DE2126020A1 - Federelastische Tragvorrichtung, insbesondere für Fahrzeugaufhängungen - Google Patents
Federelastische Tragvorrichtung, insbesondere für FahrzeugaufhängungenInfo
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Description
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHÖNWALD
DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL-CHEM. ALEK VON KREISLER
DIPL.-ING. SELTING KÖLN T, DEICHMANNHAUS
25. Mai 1971
Sch-DB/1s
John Russell Crompton Moore
Little Melton, Norwich (England)
Little Melton, Norwich (England)
Federelastische Tragvorrichtung, insbesondere für
Fahrζ eugaufhängungen
Die Erfindung betrifft federnde Tragvorrichtungen, insbesondere
für Fahrzeugaufhängungen.
Bei Pahrzeugaufhängungen ist es bekannt, das Chassis mittels einer Schraubenfederung gegen die von Unebenheiten
der Fahrbahn hervorgerufenen Stöße abzufedern. Diese als Druckfeder ausgelegte Feder benutzt ihre
axiale Rückstellkraft zur Abfederung des Fahrzeuge chassis gegen plötzliche senkrechte Bewegungen der
zugehörigen Räder. Die beiden Enden der Feder sind obwohl in axialer Richtung relativ beweglich, damit
das axiale Federungsvermögen ausgenutzt wird - in Drehrichtung relativ zueinander festgelegt, so daß die
der Feder ntcht genutzt wird.
tttutmtt
Es ist bei Fahrzeugaufhängungen außerdem bekannt, hydraulische Schwingungsdämpfer oder sogenannte Stoßfänger
vorzusehen, die der Aufhängung schwingungsdämpfende Eigenschaften
verleihen.
Zur Erzielung eines gleichmäßigen Fahrverhaltens kann es zweckmäßig sein, einen hydraulischen Schwingungsdämpfer
vorzusehen, bei dessen Differentialdämpfungswirkung
einer stoßartigen Verstellung ein geringerer Dämpfungswiderstand entgegengesetzt wird als einer
Rückstellung.
Eine Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Aufhänge^
oder Tragvorrichtung zu schaffen, die ohne hydraulischen Schwingungsdämpfer eine Differentialdämpfung hervorruft.
Gemäß, der Erfindung ist eine federnde Tragvorrichtung
dadurch gekennzeichnet, daß eine Schraubenfeder axial so zusammengedrückt ist, daß ihre Windungen reibungsschlüssig
aneinanderliegen, und daß die Enden der Feder mit je einem von zwei Elementen in Verbindung stehen,
die Relativdrehungen ausführen können, um die Feder mit einer Torsion zu beaufschlagen, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der Relativdrehimg eine
relative Gleitbewegung der reibungsschlüssig verbundenen Windungen entgegenwirkt.
Wird eine enggewickelte Schraubenfeder mit einer Torsionsbelastung, d,h. um ihre Achse von einem Ende
zu anderen, in der Richtung belastet, in der sie aufgewickelt
wurde, bis ihre Enden um 36O0 zu ihrer unbelasteten
Stellung versetzt sind, hat die Feder eine Windung gewonnen und wird daher entsprechend verlängert.
Wenn sie in entgegengesetzter oder Abwickelrichtung eine Belastung gleicher Größe erfährt, wird sie um eine
Windung kürzer. Bei derart belasteten Federn rufen daher Belastungsveränderungen Längenveränderungen hervor.
Benötigt eine Schraubenfeder in unbelastetem Zustand und ohne äußere Druckeinwirkung eine Axial- oder Zugkraft,
damit sich zwischen den Windungen ein offener Spalt befindet, ist es klar, daß die Torsionsverstellung
zwischen benachbarten Windungen Reibung erzeugt. Eine solche Feder wird nachstehend als "vorgespannte"
Feder bezeichnet. Wenn anstatt oder zusätzlich zu der Vorspannung innerhalb der Feder eim äußere Druckkraft
zur Anwendung kommt, kann bei einer normalerweise offenen Feder die Reibung zwischen benachbarten Windungen durch
Torsionsbeanspruchung hervorgerufen oder bei einer vorgespannten Feder gesteigert werden. Die äußere Druckkraft
kann von zusätzlichen Mitteln ausgehen, die innerhalb oder außerhalb der Feder oder sowohl innerhalb als
auch außerhalb der Feder angeordnet sein können.
Zur Erzielung eines maximalen Wirkungsgrades erfordern viele Schwingungsdämpfer und insbesondere Aufhängungsdämpfer für Fahrzeuge die Wirkung der vorstehend erwähnten
Differentialdämpfung. Im allgemeinen sollte bei Aufhängesystemen der stoßartigen Verstellungen
entgegenwirkende Dämpfungswiderstand kleiner, und zwar sehr viel kleiner als derjenige gegen Rückstellungen
sein. Bei Kraftwagendämpfern beträgt das Verhältnis dieser Dämpfungswiderstände im wesentlichen 1:4.
Bei einer torsionsbelasteten Schraubenfeder ist unter Vernachlässigung der zur Überwindung der Elastizität
für eine gegebene Verstellung erforderlichen Druckkraft die bei Erreichen dieser Verstellung zu überwindende
Restkraft gleich Null, wenn die Windungen sich nicht reibungsschlüssig berühren. Wenn jedoch
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aufgrund der Vorspannung und/oder zusätzlicher Druckmittel die Windungen miteinander oder mit zur Erzielung
eines Dämpfungswiderstandes zwischen ihnen vorgesehenen Einlagen reibungsschlüssigen Kontakt haben, ist
die erforderliche Verstellkraft abhängig und eine Funktion des Druckes zwischen den Windungen und des Reibungskoeffizienten.
In einem solchen Falle hängt die zur Erzielung einer gegebenen Verstellung lediglich die
Reibung zwischen den Windungen überwinden müssende Kraft von der Richtung der Verstellung ab. Wenn die
Verstellung die Feder aufwickeln,oder kürzen will, wirkt die Verstellung mit den Druckkräften, Demgegenüber
wirkt sie gegen die Druckkräfte, wenn die Verstellung die Feder abwickeln oder verlängern will. Daher tritt bei Schraubenfedern, deren Windungen unter
dem Einfluß axialer Druckkräfte stehen, ein Differentialwiderstand
gegen Torsionsverstellungen auf.
Dieses Differential ist in weiten Grenzen veränderbar. Aus dünnem Material mit rechteckigem Querschnitt hochkantgewickelte
Federn mit beträchtlichem Radius und einer verhältnismäßig großen Windungszahl haben eine
geringfügige Steigung und reagieren auf eine Verstellung mit nur kleinen Längenveränderungen. Bei breitem mit
großer Steigung gewickeltem Material und schmalem Durchmesser werden große Längenveränderungen erzielt. Diese
Änderxmgen lassen sich noch durch Verwendung von Federn
vergrößern, die ähnlich den mehrgängigen Schraubengewinden oder Schneckengetrieben ineinandergesetzt sind.
Auf diese Weise ergibt sich eine außerordentlich breite Gestaltungswahl bei der Bestimmung der Parameter, die
das erforderliche Differential hervorrufen.
Die Dämpfungsreibung kann auch im Hinblick auf die Größe der gegebenenfalls in der Feder vorhandenen Vor-
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spannung verändert werden. Die Zusammendrückkraft kann durch Druckmittel, z.B. eine außerhalb der Schraubenfeder
wirksame Kompressionsfeder, eine innere Zugfeder oder andere Druckquellen hervorgerufen oder vergrößert
werden. Die Druckmittel können zur Veränderung der von ihnen ausgehenden Druckkraft einstellbar oder fest
sein. Zwischengeschaltete Organe, die aus Gründen der Fahrkontrolle mit den Aufhängungen anderer Fahrzeugräder
verbunden sind, können ebenfalls Druckkräfte erzeugen.
Zur Erzielung besonderer Dämpfungscharakteristiken wird die Feder zweckmäßig über geneigte Flächen, z.B. schrägverlaufende
Kei!verzahnungen, belastet. Die Feder kann auf einem Fahrzeug so angeordnet sein, daß die durch
Stoßverstellungen hervorgerufene Toiäonskraft die Feder
aufzuwickeln und zu verkürzen trachtet. Die geneigten Flächen verlaufen zweckmäßig so, daß sie der leichten
Längenverringerung der Feder durch Schraubenwirkung zwischen den geneigten Flächen sofort folgen, wobei
ihr Neigungswinkel mehr oder weniger mit-wirkt. Die Feder erfährt daher nur eine durchschnittliche Verstellung
und Längenveränderung, indem sie den der Längenveränderung der 'Feder bei ihrer Rückstellung von den
Keilnuten entgegengesetzten WinleLwiderstand überwindet.
Dieser Widerstand erhöht die Druckkraft und den Dämpfungswiderstand der Reibungsflächen der ganzen
Feder. Die Einstellung durch diese Mittel ist in weiten Grenzen wählbar, weil jeder von vielen Winkeln
für die geneigten Flächen in Frage kommt. Vorzugsweise liegt der Neigungswinkel der Flächen zur Achse der
Feder zwischen 30 und 4o°.
Die Reibungsflächen zwischen den Windungen stellen ebenfalls Mittel zur Beeinflussung der Federcharakte-
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ristiken dar. Die Federflächen können in beliebiger herkömmlicher Weise zur Erzielung von Reibungsflächen
bearbeitet werden. Die Feder kann mit einer Zwischenlage aus synthetischem Material versehen sein, die
zwischen die windungen eingelegt ist, um besondere Reibungseigenschaften, Selbstschmierung, Schutz gegen
Korrosionseinflüsse und dgl. hervorzurufen. Diese Materialien können an nur einer Seite der Federfläche
befestigt sein oder sie können frei bleiben, so daß sie zwar gleiten,jedoch durch mechanische Mittel auf
den Federwindungen gehalten sind.
Alle Möglichkeiten der Einstellung und Beeinflussung zur Anpassung der Vorrichtung an individuelle Erfordernisse
können einzeln oder in beliebigerKombination eingesetzt werden.
Ein ernster und bekannter Einwand gegen Reibungsdämpfung, der vor einigen Jahren einen Haupteinfluß
auf die weit verbreitete Abwandlung hydraulischer Anordnungen ausübte, bestand in der hohen statischen
Durchschlagsfestigkeit von Reibungsdämpfungsanordnungen. Die bisher erhältlichen Reibungsmaterialien hatten
sehr erhebliche statisch-dynamische Widerstandsverhältnisse, mit dem Ergebnis, daß Fahrbahnstöße mit
kleiner Amplitude häufig keine Verstellung in der Aufhängung hervorriefen, während starke Stöße erheblich
untergedämpft waren. Hieraus konnten sich auf sehr unebenen Fahrbahnen Fahrunsicherheiten und auf glatteren
Fahrbahnen Unbequemlichkeiten ergeben.
Auf Drehung beanspruchte Schraubenfedern zeigen diese
Eigenschaften nicht. Ein Reibungsausfall zwischen den Flächen benachbarter Windungen beginnt auf einem sehr
kleinen Bereich. Dies ergibt sich, wenn die \irstell-
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kräfte Werte erreichen, die etwa denjenigen entsprechen,
die einen dynamischen Bruch unterstützen würden und der Ausfall kann von diesem Bereich auf so viele Windungen
übergehen, wie bei der gegebenen Verstellung wirksam sind. Herkömmliche Reibungsdämpfer benötigen
andererseits gleichzeitig einen Ausfall über die gesamte Reibungsfläche bevor die Verstellung beginnen kann,
Dennoch können die vorgeschlagenen kombinierten Feder- und Dämpfereinheiten wie beschrieben mit Zwischenlagen
versehen werden und es ist nunmehr möglich, mit mehreren solchen Materialien, Zusammensetzungen und Flächenbehandlungen
einheitliche dynamisch/statische Widerstandsverhältnisse zu erzielen.
Die Erfindung wird anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt einer federnden Tragvorrichtung,
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht eines geschnittenen Teiles einer ersten Ausführungsform einer Zwischenlage
für eine federnde Tragvorrichtung,
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht eines geschnittenen
Teiles einer zweiten Ausführungsform einer Zwischenlage
für eine federnde Tragvorrichtung und
Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht eines geschnittenen Teiles einer dritten Ausführungsform einer Zwischenlage
für eine federnde Tragvorrichtung.
Gemäß Fig. 1 ist eine rechteckige Schraubenfeder 11 mit einem Ende 1 in eine Endplatte 2 eingesetzt, die
mittels eines Klemmringes 4 an einem Teil j5 eines Fahr-
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zeugchassis befestigt ist. Die Endplatte 2 ist mit einer
Lagerbüchse 5 versehen, die eine Welle 6 trägt, auf deren
sich verjüngenden Teil 7 ein mittels einer Mutter 9 gesicherter Tragarm 8 aufgekeilt ist. Das andere Snde der
Welle 6 weist eine gewundene Keilverzahnung 10 auf, die mit Keilnuten 20 in einer am anderen Ende 13 der Feder
11 befestigten Endplatte 12 zusammenwirkt . Reibungsflächen 14 können eingearbeitet oder zwischengefügt
sein.
In einer zylindrischen Hülse 19 befindet sich eine Feder 16, die gegen die Endplatte 12 drückt, um die auf
die Feder 11 wirkende axiale Druckkraft zu erhöhen. Zur Veränderung der Kompression der Feder 16 dient ein
Bolzen 18, mittels dessen eine Platte 17 in der Hülse 19 vor- und zurückbewegt werden kann.
In Richtung des vorderen Endes der Vorrichtung gesehen drehen auf den Arm 8 im Gegenuhrzeigersinn einwirkende
Schubbelastungen die Keilverbindung 10 um einen Winkel
in einer die Feder 11 verkürzenden Richtung. Die Keilverbindung 10 vergrößert dabei ihren Zusammengriff mit
der Endplatte 12, wodurch sie Spiel oder Verschleiß in den Reibüngsflachen 14 automatisch aufnimmt. Der
durch die Reibungsflächen 14 hervorgerufenen Druckkraft wirkt eine Druckscheibe 15 entgegen. Bei der
Rückstellung der Feder 11 im Uhrzeigersinn wird ihre axiale Verlängerung durch zusätzliche Reibungskräfte
behindert, die an den Reibungsflächen 14 als Ergebnis
des von der Keilverbindung 10 der Welle 6 auf die End-' platte 12 einwirkenden axialen Widerstandes auftreten.
Auf diese V/eise wird der Dämpfungswiderstand der Anordnung erhöht.
Fig. 2 zeigt einen Teil der Zwischenlage, die mit einer
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Seite der Zwischenfläche der Feder verbindbar ist. In Fig. 3 ist eine Zwischenlage erkennbar, deren kurze
Flansche sie dort mechanisch festhalten, wo auf beiden Seiten Reibungsflächen erwünscht sind. Bei Federn mit
kreisförmigem Querschnitt sind Zwischenlagen gemäß Fig. 4 einsetzbar.
Wird die Vorrichtung in Kraftfahrzeuge oder in andere Maschinen eingebaut, in denen sie Belichtungen und abträglichen
Arbeitsbedingungen ausgesetzt ist, so läßt sich ein guter Schutz dadurch erzielen, daß die Feder
11 und die Kei!verzahnungen 10, 20 in einer flexiblen
Hülse untergebracht werden. Eine solche Hülse kann zum Beispiel aus synthetischem Gummi oder Kunststoff
bestehen und durch Eigenelastizität oder ein Klemmorgan auf dem Durchmesser der Endplatte 2 (Fig. l) befestigt
werden. Eine am äußeren Ende geschlossene Hülse kann mit Schmiermittel gefüllt werden, damit konstante
Arbeitsbedingungen für die Kei!verzahnungen und die Windungsflächen aufrechterhalten bleiben. Auch andere
einfache Umhüllungen sind möglich.
Ein wirtschaftlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht bei Fahrzeugen In dem Wegfall einer
Komponente pro Rad und in verringerten Montageanforderungen. Die Anordnung kann die Trägheitskraft herabsetzen
und kann einem einfachen robusten Bauteil, das gegen die mit einigen hydraulischen Schwingungsdämpfern
verbundenen Viskositätsabweichungen und thermische Probleme unanfällig ist, über langet Zeit beständige
Charakteristiken verleihen. Die dargestellte Anordnung verträgt sich mit konventionellen Herstellungsverfahren;
sie läßt sich einfach und zweckentsprechend anfertigen.
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Es gibt viele Anwendungsmogliehkeiten für Schwingungsdämpfer.
Die Betonung der Verwendung für Kraftfahrzeuge dient lediglich dazu, anhand eines allgemein bekannten
Beispieles Aufbau und Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung leichter verständlich zu machen. Dämpfungsvorrichtungen
sind außerdem auf Gebieten einsetzbar, die außerhalb der Schwingungsbeeinflussung selbst
liegen. Obwohl es auf vielen Bereichen üblich und wirtschaftlich ist, einen Schwingungstilger (restraint
damper) und einen Schwingungsdämpfer in einer Baueinheit zu kombinieren, um ein Bauteil zu schaffen, das
zwei Funktionen erfüllt und damit die erforderlichen Montagemaßnahmen herabsetzt, kann die Vorrichtung so
ausgebildet sein, daß ihre Pederungskraft klein, jedoch
ihr Dämpfungswiderstand groß ist, damit die Anforderungen nach gänzlicher oder vorwiegender Dämpfung
und Stoßdämpfung erfüllt sind.
Wenn beispielsweise die Winkellage der Kei!verzahnungen
10 relativ zur Welle 6 genügend groß ist, ist es möglich, eine Verdrehung des Armes 8 im Gegenuhrzeigersinn
vorzunehmen, bei der die Rückstellung der Feder 11 nicht ausreicht, um die Reibungskräfte an den Flächen 14 zu
überwinden und den Arm 8 zurückzuführen. Daher wird der Arm 8 in der Ausschlagstellung gehalten.
Derartige Auslenkungen des Armes 8 im Gegenuhrzeigersinn stellen sich nicht selbst zurück. Sie können jedoch
ganz oder um jeden beliebigen Winkel rückgängig gemacht werden, indem der Arm 8 im Uhrzeigersinn gedreht
wird.
Anordnungen mit diesen selbsthemmenden Eigenschaften sind für manche Werkzeugbewegungen und -mechanismen ,
z.B. Spannvorrichtungen, bedeutungsvoll.
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Claims (16)
- Ansprüchel/\ Federelastische Tragvorrichtung mit einer Schraubenfeder, deren Enden mit je einem von zwei Verbindungselementen in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (ll) axial zusammengedrückt ist, so daß ihre Windungen reibungsschlüssig aneinanderliegen, und daß die Verbindungselemente (2, 6) relativ zueinander drehbar sind, um die Feder mit einer Torsionsverstellung zu beaufschlagen, der die Reibung der relativen Gleitbewegung der reibungsschlüssig aneinanderliegenden Windungen entgegenwirkt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Verbindungselement (6) mit einem Ende (13) der Feder (11) über Flächen (10, 20) verbunden ist, die zu der Achse relativer Drehung schräg verlaufen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (10, 20) so ausgebildet sind, daß Relativdrehungen zwischen dem einen Verbindungsteil (6) und dem anderen Federende (13) möglich sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (10, 20) derart schräg verlaufen, daß - bei einer Relativdrehung zwischen den Verbindungsteilen (2,- 6) in einer Richtung zur Aufwicklung der Schraubenfeder (11) die Torsionsspannung in der Feder (11) das eine Ende (13) veranlaßt, sich relativ zu dem einen Verbindungsteil (6) In einer Richtung zu drehen, in der die- 12 -109849/1398Schrägflächen (10, 20) zur axialen Verkürzung der Feder (11) zusammenwirken.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Schrägflächen (10, 20) durch Kei!verzahnungen (10) auf dem einen Verbindungsteil (6) und mit diesen zusammenwirkenden dem einen Ende (13) der Schraubenfeder (11) zugeordneten Keilverzahnungen (20) gebildet sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet , daß die zusammenwirkenden Keilverzahnungen (20)-von einem Endteil (12) dargestellt sind, der an das Ende (13) der Feder angesetzt ist.
- 7- Vorrichtung nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (11) so ausgebildet ist, daß wenigstens ein Teil der axialen Zusammendrückung durch die Elastizität der Feder (11) in axialer Richtung hervorgerufen wird.
- 8. Vorrichtung nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennz ei chnet , daß , eine zusätzliche Feder (16) vorgesehen ist, die die Schraubenfeder (11) zusammendrückt, um wenigstens einen Teil der axialen Druckkraft hervorzurufen.
- 9· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Feder (16) eine außerhalb der Schraubenfeder (11) angeordnete Druckfeder ist.109849/1398
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet , daß die zusätzliche Feder (16) Verstellmittel (18) aufweist.
- 11. Vorrichtung nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die in gegenseitigem Zusammengriff stehenden benachbarten Windungen der Schraubenfeder (11) so bearbeitet sind, daß sie der Anordnung eine Dämpfungscharakteristik verleihen.
- 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den benachbarten Windungen der Schraubenfeder (11) eine Einlage vorgesehen ist, die der Anordnung (Fig. 2 bis 4) eine Dämpfungscharakteristik verleiht.
- 13· Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage an einer der benachbarten Windungen befestigt ist (Fig. 2).
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage durch ihre Oberflächengestaltung gehalten wird, die so ausgebildet ist, daß sie mit Flächen der benachbarten Windungen der Schraubenfeder (11) zusammenwirkt (Fig. 3 und 4).
- 15. Vorrichtung nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Verbindungselement (6) eine Welle ist.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 15* dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (6) sich109849/1398 " U "durch die Schraubenfeder (11) und durch das andere Verbindungselement (2) hindurch erstreckt.17· Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 16., dadurch gekennzeichnet , daß die Schrägflächen (10, 20) zur Achse der Relativdrehung der Verbindungselemente (2, 6) unter einem Winkel im Bereich von ~$0 bis 40° schräggestellt sind.109849/1398
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