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DE2123156A1 - Fassade aus Fertigteilen - Google Patents

Fassade aus Fertigteilen

Info

Publication number
DE2123156A1
DE2123156A1 DE19712123156 DE2123156A DE2123156A1 DE 2123156 A1 DE2123156 A1 DE 2123156A1 DE 19712123156 DE19712123156 DE 19712123156 DE 2123156 A DE2123156 A DE 2123156A DE 2123156 A1 DE2123156 A1 DE 2123156A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
facade
building
prefabricated parts
locking device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712123156
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz 4300 Essen Weber
Original Assignee
Fa. Fr. Meese, 4300 Essen-Borbeck
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fa. Fr. Meese, 4300 Essen-Borbeck filed Critical Fa. Fr. Meese, 4300 Essen-Borbeck
Priority to DE19712123156 priority Critical patent/DE2123156A1/de
Publication of DE2123156A1 publication Critical patent/DE2123156A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/88Curtain walls
    • E04B2/96Curtain walls comprising panels attached to the structure through mullions or transoms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Fassade aus Fertigteilen Die Erfindung betrifft eine Fassade aus Fertigteilen, die an tragenden Teilen eines Gebäudes befestigt sind.
  • Herkömmliche Fassaden dieser Art sind an ein vorgegebenes Rastermaß gebunden, d.h. es passen nur Fertzgteile ganz bestimmter Größe zusammen. Weiterhin ist es vielfach mit Schwierigkeiten verbunden, einmal eingebaute Fertigteile gegen andere auszuwechseln, z.B. geschlossene Platten gegen Fenster, da die einzelnen Fertigteile ineinander verschachtelt sind.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Fassade der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der rertigteile mindestens verschiedener Breite beliebig aneinander gefügt werden können und bei der ein Auswechseln bereits eingebauter Fertigteile auf einfache Weise möglich ist.
  • Gegenstand der grfindtlng ist eine Fassade aus Fertigteilen, die an tragenden Teilen eines Gebäudes befestigt sind, die sich dadurch kennzeichnet, .daß die nebeneinander angeordneten Fertigteile durch nicht mit dem Gebäude in Verbindung stehende Sprossen seitlich untereinander verbunden sind und daß die Fertigteile mit ihrer Unterseite auf einer Stützvorrichtung ruhen und mit ihrer Oberseite durch eine Arretierungsvorrichtung gegen das Gebäude festgelegt sind, wobei sowohl die Stützvorrichtung als auch die Arretierungsvorrichtung sich durchgehend über den gesamten Lkngenbereich der Fassade erstrecken. Auf diese Weise können die einzelnen Fertigteile an jeder beliebigen Stelle des Lkngenbereichs der Fassade am Gebäude befestigt werden.
  • Auch die Verbindungstellen zwischen nebeneinanderliegenden Fertigteilen können an jeder beliebigen Stelle des Llngenbereichs der Fassade liegen. Weiterhin ist ein leichtes Abnehmen und Wiederbefestigen bereits eingebauter Fertigteile möglich.
  • Gemäß einer bevorzugten AusfUhrungsform der Erfindung ist die StUtzvorrichtung als nach oben offene Nut ausgebildet, in die die als Feder ausgebildete Unterseite der Fertigteile hineinragt. Auf diese Weise sind die Fertigteile gegen i3ewegungen senkrecht zur Fassadenfläche gesichert, können jedoch in Längsrichtung der Fassade beliebig verschoben werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Arretierungsvorrichtung als in einem tragenden Teil des gebäudes angeordneter Schlitzkanal ausgebildet ist, wobei die Be.£estigung der Fertigteile am Schlitzkanal durch Hammerkopfschrauben erfolgt. Auf diese Weise ist eine Arretierung der Fertigteile an jeder beliebigen Stelle des Längenbereichs der Fassade möglich Die Sprossen bestehen vorzugsweise aus zwei parallelen, quer zu ihrer Längsrichtung gegeneinander verspannbaren Profilen,zwischen denen entsprechend ausgebildete Seitenteile der Fertigteile einklemmbar sind. Auf diese Weise gestaltet sich das Befestigen der Fertigteile an den Sprossen besonders einfach.
  • Zum Zweck der Abdichtung der Fertigt.eile gegen das übrige Qebaude und zur Schalldämpfung ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß zwischen Fertigteilen und tragenden Gebäudeteilen im Bereich der Arretierungs-Vorrichtung undloder der Stützvorrichtung elastische Zwischenglieder eingeschaltet sind. Aus dem gleichen Grund kennen auch die Fertigteile mit den Sprossen elastisch verbunden sein Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen Fig. 1: eine schematische Frontansicht der erfindungsgemßen Fassade vom Inneren des Gebäudes her gesehen; Fig. 2: schematisch einen vertikalen Schnitt durch einzel Teil der erfindungsgemäßen Fassade; Fig 3: im Detail eine Draufsicht auf einen Teil der erfindungsgemäßen Fassade im Bereich einer zwei Fassadenteile miteinander verbindenden Sprosse.
  • In Fig 1 sind mit 11,12,13,14 und 15 Fassadenteile gleicher Höhe jedoch unterschiedlicher Breite bezeichnet. Die Fassadenteile 11 bis 15 sind im Detail nicht dargestellt. Es kann sich bei ihnen z.B. um geschlossene Platten, aber auch um Fenster handeln. Die Fassadenteile 11 bis 15 ruhen auf einer Stützachiene 6, die ihrerseits mit einem Anschlußteil 6 des Gebäudes verbunden ist. Die Fassadenteile 11 bis 15 sind in Längsrichtung der Stützs9hiene 5 auf dieser beliebig verschiebbar, solange sie nicht arretiert sind Untereinander sind die Fassadenteile 11 bis 15 durch Sprossen 2 verbunden, die jeweils nur an den beiden zu verbindenden Fassadenteilen befestigt sind, nicht aber an anderen Teilen des Gebäudes.
  • Zur Festlegung der Fassadenteile 11 bis 15 an ihrer Oberseite gegen das Gebäude sind sie mit Laschen 3 versehen. Außerdem befindet sich in einem weiteren Anschlußteil 6t ein in waagerechter Richtung ununterbrochener Schlitzkanal 4, an welchem die Laschen 3 befestigt erden können.
  • In Fig. 2 ist die Befestigung des Fassadenteile 11 am Gebäude näher dargestellt Links in Fig. 2 befindet sich die Innenseite und rechts die Außenseite des Gebäudes. Die anderen Fassadenteile 12 - 15 sind in gleicher Weise am Gebäude bebefestigt, so daß die folgende Beschreibung auch für sie gilt Mit 8 ist in Fig. 2 eine Geschoßdecke bezeichnet, an der ein z.B. als Betonfertigteil ausgebildetes Anschlußteil 6 befestigt ist. Von dem Anschlußteil 6 ist nur der obere Teil dargestellt. An der nächst höheren Geschoßdecke ist ein mit dem Anschlußteil 6 identisches Anschlußteil 6' befestigt, von dem in Figur 2 nur der untere Teil dargestellt ist.
  • Entsprechend dem ir; Fig 2 dargestellten senkrechten Fassadenabschnitt sind auch die Fassadenabschnitte der darüber und darunter liegenden Geschosse aufgebaut.
  • Am Anschlußteil 6 ist die Stützschiene 5 befestigt, die eine nach oben offene Nut aufweist, In diese Nut ragt das Fassadenteil li mit einer Feder 112 hinein, wobei sich zwischen Nut und Feder 112 eine elastische Zwischenlage 10 befindet.
  • Mit 9 ist in Fig. 2 der Estrich, bzw. Fußbodenbelag der Geschoßdecke 8 bezeichnet, der die Befestigungsvorrichtung der Sttltzschiene 5 am Anschiußteil 6 verdeckt.
  • Im Anschlußteil 6' befindet sich, wie bereits oben erwähnt, der Schlitzkanal 4. Die Befestigung der oben aus dem Fassadenteil 11 herausragenden tasche 3 am Anschlußteil 6' erfolgt durch eine in den Schlitzkanal 4 eingeführte Hammerkopfschraube 7.Es ist möglich in Fig. 2, jedoch nicht dargestellt, die Verbindurg zwischen Fassadenteil 11 und Ane schlußteil 6' elastisch auszubilden, z.B. durch Verwendung von elastischen Zwischenscheiben und einer kunststoffüberzogenen Hammerkopfschraube 7. Der Schlitzkanal 4 befindet sich in der Ausführungsform nach Fig. 2 auf der Innenseite des Anschlußteils 6'. Es sind jedoch selbstverständlich auch Konstruktionen denkbar, bei denen die Befestigung der Fassadenteil an der Außenseite des GEbäudes erfolgt.
  • In Fig. 3 ist die Verbindung zwischen zwei Fassadenteilen, z.B. 11 und 12, näher dargestellt. Die Fassadenteile 11 und 12 sind an ihren senkrechten Seitenkanten mit Vorsprüngen111 bzw. 121 versehen Die Sprosse 2 besteht aus 2 durch mehrere Schrauben 24 gegeneinander verspannbaren Profilen 21 und 22. Zwischen den Profilen 21 und 22 sind die Vorsprünge 111 bzw. 121 der Fassadenteile 11 und 12 einklemmbar. Zwischen den Vorsprüngen 111 bzw. 121 einerseits und den Profilzen 21 und 22 andererseits befinden sich elastische Zwischenstreifen 23, die gegenseitliche Verschiebung formschlüssig mit den Profilen 21 und 22 und reibschlüssig mit den Vorsprüngen 111 und 121 verbunden sind.
  • Patentansprüche:

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Fassade aus Fertigteilen, die an tragenden Teilen eines Gebäudes befestigt sind, da d u r c h g e k e n n z e i chn e t , daß die nebeneinander angecrdneten Fertigteile (11 - 15) durch nicht mit dem Gebäude in Verbindung stehende Sprossen (2) seitlich untereinander verbunden sind und daß die Fertigteile (11 - 15) mit ihrer Unterseite (112) auf einer Stützvorrichtung (5) ruhen und mit ihrer Oberseite durch eine Arretierungsvorrichtung (3,4,7) gegen das Gebäude festgelegt sind, wobei sowohl die Stützvorrichtung (5) als auch die Arretierungsvorrichtung (3,4,7) sich durchgehend über den gesamten Längenbereich der Fassade erstrecken.
  2. 2. Fassade nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Stütz-vorrichtung (5) als nach oben offene Nut ausgebildet ist, in die die als Feder (112) ausgebildete Unterseite der Fertigteile (11 - 15) hineinragt.
  3. 3. Fassade nach Anspruch 1 undíoder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Arretierungsvorrichtung (3,4>7s a5:s in einem tragenden Teil (6') des Gebtudes angeordneter Schlitzkanal (4) ausgebildet ist, wobei die Befestigung der Fertigteile (11 - 15) am Schlitzkanal (4) durch Hammerkopfschrauben (7) erfolgt.
  4. 4. Fassade nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 3 d a d u r c h g e e k e n n n z e i c h n e t , daß die Sprossen (2, aus zwei parallelen, quer zu ihrer Langsrichtung gegeneinander verspannbaren Profilen bestehen, zwischen denen entsprechend ausgebildete Seitenteile (111,121) der Fertigteile (11 - 15) einklemmbar sind.
  5. 5. Fassade nach einem oder mehreren den Ansprüche 1 - 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zwischen Fertigteilen (11 - 15) und tragenden Gebäudeteilen (6,6') im Bereich der Arretierungsvorrichtung (3,4,7) und/oder der Stützvorrichtung (8) elastische Zwischenglieder (10) eingeschaltet sind.
  6. 6. Fassade nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 5, d a d u r c h g e k e n n z e i e h n e t , daß die Fertigteile (11 - 15) mit den Sprossen (2) elastisch verbunden sind
DE19712123156 1971-05-11 1971-05-11 Fassade aus Fertigteilen Pending DE2123156A1 (de)

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DE19712123156 DE2123156A1 (de) 1971-05-11 1971-05-11 Fassade aus Fertigteilen

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DE2123156A1 true DE2123156A1 (de) 1972-11-16

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DE (1) DE2123156A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2297981A1 (fr) * 1975-01-16 1976-08-13 Schuermann & Co Heinz Chassis consti
EP1970523B2 (de) 2007-03-15 2017-12-27 Sälzer Sicherheitstechnik GmbH Pfosten-Riegel-Fassade in einbruchhemmender Ausführung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2297981A1 (fr) * 1975-01-16 1976-08-13 Schuermann & Co Heinz Chassis consti
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