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DE2123788A1 - Gerät zum Redigieren oder Prüfen und Korrigieren - Google Patents

Gerät zum Redigieren oder Prüfen und Korrigieren

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Publication number
DE2123788A1
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DE
Germany
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memory
line
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gate
input
Prior art date
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Granted
Application number
DE19712123788
Other languages
English (en)
Other versions
DE2123788C2 (de
Inventor
Walter Gustaf; Heitmann Albert Wayne Jones George Michael; Thrailkill Howard Allen; Melbourne Fla. Fredrickson (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Harris Corp
Original Assignee
Harris Intertype Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Harris Intertype Corp filed Critical Harris Intertype Corp
Publication of DE2123788A1 publication Critical patent/DE2123788A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2123788C2 publication Critical patent/DE2123788C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/44Typewriters or selective printing mechanisms having dual functions or combined with, or coupled to, apparatus performing other functions
    • B41J3/50Mechanisms producing characters by printing and also producing a record by other means, e.g. printer combined with RFID writer

Landscapes

  • Controls And Circuits For Display Device (AREA)

Description

Gerät zum Redigieren oder Prüfen und Korrigieren.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät zum Redigieren oder Prüfen und Korrigieren und eignet sich inabesondere dazu, von einem Tastenfeld aus nicht-redigierten oder nicht-korrigierten Text zu redigieren oder Korrekturänderungen vorzunehmen, wobei der Text beim Redigieren oder Korrigieren als Bilddarstellung angezeigt wird. Der fertig redigierte oder korrigierte Text kann dann als Eingabe für einen Rechner oder einen automatischen Typensetzer verwendet werden.
Der Erfindung liegt folgende Aufgabenstellung zugrunde» Es soll ein neuartiges und verbessertes Gerät zum Redigieren oder Prüfen und Korrigieren geschaffen werden, das bezüglich der verschiedenen, mit dem Gerät durchführbaren Textänderungen außerordentlich anpassungsfähig ist.
Weiterhin soll ein derartiges Gerät mit einem Wiederholungsspeicher geschaffen werden, aus dem die Sichtanzeige des zu redigierenden oder korrigierenden Texts entnommen wird,
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axel Hansmann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
wobei der Speicher die niedrigen Kosten eines dynamischen Schieberegisters für hohe Datenspeicherkapazität und die Flexibilität eines kleineren Speichers mit beliebigem Zugriff vereinigt, in dem die Änderungen durchgeführt werden·
Es soll weiterhin ein neuartiges und verbessertes Gerät zum Redigieren oder Prüfen und Korrigieren geschaffen werden, das neuartige Vorrichtungen enthält, um die mehrzellige Textanzeige nach oben oder unten zu verschieben.
Es soll weiterhin ein neuartiges und verbessertes Gerät zum Redigieren oder Prüfen und Korrigieren geschaffen werden, bei dem jeder beliebig ausgewählte Block aus redigiertem oder korrigiertem Textmaterial an ein Ausgabegerät, etwa einen Stanzer, übertragen und gleichzeitig im Wiederholungsregister gelöscht werden kann.
Die Erfindung läßt sich folgendermaßen zusammenfassent Mit der vorliegenden Erfindung läßt sich von einer Tischtastatur aus Textmaterial j, etwa Zeitungsdruck redigieren oder Prüfen und Korrigieren 9 wobei der Text auf dem Schirm einer Kathodenstrahlröhre angezeigt wird. Der codierte Text läuft in einem Wiederholungsspeicher um, der aus einem dynamischen Schieberegister hoher Kapazität und einem kleinen Speicher mit beliebigem Zugriff besteht, in dem die verschiedenen Redigierungs- oder Korrekturänderungen vorgenommen werden. Der auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre angezeigte Text kann beim Redigieren jeweils um eine Zeile nach oben oder unten verschoben werden. Jeder beliebige Block von Textmaterial kann an ein Ausgabegerät, etwa einen Stanzer, übertragen und gleichzeitig im Wiederholungsregister gelöscht werden.
Es folgt nun eine Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnungen.
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Figur 1 ist ein schematisches Bloekdiagramm einer Anlage, die das vorliegende Gerät darstellt.
Figur 2 zeigt Einzelheiten der Anlage aus Figur 1.
Figur 3 zeigt sehematiseh den Schaltungsaufbau des vorliegenden Geräts, um jede Zeile des angezeigten Texts genau vor jenem Wort zu beenden, das über das Zeilenende hinausragen würde.
Figur 4 zeigt schematisch den Schaltungsaufbau des vorliegenden Geräts, um an einem beliebigem Punkt in angezeigten und zu redigierenden Text einen Buchstaben oder ein Zeichen einzufügen oder Überzutippen oder aber einen Zeiger einzufügen.
Figur 5 ist ein Taktzeitdiagramm für den Zeicheneinfüge-Betrieb.
Figur 6 zeigt schematisch den Schaltungsaufbau des vorliegenden Geräts, um auf dem angezeigten und zu redigierenden Text verschiedene Streichungen vorzunehmen*
Figur 7 ist ein Tektzeitdiagramm für den ZeichenStreichungsbetrieb·
Figur 8 ist ein Taktzeitdiagramm für den Zeilenstreichungsbetrieb.
Figur 9 ist ein Taktzeitdiagramm für den Betrieb zum Übertippen von Zeichen.
Figur 10 zeigt schematisch das Adressenregister und den Adressen-Multiplexer für den Speieher mit beliebigem Zugriff bei dem vorliegenden Gerät,
Figur 11 ist ein Haupttaktzeitdiagramm das die Hftuptzeitgeber1-signale des vorliegenden Geräts zeigt«
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Figur 12 ist eine schematische Darstellung eines Teils des Eingangs-Multiplexers für den Speicher mit beliebigem Zugriff bei dem vorliegenden Gerät.
Figur 13 zeigt schematisch den Schaltungsaufbau des vorliegenden Geräts, um die Datenausgabe des Umlaufspeichers an einen Ausgangsstanzer anzulegen, während gleichzeitig die an den Stanzer übertragenen Daten im Speicher gelöscht werden.
Systemübersicht
In Figur 1 ist eine vollständige Anlage zur Darstellung der vorliegenden Erfindung gezeigt und enthält ein Dateneingabegerät in Form eines Streifenlesers 20 und einen Tastenfeldapparat 21. Die entsprechenden Ausgaben des Streifenlesers und Tastenfeldapparats sind über eine Zwischenelektronik 22 mit dem Eingang eines Wiederholungsspeichers 23 verbunden und werden von einer Zeitgeber- und Steuerlogik 24 gesteuert.
Der Streifenleser 20 liest einen herkömmlichen 6-Spur-Lochstreifen, auf dem sich der unredigierte und unkorrigierte Text befindet, der von einem Bedienungsmann unter Verwendung des erfindungsgemäßen Geräts redigiert und korrigiert werden soll. Dieser Text kann Zeilenausschluß, d. h. abgeglichene Zeilenlänge, haben, wie z. B. der von Nachrichtenagenturen, etwa Associated Press oder United Press International, gelieferte Zeitungstext j oder aber er liegt ohne Zeilenausschluß vor, und zwar als blind getippter Streifen vom lokalen Druck.
Die Zwischenelektronik 22 hat für die Ausgabe des Streifenlesers 20 zwei Hauptfunktionen zu erfüllen; nämlich:
(1) sie empfängt 6-Bit-Zeichen, die der Streifenleser gelesen hat, und gibt diese Zeichen in den Wiederholungsspeicher 23;
(2) sie sondert spezielle Codes aus, etwa solche für Zeilenausschluß, die ebenfalls auf dem lochstreifen vorhanden
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sind, so daß diese speziellen Codes nicht an den Wiederholungsspeicher übertragen werden.
Der Tastenfeldapparat 21 wird durch den Bedienungsmann des vorliegenden Redigiergeräts von hand bedient und erzeugt individuell binär codierte alphanumerische Zeichen und spezielle Fumctions-Codes. Der Tastenfeldapparat selbst codiert die ausgewählten alphanumerischen Zeichen in herkömmlichen 6-Bit-Code, der dann durch die Zwischenelektronik 22 an den Wiederholungsspeicher übertragen wird. Jede spezielle Funktionstaste des Tastenfeldapparats betätigt einen Schalter, der einen Gleichstrom erzeugt, den die Zwischenelektronik dann vor der Übertragung an den Wiederholungsspeicher codiert. Hierfür enthält die Zwischenelektronik 22 eine Codierungslogik, die im einzelnen nicht näher erläutert wird, da sie zum besseren Verständnis der Erfindung nicht erforderlich ist.
Der Wiederholungsspeicher 23 enthält einen Umlaufspeicher mit relativ großer Kapazität in Form eines dynamischen Schieberegisters 26 und einen Speicher mit beliebigem Zugriff - im folgenden kurz "Zugriffsspeicher" 27 genannt — , der sehr viel kleinere Kapazität hat. Alle Dateneingaben für den Wiederholungsspeicher 23 gelangen über einen Eingangsmultiplexer 46, der durch einen Adressenmultiplexer 67 gesteuert wird, in den Zugriffsspeicher 27, und die so eingegebenen Daten werden in den Umlaufspeicher 26 zurückgespeist. Das Auslesen der Daten aus dem Wiederholungsspeicher erfolgt am Ausgang des Umlaufspeichere 26.
Das dynamische Schieberegister 26 hat Speicherelemente, die vorzugsweise Metalloxydhalbleiter (MOS) sind (MOS = metal oxyde semiconductor) f und kann 2000 oder mehr 8-Bit-Codes speichern. Das Schieberegister läuft kontinuierlich um, damit die Zeichen auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre 28
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mit einer Wiederholungsgeschwindigkeit von 60/Sekunde angezeigt werden können, wie noch näher erläutert wird. ■
Der Zugriffsspeicher 27 ist über seinen Eingangsmultiplexer adt dem Ausgang des dynamischen Schieberegisters 26 verbunden und hat eine Speicherkapazität von 32 8-Bit-Codes. Der Zugriffsspeicher 27 und das Schieberegister 26 ermöglichen ein Redigieren des unredigierten Texts, der vom Streifenleser 20 eingegeben wurde und im Wiederholungsspeicher umläuft; das Redigieren erfolgt über den Tastenfeldapparat 21 und besteht z. B. darin, daß ein Zeichen vom Tastenfeld aus an der gewünschten Stelle im Text fortgelassen und/oder eingefügt wird. " Jede der 32 Speicheradressen oder Zeichenpositionen im Zugriffsspeicher 27 kann unter Steuerung der Zeitgeber- und Steuerlogik 24 erreicht oder erfaßt werden. Die Korrekturänderung erfolgt also tatsächlich im Zugriffsspeicher 27, woraufhin dann der geänderte Text über eine Rückkopplungsleitung 29 in das Schieberegister 26 zurückgeführt wird, so daß der beim nächsten Arbeitszyklus auf dem Bildschirm gezeigte Text jede im vorhergehenden Zyklus durchgeführte Änderung enthält. Die Umlaufgeschwindigkeit der aufeinanderfolgenden Zeichen im Schieberegister 26 wird durch die Korrektureingaben in den Zugriffsspeicher 27 nicht geändert.
Der Ausgang des Schieberegisters 26 ist mit dem Eingang eines Zeichengenerators 30 verbunden, der die codierte Ausgabe des Schieberegisters in eine Pulsfolge umwandelt, die dazu dient, den Strahl der Elektronenstrahlröhre 28 ein- und auszuschalten. Der Zeichengenerator 30 enthält einen großen Nur-Lesespeicher. Der Zugriff zu diesem Speicher erfolgt über einen Zeichen-Code, der dafür sorgt, daß eine entsprechende eindeutige Pulsfolge erzeugt wird. Die Pulsfolgeausgabe vom Zeichengenerator 30 wird über einen Bildverstärker 31 an das Steuergitter der Kathodenstrahlröhre angelegt, um den Strahl in zeitlichem
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Zusammenhang mit der senkrechten und waagerechten Ablenkung des Strahls ein- und auszuschalten, wobei die senkrechte und waagerechte Ablenkung durch Ablenkschaltungen 32 erfolgt, die durch die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 gesteuert werden.
Die Ablenkschaltungen 32 erzeugen eine rechteckige Basterabtastung für jedes einzelne anzuzeigende, alphanumerische Zeichen. Sie Rasterabtastung besteht vorzugsweise aus einer Serie nebeneinanderliegender.aufrechter Auslenkungen. Während jeder senkrechten Auslenkung kann der Strahl vom Bildverstärker 31 ein- und ausgeschaltet werden, um ein senkrechtes gerades Liniensegment oder einen Strich des Zeichens zu erzeugen. Nach jeder senkrechten Auslenkung wird der Strahl bei seinem raschen Rücklauf zum unteren Ende der nächsten senkrechten Auslenkposition, die im Raster rechts daneben liegt, ausgeschaltet» Aufgrund des Abstands zwischen den Zeichen nimmt ersichtlicherweise das hierdurch gezeichnete Zeichen nicht die volle waagerechte Breite des Rasters ein, in dem das Zeichen liegt; deshalb wird der Strahl während jeder senkrechten Auslenkung ausgeschaltet, die nahe der rechten und linken Kante des Rasters auftritt.
Der Ausgang des dynamischen Schieberegisters 26 ist außerdem mit einer Stanzer-Zwischenelektronik 33 verbunden, die von der Zeitgeber- und Steuerlogik 24 gesteuert wird und vom Tastenfeldapparat 21 aus betätigt werden kann, damit der fertig redigierte Text vom Ausgang des Schieberegisters 26 zu einem Stanzer 34 gelangt. Die Zwischenelektronik 33 steuert die physikalische oder mechanische Arbeitsweise der Stanzelemente im Stanzer 34. Der vom Stanzer erzeugte, redigierte Ausgangsstreifen kann dann als Eingabe für einen automatischen Typensetzer bekannter Bauart verwendet werden, und zwar einschließlich aber nicht ausschließlich verschiedenen Arten von Licht-·, typensetzern und rechnergesteuerten Typensetzern.
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Die Reihenfolge der Vorgänge dieser Anlage und der Betrieb der verschiedenen Komponenten, soweit sie bisher beschrieben wurden, werden von der Zeitgeber- und Steuerlogik 24 gesteuert. Die Zeitgeber- und Steuerlogik erzeugt eine Haupttaktpulsfolge. Diese Taktpulsfolge dient zur Synchronisation der Geschwindigkeit, mit der der unredigierte Text vom Streifenleser 20 gelesen wird, und zur Bestimmung der Geschwindigkeit, mit der die Zeichen in das Schieberegister 26 eingegeben werden. Dadurch wird durch diese Haupttaktpulsfolge auch die Geschwindigkeit festgelegt, mit der der Streifenleser lesen muß, um diese Daten einzugeben. An der Ausgangsseite der Anlage sorgt fe die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 dafür, daß die redigierte Textinformation dem Streifenstanzer 34 mit derjenigen Geschwindigkeit zur Verfügung steht, mit der er die Daten aufnehmen muß. Die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 steuert auch die Eingabe der Daten in den Zugriffsspeicher 27, um Korrektur- und sonstige Änderungen durchzuführen? außerdem synchronisiert sie die analogen Ablenksignale, die die Ablenkschaltungen 32 an die ötrahlablenkelemente der Kathodenstrahlröhre liefern, und zwar bezogen auf eine Geschwindigkeit, mit der die digitalen Ein- und Ausschaltsignale des Strahls vom Signalgenerator 30 erzeugt werden, so daß die Zeichen an der richtigen Stelle auf der Bildfläche der Kathodenstrahlröhre erscheinen.
" Die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 enthält sämtliche fest verdrahtete integrierte Schaltkreislogik, die effektiv den Algorithmus darstellt, der die verschiedenen Eedigierfunktionen durchführt, die über den Tastenfeldapparat 21 eingegeben werden, d. h. die Art und Weise dee Zugangs zum Zugriffsspeicher 27, wie und wann Daten hinüber und herüber übertragen werden, etc.-Um beispielsweise ein Zeichen vom Tastenfeldapparat 21 in den Zugriffsspeicher 27 einzugeben, muß eine bestimmte Folge von ' Vorgängen gemäß jener logik erfolgen, die in der Zeitgeberund Steuerlogik 24 fest verdrahtet ist. Für jede gewünschte
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und mögliche Redigierfunktion ist also eine feste Folge von a-priori-Instruktionen in der Zeitgeber- und Steuerlogik 24 fest verdrahtet, die an den Zugriffsspeicher 27 abgegeben werden, um sicherzustellen, daß die gewünschte Eedigierfunktion durchgeführt wird.
Figur 2 zeigt ausführlicher eine Anlage, deren allgemeine Übersicht im Zusammenhang mit Figur 1 beschrieben wurde· In Figur 2 enthält der Umlaufspeicher 26 zwei dynamische Schieberegister 26a und 26b, die je eine Speicherkapazität von etwa 2000 Zeichen haben. Lediglich die Hälfte der Speicherkapazität des gesamten Umlaufspeiehers 26 aus Figur 2 ist jeweils der Kathodenstrahlröhre 28 .zugänglich. Beim "Aufwärtsverschieben", einer Betriebsart, die noch näher erläutert wird, können beispielsweise die aufeinanderfolgenden Textzeilen jeweils um eine Zeile nach oben verschoben werden, so daß, wenn eine Zeile am oberen Ende des Bildschirms verschwindet, eine neue Zeile am unteren Bildrand erscheint. Diese spezielle Betriebsart wird später noch näher erläutert.
Normalerweise gibt der Eingangsmultiplexer 46 den Ausgang des Schieberegisters 26a für den Zugriffsspeicher 27 frei. Wenn jedoch der Tastenfeldapparat 21 oder ein spezieller Instruktions-Code freigegeben wird, schaltet der Multiplexer 46 die normale Eingabe vom Schieberegister zum Zugriffsspeicher ab. Der Spezialzeichen-Decodierer 37 ist mit dem Schieberegister verbunden, um das Auftreten eines dieser speziellen Codes, etwa SOM, SOD, Block, Zeiger, S (Leerzeichen) oder S* (Zeilenende), am Ausgang des Schieberegisters abzutasten und ein entsprechendes Freigabesignal über die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 zum Eingang des Multiplexers 46 zu liefern.
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Der Adressenmultiplexer 67 steuert die Adresseneingabe in den Zugriffsspeicher 27 vom Schreibadressenregister 95» vom Leseadressenregister 200 und vom Übertrags-Schreibadressenregister 61, wie noch näher erläutert wird. Eine Vergleichsschaltung C, die im Zusammenhang mit Figur 10 näher erläutert wird, vergleicht die in den Registern 93 und 200 gespeicherten Zählungen. Normalerweise unterscheiden sich diese Zählungen um 30 Zählschritte j wenn sie jedoch übereinstimmen (was bei einer speziellen Redigierfunktion auftreten kann), wird diese Tatsache von der Vergleichsschaltung C festgestellt, die dann an die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 ein Steuersignal liefert, so daß die Steuerlogik für den Eest dieses speziellen Wiederholungszyklus jegliche weiterhin stattfindende Redigierungsfunktion unterbricht. Auch dies wird im Zusammenhang mit Figur 10 noch näher erläutert.
Eine Anordnung von Zeilenzählern 68 und Zeichernzählern 69 ist mit der Zeitgeber- und Steuerlogik verbunden, um die Position des Zeigers zu verfolgen, so daß festgestellt wird, wann diese Position in jedem Wiederholungszyklus erreicht wird, damit der gewünschte Redigierungsvorgang zu diesem Zeitpunkt durchgeführt werden kann.
Der Ausgang des Wiederholungsspeichers 23 ist über einen Ausgangsmultiplexer 420 mit dem Eingang des Zeichengenerators 30 verbunden. Der Zeichengenerator selbst enthält eine Adressensteuerung 421, einen Zeitgeber- und Steuerabschnitt 422, einen Nur-Ieseapeicher 423 und ein Schieberegister 424.
Ein Hauptoszillator 425 steuert die Taktzeit von Vorgängen im Streifenleser und in der Tastenfeld-Zwischenelektronik 22, die normale Umlaufsgeschwindigkeit im Wiederholungsspeicher 23, wobei die Zeitgebung der Vorgänge von der Zeitgeber- und Steuerlogik 24 gesteuert wird, und die Arbeitsweise des
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Zeitgeber- und Steuerabschnitts 422 im Zeichengenerator 30. Eine Taktpulssteuerung 426 und verschiedene Taktpulstreiber 427 werden von der Zeitgeber- und Steuerlogik betrieben, um verschiedene Taktsignale zur Steuerung des Umlaufs des Wiederholungsspeichers 23 zu schaffen·
Der erste Schritt, um die Redigieranlage für den Betrieb vorzubereiten, besteht darin, drei spezielle Codes in den Wiederholungsspeicher 23 einzugeben·, nämlich den Speicheranfangs-Code SOM (SOM = jStart £f memory), den Anzeigeanfangs-Code SOD (SOD = jitart £f display) und den Zeiger-Code. Diese speziellen. Codes werden eingegeben, sobald die Anlage eingeschaltet wird. Danach werden Zwischenraum- oder Leerzeichen-Codes in den Wiederholungsspeicher eingegeben, bis er voll ist. Die drei speziellen Codes identifizieren den Anfang des Speichers. Wenn diese Codes von der Zeitgeber- und Steuerlogik 24 abgetastet werden, steuert diese die Ablenkschaltungen 32, so daß der Kathodenstrahl an seine Anfangsposition nahe der oberen linken Ecke des Bildschirms der Kathodenstrahlröhre 28 gebracht wird. Da zu diesem Zeitpunkt sämtliche nachfolgenden Dateneingaben im Wiederholungsspeicher 23 Leerzeichen sind, bleibt der Kathodenstrahl während der folgenden Easterabtastung ausgeschaltet, bis er die gesamte Anzeigefläche des Bildschirms überquert hat.
Synchronisation mit der Spannungsversorgung
Als nächstes müssen die Umlaufgeschwindigkeit des Umlaufspeichers 26 und die Abtastgeschwindigkeit der Kathodenstrahlröhre 28 mit der Spannungsversorgung von 60 Hz synchronisiert werden, um ein störendes Flimmern der Kathodenstrahlröhre zu vermeiden. Wenn die Zählungen der SOD- und Zeilenzähler übereinstimmen {Block 173i Figur 2), erwartet eine 60-Hz-Abtastechaltung in der Zeitgeber- und Steuerlogik 24 (getrennt gezeigt iet Block *' 35 in Figur 2 ) einen Puls, der zu Beginn ;jeder Periode
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der Spannungsversorgung erzeugt wird. Ein solcher Puls muß irgendwann innerhalb der Periode von 16,7 Millisekunden nach der Übereinstimmung der SOD- und Zeilenzähler auftreten. Die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 unterbricht den Datenumlauf im Umlaufspeicher 26 für jeweils etwa 1 Millisekunde und wartet auf den 60-Hz-Synchronisationspuls. Der Umlaufspeicher hat eine Mindestumlaufgeschwindigkeit von etwa 1000 Zeichenpositionen pro Sekunde. Wenn der Speicher mit einer langsameren Geschwindigkeit umläuft, verliert er Daten, die eingegeben wurden.
Die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 verlangsamt also die Speicher-Umlaufgeschwindigkeit effektiv von einer normalen Umlaufgeschwindigkeit bei etwa 168.000 Zeichenpositionen pro Sekunde auf lediglich 1000 Zeichenpositionen pro Sekunde, bis der 60-Hz-Synchronisationspuls auftritt (was innerhalb von 16,7 Millisekunden nach dem Übereinstimmen der SOD- und Zeilenzähler der Fall sein muß). Während dieser Wartezeit verlangsamt die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 auch die Zeichenerzeugungsgeschwindigkeit des Kathodenstrahls (über die Ablenkschaltungen 52) auf 1000 Zeichen pro Sekunde, so daß die Strahlabtastgeschwindigkeit mit der Zeichenumlaufgeschwindigkeit im Umlaufspeicher 26 verträglich ist.
Während dieser anfänglichen Betriebsphase sind sämtliche P Zeichen im Wiederholungsspeicher 23, abgesehen von den drei speziellen Zeichen-Codes, Leerzeichen, so daß der Schirm der Kathodenstrahlröhre bis auf den Zeiger dunkel ist. Wenn der 60-Hz-Synchronisationspuls während eines speziellen Intervalls .von 1 Millisekunde auftritt, solange der Umlaufspeicher 26 von der Zeitgeber- und Steuerlogik 24 verlangsamt wird, wird das von der mit der Zeitgeber- und Steuerlogik 24 verbundenen Abtastschaltung 35 festgestellt. Die Steuerlogik bewirkt dann, daß der Umlaufspeicher 26 wiederum seine normale Umlaufge-
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schwindigkeit einnimmt und daß die Strahlablenkungaschaltung für die Kathodenstrahlröhre 28 ihre normale Abtastgeschwindigkeit aufnimmt, die mit der normalen Speicherumlaufgeschwindigkeit verträglich ist.
Für die zweite und jede folgende Zeile von Zeichen, die auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre angezeigt werden sollen, muß der Umlauf des Umlaufspeichers 26 für eine bestimmte Zeitdauer kurz unterbrochen werden, um den Rücklauf des Strahls vom Ende der vorherigen Zeile zum Anfang der neuen Zeile zu ermöglichen. Dieses Verzögerungsintervall ist jedoch nur ein Bruchteil einer Millisekunde. Diese Verzögerung wird dem Umlaufspeieher 26 durch die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 erteilt, und zwar gemäß einem speziellen Zeilenende-Code S* am Ausgang des UmlaufSpeichers 26. Nachdem dieser S -Code abgetastet ist, unterbricht die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 den Umlaufspeicher 26 für ein solches Zeitintervall, das gleich der vom Strahl benötigten Zeit ist, um zum Anfang der nächsten Zeile zu laufen.
Nachdem sämtliche Zeilen von Zeichen auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre angezeigt wurden, muß der Strahl von der unteren rechten Ecke des Schirms zum Anfangspunkt nahe der oberen linken Ecke zurücklaufen. Während dieses RücklaufIntervalls unterbricht die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 wiederum den Umlauf des UmlaufSpeichers 26.
Der Ausgang des Umlaufspeichers 26 ist über die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 mit einem Zeichenzähler 36 (Figur 2) verbunden, der voi!i Umlaufspeicher einen Eingangspuls für jede aus dem Speicher ausgelesene Zeichenposition empfängt (wobei zu dieser Zeit nur Leerzeichen gelesen werden). Der Zeichenzähler beginnt nach einer bestimmten Anzahl von Pulsen, die der Anzahl der in einer waagerechten Zeile des Bildschirms der Kathodenstrahlröhre vorhandenen, aufeinanderfolgenden Zeichenpositionen
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entspricht, einen neuen Zählzyklus.
Eine Zeilenzähleranordnung, die allgemein mit 68 in Figur 2 bezeichnet ist, zählt, wie ott der Zeichenzähler umläuft. Diese Zeilenaähleranordnimg beginnt einen neuen Zählzyklus, nachdem eine bestimmte Anzahl von Zeilen gezählt wurde. Dann liefert die Anordnung ein Steuersignal an die Zeitgeber- und Steuerlogik 24, die dann dafür sorgt, daß der Kathodenstrahl zu seinem Anfangspunkt in der oberen linken Ecke zurückläuft und daß der Umlaufspeicher während dieses Strahlrücklaufs unterbrochen wird*
Nachdem dieser Strahlrücklauf beendet ist und die SOD-^eilenzähler übereinstimmen, verlangsamt die Zeitgeber- und Steuerlogik 24 die Umlaufgeschwindigkeit des UmlaufSpeichers 26 auf etwa 1000 Zeichen pro Sekunde und verlangsamt außerdem die Abtastgeschwindigkeit des Kathodenstrahls, bis wiederum Synchronisation mit der βΟ-Hz-SpannuKgsversorgnng herrseht.
lochstreifeneingabe in den Wiederholxmgsspeicher
Während nun die Spannungsversorgung und der mit leerzeichen
gefüllte Wiederholungsspeicher synchron sind, können jetzt
vom Streifenleser gelesene Daten in den Speicher eingegeben werden, um die Leerzeichen zu ersetzen«
Wie schon erwähnt wurde? erscheint der Zeiger-Code im Wiederholungsspeicher vor sämtlichen Leerzeichen. Dieser Zeiger-Code erzeugt eisen auffallenden oder charakteristischen Markierer, etwa einen Pfeil oder ein Fadenkreuz auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre. Dieser Markierer (Zeiger) erscheint nun genau unter der ersten Zeichenposition an der oberen linken Ecke des Bildschirms der Kathodenstrahlröhre, Die vom Zeiger angezeigte Position bestimmt, wo die nächste Änderung in der Bildanzeige auf dein Schirm vorgenommen werden kann.
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Wenn der codierte Text auf· dem Eingabestreifen in den Wiederholungsspeicher 23 geschrieben und auf dem Schirm angezeigt werden soll, wird dieser Arbeitsgang in Übereinstimmung mit dem "Zeichen-Übertippenn-Betrieb ausgeführt, der noch näher erläutert wird. Bei diesem Betrieb ersetzt jeweils ein vom Streifen eingelesenes Zeichen ein Leerzeichen im Wiederholungsspeicher und auf dem Schirm.
Der Bedienungsmann betätigt eine Taste des Tastenfelds, um das Einlesen des Streifens in den Speicher einzuleiten. Der Streifenleser 20 liest seriell vom Eingabestreifen individuelle 6-Bit-Codes, die Zeichen-Codes oder spezielle Codes sein können. In der Zwischenelektronik 22 werden einige der speziellen 6-Bit-Code-s fortgelassen und dann sämtliche ö-Bit-^eichen und alle nicht ausgelassenen speziellen-Codes in 8-Bit-Codes umgewandelt, ehe sie in den Wiederholungsspeicher 23 eingegeben werden, wie ii einzelnen in der gleichzeitig anhängigen U. S. Patentanmeldung von Thomas P. Conroy, Walter G. Predrickson und Howard A. Thrailkill, Serial No. , eingereicht von der gleichen Anmelderin wie die vorliegende Erfindung, beschrieben wird.
Sobald die Zwischenelektronik 22 die Umwandlung eines 6-Bit-Code vom Eingabestreifen in einen entsprechenden 8-Bit-Code beendet hat, signalisiert sie der Zeitgeber- und Steuerlogik 24, daß ein 8-Bit-Code bereit ist, um in diejenige Zeichenadresse des Zugriffsspeichers 27 eingegeben zu werden, an der gerade der Zeiger-Code gespeichert ist· Der 8-Bit-Code wird nun in diese Zeichenadresse eingegeben, und zwar durch einen Zeichen-Übertippungs-Vorgang, wie noch näher erläutert wird. Dieser 8-Bit-Code ersetzt den Zeiger-Code im Zugriffsspeicher, und der Zeiger-Code wird zur nächstfolgenden Adressenstelle im Zugriffsspeicher übertragen und ersetzt dort das zuvor gespeicherte Leerzeichen. Das durch den neu eingegebenen 8-Bit-Code
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definierte Zeichen erscheint auf dem Schirm an derjenigen Stelle, die zuvor durch den Zeiger identifiziert war, während der Zeiger selbst an der nächsten Position rechts daneben erscheint.
Ähnliche Zeichen-Übertippungs-Vorgänge werden Zeichen für Zeichen wiederholt, bis die ursprünglichen Leerzeichen im Wiederholungsspeicher durch Zeichen-Codes und andere Codes ersetzt worden sind, die vom Eingabestreifen gelesen wurden, so daß der auf dem Streifen gespeicherte Text nun auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre angezeigt wird·
Der Streifenleser 20 liest mit einer Geschwindigkeit von etwa 180 Zeichen pro Sekunde, so daß mindestens zwei und manchmal drei Zeichen während jedes Wiederholungszyklus der Kathodenstrahlröhre von Y60 Sekunde Dauer in den Wiederholungsspeicher geschrieben und auf dem Bildschirm angezeigt werden.
Haupttaktz^itdiagramm - Figur 11
Der Hauptoszillator 425 aus Figur 2 erzeugt als Ausgabe Rechteckpulse, wie die Zeile a aus Figur 11 zeigt. Diese Rechteckpulse werdem einem durch 16 teilenden Johnson-Zähler eingespeist, der acht in Serie geschaltete Flipflops enthält, die die phasenverschobenen, aus Rechteckwellen bestehenden Taktzeitsignale der Zeilen c-j aus Figur 11 liefern. Diese Signale 01 bis 08 haben eine Periode von jeweils 6 MikrοSekunden.
Das Signal MOS 01 auf Zeile k wird erzeugt, indem die Ausgänge des ersten und fünften Flipflops dieses Zählers in einer Logikschaltung kombiniert werden, so daß MOS 01 niedrig ist, wenn 01 (Zeile c) hoch ist und 05 (Zeile g) niedrig ist. Wenn MOS hoch ist, erscheint ein 8-Bit-Code, der ein graphischer Zeichen-Code oder ein spezieller Code sein kann, der kein Zeichen .darstellt, am Ausgang des Schieberegisters 26.
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Das Signal MOS 05 auf Zeile 1 wird dadurch erzeugt, daß die Ausgänge des ersten und fünften Flipflops des Johnson-Zählers durch Logikschaltungen kombiniert werden, so daß MOS 05 niedrig ist, wenn 01 (Zeile c) niedrig und 05 (Zeile g) hoch ist. Wenn MOS 05 hoch ist, ist das Schieberegister 26 bereit, Daten an seinem Eingang zu empfangen.
Es ist also ersichtlich, daß der Umlauf von Daten in das Schieberegister 26 und aus dem Register hinaus durch die Taktzeitpulse MOS 0Ί und MOS 05 gesteuert wird, so daß alle 6 Mikrosekunden ein 8-Bit-Code aus dem Schieberegister ausgelesen und ein anderer 8-Bit-Code in das Schieberegister eingelesen wird.
Der normale Schreibadressen-Taktpuls 0D (Zeile m aus Figur 11) wird dadurch erzeugt, daß das vierte und fünfte Flipflop im Johnson-Zähler kombiniert werden, so daß ßD niedrig ist» wenn j#4 hoch und 05 niedrig sind. Dieser Taktpuls 0D steuert die Adressierung von Daten in den Zugriffsspeicher 27 durch das Schreibadressenregister 93, wie noch näher erläutert wird. Durch einen Vergleich der Zeilen k und m ist ersichtlich, daß der j#D-Taktpuls kurz nach MOS 01 in jedem Intervall von 6 Mikrosekunden auftritt.
Der normale Schreibschaltpuls (Zeile n), der Daten vom Ausgang des Schieberegisters 26 in den Zugriffsspeicher an jener Adressenposition einschreibt, die durch das Schreibadressenregister 93 definiert wird, tritt während der zweiten Hälfte des normalen Schreibadressen-Taktpulses 0Ί) "(Zeile m) auf.
Der Taktpuls 0L mit der Bezeichnung "Übertrags-Einfügungs-Schreibadressenpuls" (Zelle o) wird erzeugt, indem die Ausgänge des vierten und fünften Flipflops des Johnson-Zählers kombiniert werden, so daß 0L niedrig ist, wenn 04 niedrig und 05 hoch i3t.
1 0 9 8 A 8 / 1 /♦ 0 5
Der $L-Taktpuls steuert die Adressierung eines Zeilenende-Code in den Zugriffsspeicher durch das Übertrags-Schreibadressenregister 61, wenn das letzte Wort einer Zeile über das Zeilenende hinausragt, wie im einzelnen in einem späteren Abschnitt mit dem Titel "Ganz-Wort-Übertrag11 beschrieben wird·
Der in Zeile ρ gezeigte Puls mit der Bezeichnung "Übertrags-Einfügungs-Schreibsehaltpuls", der den Zeilenende-Code in den Zufriffsspeicher 27 an jener Adressenposition eingibt, die das Übertrags-Schreibadressenregister 61 bestimmt, tritt während der zweiten Hälfte des J2fL-Taktpulses auf.
Der Schreibzähler-Portschaltpuls (Zeile q. aus Figur 11), der das Schreibadressenregister 93 anstößt, so daß es um 1 weiterzählt, tritt nach dem MOS #1 -Taktpuls und vor dem MOS 05-Taktpuls in jeder Periode von 6 Mikrosekunden auf·
Die Zeilen r, s und t zeigen die Taktzeitsignale, die ver-schiedene Zähler der Zähleranordnung 69 (Figur 2) weiterzählen, wodurch die Zeigerposition verfolgt wird.
Adressierung des Zugriffsspeichers
Figur 10 zeigt im einzelnen ein Schreibadressenregister 93 und ein Leseadressenregister 200, über die der Zugang zum Zugriffsspeicher 27 mittels des Adressenmultiplexers 67 erfolgen kann. Der Multiplexer 67 hat fünf Ausgangsklemmen, die
0 12 3 4
mit 2,2,2,2, 2 , bezeichnet und mit den entsprechenden Klemmen des Zugriffsspeichers 27 verbunden sind, so daß die 32 Adressenpositionen des letzteren Speichers einzeln adressiert werden können, und zwar abhängig von der Kombination von binären Signalen an diesen Klemmen.
Das Schreibadressenregister hat fünf in Serie geschaltete Flipflops 202, 203, 204, 205, 206. Die Eingangs- oder
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Iriggerklemme T des ersten Flipflops 202 ist dem Ausgang eines UND-Gatters 207 verbunden.
Der Ausdruck "UND-Gatter" dient hier zur Bezeichnung eines Gatters, dessen Ausgang dann und nur dann nahe Erdpotential liegt, wenn alle seine Eingänge ein positives Potential haben. Der Ausdruck "ODER-Gatter" dient zur Bezeichnung eines Gatters, das funktionell identisch dem gerade beschriebenen UND-Gatter ist, dessen Verwendung innerhalb der Schaltung jedoch leichter zu verstehen ist, wenn es als Gatter angesehen wird, das dann und nur dann einen positiven Ausgang hat, wenn einer oder mehrere seiner Eingänge nahe Erdpotential liegen (wobei in der tatsächlichen Wirkungsweise hier kein Unterschied zum UND-Gatter herrscht). Der Ausdruck "exklusives ODER-Gatter" betrifft ein Gatter, dessen Ausgang dann und nur dann positiv ist, wenn wenigstens einer aber weniger als alle Eingänge ein positives Potential haben.
Das UND-Gatter 207 hat einen ersten Eingang 209, der normalerweise auf hohem Potential liegt. Die Klemme 209 ist in geeigneter Weise mit einer Leitung 113 aus Figur 6 verbunden, so daß Klemme 209 auf einem hohen Potential liegt, außer wenn das Flipflop 112 aus Figur 6 betätigt wurde, in welchem Fall dann die Klemme 209 geerdet wäre. Wie später noch erläutert wird, wird das Flipflop112 während eines Streichungsvorgangs oder eines Stanzvorgangs betätigt.
Eine zweite Eingangsklemme des UND-Gatters 207 ist mit dem Ausgang eines ODER-Gatters 210 verbunden, das zwei Eingänge 208 und 211 hat. Die Klemme 211 ist so geschaltet, daß sie einen Taktpuls empfängt, der zeitlich mit dem in Zeile c aus. Figur 11 gezeigten -Taktpuls zusammenfällt, außer während des Rücklaufs des Kathodenstrahls. Dieser Taktpuls an Klemme 211 hat eine Frequenz von 168 kHz. Beim normalen Einlesen oder
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Schreiben von Daten vom Ausgang des Schieberegisters 26 in den Zugriffsspeicher 27 gibt dieses Taktsignal an Klemme 211 normalerweise das UND-Gatter 207 einmal während jeder Periode von 6 Mikrosekunden frei.
Die zweite Eingangsklemme 208 des ODER-Gatters 210 hat normalerweise hohes Potential, so daß sie das ODER-Gatter nicht freigibt. Die Klemme 208 ist geeignet mit dem Ausgang eines UND-Gatters 238 aus Figur 4 verbunden, so da2 Klemme 208 hohes Potential hat, außer während eines Streichungsvorgangs.
Wenn also die Anlage im normalen Umlaufbetrieb arbeitet, wird das UND-Gatter 207 alle 6 Mikrosekunden einmal freigegeben und betätigt dabei das erste Flipflop 202 im Schreibadressenregister 93. Jede zweite Operation des Flipflops 202 betätigt
5 einmal das Flipflop 203, usw., so daß das Register 93 2 oder 32 mögliche Zustände hat.
Die vorgewählte Klemme P des Flipflops 202 ist mit dem Ausgang eines UND-G_tters 212a verbunden, dessen einer Eingang mit Klemme 212 und dessen anderer Eingang 212b so geschaltet ist, daß er das Inverse des ^D-Taktsignals (Zeile m aus Figur 11) empfängt· Klemme 212 empfängt ein positives Signal, wenn der Speicheranfangs-Code SOM am Ausgang des Schieberegisters 26 auftritt und durch den Spezialzeichen-Decodierer 37 abgetastet wird. Der Ausgang des UND-G_tters 212a ist außerdem über einen Inverter 213 mit dem Eingang eines UND-G tters 214 verbunden, dessen anderer Eingang offen ist und normalerweise hohes Potential hat. Der Ausgang dieses UND-Gatters ist mit der Rücksetz- oder Lösch-Klemme C jedes der übrigen Flipflops 203, 204, 205, 206 im Schreibadressenregister verbunden. Bei dieser Anordnung bewirkt das Auftreten des SOM-Code in Verbindung mit dem #D-Signal, daß das Flipflop 202 in den 1-Zustand gesetzt wird, während die Flipflops 203-206 in den Null-Zustand
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rückgesetzt werden, so daß Register 93 die Zählung 1 aufweist.
Die Q-Ausgangsklemme des Flipflops 202 ist mit einem Eingang eines UND-Gatters 215 verbunden, dessen Ausgang an der 2 Klemme anliegt. Das UND-Gatter 215 hat einen zweiten Eingang über Leitung 216, der mit dem Ausgang eines ODER-Gatters 240 verbunden ist. Das ODER-Gatter 240 erhält als einen Eingang den Ausgang eines UND-Gatters 241. Der erste Eingang des UND-Gatters 241, der von der erwähnten Xiemae 2'1 Ic ο ^t, empfängt einen Hechteck-Taktpuls. Der zweite Eingang des UND-Gatters 241 empfängt das inverse #D-Taktsignal (Zeile m aus Figur 11). Während eines Teils jedes Intervalls von 6 KikroSekunden wird also das UND-Gatter 241 freigegeben, und auf Leitung 216 erscheint zum gleichen Zeitpunkt ein hohes Potential, während am anderen Eingang des UND-Gatters 215 ein hohes Potential auftritt oder nicht, und zwar abhängig von dem binären Zustand des ersten Flipflops 202 im Schreibadressenregister 93.
In ähnlicher Weise sind die Q-Ausgangsklemmen der übrigen Flipflops 203-206 des Schreibadressenregisters mit einem Eingang eines zugehörigen UND-Gatters 217, 218, 219 oder 220 verbunden, deren jeweiliger Ausgang an einer zugehörigen Klemme 2 , 2 , 2? oder 2 anliegt. Jedes der UND-Gatter 217, 218, 219, 220 hat einen zweiten Eingang, der an Leitung 216 liegt«
Während das Schreibadressenregister 93 durch die Arbeitweise des UND-Gatters 241 normalerweise zum Zugriffsspeicher 27 hin freigegeben ist, kann es für diesen Speicher auch durch die Arbeitsweise eines anderen UND-Gatters 242 freigegeben werden, dessen Ausgang mit einem zweiten Eingang des ODER-Gatters 240 verbunden ist. Das UNI-Gatter 242 hat einen ersten Eingang, der einen j/4-Reehteckpuls (Zeile f aus Figur 11) zu einem bestimmten Zeitpunkt während jedes Intervalls von 6 üikrosekunden empfängt. Ein zweiter Eingang des UND-Gatters 242 ist
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mit Klemme 87 in Figur 4 verbunden, um während des Zeicheneinfügungsvorgangs ein hohes Potential zu empfangen.
Man betrachte nun Figur 5« Während eines Zeicheneinfügungsvorgangs tritt die Eechteckwelle 1 aus Zeile m dann auf, wenn das UliD-Gatter 241 freigegeben ist, wogegen die folgende Rechteckwelle 2 in Zeile m (die später in der gleichen Periode von 6 islikrosekunden auftritt) dann auftritt, wenn das UKB-Gatter 242 freigegeben ist.
Das leseadressenregister 200 hat fünf in Serie geschaltete Flipflops 221? 222, 223, 224 und 225. üie Eingangs- oder Sriggerklemme T des ersten Flipflops221 ist mit dem Ausgang eines UND-Gatters 226 verbunden. EiB Eingang dieses UND-Gatters ist über einen Inverter 198 mit Klesaie 211 verbunden. Ein zweiter Eingang des USB-Gatters 226 ist mit der Ausgangsklemme 228 eines Flipflops verbunden, das durch zwei parallelgeschaltete ODEE-Gatter 229 und 230 gebildet wird. Das OBER-Gatter 230 liegt mit seinem einen Eingang am Ausgang des UND-Gatters 212a, so daß das Flipflop 229» 230 rtickgesetzt wird, wenn der SOM-Code am Ausgang des Schieberegisters 226 erscheint.
Die Klemme 212 ist über das UND-Gatter 212a außerdem mit der Bücksetz- oder löschkleame C jedes Plipflops 221-225 im Leseadressenregister 200 verbunden, so daß dieses Register auf eine Zählung von SuIl zurückgesetzt wird, wenn der SOü-Code am Ausgang des Umlaufspeicher 26 zusammen mit einem #D-Signal auftritt.
Ein Eingang des QBEE-Gatters 229 ist mit des Ausgang eines UND-Gatters 231 verbunden, das sechs Eingänge ,nat. Einer dieser Eingänge ist mit dem Ausgang des UND-Gatters 207 verbunden; ein zweiter Eingang ist mit dea Q-Ausgang des ersten Flipflops 202 im Schreibadressenregieter 93 verbunden; die
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übrigen vier Eingänge sind mit dem Q-Ausgang der Flipflops 203-206 im Schreibadressenregister verbunden. Bei dieser Anordnung wird das UND-Gatter 231 dann freigegeben, wenn das UND-Gatter 207 zum einunddreißigsten Mal freigegeben wird, wodurch das Flipflop 229, 230 betätigt wird, um das UND-Gatter 226 freizugeben.
Dieses Freigeben des UND-Gatters 226 bewirkt, daß das Leseadressenregister 200 von der Zänlung Null aus, auf die es beim Auftreten des letzten SOM-Code gesetzt war, zu zählen beginnt. Das Leseadressenregister 200 ist daher zu diesem Zeitpunkt um 30 Zählschritte hinter dem Schreibadressenregister 93 zurück, und dieser Unterschied von 30 Zählschritten zwischen diesen beiden Registern wird so lange aufrechterhalten, wie kein Redigiervorgang durchgeführt wird, der eine Änderung herbeiführen würde.
Wie schon erwähnt wurde, würde ein Zeicheneinfügungsvorgang die Zählung des Schreibadressenregisters um 1 erhöhen, so daß der Zählungsunterschied zwischen dem Schreib- und dem Leseadressenregister auf 31 (oder 1 in der entgegengesetzten Richtung) anwachsen würde. Wie ebenfalls schon erwähnt wurde, würde ein ZeichenStreichungsvorgang oder ein anderer Streichungsvorgang den normalen Zählvorgang des Schreibadressenregisters unterbinden, so daß der Zählungsunterschied zwischen dem Schreib- und dem Leseadressenregister weniger als 30 betragen würde. Bei jeder dieser Betriebsarten würde jedoch das Auftreten eines Speicheranfangs-Code (SOM-Code) zu Beginn des nächsten Anzeige- oder Wiederholungazyklus der Kathodenstrahlröhre 28 das Schreibadressenregister 93 auf 1 und das Leseadressenregister 200 auf Null zurücksetzen, wodurch die normale Zählungsdifferenz von 30 Schritten zwischen beiden * wiederhergestellt würde, bis sie durch eine der erwähnten Redigierungsfunktionen geändert würde.
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Im Leseadressenregister ist der Q-Ausgang des Flipflops 221 mit einem Eingang eines UND-Gatters 232 verbunden, dessen Ausgang an der 2 -Klemme anliegt. Ein zweiter Eingang des UND-Gatters 232 ist mit einer Klemme 233 verbunden. In ähnlicher Weise ist der Q-Ausgang der Flipflops 222-225 jeweils mit einem Eingang eines zugehörigen UND-Gatters 234, 235, oder 237 verbunden, dessen Ausgang an einer entsprechenden Klemme 21, 22, 23 oder 24 anliegt. Jedes der UND-Gatter 234, 2351236 oder 237 hat einen zweiten Eingang, der an Klemme 233 anliegt.
Die Klemme 233 hat hohes Potential, außer wenn das Schreibadressenregister 93 oder das Register 61 für "Adresse des letzten Zwischenraums" (Figur 3) für den Zugriffsspeicher 27 freigegeben wird. Für die meisten der Perioden von 6 Mikrosekunden wird also das Leseadressenregister 200 zum Zugriffsspeicher 27 hin freigegeben. Eine geeignete Logikschaltung (nicht dargestellt) ist vorgesehen, die dafür sorgt, daß die Klemme 233 geerdet wird, wenn entweder das Schreibadressenregister 93 oder das Register 61 für den Zugriffsspeicher freigegeben wird.
Ersichtlicherweise ist es notwendig, das Leseadressenregister 200 für den Zugriffsspeicher 27 nur während des 02-Intervalls (Zeile d aus Figur 11) des Haupttaktpulses freizugeben, da dann das Schieberegister 26 bereit ist, Eingangsdaten zu empfangen .
Die UND-Gatter 215 und 232, deren Ausgänge mit der 2°-Klemme verbunden sind, sind beides UND-Gatter mit offenem Kollektor, die mit einem Außenwiderstand versehen sind, so daß sie zusammen ein verdrahtetes ODER-Gatter bilden. Wenn der Ausgang des einen oder anderen UND-Gatters 215 oder 232 geerdet wird, wird auch der Ausgang des anderen UND-Gatters geerdet.
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Das gleiche gilt für die UND-Gatter 217 und 234, die mit der 21-Klemme verbunden sind, für die UND-Gatter 218 und 235, die mit der 22-Klemme verbunden sind, für die UND-Gatter 219 und
•x.
236, die mit der 2-'-Klemme verbunden sind, und für die UND-Gatter 220 und 237, die mit der 2 -Klemme verbunden sind.
Figur 10 enthält weiterhin Schaltkreise, um die entsprechenden Zählungen im Schreib- und Leseadressenregister 93 und 200 Bit für Bit zu vergleichen, wodurch eine Unterbrechungsanzeige für die Zeitgeber- und Steuerlogik geschaffen wird, sobald die Zählungen dieser beiden Register gleich sind, woraufhin dann die Zeitgeber- und Steuerlogik alle weiteren Redigiervorgänge für den Rest dieser Wiederholperiode unterbinden sollte.
Dieser Schaltung sauf bau- enthält ein UND-Gatter 250 mit sechs Eingängen. Einen ersten Eingang dieses UND-Gatters bildet der Ausgang eines exklusiven QDER-Gatters 25t« Das Gatter 251 hat zwei Eingänge, die mit der Q- bzw.. ^-Klemme der ersten Flipflops 202 und 221 im Schreib- und !»eseadreseenregister 93 und 200 verbunden sind.
Einen zweiten Eingang des UND-Gatter« 250 bildet der Ausgang eines exklusiven ODER-Gatters 252 über einen Inverter 253. Das Gatter 252 hat zwei Eingänge, die mit den Q-Auagangsklenuaen der zweiten Flipflops 203 und 222 der entsprechenden Register verbunden sind·
Einen dritten Eingang des UND-Gatters 250 bildet der Ausgang eines exklusiven ODER-Gattera 254 über einen Inverter 255. Das Gatter 254 hat zwei Eingänge, die mit den Q-Ausgangaklemaen der dritten Flipflops 204 und 223 der entsprechenden Register verbunden Bind.
Einen vierten Eingang des UND-Gatters 250 bildet der Ausgang eines exklusiven ODER-Gatters 256 über einen Inverter 257· Das Gatter 256 hat zwei Eingänge, die mit den Q-Ausgangeklemmen der vierten Flipflops 205 und 224 der entsprechenden Register .verbunden sind.
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Einen fünften Eingang dee UND-Gatters 250 bildet der Ausgang eines exklusiven ODER-Gatters 258 über einen Inverter 259. Das Gatter 258 hat zwei Eingänge, die mit den entsprechenden Q-Ausgangsklemmen der fünften Flipflops 206 und 225 des Schreibund Leseregisters verbunden sind.
Den sechsten Eingang des OTD-Gatters 250 bildet der Ausgang des UliD-Gatters 226.
Bei dieser Anordnung wird das MD-Gatter 250 nur dann freigegeben, wenn zwischen dem Schreib- und dem Leseadressenregister 93 und 200 eine Bit-für-Bit Übereinstimmung herrscht, in welchem Fall der Eedigiervorgang unterbunden wird» bis der nächste SOM-Code am Ausgang des ümlaufspeiehers 26 den normalen unterschied von 30 Zähl schritt en zwischen dem Sehreib- und dem leseadressenregister wiederherstellt·
BAM-Einganffsmultiplexer
Figur 12 zeigt einen genügend großen Ausschnitt der Schaltung im Eiagangsmultiplexer 46 für den BAM-Speieiier oder Zugriffsspeicher 27 (BAM = random access memory), um zu erläutern, auf welche Weise die Datenausgabe vom Umlauf speicher 26 daran gehindert wird,in die Dateneingabe des Zugriffsspeicbers 2? zu gelangen* wenn irgendwelche Spezial-Codes in den Zugriffsspeicher eingegeben werden sollen. Das beißt also, daß Jeder dieser Spezial-Codes vorrangig gegenüber der normalen Datenausgabe vom limlüufspeicher is den Zugriffeapeicher ist· Figur 12 zeigt die Eingangsfreigabekleaae» für lediglich zwei solcher Spezial-Codes» nämlich den S*-Code (Zeilenende) und den Block-Code, der nur dann eingegeben wird, wenn eine Blockbe Stimmung durchgeführt werden soll» wie noch näher erläutert wird· Es ist Jedoch ersichtlich, daß ea noch andere Spezialeingaben (sieht dargestellt) gibt» die alle verhindern können, daß die Datenausgabe dee umlauf speichere in den Zugriffespeicher
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BAD ORlGlNAt
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gelangt, und zwar auf ähnliche weise, wie im folgenden beschrieben wird.
Der Eingangsmultiplexer aus Figur 12 hat zahlreiche Eingangsfreigab eklemmen, von denen hier drei gezeigt sind, nämlich die Klemme 175 für die Freigabe der Datenausgabe des UmlaufSpeichers 26, Klemme 176, die das S*-Freigabesignal für den Zugriffsspeicher von Leitung 45a aus.Figur 3 empfängt, und Klemme 177, die ein Blockfreigabesignal empfängt, wenn eine Blockbestimmung durchgeführt wird,
Die Freigabeklemme 175 des UmlaufSpeichers ist mit einem Eingang jedes der UND-Gatter G0, ff1, G2, G3, G4, G5, G6, G7 verbunden. Die Ausgangsklemmen dieser UND-Gatter sind direkt mit entsprechenden Leitungen L , L , L , L , L , L , L , L'
0 12 verbunden, die für die entsprechenden Daten-Bits 2,2,2, 2 , 2 , 2 , 2 , 2' mit den Dateneingangsklemmen des Zugriffsspeichers 27 verbunden sind. Eine Spannungsversorgungsklemme
0 1 P ^? Δ. R
178 ist über entsprechende Widerstände R , R , R , R , R , R , R , R' mit diesen Leitungen verbunden. Die UND-Gatter G0- G
O 7
haben zweite Eingangsklemmen t - t . Jede dieser Eingangsklemmen empfängt vom Ausgang des UmlaufSpeichers 26 ein Signal, das dem binären Wert des Daten-Bits entspricht, das dem UND-Gatter entspricht. Wenn beispielsweise das dritte Daten-Bit
(d. h. das Bit 2 ) im 8-Bit-Codesignal am Ausgang des Umlaufspeichers eine binäre 1 ist, wird ein positives Signal an die
2 2
Eingangsklemme t des UND-Gatters G angelegt, so daß dieses UND-Gatter freigegeben wird, falls das Signal an Klemme 175 ebenfalls positiv ist·
Klemme 175 wird jedoch geerdet, falls ein Freigabesignal an der einen oder anderen Freigabeklemme 176, 177 in Figur 12 anliegt. Die Spannungsversorgungsklemme 178 ist mit der Freigabeklemme 175 des Umlaufspeichers verbunden, und zwar über
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einen Widerstand 179» Leitung 180 und über zwei in Serie geschaltete Inverter 181 und 182. Die S*-Freigabeklemme 176 ist über einen Inverter 183» der ein Transistor mit offenem Kollektor ist, mit Leitung 180 verbunden. Die Blockfreigabeklemme 177 ist über einen Transistor mit offenem Kollektor, der als Inverter 184 arbeitet, mit Leitung 180 verbunden. Wenn weder an Klemme 176 noch an Klemme 177 ein positives Signal anliegt, führt Leitung 180 im wesentlichen das positive Potential der Spannungsversorgungsklemme 178, weshalb auch Klemme 175 positiv ist. Ein positives Signal an einer der Klemmen 176 oder 177 wird durch den entsprechenden Inverter 183 oder 184 invertiert, um Leitung 180 zu erden, wodurch auch
0 Klemme 175 geerdet wird. Daher kann keines der ÜHD-G-atter G- - G-freigegeben werden, wenn entsprechende Daten-Bits am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 auftreten.
Die S*-Freigabeklemme 176 ist mit den Leitungen L , L und L über entsprechende Inverter 185, 186 und 187 verbunden, so daß diese Leitungen durch ein S -Freigabesignal geerdet werden,
12 3 4 5 während die Leitungen L1L1L1L und L positiv sind.
0 Diese spezielle Kombination von Eingaben der Datenklemmen 2-2 entspricht dem 8-Bit-Code für S in der vorliegenden Anlage.
0 12 Die Blockfreigabeklemme 177 ist mit den Leitungen L , L , L ,
4- 7
L und L' über entsprechende Inverter 188, 189, 190, 191 und
0 7 192 verbunden, so daß die an den Klemmen 2-2 auftretenden binären Signalwerte dem 8-Bit-Blockcode entsprechen, wenn das Blockfreigabesignal an Klemme 177 anliegt.
Ersichtlicherweise sind verschiedene andere Freigabeeingänge (nicht dargestellt) in gleicher Weise mit den Leitungen L-L und mit der Leitung 180 verbunden, so daß, wenn irgeneine dieser Eingangsleitungen ein positives Freigabesignal erhält, folgendes der F 11 ist:
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(1) Das positive Signal wird den UmlaufSpeicherausgang vom Dateneingang des Zugriffsspeichers 27 trennen, und
(2) das positive Signal wird einen entsprechenden Spezial-Code in den Zugriffsspeicher eingeben.
Einfügen von Zeichen
Figur 4 zeigt eine logische Schaltung für die Zeitgeber- und Steuerlogik 24, die dann in Betrieb gesetzt wird, wenn ein Zeichen vom Tastenfeldapparat 21 in eine ausgewählte Stelle einer ausgewählten Zeile des auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre 28 angezeigten Texts eingegeben wird. Figur 5 zeigt die Taktzeitdiagramme für diese Betriebsart des vorliegenden Geräts.
Man betrachte zuerst Figur 4. Die Zeichen-Einfügung wird durch ein UND-Gatter 70 gesteuert, das freigegeben wird, wenn die folgenden drei Bedingungen erfüllt sind:
(1) Der vom Anzeigeanfangszähler (SOD) durchgeführte Vergleich erscheint am Ausgang des SOD-Zählerkomparators 173» so daß ein positives Signal auf der Eingangsleitung 71 am UND-Gatter 70 herrscht. SOD wird vom SOD-Zählerkomparator abgetastet, um dieses positive Signal zu schaffen.
(2) Ein positives Signal für Datenbereitschaft erscheint auf einer zweiten Eingangsleitung 72 des UND-Gatters 70. Dieses Signal wird von der Streifenleser- und Tastenfeld-Zwischenelektronik 22 (Figur 1) an Klemme 73 (Figur 4) angelegt, sobald eine der Zeichentasten des Tastenfeldapparats gedrückt wird.
(3) Ein positives Signal erscheint auf einer dritten Eingangsleitung 74 des UND-Gatters 70. Dies tritt dann auf, wenn eine Zeicheneinfügungstaste auf dem Tastenfeld 21 betätigt wird, was über die Zwischenelektronik 22 ein Signal an Klemme 75 (Figur 4) erzeugt, das das Flipflop 76 betätigt, um ein positives Signal auf Leitung 74 zu erzeugen.
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Unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt innerhalb eines Wiederholungszyklus des UmlaufSpeichers 26 und der Kathodenstrahlröhre 28 die Zeicheneingabetaste und die Taste für das einzufügende Zeichen gedrückt werden, kann jedoch der Zeicheneinfügungsbetrieb erst zu Beginn des nächsten Zyklus erfolgen, wenn ein SOD auftritt, wie Zeile c aus Figur 5 zeigt.
Wenn alle drei der vorstehenden Bedingungen erfüllt sind, liefert das MD-Gatter 70 ein Einfüge-Schaltpuls-Freigabesignal auf seiner Ausgangsleitung 77· Dieses Signal gibt ein ODER-Gatter 78 frei, das auf Leitung 79 ein positives Ausgangssignal liefert. Dieses Einfüge-Schaltpuls-Freigabesignal ist in Zeile e aus Figur 5 gezeigt. Das ODER-G-atter 78 ist mit einem anderen ODER-Gatter 90 parallelgeschaltet, so daß beide ein Flipflop bilden.
Die Einfügefreigabeleitung 79 ist mit- einer Eingangskiemme eines UND-Gatters 95 verbunden. Eis zweiter Eingang 97 des UND-Gatters 95 empfängt ein wahres Signal, wenn verschiedene Zähler, die die Position des Zeigers verfolgen, anzeigen, daß der Zeiger nun am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 vorhanden ist. Der Ausgang des UND-Gatters 95 ist über einen Inverter 96 und Leitung 83 mit einem Eingang eines UND-Gatters 80 verbunden.
Ein zweiter Eingang des UND-Gatters 80 ist mit der Q-Ausgangsleitung 74 des Zeieheneinfügungs-Flipflops 76 verbunden. Wenn also das Zeicheneinfügungssignal auftritt, bewirkt es, daß an diesem aweiten Eingang des UND-Gatters 80 ein positives Signal angelegt wird.
Ein dritter Eingang des UND-Gatters 80 ist über Leitung 81 mit einer Klemme 82 mit der Bezeichnung "normale Schreibadressen« taktpula-Eingangsklemme" verbunden s die ein Signal empfängt, das das Inverse des in Zeile m aus Figur 11 gezeigten Signals
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iat, so daß Klemme 82 nur für einen kleinen Bruchteil jeder 6-Mikrosekunden-Taktperiode positiv ist.
Nachdem bei dieser Anordnung die Zeicheneinfügungstaste im Tastenfeldapparat 21 gedruckt und das Zeicheneinfügungs-Flipflop 76 betätigt ist (Zeile b aus Figur 5) und wenn das Einfügungsfreigabesignal (Zeile e aus Figur 5) auf Leitung 79 verschwunden ist, wartet das UND-Gatter 80 darauf, daß der Zeiger am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 erscheint. Wenn der Zeiger erscheint, wie in Zeile j in Figur 5 gezeigt ist, wird das UND-Gatter 95' freigegeben und liefert dadurch ein Signal zur Freigabe des UND-Gatters 80, wenn der schmale positive normale Schreibadressen taktpuls an Klemme 82 erscheint. Das Gatter 80 liefert nun an seiner Ausgangsleitung 86 ein Signal, das über ein ODER-Gatter 152 an den Eingangsmultiplexer 46 des Zugriffsspeichers 27 angelegt wird, um den Zugriffsspeicher 27 für das im Tastenfeldapparat 21 ausgewählte Zeichen freizugeben. Dieser Freigabepuls ist in Zeile i in Figur 5 gezeigt. Er tritt etwa 1 Mikrosekunde nach Beginn des Auftretens des Zeiger-Codes am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 auf, wie in Zeile j aus Figur 5 gezeigt ist. Das Gesamtintervall des Auftretens des Zeigers (und jeder anderen Datenausgabe-vom Umlaufspeicher) dauert etwa 6 Mikrosekunden, und wird festgelegt durch 1 Periode des 0Ί -Taktpulses aus Zeile a in Figur 5.
Es ist ersichtlich, daß, wenn der Zeiger-Code am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 erscheint, hierdurch die Möglichkeit zweier verschiedener Eingaben in den Zugriffsspeicher auftritt» Die erste Eingabe ist der Zeiger selbst, und die zweite Eingabe ist das auf dem Tastenfeld ausgewählte Zeichen. Das vorliegende Gerät sorgt nun dafür, daß diese beiden Eingaben in bestimmter Reihenfolge während des 6-Mikrosekunden-Intervalls vorgenommen werden, das normalerweise einer einzigen Dateneingabe in den Zugriffsspeicher zugeordnet ist.
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Wie im einzelnen im Zusammenhang mit Figur 12 beschrieben ist, besitzt der Eingangsmultiplexer 46 einen zweiten Freigabeschaltkreis, der die Datenausgabe vom Umlaufspeicher 26 freigibt, und der normalerweise im Bereitschaftszustand ist, jedoch abgeschaltet wird, solange ein anderes Freigabeeingangssignal am Multiplexer anliegt. Wie Zeile k aus Figur 5 zeigt, wird also die UmlaufSpeichereingabe für den Zugriffsspeicher abgeschaltet, während der Tastenfeldeingang (Zeile i) freigegeben ist. In diesem Augenblick kann also der Zeiger-Code, der am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 auftritt, nicht in den Zugriffsspeicher 27 eingeschrieben werden.
Wie im einzelnen im Zusammenhang mit Figur 10 beschrieben ist, wird das Schreibadressenregister 93 für den Zugriffsspeicher normalerweise einmal in jeder 6-Mikrosekunden-Periode des 01-Taktpulses geschaltet, wie in Zeile η aus Figur 5 gezeigt ist. Bei dem hier betrachteten Zeicheneinfügungsbetrieb wird jedoch das Schreibadressenregister 93 zweimal während jener 6-Mikrosekundenperiode geschaltet, in der der Zeiger-Code am Ausgang des Umlaufspeichers 26 auftritt. Ein erstes Mal bei diesen zwei Schaltvorgängen wird das Register geschaltet, wie bei 1 in Zeile η aus Figur 5 gezeigt ist, wenn das Zeichen, das der am Tastenfeld 21 gedrückten Taste entspricht, an die nächste Adresse des Zugriffsspeichers 27 geschrieben wird. Ein zweites Mal wird das Register geschaltet, wie bei 2 in Zeile η aus Figur 5 gezeigt ist, wenn der Zeiger-Code in die folgende Adresse im Zugriffsspeicher geschrieben wird.
Dieses zweite Schalten des Adressenregisters 93 erfolgt durch ein Ausgangssignal von einem UND-Gatter 238 aus Figur 4, dessen Ausgangsklemme mit der Eingangsklemme 208 des Schreibadressenregisters aus Figur 10 verbunden ist.
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Eine erste Eingangsklemme des UND-Gatters 238 ist mit der schon erwähnten Klemme 97 verbunden und empfängt ein !Freigabesignal, wenn der Zeiger vorhanden ist.
Ein zweiter Eingang des UND-Gatters 238 ist mit Klemme 239 verbunden, die einen Schreibzähler-Durchschaltpuls empfängt, wie Zeile f aus Figur 5 zeigt.
Einen dritten Eingang des UND-Gatters 238 bildet über ODER-Gatter 91 und Leitung 92 der Ausgang des ODER-Gatters 90 im Einfügungsfreigabe-Flipflop 78, 90. Dieser dritte Eingang empfängt ein Freigabesignal, wenn dieses Flipflop geschaltet wird. Wenn also der nächste Schreibzähler-Fortschaltpuls auftritt (Zeile f aus Figur 5), wird das UND-Gatter 238 freigegeben und erzeugt einen Schreibadressenzähler-Fortschaltpuls (Zeile g), der dem Schreibadressenrögister 93 an seiner Eingangsklemme 208 eingespeist wird, um das Register ein zweites Mal während dieses 6-Mikrosekunden-Intervalls des j2f1-Taktpulses zu schalten.
Wie schon im Zusammenhang mit Figur 10 beschrieben wurde, wird das Schreibadressenregister 93 normalerweise zum Zugriffsspeicher 27 hin einmal in jeder 6-Mikrosekunden-Periode durch den jZfD-Taktpuls freigegeben, der das UND-Gatter 241 freigibt. Diese normale Freigabe ist durch den Rechteckpuls 1 in Zeile m aus Figur 5 angegeben.
Wie ebenfalls schon erwähnt wurde, wird das Adressenregister 93 während einer 6-Mikrosekunden-Periode beim Zeicheneinfügungsbetrieb ein zweites Mal zum Zugriffsspeicher hin freigegeben, wie durch Puls 2 in Zeile m aus Figur 5 angegeben ist. Dieses erfolgt durch die Freigabe eines UND-Gatters 88 aus Figur 4. Der Ausgang dieses UND-Gatters ist über einen Inverter 89 mit Leitung 87 verbunden, die, wie Figur 10 zeigt, einen Eingang
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für das UND-Gatter 242 liefert. Einen zweiten Eingang für das UND-Gatter 242 bildet der 04-Taktpuls, der, wie Figur 11 zeigt, nach dem 0D-Taktpuls auftritt. Beim Auftreten dieses 04-Taktpulses wird das Schreibadressenregister 93 ein zweites Mal zum Zugriffsspeicher hin freigegeben.
Ein erster Eingang des UND-Gatters 88 ist mit der erwähnten Leitung 92 und ein zweiter Eingang mit der erwähnten Klemme 97 verbunden. Während des 6-Mikrosekunden-Intervalls, in dem der Zeiger am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 vorhanden ist, wird also das UND-Gatter 88 nach dem Schalten des Einfügungsfreigabe-Flipflops 79, 90 freigegeben und liefert über Inverter 89 auf Leitung 87 einen J2f2-Schreibfreigabepuls, wie Zeile ο in Figur 5 zeigt.
Das gleichzeitige Auftreten von Freigabesignalen auf Leitung 87 mit dem 04-Eingangspuls betätigt das UND-Gatter 242 in Figur 10, so daß es das Schreibadressenregister 93 zum Zugriffsspeicher 27 hin ein zweites Mal während jener 6-Mikrosekunden-Periode freigibt, in der der Zeiger-Code am Ausgang des Umlaufspeichers 26 vorhanden ist.
Nachdem der Zeicheneinfügungsbetrieb beendet ist, erscheint ein Signal an Klemme 9Or und setzt das Flipflop 78, 90 zurück·
Zeiger-Einfügungsbetrieb
Der Zeiger kann in den Wiederholungsspeicher 23 und dadurch in die Textanzeige auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre 28 durch einen Vorgang eingefügt werden, der ähnlich dem gerade beschriebenen Zeicheneinfügungsbetrieb ist.
Figur 4 zeigt zwei parallelgeschaltete ODER-Gatter 78c und 90c, die ein Flipflop bilden. Ein Eingang 77c dieses Flipflops empfängt ein Freigabesignal, wenn einer der verschiedenen
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möglichen Zeigereinfügungsvorgänge durchgeführt wird, also wenn beispielsweise der Zeiger von einer Textzeile zur vorhergehenden oder nächstfolgenden verschoben wird. Ein solcher Zeigereinfügungsvorgang wird vom Tastenfeldapparat 21 aus eingeleitet. Das Signal an Klemme 77c betätigt das Flipflop 78c, 90c, so daß es ein positives Signal auf Leitung 79c liefert, das einen Eingang für ein UND-Gatter 80c darstellt.
Einen zweiten Eingang des UND-Gatters 80c bildet Klemme 98c, an die ein Taktpulssignal angelegt wird, das einmal in jedem ■ 6-Mikrosekunden-Intervall des in Zeile a aus "Figur 5 gezeigten Phase-1-Signals oder 01-Signals auftritt.
Einen dritten Eingang des UND-Gatters 80c liefert die Klemme 97 für "Zeiger vorhanden".
Bei dieser Anordnung liefert das UND-Gatter 80c, wenn seine sämtlichen drei Eingänge positiv sind, ein Ausgangssignal auf Leitung 86c, das über ein ODER-Gatter 152c an den Eingangsmultiplexer 46 des Zugriffsspeichers angelegt wird, um den Zeiger-Code im Zugriffsspeicher freizugeben.
Das Flipflop 78c, 90c bewirkt außerdem die Freigabe der UND-Gatter 238 und 88, so daß das Schreibadressenregister 93 ein zweites Mal während eines einzigen 6-Mikrosekunden-Intervalls des 01-Taktpulses geschaltet und außerdem ein zweites Mal zum Zugriffsspeicher hin freigegeben wird. Dieser Vorgang erfolgt dann, wenn ein Erdpotentialsignal am Ausgang des ODER-Gatters 90c des Flipflops auftritt, was ein positives Signal auf der Ausgangsleitung 92 des ODER-Gatters 91 zur Folge hat·
Nach Beendigung des Zeigereinfügungsbetriebs erscheint ein ·. Signal an Klemme 90r und setzt das Flipflop 78c, 90c zurück.
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Übertippen von Zeichen
In dieser Betriebsart wird ein ausgewähltes Zeichen des auf der Kathodenstrahlröhre 28 erscheinenden Texts durch ein am Tastenfeldapparat 21 ausgewähltes Zeichen ersetzt. Auf dem Bildschirm der KathodenStrahlrohre befindet sich der Zeiger an der Stelle des angezeigten Zeichens, das gestrichen werden soll, und im Umlaufspeicher steht der Zeiger an einer Stelle unmittelbar vor diesem Zeichen. Die Reihenfolge der Arbeitsweise bei dieser Betriebsart umfaßt folgende Schritte«
(1) Der Zeiger-Code wird im Wiederholungsspeicher 25 durch Ψ das ausgewählte Tastenfeldzeichen ersetzt.
(2) Das zu streichende Zeichen wird im Wiederholungsspeicher durch den Zeiger-Code ersetzt, so daß nun der Zeiger das nächste Zeichen in der Anzeige identifiziert und diesem Zeichen im Umlaufspeicher unmittelbar vorausgeht.
Man betrachte nun Figur 4 und das Taktzeitdiagramm aus Figur 9· Der obige Schritt (1) wird von einem UND-Gatter 150 gesteuert, dessen Ausgang über leitung 151 und ODER-Gatter 152 mit dem Eingangsmultiplexer 46 des Zugriffsspeichers 27 verbunden ist. Eine erste Eingangsklemme dieses UND-Gatters 150 ist mit dem normalen Schreibadressen-Eingangstaktpuls 82 verbunden und empfängt ein Taktsignal, das in Zeile f aus Figur 9 gezeigt
ist und das Inverse des ^D-Signals aus Zeile m von Figur 11 ist, Eine zweite Eingangsklemme des UND-Gatters 150 ist mit dem Datenbereitschaftseingang 73 (Zeile c aus Figur 9) verbunden. Die dritte Eingangsklemme des UND-Gatters 150 ist mit der Q-Ausgangsklemme eines Flipflops 153 verbunden. Die Eingangsklemme T dieses Flipflops ist normalerweise geerdet j wenn der· Zeiger-Code am Ausgang des Umlaufspeichere 26 erscheint, wie Zeile d aus Figur 9 zeigt, empfängt diese Klemme T ein hohes . positives Potential von Klemme 154, um das Flipflop zu schalten.
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Wie schon angeführt wurde, dauert das Auftreten des Zeiger-Code 6 MikroSekunden (eine volle Periode der Haupttaktpulaquelle aua Zeile a von Figur 9)· Das Datenbereitschaftssignal an Klemme 73 tritt auf, nachdem der Bedienungsmann am Tastenfeld 21 die Taste für das einzugebende Zeichen gedruckt hat.
Nach dem Auftreten des Datenbereitschaftssignals (Zeile c aus !Figur 9) und nach dem Auftreten des Zeiger-Code (Zeile d) bewirkt daher der als nächstes auftretende Schreibadressentaktpuls (Zeile f), daß das UND-Gatter 150 freigegeben wird und ein Ausgangssignal auf Leitung 151 erzeugt, wodurch ODER- , Satter 152 freigegeben wird. Hierdurch wird erreicht, daß der Eingangsmultiplexer 46 an den Dateneingang des Zugriffsspei-
chers 27 den Zeichen-Code für die ausgewählte Zeicbentaste des Tastenfeldapparats 21 anlegt, wie der Puls aus Zeile e von Figur 9 zeigt. Gleichzeitig wird der Ausgang des Umlaufspeichers 26 vom Dateneingang des Zugriffsspeichers 27 getrennt, wie der erste negative Puls 1 aus Zeile i von Figur zeigt. Daher wird der am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 erscheinende Zeiger-Code nicht in den Zugriffsspeicher 27 eingeschrieben, solange der Zeichen-Code für die ausgewählte Taste in den Zugriffsspeicher 27 eingegeben wird, um den Zeiger-Code zu ersetzen.
Das an Klemme 73 (Zeile c aus Figur 9) auftretende Datenbereitschaftssignal wird durch die negative Abfallflanke des Freigabe-Ausgangssignals vom UND-Gatter 150 (zeile e aus Fig.9) auf Erdpotential rückgesetzt. Nach Wunsch kann zwischen dem Eücksetzen der Datenbereitschaftsklemme 73 und der Abfallflanke dieses Freigabesignals eine Zeitverzögerung eingebaut werden.
Dieses Eücksetzen des Datenbereitschaftssignals an Klemme 73 ruft ein Signal hervor, das über einen Inverter 155 an eine
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Eingangsklemme eines UND-Gatters 156 angelegt wird. Eine zweite Eingangsklemme dieses UND-Gatters ist mit dem (J-Ausgang des Flipflops 155 verbunden, das immer noch positiv ist. Weitere Eingänge dieses UND-Gatters bilden ein Taktpuls von der Quelle 157 und ein 1,5 MHz-Puls von der Quelle 158. Bei dieser Anordnung wird das UND-Gatter 156 freigegeben, wenn das Datenbereitschaftssignal an Klemme 73 rückgesetzt wird·
Das Ausgangssignal des UND-Gatters 156 wird über Leitung 159 an einen Eingang eines ODER-Gatters 160 angelegt, das mit einem zweiten ODER-Gatter 161 zusammengeschaltet ist, so daß beide ein Flipflop bilden. Dieses Flipflop liefert nun ein Signal an Klemme 162, wodurch der Eingangsmultiplexer 46 den Zeiger-Code für den Dateneingang des Zugriffsspeichers 27 freigibt, wie durch die positive Rechteckwelle aus Zeile g von Figur 9 gezeigt ist. Hierbei trennt der Eingangsmultiplexer 46 außerdem den Ausgang des UmlaufSpeichers vom Dateneingang des Zugriffsspeichers, wie durch die zweite negative Rechteckwelle 2 in Zeile i von Figur 9 gezeigt ist. Dadurch wird der am Ausgang des Umlaufspeichers 26 während dieser 6-Mikrosekunden-Periode des Haupttaktpulses (Zeile a aus Figur 9) auftretende Zeichen-Code nicht in den Zugriffsspeicher eingeschrieben, sondern durch den Zeiger-Code ersetzt.
Durch Freigabe des UND-Gatters 156 wird außerdem das Flipflop 153 durch das poeitive Signal rückgesetzt, das vom Ausgang des UND-Gatters an der P-Klemme anliegt.
Das Flipflop 161, 162 wird durch einen an Klemme 163 anliegenden Taktpuls gegen Ende jedes 6-Mikrosekunden-Intervalls des Haupttaktpulses rückgesetzt.
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Zeichenstreichung
Der ^eichenstreichungsbetrieb wird durch Drücken einer Zeichenstreichungstaste am Tastenfeldapparat 21 eingeleitet, woraufhin dann die im folgenden beschriebene Schaltung die Streichung desjenigen Zeichens im Wiederholungsspeicher bewirkt, das am Ort des Zeigers auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre 28 angezeigt wird.
Die in Figur 6 gezeigte Logikechaltung für den Zeichenstreichungsbetrieb enthält ein UND-Gatter 100, dessen erste Eingangsklemme mit einer 6-Hz-Pulsquelle verbunden ist und dessen zweite Eingangsklemme 128 ein Signal empfängt, wenn die Zeichenstreichungstaste gedrückt wird. Wenn diese beiden Eingänge hoch sind (d. h. über Erdpotential liegen), ist der Ausgang des UND-Gatters niedrig (d, h. Erdpotential). Ein Inverter 99 wandelt dieses Ausgangssignal des UND-Gatters in ein hohes Eingangssignal an der Eingangsklemme T eines Flipflops 101 um.
Normalerweise (d. h. ehe dieses Eingangssignal durch Drücken der Zeichenstreichungstaste auftritt) ist die Eingangsklemme T des Flipflops 101 geerdet, während sein Q-Ausgang auf Erdpotential ist und sein ^-Ausgang das hohe Potential der D-Klemme aufweist. Wenn das hohe Eingangssignal auftritt, wie beschrieben wurde, wird Klemme T hoch, der Q-Ausgang steigt auf das hohe Potential der D-Klemme und der ^-Ausgang geht auf Erdpotential.
Die mit dem ^-Ausgang verbundene Leitung 102 leitet dieses negative Signal an einen Eingang eines ODEE-Gatters 103, das nun ein hohes Potential auf seiner Ausgangsleitung 104 liefert, die einen der Eingänge eines UND-Gatters 105 bildet.
Dieses UND-Gatter 105 hat eine zweite Eingangsleitung 106, die normalerweise auf Erdpotential liegt, bis der Zeiger-Code am Ausgang des Umlaufspeichere 26 auftritt, woraufhin das Potential
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auf Leitung 106 hoch wird.
Eine dritte Eingangsleitung 107 des UND-Gatters 105 ist mit dem Q-Ausgang eines Flipflops 108 verbunden.
Der Q~-Ausgang des Flipflops 101 ist über Leitung 109 und ODER-Gatter 110 mit der D-Klemme des Flipflops 108 verbunden. Der T-Eingang des Flipflops 108 ist mit einer Ausgangsklemme des Spezialzeichen-Decodierers 37 (Figur 3) verbunden, so daß Klemme T ein hohes Potential aufweist, bis der SOD-Zählervergleich am Ausgang des Zählerkomparators 173 auftritt, woraufhin Klemme T auf Erdpotential abfällt.
Ein Hauptlöschsignal, das an der Rücksetzklemme R des Flipflops 108 anliegt, bewirkt normalerweise die folgenden Zustände im Flipflop 108, ehe der SOD-Vergleich auftritt und ehe die Zeichenstreichungstaste gedrückt wird* Wenn der T-Eingang hoch ist und die D-Klemme auf Erdpotential liegt, ist der Q-Ausgang hoch und der Q-Ausgang auf Erdpotential.
Wenn die Zeichenstreichungstaste gedruckt wird (und ehe der SOD-Vergleich am Ausgang des Zählerkomparators 173 auftritt), wird Klemme D hoch. Wenn dann das SOD-Signal auftritt, sinkt die Eingangsklemme T auf Erdpotential, und zwar für das V2-Mikrosekunden-Intervall, während dem das SOD-Signal vorhanden ist j am Ende dieses Intervalls wird Klemme T wieder hoch. Die positive Abfallflanke dieses SOD-Pulses betätigt das Flipflop 108, so daß die Q-Klemme hoch wird, woraufhin nun ein hohes Potential auf leitung 107 am dritten Eingang des UND-Gatters 105 auftritt.
Aus dem vorstehenden ist ersichtlich, daß, nachdem die'Zeichenstreichungstaste gedruckt wurde und der SOD-PuIs am Ausgang des Zählerkomparators 173 aufgetreten ist, alle drei Eingänge
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des UND-Gatters 105 positiv sein werden, wenn der Zeiger-Code das nächste Mal am Ausgang dea UmlaufSpeichers auftritt. Der Ausgang des UND-G-atters 105 sinkt nun von einem hohen positiven Wert auf Erdpotential. Ein mit diesem Ausgang verbundenes ODER-G-atter 111 erzeugt nun ein hohes Ausgangssignal, das an der Eingangsklemme T eines Hauptstreichungs-Flipflops 112 liegt,
Normalerweise (d. h· vor dem Empfang dieses Eingangssignals) ist der ^-Ausgang auf dem an seiner D-Klemme anliegenden hohen Potential, während der Q-Ausgang Erdpotential hat. Das an Klemme T anliegende hohe positive Eingangssignal betätigt, wie schon beschrieben wurde, das Flipflop 112, so daß dessen Q-Ausgang hoch wird und dessen ^-Ausgang auf Erdpotential sinkt,
Das negative Signal auf Leitung 115, das mit dem Q-Ausgang des Flipflops 112 verbunden ist, trennt das Schreibadressenregister 93 (Figur 2) vom Zugriffsspeicher 27. Daher wird verhindert, daß der Aufwärtszähler dieses Registers den Schreibschaltpuls im nächsten Arbeitszyklus zählt.
Diese Arbeitsweise des Flipflops 112 bewirkt, daß die mit dem Q-Ausgang verbundene Ausgangsleitung 114 von Erdpotential auf ein hohes Potential ansteigt. Dadurch wird ein UND-Gatter 115 freigegeben, dessen Ausgang 116 mit der Zeiger-Freigabeklemme des Eingangsmultiplexers 46 für den Zugriffsspeicher 27 verbunden ist. Daher wird der Zeiger-Code für den Dateneingang des Zugriffsspeichers 27 freigegeben.
Das UND-Gatter 115 hat zwei weitere Leitungen 117 und 118, die normalerweise ein hohes Potential haben, so daß das UND-Gatter 115 freigegeben wird, wenn das Potential auf Leitung 114 hoch wird. Leitung 117 liegt auf hohem Potential, außer wenn am Tastenfeld 21 eine Taste zum Bewegen des Zeigers gedrückt wird. Leitung 118 hat hohes Potential, außer während
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eines Blockstreichungsvorgangs, wie noch beschrieben wird.
Der Eingangsmultiplexer 46 verbindet normalerweise den Auegang des UmlaufSpeichers 26 mit dem Dateneingang des Zugriffsspeichers 27. Dieser normalerweise arbeitende Freigabeschaltkreis im Mutiplexer 46 wird jedoch abgeschaltet, wenn das UND-Gatter 115 freigegeben wird, wie beschrieben wurde.
Die vorstehende Arbeitsweise ist schematisch durch die Taktzeitdiagramme aus Figur 7 dargestellt. Zeile a zeigt den MOS-Taktpuls 1, der eine Rechteckwelle ist und den Umlaufspeicher 26 steuert. Jedes volle Intervall dieser Taktpulsquelle erfordert 6 MikroSekunden, wobei in diesem Intervall eine jeweilige Zeichenadresse am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 erscheint.
Wenn im Tastenfeldapparat 21 die Zeichenstreichungstaste gedruckt wurde, so daß das Zeichenstreichungs-Flipflop 101 betätigt worden ist, wie Zeile b zeigt, und wenn der SOD-PuIs am Ausgang des UmlaufSpeichers aufgetreten ist, wird das Flipflop 112 betätigt, wenn der Zeiger-Code (Zeile c) am Ausgang des UmlaufSpeichers erscheint, wobei das Flipflop 112 . das Schreibadressenregister 93 vom Zugriffsspeicher 27 trennt, wie Zeile d zeigt. :
Daraus folgt: Wenn die positive Anstiegsflanke a-1 des nächsten Taktpulses (Zeile a) auftritt, wird das Schreibadressenregister 93 (Zeile g) abgeschaltet. Normalerweise wird dieses Register L durch die Anstiegsflanke jedes dieser Taktpulse geschaltet, so daß für jeden solchen Puls um 1 weitergezählt wird.
Während des unmittelbar vor dieser Anstiegsflanke a-1 auftretenden 6-Mikrosekunden-Intervalls (während der ^eiger-Code am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 anliegt, wie Zeile c zeigt'
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wird die Freigabeschaltung im Eingangsmultiplexer 46, die normalerweise den Ausgang des Umlaufspeichers 26 für den Dateneingang des Zugriffsspeichers 27 freigibt, abgeschaltet, wie Zeile k zeigt. Gleichzeitig wird die Zeiger-Freigabeschaltung im Eingangsmultiplexer freigegeben, wie Zeile h zeigt. Diese Vorgänge erfolgen vor dem Auftreten des Schreibschaltpulsee (Zeile i) innerhalb dieses Taktpulsintervalls (Zeile a·)·
Im folgenden Taktpulsintervall bleibt dieser Zustand erhalten, bis nach dem Schreibschaltpuls in diesem Intervall. Daher wird der Zeiger-Code erneut in den Zugriffsspeicher 27 geschrieben, jedoch an die gleiche Adresse, an der er sich im vorhergehenden 6-Mikrosekunden-Intervall schon befand, da der Zähler im Schreibadressenregister 93 jetzt abgeschaltet ist. Daher kann in diesem Intervall das Zeichen, das am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 unmittelbar nach dem Zeiger-Code folgte, nicht in den Zugriffsspeicher 27 eingegeben werden, so daß es am Ende des 6-Mikrosekunden-Intervalls aus dem Wiederholungsspeicher 23 insgesamt verschwindet.
Gegen Ende dieser Periode des MOS-Taktpulses 1 (Zeile a) werden die FlipflopsΊ01 und 112 automatisch rückgesetzt, wenn ein 04-Taktpuls (Zeile e) auftritt. Hierdurch wird die Anlage auf normalen Betrieb zurückgeschaltet. Wenn der Bedienungsmann jedoch weiterhin die Zeichenstreichungstaste für mehr als 1 Sekunde herabdrückt, werden die folgenden Zeichen nacheinander mit einer Geschwindigkeit von 6 Zeichen pro Sekunde gestrichen, bis die Taste freigegeben wird. Aus diesem Grunde ist' mit dem Zeichenstreichungseingang 128 des UND-Gatters 100 aus Figur 6 eine Zeitverzögerungsschaltung verbunden (nicht dargestellt), um eine Zeitverzögerung von 1 Sekunde zu schaffen, ehe das Flipflop 101 wieder betätigt werden kann, nachdem es in der oben beschriebenen Weise rückgesetzt wurde.
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Man betrachte nun Figur 6. Die RücksetzklemmenR der beiden Flipflops 101 und 112 sind über ein ODER-Gatter. 120 und weitere Schaltungen, die später beschrieben werden, mit dem Ausgang eines UND-Gatters 119 verbunden.
Eine Eingangsleitung 122 des UND-Gatters 119 ist über einen 'Inverter 123 mit der Leitung 106 verbunden, die auf Erdpotential liegt, solange der Zeiger-Code am Ausgang des Umlaufspeichers 26 nicht vorhanden ist. Diese Eingangsleitung 122 ist normalerweise auf hohem Potential und sinkt auf Erdpotential, wenn der Zeiger-Code am Ausgang des UmlaufSpeichers auftritt. Im nächsten Intervall der Haupttaktpulsquelle (Zeile a aus Figur 7)> wenn der Zeiger-Code nicht mehr am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 anliegt, wird das Potential auf Leitung 122 wieder hoch und bleibt hoch, bis der Zeiger-Code wieder am Ausgang des UmlaufSpeichers erscheint.
Eine zweite Eingangsleitung 124 des UND-Gatters 119 ist über ein ODER-Gatter 127 mit dem Zeichenstreichungseingang 128 verbunden, so daß diese Leitung positiv wird, wenn die Zeichenstreichungstaste am Tastenfeld 21 gedrückt wird.
Eine dritte Eingangsleitung 125 des UND-Gatters ist mit Leitung 107 verbunden und wird positiv, wenn der SOD-PuIs am Ausgang des Zählerkomparators 173 auftritt.
Eine vierte Eingangsleitung 126 ist mit einer 0N-PuIsquelle (Zeile e aus Figur 7) verbunden, die gegen Ende jedes 6-Mikrosekunden-Intervalls des Haupttaktpulses (Zeile a aus Figur 7) einen positiven Puls erzeugt.
Wenn in dieser Anordnung die Zeichenstreichungstaste gedrückt ist und nachdem der SOD-Code am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 aufgetreten ist, erzeugt das UND-Gatter 119, ehe der Zeiger-
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Codejam Ausgang des Umlauf Speichers erscheint, ein Ausgangssignal, das auf Erdpotential liegt, um die Flipflops 112 und 101 jedesmal dann zurückzusetzen, wenn der 0N-Taktpuls auftritt. In demjenigen Intervall, in dem der Zeiger-Code am Ausgang des UmlaufSpeichers auftritt, ist jedoch die Eingangsleitung 122 des UND-Gatters 119 auf Erdpotential und verhindert das Bücksetzen. Im dann folgenden Intervall liefert das UND-Gatter 119> solange die Zeichenstreichungstaste gedruckt bleibt, jedesmal dann einen Rücksetzpuls, wenn der 0N-Taktpuls auftritt.
Der Ausgang des UND-Gatters 119 ist mit einem Eingang eines ODER-Gatters 120 verbunden. Der Ausgang dieses ODER-Gatters ist über einen Inverter 146 mit dem Eingang eines ODER-Gatters 147 verbunden. Der Ausgang des ODER-Gatters 147 ist mit dem Eingang eines UND-Gatters 148 verbunden, dessen Ausgang mit der Rücksetzklemme R beider Flipflops 112 und 101 verbunden ist. Ein zweiter Eingang des UND-Gatters 148 ist Leitung 149, die das 0N-Taktsignal empfängt.
Wenn bei dieser Anordnung das ODER-Gatter 120 ein Erdpotentialeingangssignal vom UND-Gatter 119 empfängt, wird ein positives Signal an den ersten Eingang des UND-Gatters 148 angelegt. Wenn dann der nächste positive 0N-Taktpuls auf Leitung 149 auftritt, wird das UND-Gatter 148 freigegeben und setzt beide Flipflops 112 und 101 zurück.
Wenn eine Zeichenstreichung durchgeführt wird, wie gerade beschrieben wurde, rücken die folgenden Buchstaben des Wortes, in dem aie Streichung vorgenommen wurde, automatisch auf, so daß kein unerwünschter Zwischenraum dort erscheint, wo das Zeichen gestrichen wurde. Das automatische Aufrücken erfolgt, da das Schreibadressenregister 93 während des Zeichenstreichungsvorgangs abgeschaltet ist, so daß alle Zeichen, die auf das gestrichene Zeichen folgen, zur nächsten Adresse im Zugriffsspeicher wandern, und zwar entgegengesetzt zum Datenfluß.
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In ähnlicher Weise wird auch bei den im folgenden beschriebenen Vorgängen, wie ZeilenStreichung, Blockstreichung oder Absatzstreichung, die dadurch entstehende Lücke augenblicklich und automatisch geschlossen.
Zeilenstreichung
Der Tastenfeldapparat 21 hat eine Zeilenstreichungstaste, die gedruckt werden kann, wenn eine Zeile vom Ort des Zeigers aus gestrichen werden soll.
Wegen der beschränkten Kapazität des Zugriffsspeichers 27 (32 Zeichenpositionen) können in einem einzigen Wiederholungszyklus der Kathodenstrahlröhre nicht mehr als 30 Zeichen gestrichen werden. Normalerweise ist das Schreibadressenregister 93 für den Zugriffaspeicher um 30 Zeichenadressen dem Leseadressenregister voraus. Während der Zeilenetreichung wird das Schreibadressenregister nicht weitergezählt, während das Leseadressenregister weiterläuft, wobei dieser Vorgang unterbrochen werden muß, wenn das Leseadressenregister zum Schreibadressenregister aufgeschlossen hat. Unter diesen Umständen ist die Zeilenstreichung für den betreffenden Wiederholungszyklus dann beendet und wird im nächsten Wiederholungszyklus wieder auf ge-^:' nommen.
Eine zweite Bedingung zur Unterbrechung der Zeilenstreichung \ ist das Auftreten eines S -Code am Ausgang des Umlaufspeichere 26, der anzeigt, daß das Ende dieser Textzeile erreicht ist.
Das in Figur 6 gezeigte Flipflop 130 liegt mit seiner Eingangsklemme T &xi einer Leitung 131, die ein hohes Potential führt, wenn die Zeilenstreieäungstaste im Tastenfeldapparat gedruckt wird. She dieses Signal auftritt, ist Klemm·* T auf Srapotential, auf dem auch der Q-Äusgeng dieses Plipfl-:-r>3 II ^f-U Ehr dieses Eingangssignal auftritt, ist außerdem öes Q-Auagaüg auf des
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an der B-Klemme anliegenden hohen Potential.
Wenn die Eingangsklemme T durch das Betätigen der Zeilenstreichungstaste positiv wird, wird das Flipflop 130 betätigt, so daß nun an seinem Q-Ausgang ein hohes Potential auftritt, während sein öT-Ausgang geerdet wird.
Der Q-Ausgang des Flipflops 130 ist über Leitung 132 mit einem Eingang eines ODER-Gatters 110 verbunden, an dem auch der (J-Ausgang des Flipflops 101 anliegt, wie schon beschrieben wurde. Die Wechselwirkung zwischen den Flipflops 130 und 108 ist daher im wesentlichen ähnlich der schon beschriebenen Wirkungsweise zwischen Flipflop 101 und 108. Nachdem die Zeilenstrei*· chungstaste gedruckt wurde und der nächste SOD- Zählervergleich am Ausgang des Zählerkomparators 173 erscheint, wird das Flipflop 108 betätigt und erzeugt ein hohes Potential auf Leitung 107f die mit dem Q-Ausgang des Flipflops verbunden ist.
Das durch die Zeilenstreichungstaste betätigte Flipflop 130 erzeugt ein negatives Signal auf Leitung 133, die vom <Q-Ausgang dieses Flipflops zum Eingang des zuvor erwähnten ODER-Gatters 103 führt, so daß die' Ausgangsleitung 104 dieses ODER-Gatters ein hohes Potential erhält.
Durch Betätigen der Zeilenstreichungstaste und das nachfolgende Auftreten des nächsten SOD-Pulses am Ausgang des Zählerkomparators 173 erhalten die Eingangsleitungen 104 und 107 des UND-Gatters 105 hohe (positive) Signale. Die dritte Eingangsleitung 106 des UND-Gatters 105 erhält ein hohes Potential, wenn der Zeiger-Code das nächste üal am Ausgang des Umlaufspeichere 26 erscheint, wie schon beschrieben wurde. Daher wird das UND-Gatter 105 in gleicher Weise freigegeben und das Flipflop 112 betätigt, wie schon im vorhergehenden Abschnitt über Zeichenstreichung beschrieben wurde.
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Wie in den Taktzeitdiagrammen aus Figur 8 gezeigt ist, bewirkt das Auftreten des Zeiger-Code (Zeile c) und die daraus resultierende Betätigung des Flipflops 112s (1) Der Zeiger-Code wird für den Zugriffsspeicher freigegeben (Zeiled); (2) der normale Ausgang des UmlaufSpeichers 26 wird vom Zugriffsspeicher getrennt (Zeile h)j (3) das Schreibadresaenregister 93 ' des Zugriffsspeicher (Zeile f) wird in demjenigen Intervall des Haupttaktpulses (Zeile a) am Weiterzählen gehindert, das dem Intervall folgt, in dem der Zeiger-Code am Ausgang des Umlaufspeichere 26 auftritt.
Bei diesem Betrieb wird das Rücksetzen des Flipflops 112 durch ein UND-Gatter 134 gesteuert, dessen Ausgang an einer Eingangsklemme des ODEE-Gatters 120 anliegt.
Eine erste Eingangsleitung 125a des ODER-Gatters 134 ist über Leitungen 125 und 107 mit dem Q-Ausgang des Flipflops 108 verbunden, der positiv wird, wenn der SOD-PuIs am Ausgang des Zählerkomparators 173 nach Betätigen der ^eilenstreichungstaste auftritt, wie schon beschrieben wurde. Eine zweite Eingangsleitung 135 des UND-Gatters 134 ist mit dem Q-Ausgang des Flipflops 130 verbunden, der positiv wird, wenn die Zeilenstreichungstaste betätigt wird.
Eine dritte Eingangsleitung 136 des UND-Gatters 134 empfängt während jeder Periode der MOS-Taktpuls-1-Quelle (Zeile a aus Figur 8) ein 0N-Taktsignal.
Eine vierte Eingangsleitung 137 des UND-Gatters 134 ist mit einer Klemme 138 verbunden, die ein positives Signal empfängt, wenn der S*-Code (Zeilenende-Code) am Ausgang des UmlaufSpeichers auftritt.
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Das Rücksetzen des Flipflops 112 wird außerdem durch ein Signal gesteuert, das auf leitung 139 auftritt, die zu einem zweiten Eingang des ODER-Gatter 147 führt, wenn die Lese- und Schreibadressenregister des Zugriffsspeichers 27 gleiche Adressenposition aufweisen (was an der dreißigsten Zeichenstelle nach dem Zeiger der Pail ist).
Das Flipflop 112 bleibt im eingeschalteten Zustand und wird nicht rückgesetzt, ehe nicht entweder der S*-Code (Zeilenende) am Ausgang des UmlaufSpeichers erscheint, oder aber 30 Zeichenpositionen nach Auftreten des Zeiger-Code aus dem Umlaufspeicher gelesen wurden, und zwar je nachdem, was von beiden eher der !all ist. Ehe also das Flipflop rückgesetzt wird, bleibt der Zeiger-Code für den Dateneingang des Zugriffsspeichers freigegeben (Zeile d aus Figur 8), der Ausgang des UmlaufSpeichers 26 bleibt vom Dateneingang des Zugriffsspeichers getrennt (Zeile h aus Figur 8) und das Schreibadressenregister im Zugriffsspeicher bleibt abgeschaltet (Zeile f aus Figur 8).
Wenn beim nächsten Auftreten des 0ii-Signals zuerst der S -Code erscheint, sind alle vier Eingänge des UND-Gatters 134 positiv, weshalb das Flipflop 112 in der oben beschriebenen Weise rückgesetzt wird.
Wenn dagegen zuerst die Übereinstimmung zwischen dem Lese- und dem Schreibadressenregister im Zugriffsspeicher auftritt, gibt das Signal auf Leitung 139 das ODER-Gatter 147 frei und schafft ein Ausgangssignal, wodurch das Hauptstreichungs-Flipflop 112 rückgesetzt wird.
Wenn das Flipflop 112 durch eine Übereinstimmung im Lese- und Schreibadressenregister des Zugriffsspeichers rückgeaetzt wird, und wenn dabei die Zeile nicht vollständig gestrichen wurde, wird der Zeilenstreichungsvorgang beim nächsten Mal, wenn
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der Zeiger-Code am Ausgang des UmlaufSpeichers erscheint (d. b. etwa V6Q Sekunde später) wieder aufgenommen.
Wenn der S*-Code erscheint und das UND-Gatter 134 freigibt, setzt das Erdpotential-Ausgangssignal vom ODER-Gatter 120, das. auch das Hauptstreichungs-Flipflop 112 rücksetzt, wie beschrieben wurde, außerdem das Zeilenstreichungs-Flipflop zurück, wie im folgenden beschrieben wird.
Der Ausgang des ODER-Gatters 120 ist über Leitung 163 mit einem Eingang eines UND-Gatters 164 verbunden, dessen andere Eingänge mit dem Q-Ausgang des Hauptstreichungs-Flipflops bzw. mit der 0N-Taktpulsleitung 126 verbunden sind. Wenn der Ausgang des ODER-Gatters Ϊ20 geerdet wird, ehe das Hauptstreichungs-Flipflop 112 rückgesetzt werden konnte, wird das UND-Gatter 164 freigegeben und liefert ein Erdpotential-Auagangssignal, das ein ODER-Gatter 165 freigibt. Ein monostabiler Multivibrator., fter m,& einem MD-Satter 166, einem Inverter 167 und einem Kondensator 163 besteht, ist mit dem Ausgang des ODER-Gatters 165 verbunden imd erzeugt einen sehr kurzen negativen Puls, wenn dieses ODER-Gatter freigegeben wird. Dieser negative Puls am Ausgang des UND-Gatters 166 wird an die Rücksetzklemme der Flipflops 108 und 130 angelegt, um beide zu löschen.
Blockstreichung
Bei der Blockstreichung muß dec Bedienungsmann durch eine spezielle Taste am Tastenfeldapparat 21 Beginn und Ende des-Textmaterials definieren, das gestrichen werden soll. Wenn" das getan ist, wird ein spezieller Blockdefinierungs-Code in den Wiederholungsspeicher 23 eingegeben, und zwar genau vor dem ersten Zeichen in dem zu streichenden Block und un-': mittelbar nach dem letzten Zeichen des zu streichenden Blocks. Der zu streichende Block kann ein beliebiger Abschnitt-des
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auB 2000 Zeichenpositionen bestehenden Inhaltβ des Umlauf-Bpeichers 26 sein, der auf der Kathodenstrahlröhre angezeigt wird} der Block kann aber auch die gesamte Anzeige bis zu 8000 Zeichen umfassen, wenn das erfindungsgemäße Gerät zum Redigieren oder Prüfen und Korrigieren mit einer erweiterten Speicherkonfiguration versehen ist.
Nachdem der Bedienungsmann den Beginn des zu streichenden Blocks festgelegt hat, leitet er die Blockstreichung dadurch ein, daß eine spezielle Blocketreichungstaste auf dem Tastenfeld gedrückt wird.
Die in Figur 6 gezeigte Logikschaltung für die Blockstreichung enthält ein Flipflop 130b, dessen Eingangsklemme T ein hohes positives Potential auf Leitung 131b empfängt, wenn die Bloeketreichungstaste auf dem Tastenfeld gedrückt wird. Ehe dieses Signal erscheint, liegt die Eingangsklemme T auf Erdpotential, der Q-Ausgang ist ebenfalls geerdet und der ^-Ausgang hat das hohe positive Potential der D-Klemme.
Die Leitungen 132b und 133b, die mit dem ^-Ausgang des Flipflops 130b verbunden sind, entsprechen den ähnlich bezeichneten Leitungen beim Zeilenstreichungsflipflop 130. Es ist daher ersichtlich, daß die Wechselwirkung zwischen den Flipflops 130b und 108 im wesentlichen ähnlich derjenigen zwischen den Flipflops 130 und 108 ist, wobei auch die Wechselwirkung zwischen dem Flipflop 130b und dem ODER-Gatter 103 im wesentlichen ähnlich wie bei Flipflop 130 und diesem ODEE-Gatter ist.
Ein UND-Gatter 140 liegt mit einem ersten Eingang an Leitung 135b, die vom Blocketreichungs-Flipflop 130b herkommt. Ein , zweiter Eingang des UND-Gatters HO liegt an Leitung 114, die vom Hauptstreichungs-Flipflop 112 kommt. Wenn diese beiden Eingänge positiv sind, wird das UND-Gatter 140 freigegeben,
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so daß ein Erdpotential-Signal an Klemme 141 auftritt, die '" die Blöckfreigabe-Eingangsklemme des Eingangsmultiplexers 46 für den Zugriffsspeicher 27 ist.
Das Hauptstreichungs-Plipfiop 112 wird betätigt, wenn der erste Block-Code am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 auftritt. 'Hierdurch "WirdrfieW positiver Signal an Klemme 142 erzeugt, ' die "mit einem Eingang eines UND-Gatters 143 verbunden ist. Ein zweiter Eingang dieses UND-Gatters liegt an Leitung 107, und einen dritten Eingang bildet Leitung 135b. Nachdem bei dieser Anordnung die Blockstreichungstaste gedruckt wurde (um Flipflop 130b zu betätigen), wird das Hauptstreichungs-Flipflop 112 beim nächsten Auftreten des ersten Block-Code am Ausgang des Umlaufspeichere betätigt, so daß das UND-Gatter 140 freigegeben wird.
Daher wird das Schreibadressenregister 93 abgeschaltet, die normale Dateneingabe zum Zugriffsspeicher 27 vom Ausgang des UmlaufSpeichers 26 wird am Eingang des Multiplexers 46 unterbunden, und der Block-Code wird für den Dateneingang des Zugriff sspeichers freigegeben. Daher wird die am Ausgang des Umlaufspeichers 26 auftretende Dateninformation nicht in den Zugriffsspeicher 27 eingegeben und verschwindet insgesamt aus dem Wiederiaolungs speicher 23· Der Block-Code wird wiederholt an der gleichen. Adresse in den Zugriffsspeicher 27 geschrieben, da das Schreibadressenregister 93 abgeschaltet ist, so daß der Block-Code im Wiederholungsspeicher sämtliche Daten-Codes in dem Block des zum Streichen ausgewählten Texts."übertippt" oder "jerse-tzt- hat.'
Die Blockstreichung wird beendet, wenn am Ausgang des Umlaufspeichere der zweite Block-Code auftaucht, der am Ende des zu streichenden Blocks eingegeben worden war.
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Entsprechend diesem zweiten Block-Code erzeugt ein Zähler 144» d$r mit Klemme 142 verbunden ist, ein Ireigabesignal auf Leitung 145, die zu einem Eingang eines UND-Gatters 134b führt. Einen zweiten Eingang dieses UND-Gatters bildet Leitung 135b» die zum Q-Ausgang des Blockstreichungs-lTlipflops 130b führt-. Ein dritter Eingang ist über Leitungen 125b, 125 und 107 mit dem Q-Ausgang des Flipflops 108 verbunden, einen vierten Eingang bildet Leitung 137b, die für den ersten Block-Code ein positives Signal empfängt, und einen fünften Eingang bilden die Leitungen 136 und 126, die ein JZfN-Taktsignal empfangen.
Wenn bei dieser Anordnung das Ende des definierten Blocks erreicht ist, sind sämtliche Eingänge des UND-Gatters 134b positiv, und das Ausgangssignal dieses UND-Gatters gibt QDER-Gatter 120 frei, um das Hauptstreichungs-Ilipflop 112 zurück-
zusetzen, wie schon beschrieben wurde. Hierdurch wird der Blockstreichungsvorgang beendet, und das Schreibadressenregister 93 wird wieder eingeschaltet, so daß der normale Betrieb des Schreibadressenregisters wieder aufgenommen werde» kann und nun die Datenausgabe vom Umlaufspeicher 26 wiederum für den Zugriffsspeicher 27 in normaler Weise freigegeben wird.
In federn einzelnen Wiederholungszyjtlus (1ZoO Sekunde) des Wiederholungsspeichers 23 und der Kathodenstrahlröhre 28 können nicht mehr als 30 Zeichen eines Blocks gestrichen werden, da das Leseadressenregister 200 für den Zugriffsspeicher 27 nach 30 Streichungen das Schreibadressenregister 93 eingeholt hat. In diesem Pail erscheint auf Leitung 139 in Figur 6 ein Signal, das das Hauptstreichungs-Flipflop 112 rücksetzt, auch wenn das Ende des ausgewählten Blocke noch nicht erreicht ist. Der Blockstreichungevorgang wird jedoch im nächsten Wiederiiolungszyklue wieder aufgenommen und läuft in diesem Wiederholungszyklus weiter, bis entweder das Ende
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des flocks erreicht ist, oder aber 30 Streichungen durchgeführt , wurden, je nachdem, was eher der Pail ist.
Nachdem der definierte Block von Zeichen gestrichen wurde, wird das Blpckstreichungar-Flipflop 130b, wenn ODER-Gatter 120 freigegeben ist, wie beschrieben wurde, über UND-Gatter 164, ODER-Gatter 165 und Multivibrator 166-168 zusammen mit dem Flipflop 108 rückgesetzt. Der Ausgang des UND-Gatters 166 ist über ein ODER-Gatter und einen Inverter 170 mit der Rücksetzklemme R des Bloekstreichungs-Flipflops 130b verbunden.
AbsatzStreichung
Die Streichung eines Absatzes und die hierfür erforderliche Logikachaltung sind im wesentlichen ähnlich wie bei der Zeilenstreichung. Ixt Figur 6 tragen Elements der Absatzstreichungsschaltung, die jenen der Zeilenstreichungssehaltung entsprechen, die gleichen Bezugssiffern, sind jedoch unterschieden durch einen Agoetrcspft O)P s? daß die ausführliche Beschreibung nicht vollftäsdif. wiederholt zu werden braucht.
Diese Absatzstreichungsaehaltung enthält ein Flipflop 130', dessen ÜJ-Ausgang mit einem Eingang dea QDER-Gatters 110 an der Eingangsseite des Flipflopa 108 und mit einem Eingang des ODER-Gatter* 103 an der Eingangsaeite des Hauptstreichungs Flipflops 112 verbunden Ast* Daher werden beide Flipflops 108 und 112 nach Betätigen des Äbsatzstreichungs-Flipflops 130* betätigt, wenn eine Abgai;zstreichungstaate auf dem Taaten feldapparat 21 gedrückt wird, die auf Leitung 131' ein positive« Eingangssignal liefert·
Die flipfO-Qjiii '^Ql, 108 uad 112 bleiben eingeschaltet, bis entweder eis spezieller Absataende-Code sa Ausgang des UmIaufepfl^jheirB 2§ mt£tritt, oder aber 30 Sti*eie|aui5gen durchgeführt wurden, je ^aQiidejn, was eher der iall ist*
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Wie schon im einzelnen beschrieben wurde, erscheint naoh 30 Streichungen in jedem einzelnen Wiederholungszyklue des Wiederholungsspeichers 23 und der Kathodenstrahlröhre 28 (V60 Sekunde) ein positives Signal auf leitung 139· Hierdurch wird das Hauptstreichungsflipflop 112 rückgesetzt, nicht jedoch das Flipflop 108 oder das Absatzstreichungs-Flipflop 1301.
Das Rücksetzen der Flipflops 108 und 130* wird in dieser Betriebsart durch ein UND-Gatter 1341 gesteuert, das eine positive Eingabe auf der Eingangsleitung 135' hat, wenn das Absatzstreichungs-Flipflop 130* durch Herabdrücken der Absatzstreichungstaste am Tastenfeldapparat 21 betätigt wurde.
Die zweite Eingangaleitung 125a1 dee UND-Gatters 134' empfängt ein positives Signal, wenn ein SOD-FuIs am Ausgang des Zählerkomparators 173 auftritt.
Die dritte Eingangsleitung 137' des UND-Gatters 134' empfängt ein positives Signal, wenn ein spezieller Absatzende-Code am Ausgang des UmlaufSpeichers auftritt, der durch den Decodierer 37 festgestellt wird. '
Der vierte Eingang des UND-Gatters 134* ist mit der 0N-Taktpulsauelle verbunden. . ,
Bei dieser Anordnung wird das UND-Gatter 134' durch den Absatzende-Code freigegeben, woraufhin das ODER-Gatter 120 dafür sorgt, daß die Flipflops 108 und 1301 und das Hauptstreichungs-Flipflop 112 durch Freigabe des UND-Gatters.134 und ODER-Gatters 165 und durch die Arbeitsweise des Multivibrators 166-168 gelöscht werden. Die Bücksetzklemme R des Absatzetreichungs-F^ipflops 130' ist mit dem Ausgang eines UND-Gatters 166 verbunden, so daß es gleichzeitig mit dem Flipflop 108. zurückgesetzt wird, wie schon beschrieben wurde.
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BADORfGiNAt
G-an z-Wor t -über t rag
Die Anzeige auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre wird unmittelbar und automatisch korrigiert, wenn das letzte Wort einer Zeile aus Platzgründen nicht mehr vollständig in diese Zeile hineingeht. Wenn das der Fall ist, wird das gesamte Wort zum Anfang der nächsten Zeile auf dem Bildschirm übertragen.
Figur 3 zeigt schematisch die Schaltung zur Durchführung dieser Funktion, wobei zur Vereinfachung der Darstellung gewisse Teile fortgelassen wurden.
Der Ausgang des Umlaufspeichere 26 ist über die Zeitgeberund Steuerlogik 24 mit dem Eingang des Zeichenzählers 36 und mit dem Eingang eines Spezialzeichen-Decodierers 37 verbunden, der (unter anderen Spezial-Codes) einen Zwischenraum (S-Code) oder einen S -Code abtastet, der das Ende des letzten Zeichens einer auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre angezeigten Zeile angibt. Der S*-Code dient also zur Bestimmung des Zeilenendes. Er kann auch auftreten, ehe die letzte mögliche Zeichenposition einer Zeile erreicht ist. Der Decodierer 37 erzeugt ein wahres Erdpotential-Signal auf leitung 47, wenn er einen S-Gode am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 abtastet. In ähnlicher Weise erzeugt der Decodierer 37 ein wahres Erdpotential-Signal auf Leitung 48, wenn er einen S*-Code am Ausgang des Umlaufspeichers feststellt.
Im Originaltext erscheint ein S-Code bei jedem Zwischenraum im Text, also üblicherweise zwischen dem letzten Zeichen des einen Wortes und dem ersten Zeichen aes nächsten. Der Originaltext hat jedoch keine S*-Codes. Die S4-Codes werden durch die in Figur 3 gezeigte Schaltung am Ende jeder Zeile automatisch eingegeben, wie noch näher erläutert wird.
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Ersichtlieherweise können am Ende einer Zeile des Originaltexts, die durch den Zeichenzähler 36 festgelegt ist, zwei mögliche Bedingungen herrschens
(1) Ein leer-Code erscheint am Ende einer Zeile, so daß ein S-Code-Eingang am Decodierer 37 anliegt, wenn der Adreasenübertragszähler 36 seine letzte Zählung erreicht und für einen neuen Zählzyklus bereit ist; oder:
(2) Ein Zeichen-Code erscheint am Ende der Zeile, wodurch das gesamte Wort, zu dem der Zeichen-Code gehört, auf die nächste Zeile übertragen wird.
Man betrachte zuerst Bedingung (1). Das S-Code-Eingangssignal für den Decodierer 37 erzeugt ein Signal auf Leitung 47» so daß ein ODER-Gatter 50 auf einer Eingangsleitung 41 eines UND-Gatters 42 eine Ausgabe liefert. Der Übertragszähler 36 erzeugt beim Erreichen seines letzten Zählschrittes ein Signal auf der zweiten Eingangsleitung 43 des UND-Gatters 42. Ein dritter Eingang des UND-Gatters 42 ist mit Leitung 49 verbunden, die positiv ist, falls nicht eine Bedingung "Übertrag abschalten" herrscht, die nur kurz während des Eedigierens auftritt. Daher ist das UND-Gatter 42 jetzt freigegeben und erzeugt ein Ausgangssignal, das auf einer Eingangsleitung 44 am ODER-Gatter 45 anliegt, das dann ein S*-Freigabesignal auf Leitung 45a zum Eingangsmultiplexer 46 des ZugriffsSpeichers 27 liefert.
Der Multiplexer 46 ermöglicht die Eingabe verschiedener Daten in den Zugriffspeicher 27. In diesem Fall gibt er den S*-Code als Eingangsdateninformation für den Zugriffsspeicher 27 frei, wie schon in dem Abschnitt mit dem Titel "BAM-Eingangsmultiplexei41 beschrieben wurde. Die Eingabe des S*-Code in den Zugriffsspeicher 27 übertippt oder ersetzt den S-Code, der im Originaltext vorhanden war, und zeigt an, daß hier daa Zeilenende zu sein hat. Der Eingangsmultiplexer 46 hat einen geeigneten Schaltkreis, der im Zusammenhang mit Figur 12 schon beschrieben
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wiirde und der die normale Dateneingabe vom Ausgang des Umlaufspeiehers 26 in den Zugriffsspeicher 27 unterbricht, sobald das S -Freigabesignal auf Leitung 45a auftritt. Während also der S*-Code in den Zugriffsspeicher 27 geschrieben wird, wird verhindert, daß der nun am Ausgang des UmlaufSpeichers auftretende S-Code in den Zugriffsspeicher eingegeben wird, und wenn die nächste Zeichenpösition aus dem Umlaufspeicher ausgelesen wird, ist dieser S-Code aus dem Wiederholungsspeicher insgesamt verschwunden.
w Wie schon erläutert wurde, werden die Daten aus dem Zugriffsspeicher 27 in den Umlaufspeicher 26 zurückgeleitet, so daß, wenn die Dateninformation dieser Textzeile im nächsten Wiederholungs- oder Anzeigezyklus des Wiederholungsspeichers 23 und der Kathodenstrahlröhre 28 (Y60 Sekunde später) wieder am Ausgang des Umlaufspeichers 26 erscheint, dieser S*-Code von dem Decodierer 37 abgetastet wird. Wenn der Zähler 36 fertig gezählt hat, bewirkt dieser S*-Code auf leitung 45a ein S*-Freigabesignal, wie schon beschrieben wurde, das den nun am Ausgang des Umlaufspeicher 26 auftretenden S*-Code durch einen neuen S*-Gode ersetzt.
Wenn der Zähler 36 jedoch nicht fertig gezählt hat, ist der
Ausgang des UND-Gatters 42 hoch, und das Auftreten des S*-Code gibt ein UND-Gatter 39 frei, das über ein ODER-Gatter 40 dafür sorgt, daß das S-Fr eigabe signal auf Leitung 40a auftritt. Dieses S-Freigabesignal bewirkt, daß der Eingangsmultiplexer 46 einen S-Code als Dateneingabe in den Zugriffespeicher freigibt, um den S*~Code zu ersetzen.
Die Anlage befindet sich also in einem küntictilerlichea Oöertrags-Modus, wobei alle alten S*-Codsa gelöscht vmü entweder durch einen neuen S-Code oder einen neuen §*~»Code, und zwar entweder am gleichen oder an einem anderen Platz, ersetzt werden, was vom Übertragszähler 36 abhängt.
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Wenn die zuvor erwähnte Bedingung (2) auftritt, erscheint weder ein S-Code noch ein S*-Gode am Eingang des Spezialzeichendecodierers 37» wenn der Zähler 36 den letzten Zählschritt zählt und dadurch angibt, daß das Zeilenende erreicht ist. Unter diesen Umständen sind beide Signale, nämlich S auf Leitung 47 und 15* auf Leitung 48 als Eingänge des ODER-Gattera 50 positiv, so daß das ODER-Gatter 50 ein Erdpotential-Eingangssignal an ein ODER-Gatter 51 liefert. Der andere Eingang des UND-Gatters 51 ist hoch,»da er durch das 02-Sehreibfreigabesignal auf Leitung 52 gebildet wird, das ein Taktsignal ist, das zu diesem Zeitpunkt von einem anderen Abschnitt der Zeitgeber- und Steuerlogik 24 geliefert wird. Daher ist die Ausgangsleitung 57 des UND-Gatters 51 zu diesem Zeitpunkt positiv.
Dieses positive Taktsignal auf Leitung 52 erscheint außerdem an dem einen Eingang eines ODER-Gatters 53· Einen weiteren Eingang für dieses ODER-Gatter liefert die Ausgangsleitung 54 des Zeichenpositionszählers 36. Wenn dieser Zähler seine letzte Zählung erreicht, geht Leitung 54 auf Erdpotential, und das ODER-Gatter 53 liefert ein hohes Ausgangssignal über Leitung 55 an den einen E^.jang des UND-Gatters 56.
Das UND-Gatter 56 hat einen zweiten hohen Eingang, den Leitung 57 vom Ausgang des UND-Gatters 51 liefert, und einen dritten hohen Eingang von der 02-Schreibbereitschaftsleitung 52. Einen vierten Eingang des UND-Gatters 56 bildet Leitung 58, die ein 0L-Taktsignal empfängt, das nur für einen Bruchteil jeder 6-Mikrosekunden-Periode anliegt. Einen fünften Eingang für UND-Gatter 56 bildet Leitung 59» die normalerweise positiv ist, jedoch während gewisser Redigierungsvorgänge geerdet wird.
Der Ausgang des UND-Gatters 56 ist über ein ODER-Gatter 62 und einen Inverter 63 mit der schon erwähnten Klemme 233 (Figur 10) des Adreasenmultiplexers 67 für den Zugriffsspeicher
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verbunden. Wenn diese Klemme positiv ist (was der Pail ist, solange UND-Gatter 56 nicht freigegeben ist), wird das erwähnte Leseadressenregister 200 zum Zugriffsspeicher 27 hin freigegeben, wie schon im einzelnen im Zusammenhang mit Figur 10 beschrieben wurde.
■Das leseadressenregister 200 empfängt Eingangspulse, wie schon im Zusammenhang mit Figur 10 beschrieben wurde.
Während jenes Bruchteils jedes 6-Mikrosekunden-Intervalls, in dem das 0L-Signal auf Leitung 58 positiv ist, wobei auch alle anderen Eingänge des UND-Gatters 56 positiv sind, wird das UND-Gatter 56 freigegeben, wodurch Klemme 233 geerdet und das Leseadressenregister 200 vom Zugriffsspeicher getrennt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der Ausgang des UND-Gatters 56 durch einen Inverter 64 invertiert, der ein positives Freigabesignal an eine Klemme 65 des Adressenmultiplexers 67 liefert, um das Übertrags-Schreibadressenregister 61 zum Zugriffsspeicher 27 hin freizugeben, wie jetzt beschrieben werden soll.
Das in Figur 10 gezeigte Übertrags-Schreibadressenregister umfaßt fünf Flipflops 401, 402, 403, 404 und 405, die bei Vorhandensein eines positiven Signals an ihrer T-Klemme umschalten und dabei das an ihrem D-Eingang anliegende Potential zum Q-Ausgang übertragen. Die D-Eingänge der Flipflops 401-405 sind mit den entsprechenden Q-Ausgängen der zugehörigen Flipflops 202-206 im Schreibadressenregister 93 verbunden. Wenn also ein positives Signal an Klemme 406 angelegt wird, die mit den T-Eingangsklemmen der Flipflops 401-405 verbunden ist, erscheinen nun die Potentiale der Q-Ausgänge der Schreibadressenregister-Flipflops 202-206 an den Q-Ausgangskiemmen der entsprechenden Flipflops 401-405 im Übertrags-Schreibadressenregister 61.
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An Klemme 406 liegt ein positives Signal an, wenn ein S- oder S*-Code am Ausgang des Umlaufspeichers 26 auftritt und wenn der Schreibadressen-Taktpuls positiv ist. Wie Figur 3 zeigt, ist die Klemme 406 des Registers 6\ über einen Inverter 408 mit dem Ausgang eines UND-Gatters 407 verbunden. Ein Eingang dieses UND-Gatters ist mit leitung 41 verbunden, so daß er ein positives Signal empfängt, wenn entweder ein S-Code oder ein S*-Code am Ausgang des UmlaufSpeichers 26 auftritt. Eine zweite Eingangsklemme 409 des UND-Gatters 407 empfängt einmal in jedem 6-Mikrosekunden-Intervall einen positiven Schreibadressen-Taktpuls.
Sooft also ein b- oder ο —Code auftritt, wird seine Adresse vom Schreibadressenregister 93 in das Übertrags-Schreibadressenregister 61 übertragen, bis der nächste S- oder S*-Code auftritt.
Die Q-Ausgänge der Flipflops 401-405 im Register 61 sind mit den Eingängen der entsprechenden UND-Gatter 411-415 verbunden, die alle einen zweiten Eingang haben, der an Klemme 65 anliegt.
Die Ausgänge der UND-Gatter sind mit den entsprechenden Aus-
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gangsklemmen 2,2,2, 2 , 2 des Adressenmultiplexers 67 für den Zugriffsspeicher 27 verbunden. Es ist daher ersichtlich, daß die UND-Gatter 411-415 einen Teil dieses Adressenmultiplexers darstellen. Die Eingangsklemme 65 empfängt ein positives Übertrags-Schreibadressensignal, wenn das UND-Gatter freigegeben ist, wie schon beschrieben wurde.
Gleichzeitig wird der S*-Code für die Dateneingabe in den Zugriffsspeicher 27 freigegeben, wenn ein UND-Gatter 416 (Figur 3) freigegeben wird, dessen Ausgang über ODER-Gatter mit Leitung 45a verbunden ist. Ein Eingang dieses UND-Gatters 416 ist mit der normalerweise positiven Klemme 59 verbunden. Ein zweiter Eingang des UND-Gatters 416 ist über Inverter 64 mit dem Ausgang des UND-Gatters 66 verbunden. Wenn alBO das
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UJJD-Gatter 56 freigegeben wird, wie beschrieben wurde, wird auch das UND-Gatter 416 freigegeben und liefert über ODER-Gatter 45 ein S*-Freigabesignal auf Leitung 45a an den Eingangamultipieier 46 des Zugriffsspeichers 27.
Während also die Daten aus dem Umlaufspeicher 26 ausgelesen werden, speichert das Übertrags-Schreibadressenregister 61 der Reihe nach die Adresse jedes S- oder S*-Codes. Wenn das Ende der Zeile erreicht wird (ohne daß ein S- oder S*-Code vorhanden ist), speichert Register 61 die Adresse des in dieser Zeile zuletzt aufgetretenen S- oder S*~Codes. Am Ende dieser Zeile wird das UND-Gatter 56 freigegeben, wie beschrieben wurde, so daß der Adressenmultiplexer 67 nun das Register zum Zugriff spei eher 27 hin freigibt. Die Adresse des als letztes in dieser Zeile auftretenden S- oder S*-Codes wird also in die entsprechende Adresse des Zugrixfsspeichers 27 eingegeben. Gleichzeitig wird der S*-Code über den Eingangsmultiplexer 46 als Dateneingabe für den Zugriffsspeicher 27 freigegeben· Tatsächlich wird also der Zugriffsspeicher 27 daraufhin abgefragt, die Adresse des letzten S-Codes zu lokalisieren, der in dieser Textzeile auftrat, und dann wird der S*- Code, der jetzt am Eingangsmultiplexer 46 aktiviert 1st, in diese Adresse des Zugriffespeichers eingegeben.
Daher wird das letzte S-Codesignal, das in dieser Textzeile auftrat, nun im Zugriffsspeicher 27 durch ein Ö*-Signal für Zeilenende ersetzt. Vom Zugriffsspeicher wird dieser S*-Code in den Umlauf speicher zurückgeleitet, so daß der Bücklauf des ■ Sathodenstrahls zum Anfang der nächsten Textzeile, die auf dem Schirm angezeigt werden soll, während des nächste» Wiederfaolusgszyklus der Kathodenstrahlröhre 28 und des Wiederholung«speichere 23 (yeo Sekunde später) dadurch eingeleitet wird, daß an Ausgang des UmlaufSpeichers 26 dieser 8*-Coae auftritt, der sich jetzt im letzten Zwischenraum der vorliegenden Text-
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zeile befindet (was theoretisch irgendwo innerhalb der 32 Zeichenpositionen vor den letzten Zeichenplatz in dieser Zeile des Originaltexts sein kann). Das bedeutet also, daß in dem abgeänderten Text die Zeile nach dem letzten Wort beendet wird, das in dieser Zeile noch vollständig geschrieben werden kann, während das folgende Wort (was über das Ende der Zeile hinausragen würde) am Anfang der nächsten Zeile auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre 28 beginnt.
Ersichtlicherweise beeinflußt das Abtasten des letzten S-Code in der Zeile und sein Ersetzen durch einen S*-Code im Zugriffsspeicher nicht die Anzeige der Kathodenstrahlröhrey die in dem Wiederholungszyklus durchgeführt wird, in dem die Abtastung erfolgt. Bas heißt also» daß zu dem Zeitpunkt, an dem der letzte S-Code in der Zeile durch einen S*-Code im Zugriffespeicher ersetzt wird, diese Zeile bereits angezeigt worden ist, so daß das Übertragen des Wortes auf die nächste Zeile in der Sichtanzeige erst beim nächsten Wiederholungszyklus auftreten kann.
In dem Wiederholungszyklus, der auf das Abtasten des letzten S-Code in der Zeile und sein Ersetzen durch einen S*-Code is Zugriffsspeicher folgt, wird das Auftreten dieses S*-Code am Ausgang des Umlaufspeichers 26 durch den Decodierer 37 abgetastet, der nun ein Steuersignal an die Zeitgeber- und Steuerlogik 24- liefert, damit der Bildverstärker 31 den Kathodenstrahl ausschaltet und damit die Ablenkschaltungen 32 einen waagerechten Bücklauf des Strahls zur nächsten Zeile auf den Schirm der Kathodenstrahlröhre erzeugen.
Es ist ersichtlich, daß dieser ßanz-Wort-Übertrag während jedes Redigierungsvorgangs, für den er erforderlich wäre, automatisch durchgeführt werden kann. Es ist also nicht nötig, den Bedi<gierungsvorgang selbst zu unterbrechen, um einen Übertrag auf die nächste Zeile zu erreichen.
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Aus dem vorstehenden ist ersichtlich, daß die "beschriebene Steuerschaltung die Textanzeige des Zeilenendes automatisch und rasch (V60 Sekunde später) korrigieren kann, nachdem festgestellt wurde, daß ein angezeigtes Wort die Zeile überschreiten würde« Pas heißt also, wenn der letzte Platz in der Zeile kein Zwischenraum ist, wird diese Tatsache abgetastet, und das letzte Wort dieser Zeile wird automatisch an den Anfang der nächsten Zeile verschoben, wo es beim nächsten Wiederholungszyklus erscheint. Dieses rasche Ansprechen ist möglich, da das Ubertrags-Schreibadressenregister die Adresse des letzten Zwischenraums speichert, so daß der Zeilenende-Code S* in die entsprechende Adresse des Zugriffsspeichers 27 augenblicklich eingegeben werden kann, um die Anzeige im nächsten Wiederholungszyklus (1JeO Sekunde später) zu korrigieren, also in demjenigen Zyklus der auf den Zyklus folgt, in dem die unerwünschte Überschreitung einer Zeile festgestellt wurde.
Stanzen eines Textblocks
Figur 13 zeigt schematisch die Schaltung, mit der an den Ausgangsstanzer 34 ein Textblock beliebiger Länge übertragen werden kann, der durch Block-Codes am Anfang und am Ende definiert ist. Diese Block-Codes werden eingegeben, wie schon im vorhergehenden Abschnitt im Zusammenhang mit dem Blockstreichungsvorgang beschrieben wurde.
Die Freigabe der Daten vom Ausgang des Umlaufspeichere 26 zum Eingang des Stanzers 34 wird durch ein Stanzer-Flipflop gesteuert, das aus zwei parallelgeschalteten ODER-Gattera 270 und 271 besteht. Wenn die Ausgangsklemme 272 dieses Flipflops positiv ist, wird die Datenausgabe des Umlaufspeichere 26 durch die Stanzer-Zwiechenelektronik 33 in den Stanzer 34 eingegeben, so daß dieser die graphischen Zeichen oder andere Daten-Codes, die nacheinander aus dem Umlaufspeicher kommen,
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auf Lochstreifen stanzen kann. Zu diesem Zeitpunkt ist außerdem das Signal an Klemme 209 auf Erdpotential, so daß Schreibadressenregister 93 (Figur 10) abgeschaltet ist.
Ein Eingang des ODER-Gatters 270 ist mit dem Ausgang eines UND-Gatters 273 verbunden, so daß das Stanzer-Flipflop 270, 271 gesetzt wird, wenn dieses UND-Gatter freigegeben wird, wobei außerdem Klemme 272 positiv und Klemme 209 auf Erdpotential ist.
Das Stanzer-Flipflop wird durch ein Freigabe-Erdpotentialsignal· rückgesetzt, um den Datenfluß vom Umlaufspeicher zum Stanzer 34 zu unterbrechen. Dieses Erdpotentialsignal kann- an einer beliebigen Klemme des ODER-Gatters 271 dieses Flipflops anliegen. Hierfür ist der Ausgang des ODER-Gatters 271 mit einer zweiten Eingangsklemme der ODER-Gatters 270 und über ein ODER-Gatter 274 und einen Inverter 275 mit Klemme 209 verbunden.
Ein erster Eingang des UND-Gatters 273 ist eine Klemme 276, die ein positives Signal von der Stanzer-Zwischenelektronik empfängt, wenn diese bereit ist, Daten vom Ausgang des Umlaufspeichers zu empfangen. In einem praktischen Ausführungsbeispiel arbeitet der Stanzer mit einer Geschwindigkeit von etwa 110 Zeichen pro Sekunde.
Eine zweite Eingangsklemme 277 des UND-Gatters 273 wird positiv, wenn am Tastenfeldapparat eine Stanzerauswahltaste gedrückt wird.
Ein dritter Eingang des UND-Gatters 273 empfängt jedesmal dann ein positives Signal von Klemme 142, wenn ein Block-Code am Ausgang des UmlaufSpeichers erscheint, wie in dem Abschnitt über Blockstreichung im Zusammenhang mit Figur 6 beschrieben wurde·
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Ein vierter Eingang des UND-Gatters 273 empfängt zu einem bestimmten Zeitpunkt während jedes 6-Mikrosekunden-Intervalls ein positives jtfN-Taktsignal an Klemme 126, und zwar dann, wenn ein spezieller Daten-Code am Ausgang des UmlaufSpeichers erscheint.
Ein fünfter Eingang des UND-Gatters 273 empfängt ein positives Signal an Klemme 278, wenn der zu stanzende Block richtig definiert wurde.
Bei dieser Anordnung bewirkt der erste Block-Code (der unmittelbar dem Block zu stanzender Daten vorausgeht), daß das UND-Gatter 273 freigegeben wird, wodurch das Stanzer-Flipflop 270, 271 betätigt wird. Das UND-Gatter 273 wird so lange freigegeben, wie das Datensendesignal an Klemme 276 positiv bleibt, was von der Geschwindigkeit abhängt, mit der der Stanzer arbeiten kann. Die Arbeitsweise des Stanzer-Flipflops 270, 271 bewirkt, daß der Ausgang des UmlaufSpeichers in den Stanzer eingegeben wird und daß das Schreibadressenregister 93 abgeschaltet wird, so daß die normale Dateneingabe vom Ausgang des Umlaufspeichere in den Zugriffsspeicher 27 unterbunden wird, und daß die an den Stanzer übertragenen Daten im Wiederholungsspeicher 23 insgesamt gelöscht werden.
Wenn der zweite Block-Code erscheint (am Ende des zu stanzenden Datenblocks), liefert der Zähler 144 (wie schon in Verbindung mit Figur 10 beschrieben wurde) ein positives Signal, das durch einen Inverter 279 invertiert wird, um das zweite QDEE-Gatter 271 des Stanzer-Flipflops freizugeben. Dadurch wird das Stanzer-Flipflop zu diesem Zeitpunkt rückgesetzt, so daß die Arbeitsweise des Stanzers to» Ausgang des Umlaufspeichers her beendet wird*
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I>as ODER-Gatter 271 hat einen weiteren Eingang, der mit dem Ausgang eines UND-Gatters 280 verbunden ist. Dieses UND-Gatter hat eine erste Eingangsklemme, die den #N-Taktpuls empfängt, und eine zweite Eingangsklemme, die über einen Inverter 281 mit der Datensendeklemme 176 verbunden ist· Bei dieser Anordnung wird das UND-Gatter 280 freigegeben und das Stanzer-Flipflop 270, 271 rückgesetzt, wenn das positive Datensendesignal an Klemme 276 verschwindet, was anzeigt, daß der Stanzer 34 nun keine weiteren Daten aufnehmen kann· Da die Datenumlaufgeschwindigkeit im Umlaufspeicher sehr viel schneller ist als die Geschwindigkeit, mit der der Stanzer arbeiten kann, werden während Jedes Wiederholungszyklus von ^6Q Sekunde des Wiederholungsspeichers 23 und der Kathodenstrahlröhre 28 nicht mehr als zwei Daten-Codes vom Umlaufspeicher an den Stanzer übertragen. Dieses sind die Daten-Codes, die als nächstes nach dem ersten Block-Code in jedem Wiederholungszyklus folgen.
Wenn die Dateneingabe an den Stanzer während Jedes Wiederholungszyklus auf diese Weise, beendet wird, wird der normale Datenumlauf vom Ausgang des Umlaufspeichers in die als nächste zugängliche -Ä-dresse des Zugriffsspeichers für den liest dieses Wiederholungszyklus wieder aufgenommen und läuft weiter, bis der erste Block-Code am Ausgang des Umlaufspeichere im nächsten Wiederholungszyklus erscheint.
Aufwärts- und Abwärtsverschieben
Ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung betrifft eine neuartige und bequeme Einrichtung, um die Textanzeige um jeweils eine Zeile auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre 28 wahlweise nach oben oder unten zu verschieben. Hierdurch kann der Bedienungsmann den angezeigten Text, der redigiert werden soll, jeweils um eine Zeile ändern. Die Textzeilen, die vom Schirm verschwinden, werden in einem Speicher festgehalten; ,auf diese Weise kann eine Zeile, nachdem sie redigiert wurde,
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von der Sichtanzeige gelöscht werden, bleibt aber in einem Speicher erhalten, um zur gegebenen Zeit aen Stanzer betätigen zu können.
Beim Aufwärtsverschieben verschwindet die oberste Zeile des auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre angezeigten Texts, - wobei die bisher zweite Zeile nach oben wandert und zur neuen obersten Zeile wird? alle folgenden Textzeilen werden um eine Zeilenposition nach oben verschoben, wobei unten eine neue Zeile angezeigt werden kann.
Man betrachte noch einmal Figur 2. Der Umlaufspeicher 26 hat, wie schon beschrieben wurde, eine Zeichenpositions-Kapazität, die erheblich größer ist, als auf einmal auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre angezeigt werden kann. Zum Zwecke der Erläuterung sei hier angenommen, daß die Kathodenstrahlröhre eine aus 25 Zeilen bestehende Textspalte anzeigen kann.
Die zuvor erwähnte Zeilenzähleranordnung 68 enthält zwei Zähler 171 und 172.
Der Zähler 171 ist ein Aufwärtszähler, der die Zeilen zählt, die auf den Speicheranfangs-Code (SOM) folgen. Der Zähler f wird durch jeden Zeilenende-Code, der am Ausgang des Umlaufspeichers 26 erscheint, um 1 weitergezählt. Er wird durch den Speicheranfangs-Code (SOM) auf Null zurückgesetzt.
Der Zähler 172 ist ein Aufwärts/Abwärtszähler, der im wesentlichen wie ein Speicherregister arbeitet und in dem gespeichert ist, welche Zeile nach dem SOM-Code die oberste Zeile der Anzeige sein soll. Er wird um 1 weitergeschaltet, wenn die • Aufwärtsverschiebetaste am Tastenfeld 21 gedrückt wird. Er wird um 1 abwärts gezählt, wenn die Abwärtsverschiebetaste gedrückt wird.
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Es sei angenommen, daß vor einem Abwärtsverschiebevorgang der SQD-Zählervergleich in Zeile 20 auftritt (Zeile 1 ist die Zeile, in der der SOM-Code auftritt). Daher ist die im Zähler 172 gespeicherte Zählung 20. Der Zähler 171 zählt die Zeilen nach dem SOM-Oode und erreicht eine Zählung von 20, wenn der SOD-Zählervergleich erscheint. Diese Übereinstimmung zwischen den Zählern 171 und 172 in Zeile 20 wird durch die Vergleichsschaltung 173 abgetastet, die nun ein Steuersignal (SOD) auf Leitung 174 liefert, das dafür sorgt, daß die nächste Textzeile (Zeile 21) als erste Zeile auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre angezeigt wird. Diese Vergleichsschaltung 173 ist im wesentlichen ähnlich der Vergleichsschaltung C für die lese- und Schreibadressenregister 93 und 200 und umfaßt eine Gruppe von exklusieven ODER-Gattern, die einen Bit-für-Bit Vergleich zwischen den beiden Zählern durchführen.
Wenn nun der Bedienungsmann die Aufwärtsverschiebetaste drückt, wird hierdurch Zähler 172 um 1 aufwärts gezählt, so daß nun die im Zähler 172 gespeicherte Zählung 21 ist. Bei Zeile 20 werden nun die Zählungen in den beiden Zählern 171 und 172 nicht übereinstimmen.
Am Ende der Zeile 21 stimmt jedoch die Zählung im Aufwärtszähler 171 mit der im Zähler 172 gespeicherten Zählung überein. ""as Auftreten des S*-Codes am Ende von Zeile 21 leitet unter
a ■-...- λ
diesen Umständen eine Anzeige der nächsten Zeile als oberste Zeile auf dem Bildschirm ein.
Durch Betätigen der Abwärtsverschiebetaste wurde also die SOD-Zählerübereinstimmung vom Ende der Zeile 20 zum Ende der Zeile 21 verschoben. Deshalb wird als oberste Zeile auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre 28 Zeile 22 angezeigt. Daher ist die auf den SOM-Code folgende Zeile 21 vom Schirm verschwunden, Zeile 22 ist nach oben verschoben worden und bildet die oberste
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Zeile auf dem Bildschirm, alle folgenden Zeilen des Texts sind um eine Zeile auf dem Schirm nach oben verschoben worden und eine zusätzliche Textzeile (die zuvor nicht angezeigt wurde) bildet nun die unterste Zeile auf dem Bildschirm.
Wenn- beim Abwärtsverschieben die Abwärtsverschiebetaste betätigt wird, zählt hierdurch der Zähler 172 von seiner angenommenen anfänglichen Zählung von 20 um 1 nach unten auf 19· Daher erfolgt nun eine Zählerübereinstimmung zwischen dem Zeilenzähler 171 und dem Speicherzähler 172 bei Zeile 19. Am Ende der Zeile 20 tritt dann keine SOD-ZählerübereinStimmung auf, da die Zähler 171 und 172 nicht übereinstimmen.
Die SOD-Zählerübere in Stimmung wurde also vom Ende der Zeile zum Ende der Zeile 19 nach oben verschoben. Die erste anzuzeigende Textzeile (auf der obersten Zeile des Bildschirms der Kathodenstrahlröhre 28) ist also Zeile 20. Die Textzeile 21 und alle folgenden Zeilen werden um eine Zeile auf dem Bildschirm nach unten verschoben, und die Textzeile, die auf dem Bildschirm die unterste Zeile einnahm» verschwindet vom Schirm.
Aus dem vorstehenden ist ersichtlich, daß das hier dargestellte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ein neuartiges und verbessertes Gerät darstellt, um einen graphischen Text zu redigieren oder zu prüfen und korrigieren. Der Wiederholungsspeicher 23 vereinigt die niedrigen Kosten eines dynamischen Schieberegisters hoher Kapazität mit der Bequemlichkeit, mit der Korrekturänderungen in einem kleinen Speicher mit beliebigem Zugriff durchgeführt werden können. Alle verschiedenen Arten von Eedigierungsänderungen, die mit dem vorliegenden Gerät durchgeführt werden können, erfolgen außerordentlich rasch, so daß sie den Bedienungsmann nicht hindern, sich auf die Bildanzeige zu konzentrieren, wo er nach seinem Ermessen weitere Änderungen machen sollte. Die neuartige
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Möglichkeit des Aufwärts- und Abwärtsversehiebens bei dem vorliegenden Gerät ist insbesondere dann sehr zweckmäßig, wenn die Speicherkapazität des Wiederholungsspeichere die Anzeigekapazität der Bildanzeige erheblich übersteigt.
Obwohl im vorstehenden ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen ausführlich beschrieben wurde, ist ersichtlich, daß verschiedene Änderungen, Auslassungen und Verbesserungen vorgenommen werden können, soweit sie in den Bereich der Erfindung fallen. Beispielsweise kann das MOS-Schieberegister nach Wunsch durch einen magnetischen Kernspeicher ersetzt werden.
Aus der vorstehenden Beschreibung der Arbeitsweise d«o Schieberegisters und des Zugriffsepeichers ist ersichtlich, dafi bei der Informationseingabe in das Schieberegister immer 32 Leerzeichen-Codes ver dem Speicheranfamgs-Cede beibehalten werden. Hierdureh wird sichergestellt, 4IaI beim Rücksetzen des Leseregistera, das zu dem Zweek erfolgt, Datea aus dem Zugriffsapeioher in das Schieberegister elnznlesen, keime In.*, --«ation verloren geht.
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    /i.J Gerät zum Redigieren oder Prüfen und Korrigieren mit öichtanzeigevorrichtungen, um eine zyklisch wiederholte Anzeige graphischer Zeichen zu schaffen, gekennzeichnet durch ein dynamisches Schieberegister (26) hoher Kapazität, um die Zeichen-Codes der anzuzeigenden Zeichen zu speichern und um die Zeichen-Codes am Registerausgang zyklisch und seriell in der Reihenfolge darzubieten, in der die entsprechenden Zeichen durch die Sichtanzeigevorrichtung (28) wiedergegeben werden sollen; Vorrichtungen (30-32), um die Sichtanzeigevorrichtung gemäß den am Ausgang des Schieberegisters erscheinenden Daten zu betreiben; einen Speicher (27) mit beliebigem Zugriff, dessen Speicherkapazität mehrere Zeichen-Codes umfaßt, jedoch erheblich geringer ist als die Kapazität des Schieberegisters; Vorrichtungen (24, 46), um die am Ausgang des Schieberegisters erscheinenden Daten normalerweise in den Speicher mit beliebigem Zugriff einzuschreiben; Vorrichtungen (24, 29), um die in den Speicher mit beliebigem Zugriff eingegebenen Daten in das Schieberegister zurückzuleiten; und selektiv betätigbare Vorrichtungen (21), um Daten in den Speicher mit beliebigem Zugriff eingeben zu können, durch die die Anzeige auf der Sichtanzeigevorrichtung geändert wird.
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    2. üerät nach Anspruch Ί, dadurch gekennzeichnet, daß die dateneingabevorrichtung während der Dateneingabe automatisch verhindert, daß die am Ausgang des Schieberegisters erscheinenden Daten in den Speicher mit beliebigem Zugriff eingeschrieben werden.
    3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dateneingabevorrichtung Vorrichtungen (21) enthält, um einen oder mehr ausgewählte Zeichen-Codes zwischen die Codes einzufügen, die nacheinander am Ausgang des' Schieberegisters erscheinen.
    4. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dateneingabevorrichtung Vorrichtungen (112) enthält, um einen oder mehr ausgewählte Zeichen-Codes, die am Ausgang des Schieberegisters erscheinen, zu streichen.
    5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Streichungsvorrichtung sämtliche Zeichen-Codes streicht, die einem ausgewählten Zeichen einer gegebenen Zeile der Anzeige auf der Sichtanzeigevorrichtung nachfolgen.
    6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Streichungsvorrichtung sämtliche Zeichen-Codes eines ausgewählten Absatzes der Anzeige auf der Sichtanzeigevorriehtung streicht.
    7. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Streichungsvorrichtung sämtliche Zeichen-Codes eines auegewählten Blocks der Anzeige auf der Sichtanzeigevorriehtung streicht.
    8. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dateneingabevorrichtung Vorrichtungen enthält, um einen
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    ausgewählten Zeichen-Code in den Speicher mit beliebigem Zugriff einzufügen, und zwar anstelle des am Ausgang des Schieberegisters auftretenden Zeichen-Codes.
    9. Gerät nach Anspruch 1, weiterhin gekennzeichnet durch Vorrichtungen, um die Datenumlaufgeschwindigkeit im Speicher mit beliebigem Zugriff und im Schieberegister im wesentlichen konstant zu halten, während Dateneingaben gemacht werden.
    10. Gerät nach Anspruch 1, weiterbin gekennzeichnet durch einen Dateneingangsmultiplexer (46) zwischen dem Ausgang des Schieberegisters (26) und dem Dateneingang des Speichers (27) mit beliebigem Zugriff; einen Adressenmultiplexer (67) für den Speicher mit beliebigem Zugriff; ein Schreibadressenregister (93)» das mit dem Adressenmultiplexer verbunden ist, um jene Adresse im Speicher mit beliebigem Zugriff festzulegen, wo die nächste Dateneingabe über den Eingangsmultiplexer gemacht werden soll; Vorrichtungen, um Daten durch das Schieberegister mit einer Geschwindigkeit durchlaufen zu lassen, so daß die Daten, die dem Eingangsmultiplexer angeboten werden, je einmal in einem bestimmten Zeitintervall geändert werden Taönneni und Vorrichtungen, um das Schreibadressenregister normalerweise mit der gleichen Geschwindigkeit zu schalten, um normalerweise die bezeichnete Adresse zum Einschreiben in den Speieber mit beliebigem Zugriff für j*de Änderung der vom Schieberegister dem Eingangwniltiplexer «jagtboteaen Bttsn um «in Inkretwnt zu
    11. Gerät nach Anspruch 10, weiterhin gekennzeichnet durch Vorrichtungen, um das Schalten des Schreibadressenregisters zu unterbrechen, so daß die gleiche bezeichnete Adresse zum Einschreiben in den Speicher mit beliebigem Zugriff festg·^- halten wird, wodurch die vom Schieberegister dem Eingangs^·- multiplexer angebotenen Daten effektiv gelöscht werden.
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    12. Gerät nach Anspruch 10, weiterhin gekennzeichnet durch Vorrichtungen, tun das Schreibadressenregister zweimal während eines der erwähnten Zeitintervalle zu schalten, so daß Im Speicher mit beliebigem Zugriff zwei verschiedene aufeinanderfolgende Adressen für die durch eine Dateneingabe eingefügten Säten und für die am Ausgang des Schieberegisters dem Eingangsmultiplexer während dieses Zeitintervalle angebotenen l)aten geschaffen werden.
    13. Gerät zum Redigieren oder Prüfen und Korrigieren Bit Sichtanzeigevorrichtungen, um eine zyklisch wiederholte Anzeige graphischer Textzeichen zu schaffen, und mit einem Wiederholungsspeicher, um der Sichtanzeigevorrichtung die Codes für die graphischen Zeichen in der Reihenfolge ihres Erscheinens auf der Sichtanzeigevorrichtung wiederholt anzubieten, gekennzeichnet durch Torrichtungen, um im Speicher einen beliebig gewählten Block des auf der Sichtanzeigevorrichtung erscheinenden Texts selektiv zu markieren; und Vorrichtungen, um diesen ausgewählten Textblock einem Ausgangegerät anzubieten und diese- Textblock im Speicher zu löschen.
    14· Gerät nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Markieren des ausgewählten Textblocka im Speicher folgende Komponenten enthält! Vorrichtungen, um am Anfang des ausgewählten Textblocks einen ersten Block-Code in den Speicher einzufügen, und Vorrichtungen, um einen zweiten Block-Code am Ende des ausgewählten Textblocke in den Speieber einzufügen! und Vorrichtungen, um den ausgewählten Textblock einem Ausgangsgerät anzubieten, das Vorrichtungen enthält, die auf den ersten Block-Code ansprechen und demgesutl die Datenausgabe aus dem Speicher in das Ausgangegerät freigeben# und auf den zweiten Block-Code ansprechen, um die Datenausgabe aus dem Speicher in das Ausgangsgerät zu unterbrechen·
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    15. Gerät nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß der Wiederholungsspeicher folgende Komponenten enthält: ein dynamisches Schieberegister großer Kapazität; einen Speicher mit beliebigem Zugriff, dessen Speicherkapazität mehrere Zeichen-Codes umfaßt, jedoch erheblich kleiner ist als die Kapazität des Schieberegisters; Vorrichtungen, um die am
    -Ausgang des Schieberegisters erscheinenden Daten normalerweise in den Speicher mit beliebigem Zugriff einzuschreiben; Vorrichtungen,, um die in den Speicher mit beliebigem Zugriff eingeschriebenen Daten in das Schieberegister zurückzuleiten; ein Schreibadressenregister, das mit dem Speicher mit beliebigem Zugriff verbunden ist, um die Adresse für die nächste Dateneingabe zu bestimmen; und Vorrichtungen, um das Schreibadressenregister abzuschalten, während die Ausgabe des Schieberegisters für das Ausgangsgerät freigegeben ist, wodurch verhindert wird, daß der ausgewählte Textblock in den Wiederholungsspeicher zurückgeleitet wird.
    16. Gerät zum Redigieren oder Prüfen und Korrigieren mit Sichtanzeigevorrichtungen, um eine zyklisch wiederholte Anzeige mehrerer Zellen graphischer Zeichen zu schaffen, und mit einem Umlaufspeicher, um der Sichtanzeigevorrichtung codierte Daten anzubieten, so daß eine Sichtanzeige der entsprechenden Zeichen erzeugt wird, gekennzeichnet durch Vorrichtungen, um die auf der Sichtanzeigevorrichtung angezeigten Zeilen selektiv zu bewegen, so daß die Zeile am einen Ende der Anzeige verschwindet und eine neue Zeile am entgegengesetzten Ende der Anzeige eingefügt wird.
    17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtanzeigevorrichtung eine Kathodenstrahlröhre mit einem
    • Schirm umfaßt, auf dem die Zeilen graphischer Zeichen angezeigt werden, wobei die Vorrichtung zum selektiven Bewegen der Zeilen Vorrichtungen umfaßt, um die Zeilen graphischer Zeichen
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    auf dem Schirm um eine Zeilenposition nach oben zu bewegen, wobei die bisher angezeigte oberste Zeile gelöscht und eine neue Zeile graphischer Zeichen auf der untersten Zeile des Schirms eingefügt wird.
    18. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtanzeigevorrichtung eine Kathodenstrahlröhre mit einem Schirm umfaßt, auf dem Zeilen graphischer Zeichen angezeigt werden, wobei die Vorrichtung zum selektiven Bewegen der Zeilen Vorrichtungen umfaßt, um die Zeilen graphischer Zeichen auf dem Schirm um eine Zeilenposition nach unten zu bewegen, wobei die bisher angezeigte unterste Zeile graphischer Zeichen gelöscht und eine neue Zeile graphischer Zeichen auf der obersten Zeile des Schirms angezeigt wird.
    19. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum selektiven Bewegen der Zeilen folgende Komponenten umfaßt: einen Zeilenzähler, um die Zeilen graphischer Zeichen im Speicher von einem bestimmten Anfangspunkt aus zu zählen; einen Speicherzähler, um die Zeilenzählung für den Beginn der Zeichenanzeige auf der Sichtanzeigevorrichtung zu registrieren; Vorrichtungen, die die entsprechenden Zählungen in den Zählern vergleichen, um in jedem Wiederholzyklus der Sichtanzeigevorrichtung dann die Anzeige einzuleiten, wenn die entsprechenden Zählungen übereinstimmen; und Vorrichtungen, um selektiv·die in dem Speicherzähler gespeicherte Zählung zu ändern, so daß dadurch eine andere Zeile von Zeichen dafür ausgewählt wird, daß sie auf der Sichtanzeigevorrichtung als erste Zeile angezeigt wird.
    20. Gerat nach Anspruch- 19. dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherzähler ein Aufwärts/Abwärtszähler ist und daß die Vorrichtur-g nun nt-i aktiven Andern öer Im. »Hpeicherssähler gespeichert ' ten Zäfclu .o ■::?; :>es ,--.-i^.'·- erte. Zähler ■■; v.:.; wiritüi MbI schrittändert»
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