DE2123727A1 - Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Trennen und Zählen unterschiedlicher Münzen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Trennen und Zählen unterschiedlicher MünzenInfo
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Description
Werner F. Westermann, 3330 Pensa Drive, Falls Church, Virginia 22041/USA ____^_
Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Trennen und Zählen unterschiedlicher Münzen
Die Erfindung betrifft ein Arbeitsverfahren an einer Vorrichtung zum selbsttätigen Trennen und Zählen
unterschiedlicher Münzen, bei der die Münzen nach ihrer Vereinzelung zwangsweise entlang einer Führungsbahn
bewegt, in die unterschiedlichen Münzsorten getrennt und die Münzen jeder Sorte gezählt werden,
sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
.
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Bei derartigen bekannten Vorrichtungen gelangen die Münzen nach ihrer Vereinzelung, beispielsweise unter
Verwendung einer Lochscheibe, zum Erfassen einzelner Münzen aus einem Sammelbehälter, auf eine Führungsbahn,
entlang der sie, beispielsweise durch Förderstifte eines endlosen Förderorgans in Band- oder Kettenform,
zwangsweise weitergeführt werden. Die Abzweigung der Münzen erfolgt dann beispielsweise durch
in ihrer Größe der jeweiligen Münzsorte angepaßte Fallschlitze, an die sich Auffangbehälter anschließen.
Nachteilig ist bei derartigen Vorrichtungen, daß die Münzen grundsätzlich erst hinter der Abzweigung gezählt
werden. Bei dem immer größer werdenden Bedarf, große Mengen an Münzen zu trennen und zu zählen, kommt
es jedoch, wenn man die Vorrichtungen schneller laufen läßt, dort zu Zählfehlern einmal dadurch, daß die
Münzen den Fühler zum Zählen in infolge ihrer unkontrollierten Fallbewegung unterschiedlichen Lagen passieren
und zum anderen dadurch, daß mehrere Münzen einer Sorte gleichzeitig am Zählftihler vorbeikommen.
An einer schnelleren Arbeitsweise sind die bekannten Vorrichtungen außerdem dadurch gehindert, daß die
Auffangbehälter für die einzelnen Münzsorten ausgewechselt werden müssen, wenn sie eine bestimmte Zahl
der ihnen zugeordneten Münzen enthalten. Dazu schaltet die Vorrichtung beim Erreichen der erforderlichen
Zahl einer Münzsorte selbsttätig ab, wobei jedoch nicht verhindert werden kann, daß sich noch weitere
Münzen unterwegs befinden, ohne daß sie bezüglich der Zählung kontrolliert würden. Man hat versucht,
diesem Problem dadurch abzuhelfen, daß die
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ORIGINAL INSPECTED
Vorrichtung bereits kurz vor dem Erreichen der gewünschten Zahl der Münzen einer Sorte abschaltet.
Dies bringt jedoch wiederum das Erfordernis mit sich, daß die restlichen Münzen bis zur vollen Zahl von
Hand eingegeben werden müssen. In beiden Fällen bleibt auf jeden Fall die Vorrichtung während eines Wechsels
eines Auffangbehälters für die übrigen Münzsorten unwirksam.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Möglichkeit
anzugeben, wie sich die aufgezeigten Mangel der bekannten Vorrichtungen vermeiden lassen. Dabei soll
im Hinblick auf das immer größer werdende Bedürfnis, große Mengen von Münzen zu trennen und zu zählen, die
Arbeitsgeschwindigkeit und Arbeitsgenauigkeit bezüglich der Zählung der Münzen erhöht werden. In Weiterbildung
der Erfindung soll außerdem dafür Sorge getragen sein, daß die Vorrichtung für alle übrigen
Münzsorten weiterarbeiten kann, während der Auffangbehälter für eine oder mehrere bestimmte Münzsorten
ausgewechselt wird, weil er die vorbestimmte Zahl von Münzen enthält.
Dabei liegt der Erfindung die Erkenntnis zugrunde, daß die bei den bekannten Vorrichtungen mit einer
Erhöhung ihrer Arbeitsgeschwindigkeit auftretenden Schwierigkeiten am Zählwerk praktisch ausschließlich
darauf beruhen, daß die Münzen bei ihrem Vorbeitritt am Zählftihler einer mehr oder weniger freien und damit
unkontrollierten Bewegung überlassen sind.
Ausgehend von einem Arbeitsverfahren der eingangs beschriebenen Art gelingt die Lösung dieser Aufgabe
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erfindungsgemäß dadurch, daß die Ermittlung der Zahl der Münsen jeder Sorte vörH rÄrer Abzweigung erfolgt.
Damit ist sichergestellt, daß die Münzen während ihres Weges gezählt werden, entlang dem sie sieh in
gegenseitig gleichmäßigem Abstand und bei gleicher Vorsehubgeschwindigkeit befinden, so daß Zählfehler
praktisch ausgeschlossen sind. Die Anordnung eines Fühlers mit angeschlossenem Zählwerk vor jeder Abzweigung
ist dazu ausreichendj, würde jedoch Umrechnungsarbeiten
erforderlich machen, da beispielsweise das erste Zählwerk die Zahl aller Torbeigeführten
Münzen angeben würde, während das nächstfolgende " Zählwerk nur noch die Zahl der Münzen angeben würde,
die nach dem ersten Zählwerk nicht abgezweigt worden sind, so daß man die Zahl der zuerst abgezweigten
Münzen nur durch die Differenz der Angaben zwischen
erstem und zweitem Zählwerk erhalten könnte.
Um derartige Reohenarbeiten überflüssig zu machen,
hat es sieh als besonders zweckmäßig erwiesen, daß der Durchtritt der Münzen vor vmä hinter jeder Abzweigung
mit Ausnahme der in Vorschubriohtung letzten
abgefüiilt wird9 daß der Impuls der Abfühlung
vor jeder Abzweigung für die Dauer jedes Münzdurchtrittes auf ein Halteglied und von dort auf ein Zählwerk
gegeben oder gelöscht wird, wenn die Münze während der Haltezeit dem hinter der Abzweigung angeordneten
Fühler einen Impuls erteilt, und daß der Fühler hinter der in Vorschubrichtung vorletzten Abzweigung
gleichzeitig alle Impulse auf ein Zählwerk gibt.
Durch diese Verfahrensweise wird an jeder Abzweigung
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die Zahl der dort abgezweigten Münzen unmittelbar ermittelt, indem der erste Fühler nur dann einen Impuls
auf das zugeordnete Zählwerk geben kann, wenn die betreffende Münze diesen Impuls nicht durch Anregung
des nächsten Fühlers wieder gelöscht hat, also nicht abgezweigt worden ist. Wird sie dagegen abgezweigt,
so verläßt sie den Einflußbereich des ersten Fühlers, ohne den zweiten Fühler anzuregen, so daß der
dem ersten Fühler erteilte Impuls auf das Zählwerk geht.
Für die letzte Münzsorte genügt es dagegen, wenn der der vorletzten Abzweigung nachgeschaltete Fühler dann,
wenn er angesprochen wird, gleichzeitig den auf den ihm vorgeschalteten Fühler ausgeübten Impuls vom Halteglied
löscht und das Zählwerk für die der letzten Abzweigung zugeordneten Münzen anspricht.
Hierzu ist eine Vorrichtung zweckmäßig, bei der mit Ausnahme der in Vorschubrichtung letzten Abzweigung
vor und hinter jeder Abzweigung für eine Münzsorte ein Fühlglied für die Münzen angeordnet ist und bei dem
der Abstand der Fühlglieder jedes derartigen Paares größer als der Durchmesser der der Abzweigung zugeordneten
Münzsorte, aber kleiner als der durch die Vorschubmittel gegebene, gleichbleibende Abstand der Vorder-
bzw. Rückseiten der Münzen untereinander ist. Dadurch ist sichergestellt, daß bezogen auf jede Abzweigung
der sich infolge des Münzdurchtrittes beim ersten Fühler auf dessen Halteglied befindliche Impuls gelöscht
wird, wenn die gleiche Münze noch vor einem Impuls durch die folgende Münze den zweiten Fühler erreicht,
und daß der Impuls vom
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Halteglied auf das Zählwerk geht, wenn die gleiche
Münze den zweiten Fühler nicht erreicht, das heißt
abgezweigt ist.
Münze den zweiten Fühler nicht erreicht, das heißt
abgezweigt ist.
In Weiterbildung des Erfindungsgedankens hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Münzen
jeder Sorte selbsttätig zum Sammelbehälter zurückgefördert werden, wenn von ihnen eine vorherbestimmte
Zahl abgezweigt ist. Dadurch kann die Vorrichtung weiterarbeiten, obwohl bezüglich einer Münzsorte die vorbestimmte
Zahl im Sammelbehälter angelangt ist, so
daß sich mit dem Auswechseln des gefüllten Sammelbehälters keine Stillstandszeit für die Vorrichtung
bzw. für das Sortieren und Zählen der übrigen Münzsorten ergibt.
daß sich mit dem Auswechseln des gefüllten Sammelbehälters keine Stillstandszeit für die Vorrichtung
bzw. für das Sortieren und Zählen der übrigen Münzsorten ergibt.
Zweckmäßigerweise ist dazu der Abzweigung für jede
Münzsorte eine weitere Abzweigung für diese Sorte
nachgeordnet, es mündet diese weitere Abzweigung
auf ein im Sammelbehälter auslaufendes Fördermittel, es ist jede erste Abzweigung schließbar und dabei
gleichzeitig jede zweite Abzweigung offenbar und es erfolgt das Schließen der ersten und das Öffnen der zweiten Abzweigung durch das zugeordnete Zählwerk
mit dem Erreichen der vorbestimmten Münzzahl.
Münzsorte eine weitere Abzweigung für diese Sorte
nachgeordnet, es mündet diese weitere Abzweigung
auf ein im Sammelbehälter auslaufendes Fördermittel, es ist jede erste Abzweigung schließbar und dabei
gleichzeitig jede zweite Abzweigung offenbar und es erfolgt das Schließen der ersten und das Öffnen der zweiten Abzweigung durch das zugeordnete Zählwerk
mit dem Erreichen der vorbestimmten Münzzahl.
Hier ist es besonders vorteilhaft, wenn das Schließen und Öffnen der Abzweigungen durch einen Hubmagneten
erfolgt und wenn das Fördermittel ein stetig umlaufendes Förderband ist.
Ist also bei einer Abzweigung die vorbestimmte Zahl von Münzen ermittelt, so wird diese selbsttätig und
sofort geschlossen und eine weitere, dieser nachge-
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schaltete Abzweigung geöffnet, über die die der ersten Abzweigung zugeordneten Münzen in den Sammelbehälter
zurückgelangen können, wobei die Vorrichtung im übrigen weiterarbeiten kann. Dabei kann es
durch den Umstand der wohldefinierten Beförderung der Münzen entlang der Führungsbahn sowie der Zählung
der Münzen vor ihrer Abzweigung nicht zu Fehlzählungen kommen·
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines Ausführungebeispieles
näher erläutert, das auf der Zeichnung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen:
Pig. 1 die schematische Darstellung einer bekannten Zähleinrichtung;
Pig. 2 die schematische Darstellung einer Zähleinrichtung nach der Erfindung und
Pig. 3 die vereinfachte Vorderansicht einer
Trenn- und Zählvorrichtung mit Münzrückförderung .
Beim gewählten Ausführungsbeispiel folgen auf der der Vereinzelung der Münzen beispielsweise durch eine
Lochscheibe nachgeordneten Führungsbahn 1 nacheinander
Fallschlitze 2 zur Abzweigung der Münzen einzelner Sorten, wobei als erstes der Fallschlitz für die Münzsorte
mit dem kleinsten Durchmesser und zuletzt der Fallschlitz für die im Durchmesser größten Münzen
kommt. Diese Anordnung ist bekannt und bedarf daher keiner näheren Erläuterung.
Wie üblich, werden die einen Fallschlitz 2 passierenden Münzen gezählt, wozu, wie aus der eche-
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matischen Darstellung in Pig. 1 ersichtlich, jedem Fallschlitz ein Fühlglied 3 nachgeschaltet ist, welches
die ermittelten Werte auf ein zugeordnetes Zählwerk gibt. Diese Anordnung bringt jedoch, wie eingangs
gesehildert, verschiedene Unzuträglichkeiten mit sichj die sich aber durch die erfindungsgemäße
Zähleinrichtung, wie sie in Fig. 2 schematisch dargestellt istj, völlig beseitigen lassen.
Auch danach gelangen die über die Führungsbahn 4 bewegten Münzen nacheinander zu Fallschlitzen 5 bis 8,
wobei der erste Fallsohlitz 5 für die Münzen mit dem
W kleinsten Durchmesser und der letzte Fallschlitz 8 für die Münzen mit dem größten Durchmesser bestimmt
ist. Tor und hinter jedem der Fallsehlitze 5 his 8
befinden sich Fühlglieder 9a, 9b, 10a, 10b und 11a, 11bj, deren Abstand jeweils so bemessen ist, daß er
größer als der Durchmesser der Münzen ist, die über den zugeordneten Fallschlitz 5 Ms 8 abgezweigt werden,,
jedooh kleiner als der Durchmesser der Münzen ist j die la Torseinbrichtung später abgezweigt
werden.
Diese Bemessung hat zur Folge, daß eine ein erstes Fühlglied 9a, 10a, 11a passierende Münze das nächstfolgende
Fühlglied 9b, 10b, 11b erreicht, bevor sie den Einflußbereich des ersten Fühlgliedes verlassen
hat, es sei denn, daß sie zwischen den Fühlgliedern abgezweigt wurde,
Terbindet man nun jedes erste Fühlglied 9a, 10a und 11a mit einem Zählwerk und schaltet dazwischen ein
Halteglied, welches die den ersten Fühlgliedern
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durch die Münzen gegebenen Impulse solange festhält, wie die jeweilige Münze sich am ersten Fühlglied befindet,
so kann man die weitere Schaltungsanordnung derart treffen, daß der auf dem Halteglied stehende
Impuls auf das Zählwerk weitergeleitet wird, wenn die Münze das erste Fühlglied verläßt, ohne das nachfolgende
Fühlglied erreicht zu haben, wenn sie also abgezweigt ist, daß aber der auf dem Halteglied stehende
Impuls gelöscht wird, wenn die Münze das dem ersten Fühlglied nachgeschaltete Fühlglied erreicht,
bevor sie das erste Fühlglied verlassen hat.
Dadurch werden an jedem Fallschlitz gerade die Münzen gezählt, die nur das erste Fühlglied passiert
haben und danach in den Fallschlitz gelangt sind, während alle die Münzen nicht erfaßt werden, die den
Fallschlitz passieren, ohne abgezweigt zu werden.
Für den letzten Fallschlitz 8 erübrigt sich eine derartige Anordnung von Fühlgliedern nebst ihrer beschriebenen
Schaltung mit einem Halteglied und einem Zählwerk, wenn man dafür Sorge trägt, daß das zweite
Fühlglied 11b des Fallschlitzes 7 nicht nur den auf dem Halteglied des Fühlgliedes 11a stehenden Impuls
löscht, wenn es von einer Münze erreicht wird, sondern daß es gleichzeitig auch ein angeschlossenes
Zählwerk betätigt.
Es ist erforderlich, die Auffangbehälter für die einzelnen Münzsorten auszuwechseln, wenn sie eine vorbestimmte
Zahl von Münzen enthalten. Fig. 3 zeigt eine Möglichkeit, wie dies bei einer Vorrichtung der beschriebenen
Art verwirklicht werden kann.
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212372?
In Fig, 3 ist ein Sammelbehälter 12 ersichtlich, in den die beispielsweise einem Warenautomaten entnommenen
Münzen geschüttet werden. Eine Lochscheibe 13 erfaßt die Münzen aus dem Sammelbehälter, vereinzelt
sie und gibt sie im Bereich des oberen Scheitels der Umlaufbahn auf eine Führungsbahn 14 ab, entlang der
die Münzen 15 in der beschriebenen Weise zwangsweise weiterbefördert werden, wobei zumindest ein Teil der
Münzen unter anderem den beispielhalber dargestellten Fallschlitz 16 für eine bestimmte Münzsorte passiert,
der, wie beschrieben, von Fuhlgliedern 17a und 17b, die zweckmäßigerweise als Lichtschranken ausgebildet
sind, begrenzt wird.
An den Fallschlitz 16 schließt sich ein Schacht 18 an, über den die bei 16 abgezweigten Münzen 15 in
einen Auffangbehälter 19 gelangen.
Hat nun der Auffangbehälter 19 die für ihn vorgesehene Zahl von Münzen erhalten und damit das an das
Fühlglied 17a angeschlossene Zählwerk die entsprechende Zahl registriert, so löst das Zählwerk, welches
nicht dargestellt ist, einen Hubmagneten 20 aus, der den Fallschlitz 16 beispielsweise mittels eines
einfachen Schiebers verschließt, wobei gleichzeitig das Zählwerk abgeschaltet wird.
Mit dem Verschließen des Fallschlitzes 16 geht ebenfalls durch die Tätigkeit des Hubmagneten 20 verursacht
die Öffnung eines weiteren Fallschlitzes 21 einher, der dem Fallschlitz 16 nachgeordnet und von
dessen Abmessungen ist. Durch den Fallschlitz 21 können nun die überzähligen Münzen, die am Fallschlitz
16 nicht mehr abgezweigt werden können, über
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einen Schacht 22 auf ein Förderband 23 gelangen, welches
sie wieder zurück in einen Sammelbehälter 12 bringt.
Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, daß die Trenn-
und Zählvorrichtung für alle Münzen mit Ausnahme derjenigen weiterarbeitet, die am Fallschlitz 16 abgezweigt werden
müßten, wodurch die Punktion der Vorrichtung lediglich für die dem Fallschlitz 16 zugeordnete Münzsorte unterbrochen-
wird.
Nach Auswechseln des Auffangbehälters 19 kann dann durch geeignete bekannte, nicht näher zu beschreibende Schaltmittel
die Bewegung des Hubmagneten 20 wieder rückgängig gemacht und damit der Fallschlitz 16 erneut geöffnet und
der Fallschlitz 21 wieder verschlossen werden.
Die anhand der Fig. 2 beschriebene Vorrichtung läßt sich einfach auch auf die Fälle anwenden, bei denen die Münzen
in bekannter Weise entlang dem Sortierweg durch Nocken etc abgewiesen werden, wobei zuerst die im Durchmesser größte
Münzsorte und zuletzt die kleinste Münzsorte ausgeworfen wird. Hier muß lediglich dafür Sorge getragen werden, daß
der Abstand der Fühlglieder an jeder Abzweigung untereinander größer als der Durchmesser der zugeordneten Münzsorte,
aber kleiner als der durch die Vorschubmittel gegebene, gleichbleibende Abstand der Vorder- bzw. Rückkanten
der Münzen untereinander ist, so daß der einem ersten Fühlglied erteilte Impuls gelöscht wird, wenn die betreffende
Münze das zweite Fühlglied erreicht, bevor die nächste Münze dem ersten Fühlglied einen Impuls erteilt, oder
aber auf das Zählwerk geht, wenn die Münze abgewiesen wurde, bevor sie selbst das zweite Fühlglied erreicht·
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Claims (10)
- Patentansprüche(Υ, Arbeitsverfahren an einer Vorrichtung zum selbsttätigen Trennen und Zählen unterschiedlicher Münzen, bei der die Münzen nach ihrer Vereinzelung zwangsweise entlang einer Führungsbahn bewegt, in die unterschiedlichen Münzsorten getrennt und die Münzen jeder Sorte gezählt werden,
dadurch gekennzeichnet," daß die Ermittlung der Zahl der Münzen jeder Sorte vor'/öftrer Abzweigung erfolgt. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchtritt der Münzen vor und hinter jeder Abzweigung mit Ausnahme der in Vorschubrichtung letzten abgefühlt wird, daß der Impuls der Abfühlung vor jeder Abzweigung für die Dauer jedes Münzdurchtrittes auf ein Halteglied und von dort auf ein Zählwerk gegeben oder gelöscht wird, wenn die Münze während der Haltezeit dem hinter der Abzweigung angeordneten Fühler einen Impuls erteilt, und daß der Fühler hinter der in Vorschubrichtung vorletzten Abzweigung gleichzeitig alle Impulse auf ein Zählwerk gibt.
- 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor jeder Abzweigung (5 bis 8) ein Fühlglied für die Münzen (15) angeordnet ist.209848/0073
- 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Ausnahme der in Vorschubrichtung letzten Abzweigung (8) vor und hinter jeder Abzweigung (5 "bis 7, 16) für eine Münzsorte ein Fühlglied (9a, 9b, 10a, 10b, 11a, 11b,-17a, 17"b) für die Münzen (15) angeordnet ist und daß der Abstand der Fühlglieder jedes derartigen Paares größer als der Durchmesser der der Abzweigung zugeordneten Münzsorte, aber kleiner als der durch die Vorschubmittel gegebene, gleichbleibende Abstand der Vorder- bzw. Rückkanten der Münzen untereinander ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Fühlglied eine Lichtschranke ist.
- 6. Arbeitsverfahren insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzen (15) jeder Sorte selbsttätig zum Sammelbehälter (12) zurückgefördert werden, wenn von ihnen eine vorbestimmte Zahl abgezweigt ist.
- 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig das zugeordnete Zählwerk abgeschaltet wird.
- 8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 6 oder 7, insbesondere an einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Abzweigung (16) für jede Münzsorte eine weitere Abzweigung (21) für diese Sorte nachgeordnet ist, daß die zweite Abzweigung auf ein im Sammelbehälter (12) auslaufendes Fördermittel (23) mündet,2098Λ8/0073daß jede erste Abzweigung schließbar und dabei gleichzeitig jede zweite Abzweigung offenbar ist und daß das Schließen der ersten und das Öffnen der zweiten Abzweigung durch das zugeordnete Zählwerk mit öem Erreichen der vorbestimmten Münzzahl erfolgt.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließen und Öffnen der Abzweigungen durch einen Hubmagneten (20) erfolgt.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 8f dadurch gekennzeich— net, daß das Fördermittel ein stetig umlaufendes Förderband (23) ist.209848/0073Leerseite
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