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DE2123675A1 - Wärmetauscher, insbesondere Speisewasser-Vorwärmer - Google Patents

Wärmetauscher, insbesondere Speisewasser-Vorwärmer

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Publication number
DE2123675A1
DE2123675A1 DE19712123675 DE2123675A DE2123675A1 DE 2123675 A1 DE2123675 A1 DE 2123675A1 DE 19712123675 DE19712123675 DE 19712123675 DE 2123675 A DE2123675 A DE 2123675A DE 2123675 A1 DE2123675 A1 DE 2123675A1
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DE
Germany
Prior art keywords
condensate
heat exchanger
exchanger according
steam
tubes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712123675
Other languages
English (en)
Other versions
DE2123675C3 (de
DE2123675B2 (de
Inventor
Fritz Dipl.-Ing. 8520 Erlangen. P KeIp
Original Assignee
Kraftwerk Union, Mühlheim
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kraftwerk Union, Mühlheim filed Critical Kraftwerk Union, Mühlheim
Priority to DE19712123675 priority Critical patent/DE2123675B2/de
Publication of DE2123675A1 publication Critical patent/DE2123675A1/de
Publication of DE2123675B2 publication Critical patent/DE2123675B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2123675C3 publication Critical patent/DE2123675C3/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/32Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters arranged to be heated by steam, e.g. bled from turbines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Wärmetauscher, insbesondere Speisewasser-Vorwärmer Die Erfindung betrifft Warmetauscher, bei denen ein fluid durch eine größere Anzahl parallel geschalteter Rohre strömt, welche in zwei Rohrböden befestigt sind, während das zweite fluid um die Rohre fließt.
  • Derartige Wärmetauscher werden auch häufig mit nur einer Rohrplatte ausgeführt und mit haarnadelförmig gebogenen Rohren verstehen, durch welche das erste Fluid in zwei, vier oder mehr Duchflußwegen strömt.
  • Derartige Wärmetauscher finden in Dampfkraftwerken als Vorwärmer für das Speisewasser von Kesseln bei fossil gefeuerten Anlagen und als Vorwärmer für das Speisewasser von Druckwasser-Reaktoranlagen sowie als solche für Reaktor-Kühlwasser bei Siedewasser-Reaktoranlagen Verwendung.
  • Bei Kraftwerksblöcken großer Leistung, insbesondere bei den beiden letztgenannten Verwendungszwecken hat sich gezeigt, daß bei der bekannten Bauweise mit nur einer Rohrplatte diese mit der zugehörigen Wasserkammer ein sehr schweres, aufwendiges Bauteil bildet, da Rohrplattendurchmesser von mehr als zwei Metern bei beträchtlicher Wandstärke nicht selten sinl. Derartige Materialanhäufungen sind deshalb besonders nachteilig, weil die beiden Extremtemperaturen des durch die Rohre strömenden Fluids am gleichen Bauteil, das heißt an Rohrplatte und Wasserkammer, in unmittelbarer Nachbarschaft wirken können.
  • Da beim praktischen Kraftwerksbetrieb ein Turbinenschnellschluß nicht nur unvermeidlich ist, sondern als notwendige Sicherheitsmaßnahme planmä.'3ig öfter geprobt wird, muß also mit einem plötzlichen Schließen der Dampfentnahmen der Turbine gerechnet werden, wodurch bei den nachgeschalteten Vorwärmern eine sehr rasche Temperaturabsenkung des durch die Rohre strömenden fluids eintritt, die hundert Grad Celsius und mehr betragen kann. Da die Wasserkammern und Rohrplatten langsamer abkühlen als die relativ dünnwandigen Rohre, treten in den erstgenannten Bauteilen Wärmespannungen auf, die die netriebssicherheit der Kessel- oder Reaktoranlagen und der Turbinen entscheidend tangieren.
  • I.s besteht nun die Möglichkeit, die Vorwärmeranlagen in zwei oder drei parallele ;tränke aufzuteilen, um die Rohrplatten- und Wasserkammerabmessungen zu verringern. Man macht davon auch weitgehend Gebrauch, jedoch wird man wegen des Kosten- und l'latzaufwandds kaum huber drei Parallelstränge hinausgehen. Die vorgenannten Rohrplattenabmessungen beziehen sich jedoch bereits auf eine derartige Aufteilung.
  • Es ist bekannt, anstatt zwei Vorwärmer parallel als Einzelapparate anzuordnen, diese mit einer zentralen, gemeinsamen Wasserkammer zusammenzufassen. Jedoch wird bei dieser Maßnahme d'Is hauptproblem daß die beiden möglichen Extremtemperaturen des durch die Rohre strömenden Fluids in unmittelbarer Nachbarschaft nicht auftreten sollten, nicht gelöst, selbst wenn man erst eines der beiden Rohrsysteme, welches aus haarnadelförmig gebogenen Rohren gebildet wird, und darauf das zweite gleichartige System durchströmen läßt.
  • Es wäre nun denkbar, einen Vorwärmer mit zwei, an jedem Ende des Dampfmantels angeordneten Rohrplatten und Wasserkammern vorzusehen und mit geraden Rohren auszurüsten. Läßt man einen derartigen Apparat als Vorwärmer mit nur einem Durchflußweg arbeiten, so hat er zwar ideale Temperaturbedingungen, jedoch ist seine J3aulänge bei einer wirtschaftlichen Durchflußgeschwindigkeit so enorm, daß sich seine Einplanung und Anwendung verbietet. Die Baulänge läßt sich bei einem derartigen Apparat durch Erhöhung der Anzahl der Durchflußwege bei entsprechend wachsendem Durchmesser stufenweise verringern. Da die Wasserwege jedoch nacheinander voin ständig wärmer werdenden Fluid durchströmt werden, ist eine derartige Anordnung bei den hier vorliegenden Temperaturen wegen der nicht möglichen Kompensation der Wärmedehnungen des Rohrsystems nicht hetriebasicher.
  • Bei den genannten-Anwendungsfällen hat sich zudem noch eine weitere Schwierigkeit dadurch ergeben, daß der Entnahmedampf der Turbinen mit großem Nässe,gehalt den Vorwärmern mit großer Geschwindigkeit zugeleitet ird und daß bei vielen Vorwärmerstufen nicht nur die Kondensatmengen der Stufen mit höheren Dampfdrücken, sondern auch noch die Fntwässerungskondensate bestimmter Turbinenstufen, sowie die kondensate von dampfbeheizten Zwischenüberhitzern und mechanischen Nässeabscheidern eingeleitet werden. Es ist möglich, derartige Kondensatmengen in besonderen Gefäßen zu entspannen und nur die Dampfphase in den Vorwärmer einzuleiten. Neben dem apparativen Aufwand entsteht dabei jedoch ein größerer Platzbedarf für diese Entspanner und ihre Anschlußrohrleitungen. dieser Platzbedarf ist bei großen Kraftwerksblöcken sehr hinderlich, da im Turbinenbereich wegen der großen Entnahmeleitungen ein Planungsengpaß besteht. Sind nun, wir bei Anlagen mit Siederwasserreaktoren auch noch besondere Abschirmmaßnahmen notwendig, so wird ein zunätzlicher Platzaufwand recht kostspielig und ist nur schwer realisierbar.
  • Integriert man die Entspanner in die Vorwärmer, indem man den Dampfmantel entsprechend verlängert, so werden die Verhältnisse bezüglich des Platzbedarfes gebessert, jedoch müssen die großen Dampfvolumina von nur einer Richtung her dem Rohrsystem zugeführt werden und benötigen entsprechend große Strömungsquerschnitte innerhalb des Dampfmantels.
  • Schließlich hat es sich gezeigt, daß besonders bei den unteren Vorwärmerstufen von Siederwasser-Reaktoranlagen die erforderliche Wärmetauschfläche für die Unterkühlung des Kondensates etwa so groß oder sogar größer als die Vorwärmefläche sein muß. Die Anordung eines getrennten Kondensatkühlers ist jedoch mit größerem Platz- und Kostenaufwand verbunden, als die Verwendung eines Apparates, welcher beide Wärmetauschsysteme in sich vereinigt.
  • Bei den bekannten Bauarten macht die Gestaltung einer derartigen Kombination wegen der Aufteilung der Gesamtfläche des @aarnadelförmigen Rohrsystems mit vier oder sechs Durchflußwegen erhebliche Schwierigkeiten, da man ohne besondere Maßnahmen nur Flächenanteile von z.B.
  • einem Viertel oder einem Sechstel der Gesamtfläche auschotten, überfluten und auf diese Weise als eingebaute Kondensatkühlzone verwenden kann. Wenn @an andere Flächenanteile ben@tigt, so muß man das optimale Gegenstromprinzip verlassen und einen Speisewasserteilstrom für die Kondensatkühlzone verwenden, wodurch thermod@namische Nachteile mit entsprechend größerem Flächenaufwand unvermeidlich sind.
  • Es sind auch Konstruktionen bekannt, bei denen zur optimalen Bemessung einer Kühlzone der entsprechende Flächenanteil am unteren Teil des haarnadelförmigen Rohrsystems durch eine senkrechte Zwischenwand nebst einer entsprechenden Ummantelung eine genau bemessene Kühlzone im Gegenstrom zum Speiscwasserfluß gebildet wird. Eine derartige Zwischenwand ist jedoch an der außenseite der Rohre nicht völlig abzudichten. Daher wird durch die Spalte Dampf in die Kondensatkühlzone einströmen, dort kondensieren und neben dem dadurch bedingten thermodynamischen Nachteil Kavitations- oder Erosionskorrosionsangriffe hervorrufen.
  • Es ist eine Vorwärmerkonstruktion bekannt, welche zwei Rohrböden mit Wasserkammern besitzt, bei der sowohl das Rohrsystem wie auch der Dampfmantel eine U-förmige Gestalt haben. Bei dieser Bauweise ist das Temperaturproblem bei zwei Strömungswegen durch die Rohre gelöst, auch ist der Einbau einer Kondensatkühlzone passender Größe in gewissen Grenzen auf einfache Weise möglich, wenn man ungleich lange U-Schenkel vorsieht. Jedoch ist der Dampfmantel wegen seiner räumlich gekrümmten Flächen nur schwierig und teuer herzustellen und muß teilweise erst nach der kertigstellung angeschweißt werden, wodurch Mehrkosten für trveits- und Prüfaufwand entstehen. Außerdem ist die U-förmige Gestalt unvorteilhaft im Hinblick auf den Platzbedarf, weil der Raum zwischen den beiden Schenkeln des U-fnrmigen Dampfmantels ungenutzt bleibt.
  • Die geschilderten Nachteile vermeidet die Erfindung dadurch, daß an jedem Ende des Dampfmantels in an sich bekannter Weise je eine Rohrplatte und Wasserkammer angeordnet sind, wobei jedoch in jeder dieser Rohrplatten nur ein Teil des Rohrsystems in haarnadelförmiger Ausführung befestigt und ein anderer Teil treppenförmig gestaltet in jeder der beiden Rohrplatten mit einem Ende befestigt ist.
  • Dadurch ist es möglich, erforderlichenfalls zwischen den Enden der beiden haarnadelförmigen Rohrsysteme den notwendigen l-latz freizulassen, um eine Nässeabscheidevorrichtung fiir den Turbinenentnahmedampf anzuordnen, außerdem oder auch stattdessen einen Ausdampfraum für die Einleitung von höher gespannten Kondensaten vorzusehen, ohne daß die zylindrische orm des Wärmetauschers dadurch nachteilig verändert wird. Weiterhin besteht dabei der Vorteil, daß die Zuführungsstutzen für Dampf und Kondensate etwa in der Mitte des Apparates angeordnet werden können, so daß dann jeweils nur etwa die halbe )amnfmenge nach jeder Seite strömt, wobei entsprechend kleinere rtrömungsquerschnitte ausreichen. Weiterhin ist es möglich, je nach. Bedarf, entweder den unteren Teil des treppenförmigen Rohrsystems oder eines der haarnadelförmigen Rohrsysteme als Kondensatkühlzone im Gegenstrom zu verwenden. Da die Einzellängen der Rohrsysteme bzw. ihrer Teile in gewissen grenzen frei wählbar sind, ist es I,ei Wärmetauschern nach der rfindun möglich, den jeweils erforderlichen Flächenteil der Kondensatkiihlzone genau zu bemessen. Dabei sind Zwischenwände mit ihren bekannten Nachteilen nicht erforderlich.
  • Es ist möglich, Wärmetauscher nach der Erfindung mit einer geraden oder einer ungeraden Zahl von Speisewasserwegen durch die Rohre auszurüsten.
  • Im letztgenannten Fall tritt dabei unmittelbar die gewünschte Wirkung ein, daß die Extremtemperaturen des durch die Rohre strömenden Fluids nicht in unmittelbarer Nachbarschaft an einer der beiden Rohrplatten auftreten können. bei einer geraden Zahl von Speisewasserwegen ist es nach der Erfindung zweckmäßig, einen dieser Durchflußwege durch eine oder mehrere interne oder externe Speisewasserleitunen zwischen den beiden Rohrplatten zu bilden. Dabei bleibt die freie Dehnfähigkeit aller druckführenden Bauteile erhalten, beide Speisewasserstutzen sind an einer der beiden Wasserkammern angeordnet und es ist gemäß der Erfindung dabei möglich, durch geeignete Leitungsführung zu erreichen, daß in dieser Wasserkammer die Extremtemperaturen nicht nebeneinander auftreten.
  • Wärmetauscher nach der Erfindung können schließlich auch so gestaltet werden, daß zwei, nur um den Bruchteil einer Atmosphäre sich unterscheidende Drücke in einem Apparat verwendet werden. Dabei werden die Räume verschiedenen Druckes durch eine senkrechte Trennwand abgeteilt, wobei der Druckausgleich durch unterschiedliche Stauhöhe des Kondensates an jeder Seite der Trennwand erfolgt, die an ihrer Unterseite eine Oeffnung zum Überströmen des Kondensates besitzt. I)abei ist es zweckmäßig, den Kondensatanstau als Kühl zone auszunutzen.
  • Bei Wärmetauschern nach der Erfindung werden durch die Verwendung von je zwei Rohrplatten und Wasserkammern deren Abmessungen und damit die Materialanhäufungen gegeniiber apparaten mit nur einer rohrplatte und assrkamer entscheidend verringert, so daß diese neuen Wärmetauscher auch bei plötzlichen Temperaturänderungen eine ausreichende Wärmeelastizität besitzen. So unterliegt z.B. jede Rohrplatte bei einem Wärmetauscher nach der 1Erfindung, wenn er mit drei Speisewasserwegen ausgerüstet ist, jeweils nur dem halben Temperaturintervall der (,esamten Aufwärmung, wobei jede der Rohrplatten und Wasserkammern etwa nur den O,-chen uurchmesser und die 0,7-fache Wandstärke, d.h. nur die halbe Massenanhäufung einer vergleichbaren Konstruktion mit nur einer Rohrplatte und Wasserkammer besitzt. Somit sind die auftretenden Spannungen bei einer Temperauranderung bei Wärmetauschern nach der Erfindung nur etwa ein Viertel so groß, wie bei solchen der bekannten Bauweise mit nur einer Rohrplatte und Wasserkammer.
  • Die Erfindung ist an drei beispielen näher erläutert. Dabei sind in den Fig. 1 bis 6 und 8 Schnitte durch Wärmetauscher in teilweise vereinfachter, schematischer Art gezeigt.
  • In Fig. 1 ist der Längsschnitt durch einen Vorwärmer gezeichnet, von dem in Fig. 2 der schnitt II-II und in Fig. 3 der schnitt III-III dargestellt sind, wobei gleiche Teile gleiche Bezugszeichen erhalten haben. Die wärmetauschenden Rohre sind in allen Figuren der Übersichtlichkeit halber als einfache Linien gezeichnet.
  • Der Dampfmantel 1 in Fig. 1 ist an seinen Enden durch die Rohrplatten 2 und 3 verschlossen, an die sich die Wasserkammern 4 und 5 mit den Deckeln 6 und 7 anschließen. Die Wasserkammern 4 und 5 besitzen Innenrippen 8 und 9. In die Wasserkammer 4 tritt durch den Stutzen 10 in Pfeilrichtung das Speisewasser ein und fließt durch die haarnadelfnrIg gebogenen Rohre 11 wiederum in diese Wasserkammer zuriick. Dann gelangt es durch die treppenförmig gestalteten Rohre 12 zur Wasserkammer 5 und von dort durch die haarnadelförmig gebogenen Rohre 13 schließlich zum Austrittsstutzen 14, den es in Pfeilrichtung verläßt.
  • Der Turbinenentnahmedampf strömt in Pfeilrichtung durch den Stutzen 15 in den Mantelraum des Vorwärmers und gelangt in eine @ockenvorrichtung 16. Der Dampf kondensiert an den Rohren 12 und 13. Die abgeschiedene Nässe gelangt durch die Öffnung 17 in der Dampftrockeneinrichtung 16 in den Hotwell 18, in welchen sich auch das lleizdampfkondensat sammelt. Diese Kondensate strömen durch die Leitung 19 außen um die Rohre des ltohrsystems 11, welches durch die Trennwände 20 unterteilt und gegen den Dampfraum abgeschottet ist. Das gekühlte Kondensat verläßt den Vorwärmer durch den Stutzen 21 in Richtung des Pfeils.
  • Die hier geschilderte bauweise eines Vorwärmers nach der Erfindung gestattet den Einbau einer großen Kondensatkühlzone 11 in Gegenstromanordnung. Sein Dampfmantel 1 muß jedoch geteilt mit den Rohrplatten 2 und 3 nach Fertigstellung der tohrsysteme 11, 12 und 13 verbunden werden. Daher eignet sic dieses Konzept besonders für Vorwärmer mit niedrigen Dampfdrücken und großen Heizflächen.
  • Um die Rohre 12 in einfacher Weise entsprechend den kreisabschnittförmigen Anschlußflächen an den Rohrböden 2, 3 anschließen zu können, sind einzelne Rohre ?tn den i'iegungen 22 in eine entsprechende - ndere Ebene verlegt worden.
  • In Fig. 4 ist ein Vorwärmer ebenfalls im Längsschnit dargestellt, der für hohe Dampfdrücke besonders geeignet ist. In iG. 5 ist der Schnitt V-V, in Fig. t der Schnitt VI-VI gezeigt. Der Dampfmantel 31 ist mit der Rohrplatte 32 direkt, mit der etwas kleineren Rohrplatte 33 jedoch über einen Zwischenring 51 verbunden.
  • Das Speisewasser gelangt durch den Stutzen 34 in Pfeilrichtung in den Raum 35 der Wasserkammer und fließt durch die treppenförmigen Rohre 36 in den Raum 37 der anderen Wasserkammer. Von dort aus ge-Hangt es nach Passieren der haarnadelförmigen Rohre 38 in den Raum 39 der Wasserkammer zuriick und fließt nunmehr durch die beiden Leitungen 40 mit den Krümmern 41 in den Rau.n 43 der Wasserkammer. Anschließend wird das System aus den haarnadelförmigen Rohren 42 durchströmt, worauf das Speisewasser schließlich durch den Stutzen 44 in Pfeilrichtung den Vorwärmer verläßt.
  • Der Dampf tritt durch den Stutzen 45 in Pfeilrichtung in den Vorwarmer ein. Ein Stutzen 46 ist fiir den 1?'intritt von höker gespanntn Kondensaten vorgesehen. Das gesamte Kondensat sammelt sich im unteren Teil des Apparates, fließt dann um einen Teil des Rohrsystems 36, weicher die Kondensatkühlzone bildet und durch eine Trennwand 50 abgeteilt ist, zum Austrittsstutzen 47.
  • Die Wasserkammern sind durch die Deckel 48 und 49 zugänglich. Der Wasserspiegel des Kondensates wird in der Höhe 52 geregelt. Wesentlich ist es, daß die Eintritts- und Austrittsstutzen des Speisewassers 34 und 44 nicht an unmittelbar benachbarten Räumen der Wasserkammer angeschlossen sind. Da der Raum 43 dazwischen angeordnet ist, wird bei i einer plötzlichen Temperaturänderung das Wärmegefälle aufgeteilt, so daß unzulässig hohe Wärmespannungen an der Rohrplatte 32 und den angeschlossenen Bauteilen nicht auftreten können i)ie Herstellung eines derartigen Wärmetauschers kann so erfolgen, daß das gesamte Rohrsystem 36, 38, 42 mit den Rohrplatten 32, 33, den beiden "Wasserkammern und mit der Trennwand 50 fertiggestellt und geprüft wird. Danach wird der Mantel 31 übergeschoben und an den Rohrplatten 32 bzw. 33, an letzterer mit Hilfe des Zwischenringes 51, befestigt.
  • In Fig. 7 ist das Schaltschema einer zweistufigen Speisewasservorwärmung mit zwei verschiedenen Dampfdrücken gezeigt. Das Speisewasser tritt bei 61 in die Kondensatkühlfläche 62 ein, fließt dann in die Vorwärmerheizfläche 63, die von dem Dampfdruck 68 belauf schlagt wird, gelangt anschließend in die Kondensatkühlfläche 64 und von dort in die Vorwärmerheizfläche 65, die vom Dampfdruck 67, der etwas höher als der Dampfdruck 68 ist, beheizt wird. Schließlich verläßt das Speisewasser die Vorwärmstrecke in Pfeilrichtung 66.
  • Die Kondensate des Dampfdruckes 67 fließen der Kondensatkühlfläche 64 zu und von dort über die Verbindung 69 in den Dampfraum an der Außenseite der Vorwärmeheizfläche 65, an welcher der Dampfdruck 68 auftritt, Dabei dampft ein Tedl des zuströmenden Kondensates durch Entspannung aus, wonach sich diese Teildampfmenge zusammen mit dem Dampf vom Drucke 68 an der Außenseite der Vorwärmerheizflache 63 niederschlägt, Die gesamten Kondensate gelangen nun an die Außenseite der Rohre der Kondensatkühlfläche 62, werden dort abgekühlt und treten in Pfeilrichtung 70 aus dem Vorwärmer aus In Fig. 8 ist schematisch ein Vorwärmer nac der Erfindung dargestellt, der die Funktion der Yorwärmerstrecke nach der Fig. 7 erfüllt. Die parallel geschalteten wärmetauschenden Rohre sind dabei als eine einzige Linie gezeichnet. In Fig. 8 wurden gleiche Bezugszeichen wie in Fig. 7 verwendet. Der Druckunterschied der beiden Dampfdrücke 67 und 68 ist durch den Höhenunterschied der beiden Kondensatstände 71 und 72 gekennzeichnet, wenn m von Druckverlusten durch die Strömung absieht, Das Kondensatniveau 72 kann so ge regelt erde, daß die an der Vorwärmerheizflache 65 mit dem höheren Dampfdr uck 67 sich bildenden Kondensa-tmengen durch die Öffnung 69 der Trennwand 73 hindurchtreten. Es ist nach der Erfindung auch möglich, neben oder an Stelle der oeffnung 69 in der Trennwand.73 eine besondere Wasserschleife 74 zu verwenden, wodurch bei schwankenden Turbinenlasten verhindert wird, daß das Kondensatniveau unter die Öffnung 69 der Trennwand 73 absinkt oder daß das Kondensatniveau 72 höher als erwünscht eingeregelt werden muß.

Claims (8)

Patentans prüche
1. Wärmetauscher, insbesondere Speisewasservorwärmer von Dampfkraftwerken, mit einer größeren Zahl parallel geschalteter Rohre innerhalb eines geraden, zylindrischen Mantels, welcher an jedem Ende durch einen Rohrboden abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der wrmetauschenden Rohre (11, 13, 38, 42, 62, 65) in je einem der beiden Hohrböden (2, 3, 32, 33, 75, 76) befestigt und haarnadelformig gestaltet und ein weiterer Teil der wärmetauschenden rohre (12, 36, 64) treppenförmig ausgebildet und in jedem der beiden Rohrböden (2 und.3, 32 und 33, 75 und 76) mit je einem Ende befestigt sind.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Rohrsystems t11, 36, 64) vom Kondensat überflutet ist.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Rohren (12 und 13) eine Vorrichtung (16) zum Trocknen des Dampfes angeordnet ist.
4. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Rohren (36 und 42) ein Ausdampfraum mit einem Eintrittsstutzen (46) fiir höhergespanntes Kondensat vorhanden ist.
5. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Rohrboden (32) etwas größer im Durchmesser als der andere Hohrboden (33) ausgeführt ist und an letzterem der Dampfmantel (31) mit Hilfe eines Zwischenringes (51) angeschlossen wird.
6. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er fiir verschiedene Dampfdrücke (67 und 68) im Mantelraum und verschieden hohe Kondensatspiegel (71 und 72) beiderseits einer Trennwand (/3) vorgesehen ist.
7. Wärmetauscher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Durchtrittsöffnung (69) in der Trennwand (73) für den Durchfluß des Kondensates höheren Druckes (67) in den Raum niederen Druckes (68) vorgesehen ist.
8. Wärmetauscher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wasserschleife (76) für den Übertritt des Kondensates höheren Druckes (67) in den Raum niederen Druckes (68) vorgesehen ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4289196A (en) * 1971-07-14 1981-09-15 The Babock & Wilcox Company Modular heat exchangers for consolidated nuclear steam generator
EP0735317A1 (de) * 1995-03-27 1996-10-02 Siemens Aktiengesellschaft Wärmetauscher

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EP0735317A1 (de) * 1995-03-27 1996-10-02 Siemens Aktiengesellschaft Wärmetauscher

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