DE2126783A1 - Verfahren zum Herstellen des Schir mes einer Kathodenstrahlrohre auf photo graphischem Wege - Google Patents
Verfahren zum Herstellen des Schir mes einer Kathodenstrahlrohre auf photo graphischem WegeInfo
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Description
7203-71/H
RCA 62008 O 1 O C ·7 ο ο
U.S.SerdTo. 42,322 ΖΙΖο/ΟΟ
Filed:June 1,1970
RCA Corporation, New York,N.Y.,V.St.A.
Verfahren zum Herstellen des Schirmes einer Kathodenstrahlröhre auf photographischem Wege.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen
des Schirmes einer Kathodenstrahlröhre auf photographischem Wege, bei welchem eine photoempfindliche Schicht auf der einen
Oberfläche des Schirmträgers der Röhre durch eine lochmaske hindurch belichtet wird und zur Steuerung der Intensität des
auf die Schicht auftreffenden Lichtes durch die Maske Licht einer vorgegebenen Anfangsintensität auf die Schicht projiziert
wird»
Beim photographischen Direktdruckverfahren zum Herstellen einer (Schirm-) Matrix oder eines Leuchtschirmes wird gewöhnlich
die innere Oberfläche des Schirmträgers einer Kathodenstrahlröhre mit einer Schicht aus photoempfindlichem Material
belegt (dessen Zusammensetzung typisch einen mit einem Dichromat sensibilisierten Polyvinylalkohol enthält)„ Hierzu sei
beispielsweise auf die deutsche Patentschrift 1 293 823 verwiesen«
Nachdem am Schirmträger eine Lochmaske montiert worden ist, wird die gesamte Frontplattenanordnung auf eine sogenannte
Lichtkammer aufgesetzte Mit Licht, das in verschiedenen Richtungen durch die Lochmaske geleitet wird, wird die Schicht
mehrere Male belichtet. Hierdurch entstehen auf ausgewählten Bereichen der Schicht Mehrfachmuster der Löcher der Maskeo
Nach der Belichtung wird die Frontplattenanordnung von der Lichtkammer abgenommen und die Schicht mit Wasser abgespült,
wodurch die noch löslichen Bereiche entfernt werden, während die unlöslich gewordenen Teile an Ort und Stelle bleiben<
>
109 85 T/1 TQ8
Im Idealfall haben die durch jeden der verschiedenen
Lichtstrahlen auf der Schicht gebildeten Muster belichteter Bereiche die gleiche Grosse und Gestalte Diese ideale Gleichmässigkeit
wird aber in der Praxis nicht erreicht, da für jede ! der verschiedenen Belichtungen in Folge der Lichtprojektion
aus verschiedenen Winkeln während einer Mehrfachbelichtung ein anderer Gesamtlichtstrom auf die Schicht fällt. Auch
Änderungen der Maskendurchlässigkeit können zu Grössenunterschieden
der belichteten Schichtbereiche führen,, Der belichtete
, Bereich ist normalerweise umso grosser, je grosser die Durchlässigkeit
der Maske ist»
P Wenn die Lichttransmission durch die Maske während der
Belichtung gemessen wird, können sich zusätzliche Änderungen
durch Einschwingvorgänge und eine Unausgeglichenheit des Meßsystems ergeben. Änderungen können auch dann auftreten, wenn
doppelte Belichtungszyklen nicht aufeinanderfolgend durchgeführt werden*
Bei einem Verfahren gemäß der Erfindung wird, wie schon erwähnt wurde, Licht einer vorgegebenen Anfangsintensität ,
durch die Maske hindurch auf die photoempfindliche Schicht projiziert«,
Nach einer kurzen Verzögerungszeit wird durch Messung
eines Teiles des von der Maske durchgelassenen Lichtes ein Signal erzeugt, das dem Intensitätspegel des durchgelassenen Lich-"
tes entspricht, und durch kontinuierliches Justieren der Licht-,
intensität in Abhängigkeit von diesem Signal wird ein auf die : Schicht fallender Gesamtlichtstrom erzeugt.
: Anhand der Zeichnung wird die Erfindung an einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Liehtkammer mit einem Blockschaltbild eines Belichtunge-
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steuersystem gemäß einem Ausführungsbeispeil der Erfindung;
Figo 2 eine schematische elektrische Schaltungsanordnung des BeHchtungssteuersystems gemäß Fige 1;
Figo 3 eine schematische elektrische Schaltungsanordnung des Systems zum Steuern der Belichtungszyklen gemäß
Fig. 1; »
Fig. 4 ein Diagramm zur Erläuterung des Zeitverzögerungsbetriebes des Zyklussteuersystems gemäß Figo 3;
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines projizierten
Lichtstrahls! mit dem mittels der in Fig* I dargestellten
Vorrichtung die photoempfindliche Schicht belichtet wird;
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Bruchteil der Schicht
mit einer Gruppe von drei "belichteten Rasterpunkten, die man
durch drei Belichtungen mit projizierten Lichtstrahlen in der in Fig. 3 dargestellten Weise erhält;
Fig. 7 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkung des
in der Lichtkammer gemäß Fig. 1 verwendeten Gesamtlichtstromes;
und
Fig« 8 ein Diagramm mit Kurven zur Erläuterung der
Änderungen der Öffnüngsgrösse eines Matrixmusters in Abhängigkeit
von der Grosse der Maskenlöchere
Die in Fig· I dargestellte Schirmträgeranordnung
10 umfaßt eine Schirmträgerplatte 11, &υ.ί deren innerer Oberfläche
sich eine photoempfindliche Schicht 12 befindet, und
eine Lochmaske 13, die in der Nähe der Schicht 12, jedoch im
Abstand von dieser angeordnet iste Darstellungsgemäß.sitzt die
Schirmträgeranordnung 10 auf einer Photobelichtungsvorriohtung
oder sogenannten "Lichtkainmer" 14 ο Die Licht kamm er 14 soll
die Schicht 12 durch Projektion des Lichtes einer kleinflächigea
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(punktförmigen) Lichtquelle 27 belichten,das auf die Maske"13
fällt, so daß Einzellichtstrahlen durch die Löcher 16 der Maske gelangen und auf der Schicht 12 ein Muster bilden, das praktisch
die gleiche Form hat wie die Löcher 160
Ein Gehäuse 17 der Lichtkammer 14 enthält einen Frontplattenhalter
18, eine Lampe 19» einen Reflektor 20 , einen Kollimator 21, ein Abdeckglied (Eclipser) 22 sowie eine Linsenanordnung
23g Der Frontplattenhalter 18 lagert die Schirmtragerplatte
11 genau achsgleich ausgerichtet über der Lampe 19, wie in Figo 1 dargestellt ist. Die Linsenanordnung 23 enthält
eine Korrekturlinse 24» Keillinsen 25 und ein auf der Oberseite
der Keillinse 25 angeordnetes Lichtfilter 26„ Der Kollimator
21 umfaßt ein Lichtrohr in Form eines konischen Glasstabes, dessen schmales Ende die erwähnte kleinflächige Lichtquelle
27 der Lichtkammer 14 bildet. Das Abdeckglied 22 wird so betätigt, daß es das auf die photoempfindliche Schicht 12 projizierte
Licht unterbricht. Der Kollimator 21, das Abdeckglied 22 und die Linsenanordnung 23 sind fluchtend über der Lampe 19 zwischen
dieser und der Schirmtrageranordnung 10 montierte Der
Reflektor 20 befindet sich unterhalb der Lampe 19»
Zur Herstellung einer Schirmkonstruktion auf der inneren Oberfläche der Schirmträgerplatte 11 einer Farbfernsehbildröhre
vom Lochmaskentyp wird diese Oberfläche zunächst gereinigt und dann mit einer Schicht 12 aus photoempfindlichem
Material belegt, dessen Löslichkeit sich ändert, wenn es belichtet
wird» Ein Beispiel für ein solches Material ist Polyvinylalkohol, der ein lösliches Dichromat enthalte Nach
Trocknung der Schicht 12 wird eine Lochmaske in der Frontplattenanordnung
so montiert, daß sie der Schicht 12 in einem Abstand gegenüberliegt,. Die Anordnung wird gemäß Fig. 1 auf
die Lichtkammer 14 aufgesetzte Die in Fig. 1 dargestellte
Lichtkammer besitzt eine normalerweise abgedeckte, kontinuierlich emittierende Lichtquelle. Beim hier beschriebenen Beispiel..
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enthält die Maske 13 praktisch, kreisförmige Löcher mit einem
Durchmesser von etwa 0,33 mm und einem von Mitte zu Mitte gerechneten Lochabstand von ungefähr 0,71 nun in der Hahe des
Maskenzentrumsc Nun wird durch Entfernen des Abdeckgliedes 22 die Lampe 19 aufgeblendet. Durch die Maskenanordnung hindurch
wird für eine vorbestimmte Zeitdauer Licht mit einer
vorgegebenen Anfangsintensität auf die Schicht projiziert« Wach Ablauf dieser Zeitdauer wird das Abdeckglied 22 geschlossene
Dann wird die Frontplattenanordnung von der Lichtkammer 14 abgenommen. Viienn eine Reihe von Frontplatten nacheinander
behandelt werden, wird das Verfahren für die nächste Frontplatte wiederholt.
Im Falle einer Dreifarben-Farbfernsehröhre wird die Belichtung durch die Maske 13 normalerweise dreimal wiederholt,
wobei jedes Mal die Lichtstrahlen mit einem leicht geänderten Winkel auftreffen, so daß die Einzelstrahlen, drei verschiedene
Belichtungsmuster oder belichtete Rasterpunkte auf der Schicht 12 erzeugeno Jeder belichtete Punkt ist ein Kreis mit einem
Durchmesser von etwa 0,33 mm«,
Anschliessend an die Belichtung und die Entfernung der Frontplattenanordnung von der Lichtkammer 14 wird die
Maske 13 von der Schirmträgerplatte 11 getrennte Die belichtete
Schicht 12 wird mit einem Druckwasserstrahl etwa 30 Sekunden lang gespült, worauf die Schirmträgerplatte 11 mit Wasser abgewaschen
und getrocknet wird» Wenn beispielsweise ein positiver
: Photoabdecklack verwendet wird, haftet an dieser Stelle des
Verfahrens an der Schirmträgeroberfläche eine Schablone, die aus offenen Bereichen und drei Mustern von Punkten aus einer
gehärteten Polymerschicht der Oberfläche besteht. Das Muster
" der Löcher der Lochmaske 13 bestimmt die auf der Schicht
12 gebildeten graphischen Bilder<, Wenn man eine Maske mit
kreisförmigen Löchern als Schablone benutzt, entstehen auf
• der Schicht 12 Muster aus parktisch kreisförmigen Punkten. ■
I 0 9 Ö S 1 / 1 1 0 8
Die Grosse der Punktmuster auf der Schicht 12 richtet sichnach
dem auf die Schicht auftreffenden Gesamtlichtstrom, wie
noch erläutert werden wirdo "· -
Die Schicht 12 wird mit einer Strahlungsenergie
oelichtet, für deren Bereich und Art das Schichtmaterial empfindlich
isto Benutzt man vorzugsweise ein photoempfindliches'
Material wie eine lösung aus Polyvinylalkohol mit einem kleinen Gehalt an Ammoniumdichromat, eignet sich ultraviolettes Licht
(ungefähr 3650 Ä) als Strahlungsenergie0
Das Ausmaß der Belichtung beeinflußt das auf der
ψ Schicht entstehende Muster» Damit die Schicht 12 für jedes der
drei Muster in gleichem Maße belichtet wird, muß der für jedes
Muster auf die Schicht fallende Gesamtlichtstrom gleich groß sein«» Der Begriff "Gesamtlichtstrom" ist definiert als die
Summierung der Zuwachslichtintensitäten für den gesamten belichteten Bereich während der gesamten Belichtungsdauer.
Zu diesem Zweck wird entweder die Lampe 19 mit einer weitgehend konstanten Lichtintensität betrieben und die Zeit entsprechend
geändert(lichtintegrierendes Steuersystem), oder die Zeit wird konstant auf einem gegebenen Wert gehalten, während der
Intensitätspegel der Lampe 19 kontinuierlich innerhalb eines vorbestimmten Wertbereiches justiert wird (Intensitätssteuersystem)·
Wenn auf einem speziellen Schirmträger drei Muster in drei getrennten Lichtkainmern belichtet werden9 wird vorzugsweise
eine bestimmte Zeit eingehalten und die Intensität'der
Lampe 19 kontinuierlich justiert, um den Gesamtlichtstrom auf die Schicht 12 für jede Belichtung konstant zu halten»
: Dieses Verfahren hat den praktischen Vorteil, daß bei Verwenj
dung einer ganzen Reihe von Lichtkammern 14 jede von ihnen j ihren Belichtungszyklus in der gleichen Zeit vollendet·
Pig. 5 zeigt sohematisch das projizierte Licht als
Einzelstrahl 15, der durch ein Loch der in Fig. 1 dargestellten
Maske verläuft. Jeder auf die Schicht 12 auftreffende Einzel-
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strahl 15 bestellt aus zwei Teilen, nämlich einem Zentralteil 54 und einem Umfang- oder Randteil 55» Der Zentralteil 54
wird Tollständig durch Lichtstrahlen gebildet, die von allen Teilen der Lichtquelle 27 in zylindrischer Form durch das Loch
16 gelangen* Der Randteil 55 besteht dagegen aus Lichtstrahlen von nur einem Teil der Lichtquelle 27, die in konischer Form
das Loch 16 durchdringen«. Der koiiischeTeil des Einzelstrahls
.15 wird gelegentlich als Penumbra (Halbschatten) bezeichnete
Figo 6 zeigt einen Ausschnitt mit einer Gruppe von drei Punkten, die bei der Herstellung von Lochmaskenröhren
Jeweils durch eine andere Belichtung und Entwicklung gebildet werden» Alle drei Punkte dieses Musters ergeben sich durch
Belichtung der Schicht 12 mit einem durch das gleiches in
Fig« 5 schematisch dargestellte Maskenloch projizierten Einzelstrahl
15, der bei jeder Belichtung unter einem leicht geänderten Winkel einfällt, und durch anschliessende Entwicklung
des Schichtmaterials· Der Zentralteil 54 des Einzelstrahls belichtet einen zentralen Punktteil 56 auf der Schicht, während
der Randteil 55 den Punkt durch teilweise Belichtung eines jeden Punktteil 56 umgebenden Ringes 57 vergrässert·
Der in Fig. 7 angegebenen Kurve ist zu entnehmen, daß die Grosse, dchi der Durchmesser jedes Rasterpunktes auf
der Schicht durch den den belichteten Bereich treffenden Gesamtlichtstrom bestimmt ist. Zur Bildung eines belichteten
Musters auf der Schicht, also von gehärteten, am Schirmträger haftenden Rasterpunkten ist eine Mindestbelichtungszeit (Mindest-Gesamtlichtstrom)
notwendig« Diese Mindestbelichtung ist auf der Kurve durch den Punkt 58 angegeben und definiert
als der Schwellwert der Strahlungsenergie, die zum Erzeugen eines haftenden Musters in der Schicht 12 erforderlich ist«
Eine photoempfindliche Schicht etwa aus- mit Ammoniumdichromat
sensibilisiertem Polyvinylalkohol haftet erst nach, einer solchen
Mindestbelichtungo
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Nach Erreichen des Schwellwertes führt eine weitere Belichtung zu einem schnellen Wachstum des Punktes, wie es
annähernd durch den Teil der Kurve zwischen dem ersten Punkt und einem zweiten Punkt 59 dargestellt ist„ Ein weiteres Anwachsen
des Punktmusters der Schicht beruht auf dem Randteil 55 (Penumbra), wie der Teil der Kurve zwischen dem zweiten
Punkt 59 und einem dritten Punkt 60 zeigt» Wie der Steigung der
Kurve in diesem Bereich zu entnehmen ist, nimmt die Punktgrösse
hier relativ langsam zu, da die Lichtintensität im Randteil 55 gering ist0 Nachdem beim dritten Punkt 60 die Schichtpunktgrösse
ein Maximum erreicht hat, hat eine weitere Belichtung praktisch kein weiteres Punktwachstum mehr zur Folge0
Durch eine lange Belichtungsdauer kann zwar das Entstehen
eines Schichtmusters für jede Schirmträgeranordnung in voller Grosse gewährleistet werden, doch sollte vorzugsweise
die Belichtung vor Erreichen des dritten Punktes 60 abgebrochen werden. Der Grund hierfür sind Probleme wie
ein übermässiges Aushärten des Musters, Grenzgebiethärtung
durch Überlappungsbelichtungen, Änderungen der Photolackempfindlichkeit und Einschränkungen hinsichtlich der Verfahrensdauer.
Es ist daher erforderlich, das Punktwachstum zu steuerno
Mit dem Belichtungssteuersystem gemäß der Erfindung wird der auf die photoempfindliche Schicht auftreffende
Gesamtlichtstrom gesteuertο Dies ermöglicht des Druck von
praktisch gleichen Mustern für jede: von beispielsweise drei Belichtungen. Die Steuerung gewährleistet auch eine ziemlich
gleichmässige Rasterpunktgrösse bei Verwendung einerMehrzahl von Masken, von denen jede eine andere mittlere lochgrösse
in der Nähe ihres Zentrums hat. Wenn die mittlere Lochgrösse in einer Maske 13 grosser ist als ein vorgegebener Wert,
wird weniger Licht durch das Loch projiziert, und wenn die
mittlere Lochgrösse umgekehrt zu klein ist, wird die Menge oder'
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Intensität des durch das loch projizierten lichtes erhöht·
Vor Anwendung einer Steuerung gemäß der Erfindung führten grosse Löcher naturgemäß zu grossen Rasterpunkten und umgekehrte
Durch die Erfindung wird nun eine gleichmässigere Rasterpunktgrösse unabhängig von kleineren Schwankungen der
Lochgrösse erreichte
Ein schematisches Blockschaltbild eines Belichtungssteuersystems gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
für eine Lichtkammer ist in Fig. 1 dargestellt. Das Steuersystem; umfaßt eine Lichtmeßanordnung 28, eine Vergleichseinheit 29»
eine Signalkonditioniereinheit 30» eine Leistungssteuereinheit
31 und eine Zyklussteuereinheit 60. Die Lichtmeßanordnung 28 ' . weist eine Photozelle 32 auf, die in einem Gehäuse 33 montiert
ist. Das Gehäuse 33 enthält eine Schraubklemme 34» einen Haltering
35 und einen flexiblen Blendschutz 36· Die Lichtmeßan- ■;
Ordnung 28 ist justierbar am einen Ende eines Armes 37 montiert, welcher an einer Welle 38 befestigt ist, die schwenkbar
am Gehäuse 17 gelagert ist0 Eine Betätigungsvorrichtung 67
für den Lichtmeßarm (Figo 3)» die ihrerseits von einem Magnetventil
69 betätigt wird, und ein Verbindungsglied (nicht dargestellt) drehen die Welle 38 so, daß sie die Lichtmeßanordnung
28 aus einer Warteposition in eine Position bringt, bei der '■
die Meßanordnung sich ungefähr zentrisch über der Schirmträgeranordnung 10 befindet,wie in Mg. 1 dargestellt ist. . ,
!•igο 2 zeigt einen Teil der Steuerung für die Lampe
19 zum Belichten der photoempfindlichen Schicht 12 0 Die Photozelle
ist in die Vergleichseinheit 29 geschaltet, bei der es sich um eine Iheatstone-Brücke handelt, die ausser der Photozelle
32 zwei Pestwiderstände 39a und 39b sowie ein Potentiometer 41 enthält und an eine 12V-Gleichspannungsq.uelle 43 angeschlossen
ist. Der bevorzugte Wert für die beiden Pest- 1 widerstände 39a und 39b beträgt 12 Kiloohnu Der bevorzugte '
y/ertebereich für '(das Potentiometer 41 reicht von 0 bis 2 Κϋοοφ.
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! Die Signalkonditioniereinheit 30 kann einen Gleichstromver-
! stärker 44 und eine Impedanzanpassungsschaltung enthalten1, die
zwischen die Brückenzweige geschaltet sind. .
Die Leistungssteuereinheit 31 enthält einen Regler 45, der an sich beliebig sein. Für den praktischen Betrieb
der leistungssteuereinheit 31 wird jedoch ein Torsteuerglied mit einem steuerbaren Siliciumgleichrichter vom Typ
VS6734AF-115 (erhältlich bei Beotrol,Ine· 9, Rockville, Maryland)
bevorzugt«, Die leistungssteuereinheit 31 enthält ferner zwei
Siliciumgleichrichter 46a und 46b9 einen Ballasttransformator
47 sowie die Lampe 19· Eine Wechselstrom-Leistungsquelle 48
W mit einer (Spitzen-)Spannung von ungefähr 180 V ist über die
Gleichrichter 46a und 46b mit dem Ballasttransformator 47
gekoppelt.
In Pig» 3 ist die Zyklussteuereinheit 70 dargestellt. Sie enthält einen Zyklusstabschalter 63, der an ein erstes
Relais 65 mit (normalerweise geschlossenen ) Hohlkontakten 65a und 65b angeschlossen ist» Mit den Kontakten 65a ist ein Kondensator
64 gekoppelt, dessen bevorzugter Kapazitätswert 2QuP
beträgto Eine über die Kontakte 65a angeschlossene Diode 66 wie z.B. eine Siliciumdiode vom Typ 1N1764 (erhältlich bei
der RCA Corp. Harrison, N.J.) angeschlossen, welche einen b Einwegstrom von der Wechselstrom-Leistungsquelle 48 zum Konden-,
sator 64 fliessen läßi» Ein Zeitgeber 53 mit normalerweise
, offenen Zeitgeberkontakten 53a und 53b weist einen Rückstell-
! steuerkreis auf j der über die Relaiskontakte 65b zum einen :
; Pol der Leistungsquelle 48 führt. Bevorzugt wird ein 0 bis 15 ■
: Minuten-Zeitgeber vom Typ Cato«305D015A20PX (erhältlich bei ι
Automatic Time Control, King of Prussia, Penna), Der zum Magnetventil
69 fliessende Strom wird durch die Schaltkontakte j 53b des Zeitgebers 53 gesteuert· Die Kontakte 53a und 65b ·
steuern die Leistung für ein zweites RQlais 42s welches bei
seiner Erregung hohe Kontakte 42a und 42b (Pig.2) öffnet und gleichzeitig Arbeitskontakte 42c schließt»
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Wie in Figo 2 dargestellt ist, sind die Kontakte 42a zwischen den Widerstand 39b und den Verstärker 44 geschaltet,
die Kontakte 42b zwisohen.die Photozelle 32 und den Verstärker 44, und die Kontakte 42c über die Wheatstone-Brüeke zwischen
dem Verbindungspunkt des Widerstands 39a mit dem Potentiometer 41 und einer Verbindungsstelle zwischen dem Y/iderstand 39^
und der Photozelle 32c
In einem Ruhe- und Wartezustand bei eingeschalteter leistung befinden sich die Schaltungsanordnungen der Figo 2
und 3 in der dargestellten Lage0 Die Relaiskontakte 42o sind
normalerweise geschlossen, um den Eingangssignalkreis des Verstärkers
44 kurzzuschliessen und dessen durch den Pfeil 49 angedeutete Signal auf Null zu halten« Die Lampe 19 leuchtet mit
einer Intensität, die durch eine Eingangssignalspannung gesteuert
wird, welche kontinuierlich von einer Eingangs-Justiereinheit 68 an den Verstärker 44 angelegt wird. Das an den
Verstärker 44 angelegte Eingangssignal erfährt eine Impedanzanpassung«
Das Ausgangssignal des Verstärkers 44 wird an den Regler 45 angelegt, der seinerseits Steuerimpulse an die Gleichrichter
46a und 46b liefert.
In Fig. 2 ist ein Diagramm, einer Sinus-Periode 50 der
Wechselstrom-Leistungsquelle 48 dargestellt, deren Leis'tungspegel
durch die Zeitpunkte geregelt wird, bei denen die Steuer-1πιρμΐ8β
auftreten. Wenn ein Steuerimpuls an den steuerbaren Siliciumgleichrichter 46a oder 46b angelegt wird, wird diese
leitend. Der Gleichrichter 46a steuert daher die Leistung, die während der positiven Halbperiode 51a der Periode 50 an die
\ Lampe 19 angelegt wird, während der Gleichrichter 46b die
der Lampe 19 während der negativen Halbperiode 51b zugeführte
Leistung regelt«» Die Zündzeitpunkte jedes der Steuerimpulse ! bestimmt den Teil ^eder Halbperiode 51a oder 51b, während weleher
die Gleichrichter 46a und 46b leiten, doho denjenigen
. Teil der Sinus-Schwingung, während welcher Leistung zugeführt
wird, und steuern somit die Lichtintensität der Lampe„ Die
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' Zündzeitpunkte der von der Eingangsspannung der Justiereiniieit
. 68 herrührenden Steuerimpulse werden so gewählt, daß sie an ir- ; gendeiner Zwischenstelle, etwa "bei 52a und 52b in jeder HaIb-
; periode 51a und 51b auftreten, wenn ein Fehlersignal 49 der
Grosse Null angelegt wird«. Ein positives oder negatives Fehler-,
signal 49 wird dann den Zeitpunkt des Steuerimpulses entsprechend zum Anfang bzw0 Ende jeder Halbperiode hin verschieben
und die Intensität der Lichtquelle 19 erhöhen bzw* verringern»
Beim Wartezustand wird an die in Fig. 3 dargestellte Schaltungsanordnung Leistung angelegte Wenn sich der Schalter
63 in der dargestellten Position befindet, wird der Kondensator
64 voll aufgeladene Zu den anderen Komponenten der Schaltung
gelangt wegen der normalerweise offenen Schalter bzwo Reläiskontakte
keine Leistung.
Bei einem automatischen Betrieb der in Pig. I dargestellten
Lichtkammer zum Herstellen einer Schirmkonstruktion wird eine Sohirmträgerplatte 11, auf deren innerer Oberfläche
sich eine photoempfindliche Schicht 12 befindet, und in der eine Lochmaskenanordnung 13 montiert istv an ihrein Pig. I
dargestellte Position auf dem Frontplattenhalter 18 gebracht. Zur Einleitung des Lichtkammerbetriebes wird dann der normalerweise
geschlossene Zyklusstabschalter 63 (Fig. 3) betätigt j und in die gestrichelt dargestellte Stellung gebracht, um ·
über das Relais 65 den Kondensator 64 kurzzuschliessen« Der ; durch das Relais 65 fliessende Strom betätigt die Kontakte 65a
: und 65b. Die in die in Fig. 3 obere Position umgelegten Kontakte. j 65a schaffen einen Haltekreis, damit der Kondensator 64 selbst
! dann seine Entladung über das Relais 65 vollenden kann, wenn ·
! eine Bedienungsperson den Schalter 63 losläßt. Das Relais 65 j
hält hierbei die Kontakte 65a so lange in ihrer oberen Position, bis der Kondensator 64 sich soweit entladen hat, daß das Relais
65 nicht mehr anziehen kann.
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Beim Anziehen des Relais 65 werden die Kontakte 65b ; in die in Figo 3 untere Position gebracht9 wodurch der Zeitrück-i
stellkreis und der Zeitgeber 53 erregt werden0 Durch die Rückstellung
des Zeitgebers 53 werden dessen Kontakte 53a und 53b geschlossene
Über die geschlossenen Kontakte 53b wird das Magnetventil 69 gespeist, welches gleichzeitig das Abdeckglied 22 ■
öffnet und durch Betätigung der Vorrichtung 67 die Iiichtmeßanordnung
28 in die Meßposition schwenkte Bei offenem Abdeckglied fällt Licht durch die Lichtkammer hindurch nach oben durch
die Kappenanordnung auf die Photozelle 32O Die sich schliessenden
Zeitgeberkontakte 53a verbinden das zweite Relais 42 mit
den offenen Relaiskontakten 65b.
Nachdem die Spannung des Kondensators 64 auf einen
bestimmten Wert abgeklungen ist, federn die Kontakte 65a und 65b des ersten Relais 65 in ihre in Figo 3 dargestellte Position.
Dies hat zur Folge, daß der Kondensator 64 sich für den näehsten
Zyklus auflädt und das zweite Relais 42 erregt wird ο Dgcs anziehende
Relais 42 schliesst die Kontakte 42a und 42b und öffnet
die Kontakte 42c, welche den Betrieb des automatischen Belichtungssteuersystems gemäß Figo 2 einleiten,,
Dadas zweite Relais 42 erst anzieht, wenn der Kondensator 64 sich genügend entladen hat, ergibt sich vor dem Arbeitsbeginn
des BelchtungsSteuersystems eine Verzögerungo Fige
4 zeigt eine typische Entladungskurve 71 des Kondensators 64ο
Der Kondensator entlädt sich im wesentlichen exponentiell ausgehend von einem Anfangsspeisespannungswert (V" ) an der Stelle
72 der Kurve 71ο Bei einem niedrigeren Spannungswert 73
(V2) an der Stelle 74 der Kurve 71 fällt das erste Relais
65 ab» Die Zeit, in der die Spannung vom Anfangswert an der Stelle 72 bis zum niedrigeren Spannungswert 74 absinkt, also die.
bis zum Zeitpunkt 75 verstreichende Zeit, stellt die Verzögerung vor Beginn des Betriebes des Belichtungssystems dar.
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i Während der Verzögerungszeit kann die Lichtmeßanordnung
I 28 über der Frontplatte angeordnet werden und Lient auf die
i Photozelle 32 fallen«, In dieser Verzögerungszeit stabilisiert
sich die Photozelle 32 "bei der vorbestimmten Anfangslichtintensität,
die durch das von der Justiereinheit 68 an den Verstärker 44 angelegte Ruhesteuersignal voreingestellt wird. Wenn daher
das automatische Belichtungssteuersystem eingeschaltet wird, empfängt die Photozelle 32 Licht der vorbestimmten Anfangs-
! intensität.» Diese vorbestimmte Anfangslichtintensität beträgt
vorzugsweise zwischen der Hälfte und Dreiviertel der mittleren Lichtintensität der Lampe 19 während des Betriebes»
Bei einem bevorzugten Beispiel kann die Verzögerung aus der Formel t
V2 = Y3em
errechnet werden, wobei V die Speisespannung, V0 der Spannungs-
S c.
wert, bei welchem das erste Relais 65 abfällt, t die Zeit in Sekunden,
R der Innenwiderstand des ersten Relais 65 und C die Kapazität des Kondensators 64 bedeuten» Die bevorzugten Werte
sind R =10 Kiloohm, V0= 180 V (Gleichstrom), V0 = 20 V (Gleich-
s c.
strom) und C = 20 fuFo Mit diesen Werten beträgt die Verzögerungszeit ungefähr 0,44 Sekundene
In der beschriebenen Weise gelangt ein Teil des auf die
Schicht 12 fallenden Lichtes durch die Schicht und die Schirmjträgerplatte
11 hindurch und trifft auf die Photozelle 32o Entisprechend
der Intensität, mit der sie beleuchtet wird, erzeugt
•die Photozelle ein elektrisches Signal, das in der Wheatstone-Brücke mit einem vorgegebenen Standardsignal, das vom Potentio-
•ter 41 geliefert wird, verglichen wird« Dies führt zu einem
Fehlersignal 49^Fig· 2) als Ergebnis der Vergleichsmessung.
Das Fehlersignal 49 wird an den Verstärker 44 angelegt, wo es verstärkt wird und eine Impedanzanpassung erfährt« Das Ausgangssignal
des Verstärkers 44 wird, wie schon erwähnt, an den Regler 45 angelegt, der kontinuierlich die Lichtstärke der Lampe
19 in Abhängigkeit vom Fehlersignal 49 justiert, indem er einen
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Steuerimpuls zum Regeln des Betriebes der steuerbaren Siliciumgleichrichter 46a und 46b erzeugt«
Wenn die Intensität des auf die Photozelle 32 fallenden
Lichtes kleiner als gewünscht ist, veranlaßt ein positives Fehlersignal, das der Regler 45 die Leistung erhöht, mit der
die Lampe 19 gespeist wird, und wenn die Photozelle 32 zu stark beleuchtet wird, verringert der Regler in Folge eines negativen
Fehlersignales den Leistungseingang der Lampe 19β Beispielsweise
führt ein Fehlersignal 49 von 6 mV zu einer Intensitätsänderung der Lampe 19 von ungefähr 9 $» Selbstverständlich
sorgt das Beleuchtungssystem für eine kontinuierliche Fehlersignal-Leistungsregelung,
so daß die Lichtintensität der Lampe 19 innerhalb eines bestimmten Wertebereiches nahezu konstant
bleibt.
Nach einer bestimmten Zeitdauer, beispielsweise nach 8 Minuten, betätigt der Zeitgeber 53 (Fig. 3) das Magnetventil
69, das darauf hin das Abdeekglied 22 schließt. Ungefähr
zur gleichen Zeit öffnet das zweite Relais 42 die ersten Kontakte 42a und die zweiten Kontakte 42b , während die dritten
Kontakte 42© geschlossen werden« Hierdurch justiert der
Verstärker 44 die Intensität der Lampe 19 auf den von der Einheit 68 eingestellten Anfangsintensitätswert· Wenn sich die
Licatkammer 14 im Wartebetrieb befindet, strahlt die Lampe 19 ;
kontinuierlich mit dieser vorgegebenen Anfangsintensität, bis '
der nächste Belichtungszyklus eingeleitet wird. Der Betrieb der Lampe mit der vorgegebenen Anfangsintensitat während des
Wartebetriebes hat auch den Vorteil einer optimalen Lebensdauer der Lampe. STach Vollendung der Belichtung wird die Lichtmeßanordnung
28 in eine Warteposition geschwenkt und die Frontplattenanordnung von der Lichtkammer 14 abgenommen· '
Die in Fig. 8 dargestellten Kurven zeigen die Änderung
der Schiehtpunktgrösse einer Matrix mit der Maskenlochgrösse
bei einem Verfahren gemäß der Erfindung und bei einem bekannter
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Verfahren» Die erste Kurve 61 zeigt die Beziehung zwischen der
Maskenlochgrösse und der Matrixöffnungsgrösse im Falle des ;
beschriebenen Verfahrens, während die zweite Kurve 62 die gleiche Abhängigkeit im Falle eines bekannten Verfahrens darstellt.
Der auf die Schicht auffallende Gesamtlichtstrom wird so
justiertj daß .ein Muster mit haftenden· 16/40 mm-Punkten imFalle
von 13,1/40 mm-Maskenlöehern belichtet wird«, Wie die Steigung
der ersten Kurve 61 des Verfahrens gemäß der Erfindung zeigt, ändert sich die Rasterpunktgrösse wesentlich weniger über einen
Lochgrössenbereich als beim bekannten Verfahren gemäß der zweiten Kurve 62o Mit dem hier beschriebenen Verfahren können also
für eine Serie von Schirmträgern mit jeweils stark unterschiedlichen Maskenlochgrössen sehr gleichmässige Schirmkonstruktionen
geschaffen werdene
Dieser Schritt wird nur angewandt, wenn die Erzeugung des gleichen Musters wie die Maskenschablone gewünscht wird,
das Muster aber kleiner werden soll als die Schablone· Bei der Herstellung von Kathodenstrahlröhren vom Lochmaskentyp, bei denen
das kleinere Muster zu einer Matrixröhre führt, die als "Röhre mit negativer Toleranz" bekannt ist, sind andere Mustergrössen
als das Schablonenbild erwünscht, doh-. die lichtabsorbierende
Matrix (graphisches Bild) besitzt löcher, die zwar praktisch die gleiche Form wie die Maskenlöcher haben, aber kleiner sind«
Gemäß einem Merkmal der vorliegenden Erfindung ermöglicht das beschriebene Verfahren die Herstellung von Matrixröhren mit
negativer Toleranz durch wiederholbare Steuerung des auf die Schicht 12 auftreffenden Gesamtlichtstromes, damit sich kleinere
Muster oder Punkte gleichmässiger Grosse ergebene
Unter Bezugnahme auf Figo 7 läßt sich feststellen, · daß sich Punkte, die kleiner als die Schablone sind, zwischen j
der ersten Stelle 58 und der zweiten Stelle 59 ergeben. Um dies \
zu erreichen, kann man das Abdeckglied 22 nach einem vorgegebenem Gesamtlichtfluß betätigen und dadurch die Belichtung
einer speziellen gewünschten Punktgrösse unterbrechen. Die
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Steigung der Kurve zwischen der ersten Stelle 58 undder zweiten i
Stelle 59 zeigt ein sohnelles Anwachsen der Punktgrösse» Die j
Steuerung des auf die Schicht 12 auftreffenden Gesamtlichtstromes
ist daher sehr kritisch, wenn man auf der gleichen Schicht ;
und auf verschiedenen Schichten gleichmässige Punktmuster erhalten willc
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Claims (1)
- Patentansprüche.\β Verfahren zum Herstellen des Schirmes einer Kathodenstrahlröhre auf photographischem Wege9 bei welchem eine ί photo empfindliche Schicht auf der einen Oberfläche des Schirmträgers der Röhre durch eine Lochmaske hindurch belichtet wird und zur Steuerung der Intensität des auf die Schicht auftrefi fenden Lichtes durch die Maske Licht einer vorgegebenen An- ! fangsintensität auf die Schicht projiziert wird? dadurch 'gekennzeichnet, daß nach einer kurzen Ver-zögerungszeit ein Teil des von der Maske durchgelassenen I Lichtes gemessen und ein der Intensität des durchgelassenen J Lichtes entsprechendes Signal erzeugt wird, und daß die Licht- \ intensität kontinuierlich in Abhängigkeit von diesem Signalso justiert wird, daß auf die Schicht ein gewünschter Gesamt-■ lichtstrom fälltο2β Verfahren nach Anspruch 1, dadurch, g ekennz eich η e t, daß die kurze Yer zögerungszeit j ungefähr zwischen 0,4 und 2 Sekunden beträgt»3p Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichne t, daß die vorgegebene Anfangslichtintensität zwischen der Hälfte und Breiviertel der mittleren Lichtintensität beträgt, mit der die Schicht während der Belichtung bestrahlt wird»109851/1108ι Ä - ,Le e rseι te
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