DE2125287A1 - Verfahren zur Herstellung von nicht gewebten, fasrigen Gebilden - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von nicht gewebten, fasrigen GebildenInfo
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Description
K 2029 PP-Dr.Wa-br 29. April 1971
Beschreibung
zur Anmeldung der
zur Anmeldung der
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT
Wiesbaden-Biebrich
Wiesbaden-Biebrich
für ein Patent
betreffend
Verfahren zur Herstellung von nicht gewebten, fasrigen Gebilden
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von nicht gewebten, fasrigen Gebilden, insbesondere nicht gewebten,
textlien Faserflächengebilden, Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung des nach dem
Verfahren hergestellten Materials.
Vliese aus faserförmigem Material werden in bekannter Weise
nach dem Krempelverfahren, dem aerodynamischen oder hydrodynamischen Verfahren hergestellt oder als Spinnfaservliese
erzeugt.
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Die drei zuerst genannten Verfahren gehen von sogenannten Stapelfasern aus, die nach den bekannten Spinnverfahren
und nachfolgendem Schneiden der hergestellten Fasern auf eine endliche Länge hergestellt werden. Bei dem letztgenannten
Verfahren ist der Faden- und Vliesherstellungsprozeß in einem Verfahren vereinigt. Die hergestellten Vliese
enthalten Spinnfasern in endloser Form.
Es ist ebenfalls bekannt, Fasern durch Schneiden von Folien aus Polymerem zu schmalen Bändchen herzustellen und diese
Bändchen nach einer der üblichen Techniken zur Herstellung von Vliesen weiter zu verarbeiten.
Bei den ersten drei Verfahren ist ein erheblicher apparativer Aufwand erforderlich, um in einer getrennten Ver-P
fahrensstufe hergestellte Stapelfasern zu öffnen und sie danach zu einem Vlies zusammenzufügen.
Das letzte Verfahren vermeidet zwar diese Nachteile, der apparative Aufwand ist jedoch bezüglich der Spinntechnik
immer noch beträchtlich.
Bei der Gewinnung von faser- bzw. fadenförmigem Material
aus Folie ist zwar der apparative Aufwand für die Faserherstellung wesentlich geringer9 jedoch bleibt es ein Nach-
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teil dieser Verfahren, daß pro Faden eine Schnittstelle erforderlich
ist und eine wirtschaftliche Vliesherstellung deshalb von sehr breiten Polienbahnen ausgehen muß.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Vliesherstellung aus Fasern aus polymerem Material
vorzuschlagen, das die Nachteile der bekannten Verfahren vermeidet und darüber hinaus zu Vliesen führt, die
den bekannten überlegen sind.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Verfahren zur Herstellung
von nicht gewebten, textlien Fasergebilden gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine aus wenigstens
zwei übereinander angeordneten Schichten aus polymerem Material bestehende Mehrschichtverbundfolie aus einer Mehrfachfoliendüse
auspresst, die Mehrschichtverbundfolie in Längsrichtung in eine Vielzahl von Folienbändchen trennt, diese
Bändchen gleichzeitig in Bahnrichtung auf wenigstens das 20fache ihrer Ausgangslänge streckt und das gebildete Fasergut
in bekannter Weise zu einem Vlies ablegt.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, daß es zweckmäßig
ist, die Wirtschaftlichkeit der Herstellung von faserförmigen,
hochmolekularen Materialien aus Folienbahnen dadurch
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zu steigern, daß beim Schneiden von Folien gleichzeitig mehrere Schichten derselben durchschnitten werden, überraschend
zeigte es sich, daß sich eine mit Hilfe einer bekannten Mehrfach-Flachfoliendüse hergestellte Folienbahn, bei
der die einzelnen Schichten aus gleichem oder unterschiedlichem Polymerem bestehen, beim monoaxialen Strecken in Bahnrichtung
in der Grenzflächenebene aneinander grenzender Schichten aufspaltet und daß eine Aufspaltung der Schichten
in einer Ebene parallel zu der Ebene der Folien- bzw. der Bändchenoberfläche eintritt.
Die Mehrschichtfolie besteht vorteilhaft aus fünf oder mehr
Schichten* Die Schichten der Mehrschicht folie bestehen entweder
aus synthetischem, polymerem, thermoplastischem Material gleicher chemischer Zusammensetzung oder sie unterscheiden
sich voneinander dadurch, daß sie aus chemisch unterschiedlichem Polymerem bestehen.
Bevorzugte Mehrschichtfolien, bei denen die Schichten aus ■
gleichem Material bestehen, sind solche aus Polyäthylen hoher Dichte, Polypropylen, Polyamid sowie Polyester.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung soll auch eine Folie, die durch Extrusion mehrerer Einzelschichten gleicher che-
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mischer Zusammensetzung mittels einer Mehrfachschlitzdüse und Vereinigung der Schichten zu einem mehrlagigen Verbund
entstanden ist, als Mehrschichtfolie gelten. Diese Bezeichnung findet ihre Begründung darin, daß Bändchen, die aus
der Mehrschichtfolie durch bahnaxiales Auftrennen dieser Folie entstehen, unter bahnaxialer Streckung befähigt
sind, sich in der Ebene der Grenzflächen der ehemaligen Einzelschichten wieder in diese aufzuspalten.
Bevorzugte Mehrschichtfolien, bei denen sich die Schichten voneinander durch ihren chemischen Aufbau unterscheiden,
•werden insbesondere vorteilhaft aus Schichten aus Polyester und Schichten aus Polypropylen oder Schichten aus Polyamid
und Schichten aus Polyäthylen hoher Dichte gebildet.
Die Schichten weisen eine Dicke im Bereich von 5 bis 30 ,u,
bevorzugt eine Dicke im Bereich von 10 bis 20 .u auf.
Im Rahmen der Erfindung soll der Ausdruck "Paser" und
"Faden" gleichbedeutend sein und der Ausdruck "Bändchenabschnitt" bzw. "Bändchen" gleichberechtigt gelten. Nachfolgend
wird das erfindungsgemäße Verfahren erläutert:
Aus einer Mehrschichtflachfoliendüse werden mehrere übereinander
liegend angeordnete Schmelzfilme aus polymerem Material ausgepresst und entweder noch innerhalb des Düsen-
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Schlitzes oder nach Austritt aus dem Düsenschlitz zu einem Mehrschichtverbund vereinigt.
Mehrschichtflachfoliendüsen zur Herstellung von Verbundfolien
der genannten Art gehören zum Stande der Technik und sind nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Der Mehrschichtfolienverbund wird über die gekühlte Oberfläche einer Walze geführt und anschließend mit Hilfe von
Umlenkrollen einer Schneidvorrichtung, beispielsweise einer Messerwalze, zugeführt, die die Polienbahn in Bahnlängsrichtung
in eine Vielzahl schmaler Bändchen auftrennt. Die nunmehr vorliegende Bändchenschar wird dann einer Streckvorrichtung
zugeführt. Diese Vorrichtung besteht aus zwei in gleichem Abstand hintereinander angeordneten Förderwalzengruppen
- einer Einlauf- und einer Auslaufwalzengruppe deren
Walzenspalte in einer Ebene liegen, mit einer zwischen den beiden Gruppen angeordneten und der Einlaufwalzengruppe
näher liegenden Heizvorrichtung für die Folie und einer der Auslaufwalzengruppe näher liegenden Kühldusche für die Folie.
Gemäß dem Verfahren der Erfindung werden die Bändchen der Bändchenschar gleichzeitig auf wenigstens das 20fache ihrer
Ausgangslänge gestreckt.
Das Verhältnis der Umdrehungsgeschwindigkeit der Walzen der Auslaufwalzengruppe zu der Umdrehungsgeschwindigkeit der
Walzen der Einlaufwalzengruppe liegt im Bereich von lj0 bis
100, bevorzugt im Bereich von 20 bis 40.
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Die Strecktemperatur der Folie liegt dabei im Bereich zwischen 90 und 16O°C.
Die Streckbedingungen richten sich nach Art der die Schichten bildenden Polymeren. Die Bedingungen sind für den Einzelfall
leicht durch einfache Vorversuche zu ermitteln.
Die Bändchenschar durchläuft beide Walzengruppen, die Heizvorrichtung
und die Kühldusche. Zwischen den beiden Walzengruppen erfolgt die Streckung der Bändchen im Bereich der
Heizvorrichtung, innerhalb deren die Bändchen auf die Strecktemperatur erhitzt werden. Nach Austritt aus der Streckzone
und erfolgter Orientierung werden die Bändchen von der Kühldusche, beispielsweise durch einen aus dieser austretenden
Kaltluftstrom, abgekühlt. Bei der Streckung der Bändchen
zwischen den Förderwalzengruppen erfolgt die Aufspaltung in Ebenen parallel zur Folienoberfläche, und zwar mindestens
in den Ebenen aneinander grenzender Schichtflächen.
Das erfindungsgemäße Verfahren soll anhand einer Zeichnung
erläutert werden, die Zeichnung soll die Erfindung jedoch nicht auf das Dargestellte beschränken. In Figur 1 ist im
Querschnitt und in schematischer Darstellung der Ablauf des Verfahrens gezeigt, Figur 2 zeigt in Aufsicht die Vorrichtung
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zum bahnaxialen Aufteilen einer Folienbahn in eine Vielzahl von Streifen.
In Figur 1 bedeutet dabei 1 eine Flachfolienmehrfachdüse,
2 eine Kühlwalze, 3 und 4 Umlenkrollen, 5 eine Schneidvorrichtung
zum längsaxialen Aufteilen der Bahn in eine Vielzahl von Folienstreifen, 6 das Einlaufwalzenpaar der Streckvorrichtung,
7 Heizvorrichtungen, beispielsweise Infrarotstrahler, 8 eine Kühldusche, mit Hilfe derer ein kaltes,
strömungsfähiges Mittel auf die in Bändchen aufgeteilte Werkstoff bahn geleitet wird, 9 das Auslaufwalzenpaar und 10 ein
Förderband, auf dem die Folienbändchen zu einem Vlies gelegt werden.
In Figur 2 bedeutet 11 eine Walze, 12 senkrecht zur Oberfläche der Walze stehende Schneidvorrichtungen, 13 die
Mehrschichtfolie, 14 die in eine Vielzahl von in Bahnrichtung
verlaufenden Bändchen aufgeteilte Werks toffbahneii, 15 ein Bändchen der Werkstoffbahn 1H.
Die Figuren 3 und 3a zeigen in perspektivischer und schematischer Darstellung eine Mehrschiehtfolienbahn, wobei die
Folienbahn gemäß der Figur 3 aus vier übereinander liegend angeordneten Schichten besteht, wobei jeweils zwei Schichten
aus chemisch gleichartigem Material bestehen. Dabei ist die
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gezeigte Anordnung, bei der zwei chemisch unterschiedliche Schichten aneinander grenzen, bevorzugt. Figur 3a zeigt einen
vierschichtigen Folienverbund, bei dem sämtliche 4 Schichten aus chemisch gleichartigem Material bestehen.
Es bedeutet in Figur 3 x die Bahnlängsrichtung, y die Bahnquerrichtung
und ζ die Richtung senkrecht zur Bahnoberfläche .
A und B bedeuten Schichten unterschiedlichen chemischen Aufbaus, ab bedeutet die Grenzfläche zwischen den Schichten
A und B.
In Figur 3a bedeutet A eine Schicht aus polymerem Material, aa die Grenzfläche zwischen zwei aneinander grenzenden
Schichten A.
Die Erfindung soll durch die nachfolgenden Beispiele erläutert, jedoch nicht auf sie beschränkt werden.
Aus einer Flachfolienmehrfachdüse wird eine 1500 mm breite vierschichtige Verbundfolie einer Gesamtdicke von 80 .u
ausgepresst, wobei zwei Schichten derselben aus Polyäthylentherephthalat und zwei weitere aus Polypropylen bestehen
und die Schichten in der Weise angeordnet sind, daß chemisch
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- ίο -
unterschiedliche Schichten aneinander grenzen. Die einzelnen Schichten haben eine Dicke von 20 ,u.
Die Mehrschichtfolie wird dann einer Trenneinrichtung, die
aus einer Walze und einem Messersatz besteht, zugeführt. Mit Hilfe dieser Vorrichtung wird die Mehrschichtfolie bahnaxial
in 2500 Folienbändehen geschnitten. Das einzelne Bändchen hat eine Breite von 0,6 mm.
Die Bändchenschar wird dann einem Längsstreckwerk, bestehend
aus zwei Pörderwalzengruppen, zugeführt und gleichzeitig auf das vierzigfache ihrer ursprünglichen Länge gestreckt.
Die Streckung erfolgt bei einer Temperatur von 1520C. Die Geschwindigkeit der Walzen der Einlauffördergruppe
beträgt 50 m/min, die der Auslaufwalzenfördergruppe
2000 m/min. Die Bändchen werden dann auf einem Abnahmeband zu einem Faservlies geschichtet. Dieses kann dann in nicht
dargestellter Weise mechanisch und/oder chemisch gebunden werden. Am Vlies durchgeführte Peinheitsmessungen der Pasern
ergaben für die hergestellten Polypropylenfäden 0,27 detex, für die Polyesterfäden 0,40 detex.
Das hergestellte Vlies kann als Ausgangsmaterial zur Weiterverarbeitung
als Vliesstoff, Nadelfilz, Substrat zur Her-
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- li -
stellung von Lederaustauschmaterial verwendet werden.
Aus einer Mehrschxchtflachdüse wird eine fünfschichtige Folie extrudiert. Die Breite der Folie, bei der jede Schicht
aus Polyester besteht, beträgt 1500 mm, ihre Gesamtdicke 50 ,η. Die Dicke der einzelnen Schichten beträgt 10 .u.
Die Folie wird auf einer Trennvorrichtung gemäß Beispiel 1 zu einer Schar parallel zueinander verlaufender Bändchen
einer Breite von 0,5 mm geschnitten. Die insgesamt 2000 Bändchen umfassende Bändchenschar wird in einem Längsstreckwerk
gemäß Figur 1 bei einer Temperatur von 92°C gleichzeitig auf das zwanzigfache ihrer ursprünglichen Länge gestreckt.
Abweichend von Beispiel 1 beträgt die Geschwindigkeit der Auslaufförderwalzengruppe 1500 m/min. Das Fasergut
wird auf einem Förderband zu einem Vlies gelegt. Der Einzeltiter der Fasern des Faservlieses beträgt
0,37 detex.
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Claims (1)
- Patentansprüche1. Verfahren zur Herstellung von Faservliesen aus polymerem Material, dadurch gekennzeichnet, daß man eine aus wenigstens zwei übereinander angeordneten Schichten aus polymerem Material bestehende Mehrschichtverbundfolie aus einer Mehrfachfoliendüse auspresst, die Mehrschichtverbundfolie in Längsrichtung in eine Vielzahl Folienbändchen trennt, diese Bändchenschar gleichzeitig in Bahnrichtung auf wenigstens das 20fache ihrer Ausgangslänge streckt und das gebildete Fasergut in bekannter Weise zu einem Vlies ablegt.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrschichtverbundfolie aus Schichten gleichen chemischen Materials besteht.3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten der'Mehrschichtfolie aus Polyäthylentherephthalat bestehen«*t. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten aus Polyäthylen hoher Dichte bestehen.209849/09795. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten der Mehrschichtfolie aus Polypropylen bestehen.6. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten der Mehrschichtfolie aus Polyamid bestehen .7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten der Mehrschichtverbundfolie aus chemisch unterschiedlichen Polymeren bestehen.8. Verfahren nach Anspruch 1 und 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrschichtverbundfolie Schichten aus Polyester und Schichten aus Polypropylen aufweist.9. Verfahren nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrschichtverbundfolie Schichten aus Polyamid und Schichten aus Polyäthylen hoher Dichte aufweist.10. Verfahren nach Anspruch 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Dicken der Schichten der Mehrschichtverbundfolie im Bereich von 10 bis 20 ,u liegen.11. Verfahren nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrschichtverbundfolie aus 10 Schichten besteht.209849/0979
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ID=5808567
Family Applications (1)
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| US5104714A (en) * | 1989-11-30 | 1992-04-14 | Tama Plastic Industry | Elastic plastic netting made of oriented strands |
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-
1972
- 1972-05-17 IT IT5029272A patent/IT957903B/it active
- 1972-05-19 GB GB2364472A patent/GB1390446A/en not_active Expired
- 1972-05-19 FR FR7217985A patent/FR2138771B1/fr not_active Expired
Also Published As
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|---|---|
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