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DE2125048C - Querkrafte aufnehmende Schrau benverbindung, insbesondere zum Zu sammenspannen des geteilten Kurbel gehäuses eines V Motors - Google Patents

Querkrafte aufnehmende Schrau benverbindung, insbesondere zum Zu sammenspannen des geteilten Kurbel gehäuses eines V Motors

Info

Publication number
DE2125048C
DE2125048C DE19712125048 DE2125048A DE2125048C DE 2125048 C DE2125048 C DE 2125048C DE 19712125048 DE19712125048 DE 19712125048 DE 2125048 A DE2125048 A DE 2125048A DE 2125048 C DE2125048 C DE 2125048C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
fitting
screws
sleeve
engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712125048
Other languages
English (en)
Inventor
Assen Dip) Ing Steyr Valev (Osterreich)
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag, Wien
Filing date
Publication date
Application filed by Steyr Daimler Puch Ag, Wien filed Critical Steyr Daimler Puch Ag, Wien
Priority to DE2125048A priority Critical patent/DE2125048B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2125048C publication Critical patent/DE2125048C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Querkräfte aufnehmende Sch rauben verbindung insbesondere zum Zusammenspannen des geteilten Kurbelgehäuses eines V-Motors, mit i.-> Sackbohrungen einschraubbaren Dehnschrauben und zu diesen koaxial angeordneten Paßhülsen.
Treten bei Schraubenverbindungen Querkräfte auf, so können diese nicht von den Schrauben aufgenommen werden, die nur auf Zug, also nur in Richtung ihrer Achse beansprucht werden sollen. Querkräfte wirken in der Trennfuge der zu verschraubenden Teile und müssen von der Reibung zwischen diesen Teilen aufgenommen werden. Bei größeren Querkräften reicht die Reibung nicht mehr aus, und es müssen zusätzliche Maßnahmen zur Aufnahme dieser Querkräfte getroffen werden. So ist es bekannt, die Trennflächen zwischen den zu verschraubenden Teilen zu verzahnen, was aber nicht überall angewendet werden kann. Ferner ist es bekannt, zusätzlich zu oen Verbindungsschrauben Paßbohrungen mit eingesetzten Paß- oder Scherstiften bzw. -hülsen vorzusehen. Aus Fertigungsgründen und auch aus konstruktiven Gründen ist es vorteilhaft und vielfach gar nicht anders möglich, diese Paß- bzw. Scherhülsen koaxial zu den Schrauben bzw. Dehnschrauben anzuordnen.
Bei den bekannten Schraubenverbindungen mit Dehnschrauben, die in Sackbohrungen einschraubbar sind, und ru diesen koaxial angeordneten Paßhülsen ist der Hülseninnendurchmesser aus Montagegründen größer als der Außendurchmesser des Bolzengewindes der Dehnschraube, so daß auch die.Paßbohiung einen entsprechend großen Innendurchmesser benötigt. Bei verschiedenen Konstruktionen ist aber für großdurchmeßrige Paßbohrungen zu wenig Raum vorhanden, bzw. es verbleibt dann um die Paßbohrung herum eine zu geringe Materialstärke, um den auftretenden Belastungen mit Sicherheit standzuhalten. Dies trifft beispielsweise für Kurbelgehäuse von Brennkraftmaschinen zu, bei denen die Paßbohrungen und die Bohrungen für die Dehnschrauben in den Zwischenwänden zwischen den Kurbelwangen angeordnet sind und die Kurbelwangen bzw. Gegengewichte die Materialstärke der Zwischenwände bestimmen.
Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen und eine Schraubenverbindung der eingangs geschilderten Art zu schäften, bei der die zur Gewindebohrung für die Dehnschrauben koaxiale Paßbohrung den geringstmöglichen Durchmesser erhält, so daß um die PaIlbohrung herum auch bei gedrängter Bauart noch ehe ausreichende Materialstärke verbleibt.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Paßhülse ein dem Bolzengewinde der Dehnschraube entsprechendes Innengewinde aufweist, zum Schraubenkopf hin über das Innengewinde hinaus mit verringerter Wandstärke verlängert ist und am Ende dieser längsgeschlitzten Verlängerung einen Innenbund trägt, der in eine Ringnut des Schraubenscha!- tes eingreift, wobei letzterer an der dem Bolzer.gewinde zugekehrten Seite vor der Ringnut mit einer kegeligen Anlauffläche versehen ist.
Die PaLVnülse kann mit Hilfe ihres Innengewindes über das Bolzengewinde der Dehnschraube durchgeschraubt wer ' τι. so daß sie dann zwischen dem BoI zengewinde und dem Schraubenkopf am Schaft dei Dehnschraube sitzt. Dabei gleitet der Innenbund der Hülsenverlängerung über die kegelige Anlauffläche, so daß die Hülsenverlängerung aufgespreizt wird, bis der Innenbund in die Ringnut des Schraubenschaftes einrasten kann. Nun läßt sich die fertig montierte, :>us der Dehnschraube und eier Paßhülse bestehende Einheit wie eine einfacie Dehnschraube in die vorhandenen Bohrungen einsetzen unö festziehen, wobei die eine Schulter der Ringnut die Hülse in die Paßform drückt, ohne daß sich die Hülse dreht, wenn der In nenbund bzw. die Ringnut vorher entsprechend eingeölt wurde. Die Verhinderung einer Drehung der Paßhülse beim Einschrauben ist wesentlich, damit die Paßflächen nicht beschädigt werden, insbesondere wenn ein Preßsitz vorgesehen ist. Würde die Paßhülse ohne den in die Schaftringnut eingreifenden Innenbund ausgeführt werden, so käme es zu bedeutenden Schwierigkeiten beim Lösen von Schraube und Paßhülse, da der letzte Schraubengewindegang des Bolzengewindes beim Auftreffen auf die Paßhülse ungünstig belastet wird und es zufolge relativer Bewegung von Schraube und Paßhülse zu Verreibungen käme. Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Innerbundes wird dagegen die Paßhülse beim Herausschrauben der Dehnschraube mitgezogen, ohne daß das Bolzengewinde mit dem Muttergewinde der Paßhüise in Berührung kommt. Da die Paßhülse ein dem Bolzengewinde entsprechendes Innengewinde aufweist, besitzt sie einen dem Kerndurchmesser des Bolzengewindes entsprechenden und damit kleinstmöglichen Innendurchmesser, ihr Außendurchmesser kann also ebenfalls verhältnismäßig klein gehalten werden, so daß sich eine Vergrößerung der Stärke des die Paßbohrung umgebenden Materials ergibt. Da Paßhülse und Dehnschraube nach der Grundmontage eine Einheit bilden, erübrigt sich auch eine sonst notwendige gesonderte Ausziehvorrichtung für die eingepreßte Paßhülse.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schraubenverbindung im A\ialschnitt.
Der Unterteil 1 und der Oberteil 2 des Kurbelgehäuses eines V-Motors werden durch mehrere Dehnschrauben 3 zusammengespannt, von denen nur eine dargestellt ist. Die Dehnschraube 3 besitzt an ihrem Ende ein Bolzengewinde 4, mit dem sie in den Ge-
häuseoberteil 2 eingeschraubt wird. Gehäuseuntcr- und -oberteil sind mit einer Paßbohrung 5 versehen, in die eine Paßhülse 6 eingepreßt wird. Die Hülse 6 besitzt ein dem Bolzengewinde 4 entsprechendes Innengewinde 7. Von diesem Innengewinde 7 an ist die Hülse 6 zum Schraubenkopf 3 α hin mit verringerter Wandstärke verlängert. Dieser Verlangerungsteil 8 weist mehrere Längsschlitze 9 auf und tragt an seinem Ende einen Innenbund 10, der in eine Ringnut 11 des Schraubenschaftes eingreift Der Schraubenschaft ist an der Seite des Bolzengewindes 4 vor der Ringnut 11 mit einer kegeligen Anlauffläche 12 versehen.
Bevor die Dehnschraube zur Anwendung gelangt, wird die Hülse 6 über das Bolzengewinde 4 geschraubt, so daß sie schließlich die dargestellte Lage auf dem Schraubenschaft einnimmt. Dabei gleitet der Bund 10 über die kegelige Anlauffläche 12, und der Verlängerungsieil 8 wird zufolge der Längsschlitze 9 aufgespreizt, bis der Innenbund 10 in die Ringnut 11 einrastet. Die Paßhülse 6 bildet dann mit der Dehnschraube 3 eine Einheit, die in das Kurbelgehäuse eingeschraubt wird, wobei die untere bzw. kopfseitige Schulter der Ringnut 11 die Hülse 6 vor sich herschiebt und in die Paßbohrung 5 preßt. Beim Lösen der Dehnschraube 3 wird die Spannhülse 5 durch die Verrastung des Innenbundes 10 :in der Ringnut Il mit aus der Paßbohrung 5 gezogen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Querkräfte aufnehmende Schraubenverbindung, insbesondere zum Zusammenspannen des geteilten Kurbelgehäuses eines V-Motors, mit in Sackbohrungen einschraubbaren Dehnschrauben und zu diesen koaxial angeordneter Paßhülsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Paßhülse (6) ein dem Bolzengewinde (4) der Dehschraube (3) entsprechendes Innengewinde (7) aufweist, zum Schraubenkopf (3 α) hin über das Innengewinde hinaus mit verringerter Wandstärke verlängert ist und am Ende dieser längsgeschlitzten Verlängerung (8) einen Innenbund (10) trägt, der in eine Ringnut (11) des Schraubenschaftes (3) eingreift, wobei letzterer an der dem Bolzengewinde zugekehrten Seite vor der Ringnut mit einer kegeligen Anlauffläche (12) versehen ist.
DE19712125048 1971-05-19 1971-05-19 Querkrafte aufnehmende Schrau benverbindung, insbesondere zum Zu sammenspannen des geteilten Kurbel gehäuses eines V Motors Expired DE2125048C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2125048A DE2125048B1 (de) 1971-05-19 1971-05-19 Querkräfte aufnehmende Schraubenverbindung, insbesondere zum Zusammenspannen des geteilten Kurbelgehäuses eines V-Motors

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2125048C true DE2125048C (de) 1973-02-22

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