DE2125610C2 - Verfahren zur Herstellung eines mehrschichtigen Flachkondensators - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines mehrschichtigen FlachkondensatorsInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines mehrschichtigen Flachkondensators,
— bei dem Metallbeläge tragende, isolierende Ausgangsstreifen
zu einem Ring gewickelt werden, wobei die Metallbeläge so angeordnet sind, daß sie
sich abwechselnd bis zu einem Rand des Ringes erstrecken und am anderen Rand einen nicht metallisierten
Randbereich freilassen,
— bei dem sodann der Ring flachgepreßt wird,
— bei dem sodann die Stirnflächen des Rings zur Kontaktierung
mit geschmolzenem Metall besprüht werden und der zusammengepreßte Ring in einzelne
Kondeiisatorscheiben zerschnitten wird.
Ein derartiges Verfahren ist bekannt (DE-OS 02 107). Bei dem bekannten Verfahren werden erforderlichenfalls
zwischen zwei metallisierten Dielektrikumstreifen ein oder mehrere nicht metallisierte Dielektrikumstreifen
eingelegt.
Das bekannte Verfahren hat den Vorteil, daß relativ kleine Kondensatoren mit unterschiedlichen vorgegebenen
Kapazitätswerten hergestellt werden können. Die Kontaktierung mit geschmolzenem Metall hat den
Vorteil, daß die Kondensatoren ohne Anschlußdrähte an Schaltplatinen angeschlossen werden können.
Bei einem Mutterkondensator, bei dem ein metallisierter Dielektrikumstreifen zu einem Ring gewickelt und anschließend in einzelne Kondensatoren unterteilt wird, ist auch bekannt, die Schichten bei höhei _>n Temperaturen gegeneinander zu pressen (FR 20 11 553).
Bei einem Mutterkondensator, bei dem ein metallisierter Dielektrikumstreifen zu einem Ring gewickelt und anschließend in einzelne Kondensatoren unterteilt wird, ist auch bekannt, die Schichten bei höhei _>n Temperaturen gegeneinander zu pressen (FR 20 11 553).
Dies geschieht zur Verfestigung der Kondensatoren und insbesondere der Einlagefolien. Durch dieses Verfahren
werden auch Lufteinschlüsse beseitigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs genannte Verfahren so weiterzubilden, daß extrem
dünne Kunststoffdielektrika verwendet werden können, womit sich kleine Kondensatoren mit guten
elektrischen Eigenschaften ergeben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
— daß der Ausgangsstreifen aus einem beidseitig die
Metallbeläge aufweisenden Trägerstreifen und auf die Metallbeläge aufgebrachten, durch Wärme erweichbare
Schichten aus einem Kunststoffdielektrikum von wesentlich geringerer Dicke als der
Trägerstreifen besteht,
— daß während d m Flachpressen Wärme zugeführt wird, so daß die Kunststoffdieiektrika von angrenzenden
Lagen miteinander verschmolzen werden, und
— daß nach dem Verschmelzvorgang der Preßdruck
weiter aufrechterhalten wird, bis der flachgepreßte Ring abgekühlt ist.
Durch Verwendung von sehr dünnen dielektrischen Kunststoffschichten, die auf die Metallbeläge aufgebracht
sind, läßt sich bei gegebener Kapazität ein Kondensator gegenüber herkömmlichen in den Abmessungen
verkleinern. Dies kommt einer gewünschten Miniaturisierung
von Kondensatoren entgegen.
Ein Ausgangsstreifen aus einem beidseitig die Metallbeläge
aufweisenden Trägerstreifen und auf die Metallbeläge aufgebrachten, durch Wärme erweichbare
Schichten aus einem Kunststoffdielektrikum ist an sich bekannt (US-PS 32 14 657). Die durch Wärme erweichbaren
Schichten haben eine Dicke, die in der Größenordnung der Dicke des Trägerstreifens liegt. Der Ausgangsstreifen
wird zu einem Wickelkondensator gewikkelt, der nicht mehr dnterteilt wird. Eine Kontaktierung
erfolgt mit Hilfe von Anschlußdrähten. Der bekannte Wickelkondensator löst mithin nicht die der Erfindung
zugrundeliegende Aufgabe.
Die beim Flachpressen des Rings zugeführte Wärme dient bei der Erfindung zur Verschmelzung der angrenzenden
Lagen der Kunststoffdieiektrika. Beim Ver-Schmelzvorgang wird der Preßdruck weiter aufrechterhalten,
bis der flachgepreßte Ring abgekühlt wird. Auf diese Weise wird ein präziser Abstand zwischen den
Metallbelägen erhallen, was für die Einhaltung vorgegebener Kapazitätswerte von großer Bedeutung ist. Mit
Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens lassen sich mithin miniaturisierte Kondensatoren von hoher Genauigkeit
auf einfache Art und Weise herstellen.
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß beim Kontaktieren das geschmolzene Metall in einer solchen
Geschwindigkeit gesprüht wird, daß es in das Kunststoffdielektrikum eindringt, ohne daß es wesentlich in
den Trägerstreifen eindringt. Bei einem Kondensator ist Voraussetzung, daß die zugekehrten Metallbeläge
samtlich wirksam kontaktiert werden, weil sonst der
gewünschte Kapazitätswert nicht erhalten wird. Bei der beschriebenen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird eine sichere Kontaktierung sichergestellt. Es ist jedoch an sich bekannt, bei einem Schichtkondensator,
dessen Ausgangsstreifen aus einem metallisierten Trägerstreifen besttht, zur wirksamen Kontaktierung
Metallpartikel in das Kunststoffdielektrikum eindringen zu lassen (US-PS 29 21 246).
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand von Zeichnungen erläutert.
F i g. 1 zeigt einen Schnitt durch einen Ausgangsstreifen für einen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
herzustellenden Kondensator.
F i g. 2 zeigt einen Schnitt durch einen anderen Ausgangsstreifen für einen nach dem erfindungsgemaßen
Verfahren herzustellenden Kondensator.
F i g. 3 zeigt einen Schnitt durch mehrere Lagen mit einem Ausgangsstreifen nach F i g. 1 nach der Kontaktierung.
F i g. 4 zeigt eine ähnliche Darstellung wie F i c. 3, wobei
ein Ausgangsstreifen nach F i g. 2 gewählt ist
F i g. 5 zeigt einen mehrlagigen Ring, der aus einem Ausgangsstreife.i nach F i g. 1 gewickelt ist.
F i g. 6 zeigt perspektivisch das Flachpressen des Ringes nach F i g. 5.
F i g. 7 zeigt perspektivisch das Kontaktieren mehrerer flachgepreßter Ringe.
F i g. 8 zeigt perspektivisch das Freibrennen des flachgepreßten und kontaktierten Rings.
F i g. 9 zeigt perspektivisch eine Vorrichtung zum Zerschneiden eines flachgepreßten und kontaktierten
Ringes.
Fig. 10 zeigt perspektivisch einen Schnitt entlang der
Linie 10-10 der Darstellung nach F i g. 11.
F i g. 11 zeigt perspektivisch einen flachgepreßten
und kontaktierten Kondensatorring in einer anderen Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt -jinen Querschnitt eines Ausgangsstreifens
10, aus welchem ein Flachkondensator hergestellt wird. Er umfaßt einen dielektrischen Trägerstreifen 12,
welcher Polyester sein kann, auf dessen gegenüberliegenden Seiten Metallbeläge 14 und 16, beispielsweise
aus Aluminium, aufgedampft sind. Die Beläge 14 und 16 sind ihrerseits je mit einer extrem dünnen Schicht 18
bzw. 20 aus dielektrischem Kunststoff, beispielsweise Polystyrol oder Polycarbonat, überzogen, welche sich
bis zu den Seitenkanten 22 und 24 des Ausgangsstreifens erstreckt. Wenn eine Mehrzahl von Ausgangsstreifen
10 zusammengepreßt und erwärmt wird, verschmelzen die dünnen Kunststoffdie'ektrika 18 und 20 miteinander,
und bilden einen monolithischen Kondensator großer Kapazität, weil die Kunststoffdielektrika 18 und
20 eine Dicke aufweissn, die wesentlich geringer ist als
die Dicke des Trägerstreifens 12. Typische Dicken für die verschiedenen Materialien sind folgende: 0,005 mm
für den Trägerstreifen 12 aus Polyester, 0.000025 mm für die Beläge 14 und 16 und 0,0006 mm füi die Kunststoffdielektrika
18 und 20.
Der in Fig.2 dargestellte zusammengesetzte Aus- so
gangsstreifen 10' ist im wesentlichen identisch mit dem in F i g. 1 dargestellten Streifen, mit der Ausnahme, daß
der metallisierte dielektrische Trägerstreifen 12' während der Aufbringung der Kunststoffdielektrika 18' und
20' derart abgedeckt ist, daß kurze Streifen an den Kanten 22' und 24' frei bleiben.
Die F i g. 3 und 4 veranschaulichen die Zusammenwirkung eines aufgesprühten Metalls 40 bzw. 40' zur Kontaktierung
mit den Kanten 22 bzw. 22' eines mehr schichtigen Stapels, der aus dem Ausgangsstreifen 10
(F i g. 3) bzw. 10' (F i g. 4) gebildet wurde. Aus F i g. 3 ist zu ersehen, daß das jeweils untere Kunststoffdielektrikum
eines Ausgangsstreifens 10 mit einem oberen Kunststoffdielektrika der benachbarten aus dem Ausgangsstreifen
bestehenden Schicht verschmolzen ist, wie bei 19 gezeigt; durch Anwendung von Wärme und
Druck entsteht ein Stapel. Das aufgesprühte Metall 40 dringt etwas an den Kanten des Trägerstreifens 12 ein,
wobei er jedoch wesentlich tiefer in den weicheren Kunststoffdielektrika eindringt. Dabei dringt das Metall
derart ein, daß es mit Teilen der Oberfläche der Beläge 14. sowie mit deren Kanten in Berührung kommt. Aus
F i g. 4 ist zu ersehen, daß das Eindringen des aufgesprühten Metalls 40' etwas tiefer erfolg*, als in F i g. 3, da
die Kunststoffdielektrika 18' und 20' und folglich der verschmolzene Bereich 19' ausgespart sind. Diese Ausführungsfortn
verursacht einen wesen^ch unmittelbareren Kontakt zwischen dem aufgesprühten Metal! 40'
und den Belägen 14', v/obei in der Fertigung der zusätzliche Aufwand des Abdeckens der Beläge erforderlich
ist.
Zur Herstellung eines Mutterkondensaiors wird ein AusgangSjireifen 10 in einer Mehrzahl von Windungen
auf einen kreisförmigen, zusammendrückbaren Dorn gewickelt, so daß ein Ring 30' entsteht, wie in F i g. 5
dargestellt. Um den Ring nach dem Aufwickeln zusammenzuhalten, kann die äußere Windung des Rings 30'
entlang einer Linie 32 mit den benachbarten Windungen verschweißt werden.
F i g. 6 veranschaulicht die Verfahrensstufe, in der der
Ring 30' zwischen zwei Druckplatten 34 und 36 zusammengedrückt wird, um einen flachen Kondensatorring
30 zu bilden. Um zu verhindern, daß sich die Schweißlinie 32 bei Kondensatorscheiben 30b. die von einem
flachen Kondensatorring 30 abgeschnitten wurden, negativ auswirkt, wird der Ring 30' derart zusammengedrückt,
daß die Schweißlinie 32 im Knickbereich zu liegen kommt. Zur Herstellung des flachen Rings 30 werden
die Platten 34 und 36 erwärmt, se daß die Kunststoffdielektrika
18 und 20 etwas weich gemacht werden, um zusammenzufließen und aneinander zu haften, ohne
daß der Trägerstreifen 12 davon berührt wird. Die Wärmemenge und der aufgebrachte Druck richten sich nach
den verwendeten Materialien. Es ist jedoch wichtig, daß Druck und Wärme ausreichend sind, um Luft zwischen
den Schichten 18 und 20 zu verdrängen, jedoch nicht so groß sind, daß die Schichten 18 und 20 nach außen extrudiert
werden, da so/ist die Metallbeläge 14 und 16 kurzgeschlossen werden oder die Dicke des \ erschmolzenen
Bereichs 19 verändert wird, so daß sich der Kapazitäuwei
t oer einzelnen von dem flachen Kondensatorring 30 abgeschnittenen Kondensatorscheibe.? ander».
Nach dem Verschmelzvorgang werden die Platten 34 und 36 gekühlt, bevor der Druck beendet wird.
Fig. 7 veranschaulicht einen weiteren Bearbeitungsschritt, bei dem zur K jntaktierung Metall 40 mit Hilfe
einer Spritzpistole 42 auf die Kanten einer Mehrzahl von flachen Köndensatorringen 30 aufgesprüht wird,
die mit Hilfe von Klammern 44 und 46 gehalten werden. Das geschmolzene Metall 40 lagert sich an den Bereichen
19 in das Kunststoffdielektrikum ein, wie in F i g. 3 und 4 dargestellt, so d<$ die Beläge an einem Rand
elektrisch miteinander verbunden werden. Um zu erreichen, daß sich das Metall an den Bereichen 19 in das
Dielektrikum einlagert und dabei nicht nur die Beläge 14 sondern auch einen Teil ihrer Obenlärhpn mlfpinan.
der verbindet, muß das Aufsprühen mit ziemlich hoher Ausstoßgeschwindigkeit erfolgen. Der Draht aus Aluminium
wird mit einer Geschwindigkeit von etwa 4 m pro Minute plus oder minus 0,6 m pro Minute zugeführt,
wobei die Spritzpistole 42 in einem Abstand von etwa 14 cm gehalten wird. Eine Sauerstoff-Acetylen-Flamme
schmilzt den Aluminiumdraht und ein konzentrischer Hochgeschwindigkeits-Luftstrom zerreißt das geschmolzene
Aluminium in kleine Partikel von etwa 0.025 mm und treibt Schmelzpartikel gegen die flachen
Kondensatorringe.
In Fig. 8 ist der Verfahrensschritt des Freimachens
veranschaulicht. Der Kondensatorring 30 wird über Kontakte 52 und 54 an eine Wechselspannung gelegt,
die etwa einem Viertel der beabsichtigten Nenn-Gleichspannung entspricht. Dadurch werden alle Hauptkontaktbereiche
freigebrannt. Nach diesem Verfahrens schritt U.II-H pinp hnhp Olpirhsnnnrmncj anuplptxt Hip pt
wa doppelt so hoch wie die Nennspannung ist, um den Vorgang des Freimachens zu vervollständigen.
Nach dem Freimachen wird der Kapazitätswert mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Einrichtung
gemessen. Da die beiden halbkreisförmigen Enden 30a (F i g. 9) des flachen Kondensatorrings 30 Hälften eines
zylindrischen Kondensators darstellen, welcher nicht verwendet wird, kann der Querschnitt des Abfallkondensators
mit dem nach dem Abschneiden der Enden verbleibenden flachen Teil mathematisch leicht verglichen
werden, um df Kapazität des langgestreckten verbleibenden
flachen ί eils zu bestimmen. Durch eine zusätzliche Berechnung kann der Kapazitätswert pro Längeneinheit
bestimmt werden, wobei dieser Wert dazu benutzt werden kann, um die Breite zu bestimmen, auf
welche die Kondensatorscheiben in einer Schneidvorrichtung 56 (Fig. 9) geschnitten werden. Die Schneidvorrichtung
56 weist ein Schneidblatt 58 auf, welches von dem flachen Kondensatorring 30 die einzelnen
Kondensatorscheiben 30b abschneidet, in dem der flache Kondensatorring mit Hilfe eines Vorschubs 60
gegen das Blatt 58 geführt wird. Mit Hilfe eines Einstellanschlags 62 kann die Breite der Kondensatorscheiben
30b genau bestimmt werden, so daß die aufeinanderfolgenden
Kondensatorscheiben im wesentlichen identische Kapazitätswerte aufweisen. Gegebenenfalls können
die ersten Kondensatorscheiben im Wert nachgemessen und der Einstellanschlag 62 daraufhin nachgestellt
werden. Die Kondensatorscheiben können im Wert auch noch nach unten korrigiert werden, indem
eine hohe Spannung angelegt wird, die die Belagfläche zunJckbrennL Obgleich in der Zeichnung ein" Säge zum
Zerschneiden dargestellt ist können selbstverständlich auch andere Techniken angewandt werden, beispielsweise
ein warmer Draht, eine Hochgeschwindigkeits-Reibschneide,
eine Schere usw.
!η Fig. 10 und 11 ist ein Kondensatorstapel 110 gezeigt,
bei dem Kunststoffdielektrika 118 und 120 und Beläge 114 und 116 in Längsrichtung kontinuierlich angeordnet
und in Querrichtung gestaffelt sind. Die verschmolzenen Dielektrika sind mit 119 bezeichnet Das
Zerschneiden erfolgt entlang den Linien 131; es wird eine Mehrzahl von flachen Kondensatorringen 130 erzeugt,
die einzeln identisch sind mit den oben beschriebenen flachen Kondensatorringen 30.
Hierzn 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung eines mehrschichtigen Flachkondensators, bei dem Metallbeläge tragende,
isolierende Ausgangsstreifen zu einem Ring gewickelt werden, wobei die Metallbeläge so angeordnet
sind, daß sie sich abwechselnd bis zu einem Rcnd des Rings erstrecken und am anderen Rand
einen nicht metallischen Randbereich freilassen, bei dem sodann der Ring flachgepreßt wird, bei dem
sodann die Stirnflächen des Ringes zur Kontaktierung mit geschmolzenem Metall besprüht werden
und der zusammengepreßte Ring in einzelne Kondensatorscheiben zerschnitten wird, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ausgangsstreifen (10) aus einem beidseits die Metallbeläge (14, 16)
aufweisenden Trägerstreifen (12) und auf die Metallbeläge aufgebrachten, durch Wärme erweichbaren
Schichten^'S, 20) aus einem Kunststoffdielektrikum
von wesentlich geringerer Dicke als der Trägerstreifen besteht, daß während des Flachpressens Wärme
zugeführt wird, so daß die Kunststoffdieiektrika von angrenzenden Lagen miteinander verschmolzen
werden, und daß nach dem Verschmelzvorgang der Preßd.-uck weiter aufrechtet jalten wird, bis der
flachgepreßte Ring (30) abgekühlt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß beim Kontaktieren das geschmolzene Metall (40) mit einer solchen Geschwindigkeit gesprüht
wird, uaß es in die Kunststoffdielektrika eindringt, ohne daß es we-.entlicl λι den Trägerstreifen
eindringt.
3. Verfahren nach Anspruch " oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die äußere Windung (30') des Ausgangsstreifens (10) mit einer oder mehreren der
darunterliegenden Windungen wärmeversiegelt und vor dem Zusammenpressen des Rings (30) derart
angeordnet wird, daß das Ende (32) der äußeren Windung nach dem Zusammenpressen an einem Ende
des zusammengepreßten Ringes zu liegen kommt.
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