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DE2124215B2 - Verfahren zur Herstellung von Florware auf einer Raschelmaschine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Florware auf einer Raschelmaschine

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Publication number
DE2124215B2
DE2124215B2 DE19712124215 DE2124215A DE2124215B2 DE 2124215 B2 DE2124215 B2 DE 2124215B2 DE 19712124215 DE19712124215 DE 19712124215 DE 2124215 A DE2124215 A DE 2124215A DE 2124215 B2 DE2124215 B2 DE 2124215B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pile
needles
latch
pin
loops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712124215
Other languages
English (en)
Other versions
DE2124215A1 (en
DE2124215C3 (de
Inventor
Adolf Georg 7860 Schopfheim Preda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19712124215 priority Critical patent/DE2124215C3/de
Publication of DE2124215A1 publication Critical patent/DE2124215A1/de
Publication of DE2124215B2 publication Critical patent/DE2124215B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2124215C3 publication Critical patent/DE2124215C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B23/00Flat warp knitting machines
    • D04B23/08Flat warp knitting machines with provision for incorporating pile threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Florware auf einer Raschelmaschine mit in einer Fontur abwechselnd angeordneten Zungen- und Stiftnadeln auf getrennt steuerbaren Barren bei dem auf die Stiftnadeln Florschlingen gelegt werden.
Bei einem, in der DL-PS 29 711 beschriebenen Verfahren dieser Art, wird mit zwei Fonturen in der Weise gearbeitet, daß von der einzigen Florlegeschiene Florschlingen über die jeweils den Rücken der Zungennadeln gegenüberliegenden Stiftnadeln gelegt werden. Auf diese Weise soll eine doppeiflächige Florware hergestellt werden, doch wird nicht angegeben, ob nach dem Verfahren auch eine einseitige Florware hergestellt werden kann.
Ferner ist durch die DT-AS 11 88 754 ein Verfahren zur Herstellung von Florware auf einer Kettenwirkmaschine mit Spitzennadeln bekannt bei dem mit einer Fontur in der Weise gearbeitet wird, daß während eines ersten Wirkzyklus auf jeder zweiten Nadel sowohl aus Florfäden als auch aus Grundfäden Maschen gearbeitet werden und während des folgenden zweiten Wirkzyklus die Maschen nur aus den Grundfäden gebildet werden, wohingegen die Florfäden über die zwischen den Maschenstäbchennadeln angeordneten leeren Nadeln gelegt werden, von denen sie dann beim folgenden Wirkzyklus abgeworfen werden, weil dann über diese Nadeln kein neuer Faden gelegt wird. Die nach diesem Verfahren hergestellte Ware hat den Nachteil, daß nur in jeder zweiten Maschenreihe Florschlingen entstehen.
Ferner sind Verfahren zur Herstellung einseitiger Florwaren auf zweifonturigen Raschelmaschinen mit einer Zungen- und einer Stiftnadelfontur bekannt; die danach hergestellten Florwaren können in jeder Maschenreihe Florschlingen haben. Die Florhöhe wird aber vom Abstand der beiden Fonturen voneinander, welcher häufig nicht variabel ist, bestimmt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, welches die aufgeführten Nachteile beseitigt und welches auf einfache Weise die Herstellung einseitiger Florware gestattet
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 genannten Merkmale gelöst
Durch die zweifache Legung der Florfäden während eines Wirkzyklus wird die Herstellung einer Florware ermöglicht welche in jeder Maschenreihe Florschlingen aufweist Da die Länge (Höhe) der Florschlingen von dem Abstand der Stiftnadel, über die die jeweilige
ίο Florschlinge gelegt wird, von der zuletzt erfolgten Einbindung in den Warengrund bestimmt wird, kann die Höhe der Florschlingen auf einfache Weise lediglich durch entsprechend gesteuerten Versatz der betreffenden Florlegeschiene bestimmt werden.
Bevorzugte weitere Ausbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung erläutert In dieser zeigt
F i g. 1 ein Diagramm der Wirkwerkzeugbewegungen bei einem Maschenbildungszyklus,
F i g. 2 die Wirkwerkzeuge bei einer Hauptwellensteflung von ungefähr 350° und
F i g. 3 die Wirkwerkzeuge bei einer Hauptwellenstellung von 360° = 0°.
In dem Bewegungsdiagramm nach F i g. 1 sind die Bewegungen der Zungennadeln 1, der Stiftnadeln 3, der Legeschienen 5, 6, des Stechkammes 4 and des Schlagbleches 7 während einer Hauptwellenumdrehung von 0 bis 360° gezeigt. Der fast gleiche Bewegungsablauf ergibt sich auch, wenn die Raschelmaschine ohne Schlagblech 7 arbeitet.
Wie die Fig.2 und 3 zeigen, ist lediglich eine Nadelfontur vorhanden, wobei abwechselnd Zungennadeln 1 und Stiftnadeln 3 auf gegetrennt steuerbaren Barren 8,9 angeordnet sind.
Aus dem Bewegungsdiagramm nach F i g. 1 ist ersichtlich, daß während eines Wirkzyklus folgende Arbeitsphasen stattfinden:
Bei der Ausgangsstellung bei etwa 350° (F i g. 2) befinden sich die Zungennadeln 1 auf ihrem tiefsten Punkt etwa 2 mm unter der Abschlagkante des Fräsbleches 2. Sie haben soeben abgeschlagen, die Köpfe der Stiftnadeln 3 befinden sich noch über der Abschlagkante des Fräsbleches 2 und sind noch umschlungen von den Florschlingen, deren zweite Enden (das erste ist jeweils in der vorherigen Maschenreihe eingebungen) soeben von den Zungennadeln 1 in die Maschenstäbchen ein gebunden wurden.
Die Stechkammplatinen 4 befinden sich über den
so Zungennadeln 1 fast am Ende ihres Weges nach vorne.
Die Legeschienen 5 und 6 sind in ihrer vordersten Position und beenden die letzte Unterlegung des vorhergehenden Wirkzyklus.
Bei 0° bzw. 360° haben die Zungennadeln 1 den Anstieg begonnen, befinden sich ungefähr auf der Höhe der Abschlagkante des Fräsbleches 2. Erst jetzt haben die Stiftnadeln 3 eine Bewegung bis zum tiefsten Punkt etwa 2 mm unter der Abschlagkante des Fräsbleches 2 ausgeführt (Fig.3), und die sie umschlingenden Florschlingen sind freigegeben worden und richten sich in ihre normale Position in der Florware auf.
Sodann steigen Zungennadeln 1 und Stiftnadeln 3 so an, daß sie fast auf gleicher Höhe sind auf ungefähr dreiviertel Weg bis zum höchsten Punkt, während der Warenabzug und der Stechkamm 4 die Gewirkebahn unterhalten und die vorher im Nadelkopf gewesenen Maschenschleifen am Schaft der Nadeln 1 entlanggleiten und dabei deren Zungen öffnen.
Bei etwa 60° sind Zungennadel 1 und Stiftnadeln 3 bis zu ihrem höchsten Punkt angestiegen.
Bei etwa 72° schwingen die Legeschienen 5,6 durch die Nadelgassen nach hinten. Die Florlegeschienen 6 und nur diese machen nun eine erste Überlegung über die Stiftnadeln 3 und bilden so die neuen Forschungen.
Sei etwa 144° sind die Legeschienen 5 und 6 nun wieder durch die Nadelgassen nach vorne geschwungen, aber nicht bis zum äußersten Punkt, sondern nur so weit, daß alle florfädenführenden Legeschienen 6, die alle vor dem Schlagbisch 7 angeordnet sind, eine erste Unterlegung beliebiger Länge ausführen können. Von der Länge dieser Unterlegungen hängt die Höhe der Florschlingen ab, wobei große Unterlegungen hohe und kürzere Unterlegungen kurze Florschlingen ergeben.
Nach Beendigung der ersten Unterlegung schwingen die Legeschienen 5, 6 wieder ganz nach hinten. Nun erfolgt bei etwa 216° die zweite Überlegung sowohl der Florlegeschienen 6, als auch der Masche bildenden Grundlegeschienen 5, über eine Nadel auf die Zungennadeln f.
Alle Legeschienen 5, 6 schwingen nun wieder nach vorne, verzögern auf ungefähr halbem Weg ihre Bewegung, wenn die Florlegeschienen 6 sich vor den Zungennadeln 1 befinden, um dem Schlagblech 7 die Möglichkeit zu geben, alle Florfäden, welche über die Zungennadeln 1 gelegt sind, unter die Zungen dieser Nadeln 1 zu drücken, wodurch diese dann eingebunden werden ohne Masche zu machen.
Nachdem das Schlagblech 7 seinen tiefsten Punkt überschritten und sich wieder zu heben beginnt, schwingen die Legeschienen 5, 6 weiter nach vorne, damit auch die Fäden der Grundlegeschienen 5 in die Zungennadelhacken gelangen. Auch der Stechkamm 4, der seither in vorderster Position gestanden hat, beginnt nach rückwärts zu schwingen.
Nachdem beim Nachvorneschwingen die vorletzte oder letzte Legeschiene 5 die Nadelfontur passiert hat, beginnt diese sich zu senken, und zwar unterschiedlich.
ίο Die Zungennadeln 1 senken sich fortlaufend bis in ihre tiefste Stellung. Dabei werden von den auf den Nadelschäften befindlichen Maschenschleifen die Zungen geschlossen.
Während der Abwärtsbewegung der Zungennadeln 1 verzögert sich die Bewegung der Stiftnadeln 3 so daß, während die Zungennadeln 1 auf dem tiefsten Punkt etwa 2 mm unter der Abschlagkante des Fräsbleches 2 angelangt sind und abgeschlagen haben, diese sich noch einige mm über der Abschlagkante befinden und die Florschlingen unter Spannung festhalten, während sie von den Zungennadeln I eingebunden werden. Dies ist nötig, um sicher zu stellen, daß die Florschlingen gleichmäßig und gut ausgebildet werden und im Grundgewirke verankert sind, bevor sie von den Stiftnadeln 3 freigegeben werden.
Durch entsprechenden Versatz der Florlegeschienen 6 ist es möglich, daß in einer Schlingenreihe der Florware, von z. B. 3 Florlegeschienen 6 gleichzeitig 3 verschiedene Florschlingen-Höhen hergestellt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Florware auf einer Raschelmaschine mit in einer Fontur abwechselnd angeordneten Zungen- und Stiftnadeln auf getrennt steuerbaren Barren, bei dem auf die Stiftnadeln Florschlingen gelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer einzigen Fontur in der Weise gearbeitet wird, daß während eines Wirkzyklus zur Bildung einer Maschenreihe die Florlegeschiene eine erste Überlegung der Florfaden über die Stiftnadeln und eine erste Unterlegung ausführt und daß danach Florlegeschiene und Grundlegeschiene eine zweite Überlegung der Flor- und Grundfäden über die Zungennadeln machen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem zwischen den Florlegeschienen und den Grundlegeschienen angeordneten Schlagblech nach der zweiten Überlegung die Florfaden unter die Zungen der Zungennadeln gedruckt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiftnadeln gegenüber den Zungennadeln verzögert abwärts bewegt werden.
DE19712124215 1971-05-15 1971-05-15 Verfahren zur Herstellung von Florware auf einer Raschelmaschine Expired DE2124215C3 (de)

Priority Applications (1)

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DE19712124215 DE2124215C3 (de) 1971-05-15 1971-05-15 Verfahren zur Herstellung von Florware auf einer Raschelmaschine

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DE19712124215 DE2124215C3 (de) 1971-05-15 1971-05-15 Verfahren zur Herstellung von Florware auf einer Raschelmaschine

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2124215A1 DE2124215A1 (en) 1972-11-30
DE2124215B2 true DE2124215B2 (de) 1978-08-03
DE2124215C3 DE2124215C3 (de) 1979-04-05

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DE3630821C1 (de) * 1986-09-10 1993-06-24 Liba Maschf Kettenwirkmaschine mit Polplatinenbarre

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DE2124215A1 (en) 1972-11-30
DE2124215C3 (de) 1979-04-05

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