DE2123029C3 - Doppler-Landesystem - Google Patents
Doppler-LandesystemInfo
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- DE2123029C3 DE2123029C3 DE19712123029 DE2123029A DE2123029C3 DE 2123029 C3 DE2123029 C3 DE 2123029C3 DE 19712123029 DE19712123029 DE 19712123029 DE 2123029 A DE2123029 A DE 2123029A DE 2123029 C3 DE2123029 C3 DE 2123029C3
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
- G01S1/08—Systems for determining direction or position line
- G01S1/38—Systems for determining direction or position line using comparison of [1] the phase of the envelope of the change of frequency, due to Doppler effect, of the signal transmitted by an antenna moving, or appearing to move, in a cyclic path with [2] the phase of a reference signal, the frequency of this reference signal being synchronised with that of the cyclic movement, or apparent cyclic movement, of the antenna
- G01S1/40—Systems for determining direction or position line using comparison of [1] the phase of the envelope of the change of frequency, due to Doppler effect, of the signal transmitted by an antenna moving, or appearing to move, in a cyclic path with [2] the phase of a reference signal, the frequency of this reference signal being synchronised with that of the cyclic movement, or apparent cyclic movement, of the antenna the apparent movement of the antenna being produced by cyclic sequential energisation of fixed antennas
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Description
Die Erfindung betrifft ein Doppler-Landesystem mit einer Bodenstation wie im Oberbegriff des Anspruchs 1
angegeben.
Aus der DE-PS 19 46 108 ist ein Duppler-Landesystem
bekannt, bei dem Strahlerelcmente einer senkrechten Antennenzeile nacheinander angeregt
werden. Die abgestrahlten Signale werden mit einem getrennt abgestrahlien Referenzsignal überlagert, wodurch
ein Schwebungssignal erzeugt wird, dessen Frequenz sich mit dem Sinus des Elevalionswinkels
ändert. Der umgebende Raum ist daher in Kegelfächen mit verschiedenen Winkeln codiert. Alle diese Kegelflächen
besitzen eine gemeinsame senkrechte Achse, die der Achse der senkrechten Antennenzeile entspricht.
Ein derartiges Landesystem ist normalerweise gegenüber
der Landebahn, auf der das Flugzeug landen soll, seitlich versetzt angeordnet, wodurch eine vorgegebene
konstante Elevation im Bezug auf die Bodenstation zu
einem hyperbolischen Weg führt, der nicht bis zum Boden fortgeführt werden kann.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein derartiges Landesystem so zu gestalten, daß ein geradliniger
Gleitweg erzeugt wird, der bis zum Boden fortgeführt werden kann. Gelöst wird diese Aufgabe bei dem
Landesystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Anspruchs I. Bei dem neuen Landesystem wird die Kcgelfläche des ursprünglichen Landesystems durch
eine geneigte Ebene ersetzt. Man erhält bei allen Abständen der Bodenstation von der Landebahn lineare
Gleitwege.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
Fig. I eine perspektivische Darstellung des Landewegs eines Flugzeuges, das sich einer Landebahn nähert,
neben der eine Bodenstation angeordnet ist,
F i g. 2 ein Blockschaltbild eines Bordgerätes,
F i g. 3 die Sehwebiingsfrequenzen der beiden Amen=
ncnzeilen der Bodenstation,
Fig. 4 ein Blockschaltbild eines Empfängers für die
Glcitwegführung,
F ig. 5 ein Blockschaltbild eines Empfängers für die
Azimut-Führung.
In Fig. I stellt din linie AC die Landebahn dar.
während BA den gewünschten Anfliigweg eines
Flugzeuges und O die Lage der Glcitncigungs-Funkba-
ke mit einer senkrechten Doppler-Antenne V angibt. Die waagrechte Linie ON verläuft parallel zur
Landebahn AC
Ein Flugzeug im Punkt Pdes gewünschten Anflugweges mißt sin Θ, wobei Θ den Elevationswinkel zur
Funkbake O bedeutet. Die Strecke ON ist gleich der Strecke AM und OA und MN stehen senkrecht auf AM
und ON.
Fliegt ein Flugzeug von Ddirekt nach O, dann mißt es
den konstanten Elavationswinkel α. Es ist nun erwünscht, daß auch der gewünschte Anflugweg BA in
Winkel ä geneigt ist.
Es ergibt sich also:
| daraus: | PM | sin H =■ |
PM
OP |
|
| sin <-) | ON | cos Φ = |
ON
OP |
|
| und | COS '/> | |||
| PM | ||||
| AM | OClCI | |||
QN
ON = lan
Wenn es möglich ist, cos Φ zu messen, damit ist es auch möglich, bei sin θ eine Korrektur vorzunehmen,
um einen geradlinien Kurs festzulegen, und zwar durch Konstanhalten von tan «. Um cos Φ messen zu können,
ist in O eine zweite, waagrechte Doppler-Antenne H vorgesehen. Diese Antenne ist im wesentlichen am
Boden und parallel zur Landebahn ausgerichtet, und zwar in Richtung der Linie ON der Fig. I. Der Winkel
Φ gibt die Richtung des Flugzeuges in bezug auf die waagrechte Leitlinie der Antenne H.
Diese zweite Antenne strahlt eine Schwebungsfrequenz ab, die sich linear mit cos Φ ändert, so daß der
Neigungswinkel a. der Ebene OAPQ, die von einer
Achse ausgeht, die senkrecht zur Landebahn gerichtet ist und die durch die Funkbake verläuft, in der sich das
Flugzeug befindet durch die Berechnung des Quotienten
sin (-)
cos Φ
cos Φ
ermittelt werden kann.
In der Praxis ist es zweckdienlicher, den Ausdruck
sin Θ zur allgemeinen Navigation zu verwenden, um den Elevationswinkel zur Funkbake zu bestimmen und dann
auf einem geradlinigen Gleitweg wie BA zum Endanflug überzuwechseln. Es wird gezeigt, daß der Empfänger
einen Gleitweg wie BA für jeden gewünschten Winkel λ
vorgeben kann. Einzelheiten werden bei der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels angegeben.
Für die Boden-Funkbake kann die senkrechte Antenne V z. B. 60 übereinander angeordnete, getrennte
Strahlerelemente aufweisen, die jeweils im Abstand von einer Wellenlänge angeordnet sind. Wenn
diese Antenne in Vi Millisekunde in einer Richtung abgetastet wird, dann beträgt die Doppler-Frequenzvcrschiebung
ungefähr 3000 Hz für ein Elevationsgrad. Wenn ein Be/ugsstrahl einer nicht gezeigten Be/ugsantenne
verwendet wird, dessen Frequenz um 200 kHz gegenüber der Umschaltantenne versetzt ist, dann wird
der Schwebungsbereich von 20OkHz bei 0° Elevation bis 140 kHz bei 20° Elevation reichen.
Die waagrechte Antenne H kann ebenfalls aus 60 .Strahierelementen aufgebaut sein, die jedoch nur im
Abstand von V) Wellenlänge angeordnet sind und die somit eine Gesamtlänge von 20 Wellenlängen aufweist.
Wird dieselbe Antennenabtastfrequenz von 18OkHz verwendet, dann belegt ein Abtastzyklus in einer
Richtung wieder '/3 Millisekunde, die Doppler-Frequenzverschiebung
reduziert sich jedoch auf Vi der
r> senkrechten Antenne. Die Doppler-Frequenzverschiebung
umfaßt daher zwischen dem Aufsetzen und dem Abstand denselben Bereich von 200 bis 140 kHz, wie die
senkrechte Antenne für den Elevationsbereich von 20° bisOc.
ίο Im Betrieb folgt eine einzige Schwebung der
senkrechten Antenne normalerweise einer einzigen Schwebung der waagrechten Antenne. Die senkrechte
Antenne wird jedoch vorzugsweise 30mal in einer Richtung abgetastet und dann folgen 15 Abtastungen
der waagrechten Antenne. Die senkrechte Antenne kann jedoch auch 15mal in beiden Richtungen
abgetastet werden, wobei die Versetzungsfrequenz der Bezugswelle im Vorzeichen gegenüber der Umschaltstrahlung
geändert wird. Die Abtastdauer der waagrechten Antenne ist normalerweise, kürzer als die
Abtastdauer der senkrechten Antenne.
Bei einer Schwebung in beiden Richtungen bei einer der Antennen wird die Phase der Bezugs- oder der
Umschaltwelle um kleine Beträge fortgeschaltet, um große digitale Schritte bei der Frequenzzählung der
ausgetrahlten Schwebungsfrequenz im Frequenzzählempfänger zu vermeiden.
Bei einem integrierten Anflug- und Landesystem arbeiten eine Vielzahl von Winkelführungseinheiten auf
in einem gemeinsamen Frequenzkanal im Zeitmultiplexbetriebe.
Aus diesem Grunde werden vom Boden aus Zeittaktimpulse mit einer Periode von etwa 10 Hz
ausgesandt. Der erforderliche Datenfluß und die verschiedenen Sendemodu's belegen vorbestimmte
)3 Zeitlagen zwischen diesen Zeittaktimpulsen.
Im Bordempfänger nach Fig. 2 sind nur die für die
vorliegenden Gleitneigungs-Funkbaken wesentlichen Teile gezeigt. Ein integriertes System kann dieselben
Frequenzauswahlkreise und dieselben elektrischen Zeittaktgeber verwenden, es sind jedoch zusätzliche
Zeittaktimpulse und zusätzliche Zähler oder zumindest Register erforderlich.
In Fig. 2 ist nach den HF-Stufen RF, dem
HF-Gleichrichter Del und den NF-Stufen LF ein
4> Niederfrequenz-Bandpaßfilter BP angeschaltet, das auf
den Schwebungsbereich 14OkHz bis 20OkHz der senkrechten und waagrechten Antennen der Funkbake
ausgelegt ist.
In Zeittaktimpulse auf der Leitung SP starten einen
ίο Quarz-Zeittaktgeber CL Es werden ein Paar von Zeittaktimpulsen Pl und P2 abgeleitet, die in der
bekannten Abtastperiodo der senkrechten Antenne ei^en Zähler CC starten und stillsetzen. Der Zähler CC
registriert die Anzahl der Nulldurchgänge der vom
» Bandpaß BPgelieferten Frequenz. Dieses Zählergebnis
bedeutet den Elevationswinkel des Empfängers zur Funkbake, und zwar in jeder Richtung und kann zur
alphanumerischer, Anzeige des Elevationswinkels auf der Basis von Kegelkoordinaten verwendet werden.
mi Für die Ebenenführung werden drei weitere Zeittaktimpulse
abgeleitet, wie Fig. 3 zeigt. Der impuls A startet einen umkehrbaren Zähler CPzur Zeit fi, bevor
der Wechsel von den Signalen der senkrechten Antenne auf die Signale der waagerechten Antenne stattfindet,
brj um die Ebenenführung zu erhalten. Der Impuls B fällt
mit dem Wechsel zusammen und ändert die Zählrichtung des Zählers. Der Impuls C zur Zeit t2 nach dem
Wechsel setzt den Zähler still. Bevor der Impuls A den
Zählvorgang einleitet, wird in den Zähler CP ein Zählergebnis eingespeichert, das einer Freuqcn/. von
200 -(I2-U) kHz entspricht. Die Möglichkeit, die
Taktimpulse A. B und C und die Voreinstellung des
Zählers CP vorgeben zu können, ist durch den Funktionsblock PSangedeutct.
Die Konstantgen für die vorliegende Funkbake sind so gewählt, daB die festgestellte Niederfrequcnzschwebung
der senkrechten Antenne mit
2(M)
(l ^1 sin f-Λ k
kll/
gegeben ist. wobei H den F.lcvationswinkcl zur
Funkbake nach Fig. I bedeutet.
Die festgestellte Schwebungsfrequenz der waagrechten Antenne ist
benen Fbencnführungssystcms mit linearen Umschallantennen
können zur Vereinfachung des F.mpfangssystems ausgenützt werden.
Auf der Scndcrseite werden die Bezugswelle und die
Unischaltwelle in der Frequenz um ± 100 kHz entsprechend der Abtastrichtung oder dem Vorzeichen
geändert. Wenn diese Änderung vo ± 100 kHz bei der Bezugswelle und der senkrechten Abtastwelle beibehalten
wird, die waagrechte Antenne mit derselben Mittenfrequenz abgetastet wird, aber nur um ± 40 kl I/
geändert wird, dann isi bei gleichem Schwcbungsbei
eich (140 kl I/ bis 20(1 kll/) die empfangene Schwellung
der waagrechte!! Antenne gegeben zu:
-cos·/, kll/
I4()(l ι -cos'/'
200(1 "'-a
Dies rührt daher, dall bei der (Juerslciiung der
Jn waagrechten Antenne die Schwcbung 14OkIIz und
nicht 200 kl I/ist.
Der Zähler registriert daher einen Wert, der zum Bei einem Zählvorgang von:
folgenden Ausdruck proportional ist:
■-(,) 4 2(X)- f, (l - l) - sin (-λ
200 /, (l ' ■ ens
200 /, (l ' ■ ens
Für ein Ziihlergebnis Null gilt daher:
IO
/, ■ sin H -.-
sin H
cos '/'
IO
= tan >
U ■
200 (
I - ■ sin (■)
It)
It)
-Λ I η ■ 140 M I ' ■ cos'/Λ
200- f. 140-;,
wird beim Zählergehnis Null ein konstanter Gleit-
!" winkel angezeigt für:
sin« ,, 3 10 I f, I ;,
= 140'
cos-/. 7 <) 200 ι, .1 /,
cos-/. 7 <) 200 ι, .1 /,
Bei dieser Anordnung isi es möglich, durch Wegfall
des Taktimpulses B der F i g. 2 und 3 sofort die
Zählergcbnisse von
Das Zählergebnis des Zählers CP ist positiv oder "' negativ ie nach der Abweichung des Flugzeuges von der
linearen Gleitebene, die durch und
-sin«
= tan \
-' ' Ί
-' ' Ί
definiert ist. Das Zählerausgangssignal kann in einen proportionalen Gleichstrom umgewandelt werden, um
einen Glcitwegmesser mit mittlerer Nullstellung auszusteuern.
Beispiele für gewählte Gleitwege sind:
fi = 20 ms: I2 = 0 ms:
Zählervoreinstellung: -4000: % = 0 .
f, = 17 ms: I1 = 3 ms:
Zahlervoreinstellung: —2800: % = 3.5 .
(, = 15 ms; /, = 5 ms;
Zählervoreinstellung: -2000: χ = 6 .
f, = 10 ms; f2 = 10 ms:
Zählervoreinsteilung: 0; \ = 20 .
Zählervoreinstellung: -4000: % = 0 .
f, = 17 ms: I1 = 3 ms:
Zahlervoreinstellung: —2800: % = 3.5 .
(, = 15 ms; /, = 5 ms;
Zählervoreinstellung: -2000: χ = 6 .
f, = 10 ms; f2 = 10 ms:
Zählervoreinsteilung: 0; \ = 20 .
Aus F i g. 3 kann ersehen werden, daß es schwierig ist,
den Taktimpuls B in die richtige Zeitlage zu bringen. Diese Schwierigkeit kann dadurch vermieden werden,
daß ein zeitlich kurz vorher auftretender impuls B 1 den
Zähler stillsetzt und ein zeitlich kurz nachher auftretender Impuls B 2 den Zähler wieder startet.
Bestimmte Abwandlungen des vorstehend beschrie-140
[ I
cos'/'
bO zu erhallen.
Wird fi. + /j) konstant gehalten, d. h. wenn dei
Abstand der Taktimpulse .*\ und C konstant gehalter wird, dann muß die Voreinstellung des Zähler'
entsprechend eines gewählten Gleitwinkels vorgenom men werden. Wird der Einsatzpunkt des Taktimpulses /
und dann der Einsatzpunkt des Taktimpulses Sum einer verschiedenen Betrag geändert, der Ausdrucl
200 · fi + 140 - t2 jedoch konstant gehalten, dann ist di(
voreingestellte Startstellung des Zählers für all« Gleitwinkel gleich.
An die Stelle der getrennten Taktimpulse zur Wah der Zeiten I1 und t2 kann auch eine Abwandlung dei
Impulszählung treten, um ein äquivalentes Ergebnis zi erhalten. In diesem Fall kann für jede Antenne dieselbs
Zählperiode fo beibehalten werden, die Impulsfolgen. di<
von den Signalschwebungen abgeleitet werden, werdei vor dem Zähl vorgang jedoch geändert.
Bei einem Ausführungsbeispie! für einen Gleitwinke
von 4° werden die erste Zählung von der senkrechtei
Antenne durch einen Faktor .geändert, indem vor dei
Zählung jeder 15. Impuls unterdrückt wird, und die
Impulse von der waagrechten Antenne durch den Faktor I 5 geteilt. Die wirksame Zeit
f|
uiiil die \\irksiimc Zeit
I lies
14
15
15
lan \
Die wesen ι liehe η Dekodierst rom kreise desEmpfängers
sind in F i g. 4 gezeigt. Die senkrechten (ersten) und waagrechten (zweiten) Antenncnschwebungssignale
vom Filter ß/'wcrden über die Torschaltungen G 1 und C 2 durchgeschaltei. die durch ein Paar von Taktimpulsen
des Taktgebers CL gesteuert werden, der selbst durch das Zeilensynchronisiersignal gestartet wird,
das von dem Leitstrahl abgeleitet wird.
Das Ausgangssignal der Torschaltung C 1. das dem
ersten, senkrechten Antennensignal entspricht, wird direk dem Kegelführungszähler CC zugeführt, der eine
Führung im Ortsbereich ermöglicht. Über einen Vorwahlschalter SW können diese Signale über
Zählartschaltungen A\. BX oder Cl dem Zähler CP für die Gleitneigungsführung zugeleitet werden. Die
Ausgangssignale der Torschaltung G 2. die dem zweiten, waagrechten Antennensignal entsprechen,
werden über die Zählartschaltungen A 2. B2 oder C2 zur zusätzlichen Zählung dem Zähler CVzugeführt.
Diese Zählartschaltungen Ai, BX und CI sind so
ausgelegt, daß das Zählcrgebnis durch einen Faktor
drückt wird, die Zählartschaltungen A 2. B2 und C2
ändern das Zählergebnis durch eine Teilung mit dem Faktor n. Gebräuchliche Werte für η sind:
| /1 | = 24 gibt | « |
| Il | = 15 gibt | = 1.2 |
| Il | = 9 uibt | = 9.5 |
| Il | = 7 gibt | = IS.5 |
| η | = 4 gibt | |
Bei einem Ausführungsbeispiel einer Ebenenführung in der Elevation können verschiedene Änderungen
vorgenommen werden, um das ganze System wirtschaftlich auslegen zu können. Diese Änderungen
bringen jedoch keine größeren Schwierigkeiten bei den Empfänger-Dekodiereinrichtungen.
Diese Varianten sind:
1) Die Periode J11 zum Zählen ist für beide Antennen
verschieden.
2) Die Abmessungen der zwei Antennen und die Winkelempfindlichkeiten sind nicht gleich.
3) Die Frequenzversetzun.g der Bezugsweüe ist nicht
für beide Antennen gleich.
Die Vorteile des beschriebenen Systems können wie folgt zusammengefaßt werden:
1) Die Kegel- und Ebenen-Koordinaten stehen
gleichzeitig zur Verfügung.
2) Die Elevation und die rückwärtige Elevation
werden von einer einzigen Funkbake gewonnen.
J) Die Ebenenführung kann über 180' des Azimuts ausgedehnt werden und daher zum kürzesten
Anflug auf die Funkbake ausgenützt werden.
4) Da das System auch zum nächstliegenden Punki
der Anflugbahn ausreichende Betriebsgrößen bie-IPt. ergeben sich auch bei konvexen l.andohahncn
keine Sch wie ng keil en.
Die fortlaufende Umschaltung von Hochfrequenzenergie auf die .Strahlerelemente einer linearen
Doppler-Antenne (was eine lineare Bewegung eines einzigen Strahlerclementes simuliert) und die Ausstrahlung
einer Fieziigsvvelle. die in der Frequenz von der
1111111(.11 + -11101..Ii WoIIo um oinon ί,.,ιρη Rolrti.T loi-iol/t
C-*-.. -.-.. ....... ........ . . .. .--....ρ ._..-...
ist. von einem festen Punkt, erzeugen im Raum ein
Signal, von dem eine Schwebungsfrcquenz abgeleitet werden kann, die sich mit dem Kosinus der Winkeldifferenz
/wischen der Empfangsrichtung und der Richtung der Umschaltantenne ändert. Wenn eine derartige
Antenne waagrecht ausgerichtet ist und zur Navigation über einen großen Sektor eingesetzt wird, dann sind die
Kegelkoordinaten, die von der Antenne abgestrahlt werden, nicht direkt dem Azimutwinkel zuzuordnen, mit
Ausnahme am Boden.
Um Ebenenkoordinaten zur Bestimmung des Azimuts zu erhalten, wird eine zweite Doppler-Antenne
verwendet, die senkrecht zur Richtung der ersten Antenne angeordnet ist. Die beiden Antennen werden
nacheinander abgetastet. Unmittelbar nach dem ein- oder mehrmaligen Abtasten der ersten Antenne wird
auch die zweite Antenne ein- oder mehrmals abgetastet.
Bei der ersten Antenne kann die Schwebungsfrequenz zwischen der Bezugs- und der Umschaltantcnnc
durch den Ausdruck
((I ^ A ■ MIl «,·)
angegeben werden, wobei j die Frequenzversetzung
der Bezugswelle, k die Konstante und i(· der
Azimutwinkel zur Richtung der Antennenbreitseite sind.
Von der zweiten Antenne kann eine Frequenz abgeleitet werden, die durch
(</ -1- λ · cos >, I
gegeben ist. Aus diesen beiden Messungen kann tan ι,· ermittelt werden, wobei ψ nunmehr den richtigen
Azimutwinkel des Empfängers unabhängig von dem Elevationswinkel angibt.
Die erforderliche Berechnung der Schwebung durch digitale Methoden beinhaltet die Berechnung des
Verhältnisses von Zählergebnissen und ist daher unwirtschaftlich. Ausreichend genaue Ebenenkoordinaten
können dadurch erhalten werden, daß über die erste Antenne der Winkel φ bestimmt wird ( der Azimutwinkel
im Bezug auf die Breitseite der Antenne), und zwar nur über einen begrenzten Bereich von z.B. ± 15r.
Über entsprechende Kombinationen der Zahlergebnisse der beiden Antennen können dann die Bereiche
— 15" bis —45" und + 15" bis + 45C erfaßt werden. Das
Verfahren kann so erweitert werden, daß Arbeitsbereichegebildet
werden, die sich über + 45° bis +75r. +75
bis + 105" und -45r bis -75". -75C bis -105" usw.
erstrecken. Din on abweichend können mich nur drei
Bereiche von -60 bis -20 ,von —20 bis +20 und
von +20 bis +60 vorgesehen werden, um eine gute Annäherung an die F.benenkoordinaten zu erhalten.
F-Is wird nun angenommen, daß drei Arbeitsbereiche
A, flui'd ("mit den Winkelbereichcn -60" bis - 18.") ,
-18.5 bis +18,5" und +18.5 bis +60' gewählt
werden. Der Arbeitsbereich 8 wird durch eine Abzählung der Schwcbiiiig der er.ten Antenne für eine
Dauer t„ erfaßt, das ein Ergebnis von
Das Zählergebnis des Arbeitsbereiches A kann daher wie folgt ausgedrückt werden:
■ti-111 + A ■ I11 · sin (ν - ."
.17
Der Arbeitsbereich C wird in ähnlicher Weise durch Addition der Zählergebnisse fi {a + k-sin ψ) der ersten
Antenne und t2 [β + k■ cos ψ) der zweiten Antenne
id erfaßt, was zu dem folgenden Ergebnis führt:
in ' (</ ' A ■ sin i,l
. · ii ■ /,ι l· A ■ i„ ■ sin (ι,· I M I .
ergibt. Worin der /.jhlcr danach mit einer negativen ι.
Zählung von ,·* · t„ beginnt, dann ist das Ausgangssignal
proportional /u sin φ oder annähernd linear zu i/\ wenn
lj'den Wert von 20° nicht überschreitet.
iw bereich A ist durch die Differ·.;«/ des
Zählergebnisscs fi ■ (■) + Jt-sin ψ) der ersten Antenne jn
und des Zählergebnisscs I1 (;/ + A--cos i/>) der /weiten
Antenne gegeben. Das Ergebnis ist dann:
/ι Ui t k ■ sin γ) I1Ui ■* k ■ cos ;,·)
lil'i iil f A(/, ■ sin y ι. ■ cos ·,■)
«l'i ':) t- A- ■ . /j * π ■ sin( ι,- sin ' · ': V
V ,/j i I2J
Damit das /weite Glied bei >, M zentriert ist. eilt:
.1- *-Ii
sin M 0.60.
'Anbei sich
als I.iisunt; ergibt.
Damit dor /weite Aiistln.^k auch im Arbeitsbereich Ii
gleiche Winkelempfindlichkcit aufweist, muß sein:
I );ir;ius resultiert:
/,,A A ■ /f f π
ir, I] t η ■
Aus diesen beiden Zeiibcdingungen lassen sich die
Zeiten /ι und hermitteln zu:
-ι
Die Zeit ίι wird nicht gleich . · U1 gemacht, sondern
es wird die Zähldauer auf U1 festgelegt, aber es wird
jeder fünfte Impuls unterdrückt, der aus dem Signal der ersten Antenne abgeleitet wird. Dann ist das Zäblersebl'.s
ergehen sich also drei /iihlergebnisse
Bereich .-1: . " } A ■ /,, ■ sin Iv .'
Hereich C: . " \ k ■ i„ -in Iv
nise auch mit . multipliziert.
Für den Bereich B wird nun ein Grundzählergebnis
von —a- b gewählt. F-'ür den Bereich A wird das
Grundzählergebnis so gewählt, daß bei ψ= 18.5' A und
ö gleich sind. Für den Bereich C wird das Grundzählergcbnis
so gewählt, daß bei if = + 18.3 eine Gleichheit
zwischen Sund Cbcstcht.
Unter diesen Umständen wird bei richtiger Wahl der Bereiche erreicht, daß über den gesamten Bereich von
±60° ein extrem lineares Zählergebnis für ψ erhalten wird.
Die wesentlichsten Elemente des Signal-Dckodierers sind in Fi g. 5 gezeigt:
Die Signalschwebung, die den Empfänger am Bandpaß BP passiert, wird über die zwei Torschaltungen
Cl und G2 geleitet, die mit Hilfe von Taktimpulspaaren des Taktgebers CL gesteuert werden.
Der Taktgeber CL wird periodisch durch die Synchronisiersignale
des l.eitstrahles gestartet. Die erste Torschaltung
G I ist für die Dauer f„, z. B. 20 ms, geöffnet
und ein Zählergebnis wird über einen umkehrbaren Zähler C vom ersten Antennensignal gewonnen. Die
zweite Torschaltung (7 2 ist für die Dauer von -. ■ t»,
z.B. 12ms geöffnet, wenn entsprechend der Stellung
eines Bereichsschaltcrs ein Zählergebnis abgeleitet oder
nicht abgeleitet wird.
Der Bereich A, B oder C wird durch einen
Bcrcichswähler RS und entsprechende Schalter eingestellt, um die gesamte Zählung zu erhalten. Wenn die
angezeigte .Schwebung im Bereich von ± 18,5' liegt, dann wird der Bereich B eingestellt, wobei die erste
Zählung wiederholt und die zweite Zählung unterdrückt wird.
Wenn die angezeigte Schwebung kleiner als —18,5°
ist, dann wird der Bereich A gewählt, wobei die erste Zählung über die Schaltung A/C um den Faktor
reduziert wird, und zwar durch Unterdrückung jedes
5ten Impulses des ersten Antennensignals.
Die Signalimpulse von der Torschaltung C 2 werden
zur Subtraktion von dem ersten Zählergebnis der ! npulse von C 2 verwendet und die Voreinstellung des
Zählers ist für den Bereich C vorgenommen. Auf diese Weise kann die Empfangseinrichtung automatisch den
Bereichen folgen.
Il
In der Praxis kann clic Funkbake auch für eine
rückwärtige Azimutführung nach mißlungenem Anflug verwendet v/erden. Um dieser Situation Rechnung zu
tragen, sind Frontseiten-Azimulsignale und Rückseiten-Azimulsignale
durch besondere Signale gekennzeichnet, die in Frontseiten- und Rückseitenbereichen der
Antenne abgestrahlt werden, wenn im Bereich B die Rückseiten-Azimutbestimmung durch den Zähler beibehalten
werden soll.
Diese Rückseiten-Azimutführung wird nur durch die erste Antenne ausgeführt.
Das als Ausführungsbeispiel beschriebene System bietet die Möglichkeit, Empfänger für eine Azimutführung
über 360° zu entwickeln, indem neue Bereiche eingeführt werden. So kann der Gesamtbereich in acht
45°-Bereiche eingeteilt werden, deren Mitten bei 0°,
45°, 90°, 135°, 180°, 235°, 270° und 315° liegen.
Itici/u 2 Blatt /.uiclinimtien
Claims (7)
1. Doppier-Landesystem mit einer Bodenstation, die eine lineare Antennenzeile enthält, deren
Antennen zur Simulation der Bewegung einer strahlenden Antenne in der Richtung der Antennenzeile
nacheinander angeschaltet werden und von der zusätzlich ein Bezugssignal abgestrahlt wird, und
einer Bordstation, in der das Schwebungssignal zwischen den beiden empfangenen Signalen gebildet
wird und in der hieraus ihre Lage relativ zu der Bodenstation ermittelt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenstation eine weitere lineare Antennenzeile enthält, deren Antennen zur
Simulation der Bewegung einer weiteren strahlenden Antenne nacheinander angeschaltet werden,
daß die beiden Antennenzeilen (V, H) senkrecht zueinander angeordnet sind, daß in der Bordstation
aus den empfangenen Signalen der Winkel (α) zwischen einer Ebene (AOPQ), die von einer Achse
(OA), welche senkrecht zu den Achsen der beiden Antennenzeilen (V, H) steht, ausgeht und durch die
Bordstation verläuft, und einer Bezugsebene (OAMN) mißt, welche senkrecht zur Achse der
einen Antennenzeile (V^ und parallel zur Achse der
weiteren Antennezeile (H) verläuft, ermittelt wird.
2. Doppler-Landesystem nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenstation (O)
seitlich von der Landebahn (AMC) angeordnet ist, daß die Achse (ON)der weiteren Antennenzeile (H)
parallel zur Landebahn (AMQi jrläuft, und daß die
erste Antennenzeile (V) senkrecht und die weitere Antennenzeile (H) waagrecht ang>. jrdnet sind.
3. Doppler-Landesystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antennen der beiden
Antenncnzeilen nacheinander angeregt werden, und daß der Gleilwegwinkel (a.) aus den beiden
empfangenen Strahlungen ermittelt wird, wobei die Strahlung von der ersten Antennenzeile den
Elevationswinkcl (Q) zischen dem Empfänger und der Bodenstation und die Strahlung von der
weiteren Antennenzeile den Versetzungswinkcl (Φ)
des Empfängers zur Funkbake festlegen.
4. Doppler-Landesystem nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenstation so
angeordnet ist, daß die Achsen beider Antenncnzcilen waagrecht sind und daß die Bordstation so
ausgelegt ist. daß sie den Azimutwinkel nur aus der
von der ersten Antennenzeile empfangenen Strahlung ableitet, wenn der Winkel in einem vorgegebenen
Sektor liegt, aber als Funktion von Strahlungen beider Antcnnen/cilcn, wenn der Winkel außerhalb
dieses vorgegebenen Sektors liegt.
5. Doppler-Landesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Antenncnzeilen in gleichen Abständen angeordnete Strahlerelement aufweisen und daß eine
llochfrequen/quclle eine vorbcstimmlc Anzahl von
Zyklen nacheinander an die Strahlerelement der ersten Antennenzeile und danach eine vorbestimmte
Anzahl von Zyklen nacheinander an die Sirahlcrclcmcntc
der weiteren Anlcnnenzcilc angeschaltet wird.
6. Doppler-Landesystem nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bordstation die erste und zweite Doppler-Frcquenzverschiebung
der von der ersten und der weiteren
Antennenzeile empfangenen Strahlung auswertet, daß von der ersten Doppler-Frequenz ein Signal
abgeleitet wird, das proportional dem Sinus des Winkels von der Bordstation zur Bodenstation ist,
daß von der zweiten Doppler-Frequenz ein Signal abgeleitet wird, das proportional dem Kosinus des
Winkels von der Bordstation zur Bodenstation ist, und daß aus diesen beiden Signalen ein "ignal
abgeleitet wird, das dem Tangens dieses Winkels entspricht.
7. Doppler-Landesystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten
Signale nacheinander einem Zähler zugeführt werden, der eine voreinstellbare Startzählstellung
aufweist, die entsprechend dem gewünschten Winkel einstellbar ist, und daß der Tangens dieses
Winkels durch die Zählung der Nulldurchgänge am Zähler angezeigt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB2298470 | 1970-05-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| SE (1) | SE369966B (de) |
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|---|---|---|---|---|
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| GB1327585A (en) | 1973-08-22 |
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| FR2088516B1 (de) | 1976-12-03 |
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