DE2125269A1 - Bewehrungselement für Stahlbeton - Google Patents
Bewehrungselement für StahlbetonInfo
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/06—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
- E04C5/0636—Three-dimensional reinforcing mats composed of reinforcing elements laying in two or more parallel planes and connected by separate reinforcing parts
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Description
$ fähigerKe- UuU
—a GmbH 662 Völklingen/Saar
Bewehrungselement für Stahlbeton
Die Erfindung betrifft ein Bewehrungselement für Stahlbeton, bei dem in zwei parallelen Ebenen Baustahlmatten
vorgesehen sind, und die Baustahlmatten durch Verbindungsstücke so miteinander verbunden sind, daß durch Auseinanderziehen
der beiden Baustahlmatten ein räumliches Bewehrungselement entsteht.
Derartige Bewehrungselemente werden ale ebene Matten
hergestellt und enthalten bereits alle Elemente des räumlichen Bewehrungselements. Das Bewehrungselement erhält
aber erst je nach Bedarf, im Betonwerk oder an der Baustelle, seine räumliche Form, indem man ee aufzieht.
Dabei ist die Ausbildung der Verbindungeelemente, auch Stutzelemente genannt, zwischen den in den beiden Ebenen
befindlichen Bewehrungsmatten von besonderer Bedeutung.
Es ist ein Verfahren zum Herstellen eines räumlichen Bewehrungselements bekannt, bei dem verschiedene Stäbe
nach Art einer Matte mit quadratischen Maschen zusammengefügt werden. Außerdem sind diagonal verlaufende Stäbe
vorhanden. Nach dem Verbinden der Stäbe an verschiedenen Kreuzungspunkten untereinander soll durch Verformen des
so hergestellten Gebildes ein dreidimensionales Be-
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wehrungselement entstehen. Diesem Verfahren liegt zwar der Gedanke au Grunde, eine aufziehbare Matte zu verwirklichen,
jedoch ist das bekannte Verfahren undurchführbar.
Die von je zwei Scharen orthogonal zueinander verlaufender Stäbe gebildeten beiden "Matten" können
nicht durch Aufziehen von einander distanziert werden,
wenn die beiden Ebenen angehörenden Diagonalstäbe die stützenden Verbindungen liefern sollen; denn letztere
müßten sich beim Aufziehen verlängern. Das ist nicht realisierbar (USA-Patentschrift 3.298.402).
Aus der österreichischen Patentschrift Nr. 275.816
ist ein vorgefertigtes Bewehrungselement für Stahlbetonteile bekannt, das durch draht-, stab- oder
bandförmige Verbindungsstücke abstandsveränderlich miteinander verbundene Bewehrungsstäbe enthält. Dabei
sind die Verbindungsstücke unverschiebbar an den Bewehrungsstäben befestigt und bei einem mittleren Abstand
der Bewehrungsstäbe sind alle Verbindungsstücke geknickt oder gegenüber den Bewenrungsstäben in der
gleichen Richtung geneigt. Diese Art von Bewehrungselement hat insbesondere den Nachteil f daß die Verbindungsstücke
beim Aufziehen in sich stark verformt werden. Dadurch ist das bekannte Bewehrungselement in
seiner Dimensionierung eingeschränkt. Auch ist die
Belastbarkeit des aufgezogenen Bewehrungselements nicht
groß, da die Verbindungsstücke einzelne, voneinander unabhängige Teile sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bewehrungselement
zu schaffen, das die Vorteile eines aufziehbaren Bewehrungselements hat, bei der das Aufziehen
mit geringem Aufwand durchgeführt werden kann
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und die räumliche Bewehrungsmatte ein stabiles, universell
verwendbares Gebilde ist. Dartiber hinaus soll das Bewehrungselement so konstruiert sein, daß, ausgehend
von Drahtringen, ohne Vorbearbeitung von Einzelelementen,
der Draht abgezogen und in einer Maschine zum Bewehrungselement verarbeitet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß als Verbindungsstücke wellenförmig gebogene Drähte vorgesehen, die Wellentäler der Drähte mit der Baustahlmatte
der unteren Ebene und die Wellenberge der Drähte mit der Baustahlmatte der oberen Ebene verbunden sind.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die vorgeschlagene Bewehrungsmatte
leicht und damit wirtschaftlich gefertigt und auf verhältnismäßig einfache Weise diese vorgefertigte Bewehrungsmatte
zu einem räumlichen Bewehrungselement aufgezogen werden kann, wobei letzteres durch die besondere
Art der Verbindungsstücke den modernen Anforderungen hinsichtlich Belastbarkeit bei der Montage
und im eingebauten Zustand sowie hinsichtlich der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten gerecht wird.
Die.Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher beschrieben.
In Figur 1 ist eine untere Matte aus Stäben 1 dargestellt.
Die Stäbe 1 sind an allen Kreuzungspunkte
1+1 miteinander verbunden, vorzugsweise verschweißt. Eine zweite Matte gleicher Teilung besteht aus Stäben 2,
die ebenfalls an allen Kreuzungspunkten 2 + 2 miteinander verbunden sind. Zwischen den beiden Matten sind
wellenförmig gebogene Drähte 3 vorhanden. Die Wellentäler der Drähte 3 sind an den Stellen 1 + 3 mit der
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unteren Matte und die Wellenberge der Drähte 3 den Stellen 2 + 3 mit der oberen Matte, die aus den
Stäben 2 besteht, verbunden. Das Aufklappen der Matte zu einem räumlichen Bewehrungselement erfolgt
dadurch, daß die Matte aus den Stäben 2 in Pfeilrichtung von der unteren Matte weggezogen wird.
Es entsteht dann eine räumliche Bewehrungsmatte, wie
sie in Figur 2 ausschnittweize gezeigt ist. Die wellenförmigen Drähte 3 bilden dann die stützenden Verbindungen
- Dreiecke, deren Ebenen senkrecht zu den Matten stehen - zwischen unterer und oberer Matte.
Figur 3 zeigt eine Ausführung, die sich von der Bewehrungsmatte
nach Figur 1 nur dadurch unterscheidet, daß eine untere (Stäbe 1) und obere Matte (stäbe 2)
verwendet werden, deren Maschen gleichseitige Dreiecke sind. Auch hier sind als Verbindungsstücke wellenförmige
Drähte 3 vorgesehen, die in der beschriebenen Weise mit
der unteren (i + 3) und der oberen Matte (2 + 3) verbunden sind. Das Aufziehen der Matte erfolgt in Pfeilrichtung.
Eine weitere Möglichkeit zeigt Figur k. Hier wird von
zwei Matten mit quadratischen Maschen ausgegangen, die sich etwa decken. In diesem Fall läuft die Hauptachse
des wellenförmigen Drahtes 3 diagonal durch die Kreuzungspunkte der beiden Matten. In Pfeilrichtung geschieht
wieder das Aufziehen der Matte.
In Figur 5 sind wiederum zwei Matten aus Stäben 1 und
vorhanden. Die Stäbe 1 der unteren Matte sind an den Kreuzungspunkten 1+1 miteinander verbunden; die sich
kreuzenden Stäbe 2 der oberen Matte hingegen gegeneinander
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verschiebbar. Es sind wellenförmige Drähte 3 und orthogonal
zu diesen verlaufende wellenförmige Drähte h'
vorhanden. Diese liegen zwischen den Stabebenen, gebildet von Matten aus den Stäben 1 und 2. Die Verbindung
spunk te 1 + 3» 2+3» 1 +^ und 2 + h werden
so gewählt, daß nach dem Aufrichten, wobei die oberen Stäbe 2 in zwei Richtungen gegenüber der unteren Matte
verschoben werden, jeweils zwei Schweißpunkte 2+3 und 2 + k von zwei einander kreuzenden Stäben 2 der
oberen Matte zusammenliegen. So ergibt sich ein pyramidenförmiges Stutzelement aus den beiden wellenförmigen
Drähten 3 und k.
Figur 6 zeigt schematisch eine Vorrichtung zum Herstellen einer Bewehrungsmatte nach der Erfindung.
Es ist gezeigt, wie ein Bewehrungselement nach Figur 1 hergestellt wird. Analog sind jedoch auch die Bewehrungselemente
nach den Figuren 3t ^ und 5 herzustellen.
Die Fertigungsfolge ergibt sich aus dem Aufbau in der Weise, daß von Drahtringen 5» die auf Haspeln liegen,
die Längsdrähte 1 von einer Richtmaschine 6 abgezogen und gerichtet werden. Auf diese, parallel zueinander
liegenden Drähte 1 werden aus dem Stabreservoir 7 Ciuerstäbe 1 aufgelegt. Die folgende Schweißmaschine 8
verschweißt die Kreuzungspunkte der Quer- und Längsstäbe
1. Die folgende Maschine 9 beinhaltet ein Reservoir von Längsstäben 3» die. in der Maschine wellenförmig
gebogen,auf die entstandene Matte aus den Stäben aufgelegt werden. Die nachgeschaltete Schweißmaschine
stellt die Schweißpunkte 1 + 3 gemäß Figur 1 her. Von den Drahtringen 11, die auf Haspeln liegen, werden die
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Längsdrähte 2 von einer Richtmaschine 16 abgezogen und
auf die Matte gelegt. Der nachgeschaltete Schweißapparat 12 stellt die Schweißpunkte 2+3 gemäß Figur 1
her. An die Schweißmaschine 12 schließt sich ein Reservoir und eine Auflegevorrichtung 13 für die Querstäbe 2
an. Diese Querstäbe 2 werden mit Hilfe der Schweißmaschine
14 mit den Längsdrähten 2 verschweißt; es wird die Verbindung 2+2 gemäß Figur 1 hergestellt, Die
Schere 15 ist das letzte Maschinenaggregat. Sie kann
fliegend gelagert sein, um den Fertigungsprozeß während des Schneidens nicht unterbrechen zu müssen. Zu den
einzelnen Aggregaten können, falls erforderlich, Treibapparate treten^falls die Richtmaschinen 6 und 16 den
Transport der entstandenen Matte auf dem Rollgang 17 nicht voll übernehmen können. Eine andere Lösung ist
die, den Rollgang 17 anzutreiben.
Im übrigen kann von den bekannten Maschinen zur Herstellung
von Baustahlmatten ausgegangen werden. Es bedarf lediglich der beschriebenen Vorrichtung, die
die Drähte 3 wellenförmig verformt.
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Claims (3)
1. j Bewehrungselement für Stahlbaton, bei dem in zwei
Ebenen Baustahlmatten vorgesehen sind, und die Baustahlmatten durch Verbindungsstücke so miteinander
verbunden sind, daß durch Auseinanderziehen der beiden Baustahlmatten ein räumliches Bewehrungselement
entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsstücke wellenförmig
gebogene Drähte (3 ί ^) vorgesehen, die Wellentäler
(1 +3 ; 1 + k) der Drähte (3 ; k) mit der
Baustahlmatte (1) der unteren Ebene und die Wellenberge (2 + 3 ; 2 + k) der Drähte (3 ; 4)
mit der Baustahlmatte (2) der oberen Ebene verbunden sind.
2. Bewehrungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Hauptachse der
wellenförmig gebogenen Drähte (3) parallel zu einer der Achsen der Drähte der Bewehrungsmatten
(1 ; 2) angeordnet i#t*.
3. Bewehrungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Hauptachse der
wellenförmig gebogenen Drähte (3) diagonal durch die Quadrate oder Rechtecke der beiden Bewehrungsmatten (1 ; 2) verläuft.,
U. Bewehrungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß zwei Scharen orthogonal
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zueinander verlaufender wellenförmig gebogener Drähte (3 » M vorgesehen sind.
Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen des Bewehrungselements nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß für die Längsstäbe (1 ; 2) ürahtringe (5 ; 11)
und für die auf fertige Läng© geschnittenen Querstäbe (1 ; 2) sowie für die wellenförmig gebogenen
Drähte (3 ; 4) Vorratsbehälter (7 ; 9 5 13) angeordnet
und daß für das Verbinden der Längs- und Querstäbe (1 ; 2) sowie der wellenförmig gebogenen
Drähte (3 i M Schweißmaschinen (8 ; 10;
12 ; 1*+) vorgesehen sind.
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