DE2123765B1 - Dr]ckknopfbet[tigter ]berstromschalter - Google Patents
Dr]ckknopfbet[tigter ]berstromschalterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen druckknopf betätigten Überstromschalter mit einer Kontaktbrücke,
die mit dem Druckknopf mittels eines Kniehebels in Verbindung steht, dessen druckknopfseitiger
Hebel als doppelarmiger, mittels eines in Nuten des Schaltergehäuses verschiebbar geführten Lagerbolzens
schwenkbar gelagerter Winkelhebel ausgebildet ist, dessen freier Arm sich an einem von einem
Auslöser verstellbaren Anschlag abstützt, und dessen kontaktbrückenseitiger Hebel mittels eines in Nuten
des Schaltergehäuses verschiebbar geführten Bolzens mit der Kontaktbrücke gelenkig verbunden ist, und
mit einer ortsfest schwenkbar gelagerten, sich an dem Lagerbolzen des druckknopfseitigen Hebels des
Kniehebels in der Einschaltstellung des Schalters unmittelbar abstützenden Sperrklinke, die mittels einer
zum Einknicken des Kniehebels dienenden Auslösefeder mit dem Kniehebel in Verbindung steht, der in
der Einschaltstellung einen stumpfen, sich bei der Auslösung verkleinernden Winkel bildet.
Es ist ein Überstromschalter dieser Art bekannt (deutsche Offenlegungsschrift 1 538 453), der sowohl
eine Momentausschaltung als auch eine Momenteinschaltung besitzt. Für die Momenteinschaltung ist auf
dem Bolzen, der die Kontaktbrücke mit dem zugehörigen Hebel des Kniehebels verbindet, ein einarmiger
Hebel mittels eines geschlossenen Längsschlitzes geführt, der an seinem dem Verbindungsbolzen abgewandten
Ende eine Haltenase aufweist, die in der Ausschaltstellung der Kontaktbrücke im Bewegungsbereich eines ortsfesten Anschlages liegt, bei der Einschaltbewegung
in Anlage an den ortsfesten Anschlag gelangt und am Ende der Schwenkbewegung des kontaktbrückenseitigen
Hebels des Kniehebels von diesem außer Eingriff mit dem Anschlag bringbar ist. Der auf dem Verbindungsbolzen angeordnete einarmige
Hebel stellt ein zusätzliches Bauteil dar, das bei den Schaltbewegungen mitbewegt werden muß. Dieser
bekannte Überstromschalter weist eine Handauslösung nicht auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Überstromschalter der oben bezeichneten Art so auszubilden,
daß mit einfacheren, raumsparenden Mitteln eine Momenteinschaltung erreicht wird sowie
eine Handausschaltung und eine äußerst schnelle thermische Auslösung möglich ist. Diese Aufgabe
wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die beiden Hebel des Kniehebels mittels einer Stift-
Schlitz-Verbindung miteinander verbunden sind und im Bereich des Kniehebelgelenkes eine Feder vorgesehen
ist, die den kontaktbrückenseitigen Hebel vom druckknopfseitigen Hebel wegzuschieben sucht, daß
die Nuten zur Führung des Bolzens zur Verbindung der Kontaktbrücke mit dem entsprechenden Hebel
eine Rast aufweisen, an der sich der Bolzen bei der Einschaltbewegung kurz vor Erreichen der Einschaltstellung
der Kontaktbrücke abstützt, daß der kontaktbrückenseitige Hebel des Kniehebels einen Vorsprung
aufweist, der mit einem Gehäuseanschlag derart zusammenarbeitet, daß der Bolzen außer Eingriff
mit der Rast gelangt, daß die Sperrklinke durch einen auf den Druckknopf ausgeübten Zug in ihre unwirksame
Stellung schwenkbar ist und daß ein direkt beheizter Bimetallstreifen eines thermischen Auslösers
U-förmig ausgebildet ist und seine beiden eng nebeneinanderliegenden Schenkel durch elektrodynamische
Kräfte beeinflußbar sind.
Bei der Einschaltbewegung des erfindungsgemäßen Überstromschalters gelangt der Bolzen, der die Kontaktbrücke
mit dem entsprechenden Hebel des Kniehebels verbindet, in Anlage an die Rast der Führungsnut,
wobei sich die Kontaktbrücke noch nicht in der Einschaltstellung befindet. Infolge der Stift-Schlitz-Verbindung
der beiden Hebel des Kniehebels kann der Kniehebel weiter gespannt werden. Hierbei
kommt der Vorsprung des kontaktbrückenseitigen Hebels des Kniehebels in Anlage an den Gehäuseanschlag,
wodurch der Bolzen außer Eingriff mit der Rast gelangt. Die auf den kontaktbrückenseitigen Hebel
einwirkende Feder bewirkt nun eine ruckartige Bewegung dieses kontaktbrückenseitigen Hebels mit
der Kontaktbrücke, die in die Einschaltstellung gelangt. Diese Momenteinschaltung wird also beim erfindungsgemäßen
Überstromschalter mit relativ einfachen Mitteln, nämlich durch die Rast in der Führungsnut
für den Verbindungsbolzen erreicht. Zusätzliche bewegliche Mittel sind hierbei nicht vorgesehen.
Durch eine auf den Druckknopf ausgeübte Zugkraft kann die Sperrklinke in ihre unwirksame Stellung geschwenkt
und damit der Überstromschalter ausgelöst werden. Dadurch, daß ferner die beiden Schenkel des
direkt beheizten Bimetallstreifen der thermischen Auslösung so eng nebeneinanderliegen, daß sie sich
elektrodynamisch beeinflussen, ergibt sich der Vorteil, daß beim Auftreten eines Überstromes dieser Bimetallstreifen
nicht nur durch die vom Überstrom erzeugte Wärme durchgebogen wird, sondern daß auch
durch die elektrodynamischen Kräfte seine beiden Schenkel auseinandergedrückt werden, so daß beim
erfindungsgemäßen Überstromschalter eine sehr wirksame und äußerst schnelle thermische Auslösung
erfolgt.
Die die Momenteinschaltung und gleichzeitig auch den Kontaktdruck bewirkende Feder kann eine Drehfeder
sein, die auf einer Abbiegung des druckknopfseitigen Hebels des Kniehebels angeordnet ist und
sich mit ihrem einen Ende am druckknopfseitigen Hebel und mit ihrem anderen Ende am im kontaktbrückenseitigen
Hebel angeordneten Stift abstützt.
Um bei der Einschaltbewegung den kontaktbrükkenseitigen Hebel des Kniehebels so zu bewegen, daß
sein Verbindungsbolzen mit der Kontaktbrücke in Anlage an die Rast der Führungsnuten gelangt, ist
auf dem Stift des Kniehebelgelenkes eine Drehfeder angeordnet, die sich mit ihrem einen Ende am druckknopfseitigen
Hebel des Kniehebels und mit ihrem anderen Ende am kontaktbrückenseitigen Hebel abstützt.
Zur Handauslösung ist auf dem Lagerbolzen des druckknopfseitigen Hebels des Kniehebels ein mit
einem Langloch versehener Kupplungshebel angeordnet, in dessen Langloch ein Zapfen eingreift, der an
einer mit dem mit einer Verdickung versehenen Druckknopf starr verbundenen Schaltstange befestigt
ist, die an ihrem inneren Ende einen Vorsprung besitzt, an dem sich in der Einschaltstellung des Schalters
die Sperrklinke mit einer Schrägfläche abstützt. Wird auf den Druckknopf eine Zugkraft ausgeübt,
dann erfolgt durch den am inneren Ende der Schaltstange angeordneten Vorsprung eine Schwenkung der
Sperrklinke, wodurch der Lagerbolzen des druckknopfseitigen Hebels des Kniehebels freigegeben
wird. Durch die auf den Druckknopf einwirkende Ausschaltfeder wird der Kniehebel über die Schaltstange,
den an ihr befestigten Zapfen und den Kupplungshebel in die Ausschaltstellung gebracht.
Der Bimetallstreifen der thermischen Auslösung kann auf einen auf einer Auslösewelle befestigten, als
Kompensationsbimetallstreifen ausgebildeten Arm einwirken, und auf der Auslösewelle kann ein Auslösehebel
befestigt sein, der eine Aussparung aufweist, in die der freie Arm des druckknopfseitigen
Hebels des Kniehebels eingreift. Infolge dieser Ausbildung wird mit relativ geringen Kräften eine wirksame
und schnelle thermische Auslösung erreicht.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren
dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines Gehäuseunterteils mit darin angeordnetem Schaltmechanismus eines in der
Einschaltstellung befindlichen Überstromschalters gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine Ansicht eines Gehäuseoberteils mit darin angeordneten Bimetallstreifen der thermischen
Auslösung des erfindungsgemäßen Überstromschalters,
Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, wobei
sich der Überstromschalter in seiner Ausschaltstellung befindet und
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Überstromschalter
weist ein Gehäuse aus Isolierstoff auf, das aus einem Gehäuseunterteil 1 und einem Gehäuseoberteil
2 besteht. Beide Gehäuseteile können durch Hohlniete miteinander verbunden werden, die in miteinander
fluchtende Bohrungen 3 eingreifen. Wie aus F i g. 4 hervorgeht, weisen die mit ihren Stirnseiten
aufeinanderliegenden Gehäuseteile miteinander fluchtende Aussparungen 4 und 5 auf, in die eine aus
Isolierstoff bestehende Zwischenwand 6 dicht eingesetzt ist. Diese Zwischenwand 6 unterteilt das Gehäuse
in zwei voneinander getrennte Kammern 1' und 2'. In der Kammer 1' ist der Schaltmechanismus
und in der Kammer 2' ein Bimetallstreifen 7 der thermischen
Auslösung angeordnet. Das Zweikammersystem hat den Vorteil, daß keine schädliche Beeinflussung
des Bimetallstreifens 7 durch Ausschaltlichtbögen erfolgen kann.
Beide Fig. 1 und 2 zeigen Ansichten der beiden Gehäuseteile von unten gemäß F i g. 4, wobei in
Fig. 2 die äußere Wand 8 des Gehäuseoberteils 2 weggelassen ist.
Für den elektrischen Anschluß sind Anschlußfahnen 9 und 10 vorgesehen. Gemäß F i g. 2 ist an die
Anschlußfahne 9 ein Schenkel 11 des U-förmig ausgebildeten, direkt beheizten Bimetallstreifens 7 angeschweißt.
Der andere Schenkel 12 des Bimetallstreifens? steht mit einer Kupferliste 13 in elektrischer
Verbindung, die an einem Zwischenstück 14 befestigt ist, das in die Kammer 1' hineinragt und ein festes
Kontaktstück 15 trägt. Ein weiteres festes Kontaktstück 16 ist an der Anschlußfahne 10 befestigt. Mit
den festen Kontaktstücken 15, 16 arbeiten bewegein Arm 51 befestigt, der aus einem Kompensationsbimetallstreifen
besteht. Eine Drehfeder 52 hält den Arm 51 in Anlage an einem Stößel 53, der mit seinem
anderen Ende am Schenkel 12 des Bimetallstreifens 7 5 anliegt. Eine Einstellschraube 54 dient zur genauen
Einstellung des Bimetallstreifens 7.
Der Hebel 20 weist einen Vorsprung 55 auf, der mit einem Gehäuseanschlag 56 zusammenarbeiten
kann. Der Kontaktdruck wird von einer Drehfeder 57
liehe Kontaktstücke 17 einer Kontaktbrücke 18 zu- io erzeugt, die auf einer Abbiegung 58 des Hebels 24
sammen. Die Kontaktbrücke 18 ist mittels eines BoI- angeordnet ist und mit ihrem einen Ende sich an dem
zens 19 mit einem Hebel 20 gelenkig verbunden. Der
Hebel 20 weist zwei parallel zueinander angeordnete
Hebel 20 weist zwei parallel zueinander angeordnete
Platten auf, die durch ein Querstück 21 miteinander
Stift 22 und mit ihrem anderen Ende an einer Abbiegung 59 des Hebels 24 abstützt.Auf dem Stift 22 befindet
sich eine Drehfeder 60, deren eines Ende an verbunden sind. Der Hebel 20 kann mit den beiden 15 dem Querstück 21 des Hebels 20 und deren anderes
Platten und dem Querstück 21 einstückig aus Kunst- Ende an dem Hebel 24 anliegt,
stoff hergestellt sein. Beide Platten des Hebels 20 tra- Auf dem Lagerbolzen 25 ist ein Kupplungshebel
gen einen Stift 22, der einen geschlossenen Schlitz 23 61 drehbar angeordnet, der ein Langloch 62 aufweist,
eines als Winkelhebel ausgebildeten Hebels 24 durch- in das ein als Hohlniet ausgebildeter, an der Schaltsetzt.
Beide Hebel 20 und 24 bilden einen Kniehe- 20 stange 37 befestigter Zapfen 63 eingreift,
bei. Die Wirkungsweise des dargestellten Überstrom-
Der Hebel 24 weist einen Lagerbolzen 25 auf, der schalters ist folgende:
in entsprechenden Nuten 26 des Gehäuses querver- Bei Erhitzung des Bimetallstreif ens 7 durch einen
schiebbar geführt ist. Auch der Bolzen 19 ist in Nu- überstrom wird sein Schenkel 12 gemäß F i g. 2
ten 27 des Gehäuses querverschiebbar geführt. Diese 25 nach rechts abgebogen. Da der Überstrom in
Nuten 27 weisen eine Rast 28 auf. beiden Schenkeln 11, 12 des Bimetallstreifens 7
In der Einschaltstellung stützt sich der Lagerbol- entgegengesetzt gerichtet ist, wirkt auf den Schenkel
zen 25 gemäß Fig. 1 in einer winkelförmigen Aus- 12 eine elektrodynamische Kraft, die den Schenkel
sparung 29 einer Sperrklinke 30 ab, die aus zwei im 12 ebenfalls nach rechts gemäß F i g. 2 ab-Abstand
voneinander angeordneten Platten besteht, 30 biegt. Von dem abgebogenen Schenkel 12 wird der
die durch ein Querstück 31 miteinander verbunden Stößel 53 nach rechts gemäß Fig. 2 so bewegt, daß
sind. Die Sperrklinke 30 kann mit ihren beiden Plat- er den Arm 51 und damit die Auslösewelle 47 entgeten
und dem Querstück 31 einstückig aus Kunststoff gen dem Uhrzeigersinn dreht. Bei dieser Drehung
hergestellt sein. Mit zwei an den Platten einstückig gibt der auf der Auslösewelle 47 befestigte Auslöseangeformten
Zapfen 32 ist die Sperrklinke 30 35 hebel 48 den freien Arm 49 des Hebels 24 frei, so
schwenkbar in entsprechenden Bohrungen des Ge- daß die Auslösefeder 33 den Hebel 24 im Uhrzeigerhäuses
gelagert. Im Abstand von den Zapfen 32 greift sinn um den Lagerbolzen 25 schwenkt. Der Kniehean
der Sperrklinke 30 eine Auslösefeder 33 mit ihrem bei knickt ein, und sein Hebel 20 hebt die Kontakteinen
Ende an, deren anderes Ende in einen Ein- brücke 18 mit ihren Kontaktstücken 17 von den feschnitt
34 des Hebels 24 eingehängt ist. Mit einer 40 sten Kontaktstücken 15, 16 ab, wodurch der Strom-Schrägfläche
35 stützt sich die Sperrklinke 30 an kreis innerhalb des Überstromschalters unterbrochen
einem Vorsprung 36 ab, der an dem inneren Ende ist. Da danach die Federkraft der entspannten Auseiner
Schaltstange 37 angeordnet ist, die aus Flach- lösefeder 33 kleiner als die Federkraft der gespannten
material L-förmig gebogen und mittels eines Niets 38 Ausschaltfeder 43 ist, überwindet die Ausschaltfeder
an einem Druckknopf 39 befestigt ist, der zur Hand- 45 43 die Kraft der Auslösefeder 33, schwenkt die
auslösung eine Verdickung 40 aufweist. Die Schalt- Sperrklinke 30 mit HiKe des Vorsprunges 36 im Uhrstange
37 ist an ihrem unteren Ende mit einer halb- zeigersinn und bewegt den Druckknopf 39 mit der
kreisförmigen Aussparung 41 und mit einer Mitneh- Schaltstange 37 in die in F i g. 3 dargestellte Ausmernase
42 versehen. An dem Querschenkel der Schaltstellung. Mit Hilfe des Zapfens 63, des Kupp-L-förmigen
Schaltstange 37 stützt sich eine Ausschalt- 50 lungshebels 61 und des Lagerbolzens 25 wird auch
feder 43 ab, die mit ihrem unteren Ende einen Zapfen der Kniehebel in die Stellung gemäß F i g. 3 gebracht.
44 der Zwischenwand 6 umfaßt und an dieser Zwi- Auch wenn bei der thermischen Auslösung der
schenwand 6 anliegt. An seinem unteren Ende ist der Druckknopf 39 in seiner Stellung gemäß F i g. 1 fest-Druckknopf
39 von einem Ring 45 umgeben, der an- gehalten wird, wird die Kontaktbrücke mit ihren
dersfarbig ausgebildet ist als der Druckknopf 39 55 Kontaktstücken 17 von den festen Kontaktstücken
selbst. Im ausgeschalteten Zustand gemäß F i g. 3 15,16 abgehoben (Freiauslösung),
ragt der Druckknopf 39 mit dem Ring 45 aus einer Der Überstromschalter kann auch von Hand aus-
Gewindehülse 46 heraus, die in entsprechende Aus- gelöst werden. Wird auf den Druckknopf 39 eine
sparangen beider Gehäuseteile eingesetzt ist. Diese Zugkraft ausgeübt, dann drückt der Vorsprung 36
Gewindehülse 46 dient zur Befestigung des Über- 60 der Schaltstange 37 gegen die Schrägfläche 35 der
Stromschalters. Sperrklinke 30 und schwenkt diese entgegen der
Im Gehäuse ist eine Auslösewelle 47 drehbar gela- Kraft der Auslösefeder 33 im Uhrzeigersinn gemäß
gert, an der ein Auslösehebel 48 starr befestigt ist. F i g. 1 so weit, bis der Lagerbolzen 25 des Hebels 24
Dieser Auslösehebel 48 weist eine Aussparung auf, in durch die Sperrklinke 30 freigegeben wird. Das Kniedie
ein freier Arm 49 des Hebels 24 mit einer Halte- 65 gelenk kann nun einknicken, wobei die Kontaktnase
50 eingreift und sich an einer Kante 48' dieser brücke 18 von den festen Kontaktstücken 15, 16 abAussparung
abstützt. gehoben wird.
Ferner ist an der Auslösewelle 47 gemäß Fig. 2 Zum Einschalten des Schalters aus der Ausschal-
stellung gemäß F i g. 3 wird der Druckknopf 39 in das Gehäuse hineingedrückt. Hierbei wirkt zunächst
die Mitnehmernase 42 und danach die Aussparung 41 der Schaltstange 37 auf den Lagerbolzen 25 des
Hebels 24 ein, so daß der Hebel 24 nach unten bewegt wird. Hierbei greift zunächst der freie Arm 49
des Hebels 24 in die Aussparung des Auslösehebels 48 ein, wonach der Hebel 24 um diese Verrastungsstelle
entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt und der Kniehebel gespannt wird. Die Drehfeder 60
drückt hierbei den Hebel 20 des Kniehebels mit dem Bolzen 19 in seinen Nuten 27 derart nach rechts gemäß
F i g. 3, daß sich dieser Bolzen 19 gegen die Rast 28 der Nuten 27 legt. In dieser Stellung befinden sich
die beweglichen Kontaktstücke 17 der Kontaktbrücke 18 noch nicht in Anlage an den festen Kontaktstükken
15, 16. Infolge des Schlitzes 23 kann der Hebel 24 noch weiter entgegen dem Uhrzeigersinn um seine
Verrastungsstelle geschwenkt werden. Bei dieser Bewegung trifft der Vorsprung 55 des Hebels 20 auf
den Gehäuseanschlag 56, wodurch der Hebel 20 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird und der Bolzen 19
von der Rast 28 abgleitet, so daß unter Wirkung der den Kontaktdruck bewirkenden Drehfeder 57 die
Kontaktbrücke 18 mit ihren beweglichen Kontaktstücken 17 ruckartig in Anlage an die festen Kontaktstücke
15, 16 gelangt und damit eine Momenteinschaltung erreicht ist.
209 523/351
Claims (5)
1. Druckknopf betätigter Überstromschalter mit
einer Kontaktbrücke, die mit dem Druckknopf mittels eines Kniehebels in Verbindung steht, dessen
druckknopfseitiger Hebel als doppelarmiger, mittels eines in Nuten des Schaltergehäuses verschiebbar
geführten Lagerbolzens schwenkbar gelagerter Winkelhebel ausgebildet ist, dessen freier
Arm sich an einem von einem Auslöser verstellbaren Anschlag abstützt, und dessen kontaktbrückenseitiger
Hebel mittels eines in Nuten des Schaltergehäuses verschiebbar geführten Bolzens
mit der Kontaktbrücke gelenkig verbunden ist, und mit einer ortsfest schwenkbar gelagerten, sich
an dem Lagerbolzen des druckknopf seitigen Hebels des Kniehebels in der Einschaltstellung des
Schalters unmittelbar abstützenden Sperrklinke, die mittels einer zum Einknicken des Kniehebels
dienenden Auslösefeder mit dem Kniehebel in Verbindung steht, der in der Einschaltstellung
einen stampfen, sich bei der Auslösung verkleinernden Winkel bildet, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Hebel (20, 24) des Kniehebels mittels einer Stift-Schlitz-Verbindung
(22, 23) miteinander verbunden sind und im Bereich des Kniehebelgelenkes eine Feder (Drehfeder
57) vorgesehen ist, die den kontaktbrückenseitigen Hebel (20) vom druckknopfseitigen Hebel
(24) wegzuschieben sucht, daß die Nuten (27) zur Führung des Bolzens (19) zur Verbindung der
Kontaktbrücke (18) mit dem entsprechenden Hebel (20) eine Rast (28) aufweisen, an der sich der
Bolzen (19) bei der Einschaltbewegung kurz vor Erreichen der Einschaltstellung der Kontaktbrücke
(18) abstützt, daß der kontaktbrückenseitige Hebel (20) des Kniehebels einen Vorsprung
(55) aufweist, der mit einem Gehäuseanschlag
(56) derart zusammenarbeitet, daß der Bolzen
(19) außer Eingriff mit der Rast (28) gelangt, daß die Sperrklinke (30) durch einen auf den Druckknopf
(39) ausgeübten Zug in ihre unwirksame Stellung schwenkbar ist und daß ein direkt beheizter
Bimetallstreifen (7) eines thermischen Auslösers U-förmig ausgebildet ist und seine beiden
eng nebeneinanderliegenden Schenkel (U, 12) durch elektrodynamische Kräfte beeinflußbar
sind.
2. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine Drehfeder
(57) ist, die auf einer Abbiegung (58) des druckknopfseitigen Hebels (24) des Kniehebels
angeordnet ist und sich mit ihrem einen Ende am druckknopfseitigen Hebel (24) und mit ihrem anderen
Ende am im kontaktbrückenseitigen Hebel
(20) angeordneten StEt (22) abstützt.
3. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Stift (22) des
Kniehebelgelenkes eine Drehfeder (60) angeordnet ist, die sich mit ihrem einen Ende am druckknopfseitigen
Hebel (24) des Kniehebels und mit ihrem anderen Ende am kontaktbrückenseitigen Hebel (20) abstützt.
4. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Lagerbolzen
(25) des druckknopfseitigen Hebels (24) des Kniehebels ein mit einem Langloch (62) versehener
Kupplungshebel (61) angeordnet ist, in dessen Langloch (62) ein Zapfen (63) eingreift, der an
einer mit dem mit einer Verdickung (40) versehenen Druckknopf (39) starr verbundenen Schaltstange
(37) befestigt ist, die an ihrem inneren Ende einen Vorsprung (36) besitzt, an dem sich
in der Einschaltstellung des Schalters die Sperrklinke (30) mit einer Schrägfläche (35) abstüzt.
5. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen
(7) auf einen auf einer Auslösewelle (47) befestigten, als Kompensationsbimetallstreifen ausgebildeten
Arm (51) einwirkt und daß auf der Auslösewelle (47) ein Auslösehebel (48) befestigt ist, der
eine Aussparung aufweist, in die der freie Arm (49) des druckknopfseitigen Hebels (24) des
Kniehebels eingreift.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19712123765D Pending DE2123765B1 (de) | 1971-05-13 | 1971-05-13 | Dr]ckknopfbet[tigter ]berstromschalter |
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