DE2124282A1 - Einrichtung zum Herstellen von Wurst, insbesondere Rohwurst - Google Patents
Einrichtung zum Herstellen von Wurst, insbesondere RohwurstInfo
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Description
Dipl.-Ing. W. Beyer
Dipl.-Wirtsch.-Ing. B.Joehern
Dipl.-Wirtsch.-Ing. B.Joehern
Frankfurt /Main Freiherr-vom-Gbein-ütr. 18
In Sachen:
Günter Kollross
6G81 Dornheim
Wallerstädter Weg 20
6G81 Dornheim
Wallerstädter Weg 20
Einrichtung zum Herstellen von Wurst, insbesondere Rohwurst.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Herstellen von Wurst, insbesondere Rohwurst, mit mehreren an einer drehbaren
Scheibe im Umfangsabstand achsparallel angeordneten Tüllen, die durch intermittierende Drehung der Scheibe
nacheinander vor den Auslaß einer Wurstfüllmaschine bewegbar und gegen diesen in dichtende Anlage anpreßbar nind.
Sine bekannte Einrichtung dieser Art zeichnet sich gegenüber
anderen bekannten Konstruktionen, bei denen die Wurstmasse einem die Tüllen tragenden Revolverkopf durch dessen
hohle Drehachse zugeführt und dann durch einen rechtwinklig abknickenden Zwischenkanal innerhalb des Revolverkopfs
zu jeweils einer in Füllstellung befindlichen Tülle weitergeleitet wird, durch einen weitaus geringeren Kraftbedarf
für das Hindurchpressen der Wurstmasse aus. Andererseits verlangt die Abdichtung zwischen dem Auslaß der
Füllmaschine und der damit jeweils in Deckung gebrachten Tülle wegen des immer noch hohen Druckes, unter dem die
Wurstmasse in die Hülle gepreßt wird, eine besondere Abdichtung und Verriegelung zwischen der Tülle und dem
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Auslaß, wosiii bei der bekannten Vorrichtung eine von Hand
bedienbare Festspanneinrichtung dient. Die Betätigung dieser Einrichtung vor und nach der Weit er s ehalt ung der
Scheibe kostet aber zusätzliche Zeit und Arbeitskraft,
■wodurch der Yorteil der Anordnung mehrerer Tüllen, das
Aufziehen neuer Wursthüllen schon während des jFüllvorganges
vornehmen au können, wieder zunichte gemacht wird.
Bs ist auch bereits bekannt«, vor einer mit einer einzigen
Tülle versehenen Wurstfüllmaschine eine die gefüllte Wursthülle verschließende mechanisch, betriebene Raff- und Clipvorrichtung
derart beweglich anzuordnen, daß diese Vorrichtung in ihrer .Arbeitsstellung dss Ende der Sülle -mit
einer ringförmigen Darmbremse übergreift, welche die
Wursthülle bein JFüllvorgang auf d©3? Stille abbremst und
dadurch ein© pralle Füllung gewährleistet» !fach dem auf die Füllung «mittelbar - folgenden Haff- und Glipvorgang
wird die Vorrichtung dass gusaimen mit der Darmbremse
■ zur Seite gesetasssldG s raa eine neue Wursthülle auf die
" fülle aufziehen ^u könneno Da der Aufsiehvorgang verhältnismäßig
viel Zeit.beansprucht2 entstehen zwischen
den einzelnen lüllvorgängen ziemlich große Totzeiten.,
und außerdem vermag diese Vorrichtung nur relativ feines Mett für BrUh- und Kochwürste zu verarbeiten, da der
durch die Schwenkbewegung bedingte kurze Weg, mit dem
die Darmbremse die Sülle in der Arbeitsstellung der
Haff- und Clipvorrichtung üb ergreift „ für eine pralle Verteilung auch grober Wurstmasse in der Hülle, wie
sie bei der Herstellung von Bolxwüpsten verwendet wird,
nicht
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung der eingangs
genannten JiTt so weiterzubilden, daß die üiireli
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gleichzeitiges Aufziehen und Füllen der Wurcthüllen erreichbare
Leistungssteigerung voll nutzbar gemacht wird und dabei die gefüllten Wursthüllen auch gleichzeitig
in bekannter Weise durch Clipse verschlossen v/erden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die in bereits bekannter Weise vor der Füllmaschine angeordnete,
mittels eines Kraftantriebes zwischen einer Freigabestellung und einer Arbeitsstellung bewegliche und in
letzterer eine an den Auslaß der Füllmaschine anschließende Tülle mit einer Darmbremse übergreifende Raff- und Clipvorrichtung
koaxial zur Drehachse der Scheibe verschieblich geführt und mit einem die PeripLerie der Scheibe
erfassenden Anschlag verbunden wird, durch welchen in der Arbeitsstellung der Raff- und Clipvorrichtung mit
Hilfe des Kraftantriebs eine die jeweilige Tülle gegen den Auslaß der Füllmaschine pressende Kraft auf die
Scheibe ausübbar ist." Die Erfindung nützt somit den
Kraftantrieb für die Hin- und Herbewegung der Raff- und Clipvorrichtung in der Arbeitsstellung gleichzeitig zur
Erzeugung des für eine einwandfreie Abdichtung erforderlichen Anpreßdruckes zwischen Tülle und Maschinenauslaß
aus, wobei durch den Ersatz der bekannten Verschwenkung der Raff- und Clipvorrichtung durch eine Linearbewegung
in Richtung der Tüllen zugleich der Vorteil erhalten wird, die Darmbremse beliebig weit über die Tülle schieben
und dadurch auch grobe Wurstmasse für Rohwurst einwandfrei verarbeiten zu können.
Da andererseits bei der Verarbeitung feinerer Wurstmassen
ein derart weites Übergreifen der Darmbremse über die Tülle nicht imker zweckmäßig ist, ist der Weg der Raff-
und Clipvorrichtung zwischen Arbeits- und Freigabestellung
vorzugsweise veränderbar. Je weiter jedoch die
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Darmbremse auf die Tülle aufgeschoben wird, um so größer
muß der axiale Abstand zwischen der Darmbremse und den Raff- und Clipwerkzeugen sein, um eine Behinderung dieser
Werkzeuge durch die Tülle zu vermeiden. Diese Forderung wird jedoch in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung
dadurch umgangen, daß die Raff- und Clipwerkzeuge, in Verschieberichtung der Vorrichtung betrachtet, unmittelbar
hinter der Darmbremse angeordnet werden und der Kraftantrieb derart ausgebildet und steuerbar ist, daß
die Raff- und Clipvorrichtung vor Erreichen der Freigabestellung in einer Zwischenstellung festhaltbar ist, in
welcher die Tülle den Arbeitsbereich der Raff- und Clipwerkzeuge gerade freigegeben hat, während die Darmbremse
das Tüllenende noch umschließt. Hierdurch gelingt es, praktisch die gesamte aus der Tülle ausgetretene Wurstmasse
in die Wursthülle beim Raffen und Abclippen einzuschließen und somit Überschuß an ausgepreßter Wurstmasse
zu vermeiden. Zweckmäßig wird dabei die Füllmaschine so gesteuert, daß sie das Nachpressen der Wurstmasse bereits
vor Erreichen dieser Zwischenstellung unterbricht. Dies erleichtert das Raffen und beseitigt die Gefahr
einen Platzens der Wursthülle beim Raffvorgang.
Eine besonders zweckmäßige konstruktive Ausbildung der erfindungsgemäßen
Einrichtung erfolgt derart, daß die drehbare Scheibe an einem mit der Füllmaschine koppelbaren
Gestell angeordnet wird, von welchem die Raff- und Clipvorrichtung verschieblich getragen wird. Vorzugsweise
geschieht dies derart, daß das Gestell parallel zur Drehachse der Scheibe gerichtete Führungsstangen
aufweist, -auf denen die Raff- und Clipvorrichtung mittels Kugellaufbüehsen verschieblich. ist. Dabei ist es weiterhin
vorteilhaft, als Kraftantrieb für die Hin- und Her-
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bewegung der Raff- und G lip Vorrichtung einen cloppo! (;
wirkenden Kraftzylinder zu verwenden, der entweder mit
Druckluft oder Druckflüssigkeit betrieben wird.. Ebenso
ist es aber auch möglich, hierzu einen Elektromotor, beispielsweise in Verbindung mit einem Schneckentrieb, oder
einen Hubmagneten zu verwenden. Mit Ausnahme des Hubmagneten, der im allgemeinen nur für verhältnismäßig kurze
Wege geeignet sein wird, gestatten die vorgenannten Antriebe dem Fachmann auch ohne weiteres Maßnahmen zu
treffen, um die Raff- und Clipvorrichtung in der oben erwähnten Zwischenstellung, in welcher die Tülle die
Raff- und Clipwerkzeuge nicht behindert, festzuhalten.
Nach einem anderen Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung ist die drehbare Scheibe von einem verriegelbaren Kraftantrieb
im Teilungsabstand der Tüllen weiter-schaltbar, was sich konstruktiv dadurch besonders zweckmäßig verwirklichen
läßt, daß mit der drehbaren Scheibe eine Klinkenscheibe mit einer der Zahl der Tüllen entsprechenden Anzahl von
Ausnehmungen an der Peripherie drehfest verbunden wird, in wexche eine mit ihrem Schwenkzentrum unter der Wirkung
eines KraftZylinders an der Scheibenperipherie entlang
bewegbare federbelastete Klinke einrastet, und daß eine von einem weiteren Kraftzylinder betätigbare orstfest
gelagerte Sperrklinke vorgesehen wird', die bei Betätigung dieses Zylinders in Ausnehmungen an einer dritten, mit
der die Tüllen tragenden Scheibe drehfest verbundenen Scheibe eingreift. Durch einen solchen Kraftantrieb
für die Weiterschaltung der die Tüllen tragenden Scheibe werden nictftP'ü/ienschliche Arbeitskraft gespart und die
Weiterschaltung beschleunigt, sondern es läßt sich dadurch in besonders einfacher Weise auch ,erreichen,
daß der Kraftantrieb für die Hin- und Herbewegung der Hnff- und Clipvorrichtung und der Kraftantrieb für
die Weiterschaltung der Scheibe derart gegeneinander
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verriegelt werden, daß eine Verdrehung der Scheibe nur in der Freigabestellung der Raff·=. und Clipvorrichtung und
eine Verschiebung dieser Vorrichtung in die Arbeitsstellung nur bei Verriegelung des Kraft antrieb es für die
Weiterschaltung der Scheibe möglich sind« Eine falsch© Betätigung der Einrichtung9 die zn erheblichen Schaden und
somit einem längeren Ausfall führen könnte, wird hierdurch sicher vermiedeno
Eine vollständige Ausnützung der Vorteile der erfindungsgemäßen
Einrichtung ergibt sich schließlich nach einem besonderen Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung dadush,
daß der Kraftantrieb für die Hin= und Herbewegung,der
Baff- und Glipvorr-ichtung s die Kraft antriebe zur Betätigung dieser Vorrichtung9 die Kraftantriebe für die Weiterschaltung der die Süllen tragenden Scheibe sowie der Antrieb
der Füllmaschine τοπ mechanisch fe-etatigbarsn Steuergliedern
derart folgegesteuert sind9 dp.S die für die ¥ursthersteilung
erforderlichen Arbeitsgänges nämlich das Entriegeln und
Drehen der di© Tüllen tragenden Scheibe, deren erneute
Verriegelung, die Verschiebung der Eaff- und Clipvorrichtung
in die Arbeitsstellung9 die Einschaltung der Füllmaschine,
deren Abschaltung nach Erreichen der.gewünschten Füllmenge,
gegebenenfalls das Zurückfahren der Eaff- und Glipvorrichtung in die Zwäischenstellung9 das Eaffen und Glippen der
gefüllten Wursthülle und schließlich das Zurückfahren
der Eaff- und Clipvorrichtung in die Freigabestellung für die Dauer eines solchen Arbeitszyklus und/oder eine
fortgesetzte Wiederholung desselben selbsttätig ablaufen«, /Die Anordnung der entsprechenden Steuerglieder, deren
Betätigung, wie auch deren Auswahl in Form von mechanisch betätigbaren Ventilen oder elektrischen Endschaltern steht
dem Fachmann aufgrund seines technischen Wissens ohne weiteres zu Gebote«
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Die Erfindung wird nnolu; I* oho mi nn Hand dor 'Avlc.hnunr, näher
erläutert- Er» seifen:
Fig. 1 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in perspektivischer und zugleich weitgehend schematisierter Darstellung
ohne die Füllmaschine, ,
Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 4- einen senkrechten Längsschritt durch den Auslaß
der Füllmaschine und einen an diesen angeschlossene Tülle mit Darmbremse und
Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie V-V in Fig. 3 mit
der Schalt- und Verriegelungsvorrichtung für die die Tüllen tragende Scheibe.
Gemäß der Darstellung in den Fig. 1 bis 3 weist die erfindungsgemäße
Vorrichtung ein nur mit zwei senkrechten Streben angedeutetes Rahmengestell 10 auf, an dem eine aufrechtstehende
Grundplatte 12 vorzugsweise höhenverstellbar befestigt ist. Am oberen Rand der Platte 12 sind mittels Halterungen 14
auf gleicher Höhe und mit Querabstand zwei Führungsstangen
angeordnet, auf denen mittels Kugellaufbüchsen 18 zwei parallele Tragarme 20 verschieblich gelagert sind. Die Tragarme
20 tragen ein 'Gehäuse 22, das eine weiter unten näher
erläuterte Raff- und Clipvorrichtung enthält. Im Abstand zum Gehäuse 22 sind die Tragarme 20 ferner durch eine Traverse
24 miteinander verbunden, an welcher der Kolben eines vorzugsweise mit Druckluft betriebenen KraftZylinders 26 angreift,
dessen anderes Ende an der Grundplatte 12 befestigt ist.
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Wie insbesondere die Figuren P und 5 erkennen lanr.on, int
an der Grundplatte 12 weiterhin mittels eines Gleitlagers
eine an einer Welle 30 angeordnete runde Scheibe $2 fliegend gelagert. Die Scheibe 32 ist in gleichen Umfangsabstanden
mit beispielsweise vier exzentrischen Durchbrechungen 34 versehen, in welcher sich parallel zur Welle 30 erstreckende
Tüiren 36 einsteckbar und durch aufgeschraubte Überwurfmuttern
38 festhaltbar sind. Zur Anpassung an verschiedene Dicken der herzustellenden Wurst können die (Dullen auf
diesem Wege leicht ausgewechselt werden.
Wie Fig. 4 zeigt, können die Tüllen 36 durch Drehen der
Scheibe 32 nacheinander in Deckung mit einem feststehenden
Füllrohr 40 gebracht werden, das in eine die Grundplatte
in einer Bohrung durchsetzenden Gewindebüchse 42 eingeschoben
und mittels einer einen Bund 44 erfassenden Überwurfmutter
46 unverschieblich gehalten ist. Eine Scheibenmutter 48 verspannt die Platte 12 gegen eine Schulter 50
am anderen Ende der Buchse 42, mit welchem die Buchse 42 über ein eingeschraubtes Zwischenrohr 52 an die Auslaßöffnung
einer Wurstmaschine 54 angeschlossen und darin mittels einer Flanschbuchse 56 gesichert ist.
Das Füllrohr 40 bildet somit den gleichsam verlängerten Auslaß der Füllmaschine 52 und trägt an seinem freien Ende
eine konische Dichtung 58 aus verschleißfestem Kunststoff,
an welchem die Scheibe 32 bei ihrer Drehung vorbeigleitet.
Das Füllrohr 40 befindet sich dabei vorzugsweise auf "
gleicher Höhe wie die Scheibenwelle 30 unterhalb des Kraft'zylinders 26, so daß die mit ihm in Deckung befindliche
Tülle. 36a mittig gegen die nach unten verlängerte Stirnwand 60 des Gehäuses 22 ragt, die an dieser Stelle
mit einer kreisrunden Durchbrechung 62 (Fig. 4) versehen ist. Koaxial zur Durchbrechung 62 ist gegen die von der
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Tülle abgekehrte Seite der Stirnwand 60 eine an sich bekannte Darmbremse 64 verschraubt, die aus einer Kunststoffhülse
mit einer im wesentlichen radial nach einwärts gerichteten Ringlippe 66 besteht. Bei der Verschiebung
des Gehäuses 22 durch den Kraftzylinder 26 in Richtung
zur Füllmaschine 52 übergreift die Darmbremse 64 mit ihrer Singlippe 66 das vordere Ende der mit dem Füllrohr
40 verbundenen Tülle 36a dergestalt, daß ein auf die Tülle vorher aufgezogener Darm zwischen der Außenfläche
der Tülle 36a und der Ringlippe 66 mit einer Kraft festgehalten
wird, die nur durch einen entsprechend großen und für eine einwandfreie Füllung des Darmes ausreichenden
Fülldruck der Füllmaschine 52 überwunden werden kann.
Zwei innerhalb des Gehäuses 22 gelagerte und mittels eines doppelt wirkenden KraftZylinders 68 über einen Hebel 70
und ein Zahnradpaar 72 gegensinnig zueinander drehbare Wellen 74-, 75 tragen zwei scherenförmig ineinannder*-
greifende Raffbacken 76» 77» die,sich unmittelbar hinter
der Darmbremse 64 zu ,schließen vermögen und im geschlossenen
Zustand den unteren Teil der Bahn eines von einem Kraftzylinder 78 antreibbaren? Clipstempels bilden, der
die auf einer Führungsschiene 80 in bekannter Weise zugeführten Metallclipse bei Betätigung des KraftZylinders 78
hinabdrückt und deren Schenkel Umfassen der zwischen den Raffbacken 76, 77 gerafften Wursthülle gegen ein an den
Raffbacken angeordnetes (nicht dargestelltes) Gesenk umbiegt.
Auf einer Achse 82 an der anderen Stirnseite des Gehäuses ist eine mit Rollen 84 versehene Stützvorrichtung 86 gelagert,
die mittels eines an einem Hebel 88 angreifenden einfach wirkenden KraftZylinders 90 in eine angehobene
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Stellung gebracht werden kann9 in welcher sie die sich
beim Füllen von der Tülle 36a zwischen den Raff backen 76, vorschiebend© Wurst von unten stützt«. Nach dem Raffen und
Clippen wird der Zylinder 90 entlüftet, und die Stützvorrichtung
36 legt die Wurst nach unten auf eine entsprechende Auflagefläch© abo ' -
Zur mechanischen Weiterschaltung der die Tüllen 36 tragenden
Scheibe 52 ist ein aus "den Figs 3 und 5 ersichtliches verriegerbares
Schaltgetriebe vorgesehen» Dieses besteht aus einer auf der Welle 30 sitzenden Klinkenscheibe 92 mit
' einer der ZaIiI der Bohrungen 3^· entsprechenden Anzahl
rechteckiger Ausnehmungen 3^- an der Scheibenperipherie,
in die eine aa einen Mhrungshebel 36 angelenkte Mitnehmer·=
klinke SB imter der Wirlomg einer (nicht dargestellten)
Feder einzurasten vermago Der !Führungshefeel 36 ist frei
um die Welle 30 verschwenlcbar uzä Imt einen Ansatz 100,
an dem die SbITb©nstans© ein®^ alt seinem anderen Ende an
der-'Grundplatt© 12 angelenkten 'doppelten Kraft zylinder s
angreift«; Durch 2usaraiansie!ien des Kraft zylinder s 102 wird
der lührungsiiefe©! 96 um den T'eilungswinkel der Ausnehmungen
also bei vier -Ausnehmungen entsprechend vier Tüllen·
an der Scheibe 52 um 90 verschwenkt, wobei die Klinke
die Klinkenscheibe 92 mitnimmt und hierdurch "auch die
Scheibe 32 mit den Tüllen 36 um deren Teilungsabstand
weiterschaltet» Beim Ausdehnen des Kraft Zylinders 102 rastet die Mitnehmer klinke 98 infolge der Lage ihres
^chwenkpunktes von selbst aus der Ausnehmung 9^ aus und'
läuft frei über die Peripherie der Klinkenscheibe 92, um schließlich nach Erreichen der nächsten Ausnehmung 94-in
diese einzuschnappen.»
Um eine Mitnahme der Scheibe 92 beim Rücklauf der Klinke mit Sicherheit zu vermeiden und gleichzeitig ein genaues
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Fluchten der in Füllstellung gebrachten Tülle 56a mit dem
Füllrohr 40 zu gewährleisten, trägt die Welle 30 eine
Sperrscheibe 104- mit vorzugsweise keilförmigen Ausnehmungen 106, in welche das keilförmige Ende 108 eines doppelarmigen
Hebels 110 unter der ¥irkung eines am anderen Hebelende angelenkten KraftZylinders 112 einzugreifen vermag.
Anstelle des keilförmigen Endes 108 kann auch eine am Hebel 110 gelagerte Rolle verwendet werden. Auch laßt sich
der Kraftzylinder 112 notfalls durch eine Feder.ersetzen,
die unter der Wirkung des vom Kraftzylinder 102 auf die Scheibe 104 ausgeübten Drehmoments bei entsprechend großem
Keilwinkel der Ausnehmungen 106 nachgibt und am Ende der Drehbewegung die Scheibe durch den Eingriff des Hebelendes
108 in eine der Ausnehmungen 106 von selbst in die genaue Fluchtungsstellung der Tülle 36a mit dem Füllrohr
bringt.
Dnη Fluchten der Tülle 36a mit dom Füllrohr 40 reicht
nbor trotz der Kunststoffdichtung 56 nicht auij, urn das
Heraustreten der unter hohem Druck stehenden Wurstmasse an der Dichtungsstelle zu verhindern. Unvermeidbares
Spiel in der Lagerung der Welle 30 wie auch die Biegeelastizität
der Scheibe 32 führen unweigerlich zu einer Aufweitung des Dichtungsspaltes, durch den dann die
Wurstmasse herauszuquellen vermag. Um dies zu vermeiden, ist an einem der Tragarme 20 ein biegesteifer Arm 114
befestigt, der an seinem unteren Ende eine einstellbare Anschlagschraube 116 trägt. Beim Zusammenziehen des Kraftzylinders
26 und damit dem Aufschieben der Darmbremse auf die ^ülle 36a fährt die Anschlagschraube 116 zum
Schluß gegen den Rand der Scheibe 32 unmittelbar neben
der Tülle 36a und preßt die Scheibe 32 mit dieser Tülle fest gegen die Dichtung 56. Indem der Kraftzylinder 26
auch anschließend unter Druck gehalten wird, bleibt diese
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Anpreßkraft während des gesamten Füllvorgangeπ aufrecht
erhalten.
Die beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt:
Es sei angenommen, daß auf die unterste Tülle 36 eine an einem Ende bereits verschlossene Wursthülle aus Kunstoder
Naturdarm bis zum Anschlag der Tülle 36 gegen das geschlossene Hüllenende aufgeschoben ist und daß ferner
der Kolben des KraftZylinders 26 in ausgefahrener Stellung
befindet, in welcher die Darmbremse 64 die Tülle- 36a freigegeben
hat. Nun wird das keilförmige Ende 108 des Hebels 110 durch Betätigung des KraftZylinders 112 außer Eingriff
mit der entsprechenden Ausnehmung 106 der Sperrscheibe 104 gebracht, und anschließend der Kraftzylinder 102 derart
betätigt, daß er über den Führungshebel 96 und die Mitnehmerklinke 98 die Klinkenscheibe 92 und mit dieser
die die Tülle 36 tragende Scheibe 32 um den Teilungswinkel der Tüllen weiterschaltet. Durch anschließende
erneute Betätigung des KraftZylinders 112 in entgegengesetzter
Richtung greift das Hebelende 108 in eine vor ihm stehende Ausnehmung 106 der Sperrscheibe 104
ein und sichert diese und damit die die Tüllen tragende Scheibe 32 unter Gewährleistung einer genauen Fluchtung
zwischen der Tülle 36a und dem Füllrohr 40 in dieser Stellung.
Sowie das Hebelende 108 in die Ausnehmung 106 eingerastet ist, wird Druck auf den vorderen Teil des KraftZylinders
26 gegeben, wodurch dieser Kraftzylinder einen Zug auf das Gehäuse 22 in Richtung zur Füllmaschine 52 ausübt
und dadurch die Raff- und Clipvorrichtung mit der Darm-
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bremse 6A- in die in Fig. 4 gezeigte Arbeitsstellung bringt·
Dabei erfaßt die Dichtungslippe 66 der Darmbremse 64 die auf die Tülle 36a aufgezogene Wursthülle und zieht deren
geschlossenes Ende straff gegen den Tüllenrand.
Nun wird die Wurstfüllmaschine eingeschaltet, und die Wurstmasse wird durch das Zwischenrohr 52, das Fü.llrohr 40 und
die Tülle 36a in die Wursthülle gepreßt, die sich hierbei
unter dem Druck der Wurstmasse gegen die Haltekraft der Darmbremse 64 von der Tülle 36a durch die Raffbacken 76,
hindurch abschiebt und dabei über die Rollen 84 der Stützvorrichtung 86 gleitet. Ein an zwei Stangen 118, 119 längsverstellbar
angelenkter Anschlaghebel 120, mit dem jede beliebige Längenportionierung der Wurst eingestellt werden
kann, wird schließlich gegen einen Endschalter 122 verschwenkt, der die Füllmaschine 5^ abschaltet. Sofern die
Darmbremse 64 soweit auf die Tülle 36a aufgeschoben ist, daß das Tüllenende im Schwenkbereich der Raffbacken 76,77
liegt, wird nun der Kraftzylinder 26 solange betätigt, bis der Schwenkbereich der Raffbacken frei von der Tülle
ist und durch Betätigung zunächst des Kraftzylinders und dann des KraftZylinders 78 die mit ihrem Ende durch die
Darmbremse 64 noch immer auf der Tülle 36a festgehaltene Wursthülle gerafft und verclippt werden kann.
Hierauf fährt die Raff- und Clipvorrichtung durch erneute Betätigung des KraftZylinders 26 vollends in die Freigabestellung
zurück, in welcher die Stirnwand 60 die Tülle 36a freigibt, und der vorbeschriebene Ablaufzyklus beginnt
von Neuem. Gleichzeitig mit dem Zurücklaufen der Raff- und Clipvorrichtung in die Freigabestellung wird auch der Kraftzylinder
90 entlüftet, und die Stützvorrichtung 86 klappt nach unten und legt die fertige Wurst auf eine darunter
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befindliche Äblageflache. Das Hochklappen der Stützvorrichtung
86 durch erneute Betätigung des KraftZylinders erfolgt zweckmäßig zugleich mit dem Vorschieben der Raff-
und Clipvorrichtung in die Arbeitsstellung.
Während des vorbeschriebenen Arbeitszyklus ist genügend Zeit, um auf die übrigen Tüllen 36 leere Wursthüllen aufzuziehen«
Diese Arbeit kann von einer einzigen Bedienungsperson der Maschine ausgeführt werden, wenn der'Ablauf
des Arbeitszyklus automatisch gesteuert wird« Zu diesem Zwecke sind außer dem bereits erwähnten Endschalter 122
'weitere Steuerglieder in Gestalt von elektrischen End-»
schaltern oder mechanisch betätigbareii Ventilen wie folgt
vorgesehen* Ein erstes Steuerglied 124 wird von dem in
Freigabestellung verschenkenden Hebel 110 betätigt und
schaltet den Kraftzylinder 102 ein» Ein Steuerglied 126
%>2±rd am Ende der Verschwenkung des Führungshebels 96 betätigt
und schaltet den Kraftzylinder 112 in Sperrichtung
um. Ein Steuerglied 128 bewirkt die Einschaltung des Kraftzylinders 26 und damit das Fahren der Raff- und Clipvorrichtung
mit der Darmbremse in Arbeitsstellung. Ein Endschalter 130, der von einem Schaltnocken 132 an einem
der Tragarme 20 betätigt wird, schaltet die Füllmaschine 54 ein, bis das geschlossene Ende der gefüllten Wursthülle
gegen den Anschlaghebel 120 anstößt und den Endschalter 122 für die Abschaltung der Füllmaschine betätigt.
Wie bereits erwähnt, wird zugleich mit der Abschaltung der Füllmaschine Druck auf den hinteren Teil
des KraftZylinders 26 gegeben, wodurch dieser die Raff-
und Clipvorrichtung solange von der Grundplatte 12 weg—
bewegt, bis der Schaltnocken 132 einen weiteren Endschalter
134· anfährt, durch welchen der Kraftzylinder 26
vorübergehend stillgesetzt wird und gleichzeitig die Raff- und Clipvorrichtung durch aufeinanderfolgende Betätigung
der Kraftzylinder 68 und 78 aufgelöst wird. Ein (nicht
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dargestellter) Endschalter an der Raff- und Clipvorrichtung
schaltet den Kraftzylinder 26 erneut ein und bewirkt hierdurch das Verfahren der Raff- und Clipvorrichtung in die
Freigäbestellung, wo der Schaltnocken 132 einen dritten Endschalter
136 anfährt, der die Entlüftung des KraftZylinders 90 für die Stützvorrichtung 86 sowie die Schaltbereitschaft
der Einrichtung für einen erneuten Arbeitszyklus bewirkt. Dieser wird durch Verstellen eines Handhebels 138 ausgelöst,
wodurch, der Kraftzylinder 112 in Entriegelungsrichtung betätigt wird. Durch Einrasten des Handhebels 138 in Auslösestellung
läßt sich eine fortgesetzte Wiederholung des Arbeitszyklus erreichen, was allein davon abhängig ist,
ob der Bedienungsperson während des Füllvorgangs genügend Zeit zur Verfugung steht, um jeweils eine neue Wursthülle
auf eine Tülle aufziehen zu können.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung der Wirkungsweise folgt, liegt eine Besonderheit der erfindungsgemäßen Einrichtung
unter anderem darin, daß bei automatisiertem Betrieb eine wechselseitige Steuerung zwischen der Wurstfüllmaschine
und der Fülleinrichtung erfolgt. Es versteht sich von selbst, daß zu den einzelnen Steuergliedern,
gleichgültig ob sie von elektrischen Endschaltern oder mechanisch betätigten Ventilen gebildet sind, noch zusätzliche
Steuerelemente hinzutreten müssen, durch welche die Einschaltdauer der einzelnen Kraftzylinder
gesteuert und diese gegebenenfalls entsprechend gegeneinander verriegelt werden.
Patentansprüche /
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Claims (10)
1. Einrichtung zum Herstellen von Wurst, insbesondere Rohwurst, mit mehreren an einer drehbaren Scheibe im Umfangsabstand
achsparallel angeordneten Tüllen, die durch intermittierende Drehung der Scheibe nacheinander vor den
Auslaß einer Wurstfüllmaschine bewegbar und gegen diesen.
in dichtende Anlage anpreßbar sind, dadurch
gekennzeichnet , daß eine in an sich bekannter Weise vor der Füllmaschine (5*0 angeordnete,
mittels eines Kraftantriebes (26) zwischen einer Freigabestellung und' einer Arbeitsstellung bewegliche und
in letzterer eine an den Auslaß der Füllmaschine (5*0
anschließende Tülle (36a) mit einer Darmbremse (64-) übergreifende
Raff- und Clipvorrichtung koaxial zur Drehachse der Scheibe (32) verschieblich geführt und mit einem die
Peripherie der Scheibe (32) erfassenden Anschlag (114, 116) verbunden ist, durch welchen in der Arbeitsstellung der
Raff- und Clipvorrichtung mit Hilfe des Kraftantriebes (26) eine die jeweilige Tülle (36a) gegen den Auslaß
(Füllrohr 40) der Füllmaschine (54) pressende Kraft auf die Scheibe (32) ausübbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß der Weg der Raff- und Clipvorrichtung zwischen Arbeits- und Freigabestellung veränderbar
ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet , daß die Raff- und Clipwerkzeuge (76, 77), in Verschieberichtung der Vorrichtung be-
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trachtet, unmittelbar hinter der Darmbremse (64) angeordnet
sind und der Kraftantrieb (26) derart ausgebildet und steuerbar ist, daß die Raff- und Clipvorrichtung vor Erreichen
der Freigabestellung in einer Zwischenstellung festhaltbar ist, in welcher die Tülle (36a) den Arbeitsbereich der
Raff- und Clipwerkzeuge (76, 77) gerade freigegeben hat, während die Darmbremse (64·) das Tüllenende 'noch umschließt,
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare
Scheibe (32) an einem mit der Füllmaschine (54) koppelbaren Gestell (10, 12) angeordnet ist, von welchem die Raff- und
Clipvorrichtung (Gehäuse 22) verschieblich getragen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet
, daß das Gestell (10, 12) parallel zur Drehachse der Scheibe (32) gerichtete Führungsstangen
(16) aufweist, auf denen die Raff- und Clipvorrichtung (Gehäuse 22) mittels Kugellaufbüchsen (18) verschieblich
ist.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß als Kraftantrieb für die Hin- und Herbewegung der Raff- und
Clipvorrichtung (Gehäuse 22) ein doppelt wirkender Kraftzylinder (26) dient, der entweder mit Druckluft oder
Druckflüssigkeit betätigbar ist.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
drehbare Scheibe (32) von einem verriegelbaren Kraftantrieb (92 bis 112) im Teilungsabstand der Tüllen (36)
weiterschaltbar ist.
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8. Einrichtung nach Anspruch 7* dadurch g e kennzeichnet
, daß mit der drehbaren Scheibe (32) eine Klinkenscheibe (92) mit einer der Zahl der Tüllen (36)
entsprechenden Anzahl von Ausnehmungen (9*0 an der Peripherie
drehfest verbunden ist, in welchen eine mit ihrem Schwenk* Zentrum unter der Wirkung eines KraftZylinders (102) an
der Scheibenperipherie entlangbewegbare federbelastete
Klinke (98) einrastet, und daß eine von einem weiteren Kraftzylinder (112) betätigbare ortsfest gelagerte Sperrklinke
(Hebel 110 mit keilförmigem Ende 108) vorgesehen ist, die bei Betätigung dieses Zylinders (112) in Ausnehmungen
(106) an einer dritten, mit der die Tüllen (36) tragenden Scheibe (32) drehfest verbundenen Scheibe (104) eingreift.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet» daß der
Kraftantrieb (26) für die Hin- und Herbewegung der liaff- und Clipvorrichtung (Gehäuse 22) und der Kraftantrieb (102)
für die Weiterschaltung der Scheibe (32) derart gegeneinander verriegelbar sind, daß eine Verdrehung der Scheibe
(32) nur in der Preigabestellung der Raff- und Clipvorrichtung
und eine Vorschiebung dieser Vorrichtung in die Arbeitsstellung nur bei Verriegelung des Kraftantriebes
Ψ (102) für die Weiterschaltung der Scheibe (32) möglich
sind.
10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kraftantrieb (26) für die Hin- und Herbewegung der Raff- und Clipvorrichtung (Gehäuse 22) die Kraftantriebe (68, 78)
zur Betätigung dieser Vorrichtung, die Kraftantriebe (102, 112) für die Weiterschaltung der die Tüllen (36) tragende
Scheibe sowie der Antrieb der Füllmaschine (54·) von mechanisch
betätigbaren Steuergliedern (122bis 130, 134-, 136)
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derart folgegesteuert sind, daß die für die Wurstherstellung
erforderlichen Arbeitsgänge, nämlich das Entriegeln \ind Drehen der die Tüllen (36) tragenden Scheibe (?P), deren
erneute Verriegelung, die Verschiebung der Kuff- und Clipvorrichtung
in die Arbeitsstellung, die Einschaltung der Füllmaschine (54-), gegebenenfalls das Zurückfahren der
Raff- und Clipvorrichtung in die Zwischenstellung, das Raffen und Clippen der gefüllten Wursthülle und schließlich
das Zurückfahren der Raff- und Clipvorrichtung in die Freigabestellung für die Dauer eines solchen Arbeitszyklus
und/oder ekie fortgesetzte Wiederholung desselben selbsttätig
ablaufen.
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Leerseite
Priority Applications (17)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712124282 DE2124282C3 (de) | 1971-05-15 | Vorrichtung zum Herstellen von Wurst, insbesondere Rohwurst | |
| DK282771A DK150641C (da) | 1971-05-15 | 1971-06-10 | Apparat til fremstilling af poelser, isaer raapoelser |
| AT504271A AT333141B (de) | 1971-05-15 | 1971-06-11 | Vorrichtung zum herstellen von wurst, insbesondere rohwurst |
| FI1774/71A FI55602C (fi) | 1971-05-15 | 1971-06-22 | Apparat foer tillverkning av korv speciellt raokorv |
| NO2407/71A NO130711C (de) | 1971-05-15 | 1971-06-24 | |
| ES392721A ES392721A1 (es) | 1971-05-15 | 1971-06-28 | Dispositivo para la fabricacion de embutido. |
| BE769166A BE769166A (fr) | 1971-05-15 | 1971-06-28 | Dispositif pour la fabrication des saucisses, saucissons et analogues |
| FR7125552A FR2101614A5 (de) | 1971-05-15 | 1971-07-06 | |
| NL7109603A NL7109603A (de) | 1971-05-15 | 1971-07-12 | |
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| AU35586/71A AU465659B2 (en) | 1971-05-15 | 1971-11-11 | Apparatus for manufacturing sausage |
| IE1445/71A IE35815B1 (en) | 1971-05-15 | 1971-11-16 | Apparatus for manufacturing sausage |
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| US00248208A US3805329A (en) | 1971-05-15 | 1972-04-27 | Installation for the manufacture of sausage, in particular raw sausage |
| IT12663/72A IT965030B (it) | 1971-05-15 | 1972-05-13 | Dispositivo per confezionare sala mi in particolare salsicce |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712124282 DE2124282C3 (de) | 1971-05-15 | Vorrichtung zum Herstellen von Wurst, insbesondere Rohwurst |
Publications (3)
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| DE2124282B2 DE2124282B2 (de) | 1974-05-09 |
| DE2124282C3 DE2124282C3 (de) | 1976-10-21 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0016500B1 (de) * | 1979-03-16 | 1983-03-02 | Herbert Dipl.-Ing. Niedecker | Vorrichtung zum vorbereitenden Behandeln von gerafften Kunstdarmhüllen |
| DE4040696A1 (de) * | 1990-12-19 | 1992-06-25 | Frey Heinrich Maschinenbau | Fuellmaschine fuer grossstueckige fleischteile |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0016500B1 (de) * | 1979-03-16 | 1983-03-02 | Herbert Dipl.-Ing. Niedecker | Vorrichtung zum vorbereitenden Behandeln von gerafften Kunstdarmhüllen |
| DE4040696A1 (de) * | 1990-12-19 | 1992-06-25 | Frey Heinrich Maschinenbau | Fuellmaschine fuer grossstueckige fleischteile |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| JPS559172B1 (de) | 1980-03-08 |
| FI55602C (fi) | 1979-09-10 |
| DE2124282B2 (de) | 1974-05-09 |
| AT333141B (de) | 1976-11-10 |
| ATA504271A (de) | 1976-02-15 |
| NO130711B (de) | 1974-10-21 |
| FI55602B (fi) | 1979-05-31 |
| DK150641C (da) | 1988-02-15 |
| IE35815L (en) | 1972-11-15 |
| US3805329A (en) | 1974-04-23 |
| NO130711C (de) | 1975-01-29 |
| IT965030B (it) | 1974-01-31 |
| IE35815B1 (en) | 1976-05-26 |
| ZA717769B (en) | 1972-10-25 |
| GB1311443A (en) | 1973-03-28 |
| BE769166A (fr) | 1971-11-03 |
| CH554138A (de) | 1974-09-30 |
| FR2101614A5 (de) | 1972-03-31 |
| DK150641B (da) | 1987-05-11 |
| NL7109603A (de) | 1972-11-17 |
| ES392721A1 (es) | 1973-07-01 |
| AU465659B2 (en) | 1975-10-02 |
| AU3558671A (en) | 1973-05-17 |
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| AT222612B (de) | Einrichtung zum Steuern einer Folge von verschiedenen Arbeitsvorgängen, insbesondere einer Chemisch-Reinigungsmaschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |