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DE2123765B1 - Dr]ckknopfbet[tigter ]berstromschalter - Google Patents

Dr]ckknopfbet[tigter ]berstromschalter

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Publication number
DE2123765B1
DE2123765B1 DE19712123765D DE2123765DA DE2123765B1 DE 2123765 B1 DE2123765 B1 DE 2123765B1 DE 19712123765 D DE19712123765 D DE 19712123765D DE 2123765D A DE2123765D A DE 2123765DA DE 2123765 B1 DE2123765 B1 DE 2123765B1
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DE
Germany
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lever
switch
contact bridge
push button
toggle
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Pending
Application number
DE19712123765D
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English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ellenberger and Poensgen GmbH
Original Assignee
Ellenberger and Poensgen GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Ellenberger and Poensgen GmbH filed Critical Ellenberger and Poensgen GmbH
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Pending legal-status Critical Current

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
    • H01H71/58Manual reset mechanisms which may be also used for manual release actuated by push-button, pull-knob, or slide
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/40Combined electrothermal and electromagnetic mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Breakers (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen druckknopf betätigten Überstromschalter mit einer Kontaktbrücke, die mit dem Druckknopf mittels eines Kniehebels in Verbindung steht, dessen druckknopfseitiger Hebel als doppelarmiger, mittels eines in Nuten des Schaltergehäuses verschiebbar geführten Lagerbolzens schwenkbar gelagerter Winkelhebel ausgebildet ist, dessen freier Arm sich an einem von einem Auslöser verstellbaren Anschlag abstützt, und dessen kontaktbrückenseitiger Hebel mittels eines in Nuten des Schaltergehäuses verschiebbar geführten Bolzens mit der Kontaktbrücke gelenkig verbunden ist, und mit einer ortsfest schwenkbar gelagerten, sich an dem Lagerbolzen des druckknopfseitigen Hebels des Kniehebels in der Einschaltstellung des Schalters unmittelbar abstützenden Sperrklinke, die mittels einer zum Einknicken des Kniehebels dienenden Auslösefeder mit dem Kniehebel in Verbindung steht, der in der Einschaltstellung einen stumpfen, sich bei der Auslösung verkleinernden Winkel bildet.
Es ist ein Überstromschalter dieser Art bekannt (deutsche Offenlegungsschrift 1 538 453), der sowohl eine Momentausschaltung als auch eine Momenteinschaltung besitzt. Für die Momenteinschaltung ist auf dem Bolzen, der die Kontaktbrücke mit dem zugehörigen Hebel des Kniehebels verbindet, ein einarmiger Hebel mittels eines geschlossenen Längsschlitzes geführt, der an seinem dem Verbindungsbolzen abgewandten Ende eine Haltenase aufweist, die in der Ausschaltstellung der Kontaktbrücke im Bewegungsbereich eines ortsfesten Anschlages liegt, bei der Einschaltbewegung in Anlage an den ortsfesten Anschlag gelangt und am Ende der Schwenkbewegung des kontaktbrückenseitigen Hebels des Kniehebels von diesem außer Eingriff mit dem Anschlag bringbar ist. Der auf dem Verbindungsbolzen angeordnete einarmige Hebel stellt ein zusätzliches Bauteil dar, das bei den Schaltbewegungen mitbewegt werden muß. Dieser bekannte Überstromschalter weist eine Handauslösung nicht auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Überstromschalter der oben bezeichneten Art so auszubilden, daß mit einfacheren, raumsparenden Mitteln eine Momenteinschaltung erreicht wird sowie eine Handausschaltung und eine äußerst schnelle thermische Auslösung möglich ist. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die beiden Hebel des Kniehebels mittels einer Stift-
Schlitz-Verbindung miteinander verbunden sind und im Bereich des Kniehebelgelenkes eine Feder vorgesehen ist, die den kontaktbrückenseitigen Hebel vom druckknopfseitigen Hebel wegzuschieben sucht, daß die Nuten zur Führung des Bolzens zur Verbindung der Kontaktbrücke mit dem entsprechenden Hebel eine Rast aufweisen, an der sich der Bolzen bei der Einschaltbewegung kurz vor Erreichen der Einschaltstellung der Kontaktbrücke abstützt, daß der kontaktbrückenseitige Hebel des Kniehebels einen Vorsprung aufweist, der mit einem Gehäuseanschlag derart zusammenarbeitet, daß der Bolzen außer Eingriff mit der Rast gelangt, daß die Sperrklinke durch einen auf den Druckknopf ausgeübten Zug in ihre unwirksame Stellung schwenkbar ist und daß ein direkt beheizter Bimetallstreifen eines thermischen Auslösers U-förmig ausgebildet ist und seine beiden eng nebeneinanderliegenden Schenkel durch elektrodynamische Kräfte beeinflußbar sind.
Bei der Einschaltbewegung des erfindungsgemäßen Überstromschalters gelangt der Bolzen, der die Kontaktbrücke mit dem entsprechenden Hebel des Kniehebels verbindet, in Anlage an die Rast der Führungsnut, wobei sich die Kontaktbrücke noch nicht in der Einschaltstellung befindet. Infolge der Stift-Schlitz-Verbindung der beiden Hebel des Kniehebels kann der Kniehebel weiter gespannt werden. Hierbei kommt der Vorsprung des kontaktbrückenseitigen Hebels des Kniehebels in Anlage an den Gehäuseanschlag, wodurch der Bolzen außer Eingriff mit der Rast gelangt. Die auf den kontaktbrückenseitigen Hebel einwirkende Feder bewirkt nun eine ruckartige Bewegung dieses kontaktbrückenseitigen Hebels mit der Kontaktbrücke, die in die Einschaltstellung gelangt. Diese Momenteinschaltung wird also beim erfindungsgemäßen Überstromschalter mit relativ einfachen Mitteln, nämlich durch die Rast in der Führungsnut für den Verbindungsbolzen erreicht. Zusätzliche bewegliche Mittel sind hierbei nicht vorgesehen. Durch eine auf den Druckknopf ausgeübte Zugkraft kann die Sperrklinke in ihre unwirksame Stellung geschwenkt und damit der Überstromschalter ausgelöst werden. Dadurch, daß ferner die beiden Schenkel des direkt beheizten Bimetallstreifen der thermischen Auslösung so eng nebeneinanderliegen, daß sie sich elektrodynamisch beeinflussen, ergibt sich der Vorteil, daß beim Auftreten eines Überstromes dieser Bimetallstreifen nicht nur durch die vom Überstrom erzeugte Wärme durchgebogen wird, sondern daß auch durch die elektrodynamischen Kräfte seine beiden Schenkel auseinandergedrückt werden, so daß beim erfindungsgemäßen Überstromschalter eine sehr wirksame und äußerst schnelle thermische Auslösung erfolgt.
Die die Momenteinschaltung und gleichzeitig auch den Kontaktdruck bewirkende Feder kann eine Drehfeder sein, die auf einer Abbiegung des druckknopfseitigen Hebels des Kniehebels angeordnet ist und sich mit ihrem einen Ende am druckknopfseitigen Hebel und mit ihrem anderen Ende am im kontaktbrückenseitigen Hebel angeordneten Stift abstützt.
Um bei der Einschaltbewegung den kontaktbrükkenseitigen Hebel des Kniehebels so zu bewegen, daß sein Verbindungsbolzen mit der Kontaktbrücke in Anlage an die Rast der Führungsnuten gelangt, ist auf dem Stift des Kniehebelgelenkes eine Drehfeder angeordnet, die sich mit ihrem einen Ende am druckknopfseitigen Hebel des Kniehebels und mit ihrem anderen Ende am kontaktbrückenseitigen Hebel abstützt.
Zur Handauslösung ist auf dem Lagerbolzen des druckknopfseitigen Hebels des Kniehebels ein mit einem Langloch versehener Kupplungshebel angeordnet, in dessen Langloch ein Zapfen eingreift, der an einer mit dem mit einer Verdickung versehenen Druckknopf starr verbundenen Schaltstange befestigt ist, die an ihrem inneren Ende einen Vorsprung besitzt, an dem sich in der Einschaltstellung des Schalters die Sperrklinke mit einer Schrägfläche abstützt. Wird auf den Druckknopf eine Zugkraft ausgeübt, dann erfolgt durch den am inneren Ende der Schaltstange angeordneten Vorsprung eine Schwenkung der Sperrklinke, wodurch der Lagerbolzen des druckknopfseitigen Hebels des Kniehebels freigegeben wird. Durch die auf den Druckknopf einwirkende Ausschaltfeder wird der Kniehebel über die Schaltstange, den an ihr befestigten Zapfen und den Kupplungshebel in die Ausschaltstellung gebracht.
Der Bimetallstreifen der thermischen Auslösung kann auf einen auf einer Auslösewelle befestigten, als Kompensationsbimetallstreifen ausgebildeten Arm einwirken, und auf der Auslösewelle kann ein Auslösehebel befestigt sein, der eine Aussparung aufweist, in die der freie Arm des druckknopfseitigen Hebels des Kniehebels eingreift. Infolge dieser Ausbildung wird mit relativ geringen Kräften eine wirksame und schnelle thermische Auslösung erreicht.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines Gehäuseunterteils mit darin angeordnetem Schaltmechanismus eines in der Einschaltstellung befindlichen Überstromschalters gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine Ansicht eines Gehäuseoberteils mit darin angeordneten Bimetallstreifen der thermischen Auslösung des erfindungsgemäßen Überstromschalters,
Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, wobei sich der Überstromschalter in seiner Ausschaltstellung befindet und
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Überstromschalter weist ein Gehäuse aus Isolierstoff auf, das aus einem Gehäuseunterteil 1 und einem Gehäuseoberteil 2 besteht. Beide Gehäuseteile können durch Hohlniete miteinander verbunden werden, die in miteinander fluchtende Bohrungen 3 eingreifen. Wie aus F i g. 4 hervorgeht, weisen die mit ihren Stirnseiten aufeinanderliegenden Gehäuseteile miteinander fluchtende Aussparungen 4 und 5 auf, in die eine aus Isolierstoff bestehende Zwischenwand 6 dicht eingesetzt ist. Diese Zwischenwand 6 unterteilt das Gehäuse in zwei voneinander getrennte Kammern 1' und 2'. In der Kammer 1' ist der Schaltmechanismus und in der Kammer 2' ein Bimetallstreifen 7 der thermischen Auslösung angeordnet. Das Zweikammersystem hat den Vorteil, daß keine schädliche Beeinflussung des Bimetallstreifens 7 durch Ausschaltlichtbögen erfolgen kann.
Beide Fig. 1 und 2 zeigen Ansichten der beiden Gehäuseteile von unten gemäß F i g. 4, wobei in Fig. 2 die äußere Wand 8 des Gehäuseoberteils 2 weggelassen ist.
Für den elektrischen Anschluß sind Anschlußfahnen 9 und 10 vorgesehen. Gemäß F i g. 2 ist an die
Anschlußfahne 9 ein Schenkel 11 des U-förmig ausgebildeten, direkt beheizten Bimetallstreifens 7 angeschweißt. Der andere Schenkel 12 des Bimetallstreifens? steht mit einer Kupferliste 13 in elektrischer Verbindung, die an einem Zwischenstück 14 befestigt ist, das in die Kammer 1' hineinragt und ein festes Kontaktstück 15 trägt. Ein weiteres festes Kontaktstück 16 ist an der Anschlußfahne 10 befestigt. Mit den festen Kontaktstücken 15, 16 arbeiten bewegein Arm 51 befestigt, der aus einem Kompensationsbimetallstreifen besteht. Eine Drehfeder 52 hält den Arm 51 in Anlage an einem Stößel 53, der mit seinem anderen Ende am Schenkel 12 des Bimetallstreifens 7 5 anliegt. Eine Einstellschraube 54 dient zur genauen Einstellung des Bimetallstreifens 7.
Der Hebel 20 weist einen Vorsprung 55 auf, der mit einem Gehäuseanschlag 56 zusammenarbeiten kann. Der Kontaktdruck wird von einer Drehfeder 57
liehe Kontaktstücke 17 einer Kontaktbrücke 18 zu- io erzeugt, die auf einer Abbiegung 58 des Hebels 24 sammen. Die Kontaktbrücke 18 ist mittels eines BoI- angeordnet ist und mit ihrem einen Ende sich an dem zens 19 mit einem Hebel 20 gelenkig verbunden. Der
Hebel 20 weist zwei parallel zueinander angeordnete
Platten auf, die durch ein Querstück 21 miteinander
Stift 22 und mit ihrem anderen Ende an einer Abbiegung 59 des Hebels 24 abstützt.Auf dem Stift 22 befindet sich eine Drehfeder 60, deren eines Ende an verbunden sind. Der Hebel 20 kann mit den beiden 15 dem Querstück 21 des Hebels 20 und deren anderes Platten und dem Querstück 21 einstückig aus Kunst- Ende an dem Hebel 24 anliegt, stoff hergestellt sein. Beide Platten des Hebels 20 tra- Auf dem Lagerbolzen 25 ist ein Kupplungshebel
gen einen Stift 22, der einen geschlossenen Schlitz 23 61 drehbar angeordnet, der ein Langloch 62 aufweist, eines als Winkelhebel ausgebildeten Hebels 24 durch- in das ein als Hohlniet ausgebildeter, an der Schaltsetzt. Beide Hebel 20 und 24 bilden einen Kniehe- 20 stange 37 befestigter Zapfen 63 eingreift, bei. Die Wirkungsweise des dargestellten Überstrom-
Der Hebel 24 weist einen Lagerbolzen 25 auf, der schalters ist folgende:
in entsprechenden Nuten 26 des Gehäuses querver- Bei Erhitzung des Bimetallstreif ens 7 durch einen
schiebbar geführt ist. Auch der Bolzen 19 ist in Nu- überstrom wird sein Schenkel 12 gemäß F i g. 2 ten 27 des Gehäuses querverschiebbar geführt. Diese 25 nach rechts abgebogen. Da der Überstrom in Nuten 27 weisen eine Rast 28 auf. beiden Schenkeln 11, 12 des Bimetallstreifens 7
In der Einschaltstellung stützt sich der Lagerbol- entgegengesetzt gerichtet ist, wirkt auf den Schenkel zen 25 gemäß Fig. 1 in einer winkelförmigen Aus- 12 eine elektrodynamische Kraft, die den Schenkel sparung 29 einer Sperrklinke 30 ab, die aus zwei im 12 ebenfalls nach rechts gemäß F i g. 2 ab-Abstand voneinander angeordneten Platten besteht, 30 biegt. Von dem abgebogenen Schenkel 12 wird der die durch ein Querstück 31 miteinander verbunden Stößel 53 nach rechts gemäß Fig. 2 so bewegt, daß sind. Die Sperrklinke 30 kann mit ihren beiden Plat- er den Arm 51 und damit die Auslösewelle 47 entgeten und dem Querstück 31 einstückig aus Kunststoff gen dem Uhrzeigersinn dreht. Bei dieser Drehung hergestellt sein. Mit zwei an den Platten einstückig gibt der auf der Auslösewelle 47 befestigte Auslöseangeformten Zapfen 32 ist die Sperrklinke 30 35 hebel 48 den freien Arm 49 des Hebels 24 frei, so schwenkbar in entsprechenden Bohrungen des Ge- daß die Auslösefeder 33 den Hebel 24 im Uhrzeigerhäuses gelagert. Im Abstand von den Zapfen 32 greift sinn um den Lagerbolzen 25 schwenkt. Der Kniehean der Sperrklinke 30 eine Auslösefeder 33 mit ihrem bei knickt ein, und sein Hebel 20 hebt die Kontakteinen Ende an, deren anderes Ende in einen Ein- brücke 18 mit ihren Kontaktstücken 17 von den feschnitt 34 des Hebels 24 eingehängt ist. Mit einer 40 sten Kontaktstücken 15, 16 ab, wodurch der Strom-Schrägfläche 35 stützt sich die Sperrklinke 30 an kreis innerhalb des Überstromschalters unterbrochen einem Vorsprung 36 ab, der an dem inneren Ende ist. Da danach die Federkraft der entspannten Auseiner Schaltstange 37 angeordnet ist, die aus Flach- lösefeder 33 kleiner als die Federkraft der gespannten material L-förmig gebogen und mittels eines Niets 38 Ausschaltfeder 43 ist, überwindet die Ausschaltfeder an einem Druckknopf 39 befestigt ist, der zur Hand- 45 43 die Kraft der Auslösefeder 33, schwenkt die auslösung eine Verdickung 40 aufweist. Die Schalt- Sperrklinke 30 mit HiKe des Vorsprunges 36 im Uhrstange 37 ist an ihrem unteren Ende mit einer halb- zeigersinn und bewegt den Druckknopf 39 mit der kreisförmigen Aussparung 41 und mit einer Mitneh- Schaltstange 37 in die in F i g. 3 dargestellte Ausmernase 42 versehen. An dem Querschenkel der Schaltstellung. Mit Hilfe des Zapfens 63, des Kupp-L-förmigen Schaltstange 37 stützt sich eine Ausschalt- 50 lungshebels 61 und des Lagerbolzens 25 wird auch feder 43 ab, die mit ihrem unteren Ende einen Zapfen der Kniehebel in die Stellung gemäß F i g. 3 gebracht. 44 der Zwischenwand 6 umfaßt und an dieser Zwi- Auch wenn bei der thermischen Auslösung der schenwand 6 anliegt. An seinem unteren Ende ist der Druckknopf 39 in seiner Stellung gemäß F i g. 1 fest-Druckknopf 39 von einem Ring 45 umgeben, der an- gehalten wird, wird die Kontaktbrücke mit ihren dersfarbig ausgebildet ist als der Druckknopf 39 55 Kontaktstücken 17 von den festen Kontaktstücken selbst. Im ausgeschalteten Zustand gemäß F i g. 3 15,16 abgehoben (Freiauslösung), ragt der Druckknopf 39 mit dem Ring 45 aus einer Der Überstromschalter kann auch von Hand aus-
Gewindehülse 46 heraus, die in entsprechende Aus- gelöst werden. Wird auf den Druckknopf 39 eine sparangen beider Gehäuseteile eingesetzt ist. Diese Zugkraft ausgeübt, dann drückt der Vorsprung 36 Gewindehülse 46 dient zur Befestigung des Über- 60 der Schaltstange 37 gegen die Schrägfläche 35 der Stromschalters. Sperrklinke 30 und schwenkt diese entgegen der
Im Gehäuse ist eine Auslösewelle 47 drehbar gela- Kraft der Auslösefeder 33 im Uhrzeigersinn gemäß gert, an der ein Auslösehebel 48 starr befestigt ist. F i g. 1 so weit, bis der Lagerbolzen 25 des Hebels 24 Dieser Auslösehebel 48 weist eine Aussparung auf, in durch die Sperrklinke 30 freigegeben wird. Das Kniedie ein freier Arm 49 des Hebels 24 mit einer Halte- 65 gelenk kann nun einknicken, wobei die Kontaktnase 50 eingreift und sich an einer Kante 48' dieser brücke 18 von den festen Kontaktstücken 15, 16 abAussparung abstützt. gehoben wird.
Ferner ist an der Auslösewelle 47 gemäß Fig. 2 Zum Einschalten des Schalters aus der Ausschal-
stellung gemäß F i g. 3 wird der Druckknopf 39 in das Gehäuse hineingedrückt. Hierbei wirkt zunächst die Mitnehmernase 42 und danach die Aussparung 41 der Schaltstange 37 auf den Lagerbolzen 25 des Hebels 24 ein, so daß der Hebel 24 nach unten bewegt wird. Hierbei greift zunächst der freie Arm 49 des Hebels 24 in die Aussparung des Auslösehebels 48 ein, wonach der Hebel 24 um diese Verrastungsstelle entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt und der Kniehebel gespannt wird. Die Drehfeder 60 drückt hierbei den Hebel 20 des Kniehebels mit dem Bolzen 19 in seinen Nuten 27 derart nach rechts gemäß F i g. 3, daß sich dieser Bolzen 19 gegen die Rast 28 der Nuten 27 legt. In dieser Stellung befinden sich
die beweglichen Kontaktstücke 17 der Kontaktbrücke 18 noch nicht in Anlage an den festen Kontaktstükken 15, 16. Infolge des Schlitzes 23 kann der Hebel 24 noch weiter entgegen dem Uhrzeigersinn um seine Verrastungsstelle geschwenkt werden. Bei dieser Bewegung trifft der Vorsprung 55 des Hebels 20 auf den Gehäuseanschlag 56, wodurch der Hebel 20 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird und der Bolzen 19 von der Rast 28 abgleitet, so daß unter Wirkung der den Kontaktdruck bewirkenden Drehfeder 57 die Kontaktbrücke 18 mit ihren beweglichen Kontaktstücken 17 ruckartig in Anlage an die festen Kontaktstücke 15, 16 gelangt und damit eine Momenteinschaltung erreicht ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
209 523/351

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Druckknopf betätigter Überstromschalter mit einer Kontaktbrücke, die mit dem Druckknopf mittels eines Kniehebels in Verbindung steht, dessen druckknopfseitiger Hebel als doppelarmiger, mittels eines in Nuten des Schaltergehäuses verschiebbar geführten Lagerbolzens schwenkbar gelagerter Winkelhebel ausgebildet ist, dessen freier Arm sich an einem von einem Auslöser verstellbaren Anschlag abstützt, und dessen kontaktbrückenseitiger Hebel mittels eines in Nuten des Schaltergehäuses verschiebbar geführten Bolzens mit der Kontaktbrücke gelenkig verbunden ist, und mit einer ortsfest schwenkbar gelagerten, sich an dem Lagerbolzen des druckknopf seitigen Hebels des Kniehebels in der Einschaltstellung des Schalters unmittelbar abstützenden Sperrklinke, die mittels einer zum Einknicken des Kniehebels dienenden Auslösefeder mit dem Kniehebel in Verbindung steht, der in der Einschaltstellung einen stampfen, sich bei der Auslösung verkleinernden Winkel bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebel (20, 24) des Kniehebels mittels einer Stift-Schlitz-Verbindung (22, 23) miteinander verbunden sind und im Bereich des Kniehebelgelenkes eine Feder (Drehfeder 57) vorgesehen ist, die den kontaktbrückenseitigen Hebel (20) vom druckknopfseitigen Hebel (24) wegzuschieben sucht, daß die Nuten (27) zur Führung des Bolzens (19) zur Verbindung der Kontaktbrücke (18) mit dem entsprechenden Hebel (20) eine Rast (28) aufweisen, an der sich der Bolzen (19) bei der Einschaltbewegung kurz vor Erreichen der Einschaltstellung der Kontaktbrücke (18) abstützt, daß der kontaktbrückenseitige Hebel (20) des Kniehebels einen Vorsprung
(55) aufweist, der mit einem Gehäuseanschlag
(56) derart zusammenarbeitet, daß der Bolzen
(19) außer Eingriff mit der Rast (28) gelangt, daß die Sperrklinke (30) durch einen auf den Druckknopf (39) ausgeübten Zug in ihre unwirksame Stellung schwenkbar ist und daß ein direkt beheizter Bimetallstreifen (7) eines thermischen Auslösers U-förmig ausgebildet ist und seine beiden eng nebeneinanderliegenden Schenkel (U, 12) durch elektrodynamische Kräfte beeinflußbar sind.
2. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine Drehfeder (57) ist, die auf einer Abbiegung (58) des druckknopfseitigen Hebels (24) des Kniehebels angeordnet ist und sich mit ihrem einen Ende am druckknopfseitigen Hebel (24) und mit ihrem anderen Ende am im kontaktbrückenseitigen Hebel
(20) angeordneten StEt (22) abstützt.
3. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Stift (22) des Kniehebelgelenkes eine Drehfeder (60) angeordnet ist, die sich mit ihrem einen Ende am druckknopfseitigen Hebel (24) des Kniehebels und mit ihrem anderen Ende am kontaktbrückenseitigen Hebel (20) abstützt.
4. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Lagerbolzen (25) des druckknopfseitigen Hebels (24) des Kniehebels ein mit einem Langloch (62) versehener Kupplungshebel (61) angeordnet ist, in dessen Langloch (62) ein Zapfen (63) eingreift, der an einer mit dem mit einer Verdickung (40) versehenen Druckknopf (39) starr verbundenen Schaltstange (37) befestigt ist, die an ihrem inneren Ende einen Vorsprung (36) besitzt, an dem sich in der Einschaltstellung des Schalters die Sperrklinke (30) mit einer Schrägfläche (35) abstüzt.
5. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen (7) auf einen auf einer Auslösewelle (47) befestigten, als Kompensationsbimetallstreifen ausgebildeten Arm (51) einwirkt und daß auf der Auslösewelle (47) ein Auslösehebel (48) befestigt ist, der eine Aussparung aufweist, in die der freie Arm (49) des druckknopfseitigen Hebels (24) des Kniehebels eingreift.
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