DE2124195C - Bearbeitungsstation - Google Patents
BearbeitungsstationInfo
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- DE2124195C DE2124195C DE19712124195 DE2124195A DE2124195C DE 2124195 C DE2124195 C DE 2124195C DE 19712124195 DE19712124195 DE 19712124195 DE 2124195 A DE2124195 A DE 2124195A DE 2124195 C DE2124195 C DE 2124195C
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- processing station
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Description
punkt in der Mitte 13 ist bei dieser Schwenkbewegung exakt an seinem Platz geblieben.
Das Kurbelgetriebe 10 ist als Doppelkurbelgetriebe ausgebildet, das acht Gelenke 16 bis 23 aufweist und
aus zwei parallel zueinander laufenden Kurbeln 24, 25 und ebenfalls parallel zueinander gerichteten Koppelgliedern
26, 27 besteht. Der Bearbeitungskörper 5 ist so an die Gelenke 22, 23 an den Enden der Koppelglieder
26, 27, die auf der einen Seite über die Gelenke 18, 20 hinausragen, angeschlossen, daß die
Verbindungslinie eine Parallele 28 zu den Kurbeln 24, 25 abgibt und durch die Mitte 13 der Bearbeitungsfläche 14 geht, die wiederum in eir.er Ebene 29 liegt,
in die auch die Achsen 30, 31 der Gelenke 16, 17 fallen. Das Koppelglied 26, das näher an den Gelenken
16, 17 des Gestells 15 liegt, ist als stabiler Träger 32 ausgebildet, der das Gewicht des Bearbeitungskörpers
5 im Gelenk 22 aufnimmt, während das Koppelglied 27 lediglich eine entsprechend schwächere
Führungsstange 33 abgibt. Per Träger 32 ist zwischen der Führungsstange 33 und dem Gestell 15
des Kurbelgetriebes 10 angeordnet. Die Kurbeln 24, 25 sind U-förmig mit unterschiedlich langen Schenkeln
34, 35 ausgebildet, in der Basis befinden sich jeweils die Gelenke 16, 17, die die Kurbeln 24, 25 mit
dem Gestell 15 verbinden. Das Koppelglied 26 ist in beiden Schenkeln 34, 35 der Kurbeln 24, 25 gelagert
(Gelenke 18, 19) für das Koppelglied 27 genügt die Lagerung jeweils in den Schenkeln 35 (Gelenke 20,
21).
Das Gestell 15 ist mit einem Ausleger 36 versehen, ar. dem eine Verstelleinrichtung 37 angreift, mit dem
der Bearbeitungskörper 5 über die Kurbel 25 bewegt wird. Die Verstelleinrichtung 37 besteht in der ersten
Ausführungsform (F i g. 1 bis 3) aus einer Gewindestange 38, die als einstellbares Verbindunpsteil im
Ausleger 36 und in einem Drehzapfen 39 der Kurbel 25 angelenkt ist. Die Achse des Drehzapfens 39 fällt
mit der Achse des Gelenkes 19 zusammen. Bei der ίο zweiten Ausführungsform nach Fig. 4 ist als Verstelleinrichtung
37 ein Druckzylinder 40 verwendet, der mit seinem einen Ende gelenkig am Ausleger 36
angeschlossen ist und dessen Kolbenstange 41 gelenkig mit der Kurbel 25 verbunden ist. Über diesen
Druckzylinder 40 kann die Scheibe 1 über eine entsprechende Steuerung während des Bearbeitungsvorganges
so geschwenkt werden, wie es die Oberfläche des zu bearbeitenden Werkstückes erfordert, eine
Bewegung des Gestelies ?", in horizontaler oder vertiao
kaier Richtung ist dazu IUc1H notwendig, da ja die
Mitte 13 der Bearbeitungsfläche 14 bei der Schwenkbewegung an ihrer Stelle verbleibt.
Zur Einstellung auf entsprechende Werkstücke kann der Bearbeitungskörper 5 nach oben oder unten
oder seitlich über einen Kreuzschlitten 9 verstellt werden, das Gestell 15 ist dazu als Schlitten 42 ausgebildet,
der in vertikaler Richtung gleiten kann, dieser Schlitten sitzt auf einem weiteren Schlitten 43, der am
Ständer 6 angeordnet ist und eine Horizontalbewegung zuläßt.
Hierzu i Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Bearbeitungsstation mit einem, über ein stellbares Verbindungsteil gebildet ist und das Gestell
Ku1 beigetriebe und ein Gestell mit einem Ständer 5 über einen an sich bekannten kreuzschlitten parallel
verbundenen Bearbeitungskörper, der über ein und senkrecht zum Ständer beweg- und teststellbar
Befestigungsglied am Kurbelgetriebe angelenkt ist. Dadurch kann der Bearbeitungskörper an beheist,
bei welchem die Kurbelarme durch eine Ver- bigen Punkten seiner Bewegungsbahn Denarren, er
stelleinrichtung in unterschiedliche Winkellagen kann darüber hinaus parallel und senkrecht zum
bringbar sind, dadurchgekennzeichnet. io Ständer geführt werden. Erst durch di-.se Ausbildung
daß bei Verwenden eines durch eine Schleif- oder der Bearbeiiungsstation können feinfühlige bearbei-Polierscheibe
(1) gebildeten und von einem An- tungsvorgänge, das sind Schleif- und Poliervorgang:
triebsmotor (2) angetriebenen Bearbeitungskörper an Werkstücken, durchgeführt werden. Auch kann
(5) die Verstelleinrichtung durch ein an einem ein breites Werkstück bearbeitet werden bei dem
Kurbelarm (25) des Kurbelgetriebes (10) einer- 15 eine konstante Neigungseinstellung der Schleif- oder
seits und einem Ausleger (36) des Gestells (15; Polierscheibe des Bearbeitungskorpers erforderlic:·.
andererseits gelenkig angelenktes auf unterschied- ist. Auch kann die Schleif- oder Polierscheibe beson
liehe Entfernungen "zwischen den Anlenkpunkten ders einfach vom Werkstück abgehoben und wieder
einstellbares Verbindungsteil (38; 40, 41) gebildet aufgesetzt werden, sie läßt sich auch einfach und g.
ist un^ das Gestell (15) über einen an sich be- ao nau unterschiedlichen Neigungen der zu bearbeiten
kannten Kreuzschlitten (9) parallel und senkrecht den Werkstückoberflächen anpassen. Dies laßt sicp
zum Ständer (6) beweg- und feststellbar ist. besonders einfach durchführen, wenn gemäß vorteil
2. Bearbeitungscation nach Anspruch 1, da- hafter Ausgestaltungen der Erfindung die Versteuern
durch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung richtung als Gewindestange ausgebildet ist oder au·.
(37) als Gev:ndestange (38) ausgebildet ist. a5 einem Druckzylinder besteht. Sowohl die Gewinde
3. Bearbeitungsstation nach Anspruch 1, da- stange als auch der Druckzylinder lassen besonder
durch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung feinfühlige Bewegungen zu.
(37) aus einem Druckzylinder (40) besteht. Die Erfindung ist nachfolgend an Hand zweier r<
der Zeichnung dargestellter Ausführungsformen eine
30 Bearbeitungsstation näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht der ersten Ausführungsform von der Seite,
Die Erfindung betrifft eine Bearbeitungsstation mit F i g. 2 eine Draufsicht hierzu,
einem über ein Kurbelgetriebe und ein Gestell mit F i g. 3 eine Ansicht dazu von vorn und
einem Ständer verbundenen ßearbeitungskörper, der 35 F ig. 4 eine Ansicht des Verstellgliedes für die Ver
über ein Befestigungsglied am Kurbelgetriebe ange- stellung des Kurbelgetriebes in der zweiten Ausfüh
lenkt ist, bei welchem die Kurbelr.me durch eine rungsform.
Verstelleinrichtung in unterschiedliche Winkellagen Bei der dargestellten Bearbeitungsstation handelt
bringbar sind. "" es sich um eine Schleif- iv.d Poliereinheit, bei der
Bei einer bekannten Bearbeitungsstation dieser 40 eine Schleif- oder Polierscheibe 1 von einem An-Art
(deutsche Patentschrift 883 083) sind als Bear- triebsmotor 2 angetrieben ist. Diese Scheibe 1 und
bettungskörper Schneidbrenner vorgesehen, die mit- der Antriebsmotor 2, entsprechende Kraftübertrctels
des Kurbelgetriebes aus einer Anfangsstellung in gungsglieder 3 und ein Befestigungsglied 4 bilden
eine Endstellung schwenkbar sind, in der das Gesteil eine kompakte Baueinheit, die als Bearbeitungskörzusammen
mit dem Kurbelge.»riebe und den daran an- 45 per 5 bezeichnet ist. Die Achse 7 der Scheibe 1
gelenkten Bearbeitungskörpern vom Ständer abge- liegt parallel zur Achse 8 des Antriebsmotors, der als
hoben wird, um einen Werkstückwechsel zu ermög- Elektromotor unmittelbar an das Befestigungsglied 4
liehen. Die mit dieser Beaibeitungsstation erzielbare angeflanscht ist. Die Kraftübertragungsglieder 3 beGenauigkeit
reicht gegebenenfalls für mit Schneid- stehen aus Riemen, Ketten, Gelenkwellen od. dgl., die
brennern arbeitende Schneidvorrichtungen aus, für 5° Scheibe 1 ist über eine nicht näher dargestellte Trag-Bearbeitungsvorgänge
mit einer Schleif- oder Polier- einrichtung gelagert, die am Befestigungsglied 4 fest
scheibe und der daran vorzunehmenden genauen Zu- angeordnet ist. Anstatt mit einer Scheibe 1 kann der
Stellung ist diese bekannte Bearbeitungsstation nicht Bearbeitungskörper 5 auch beispielsweise als Schleifverwendbar.
band-Dreieckslauf oder als Mitlaufcinrichtung ausge-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 55 führt sein, ebenso ist es möglich, daß der Bearbei-
Bearbeitungsstation der genannten Art zu schaffen, tungskörper5 nicht mit einem Werkzeug versehen
deren Bearbeitungskörper besonders einfach unter- ist, sondern das Werkstück in einer entsprechenden
schiedliche Neigungen der zu bearbeitenden Werk- Aufnahmevorrichtung trägt, das an ein Werkzeug
stückoberflächen angepaßt werden und breite Werk- herangeführt werden soll.
stücke ohne Neigungsänderung überstreichen kann 6° Der Bearbeitungskörper 5 ist über ein Kurbelge-
und die äußerst einfach und genau verstellt und ins- triebe 10 mit einem Ständer 6, der fest auf einem
besondere einfach vom Werkstück abgehoben und Standsockel 12 steht, so verbunden, daß die Scheibe 1
wieder aufgesetzt werden kann. um die Mitte 13 der Bearbeitungsfläche 14 ge-
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, schwenkt werden kann, ohne daß das Gestell 15 des
daß bei Verwenden eines durch eine Schleu- oder 65 Kurbelgetriebes 10 relativ zum Ständer 6 bewegt wer-
Polierscheibe gebildeten und von einem Antriebsmotor den muß. In der Fig. 1 ist gestrichelt dargestellt, wie
angetriebenen Bearbeitungskörper die Verstelleinrich- der Bearbeitungskörper 5 um 90° geschwenkt worden
tung durch ein an einem Kurbelarm des Kurbelge- ist, die Scheibe 1 liegt jetzt horizontal, der Eingriffs-
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712124195D DE2124195B1 (de) | 1971-05-15 | 1971-05-15 | Bearbeitungsstation |
| IT2390072A IT956252B (it) | 1971-05-15 | 1972-05-04 | Dispositivo per smerigliare rispet tivamente per lucidare |
| CH676872A CH548263A (de) | 1971-05-15 | 1972-05-08 | Vorrichtung zum schleifen oder polieren. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2124195C true DE2124195C (de) | 1973-08-02 |
Family
ID=
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