DE2126084A1 - Zündvorrichtung für eine Druckzerstäuber-Flammstartanlage von Fahrzeug-Brennkraftmaschinen - Google Patents
Zündvorrichtung für eine Druckzerstäuber-Flammstartanlage von Fahrzeug-BrennkraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P19/00—Incandescent ignition, e.g. during starting of internal combustion engines; Combination of incandescent and spark ignition
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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- F23Q7/001—Glowing plugs for internal-combustion engines
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Description
- Zündvorrichtung für eine Druckzerstäuber.Flas-startanlage von Fahrzeug-Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Zündvorrichtung für eine Flau-startanlage von ßrennkraftmaschinen, insbesondere eine Druckzerstäuber-Fla-nstartanlage von Fahrzeug-Brennkraftmaschinen, mit einer Zündkerze mit zentraler Zündelektrode.
- Zum Anlassen von Nutzfahrzeug-Dieselmotoren bei tiefen Temperaturen werden Flammstartanlagen eing.setzt, welche durch Verbrennen von Kraftstoff die Ansaugluft auf eine bestimmte Temperatur erwärmen. Im Leerlaufbereich nährend des Anwärmens des Motors besteht im Ansaugrohr ständig Luftmangel, welcher bewirkt, daß die eingespritzte Kraftstoffmenge in diesem Drehzahlbereich nicht vollständig verbrannt wird. Es entstehen Rückstände, durch welche in kurzer Zeit alle diejenigen Teile der Anlage verruXen, welche vom Luftstrom nicht genügend umspült werden, vor allem die Einspritzdüse und die Zündkerze.
- Diese Rückstände lagern sich auch am Isolator der Zündkerze ab, wodurch in sehr kurzer Zeit ein Masseschluß zwischen Zündelektrode und Kerzengehäuse entstehen kann. Zur Vermeidung dieser Nachteile werden Zündkerzen mit aus dem Kerzengehäuse herausragenden Isolatoren verwendet sowie Masseclektroden, welche fest mit der Brcnnkammer verbunden sind, damit diese Teile besonders intensiv vom Luftstrom umspült werden können.
- Diese Maßnahmen vermindern zwar das Verrußen der Isolatoren, können es aber nicht gänzlich verhindern. Es setzt sich eine, wenn auch nur hauchdünne, Rußschicht auf dem Isolator nieder und die Gefahr eines Massenchlussea besteht weiterhin.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Berußen der Zündkerze gänzlich zu verhindern und einen klaglosen Betrieb der Flammstartanlage zu erreichen. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß für eine; Flanimstartanlage von Brennkraftmaschinen, insbesondere eine Druckzerstäuber-Flammstartanlage von Fahrzeug-Brennkraftmaschinen, mit einer Zündkerze mit zentraler Zündelektrode eine Merkmalskombination vorgeschlagen, gekennzeichnet durch die Kombination der an sich bekannten Merkmale: a) aus dem Gehäuse der Zündkerze weit herausgeführte Zündelektrode mit Isolator, b) eine Heizwendel um diesen herausgeführten Isolator, c) eine feststehende, mit der Brennkammer verbundene Masseel ektrode.
- Dadurch wird -das Bilden von Runablagerungen sicher vermieden.
- Erst die Verbindung von herausragendem Isolator, feststehender Nasseelektrode und heizung des Isolators gewährleistet einen ungestörten Betrieb der Flammstartanlage.
- heizungen für Zündkerzen sind zwar an sich bekannt, jedoch dienen diese dem Erwärmen der Zündkerzen oder des Kraftstoff-Luft- Gemisches für einen leichteren Kaltstart ausschließlich bei Otto-Motoren.
- Für die Herstellung solcher Zündkerzen wird vorgeschlagen, auf den Isolator, der in der Regel gesintert wird, eine Heizwendel, deren einer Anschlußkontakt frei herausgeführt'ist und deren anderer Anschluß (Masse) mit dem Kerzengehäuse verbunden wird, aufzubringen und anschließend mit Isoliermasse zu bestreichen, da ein Einbetten der Heizwendel in die Isoliermasse und anschließendes Sintern nicht möglich ist, weil die Heizwendel die hohen Sintertemperaturen nicht ertragen könnten.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Längsschnitt durch eine Zündkerze in einem Ausfuhrungsbeispiel dargestellt.
- In dem Kerzengehäuse 1 ist der Isolator 2 angeordnet, welcher die Zündelektrode 3 umhüllt. Um den aus dem Kerzengehäuse herausragenden Teil 4 ist die Ileizwendel 5 gewickelt, deren einer Anschluß 6 frei herausgeführt ist, und deren anderer Anschluß 7 mit dem Kerzengehäuse 1 verbunden ist (Masseanschluß des fleizwendels). Dieser Teil 4 ist von einer Isolierschicht 8 umgeben. Die Zündkerze ist in die Wandung 9 der Brennkammer eingeschraubt, mit welcher auch die Masseelektrode 10 fest verbunden ist. Es ist von Bedeutung, daß die Heizwendel 5 in einem beträchtlichen Abstand vom Ende des Isolators 4 endet. Dieser Abstand kann ebenfalls vom Isoliermantel 8 überzogen sein. Auf diese Weise wird verhindert, daß sich Kriechströme zwischen der Elektrode 3 und der Zeizwendel 5 bilden. Die Zufiihrungen zur Zeizwendel 5 sind ans dickerem Draht ausgeführt, damit die Kerze nicht auch im oberen Bereich geheizt wird.
Claims (4)
1. iindvorrichtung für eine Flammstartanlage von Brennkraftmaschinen,
insbesondere eine Druckzerstäuber-Flammstartanlage von Fahrzeug-Brennkraftmaschinen,
mit einer Zündkerze mit zentraler Zündelektrode, gekennzeichnet durch dio Kombination
der an sich bekannten Merkmale: a) aus dem Gehäuse der Zündkerze weit herausgeführte
Zündelektrode (3) mit Isolator (i) b) eine Heizwendel um diesen herausgeführten
Isolator (5), c) eine feststehende, mit der Brennlcammer verbundene Masseelektrode
(10).
2. Ziindvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
ileizwendel (5) um den aus dem Gehäuse der Zündkerze herausragenden Isolator (4)
gewickelt und mit einem weiteren Isoliermantel überzogen ist (8).
3. Zündvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Ende der lteizwendel (5) und dem die Zündelektrode (3) freigebenden
Ende des Isolators (4) ein betrachtlicher Abstand verbleibt.
4. ZUndvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Isolator (4) auch im Bereich des Abstands mit dem Isoliermantel (8) dbertogen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712126084 DE2126084C3 (de) | 1971-05-26 | Zündvorrichtung für eine Flammstartanlage von Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712126084 DE2126084C3 (de) | 1971-05-26 | Zündvorrichtung für eine Flammstartanlage von Brennkraftmaschinen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2126084A1 true DE2126084A1 (de) | 1972-12-07 |
| DE2126084B2 DE2126084B2 (de) | 1975-06-12 |
| DE2126084C3 DE2126084C3 (de) | 1976-01-29 |
Family
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2126084B2 (de) | 1975-06-12 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |