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DE2126841A1 - Faserbandspinnvorrichtung mit rotierender spinnkammer - Google Patents

Faserbandspinnvorrichtung mit rotierender spinnkammer

Info

Publication number
DE2126841A1
DE2126841A1 DE19712126841 DE2126841A DE2126841A1 DE 2126841 A1 DE2126841 A1 DE 2126841A1 DE 19712126841 DE19712126841 DE 19712126841 DE 2126841 A DE2126841 A DE 2126841A DE 2126841 A1 DE2126841 A1 DE 2126841A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spinning
spinning chamber
fibers
chamber
rotating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712126841
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl Ing Landwehrkamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rieter Ingolstadt GmbH
Original Assignee
Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG filed Critical Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
Priority to DE19712126841 priority Critical patent/DE2126841A1/de
Priority to ES403076A priority patent/ES403076A1/es
Priority to BE783817A priority patent/BE783817A/xx
Priority to FR7218417A priority patent/FR2139914B1/fr
Priority to CH780572A priority patent/CH536365A/de
Priority to BR337972A priority patent/BR7203379D0/pt
Priority to IT2492472A priority patent/IT955913B/it
Priority to GB2531472A priority patent/GB1358810A/en
Publication of DE2126841A1 publication Critical patent/DE2126841A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/04Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
    • D01H4/08Rotor spinning, i.e. the running surface being provided by a rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

212684!
P + Gm-67/379
Paserbandspinnvorrichtung mit rotierender Spinnkammer
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Faserbandspinnvorrichtung mit rotierender Spinnkammer und einem in die Spinnkammer hineinragenden, umlaufenden Rotationskörper, der zur Zuführung der Fasern auf die Spinnkammerwand dient.
Solange sich die Fasern in einem Verband befinden, ist bis zurii Ausgang der Speisevorrichtung für ein genügendes Gestreckthalten und eine parallele Lage der Fasern weitgehend gesorgt. Auf dem-Wege von der Speisevorrichtung in die Spinnkammer, wo die Fasern in der Regel durch einen Luftstrom transportiert werden, sind diese jedoch unkontrolliert sich selbst überlassen, so daß sie eine beliebige Lage oder auch Kräuselung einnehmen können.
Es ist auch bereits versucht worden, die Fasern während des Transportes im Zuführkanal durch Beschleunigung zu strecken und sie mit einer Geschwindigkeit aus dem Zuführkanal in die Spinnkammer austreten zu lassen, die der Umfangsgeschwindigkeit der Spinnkammer entspricht (französisches Patent 1.420.167). Beobachtungen haben jedoch ergeben, daß trotz dieser Maßnahmen die Fasern in weitgehend ungeordneter Lage aus dem Zuführrohr in die Spinnkammer austreten und in diesem Zustand in der Sammelrinne abgelegt werden.
Da es sich also als nutzlos erwiesen hat, den Fasern vor dem Eintritt in die Spinnkammer eine gestreckte Lage beizubringen, sieht die Erfindung ihre Aufgabe darin, daß die für eine gute Reißfestigkeit und glattes Aussehen des fertigen Garnes wesentliche parallele und gestreckte Ordnung der Fasern in der Spinnkammer hergestellt wird.
209884/0340 ,
Erfindungsgemäß erfolgt dies dadurch, daß ein in die Spinnkammer hineinragender, umlaufender Rotationskörper eine ringförmige Fasersammelflache mit einer in die Spinnkammer- mündenden offenen Seite aufweist, deren Abstand zur Spinnkammerwand kleiner als die Stapellänge der zu verspinnenden Fasern ist. Zur Erhöhung der Streck- und Parallelisierwirkung kann außerdem die Fasersammeifläche des Rotationskörpers und/oder die Spinnkammerwand als Gleitfläche ausgebildet sein,
Es ist bereits.eine Spinnvorrichtung mit rotierender Spinnkammer bekannt, wobei der in die Spinnkammer ragende Teil des Zuführungsrohres drehbar gelagert ist und mit mindestens einem bis nahe an w die Samraelfläche der Spinnkammer reichenden Kanal versehen ist (DAS 1.179.842). Dabei können dieses drehbare Rohrteil und die Spinnkammer auoh im entgegengesetzten Sinn umlaufen. Dieser bekannten Vorrichtung liegt die Aufgabe zugrunde, eine den Unterdruck durch die Rotation der Spinnkammer erzeugende Spinnvorrichtung zu schaffen, bei der die Drehzahlen der Spinnkammer niedrig gehalten werden können. Die Aufgabe, die Fasern parallel und gestreckt in der Sammelrinne abzulegen, wird durch diese bekannte Vorrichtung nicht erfüllt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Zeichnungen erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 die erfindungsgemäße Faserbandspinnvorrichtung mit einem im wesentlichen als Scheibe ausgebildeten Rotationskörper im Längsschnitt
Fig. 2 einen Querschnitt durch Fig. 1 (A-A)
Fig. 3 eine andere Ausführung des Erfindungsgegenstandes, bei welcher die Innenfläche des Rotationskörpers in Bezug auf die Rotationsachse nach außen gebaucht ist, im Längsschnitt ■ ■ , 20 9884/0340
Fig. 4 eine weitere erfindungsgemäße Faserb.andspinnvorriehtung mit einem innerhalb der Spinnkammer angeordneten konischen Rotationskörper im Längsschnitt
Fig. 5 eine Faserbandspinnvorrichtung, bei welcher der Rand des Rotationskörpers überlappend am offenen Rand der Spinnkamraer anschließt, im Längsschnitt
Die Faserbandspinnvorrichtung weist eine rotierende Spinnkammer 2 auf, deren Schaft 21 in einem Gehäuse 1 gelagert ist · •und iibex welchen die Spinnkammer in bekannter Weise mittels Wirtel 22 und Riemen 23 angetrieben wird. Die Speisevorrichtung für die Zuführung des für den Spinnprozeß aufgelösten Faserbendes S in die Faserband'spinnvorrichtung ist durch die Lieferwalzen 5 angedeutet, welche die Fasern F in einen Zufuhrkanal 51 bringen, der.im Deckel 11 des Gehäuses 1 angeordnet ist. Dieser Zuführkanal 51 mündet exzentrisch auf eine bis nahe an die SpinnkamEierwand 24 reichende Scheibe 7 mit einem kleinen Rand 70, welche mittels ihres Schaftes 700 im Deckel 11 gelagert ist und welche mittels eines auf dem Ende dieses'Schaftes 700 sitzenden Wirteis 701 durch einen Riemen 702 angetrieben wird. Hß Scheibe und die Spinnkajamer 2 werden zweckmäßigerweise mit verschiedener Drezahl 'angetrieben, so daß auf die Fasern F, die über den Rand 70 der Scheibe gleiten, ein Zug ausgeübt wird, sobald sie mit der Spinnkammerwand 24 in Berührung kommen.
Zur Aufnahme des am Maschinengestell oder an einem Gestänge 10 befestigten Fadenabzugsrohres 6, durch Vielehen der fertig ge sponnene Faden G mittels der Abzugswalzen,3 abgezogen wird, ist der Schaft 700 rohrförmig ausgebildet.
Wie sich durch Versuche gezeigt hat, kann nur dann eine einwandfrei gestreckte und parallelisierte Ablage der Fasern F auf der Spinnkammerwand 24 bzw. der Sammelrinne 25 der Spinnkammer 2 erreicht werden, wenn die"Fasern F nach Auflösung des Faserbandes S, nachdem eie der Wirkung der Luftströmung entzogen wurden, einer Streckung und Parallelisierung unterworfen werden. Erfindungsgemäß wird dies wie folgt erreicht;
209884/0340
Die Fasern F des mittels der Speisevorrichtung 5 aufgelösten Faserbandes S werden der S amm elf lache 73 der Scheibe 7 über einen Kanal 51 zugeführt. Da die Scheibe gegenüber dem stationären Zuführkanal 51 umläuft,Werden die Fasern P beim Auftreffen auf die Scheibe 7 in Umfangsrichtung beschleunigt und unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft gegen den Rand 70 gepreßt. Der bereits über den Rand 70 ragende Seil der Fasern F wird durch die auf den freien Teil der Fasern F- wirkende Zentrifugalkraft 'und die Reibung am Rand 70 gestreckt. Das freie Ende der Fasern F wird dabei durch den Luftwiderstand aus der radialen Lage entgegen der Drehrichtung der Scheibe 7 abgelenkt. Um die Fasern in gestrecktem Zustand auf der Spinnkamnierwand 24 oder in der Sammelrinne 25 'der Spinnkammer 2 ablegen zu können, ist der Abstand -zwischen Scheibe 7 und Spinnkammer 2 so bemessen, daß der Anfang Fn der Faser bereits die Spinnkammerwand 24 berührt, bevor aas andere Ende FE der Faser die Scheibe 7 verlassen hat (Fig. 2)..
Damit die gestreckte Lage der Fasern F mit Sicherheit beibehalten bleibt, ist die Relativgeschwindigkeit zwischen Scheibe 7 und Spinnkammer 2 mindestens so groß wie die Geschwindigkeit, mit welcher die Fasern F über den Rand 70 der Scheibe 7 auf die Spinnkammer 24 bzw. in die Sammelrinne 25 der Spinnkammer 2 gleiten. Zu diesem Zweck ist die Winkelgeschwindigkeit W- der Scheibe 7 entsprechend größer als die Winkelgeschwindigkeit Wp der Spinnkammer 2. Noch leichter wird diese ReIativgeschwindigkeit dadurch erreicht, daß die Scheibe 7 in entgegengesetzter Richtung wie die Spinnkammer rotiert, wie dies mit gestrichelten Linien W0 1) gezeigt wird. · .
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführung des Erfindungsgegenstandes, bei welcher die Innenfläche 710 des Rotationskörpers 71 als Gleitfläche ausgebildet ist. .
20988 W034Q
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist diese Innenfläche in Bezug auf die Rotationsachse X-X nach außen gewölbt. Bei einer derartig ausgebildeten Gleitfläche werden die Fasern F mit zunehmendem Durchmesser und zunehmender Reibung zwischen Paser P und Spinnkammerwand 24 in Umfangsrichtung beschleunigt und dadurch vorgestreckt.
Im übrigen arbeitet diese Vorrichtung in der bereits beschriebenen Weise, wobei durch Ausbildung der Spinnkammerwand 24 als Gleitfläche eine weitere Intensivierung des Streckvorganges möglich, ist.
Wie in Fig. 3 gezeigt, können die Pasern P ohne Zwischenschaltung eines Zuführkanals 51 von der Speisevorrichtung 5 direkt auf die Innenfläche 710 des Rotationskörpers ,71 geliefert werden.
Eine geringere Bauhöhe der Paserbandspinnvorrichtung bei gleichem Streckeffekt wird gemäß Fig. 4 erreicht, wenn der. als Becher ausgebildete Rotationskörper 72 und die Spinnkammer 2 ineinander gesetzt werden. Der Schaft 700 des sich zu seinem Rand 7201Mn erweiternden Rotationskörper 72 ist durch'das Innere des Rotationskörpers geführt und im Deckel 12 gelagert. Er wird in der bereits an Hand der Fig. 1 beschriebenen Weise mittels eines Wirteis 701 und eines Riemens 702 angetrieben. Der Faden G wird durch den hohlen Schaft 700 abgeführt. Dabei wirkt dieser als Falschdrallelement, wenn nicht ein besonderes, feststehendes Fadenabzugsrohr in den Schaft 700 eingeführt ist. Außerdem kann der Boden 721 des Rotationskörpers verschiedene Formen oder Oberflächenbeschaffenheiten aufweisen, um auf diese Weise die Drehungsfortpflanzung zu beeinflussen. Auch ist es möglich, den Rotationskörper 72 in der Höhe verstellbar zu gestalten, um den Einlaufwinkel in den als Fadenabzugsrohr dienenden Schaft 700 zu verändern.
Auch bei dieser Ausführung können der Rotationskörper 72 und/oder die Spinnkammer 2 nach außen gewölbt sein in Bezug auf die Rotationsachse X-X. Außerdem keinen die Pasern P nach Belieben entweder der Fläche.73 oder der Fläche 710 zugeführt werden. 209884/03 4 0
Die Funktion dieser Vorrichtung entspricht der in Fig. 3. gezeigten Vorrichtung.
Um den Abstand Tom Rand 711 des Rotationskörpers von der Spinnkammerwand 24- zu verringern, schließt gemäß Fig. 5 der. Rand 711 des Rotationskörpers 71 überlappend an den offenen Rand 26 der Spinnkammer 2 an. Dadurch wird der Einfluß von Luftwirbeln ·. herabgesetzt. ■ -
Bei dieser Ausführung kann die Zuführung der Fasern F ebenso., wie in Fig. 3 gezeigt, unmittelbar "auf die Innenfläche -710 des Rotatxonskörpers 71 erfolgen, oder aber es wird ein Zuführkanal 51 verwendet. Dieser ist beispielsweise im Deckel 13 angeordnet, der vom Deckel 110 getragen wird.
Bei den Ausführungen des Erfindungsgegenstandes gemäß Fig. 1, 4- und 5 kann das Fadenabzugsrohr 6 nach Belieben entweder durch den zu diesem Zweck rohrförmig ausgebildeten Schaft 21 der Spimikammer 2 oder durch den Deckel 11, 12 bzw- 13 in das Innere der SOinnkammer 2 münden, -
20 98 8 4/0340

Claims (2)

Patentansprüche
1. Fgserbandspinnvorrichtung mit rotierender Spinnkammer und einem in die Spinnkammer hineinragenden, umlaufenden Rotationskörper, der zur Zuführung der Fasern auf die Spinnkammerwand dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskörper (7, 71, 72) eine ringförmige Fasersammelf-läohe (73, 710)mit einer in die Spinnkammer (2) mündenden offenen · Seite aufweist, deren Abstand zur Spinnkammerwand (24) kleiner als die Stapellänge der zu verspinnenden Fasern (F) ist. .
2. Faserbandspinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasersammeifläche (73, 710) des Rotationskörpers (7, 71, 7?) und/oder die Spinn-
. kammerwand (24) als Gleitfläche -ausgebildet ist.
209884/0340
, 8
Leerseite
DE19712126841 1971-05-29 1971-05-29 Faserbandspinnvorrichtung mit rotierender spinnkammer Pending DE2126841A1 (de)

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