DE2125782B - Minenvorschubeinnchtung fur Minenschreiber, insbesondere Kugel schreiber - Google Patents
Minenvorschubeinnchtung fur Minenschreiber, insbesondere Kugel schreiberInfo
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Description
- Das Übersetzungsgetriebe kann grundsätzlich jedes
- beliebige Übersetzungsverhältnis aufweisen. Vorzugsweise wird man jedoch das Übersetzungsverhältnis so wählen, daß die Betätigung des Drückers nicht eine zu hohe Kraftanforderung an die betätigende Hand stellt.
- Bei der aus Umlenkrolle und Seilzug oder Band bestehenden Ausführungsform ist dieses thbersetzungsverhältnis 1: 2. Bei Betätigung des Drückers wird daher dem Stößel und somit auch der Mine die doppelte Hubbewegung des Drückers erteilt. Auch bei der Ausführungsform mit einem Zahnrad und zwei Zahnstangen ergibt sich das gleiche Übersetzungsverhältais von 1:2.
- Diese zweite Ausführungsform kann jedoch gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung so modifiziert werden, daß jedes beliebige Ubersetzungsverhältnis zwischen dem Hub des Drückers und dem Hub des Stößels erzielbar ist. Dies wird dadurch erreicht, daß das Zahnrad aus zwei aneinander befestigten, unterschiedlich großen Zahnrädern besteht, wobei das kleinere Zahnrad mit der Zahnstange am Gehäuse und das größere Zahnrad mit der Zahnstange am Stößel kämmt.
- An Hand der Figuren werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 und 2 Längsschnitte durch das rückwärtige Ende einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Minenschreibers in Ruhelage bzw. Arbeitslage des Drückers, F i g. 3 a und 3 b den F i g. 1 und 2 entsprechenden Längsschnitte durch eine zweite Ausführungsform nach der Erfindung und Fig.4 bis 6 der F i g. 3 a entsprechende Längsschnitte durch drei weitere Ausführungsformen, welche sich im wesentlichen durch die Ausbildung der Arretierungseinrichtung unterscheiden.
- Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform gemäß der Erfindung weist der Drücker 12 a eine tiefe Bohrung 14 a auf, in welcher ein Stößel 26 a axial verschiebbar angeordnet ist. Am inneren Ende des Stößels 26 a sitzt eine Anschlagplatte 28, welche am inneren Ende des Drückers 12 a in der Ruhelage anliegt. In der Anschlagplatte 28 ist ein Pendel 16 um ein Gelenk 18 a schwenkbar gelagert. Eine das Pendel umfassende Druckfeder 22 stützt sich einerseits an dieser Anschlagplatte 28 und andererseits an einer festen Zwischenwand 24 des Gehäuses ab. Am freien Ende des Pendels 16 sitzt eine Kugel 20, welche in nicht näher dargestellter Weise am rückwärtigen Ende der Mine angreift.
- In einer Aussparung 30 a nahe dem inneren Ende des Drückers ist eine Umlenkrolle 32 um eine zur Be- wegungsrichtung des Drückers senkrechte Achse drehbar gelagert. Um diese Umlenkrolle 32 ist ein Band 34 geführt, dessen inneres Ende 36 am Stößel 26 a und dessen äußeres Ende 38 am Gehäuse 10 a befestigt ist.
- Bei Verschiebung des Drückers 12 a um die Strekke H in die in Fig.2 gezeigte Arbeitslage wird der Stößel 26 a und somit die Kugel 20 vermittels des aus Umlenkrolle 32 und Band 34 bestehenden tJbersetzunggetriebes um die Strecke 2H vorgeschoben. Das Übersetzungsverhältnis von Drückerhub zu Minenhub ist daher 1: 2.
- Bei der in den F i g. 3 a und 3 b dargestellten Ausführungsform besteht das Obersetzungsgetriebe aus einem in einer Aussparung 30 b am inneren Ende des Drückers 12 b um eine senkrecht zur Bewegungseinrichtung des Drückers verlaufende Achse drehbar gelagerten Zahnrad 40 und je einer damit kämmenden Zahnstange 42 bzw. 44 am Gehäuse 10 b bzw. am Stößel 26 b. Das Pendel 16 ist bei dieser Ausführungsform um ein Gelenk 18 b allseitig schwenkbar am inneren Ende des Stößels 26 b angelenkt. Die Druckfeder 22 stützt sich bei dieser Ausführungsform am inneren Ende des Drückers 12 b ab.
- Im übrigen tragen bei dieser Ausführungsform gleiche Teile gleiche Bezugszeichen wie in den F i g. 1 und 2, während entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszahlen und dem Zusatz b versehen sind.
- Auch bei dieser zweiten Ausführungsform nach der Erfindung ist das Übersetzungsverhältnis von Drückerhub H zu Minenhub 2 H gleich 1:2.
- Bei der in Fig.4 dargestellten Ausführungsform entspricht das Übersetzungsgetriebe dem in F i g. 3 a gezeigten. Zusätzlich ist jedoch eine Arretierungseinrichtung in Form einer an sich bekannten Herzkurvenmechanik vorgesehen, wobei die Herzkurve 46c an der Außenfläche des Drückers 12c und die Arretierungsnut 48 c für die in der Herzkurve 46 c geführte Kugel 50 c in der Innenfläche des Gehäuses 10 c angeordnet ist. Im übrigen tragen auch in F i g. 4 gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen wie bei den vorangehenden Ausführungsbeispielen, wobei jedoch lediglich entsprechende Teile mit dem Zusatz c versehen sind.
- Auch bei den in den Fig.5 und 6 gezeigten Ausführungsbeispielen nach der Erfindung besteht das Übersetzungsgetriebe jeweils aus einem am Drücker 12d bzw. 12e gelagerten Zahnrad 40, einer damit kämmenden Zahnstange 42 am Gehäuse 10 d bzw.
- 10 e und einer ebenfalls mit dem Zahnrad kämmenden Zahnstange 44 am Stößel 26 d bzw. 26 e.
Claims (7)
- Patentansprüche: 1. Minenvorschubeinrichtung für Minenschreiber, insbesondere Kugelschreiber, mit einem aus dem rückwärtigen Ende des Gehäuses vorstehenden Drücker, dessen Bewegung über ein tSbersetzungsgetriebe vergrößert auf einen mit der Mine in Verbindung stehenden Stößel übertragbar ist, wobei das Obersetzungsgetriebe ein am Drücker gelagertes Getrieberad aufweist, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß der Stößel (26a, 26b, 26 c, 26 d, 26 e) wenigstens teilweise in einer axialen Bohrung (14 a, 14 b, 14 c, 14 d, 14 e) des Drückers (12 a, 12 b, 12 c, 12 d, 12 e) und das Getrieberad (32, 40) radial in einem Ausschnitt (32 a, 32 b, 32 c, 32 d, 32 e) am inneren Ende der durch die Bohrung gebildeten Wandung des Drückers angeordnet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsgetriebe aus einer mit dem Drücker (12a) fest verbundenen Umlenkrolle (32) und einem über die Umlenkrolle geführten Band (34) besteht, dessen Enden (38, 36) am Gehäuse (10 a) bzw. am Stößel (26 a) befestigt sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsgetriebe aus einem mit dem Drücker (12 b, 12 c, 12 d, 12 e) fest verbundenen Ritzel (40) und je einer mit dem Ritzel kämmenden Zahnstange (42, 44) am Gehäuse (10 b, 10 c, 10 d, 10 e) bzw. am Stößel (26 b, 26 c, 26 d, 26 e) besteht.
- 4. Einrichtung nach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzel aus zwei aneinander befestigten, unterschiedlich großen Zahnrädern besteht, wobei das kleinere Zahnrad mit der Zahnstange am Gehäuse und das größere Zahnrad mit der Zahnstange am Stößel kämmt.
- 5. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Herzkurvenmechanik (46 c, 48 c, 50 c) zwischen Drücker (12 c) und Gehäuse (10 c) angeordnet ist.
- 6. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Herzkurvenmechanik (46 d, 48 d, 50 d) zwischen Drücker (12 d) und Stößel (26 d) angeordnet ist.
- 7. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Herzkurvenmechanik (46 e, 48 e, 50 e) zwischen Stößel (26e) und Gehäuse (10 e) angeordnet ist.Die Erfindung betrifft eine Minenvorschubeinrichtung für Minenschreiber, insbesondere Kugelschreiber, mit einem aus dem rückwärtigen Ende des Gehäuses vorstehenden Drücker, dessen Bewegung über ein Übersetzungsgetriebe vergrößert auf einen mit der Mine in Verbindung stehenden Stößel übertragbar ist, wobei das Ühersetzungsgetriebe ein am Drücker gelagertes Getrieberad aufweist.Zum Vorschub der Mine eines Minenschreibers ist in der Regel ein stiftförmiger Drücker vorgesehen, durch dessen Betätigung die Mine oder ein Auswahlglied in Form eines jeweils an einer Mine zur Anlage kommenden Pendels axial vorgeschoben wird. Der Hub der Mine entspricht hierbei dem Hub des Drükkers. Insbesondere bei Mehrfarbenschreibern ist der erforderliche Hub verhältnismäßig groß, so daß der Drücker in seiner rückwärtigen Position, d. h. in seiner Ruhelage, verhältnismäßig weit aus dem Gehäuse vorsteht. Das ist nicht nur unschön, sondern auch platzraubend und bedarf zur Betätigung des Drückers einer verhältnismäßig großen Bewegung.Aus der deutschen Auslegeschrift 1 278 283 ist es bereits bekannt, die Bewegung des Drückers eines Minenschreibers in eine größere Bewegung eines mit der Mine in Verbindung stehenden Stößels mittels eines Übersetzungsgetriebes umzusetzen. Die bekannte Anordnung ist jedoch verhältnismäßig kompliziert und bedingt insbesondere eine ziemlich große Länge des Minenschreibers. In Längsrichtung des Schreibers sind nämlich bei der bekannten Anordnung nacheinander der aus dem rückwärtigen Ende des Gehäuses ragende Drücker, anschließend eine die Heizkurvenmechanik oder eine sonstige Verriegelungseinrichtung tragende, so genannte Vorschubspindel, am vorderen Ende der Vorschubspindel ein Zahnrad zwischen zwei Zahnstangen und anschließend ein mit der einen Zahnstange verbundener Stößel angeordnet, welcher erst mit der eigentlichen Vorschub stange in Verbindung steht.Der Anmeldung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, die gleicheWirkung mitwesentlicheinfacheren Mitteln und insbesondere mit möglichst geringer Gesamtlänge der erforderlichen Teile zu erzielen.Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Stößel wenigstens teilweise in einer axialen Bohrung des Drückers und das Getrieberad radial in einem Ausschnitt am inneren Ende der durch die Bohrung gebildeten Wandung des Drückers angeordnet ist.Das Getrieberad kann dabei nicht nur als mit Zahnstangen zusammenwirkendes Zahnrad, wie bei der bekannten Anordnung, sondern auch als mit einem Seilzug zusammenwirkende Getrieberolle ausgebildet sein. Damit ist die gesamte Baulänge der Vorschubglieder des Schreibers im wesentlichen auf die Länge des Drückers einschließlich dessen Hubweg beschränkt. Dies bedeutet im Vergleich zu der bekannten Anordnung eine Längenreduzierung auf fast ein Drittel. Darüber hinaus können die einzelnen Teile der Einrichtung beim Erfindungsgegenstand wesentlich einfacher ausgebildet werden, da außer dem in einer Bohrung des Drückers angeordneten Stößel lediglich das am inneren Ende des Drückers angeordnete Getrieberad erforderlich ist. Bei der Ausführungsform mit einem Seilzug kann dieser einerseits am Gehäuse und andererseits am Stößel befestigt werden, während bei der Ausführungsform mit Zahnrad und Zahnstangen die eine Zahnstange am Stößel und die andere an der Innenwand des Gehäuses ausgebildet sein kann.Ein besonderer Vorteil des Anmeldungsgegenstandes besteht ferner darin, daß auch die übliche Herzkurvenmechanik zur Verriegelung der Mine je nach Wunsch zwischen Drücker und Gehäuse, Stößel und Drücker oder Gehäuse und Stößel angeordnet werden kann, ohne daß dadurch die Länge der Einrichtung erhöht werden muß.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3624152C1 (de) * | 1986-07-17 | 1987-09-10 | Faber Castell A W | Vorschubmechanik fuer ein Schreibgeraet |
Cited By (1)
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| DE3624152C1 (de) * | 1986-07-17 | 1987-09-10 | Faber Castell A W | Vorschubmechanik fuer ein Schreibgeraet |
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