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DE2124249C3 - Trans-2-chlor-l 1 -(3-piperazinyl- propyliden)-6Hdibenz- [b,e] -oxepin, Verfahren zu seiner Herstellung und pharmazeutisches Präparat - Google Patents

Trans-2-chlor-l 1 -(3-piperazinyl- propyliden)-6Hdibenz- [b,e] -oxepin, Verfahren zu seiner Herstellung und pharmazeutisches Präparat

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Publication number
DE2124249C3
DE2124249C3 DE19712124249 DE2124249A DE2124249C3 DE 2124249 C3 DE2124249 C3 DE 2124249C3 DE 19712124249 DE19712124249 DE 19712124249 DE 2124249 A DE2124249 A DE 2124249A DE 2124249 C3 DE2124249 C3 DE 2124249C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trans
oxepine
chloro
solution
stage
Prior art date
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Expired
Application number
DE19712124249
Other languages
English (en)
Other versions
DE2124249A1 (de
DE2124249B2 (de
Inventor
Yi-Han Waterford Chang
William Merrill Gales Ferry Mclamore
James Ray East Lyme Tretter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pfizer Inc
Original Assignee
Pfizer Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pfizer Inc filed Critical Pfizer Inc
Publication of DE2124249A1 publication Critical patent/DE2124249A1/de
Publication of DE2124249B2 publication Critical patent/DE2124249B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2124249C3 publication Critical patent/DE2124249C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/395Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins
    • A61K31/495Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins having six-membered rings with two or more nitrogen atoms as the only ring heteroatoms, e.g. piperazine or tetrazines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D405/00Heterocyclic compounds containing both one or more hetero rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms, and one or more rings having nitrogen as the only ring hetero atom
    • C07D405/02Heterocyclic compounds containing both one or more hetero rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms, and one or more rings having nitrogen as the only ring hetero atom containing two hetero rings
    • C07D405/06Heterocyclic compounds containing both one or more hetero rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms, and one or more rings having nitrogen as the only ring hetero atom containing two hetero rings linked by a carbon chain containing only aliphatic carbon atoms

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Description

4. Pharmazeutisches Präparat, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer Verbindung nach Anspruch 1.
•Γ)
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues und wertvolles therapeutisches Dibenzoxepinderivat. Sie bezieht sich auch auf ein neues Präparat zur Behandlung von Entzündungszuständen und zur Modifizierung von Immunitätsreaktionen des Körpers bei leukämischen und hyperlymphozytischen Zuständen durch Anwendung dieser Verbindung in Form eines ihrer Isomeren.
Es war bereits bekannt, daß Dihydrochlorid des 2-Chlor-11 -(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxfpins in Form eines cis-trans-Gemischs erhalten werden konnte, wenn es durch eine modifizierte Wittig-Reaktion nach dem in der USA-Patentschrift 54 155 beschriebenen Verfahren aus 2-Chloridbenz-[b,e]-oxepin-11(6H)-on und Triphenyl-[3-(l-piperazinyl)-propyl]-phosphoniumbromid-hydrobromid hergestellt wird. Dieses Produkt hat einige schwache psychotrope Eigenschaften und ist nützlich als Zwischenprodukt für die Herstellung weiterer psychoterapeutischer Präparate. In der USA-Patentanmeldung Serial Nr. 6 09 345 ist ein Verfahren zur Abtrennung des reinen cis-isomeren aus dem vorstehend genannten Gemisch mit der trans-Verbindung beschrieben. Das reine cis-Isomere ist nützlich als Zwischenprodukt für die Herstellung des entsprechenden reinen cis-N-(3-Hydroxyäthyl)-Derivats, das als Beruhigungsmittel bekannt ist (z.B. siehe britische Patentschrift 10 85 405). Das auf diese Weise isolierte cis-Isomere besitzt jedoch selbst keine wesentlichen pharmakologischen Eigenschaften.
Erfindungsgemäß wurde nun überraschend gefunden, daß das reine trans-lsomere des 2-Chlor-l l-(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepins und die pharmazeutisch akzeptablen Säureadditionssalze dieser Verbindung eine Klasse nützlicher therapeutischer Mittel bilden, wenn sie auf dem Gebiet der Human- und Veterinärtherapie zur Linderung von Entzündungszuständen und hyperlymphozytischen Zuständen verwendet werden. Darüber hinaus wirkt das neuartige nicht-steroide entzündungshemmende Mittel der vorliegenden Erfindung auch als Unterdrücker der phagozytisehen Funktion der Leukozyten. Daher unterscheidet sich dieses Mittel radikal von anderen auf diesem Gebiet bekannten Arzneimitteln (d. h. nicht-steroiden entzündungshemmenden Mitteln) nicht nur aufgrund seiner chemischen Struktur, sondern auch wegen seines einzigartigen pharmakologischen Profils. Fetner ist es nützlich als neuartiges Immunisierungsreaktionen unterdrückendes Mittel aufgrund seiner spezifischen Fähigkeit, eine reversible Atrophie lyinphoider Gewebe ohne Beeinträchtigung des Knochenmarks und der Differentialzählung der Blutkörperchen einzuleiten oder herbeizuführen. Es ist daher besonders nützlich bei der Behandlung von Leukämie und gewissen hyperlymphozytischen Zuständen, wie z. B. der Hodgkin'schen Krankheit und dgl. Dementsprechend findet das trans-lsomere von 2-Chlor-l l-(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-fb.e]-oxepin eine dreifache Anwendung als neuartiges nicht-steroides entzündungshemmendes Mittel, als ein für die Behandlung von Leukämie nützliches Mittel und als ein Immunisierungsreaktionen unterdrückendes Mittel zur Modifizierung der Immunitätsreaktion des Körpers bei Warmblütern, einschließlich des Menschen.
Gemäß dem Verfahren, das zur Isolierung des erfindungsgemäßen reinen trans-Isomeren angewendet wird, wird ein cis-trans-lsomerengemisch von 2-Chlor-
11 -(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin,
das vorzugsweise in Form eines Säureadditionssalzes durch die in der USA-Patentschrift 33 54 155 beschriebene modifizierte Wittig-Reaktion erhalten wurde, zur Isolierung des entsprechenden cis-isomeren dem Abtrennungsverfahren, das in der gleichzeitig laufenden USA-Patentanmeldung Serial Nr. 6 09 345, beschrieben wurde, unterworfen. Das auf diese Weise nach der Entfernung des cis-isomeren erhaltene wäßrige Filtrat wird danach bei niedrigen Temperaturen (etwa 0 bis 150C) gerührt, wobei eine zweite kristalline Menge an gemischtem Isomerem erhalten wird, die überwiegend aus trans-Isomeren besteht (d.h. >50% trans-lsomeres). Die weitere Umkristallisierung dieses Produktes aus 3 M wäßrigem Ammoniumchlorid, gefolgt von erneutem Aufschlämmen in siedendem Alkohol ergab dann das reine trans-lsomere des 2-Chlor-l 1 -(3-piperazinyl-propyIiden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepins in Form
eines kristallinen Säureadditionssalzes, das dem Säureadditionssalz des Ausgangsmaterials zumindest hinsichtlich chemischer Analysen entspricht
Wie bereits angegeben wurde, ist das erfindungsgemäße trans-Isomere entweder in Form der freien Base oder als pharmazeutisch akzeptables Säureadditionssalz, z. B. in Form des Dihydrochlorids, gut für die therapeutische Verwendung als entzündungshemmendes Mittel, als antileukämisches Mittel und als immunisierungsunterdrückendes Mittel geeignet. Beispielsweise wurde gefunden, daß trans-2-Chlor-!l-(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin in Form des kristallinen Dihydrochlorid-säureadditionssalzes (Schmelzpunkt 249—25 Γ C) die polymorphonukleare (PMN) Phagozytosis von Stärkekörnchen in vitro bei r> Konzentrationen von nur 1 χ 10-5M unterdrückt, und daher etwa zehnfach wirksamer sowohl als Indomethacin als auch als Phenylbutazon in dieser Beziehung ist
Darüber hinaus wurde gefunden, daß bei der durch Uratkristalle induzierten Synovitis, die der menschlichen gichtigen Arthritis in mancher Hinsicht ähnelt, trans-2-Chlor-11 -(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochlorid die Synoviadruckreaktion auf die Uratinjektion definitiv unterdrückt sowie die Leukozytenzahl der Synovia verringert, wenn es intravenös in einer Menge von 5 mg/kg oder intraperitoneal in einer Menge von 10 mg/kg oder sogar intraartikulär in einer Menge von 2 mg/Gelenk verabreicht wird.
Außerdem wurde gefunden, daß trans-2-Chlor-l l-(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin in Form des Dihydrochlorids auch eine spezifische Wirkung auf lymphoides Gewebe hat. Verabreichte man beispielsweise dieses Medikament oral in einer Menge · "; 30 mg/kg pro Tag 5 bis 24 Tage lang an Affen, so fand r. man klare Beweise für eine Atrophie der Follikel in der Milz und den mesenterischen Lymphknoten. Diese Veränderungen erweisen sich zudem bei Entzug des Medikaments als reversibel und sind denen ähnlich, die in der Vergangenheit für Mittel beschrieben wurden, die die Immunisierungsreaktion unterdrücken, wie Hydrocortison oder 6-Mercaptopurin. Das erfindungsgemäße trans-lsomere unterscheidet sich von den bekannten Verbindungen des letzteren Typs jedoch auffallend dadurch, daß es keine Veränderungen im Knochenmark 4> und bei der Differentialzählung der Blutkörperchen bei irgend einem der untersuchten Tiere verursacht. Dementsprechend findet das vorliegende trans-lsomere nicht nur bei der Behandlung von rheumatischer Arthritis Anwendung, sondern auch zur Linderung >o anderer hyperlymphozytischer Zustände wie der Hogkin'schen Krankheit usw.
Das hier beschriebene therapeutische Dibenzoxepin-Präparat kann einem Patienten entweder auf oralem oder parenteralem Wege verabreicht werden. Im ·>ί allgemeinen wird das trans-lsomere des 2-ChIor-l l-(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepins am zweckmäßigsten in Dosierungen von etwa 20 mg bis zu etwa 1,0 g pro Tag verabreicht, obgleich sich jedoch notwendigerweise in Abhängigkeit vom Gewicht des zu t>u behandelnden Patienten Abweichungen ergeben werden. Eine Dosierung im Bereich von etwa 0,3 mg bis etwa 15 mg/kg Körpergewicht pro Tag wird jedoch am zweckmäßigsten zur Erzielung wirksamer Ergebnisse angewendet. Es ist jedoch zu beachten, daß sich auch andere Abweichungen in dieser Beziehung ergeben können, die von der Art des zu behandelnden Lebewesens und seiner individuellen Reaktion auf das Medikament sowie vom besonderen Typ der gewählten pharmazeutischen Formulierung und der Zeitspanne sowie den zeitlichen Abständen der Verabreichungen abhängen. In einigen Fällen können Dosierungen unterhalb der unteren Grenze des oben angeführten Gesamtbereichs mehr als ausreichen, während in anderen Fällen möglicherweise noch etwas größere Dosen anzuwenden sind; dies kann jedoch mit Sicherheit geschehen, ohne daß irgendwelche wesentlichen schädlichen oder nachteiligen Nebenwirkungen bei dem Patienten auftreten, bei dem die Verabreichung erfolgt
Im Zusammenhang mit der Verwendung des erfindungsgemäßen trans-Isomeren zur Behandlung eines Patienten ist zu beachten, da3 dieses Isomere entweder allein oder in Kombination mit pharmazeutisch akzeptablen Trägern auf einem der vorstehend angegebenen Wege verabreicht werden kann, und daß diese Verabreichung sowohl in Einzeldosen als auch in Mehrfachdosen erfolgen kann. Insbesondere kann das neue erfindungsgemäße therapeutische Mittel in einer Vielzahl verschiedener Formen verabreicht werden, d. h. es kann mit verschiedenen pharmazeutisch akzeptablen inerten Trägern in Form von Tabletten, Kapseln, Pastillen, Rhomben, harten Bonbons, Pulvern, wäßrigen Suspensionen, injizierbaren Lösungen, Elixieren, Sirups und dgl. kombiniert werden. Zu derartigen Trägern gehören feste Verdünnungsmittel oder Füllstoffe, sterile wäßrige Medien und verschiedene nicht-toxische organische Lösungsmittel etc. Derartige oral zu verabreichende pharmazeutische Gemische können zudem auf geeignete Weise durch verschiedene Mittel des üblicherweise für einen derartigen Zweck verwendeten Typs gesüßt und/oder schmackhaft gemacht werden. Im allgemeinen ist das erfindungsgemäße therapeutisch wirksame Mittel in derartigen Dosierungsformen in Konzentrationen von etwa 0,5 bis etwa 90 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgemisch anwesend, d. h. es ist in Mengen anwesend, die zur Bereitstellung der gewünschten Dosierungseinheit ausreichen.
Für die Zwecke der oralen Verabreichung können Tabletten verwendet werden, die verschiedene Träger wie Natriumeitrat, Calciumcarbonat und Dicalciumphosphat zusammen mit verschiedenen zerfallfördernden Mitteln wie Stärke, beispielsweise Kartoffelstärke oder Tapiokastärke, Alginsäure, und gewissen komplexen Silikaten sowie Bindemitteln wie Polyvinylpyrrolidon, Saccharose. Gelatine und Akazin enthalten. Außerdem sind Gleitmittel, wie Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat und Talkum oft für Tablettierungszwecke sehr nützlich. Feste Gemische eines ähnlichen Typs können auch als Füllstoffe in weich und hart gefüllten Gelatinekapseln verwendet werden, bevorzugte Materialien in diesem Zusammenhang sind auch Lactose und Milchzucker sowie hochmolare Polyäthylenglycole. Wenn wäßrige Suspensionen und/oder Elixiere für orale Verabreichung gewünscht werden, kann der wesentliche aktive Bestandteil in ihnen mit verschiedenen Süßstoffen oder Aromastoffen, Farbstoffen oder Farben und gewünschienfalls auch Emulsions- und/oder Suspensionsmitteln zusammen mit Verdünnungsmitteln wie Wasser, Äthanol, Propylenglycol. Gh i'in und verschiedenen Kombinationen dieser Mittel kombiniert werden.
Für die Zwecke der parenteralen Verabreichung können Lösungen des erfindungsgemäßen trans-Isomeren entweder in Sesamöl oder Irdnußöl oder in
wäßrigem Propylenglycol genauso verwendet werden wie sterile wäßrige Lösungen der entsprechenden wasserlöslichen pharmazeutisch akzeptablen Säureadditionssalze. Derartige wäßrige Lösungen sollten erforderlichenfalls auf geeignete Weise gepuffert werden, und das flüssige Verdünnungsmittel sollte zunächst mit ausreichend Kochsalz oder Glukose isotonisch gemacht werden. Diese speziellen Lösungen sind besonders geeignet für intravenöse, intramuskuläre und subkutane Injektionen.
Beispiel 1
25,4 kg Isomerengemisch von 2-Chlor-l l-(3-piperazinyIpropylide:i)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochlorid (60: 40-cis-trans-Mischung, die nach dem in der USA-Patentanmeldung Serial Nr. 6 09 345 eingehend beschriebenen Verfahren erhalten wurde) wurden in 231,68 Litern warmem Wasser von 53° C, das 37,2 kg Ammoniumchlorid enthielt (dies stellte eine 3 M wäßrige NH4CI-Lösung dar) gelöst. Die erhaltene Lösung wurde dann 30 Minuten lang bei der vorgenannten Temperatur gerührt und danach langsam innerhalb von 6 Stunden auf 400C abkühlen gelassen, wobei während der gesamten Abkühlungsdauer von Zeit zu Zeit gerührt wurde (d. h. Rühren in 30minütigen Abständen). Da sich zu diesem Zeitpunkt abtrennende kristalline Material (im wesentlichen reines cis-Isomeres) wurde dann durch Saugfiitration entfernt und das auf diese Weise erhaltene wäßrige Filtrat wurde gewonnen und anschließend für die Verwendung in der nächsten Verfahrensstufe in ein 378,54 Liter fassendes Gefäß gebracht.
Das wäßrige Filtrat wurde danach bei 5 bis 10°C über Nacht (etwa 16 Stunden lang) gerührt. Das sich dabei abscheidende kristalline Material wurde auf einem Saugfilter gesammelt und mit 26,5 Litern Aceton gewaschen. Die Trocknung an der Luft bis zur Erreichung eines konstanten Gewichts ergab dann 12,3 kg kristallines Produkt, das ;:u etwa 60% aus dem trans-Isomeren (Schmelzpunkt 2!0-2330C) bestand, wie eine Analyse durch Dünnschichtchromatographie unter Verwendung von Äthylacetat/Diäthylamin/Wasser (Volumenverhältnis 90 :15 :5) als Lösungsmittel für das System ergab.
7,5 kg der vorstehend genannten kristallinen Ausbeute an gemischten Isomeren (60% trans-Isomeres) wurde dann vierma' aus einer 3 M wäßrigen Ammoniumchloridlösung umkristallisiert und danach in etwa 37,91 siedendem Äthanol für die Dauer von 6 Stunden aufgeschlämmt. Die erhaltene kristalline Aufschlämmung wurde dann auf 25°C gekühlt und unter diesen Bedingungen weitere 24 Stunden ohne zusätzliches Rühren abgestellt. Die anschließende Sammlung dieser zweiten Ausbeute an Kristallen auf einem Saugfilter und anschließendes Waschen mit getrennten Mengen kalten Äthanols und Acetous ergab dann 100% reines trans-isomeres als Endprodukt. Nach Luft-Trocknung dieses letzteren Materials bis zur Erreichung eines konstanten Gewichts wurden schließlich 2,35 kg (14,3%) reines trans-2-Chlor-li-O ~iperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihyurochlorid mit einem Schmelzpunkt von 249 — 251 ° C erhalten.
Beispiel 2
Peritoneale Leukozyten von Kaninchen wurden nach einer Modifizierung des Verfahrens von Z. A. Cohn u. a., das in Journal of Experimental Medicine, Band 110, (1959), Seiten 419—443, beschrieben ist, erhalten, wobei Kaninchen der Rasse Neuseeland (New Zealand strain) verwendet wurden. Zwei Tage nach den Initaldosen (50 ml 0,1 %igen Glycogen intraperitoneal täglich für die Dauer von vier Tagen) wurde eine weitere Dosis von 250 ml injiziert Vier Stunden später wurde Hanksche Lösung (100 ml, die 5 mg Heparin enthielten) unter Verwendung einer perforierten Nadel Nr. 15 injiziert. Während die Nadel in ihrer Stellung blieb, wurde der Unterleib vorsichtig massiert und dann ließ man die
ίο Flüssigkeit daraus vorsichtig durch die Schwerkraft in einen eisgekühlten Behälter auslaufen. Die Leukozyten wurden dann mittels einer Zentrifuge bei 1000 U/Min. (40C) sedimentiert. Die erhaltene Masse wurde dann in einer Phosphatpufferlösung nach Krebs-Ringer (die 0,5 N Calciumchlorid enthielt) bei einem pH-Wert von 7,4 wieder suspendiert, so daß eine Konzentration von 5 χ 107 Zellen/ml erhalten wurde.
Die Wirkung des Medikamentes auf die Phagocytosis wurde nach dem Albumin-J131-Verfahren nach Y. H.
Chang, das in Experimental Cell Research, Band 54 (1969), Seite 42, beschrieben ist, bestimmt. 1,01 ml des Kaninchenserums mit einem pH-Wert von 7,4 und 1,0 ml polymorphkernige (PMN) Leukozytensuspension (5 χ 107 Zellen/ml) in Phosphatpuffer nach Krebs-Ringer wurden in eine 25 ml fassende Serumphiole pipettiert und anschließend wurden 0,2 ml der Medikamentlösung [entweder trans-2-Chlor-11-(3-piperazinyi-
propyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochlorid,
Phenylbutazon oder Indomethacin] oder im Falle des Blindversuchs 0,2 ml doppelt destilliertes Wasser zugesetzt. Die Phiole wurde dann in einen Inkubator mit Schüttelvorrichtung nach Dubnoff gesetzt, der auf 37°C und 80 Hin- und Herbewegungen pro Minute eingestellt worden war. Nach 30minütiger Inkubationszeit unter diesen Bedingungen wurden 0,4 ml einer Stärkesuspension (5 mg/ml, 6,7 χ 108 Stärkekörnchen pro mg enthaltend) in einem Phosphatpuffer nach Krebs-Ringer, der gekennzeichnetes menschliches Serumalbumin in einer Menge von ΙΟ,Ομ^ηιΙ und Glucose in einer Menge von 7,5 mg/ml enthielt, rasch der Phiole zugesetzt. Eine identische Lösung, bei der jedoch die Stärke fehlte, wurde einer anderen Phiole zugesetzt, die zur Kontrolle diente. Die Inkubation wurde dann weitere 30 Minuten fortgesetzt und danach beendet, 3 indem man die Phiole in Eis brachte.
Nachdem der Inhalt der Serumphiole nach dem Verfahren von Chang aufgearbeitet worden war, wurde die erhaltene Lösung dann unter Anwendung von üblichen Verfahren zur Scintillationszählung bei Flüssigkeiten auf Radioaktivität untersucht. Die auf diese Weise hinsichtlich der Hemmung der Phagocytosis erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
55 Verbindung Konzentration * M Hemmung
bo A I X 10 5 M 27
A I X 10 ' M 15
A 1 x 10 ' M 27
A 1 X 10 SM 16
h5 Phenylbutazon I X 10 5 M 3
Phenylbutazon 5 x 10 * M 7
Phenylbutazon 1 X 10 )8
Fortsetzung
Verbindung
Konzentration
Hemmung
Phenylbutazon
Phenylbutazon
Phenylbutazon
Indomethazin
Indomethazin
x ΙΟ"5 Μ
x IO 4 M
x 10 4 M
x 10"' M
x ΙΟ"4 Μ
21
24
21
6
23
Aus den in dieser Tabelle aufgeführten Daten ergibt sich eindeutig, daß trans-2-Chlor-ll-(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochlorid (A) eine deutliche Wirkung bei der Unterdrückung der polymorphonuklearen (PMN) Phagocytosis von Stärkekörnchen durch Leukozyten aufweist, wenn es in vitro bei einer Konzentration von nur 1 χ 10-5M getestet wird. Es wurde gefunden, daß die hemmende Wirkung dieses Isomeren etwa der des Phenylbutazon oder Indomethazin äquivalent ist, wenn die letzteren bei zehnmal so hohen Konzentrationen (d.h. jeweils 1 χ 10-4M) untersucht wurden.
Beispiel 3
Die intrasynoviale Injektion von Natriumuratkristallen in das Kniegelenk von anästesierten Hunden wurde nach dem von D. J. McCarthy u. a. in Journal of Experimental Medicine, Band 124 (1966), Seiten 99 -114 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von Bastardhunden beider Geschlechter als Versuchstiere durchgeführt. Dabei wurde eine Erhöhung des intrasynovialen Druckes und der Blutkörperchenzahl sowie eine Herabsetzung des pH-Wertes (also in vieler Hinsicht Ähnlichkeiten mit gichtiger Arthritis des Menschen) im Vergleich zu den Ergebnissen hervorgerufen, die bei Injektion einer Salzlösung nach genau dem gleichen Verfahren in das andere Knie erhalten wurden. Bei dem Versuch wurde trans-2-Chlor-ll-(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochlorid entweder intravenös oder intraperitoneal 30 Minuten vor der Uratinjektion verabreicht. Die Messungen der Synovialflüssigkeit erfolgten fünf Stunden später. Die Tiere wurden während der Versuchsreihe nur einmal verwendet.
Es wurde gefunden, dsß bei intravenöser Verabreichung von trans-2-Chlor-ll-(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochlorid in einer Menge von 5 mg/kg bzw. 10 mg/kg die durch Kristalle induzierte Synovitis beim Hund deutlich unterdrückt wurde. Wurde die Verbindung intraartikulär in einer Menge von 2 mg/Gelenk verabreicht, ergab sich ebenfalls eine Hemmung oder Herabsetzung der durch das Urat hervorgerufenen Reaktion des Synovialflüssigkeitsdruckes und der Leukozytenzahl der Synovialflüssigkeit, Trans-2-Chlor-l l-(3-piperazinyIpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochlorid unterdrückte auch die durch Kristalle hervorgerufene Synovitis (d. h. die Erhöhung des Synovialflüssigkeitsdruckes), wenn es intraperitoneal in einer Menge von 10 mg/kg verabreicht wurde, es verringerte jedoch unter diesen Umständen nicht die Konzentration von Leukozyten in dem Synovialexsudat
Beispiel 4
Die Wirkung eines Medikamentes auf die »Reverse Passive Arthus«-Reaktion (RPA) wurde auf die nachstehend beschriebene Weise unter Verwendung von normalen Ratten des Charles River Stamme; bestimmt. Den jeweils 200 bis 220 g wiegenden Ratter wurden intravenös 1,0 ml physiologische Kochsalzlö sung injiziert, die 2,5 mg Evansblau, 5,0 mg Eialbumir und 2,0 χ 106 CPM radioaktives Jod (J131) enthaltende· menschliches Serumalbumin enthielt (65—90 μΰ/ιτ^) worauf unmittelbar an zwei Stellen am Rücker intracutane Injektionen von 0,03 ml Kaninchen-Anti· Eialbuminantiserum folgten, das so verdünnt war, daß es 3,65 mg Antikörper/mg enthielt. Die Tiere wurden danr drei Stunden nach der Injektion getötet, und die Haul wurde durch Schälen entfernt. Die durch die blaue Farbe angezeigten Stellen der intracutanen Injektior wurden dann unter Verwendung eines 19,05 mrr Locheisen ausgestanzt. Ein Stück Haut in der Nähe dei Injektionsstelle wurde ebenfalls ausgestanzt und diente zur Kontrolle. Die Hautproben wurden dann in 5 m 10 N wäßriger Natriumhydroxidlösung durch 30minüti· ges Erhitzen des Systems auf einem Dampfbac hydrolysiert, und die Radioaktivität des erhaltener Hydrolysate wurde durch Zählung der gamma-Strahlung in einem Nuclear-Chicago Automatic Gamma Counting System, Modell Nr. 4230 bestimmt. Die Medikamente wurden intraperitoneal eine Stunde vor der Injektion der Farbstoff-Albumin-Lösung verabreicht Die auf diese Weise erhaltenen Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefaßt, in der die Wirkung von trans-Chlor-11-(3-piperazinylpropyIiden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochlorid (A) Indomethazin und Natrium-(Na)-salicylat auf die RPA-Reaktion bei verschiedenen Dosierungen dargestellt sind:
Verbindung Dosis Unterdrückung
(mg/kg) % ± SE
A 33 35+8
A 64 64 ± 4
A 64 47 ± 13
A 100 58 ± 14
Indomethazin 100 3± 12
Indomethazin 200 63 ± 3
Indomethazin 200 18± 7
Natrium-salicvlat 400 36+6
Aus den in dieser Tabelle angegebenen Daten ist klar ersichtlich, daß trans-2-Chlor-ll-(3-piperazinylpropyIiden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochlorid (A) eine hochgradige Verringerung der Arthus-Reaktion bewirkt, wenn es intraperitoneal in Mengen von 33 mg/kg, 64 mg/kg bzw. 100 mg/kg verabreicht wird. Es ist daher wirksamer als Indomethazin oder Natrium-salicylaL
Beispiel 5
Die Wirkungen von trans-2-Chlor-11-(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochIorid auf iymphoide Gewebe wurden an Bastardhunden bei Dosierungen von 12^5 mg/kg, 25 mg/kg bzw. 50 mg/kg und an Rhesusaffen bei Dosierungen von 3 mg/kg, 10 mg/kg bzw. 30 mg/kg in beiden Fällen bei oraler
Verabreichung untersucht. Die mesenterischen Lymphknoten wurden durch Probeexzision entnommen und histologisch untersucht, während eine Elektrophorese des Serums und der Blutbefund (d. h. Differentialzählung, Blutsenkungsgeschwindigkeit und Eosinophilzählung) wöchentlich erfolgte. Nach Abschluß dieser Behandlungsstufen wurden die Mandeln, die peripheren Lymphknoten. Thymus, Milz, Peyersche Haufen des Darms und das Knochenmark ebenfalls histologisch untersucht.
Beim Hund wurde nach histologischer Untersuchung gefunden, daß vor der Verabreichung durch Exzision gewonnene Proben der mesenterischen Lymphknoten nicht abnormal waren, daß jedoch nach siebentätiger Verabreichung (d.h. nach Behandlung mit trans-2-Chlor-11 -(3-piperazinylpropyliden)-6H-1 -dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochlorid) durch Exzision gewonnene Lymphknoten Follikel mit schlecht definierten Koronas und Keimzentren enthielten, die aus primitiven Retikulärzellen (Histiozyten) zusammengesetzt waren, welche eine cytoplasmische Vakuolisierung aufwiesen, die auf Kohlehydrate, Protein und Fett negativ reagierte. Nach einer Verabreichungsdauer von 14 Tagen besaßen die Lymphknotenfollikel eine erhöhte Anzahl vakuolisierler Zellen in ihren Keimzentren bei Verlust, d. h. einer auffälligen Abwesenheit ihrer jeweiligen Koronen. Lymphknoten, die nach 21tägiger Dosierung durch Exzision erhalten wurden, wiesen ebenfalls ausgeprägte histologische Veränderungen auf, die spezifisch aus deutlichen Haufen übermäßig vakuolisierter Histiozyten in der gesamten Cortex in Verbindung mit der Abwesenheit jeder erkennbaren corticalen Follikel mit ihren jeweiligen Koronen sowie der Anwesenheit verschiedener, die Medullarsinus einnehmender vamoüsierter Histiozyten bestehen. Die 28 Tage nai.n der oralen Verabreichung untersuchten Knoten unterschieden sich nur quantitativ von den nach 21 Tagen untersuchten Knoten. Wurde jedoch die Verabreichung des Medikaments für die Dauer von 2 Wochen ausgesetzt, konnten wieder bedeutsame Veränderungen in den Follikeln beobachtet werden, d. h. die während der Verabreichung beobachteten vakuolisierten Zellen in den Keimzentren waren weniger geworden, und die üblichen großen kernhaltigen Erytrozyten (blast cells), die in den normalen Keimzentren sitzen, wurden wieder beobachtet. Während der gesamten Untersuchung waren die Differentialzählungen der Blutzellen bei allen untersuchten Tieren stets normal.
Bei Affen, die trans-2-Chlor-l 1-(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochlorid oral (in Kapseiforrn) in einer menge von 30 mg/kg pro Tag 5 bis 24 Tage lang erhielten, wurden deutliche histologische Veränderungen in der Milz und in den mesenterischen Lymphknoten dieser Tiere festgestellt Diese speziellen Veränderungen in den Follikeln bestanden in einer Verringerung der Größe der Follikel sowie in einem offensichtlichen Verlust der Keimzentrumzellen und einer Verringerung der Größe und des zeliartigen Aufbaus der Koronen. Darüber hinaus wiesen 25% der Tiere ähnliche Veränderungen in den Follikeln der Milz und der mesenterischen Lymphknoten auf, nachdem das Medikament 34 Tage lang mit 10 mg/kg pro Tag oral verabreicht worden war.
In beiden Fällen wurde gefunden, daß diese Veränderungen des Iymphoiden Gewebes nach oraler Verabreichung von trans-2-Chlor-l l-(3-piperazinylpropyIiden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochlorid den Veränderungen ähneln, die für Immunitätsreaktionen
unterdrückende Mittel wie Hydrocortison oder 6-Mercaptopurin beschriebeil sind. Es wurde jedoch gefunden, daß das erfindungsgemäße irans-Isomere keine Veränderungen im Knochenmark oder der Differentialzählung der Blutkörperchen bei irgend einem der damit behandelten Tiere bewirkte und sich daher auffällig in diesem wichtigen Aspekt von den bekannten lmmunitätsreaktionen unterdrückenden Mitteln nach dem bisherigen Stand der Technik unterscheidet.
Beispiel 6
Ein trockenes festes pharmazeutisches Gemisch wurde hergestellt, indem man die folgenden Materialien in den angegebenen Gewichtsverhältnissen miteinander kombinierte:
trans-2-Chlor-11 -(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-
dihydrochlorid 50
Natriumzitrat 25
Alginsäure 10
Polyvinylpyrrolidon 10
Magnesiumstearat 5
Nach gründlichem Vermengen der trockenen Mischung wurden aus der erhaltenen Masse Tabletten gepreßt, die jeweils eine solche Größe haben, daß jede Tablette 50 mg des aktiven Bestandteils enthielten. Auf ähnliche Weise wurden auch andere Tabletten hergestellt, die 5, 10 bzw. 25 mg des aktiven Bestandteils enthielten, wobei lediglich in jedem Fall die geeignete Menge des trans-lsomeren verwendet wurde.
Beispiel 7
Ein trockenes festes pharmazeutisches Gemisch wurde hergestellt, indem man die folgenden Materialien in den nachstehend angegebenen Gewichtsverhältnissen kombinierte:
trans-2-Chlor-11 -(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepindihydrochlorid 50
Calciumcarbonat 20
Polyäthylenglycol, durchschn.
Molekulargewicht 4000 30
Die auf diese Weise hergestellte getrocknete feste Mischung wurde dann gründlich gerührt, so daß ein pulverförmiges Produkt erhalten wurde, welches völlig gleichförmig war. Dann wurden weiche elastische und hart gefüllte Gelatinekapseln, die dieses pharmazeutische Gemisch enthielten, hergestellt, wobei eine so große Merige de» Material» verwendet wurde, daß jede Kapsel 100 mg des aktiven Bestandteils enthielt.
Beispiel 8
Eine trans-2-Chlor-l l-(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin-dihydrochlorid enthaltende wäßrige Propylenglycoi-Lösung wurde hergestellt, indem man die genannte Verbindung in Propylenglycol-Wasser (Gewichtsverhältnis 1 :3) unter vorsichtigem Erhitzen löste. Die Menge der verwandten Verbindung war so bemessen, daß die erhaltene Lösung 5 mg des aktiven Bestandteils pro ml der Lösung enthielt. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurde die Lösung durch Filtrieren durch ein Seitz-Filter sterilisiert. Die auf diese Weise erhaltene sterile wäßrige Propylenglycoi-Lösung war dann für die intramuskuläre Verabreichung an Tiere geeignet

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Trans-2-Chlor-11 -(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin und seine pharmazeutisch akzeptablen Säureadditionssalze.
2. Verfahren zur Gewinnung von trans-2-Chlor-11 -(3-piperazinylpropyliden)-6H-dibenz-[b,e]-oxepin aus einem Gemisch der eis- und trans-Isomeren des Oxepins, dadurch gekennzeichnet, daß man
(a) das Oxepingemisch in Form des sauren Aminsalzes in einer wäßrigen Lösung eines Salzes der Formel MX löst, in der M Natrium, Kalium, Lithium, Ammonium, Monomethylammonium, Dimethylammonium oder Tetramethylammonium und X Chlorid, Bromid, Nitrat oder Sulfat bedeutet, wobei das verwendete Salz MX so ausgewählt wird, daß sein Anion X mit dem Anion des Aminsalzes identisch ist,
(b) das weniger löslich saure Aminsalz des cis-Isomeren aus der in Stufe (a) erhaltenen Lösung auskristallisiert und in kristalliner Form abtrennt und eine Lösung zurückläßt,
(c) das aus der Verfahrensstufe (b) erhaltene Filtrat abkühlt und von der Lösung ein kristallines Produkt abtrennt,
(d) das erhaltene kristalline Produkt der Verfahrensstufe (c) aus einer wäßrigen Ammoniumchloridlösung umkristallisiert und
(e) das erhaltene kristalline Produkt der Verfahrensstufe (d) in siedendem Äthanol aufschlämmt und nach Abkühlung das reine trans-lsomere als Kristalle gewinnt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Oxepin-Gemisch in Form des sauren Aminsalzes in der wäßrigen Salzlösung (Stufe (a)) bei einer Temperatur von 65 bis 70°C löst, das saure Amin des cis-isomeren durch Abkühlen des Gemisches aus Stufe (a) auf 20 bis 25°C kristallisiert (Stufe (b)), das Filtrat aus Stufe (b) auf O bis 15°C abkühlt (Stufe (c)) und das kristalline Produkt aus Stufe (c) in siedendem Alkohol aufschlämmt (Stufe
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