Stufen zusätzlich zu dem die nächste Stufe ansteuernden Ausgang einen weiteren
Ausgang aufweisen, dem eine durch die ganze Zahl 4 teilende Stufe nachgeschaltet ist. Am Ausgang
dieser Stufe stehen dann die Töne der höchsten Oktave zur Verfugung. Eine ganzzahlige nachfolgende Teilung
durch 8 ist ebenfalls möglich.
Aus den so erzeugten Tönen der obersten Oktave kann dann in bekannter Weise mittels aufeinanderfolgender
Teilung durch den Faktor 2 jeder Ton einer tieferen Oktave erzeugt werden.
Der eben geschilderte Sachverhalt bezüglich der Teilerfaktoren und Frequenzabstände der einzelnen
im Blockschaltbild nach F i g. 1 erzeugten Frequenzen ist in Fig. 1 für einige Stufen eingetragen. So ist
etwa die Ausgangsfrequenz der ersten Stufe der mittleren Gruppe gleich
44/37 '
während die die durch 4 teilende Stufe ansteuernde Frequenz /ff/44 entspricht, d. h., an diesem Ausgang
der Frequcnzteilerslufc ist die Eingangsfrequenz durch den Zähler Z des rationalen Teilerfaktors geteilt.
Unter der Annahme, daß die Frequenz fg des Impulsgenerators
G zu 1 473 472 Hz gewählt wird, stehen mit den angegebenen Zahlenverhältnissen an den
Ausgängen der zwölf durch 4 teilenden Stufen die Töne der fünfgestrichenen Oktave zur Verfügung.
Die Frequenzen sind mit /, bis fn bezeichnet, wobei
die Frequenz/, dem sechsgestrichenen c bzw. fünfgestrichenen his und die Frequenz fi2 dem fünfgestrichenen
des bzw. fünfgestrichenen eis entspricht. Unter Zugrundelegung eines Kammertones für das
eingestrichene a von 440 Hz muß das fünfgestrichene a eine Frequenz von 7040Hz aufweisen. Ausgehend
von der angegebenen Frequenz fg = 1 473 472 Hz ergibt
sich für das fünfgestrichene a eine Frequenz von 7040,0907Hz, was bezüglich der exakten Frequenz
von 7040 Hz des fünfgestrichenen a einer relativen Abweichung von 1,3 · 10 5 entspricht.
Die F i g. 2 zeigt das Blockschaltbild einer Frequenzteilerstufe, wie sie beim erfindungsgemäßen Verfahren
verwendet werden kann. Zur Erreichung eines rationalen Teilerfaktors, der als Bruch in der Form Zähler Z
dividiert durch Nenner Nn also beispielsweise 44:37
angeschrieben werden kann, sind die beiden Digitalzähler DZl und DZ 2, die Steuerstufe Si und die
Unterdrückungsschaltung A vorgesehen. Die Zählkapazität der beiden Digitalzähler DZl und DZ 2,
d.h. also diejenige Anzahl von Impulsen, die der Digitalzähler zählt und wonach er wieder in seine
Nullstellung springt, ist verschieden voneinander. So zählt der Digitalzähler DZ1 auf die Differenz Z-N,
also im obigen Beispiel auf 7, während der zweite Digitalzähler DZ 2 wahlweise auf diejenigen beiden
ganzen Zahlen zählt, zwischen denen der Quoticnl
Yzrjj ''ε§ι>
a'so 'm obigen Beispiel auf 6 oder 7.
Dabei wird der zweite Digitalzähler DZ 2 von den Impulsen der Generatorfrequenz fg angesteuert. Nach
jedem Zählumlauf des zweiten Digitalzählers wird ein
ίο Impuls an den ersten Digitalzähler abgegeben, der
diese Impulse zählt. Ferner wird dieser auch als Rücksetzimpuls des zweiten Digitalzählers DZ2 anzusehende
Impuls der Unterdrückungsschaltung zugeleitet, die andererseits ebenfalls von den Impulsen
mit der Generatorfrequenz fg gespeist wird. Die
Unterdrückungsschaltung A läßt die Impulse der Frequenz/,, unverändert passieren, außer wenn der
Rückstellimpuls des zweiten Digitalzählers DZ 2 eintrifft, in welchem Fall ein Impuls aus der Impulsreihe
der Frequenz fg unterdrückt wird. Im obigen Beispiel
wird also jeder sechste bzw. siebente Impuls der Frequenz fg unterdrückt.
Die Steuerstufe St steuert dabei in Abhängigkeil
von der Stellung des ersten Digitalzählers DZl die Zählkapazität des Digitalzählers DZ 2 so, daß die
der Differenz Z-N entsprechende Anzahl der aus Z zu unterdrückenden Impulse auf die Z Impulse möglichst
gleichmäßig verteilt sind. Im genannten Beispiel wird die Zählkapazität des zweiten Digitalzählers DZ2
zwischen 6 und 7 so gesteuert, daß von jeweils 44 Eingangsimpulsen der 7., 13., 19., 26., 32., 38. und
44. Impuls unterdrückt wird.
Für den rationalen Teilerfaktor 55 :49 geschieht die
Umschaltung der Zählkapazität des zweiten Digital-Zählers DZ 2 zwischen den Werten 9 und 10 in der
Weise, daß von jeweils 55 Eingangsimpulsen der 9., 18., 27., 36., 45. und 55. Impuls unterdrückt wird,
während für den Frequenzteiler mit dem rationalen Teilerfaktor 196:185 die Zählkapazität des zweiten
Digitalzählers DZ 2 zwischen den Werten 17 und 18 so umgeschaltet wird, daß von jeweils 196 Impulsen
der 17., 35., 53.. 71., 89., 106., 124., 142., 160., 178. und
196. Impuls unterdrückt wird.
Der Rückstellimpuls des ersten Digitalzählers DZI
erfolgt nach den obigen Ausführungen immer nach der dem Zähler Z des rationalen Teilerfaktors entsprechenden
Anzahl von Impulsen. Die Frequen7 dieser Rückstellimpulse entspricht daher der Frequenz/,Z.
Diese Frequenz wird, wie oben bereits ausgeführt, zur Erzeugung der zwölf Halbtöne ausgenutzt.
Durch die Unterdrückung der Z-N Impulse aus jeweils Z Impulsen und die oben näher erläuterte
Weiterleitung der so durch den rationalen Teilerfaktor Z N geteilten Frequenz/e an die nächste
Frequenzteilerstufe entsteht eine Phasenmodulation (im englischen Sprachgebrauch als »jitter« bezeichnet)
die sich von Stufe zu Stufe vergrößert. Dies führt zu einem unter Umständen hörbaren Frequenzspektrum
das in keinem »musikalischen« Verhältnis zum erzeugten Halbton steht und daher stört. Der Vorteil des
erfindungsgemäßen Verfahrens der Aufteilung dei zwölf Frequenzteiler auf drei Gruppen zu je viel
Frequenzteilern ist insbesondere darin zu sehen, da£
auf Grund der kleinen htntereinandergeschalteter Stufenzahl dieser Fehler sich nicht zu störenden Werien
aufsummieren kann. Durch die erfindungsgemäß« Ansteuerung der ganzzahligen Frequenzteilerstufer
mittels der Rückstellimpulse des zweiten Digitalzählcrs
des jeweiligen Frequenzteilers wird außerdem der weitere Vorteil erreicht, daß die in dieser Frequcnzteilerstufe
entstehende Phasenmodulation zu dem mit dieser Stufe erzeugten Halbton nicht beiträgt, sondern
erst in der nächsten Stufe wirksam wird. Diese Vorteile sind insbesondere gegenüber der aus der eingangs
erwähnten Zeitschrift »lElektor«, Mai 1971, S. 540 und 541, bekannten Anordnung geltend zu machen,
bei der zwölf Teilcrstufen in Serie geschallet sind und bei der sich demnach die aus der rationalen Annäherung
einer irrationalen Zahl ergebende Phasenmodulation (jitter) in weit beträchtlicherem Maße aufsummiert
als bei der Anordnung nach der Erfindung. Außerdem Hißt sich der Teilerfaktor (Ύ2)1 durch einen
Bruch annähern, dessen Zähler und Nenner erheblich kleinere Zahlen aufweisen als die Näherung für den
Teilerfaktor l2, 2, was pro Frcquenztcilcrsiufe einen
wesentlich geringeren Schaltimgsaufwand ergibt.
Das erlindungsgemäße Verfahren läßt sich mittels
monolithisch integrierter Schaltungen sehr einfach und platzsparend realisieren. Es sind .sowohl Lösungen
mit bipolaren integrierten Schaltungen als auch solche mit isolierten Feldeffekttransistoren möglich, wobei
eine Gesamtintegricrung der Schaltung mit der zuletzt genannten Technik am günstigsten ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
3075
Claims (9)
1. Verfahren zum elektronischen Ableiten der zwölf wohltemperierten Halbtöne der höchsten
Oktave eines Musikinstrumentes von der konstanten Frequenz eines Impulsgenerators mittels
je eines Frequenzteilers pro Halbton, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzteiler von
jeweils vier Halbtönen zu einer Gruppe zusammengefaßt und hintereinandergeschaltet werden, wobei
der Teilerfaktor der Frequenzteiler jeder Gruppe einer rationalen Zahl entspricht, die den Ausdruck
(pf2f hinreichend genau annähert, daß der erste
Frequenzteiler der ersten Gruppe von dem Impuls-. generator direkt angesteuert wird, daß dem ersten
Frequenzteiler der zweiten Gruppe ein Frequenzteiler, dessen rationaler Teilerfaktor den Ausdruck
^fT hinreichend genau annähert, vorgeschaltet
und daß dem ersten Frequenzteiler der dritten Gruppe ein Frequenzteiler, dessen rationaler
Teilerfaktor den Ausdruck (Ύ2)2 hinreichend
genau annähert, vorgeschaltet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der irrationale Teilerfaktor ('-η/2)3
durch den rationalen Teilerfaktor 44/37, daß der irrationale Teilerfaktor ('-/2)2 durch den rationalen
Teilerfaktor 55/49 und daß der irrationale Teilerfaktor ^/T durch den rationalen Teilerfaktor
196/185 angenähert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Impulse des Impulsgenerators
sowohl dem ersten Frequenzteiler der ersten Gruppe als auch den den beiden restlichen
Gruppen vorgeschalteten Frequenzteilern zügeführt werden, daß die Ausgangsimpulse der Unterdrückungsschaltung
des jeweiligen Frequenzteilers dem Eingang des nächstfolgenden Frequenzteilers zugeführt werden und daß aus der Frequenz der
beim Zurückspringen in dessen Nullstellung auftretenden Impulse des ersten Digitalzählers der
jeweils vier Frequenzteiler der drei Gruppen die zwölf Halbtöne erzeugt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulse mit der Frequenz der
Rückstellimpulse des ersten Digitalzählers der vier Frequenzteiler jeder Gruppe je einem Frequenzteiler
mit ganzzahligem Teilerfaktor zugeführt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der ganzzahlige Frequenzteiler wahlweise
durch die Faktoren 4 oder 8 teilt.
6. Verfahren zur Frequenzteilung durch einen rationalen Teilerfaktor zur Verwendung beim
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Digitalzähler
(DZl), der auf die Differenz (Z- N) zwischen Zähler (Z) und Nenner (N) des rationalen Teilerfaktors
zählt und dann wieder in seine Nullstellung springt, und ein zweiter Digitalzähler (DZ 2), der
wahlweise auf diejenigen beiden ganzen Zahlen zählt, zwischen denen der Quotient [Z/{Z - /V)]
aus dem Zähler (Z) und der Differenz (Z - N) von Zähler (Z) und Nenner (N) des rationalen Tciler-"aklors
liegt, und der anschließend wieder in seine Mullstellung springt, über eine Steucrstufe (Si) und
:ine Unterdrückungsschaltung (A) so miteinander /erbunden werden, daß der zweite Digitalzähler
beim übergang in seine Nullstel ung an der ersten Digitalzähler einen Zählimpuls abgibt da£
die Steuerstufe den zweiten Digitalzahler (DZ2 mischen seinen beiden möglichen Zahlkapazitaten
in Abhängigkeit von der Stellung des erster Digitalzählers (DZl) umschaltet und daß du
Unterdrückungsschaltung bei jedem übergang des zweiten Digitalzählers in seme Nullstellung
aus den Eingangsimpulsen einen Impuls unterdrückt
7. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 6 zur Frequenzteilung durch den rationalen Faktor
44/37, dadurch gekennzeichnet, daß von jeweils 44 Eingangsimpulsen der 7., 13., 19., 26., 32., 38. und
44. Impuls unterdrückt wird.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 6 zur Frequenzteilung durch den rationalen Faktor
55/49, dadurch gekennzeichnet, daß von jeweils 55 Eingangsimpulsen der 9., 18., 27., 36., 45. und
55. Impuls unterdrückt wird.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 6 zur Frequenzteilung durch den rationalen Faktor
196/185 dadurch gekennzeichnet, daß von jeweils
196 Impulsen der 17., 35., 53., 71., 89., 106., 124., 142., 160., 178. und 196. Impuls unterdrückt wird.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712127006 DE2127006B2 (de) | 1971-06-01 | 1971-06-01 | Verfahren fuer einen elektronischen musiktongenerator |
| IT2481872A IT955822B (it) | 1971-06-01 | 1972-05-25 | Metodo di progettazione di un gene ratore elettronico di toni musicali |
| GB2469372A GB1384013A (en) | 1971-06-01 | 1972-05-25 | Electronic musical scale generator |
| NL7207372A NL7207372A (de) | 1971-06-01 | 1972-05-31 | |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (3)
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| DE2127006B2 DE2127006B2 (de) | 1972-09-07 |
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ID=5809434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| GB (1) | GB1384013A (de) |
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1971
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-
1972
- 1972-05-25 GB GB2469372A patent/GB1384013A/en not_active Expired
- 1972-05-25 IT IT2481872A patent/IT955822B/it active
- 1972-05-31 NL NL7207372A patent/NL7207372A/xx not_active Application Discontinuation
- 1972-06-01 JP JP47053851A patent/JPS5125330B1/ja active Pending
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