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DE2122515A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Reim gen einer Flache bei Vervielfaltigungsma schinen und dergl - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reim gen einer Flache bei Vervielfaltigungsma schinen und dergl

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Publication number
DE2122515A1
DE2122515A1 DE19712122515 DE2122515A DE2122515A1 DE 2122515 A1 DE2122515 A1 DE 2122515A1 DE 19712122515 DE19712122515 DE 19712122515 DE 2122515 A DE2122515 A DE 2122515A DE 2122515 A1 DE2122515 A1 DE 2122515A1
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DE
Germany
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cleaning
roller
rollers
liquid
cleaned
Prior art date
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Granted
Application number
DE19712122515
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English (en)
Other versions
DE2122515B2 (de
DE2122515C3 (de
Inventor
John Chicago 111 Cleybergh (V St A ) P
Original Assignee
A B Dick Co , Niles, 111 (V St A)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by A B Dick Co , Niles, 111 (V St A) filed Critical A B Dick Co , Niles, 111 (V St A)
Publication of DE2122515A1 publication Critical patent/DE2122515A1/de
Publication of DE2122515B2 publication Critical patent/DE2122515B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2122515C3 publication Critical patent/DE2122515C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L41/00Cleaning arrangements or devices
    • B41L41/06Cleaning arrangements or devices for offset cylinders

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine in Verbindung mit einer Vervielfältigungsmaschine benutzbare Reinigungsvorrichtung und betrifft insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung, bei der es möglich ist, eine wiederholt zu reinigende Fläche jedesmal mit einer sauberen Flüssigkeit zu reinigen.
Vervielfältigungsmaschxnen, z.B. solche der OffBetbauart, umfassen eine Haupttrommel zum Aufnehmen einer Druckvorlage, eine Gummituchtrommel zum Aufnehmen eines eingefärbten Bildes von der Druckvorlage sowie eine Drucktrommel zum Übertragen des eingefärbten Bildes von der Gummituchtrommel bzw. dem Gummituch auf ein zu bedruckendes Blatt.Jedesmal dann, wenn mit Hilfe einer Druckvorlage eine vollständige Auflage fertiggestellt worden ist, d.h. wenn die gewünschte Anzahl von kopien oder Abzügen hergestellt worden ist, muß die Vervielfältigungsmaschine so vorbereitet werden, daß sie die nächste Druckvorlage aufnehmen kann. Eine der hierzu erforderlichen vorbereitenden Arbeitsschritte besteht ia Entfernen des vorher verwendeten Bildes von der fläche des Gummi-
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tuchs auf der Gummituchtronuael · Gewöhnlich ist die Gummituchtrommel mit einer Auflage aus Gummi versehen, die besonders geeignet ist, ein eingefärbtes Bild von der Druckvorlage aufzunehmen. Das Entfernen des Bildes von der Oberfläche des Gummituchs wird als "GuDimituchreinigung11 bezeichnet.
Bei den bis jetzt bekannten Vorrichtungen zum Reinigen solcher Gummitücher werden verschiedene Einrichtungen zum Aufbringen einer Reinigungsflüssigkeit auf die Gummituchtrommel benutzt. Als Beispiel für eine gegenwärtig in Gebrauch befindliche Einrichtung dieser Art sei die von der Anmelderin unter der Modellbezeichnung 569 auf den Larkt gebrachte Vorrichtung genannt, bei der ein Locht έβ-^angeordnet ist, daß er eine Reinigungsflüssigkeit von einem Trog aus nach oben zu einer Reinigungswalze leitet. Perner ist in dem U.S.A.-Patent 3 102 470 eine Vorrichtung beschxieben, bei der eine Walze benutzt wird, die in einen mit der Beinigungsflüssigkeit gefüllten Trog eintaucht und mit einer weiteren Walze zusammenarbeitet, welche in Berührung mit der ümfangsflache der Gummituclitrommel steht und dazu' dient, ein Reinigungs- bzw. Lösungsmittel auf das Gummituch aufzubringen und die Verunreinigung,^stoffe dem Trog zuzuführen.
Ein diesen bekannten Vorrichtungen gemeinsames kerkmal bfesteht darin, daß ein und derselbe Trog dazu dient, die Reinigungsflüssigkeit bereitzuhalten und die von dem Gummituch entfernte Druckfarbe aufzufangen. Infolgedessen wird die Reinigungsflüssigkeit in zunehmendem Maße durch die entfernte Druckfarbe verunreinigt. Bei den mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden automatischen Vervielfältigungsmaschinen, die dazu dienen, einen ganzen Stapel von Druckvorlagen au vervielfältigen, so daß das Gummituch häufig abgewaschen werden muß, was jeweils nach der Benutzung einer Druckvorlage geschieht, sammelt sich daher Druckfarbe in der Reinigungsflüssigkeit schnell an. Infolgedessen wird das Gummituch jeweils nur bei der erstmaligen Reinigung mit einer nicht
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verunreinigten jueinigung ε flüssigkeit abgewaschen.
Den ermähnten bekannten Vorrichtungen ist ferner ein Merkmal gemeinsam, das darin besteht, daß der Benutzer der Vcrviclfältiguntsvorrichtung mit der verschmutzten Iteiniguncsflüssigkeit hantieren muß· Da essich hierbei um eine lästige Arbeit handelt, besteht die Gefahr, daß der Behälter für die reinigungsflüssigkeit nur unzureichend gewartet und nicht so oft mit fiischer lteinigungsflüssigkeit gefüllt wird, wie es erforderlich ist, wenn einwandfreie Druckerzeugnisse erzielt werden sollen. Außerdem ist es häufig erforderlich, schlechte Abzüge herzustellen, bevor die V»irkung eines zu großen Gehalts der Keinigunai,j.lüssigkeit an Verunreinigungsstoffen erkannt wird.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Cberilächenreinigungsvorrichtung zur Verwendung bei einer Vervielfältigungsmaschine zu schaffen, bei der Gewähr dafür besteht, daß das Gummituch jedesmal mit einem von Verunreinigungen freien Leinigungsmittel gereinigt wird, so daß bei Jedem keinigungsvorgang der gleiche koinigungsgrad erzielt wird. Ferner sieht die ürfinaung eine verbesserte Oberflächenreinigungsvorrichtunk vor, die es ermöglicht, das Gummituch unter Verwendung einer relativ kleinen LIenge der Keinigungßflüssigkeit einwandfrei zu reinigen, so daß die fläche des Gummituchs schnell getrocknet werden kann. Weiterhin sieht die Erfindung eine verbesserte Jxeinigungsvorxichtung der genannten Art vor, die es ermöglicht, die verunreinigte Reinigungsflüssigkeit nach jedem Heinigungsvorgang ablaufen zu lassen, ohne daß der Benutzer Hantierungen mit der verschmutzten Flüssigkeit vorzunehmen hat· Gemäß einem weiteren ilerkmal sieht die Erfindung eine Gummituch-Keinigungsvorrichtung vor, die eine verbesserte Unterstützung für eine Beinigungsbaugruppe umfaßt, welche so ausgebildet ist, daß genau die gewünschte Berührung mit der Oberfläche des Gummituchs hergestellt werden kann, um eine
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gründliche und zuverlässige Keinigung zu gewährleisten. Schließlich sieht die Erfindung eine mit geringen Kosten herstellbare und leicht einzustellende iieinigungsvorrichtung der erwähnten Art vor, die besonders geeignet ist, an einer VfcrvielfäJfctigungsmaschine angebracht zu weraen, unddie es ermöglicht, die betreffende Eläche schnell und zuverlässig von den "Verunreinigungen zu befreien.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden an Hend scheniatischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
IFig. 1 ist eine Seitenansicht einer erfindungsgemälien Keinigungsvorrichtung, die in eine auf bekannte weise ausgebildete Offsetvervielfältigungsiaaschine mit drei Trommeln eingebaut werden kann.
Pig. 2 ist eine vergrößerte Seitenansicht der "Vorrichtung nach £ig. 1, bei der die Tragkonstruktion am einen Ende fortgelassen ist, um die von der bummituchtrommel der vervielfältigungsmaschine abgehobene x.einigungsvorrichtung erkennbar zu machen.
iig. 5 ähnelt iig. 2, zeigt jedoch die neinigungsvorrichtung in AnI: ge an dem Gummituch auf der Gummituchtromiael der Vervifelfältigungsmaschine.
Fig. 4- zeigt die !Rückseite eines Satzes von Walzen und den zugehörigen Unterstützungen bei i5etraci±tun£, dieser f..eile von der Linie M-M in JFig. 2 aus.
Fig. 5 zeigt in einem verkürzten Grundriß eine Eahmenbaugruppe der reinigungsvorrichtung.
I1Xg. 6 ist ein verkürzter Gxundriß einer Wiegenbaugruppe, deren Teile in ihrer räumlicnen Beziehung zu dem in !"ig. 5 dargestellten Ι-ίε-Jbmen der Leinigungsvorrichtung gezeigt sind.
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7 zeigt in einem vergrößerten Teil schnitt Einzelheiten einer Walzentragbaugruppe der Reinigungsvorrichtung, wozu bemerkt sei, daß an den entgegengesetzten Enden der dargestellten Walzen eine gleichartige Baugruppe vorgesehen ist.
8 zeigt ein Ende der Wiegenbaugruppe nach Pig. 6 in einer Seitenansicht.
Pig. 9 zeigt in einem vergrößerten Schnitt Einzelheiten einer bei der Reinigungsvorrichtung nach Pig. 1 verwendeten . Pumpe.
i'ig. 10 zeigt in einem Üeil einer Rückansicht bestimmte !einzelheiten eines Endes eines einen Bestandteil der Reinigungsvorrichtung nach'Pig. 1 bildenden Abstreifer.
In Fig. 1 erkennt man als bevorzugte Ausführungsform der Erfindung eine insgesamt mit 10 bezeichnete Offsetvervielfältigungsmaschine mit mehreren drehbaren Trommeln, und zwar einer die .Druckvorlage aufnehmenden !Trommel 11, einer Gummituchtrommel 12 und einer Drucktrommel 14. Beim normalen Betrieb dieser Offsetvervielfältigungsmaschine wird eine nicht dargestellte Druckvorlage auf die Trommel 11 aufgelegt, und nach einem bekannten lithographischen Verfahren wird Druckfarbe auf bestimmte das Druckbild darstellende Flächen aufgetragen. Das eingefärbte Bild wird dann auf das Gummituch 15 übertragen, das um die Gummituchtrommel 12 herumgelegt ist. Die gewünschte Anzahl von Abdrucken der Druckvorlage wird dann mit Hilfe der Drucktrommel 14 hergestellt, die die zu bedruckenden Blätter mitführt und sie gegen die Gummituchtrommel 12 drückt. Hachdem mit Hilfe dieser Druckvorlage die gewünschte Anzahl von Abzügen hergestellt worden ist, wird die Druckvorlage aus der Maschine ausgeworfen, woraufhin die Maschine zum Herstellen weiterer Kopien unter Benutzung einer anderen Druckvorlage vorbereitet wird. Zu diesem Zweck muß das eingefärbte Bild auf dem Gummituch
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- 6 entfernt werden, d.h.das Gummituch muß gereinigt werden.
Gemäß der Erfindung- wird nach Bedarf eine .Leinigungsbaugruppe zur Anlage an der Umfangsfläche der Gummituchtrommel gebracht, und dieser Baugruppe wird eine bestimmte Menge einer Reinigungsflüssigkeit zugeführt, so daß die Oberfläche des Gummituchs von den Verunreinigungen befreit wird, die •von dem Gummituch abgeführt werden. Gemäß der Zeichnung ist die Gumiuituchreinigungsbaugruppe 20 durch zwei !'ragböcke 21 und 22 (i'ig* 4) unterstützt, die am Gestell der Laschine 10 befestigt sind, wobei die iteinigungsbaugruppe außer Eingriff mit diesen Tragböcken gebracht werden kann. Um das Einsetzen der Leinigungsbaugruppe zu erleichtern, ist der l'ragbock 21 mit einem Zapfen 24- und der Tragbock 22 mit einem Zapfen 25 versehen.
Um die Reinigungsbaugruppe 20 nach Bedarf zwischen ihrer AnI age stellung gegenüber der Gumiaituchtrommel und ihrer abgehobenen stellung zu bewegen, kazm ein Elektromagnet 26 eingeschaltet werden, der auf eine noch zu erläuternde V/eise durch einen Winkelhebel 2? mit einer Betätigungseinrichtung innerhalb der Keinigungsbaugruppe 20 verbunden ist.
Im folgenden wird die Beziehung z?;ischen den verschiedenen Seilen der R&inigungsbaugruppe näher erläutert. Gemäß P.g. 5 umfaßt die die Reinigungsvorrichtung tragende Baugruppe zwei einander gegenüber liegende seitliche Rahmenteile 28 und 29, die durch drei langgestreckte Stangen 30, 31 und 32 in einem Abstand voneinander gehalten werden, so daß diese Seile einen Käfig bilden.
Gemäß einem juerkmel der Erfindung sind zwei Walzen 33 und 34·-in der Eeinigungsbaugruppe derart schwimmend gelagert, daß jede dieser Walzen einen gleichmäßigen Druck auf die Gummituchtrommel 12 aufbringen kann, und daß Ungleichmäßigkeiten bezüglich der Jona der Umfangsfläche der Gummituchtrommel ausgeglichen werden· Jedoch ißt die Konstruktion
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derart, daß der auf die betreffende andere Walze wirkende Druck selbst dann aufrechterhalten wird, wenn die eine Beize wirkungslos ist, z.L. wenn eine der Walzen in die zum Befestigen des Gummituchs dienende Aussparung 37 (Fifc· 1) cLer Gummituchtrommel einfällt. Zu diesem Zweck sind die Walzen durch zwei drehbar gelagerte B&uglieder oder !rager 35 und 36 unterstützt, von denen jeder von einem Zapfen 38 bzw. 39 ge~ tragen wird. Jeder dieser Zapfen umfaßt einen Längsabschnitt von kreisrundem Querschnitt, der gemäß Fig. 2, 3 und 4 in eine längliche Öffnung 40 bzw. 41 paßt j gemäß iig. 4 sind diese Ofmungen in ortsfesten Tragböcken 28 und 29 ausgebildet. Somit können die Träger 35 und 36 gegenüber den ortsfesten Tragböcken 28 und 29 sowohl iarehbewegungen als auch gleitende Längsbewegungen ausführen. «Jedoch ist das Ausmaß der Schwenkbewegung der Träger 35 una 36 und damit auch der in ihnen gelegerten Walzen auf eine noch zu erläuternde Weise begrenzt.
Um nach Bedarf einen Druck auf die Walzen 33 und 34 zu übertragen und die Walzen in bzw. außer Anlage an der Gummituchtrommel 12 zu bringen, ist gemäß dev Erfindung innerhalb des schon beschriebenen i.ciimens oder fxragkii„igs eine Wiegenbaugruppe vorgesehen. Gemäß lig. 6 umfaßt aiese Wie^enbaugruppe zwei Seitenwände 4-2 und 43, die durch eine Stange 44 in einem Abstand voneinander gehalten sind. Die die Walzen tragenden vorderen Enden der beiden Seitenwände
42 und 43 liegen jeweils an dem zugehörigen drehbaren Träger 35 bzw. 36 an, wobei diese Träger cie Walzen unterstützen. Wie im folgenden erläutert, läßt diese Brugruppe jedoch eine geringfügige Relativbewegung zwischen den Seitenwänden 42 und
43 der Wiege einerseits und den Beugliedern oder Trägern 35 und 36 zu. Im vorliegenden Pail werden die bauteile 35 und 42 bzw. 36 und 43 durch die schon beschriebenen Zapfen 38 und 39 sowie Befestigungsmittel zusammengehalten, die an den Enden der Achsen 44 und 45 der beiden Walzen vorgesehen, sind. Da die Unterstützungen für beide Enden der Walzen 33
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und 34 von gleicher Konstruktion sind, ist nur die im linken feil von Fig· 4 sichtbare Unterstützung mit weiteren Einzelheiten in Mg. 7 dargestellt. Der Zapfen 38 weist einen inneren Endabschnitt auf, der so abgestuft ist, daß er zwei zylindrische Ansätze 46 und 48 bildet. Der Träger 35 ist auf dem Abschnitt 46 gelagert, während die Seitenwand oder Platte 42 auf dem Abschnitt 46 gelagert ist. Auf das freie Ende des Zapfens 38 ist eine Kutter 46a aufgeschraubt, die festgezogen werden kann, um den Träger 35 und die Wiegenplatte 42 fest mit einer Eingschulter 49 des Zapfens 38 zu verspannen. Um den Träger 35 und die Wiegenplatte 42 zusammenzuhalten, ist außerdem ein Satz von Verbindungsschrauben 50 und 51 vorgesehen, die in Gewinutebohrungen 52 bzw. 54 in der Achse 44 der unteren Walze bzw. der Achse 45 der oberen Walze eingeschraubt sind. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Achsen.44 und 45 ortsfest angeordnet, und die Walzen 33 und 34 sind auf diesen Achsen z.B. mit Hilfe von nicht dargestellten Lagerbuchsen drehbar gelagert. Jede der Verbindungsschrauben 50 und 51 weist einen Abschnitt 55 bzw. 56 auf, der mit einer engen Passung in eine zugehörige Öffnung 58 59 des Trägers 35 eingreift. Somit bilden die WaI-zenachsen 44, 45 und die Träger 35 un& 36 eine ziemlich starre Konstruktion, die als Ganzes um die Achse der Z&pfen 38 und 39 schwenkbar ist* Wird die Achse 44 gemäß Fig. 7 auf den Betrachter zu geschwenkt, führt somit die Achse 45 eine gleich große Schwenkbewegung vom Betrachter weg aus. Die Wiegenplatten 42 und 43 an beiden Enden der Gummituchreinigungsbaugruppe lassen jedoch keine unbegrenzte Drehung der Walzenachsen gegenüber den Z&pfen 38 und 39 zu.
Um die Schwenkbewegung der Walzen 33 und 34 zu begrenzen, weißen die Wiegenplatten 42 und 43 überbemessene Öffnungen zum Aufnehmen der Walzenachsen 44 und 45 auf. Zwar ist nur die Wiegenplatte 42 im einzelnen dargestellt, doch sei bemerkt, daß auch die Wiegenplatte 43 mit entsprechend geformten Offnungen zum Aufnehmen der anderen Enden der Walzen-
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- 9 achsen 44· und 4-5 versehen ist.
Gemäß Fig. 7 nimmt eine Öffnung 60 der Y/iegenplatte 4-2 das zugehörige Ende der Walzenachse 44 auf, während eine zweite öffnung 61 das zugehörige Ende der Walzenachse 4-5 aufnimmt. Um eine "begrenzte Bewegung zwischen den Wiegenplatttn und den Walzenachsen zu ermöglichen, wobei jedoch die Walzünachsen fest unterstützt sind, sind auf die Enden der Walzenachsen 44· und 4-5 0-Id.nge 62 und 64 aufgeschoben, die von den öffnungen 60 und 61 aufgenommen sind. Die Öffnungen und 61 haben eine konische Form, so daß die O-Bingeiin ihrer Lage gehalten werden, wenn der träger 35 mit der Wiegenplatte · 42 verspannt ist. Somit können die «Yitgenplatten dazu dienen, die Walzen 33 und 34 zwangsläufig gegen die Gummituchtrommel 12 zu drücken, wenn die die Weizen unterstützenden träger 35 und 36 durch die Wiegenplatten betätigt werdenj hierbei sind die Walton infolge des Vorhandenseins der O-Hinge in einem gewissen Ausmaß schwimmend gelagert, so daß sie eine Stellung anstreben können, bei der jede Walze einen gleichmäßigen Druck auf die Umfangsflache der Gummituchtrommel 15 ausübt. Dies ist auf die Schwenkbewegung der Träger 35 und 36 zurückzuführen, welche die Träger ausführen, wenn auf eine der Walzen eine größere Kraft wirkt, welche »eranlaßt, daß die andere Walze entsprechend fester gegen die Gummituchtrommel gedrückt wird, wodurch erreicht wird, daß beide walzen einen gleichmäßigen Druck auf die Gummituchtrommel ausüben. Außerdem wirkt die Lagerung der Walzenachsen in den 0-iiingen während des Betriebs des Reinigungsbaugruppe nach Art eines Stoßdämpfers, und zwar insbesondere dann, wenn die Walzen während jeder Umdrehung der Guiuinituchtrommel einmal .die Aussparung 37 durchlaufen. Es wurde festgestellt, daß die Elastizität bzw. das Federungsvermögen der O-Einge nicht zu gering sein darf, und daß eich in einem bestimmten Anwendungsfall eine Durometerhärte von 90 als zweckmäßig erwiesen hat.
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Um dasii oeiDcit^ageii, daß äis- Wiegembsaigruppe in der richtigen Lage gehalten wirdj we^nr-sie in "bsw, außer Anlage ειιι der Guiamitueh*^?a£.^.3l gateaolit wiMs sir*.-·:! bei dem liier besshriebsnea jtesfiihr-uoigsbeispiel die Köpfe 65 und 66 der beiden VerbiBoMuo;^ a&sa? PaSseö3?as&eB au beiden !»iiden der Baugruppe gemäß JFi^e 7 so "teis^gs^EH daß äis geseilte Länge der bewegliches uxs^esfoaiismpf-s ewa glei^ii dem Abstand zwi~ seiles den eißaM©;? ge^emibei? tiegs^lsn Nestel!teilen 28 'and 29 ist* Hierbei ist- "sitnirTiiGi?. ©is auss?i,-io^e;-ider Spielrams voriianaea^ g© claiS ©ί,οΐι k^isi© F!eile Yei^kl®mmn kötinea,» wess. die WiegeabaKSK^p'S ^ege^jHes iea eestölltsilsn 'b^ dd
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Mahmenteile 28 und 29 der Keinigungsbaugruppe eingreifen. Um die hinteren Enden der Wiegenplatten 42 und 43 schwenkbar und verschiebbar zu lagern, ist jjede Wiegenplatte gemäß Fig. 2, 3, 4, 6 und 8 «it einem Schlitz versehen j die Wiegenplatte 42 weist einen Schlitz 79 auf, während die Wiegenplatte 43 mit einem Schlitz 80 versehen ist; diese Schlitze nehmen eine Nockenantriebewelle 81 auf. Wie im folgenden näher erläutert, kann bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel die Nocken antriebswelle 81 nach Bedarf gedreht werden, um die Wiegenbavgruppe und die Wiegenplatten 42 und 43 in Eichtung auf die Gummituchtrommel 12 und von ihr weg zu bewegen.
Sie Unterstützungs- und Betätigungskonstruktion für die Kockenantriebswelle 81 umfaßt gemäß Fig. 5 zwei Lager 82 und 83, die in die zugehörigen seitlichen Eahmenteile 28 und 29 eingebaut sind und die linden der Nockenantriebswelle aufnehmen, Bas Sande 81a der Nockenantriebswelle trägt gemäß Fig. 5 einen Winkelhebel 84, in dessen freies Ende ein nach außen ragender Bolzen 85 eingebaut ist, der «.inen Kopf 85a aufweist und gemäß Fig. 1 von einem sehlüssellochförmigen Schlitz 86 eines Gestängegliedes 8? aufnehmbar ist. Bas Gestängeglied 87 ist auf einem weiteren Winkelhebel 27 z.B. mit Hilfe einer Achoe 88 drehbar gelagert, die gleichzeitig eine Verankerung für ein Ende einer Feder 89 bildet, welche mit dem Gestell der Maschine 10 verbunden ist. Somit ist das Geetängeglied 87 mit dem durch den schon erwähnten Elektromagneten 26 betätigbaren Winkelhebel 27 verbunden, der auf einer Achse 91 drehbar gelagert ist. Wird der Elektromagnet 26 eingeschaltet, betätigt er entgegen der Kraft der Vorspannfeder 89 den Winkelhebel 27 und das Gestängeglied 87, so daß auch der Winkelhebel bzw. die Kurbel 84 betätigt wird, um die Nockenantriebsw«ll· 81 tu drehen. Beim Abschalten des Elektromagneten 26 führt dann die Feder 89 das ^estängeglied 87 in seine normale vorgespannte Stellung zurück. Wie nach- *
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stehend naher erläutert, wird hierdurch die Wiegenbaugruppe mit den Wiegenplatten 42 und 43 freigegeben, so daß diese Teile eine !Rückwärtsbewegung ausführen können, um die Walzen 33 und 34 in ihre Kuhestellung zu bringen, in der sie von der Gummituchtrommel 12 abgehoben sind.
Bei der Konstruktion, die es ermöglicht, die Wiegenplatten 42 und 43 nach Bedarf in Richtung auf die Gummituchtrommel 12 zu bewegen, ist gemäß Fig. 2, 3» 5 und 6 die Verbindungsstange 44a mit zwei Stellschrauben 100 und 101 versehen, die abgerundete Köpfe 102 und 104 haben. Mit den Köpfen der beiden Stellschrauben arbeiten zwei Arme 105 und 106 zusammen, die nahe b^xaen Enden der Nockenantriebswelle 81 auf ihr angeordnet und mit ihr fest verbunden sind; jeder dieser Arme weist eine Nockenfläche 108 bzw. 109 auf. I'ig. steht in ilüchtung mit Fig. 5? um die räumliche Beziehung zwischen dem Käfig und der durch ihn unterstützten vviegenbaugruppe erkennen zu lassen, die gegenüber dem Käfig bewegbar ist. Die Nockenflächen 108 und 109 begrenzen Vorsprünge, die so geformt sind, daß dann, wenn die Nockenantriubswelle 81 gemäß Pig. 3 im Uhrzeigersinne gedreht wird, die Nockenflächen auf die zugehörigen Schraubenköpfe 102 und 104 der Wiegenbaugruppe mit den Wiegenplatten 42 und 43 wirken, so daß die Verbindungsstange 44a in seitlicher Richtung auf die Gummituchtrommel 12 zu bewegt wird. Hierbei werden die beiden Walzen 33 und 34 fest gegen das Gummituch 15 gedrückt, so daß gemäß Fig. 3 und 4 schmale Berührungszonen 110 und 111 entstehen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Ausmaß, in dem die Schraubenköpfe 102 und 104 gemäß Fig. 6 nach hinten ragen einstellbar ist, so daß es möglich ist, die Breite der erwähnten Berühxungszonen (Fig. 3) und die Fluchtungslage der Berührungszonen (Fig. 4) einzustellen. Selbst dann, wenn die ümfangsfläche der Gummituchtrommel gewisse Unregelmäßigkeiten aufweist, ist es daher möglich,
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eine !Feineinstellung der Walzen derart zu bewirken, daß eine gründliche !Reinigung des Gummituches gewährleistet ist. Bei einer gemäß der Erfinaung hergestellten Vorrichtung wurden die gewünschten Ergebnisse erzielt, wenn die Breite der Berührung sz one n 110 und 111 jeweils etwa 3,2 mm betrug.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die -i'-enge der auf das Gummituch aufzutragenden !Reinigungsflüssigkeit genau abgemessen, so daß die Reinigung unter Verwendung einer kleinen !Flüssigkeitsmenge durchgeführt werden kann, und daß sich das Gummituch nach dem Abwaschen schnell .trocknen läßt. !Damit die Menge der auf das Gummituch 1J? über-, führten Keinigungsf3.üssigköa.fc eingestellt werden kann, ist gemäß der Erfindung eine Zumeßwalze 112 (Pig. 4) vorgesehen. Diese Zumeßwalze besteht vorzugsweise aus einem nicht porösen Werkstoff, z.B. nichtrostendem Stahl, während die relativ porösen Iteinigungswalfeen 33 und 34- aus Gummi hergestellt sind. Gemäß der Zeichnung sind die Walzen 33 und 34· durch einen Abstand getrennt, d.h. sie berühren sich nicht. Die Zumeßv walze 112 ist so gelagert, daß sie in den Spalt zwischen den beiden jA.t,inigungswalzen hineinragt und beide Walzen berührt, wobei sie schwimmend gelagert ist. Gemäß !Fig. 2 und 3 ist zwischen der unteren Velze 33 und der oberen Walze 34- ein Spalt vorhanden. Wenn die Zumeßwalze 112 daran gehindert wird, durch diesen Spalt hindurchzufallen, wird sie teilweise durch die Walzen 33 und 34- abgestützt.
Die Unterstützung für die Zumeßwalze 112 umfaßt an ihren Enden angeordnete Lager 114 und 115, mit denen zwei schwenkbare Hebel 116 und 118 zusammenarbeiten, um die Zumeßwalze gegen die Reinigungswalzen zu drücken. Die Hebel 116 und 118 sind auf in die Wiegenplatten ¥2 und 4-3 eingebauten Achsen 119 und 120 (!Fig. 6) drehbar gelagert. Um das Betätigen der Hebel 116 und 118 zu erleichtern, sind zwischen ihnen und den Wiegenplatten Abstandhalter 121 and 122 angeordnet.
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Damit eine Vorspannkraft auf die oberen Enden der Hebel 116 und 118 aufgebracht werden kann, um die Hebel z.B. gemäß Fig. 2 im Uhrzeigersinne um ihre Lagerungen 119 und 120 zu drehen, sind Vorspannfedern 124 und 125 mit den oberen Enden der beiden Eebel verbunden. Gemäß Fig. 5 sind die Vorspannfedern 124 und 125 um Unterstützungsmittel herumgelegt, z.B. um Bundteile 126 und 128, die jeweils mit einer Hingnut zum Aufnehmen der zugehörigen Feder versehen sind, wie es auch in Fig. 8 gezeigt ist.
Damit die Eeinigungswalzen 55 und 54 von dem Druck der Zumeßwalze 112 entlastet werden können, wenn sich diese Walzen nicht drehen, so daß koine flachen Drukcstellen entstehen können, wird der Vorspannkraft der Feder 124 und 125 durch die Hebel 116 und 118 entgegengewirkt, die gemäß Fig. 2, 5 und 6 mit vorspringenden Ansätzen 150 und 151 versehen sind, welche mit in die seitlichen liahmenteile 28 und 29 eingebauten Zapfen 152 und 134 zusammenarbeiten können. Die Ansätze 130 und 151 kommen zur Anlage an den Zapfen 152 und 154, wenn die Wiegenbaugruppe mit den Wiegenplatten 42 und 45 und der Verbindungsstange 44a zurückgeschwenkt wird· Hierbei werdan die Hebel 116 und 118 von der Vorspannkraft der Federn 124 und 125 entlastet, und die unteren Enden dieser Hebel bewegen sich gemäß Fig. 2 entgegen dem Uhrzeigersinne, so daß sie die Zumeßwalze 112 freigeben. Zwar verbleibt die Zumeßwalze immer noch in dem Spalt zwischen den Walzen 55 und 54, doch steht sie nicht mehr unter der Wirkung der Vorspannfedern. Der Spalt zwischen den Walzen 53 und 34 ist jedoch so eng, daß die Zumeßwalze 112 nicht herabfallen kann; um den Zusammenbau zu erleichtern, ist jedoch jeder Hebel 116 und 118 an seinem unteren Ende mit einem hakenförmigen Abschnitt versehen j In Fig. 2 und 3 ist einer dieser Hakenabschnitte 135 zu erkennen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß den Walzen 35 und 54 jedesmal dann frische Reinigungsflüssigkeit zugeführt wird, wenn die Eeinigungsbaugruppe zur
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Anlage an der Gummituchtrommel 12 gebracht wird. Zu diesem Zweck ist eine Flüssigkeitszufübungseinrichtung 145 (Fig. 1) mit einer Pumpe 15O vorgesehen. Die dargestellte Pumpe ermöglicht es, den Walzen 33 und 34- eine abgemessene Menge der E inigungsflüssigkeit zuzuführen. Gemäß Fig. 9 umfaßt die Pumpe 150 einen Zylinder 151, in dem ein Kolben 152 arbeitet, der mit einem Dichtungsring 154 versehen ist; der Kopf des Kolbens weist eine Flüssigkeitsaufnahmeöffnung 155 auf, die nach Bedarf durch eine Rückschlagventilkugel 156 geöffnet und geschlossen werden kann. Die Öffnung155 und das Rückschlagventil stehen in Verbindung mit einem Kanal 158» der sich längs der Achse des Kolbens 152 zu einem Endabschnitt 159 erstreckt, welcher gemä<* Fig. 2 eine Leitung 160 aufnehmen kann, die die Pumpe 150 mit einer Düse 161 (Fig. 3) verbindet, mit welcher die Reinigungsflüssigkeit den Walzen 33 und 34-zugeführt wird. Der untere ΐβχΐ der Pumpe I50 ist mit einem damit fest verbundenen Zylinderkopf 162 versehen, der einen Rohrstutzen 164 aufweist, welcher mit einer Leitung 165 (Fig. 1 und 3) verbunden werden kann, die an eine nicht dargestellte Quelle für die Reinigungsflüssigkeit anschließbar ist. Der Zylinderkopf 162 ist mit einem weiteren Kugelrückschlagventil 166 ausgerüstet.
Wenn bei der Betätigung der Pumpe 15Ο der Kolben 152 nach oben gezogen wird, entsteht in dem Pumpenzylinder ein Unterdruck, da die Ventilkugel 156 die öffnung 155 geschlossen hält, so daß Reinigungsflüssigkeit an der unteren Ventilkugel 166 vorbei angesaugt wird. Infolgedessen wird ein kurzer Flüssigkeitsstrahl in den Zylinder 151 hinein angesaugt. Hierbei richtet sich die Flüssigkeitsmenge nach der Eublänge des Kolbens 152. Während des Abwärtshubes des Kolbens 152 läßt die Ventilinigel 156 die Flüssigkeit nach oben entweichen, währedd die untere Ventilkugel 166 das Zurückströmen der Flüssigkeit nach unten verhindert. Infolgedessen wird die Flüssigkeit nach oben verdrängt und über den Kanal 158 und die Leitung 160 den Reinigungswalzen 33 und 34 zugeführt.
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Damit der Kolben 152 betätigt werden kann, ist ein gleitend bewegbares Bundteil 168 auf einem langgestreckten Abschnitt 169 des Kolbens zwischen einer unteren Halteschulter 170 und einer oberen Halteschulter 171 angeordnet. Gemäß Pig. 5 ist das Bundteil 168 mit einem Arm 106 verbunden, der auf der Nockenantriebswelle 81 sitzt. Im vorliegenden Fall ist das Bundteil 168 mit einem Betätigungszapfen 172 versehen, der gemäß Fig. 9 eine Ringnut 174-a zum Aufnehmen eines Halterings 174· aufweist. Auf dem Betätigu&gsbolzen ist eine mit Schultern und einem Gewindeabschniti versehene Buchse 175 angeordnet, deren Gewindeabschnitt eine Kutter trägt. Die Buchse 175 und die Mutter 176 können gegen den Arm 106 festgezogen werden. Der Arm 106 weist einen Schlitz 178 auf, so daß der Bctätigungsbolzen 172 gegenüber der Iviock'-nantriebswelle 81 in radialer Richtung vorstellt werden kann. Somit kann die Hublänge des üolbens 152 so gewählt werden, daß den V/alzen 33 und 34- zum Reinigen des Gummituches jedesmal die gewünschte Menge der Reinigungsflüssigkeit zugeführt wird/Damit der Pumpenzylinder I5I bei der Hubbewegung des Kolbens 152 eine Schwenkbewegung ausführen kann, ist an dem seitlichen Rahmenteil 29 ein Lagerbock 177a befestigt, in den zwei zugespitzte Schrauben 177t» und 177c eingebaut sind, deren spitze innere Ünden von dazu passend geformten Aussparungen des Pumpenzylindeis aufgenommen werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird jeweils nur eine kleine Menge der Reinigungsflüssigkeit benötigt, um das Gummituch 15 von Verunreinigungen und Druckfarbe zu befreien. Zu diesem Zweck ist die Vorrichtung so ausgebildet, daß sie jeweils eine bestimmte Flüssigkeitsmenge enthält, bevor ihr weitere Reinigungsflüssigkeit zugeführt wird. Gemäß · Fig. 2, 3» 8 und 10 umfaßt die Einrichtung zum Aufnehmen von Reinigungsflüssigkeit eine Abstreiferbaugruppe 180. Gemäß der Zeichnung umfaßt diese Abstreiferbaugruppe ein sich in der Längsrichtung erstreckendes !gragstück 181, das an beiden Enden mit einer damit fest verbundenen Strebe versehen
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ist; in der Zeichnung ist nur die eine mit 182 bezeichnete Strebe zu erkennen. Diese Streben erstrecken sich allgemein quer zu dem Tragstück 181 und sind jeweisl mit einem Schlitz versehen; in Fig. 8 ist einer dieser Schlitze 185 zu erkennen; diese Schlitze können die Verbindungsstange 44a der Wiegenbaugruppe aufnehmen. Hierbei bildet die Verbindungsstange 44a eine Unterstützung, gegenüber welcher sich die Abstreiferbaugruppe 180 drehen und verschieben kann.
Das Tra^stück 181 kann so geschwenkt werden, daß es in innige Berührung mit der unteren Walze 33 kommt. Um eine ■Eeibungswirkung zwischen der Walze 33 und dem Abstreifertrag-· stück 181 herbeizuführen, und um einen engen Sitz zu gewährleisten, damit die !Reinigungsflüssigkeit nicht auf unerwünschte Weise abläuft-, ist das Sragstück 181 mit einer Umhüllung 188 versehen, die mit einem Ende des Tragstücks z.B. durch mehrere Schrauben 189 verbunden ist, von denen eine in i'ig. 2 und 3 zu erkennen ist; die Umhüllung 188 ist um das andere Ende des TragStücks 181 herumgelegt und erstreckt sich über einen Teil der Unterseite des Tragstücks, und sie ist mit dem Tragstück z.B. durch Spannfedern 191 verbunden, von denen in !'ig. 2 und 3 nur eine sichtbar ist. Gemäß der Erfindung wurde festgestellt, daß die Umhüllung oder Abdeckung 188 zweckmäßig aus dem Material besteht, das von der !•irma DuPont unter der gesetzlich geschützten Bezeichnung "Fairprene" auf den Liarkt gebracht wirdj hierbei handelt es sich um ein mit Buna Ή imprägniertes Gewebe aus Nylon. Um die Berührungsfläche zv/isehen dem Tragstück bzw. der Umhüllung und der V/alze 33 zu vergrößern, ist gemäß Fig. 3 der untere Teil des Tragstücks kreisbogenförmig gekrümmt, so daß beim Andrücken des Abstreifers an die Walze 33 die elastische Umhüllung 108 gedehnt wird, sich in die durch den gekrümmten Teil des Tragstücks gebildete Tische hinein bewegen kann und die Walze 33 teilweise umschließt. Das Tragstück 181 kann aus einem starren Werkstoff bestehenj in der Praxis hat es
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sich als zweckmäßig erwiesen, das Tragstück aus x-etall herzustellen.
Um den Abstreifer während des Waschens des Gummituchs an die Walze 33 anzudrücken, sind die Enden der die Zumeßwalze 112 vorspannenden Federn 124 und 125 mit den sich in der Querrichtung erstreckenden Streben 182 des Abstreifers, von denen in Fig. 8 nur eine dargestellt ist, dadurch verbunden, daß die Lnden dieser Federn an Zapfen 192 verankert sind, von denen in Pig. δ und 10 nur einer zu erkennen ist. Infolgedessen wirken die Federn 124 und 125 auf die Streben 162, tun den Abstreifer um die Achse der Verbindungsstange 44a zu drehen. Die querliegenden Streben 182 der Abstreiferbaugruppe 180 sind gemäß Fig. 8 mit je einem nach oben ragenden Funger 195 versehen, und diese Finger arbeiten mit der Verbindung sstange 31 des beschriebenen iishmens zusammen, wobei die Federn 124 und 125 die Finger in Anlage an dieser Verbindungsstange halten. Wenn die Nockenantriebswelle 81 betätigt und die Wiegenbaugruppe mit den Wiegenplatten 42, 43 und der Verbindungsstange 44a in Richtung auf die Gummituchtrommel bewegt wird, behält daher die Verbindungsstange 31 ihre Lage "bei, so daß die Federn 124 und 125 gespannt werden, um eine Vorspannung auf die Hebel 116 und 118 der Zumeßwalze 112 sowie auf die Querstreben 182 der Abstreiferbaugruppe aufzubringen. Da die Drehbewegung des Abstreifers durch die mit der ortsfesten Verbindungsstange 31 zusammenarbeitenden Finger 195 begrenzt wird, wird das Tragstück 181 des Abstreifers gegen die Walze 33 geschwenkt.
Um zu verhindern, daß Reinigungsflüssigkeit verloren geht, bevor mit dem Reinigen des Gummituchs begonnen wird, wird die Reinigungsflüssigkeit erst dann auf die Walzen 33 und 34 geleitet, wenn die Abstreiferbaugruppe 180 zur Anlage an der unteren Walze gebracht worden ist. Im vorliegenden Fall ist unter der Düse 161 eine Platte 200 (Fig. 2) angeordnet, die dazu dient, die von der Düse in Form eines Strahls
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abgegebene !flüssigkeit umzulenken, sie über die ganze Länge der Walze 33 zu verteilen und sie auf den oberen Teil der Walze g3 zu leiten. Zur weiteren Erläuterung sei bemerkt, daß sich gemäß Pig. 3 die Gummituchtrommel 12 im Uhrzeigersinne dreht, und daß sie die Walzzen 33 und 34- entgegen dem Uhrzeigersinne antreibt. Die durch die beiden Walzen 33 und 34 angeriebene Zumeßwalze 112 läuft im Uhrzeigersinne um. Infolgedessen wird die auf die V/alze 33 geleitete Flüssigkeit von dieser Walze nach oben zu einem ßpalt 201 zwischen der Zumeßwalze 112 und der Reinigungswalze 33 mitgeführt. Der auf die Zumeßwalze 112 wirkende Druck bestimmt, eine wie große Flüssigkeitsmenge von der Walze 33 mitgeführt und auf das Gummituch 15 auf der irommel 12 aufgetragen werden kann. Zwischen der Zumeßwalze 112 und der Reinigungswalze 33 verbleibt ein von der Flüssigkeit ausgefüllter« Spalt.
Gemäß der Zeichnung kann sich die Walze 33 längs ihrer Achse hin- und herbewegen, so daß sie:eine Schenerwirkung auf das Gummituch 15 ausübt. Die obere Walze 34· bewegt sich dagegen nicht hin und her. Sie wirkt als Übertragungswalze, durch die Druckfarbe oder "Verunreinigungen von dem Guiamituch 15 auf die Zumeßwalze 112 überführt werden, und durch die von der Zumeßwalze 112 aus eine gewisse Lenge der Reinigungsflüssigkeit auf das Gummituch 15 überführt wird.
Wie erwähnt, wird die Reinigungsflüssigkeit den Walzen 33 und 3^- nicht zugeführt, sobald diese V/alzen betätigt werden, um sie zur Anlage an dem Gummituch 15 auf der Trommel 12 zu bringen, damit zuerst ein Raum abgegrenzt wird, der die später »!geführte Flüssigkeit aufnehmen kann. Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zweck dafür gesorgt, daß das Bundteil 168 mit einem toten Gang arbeitet, bevor der Kolben 152 der Pumpe nach unten nach unten bewegt wird, um Reinigungsflüssigkeit aus der Pumpe austreten zu lassen. In der Zwischenzeit wird die Wiege gegen das Gummituch 15 gedrückt, und das ' Tragstück 181 des Abstreifers mit der Abdeckung 188 wird
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zur festen Anlage an der untex^en Walze 33 gebracht.
Gemäß der Erfineung kann das Gummituch 15 sehr schnell gereinigt werden. Bei einer gemäß der Erfindung hergestellten Ausführung wurde eine Zeitspanne von 3» 2 see, die 6 bis 8 Umdrehungen der Gummituchtrommel entspricht, vorgesehen, um das Gummituch abzuwaschen und zu trocknen, bevor es mit dem nächsten Druckgut versehen wurde. V/egen der relativ kleinen Flüssigkeitsmenge, die zu einer einwandfreien !Reinigung benötigt wird, und wegen der relativ hohen Verdunstungsgeschwindigkeit der verwendeten Flüssigkeit entsprach die erfindungsg.emäße Reinigungsvorrichtung diesen Anforderungen. Als Beispiel für ein geeignetes Lösungsmittel für die zu entfernenden "Verunreinigungen sei ein Gemisch aus 55 Gewichtsprozent eines Kohltnwasserstofflösungsmittels und 45 Gewichtsprozent Perchloräthylen genannt.
Wenn der Reinigungsvorgang bei einer relativ hohen Drehzahl der Vervielfältigungsmaschine 10 durchgeführt wird, verbleiht die Reinigungsflüssigkeit in dem Spalt zwischen der unteren Walze 33 und der Zumeßwalze 112. Bei niedrigeren Drehzahlen neigt die Reinigungsflüssigkeit dazu, kaskadenförmig nach oben und unten über die .tückseite der unteren Walze 33 hinwegzuströmen.
Gemäß der Erfindung wirkt die obere Walze 34 als Übertragungswalze. Sie nimmt eine gewisse ^..enge der Druckfarbe oder des Druckbildmaterials von der Oberfläche des Gummituchs ab und überführt diese Stoffe zu der Zumeßwalze 112. Dann wird die Druckfarbe oder das Bildmaterial durch die Zumeßwalze zu dem Spalt zwischen der Zumeßwalze und der unteren Scheuerwalze gebracht, wo die genanten Stoffe abgewaschen werden. Der Druck der Zumeßwalze gewährleistet, daß die richtige Mtnge der Eeinigungs- oder Waschflüssigkeit auf das Gummituch 15 auf der Trommel 12 aufgebracht wird. Bei einer gemäß der Erfindung hergestellten Vorrichtung hat es sich
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gezeigt, daß es zweckmäßig ist, mit Hilfe der Zumeßwalze 112 einen solchen Druck aufzubringen, daß die Oberfläche des Gummituchs ein glänzendes Aussehen erhält. Hierbei wird eine relativ kleine iicnge der !.xinigungsflüssigkeit zugeführt, die ausreicht, um die Umfangs fläche η der Walzen 33 und 34 leicht zu befeuchten. Ferner hat es sich in der Praxis als zweckmäßig erwiesen, die Walzen 33 und 34- mit Überzügen aus Gummi zu versehen. Wenn man die Umhüllung 188 des Abstreifers aus einem mit Gummi imprägnierten Material herstellt, ist eine ausreichende Keibungswirkung zwischen dem Abstreifer 180 und der Scheuerwälze 33 gewährleistet, die zu einer 'schnellen und vollständigen Iteinigung der verunreinigten Fläche beiträgt.
Sobald die Wiegenbaugruppe mit den Wiegenplatten 42 und 43 sowie der Verbindungsstange 44a freigegeben wird, kann sich das Tragstück 181 des Abstreifers von der unteren Scheuerwalze 33 abheben.
Während des K-inigungsvorgangs wird die elastische Umhüllung 188 in Heibungsberührung mit der Walze 33 gehalten, so daß von £hr die Verunreinigungsstoffe entfernt werden, die sich bei ihrer kieroxirung mit dem Gummituch. 15 aufnimmt. Hierbei läuft ein gewisser Teil der Leinigungsflüssigkeit vom Ende des Tragstücks 181 ab. Jedoch fließt?) der· größte Teil der verunreinigten Flüssigkeit ab, sobald die Walzen 33 und 34 von der Guniiaituchtrommel 12 abgehoben werden. Hierbei k'ann sich das Tragstück 181 des Abstreifers von der unteren Scheuerwalze 33 abheben, und die Flüssigkeit, die normalerweise in dem Spalt 201 (Fig. 3) zurückgehalten wird, wird freigegeben, so daß sie nach unten zu einem Auffangtrog 202 strömt. Dieser Trog ist unter den Walzen und dem Abstreifer so angeordnet, daß er die gesamte herabtropfende Flüssigkeit auffängt. Die verunreinigte Flüssigkeit wird zu einem Sumpf 204 geleitet, aus dem sie über eine Leitung 204 einem Sammelbehälter
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- 22 für die verunreinigte Flüssigkeit zugeführt wird.
Gemäß Hg. 3 ist die Vorrichtung mit einer Schutzabdeckung 210 versehen, die oberhalb der Walzen 33» 34- und 112 der GuBimituchwaschbaugruppe angeordnet ist. Diese Abdeckung bzw. der Spritzschutz ist an seinen Enden mit den Trägern 35 und 36 durch Schrauben 211 verbunden, von denen eine in Pig. 3 zu erkennen ist. Etwa in der Mitte des Spritzschutzes 210 ist.gemäß Fig. 3 eine Bockbaugruppe 212 vorgesehen, die dazu dient, die Düse 161 so zu unterstützen, daß die Reinigungsflüssigkeit zu den Walzen geleitet wird. Gemäß Fig. 3 ist die Bockbaugruppe 212 mit dem Spritzschutz 210 z.B. durch eine Schraube 21t verbunden, und sie umfaßt einen U-förmigen Abschnitt 215} die Schenkel des U-förmigen Abschnitts weisen gleichachsige Öffnungen zum Aufnehmen der Düse 161 auf, die durch eine Klemmschraube 219 in ihrer Lage gehalten wird.
Damit die Gummituchreinigungsbaugruppe mit der Hand betätigt werden kann, ist der Hebel 105 mit einem Griff 220 versehen. Durch Schwenken des Griffs 220 nach unten bzw. im Uhrzeigersinne wird die V/aschbaugruppe zur Wirkung gebracht, wobei die Walzen 33 und 34· 6eSei1 das Gummituch 15 vorgespannt werden und den Walzen Leinigungsflüssigkeit zugeführt wird.
· IM das Ein- und Ausbauen der Iteinigungsbaugruppe 20 zu erleichtern, sind auf den seitlichen itahmenteilen 28 und 29 gemäß Fig. 5 zwei schwenkbare Verriegelungsteile 221 und 222 drehbar gelagert, die hakenförmige Abschnitte aufweisen, welche nach Bedarf in Eingriff mit den in die Tragböcke 21 und 22 eingebauten Zapfen 24· und 25 (Fig. 4-) gebracht werden können.
Wie erwähnt, läßt sich die Gummituch-Eeinigungsbaugruppe leicht in eine Maschine einbauen, um die Oberfläche einer Gummituchtrommel oder dergleichen zu reinigen. Die Stell-
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schrauben 100 und 101 (Fig. 6) v/erden so eingestellt, daß die V.alzen 55 und 34· das Gummituch 15 in der beschri benen Weise längs schmaler Zonen berühren. Es hat sich gezeigt, daß sich ein Gummituch unter Verwendung einer kleinen Flüssigkeitsmenge von z.B. 3 cnr einwandfrei reinigen läßt, wenn man die Schrauben 100 und 101 so einstellt, daß auf der Oberfläche des Gummituchs gerade ein leichter Glanz erscheint, der anzeigt, daß sich auf dem Gummituch ein sehr dünner Ulm aus der Reinigungsflüssigkeit befindet« Ferner wurde festgestellt, daß die bewegliche Lagerung der Walzen 33 und 34· unter Verwendung der 0-liinge 61 und 62 an allen vier Lagerstellen bewirkt, daß axe Weizen stabilisiert werden und einen gleichmäßigen Druck ausüben, wobei sie unglexchmäßigkeiten bezüglich der Fluchtung oder der Umfangsform der zusarrjnenarbe it enden Flächen der YiClzen 33» 34- und der Gummituchtrommel 12 ausgleichen. Zu diesen Unglexchmäßigkeiten gehören auch größere Profilunterbrechungen wie die Aussparung 37 der Gummituchtrommel. Da die zusammenarbeitenden Teile mit einer relativ hohen Geschwindigkeit zur Anlage aneinander gebracht werden, sind die Walzen Stoßen von erheblicher Stärke ausgesetzt, doch werden bei der beschriebenen Konstruktion diese Stöße aufgefangen, so daß die verschiedenen Bauteile während einer längeren Zeit ihre richtige Lage beibehalten und insgesamt eine längere Lebensdauer gewährleistet ist.
Patentansprüche:
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Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    1 λ Oberflächenreinigungsbaugruppe zur Verwendung in Verbindung mit einer Vervielfältigungsmaschine oder dergleichen zum Reinigen einer Fläche, die wiederholt gereinigt werden muß, z.B. der Oberfläche der Gummituchtrommel einer Vervielfältigungsmaschine, auf die von einer Druckvorlage aus, die auf einer Trommel der Maschine angeordnet ist, ein aus Druckfarbe bestehendes Bild aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet , daß die Reinigungsbaugruppe (20) eine zusammenhängende Baugruppe aus Reinigungsorganen (33, 34) umfaßt, die nahe der zu reinigenden Fläche (15) so gelagert sind, daß sie nach Bedarf in und außer Anlage an der zu reinigenden Fläche gebracht werden können, und daß diese Baugruppe Zuführungsmittel (112, 145, 150) zum Zuführen eines flüssigen Reinigungsmittels umfaßt, die den Reinigungsorganen zugeordnet sind und dazu dienen, ihnen die Reinigungsflüssigkeit zuzuführen, damit sie auf die zu reinigende Fläche derart aufgebracht wird, daß Verunreinigungsstoffe von der Fläche abgeführt werden, und daß bei jedem Reinigungsarbeitsspiel frische saubere Reinigungsflüssigkeit verwendet werden kann.
  2. 2. Reinigungsbaugruppe nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet , daß sie eine erste Walze (33) umfaßt, die derart drehbar gelagert ist, daß sie zum Zusammenarbeiten mit der zu reinigenden Fläche (15) bringbar ist, ferner eine zweite Walze (34), die derart drehbar gelagert ist, daß sie zur Anlage an einem anderen Teil der zu reinigenden Fläche bringbar ist, wobei sie im wesentlichen parallel zu der
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    ersten Walze und in einem Abstand von ihr angeordnet ist, eine Tragkonstruktion (28, 29, 38, 39, 42, 43) als drehbare Lagerung für die erste und die zweite Walze, eine drehbar gelagerte, mit der ersten und der zweiten Walze zusammenarbeitende Flüssigkeits-Zumeßwalze (112), eine nach Bedarf zu betätigende Einrichtung, die auf die die beiden Walzen und die Zumeßwalze tragende Unterstützung wirkt, um die erste und die zweite Walze sowie die Zumeßwalze in Richtung auf die zu reinigende Fläche zu bewegen, sowie eine Reinigungsflussigkeits-Zuführungsbaugruppe (145, 150) mit einer Einrichtung (160, 161) zum Zuführen der Reinigungsflüssigkeit zu den Walzen.
  3. 3. Reinigungsbaugruppe nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Auffangmittel (180), welche die den Walzen zugeführte Reinigungsflüssigkeit nach Bedarf zurückhalten oder freigeben, sowie durch Flüssigkeitsabführungsmittel (202) zum Aufnehmen und Abführen der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit nach ihrer Freigabe.
  4. 4. Reinigungsbaugruppe nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch Einstellmittel (100, 102, 101, 104) zum Wählen der Breite und der Lage von Berührungszonen (110, 111), die entstehen, wenn die erste Walze (33) und die zweite Walze(34) zur Anlage an der zu reinigenden Fläche (15) gebracht werden.
  5. 5. Reinigungsbaugruppe nach einem der Ansprüche 2 bis 4 dadurch gekennzeichnet , daß die Walzenunterstützungsmittel elastisch federnde Haltemittel (61, 62) um-
    , fassen, in denen die erste Walze (33) bzw. die zweite Walze (34) drehbar gelagert sind, um begrenzte Bewegungen der Walzenunterstützung zu ermöglichen, so daß eine feste Berührung zwischen den Walzen un der zu reinigenden Fläche (15) gewährleistet ist und auf die Walzen wirkende Stöße aufgefangen werden (Fig. 9).
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  6. 6. Eeinigungsbaugruppe nach einem der Ansprüche 2 bis 5» dadurch gekennzeichnet , daß die Baugruppe zum Zuführen der !Reinigungsflüssigkeit Zumeßmittel zum Zumessen einer bestimmten Flüssigkeitsmenge (106, 172, 174, 174-a) umfaßt, die nach Bedarf betätigbar sind, um den Walzen (33»32O eine vorbestimmte Lenge der Reinigungsflüssigkeit zuzuführen, sobald die Walzen an der zu reinigenden Fläche (15) anliegen, und daß diese Baugruppe so ausgebildet ist, daß sie beim Abheben der beiden Wtlzen von der zu reinigenden Fläche eine vorbestimmte Menge der Reinigungsflüssigkeit ansaugt, die für den nächstfolgenden Reinigungsvorgang bereitgehalten wird.(Fig.9)
  7. 7· Reinigungsbaugruppe nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Auffangmittel für die Reinigungsflüssigkeit einen langgestreckten Abstreifer (180) umfassen, der so gelagert ist, daß er nach Bedarf zur Anlage an einer der beiden Walzen (33, 34) gebracht werden kann, und daß der Abstreifer dann, wenn er an den V/alzen anliegt, die zum Reinigen der Fläche verwendete Flüssigkeit zurückhält und gleichzeitig eine Scheuerwirkung auf die an ihm anliegende Walze ausübt.
  8. 8. Verfahren zum Reinigen einer verunreinigten Fläche bei einer Vervielfältigungsmaschine oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet , daß von einer Lösungsinittelquelle aus eine vorbestimmte Kenge des Lösungsmittels zugeführt wird, die dazu dient, die Verunreinigungsstoffe aufzulösen, daß ein relativ dünner Film aus dem Lösungsmittel auf die zu reinigende Fläche aufgebracht wird, daß mit Hilfe des Lösungsmittels Verunreinigungsstoffe von der Fläche entfernt werden, und daß die mit den Verunreinigungsstoffen gemischte Reinigungsflüssigkeit nach Beendigung des Reinigungsvorgangs abgeführt wird, so daß während jedes Reinigungsvorgangs frische saubere Reinigungsflüssigkeit verwendet wird.
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DE19712122515 1970-06-01 1971-05-06 Abschwenkbare Reinigungsvorrichtung für den Gummizylinder einer Büro-Offset-Druckmaschine Expired DE2122515C3 (de)

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FR2093931A1 (de) 1972-02-04
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JPS5438523B1 (de) 1979-11-21
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