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DE212191C - - Google Patents

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Publication number
DE212191C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedges
profile
punched
wedge
long sides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT212191D
Other languages
English (en)
Publication of DE212191C publication Critical patent/DE212191C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/02Punching blanks or articles with or without obtaining scrap; Notching
    • B21D28/06Making more than one part out of the same blank; Scrapless working

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 212191 -KLASSE 49 b. GRUPPE
THE WESTINGHOUSE MACHINE COMPANY in EAST PITTSBURG, V. St. A.
Verfahren zur Herstellung von Metallkeilen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1907 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Metallkeilen mit doppelter oder Verbund Verjüngung.
In verschiedenen Zweigen der Technik ist es beim Aufbau und Zusammenfügen von Maschinen- und anderen Teilen nötig oder zweckmäßig, Keile zu verwenden. In manchen Fällen sind Ergänzungs- oder übereinandergelegte Keile, in anderen wieder Verbundergänzungskeile am zweckmäßigsten.
Unter einem Verbundkeil wird ein in seiner allgemeinen Ausbildung, im wesentlichen rechtwinkliger Keil verstanden, der sowohl eine Längs- als auch Querverjüngung besitzt.
Mit der Erfindung wird nun bezweckt, ein Verfahren anzugeben, mittels dessen genaue metallische Keile, die die beschriebene doppelte Verjüngung besitzen, in großen Mengenbei verhältnismäßig niedrigen Kosten hergestellt werden können. Zu diesem Zwecke wird gemäß der Erfindung die bei der. Herstellung einseitig verjüngter Keile schon angewendete Maßnahme des Ausstanzens aus einem. abgeschrägten Profilstabe benutzt, jedoch mit der Änderung, daß man die Achsen der ausgestanzten Streifen statt parallel zur Abschrägung des Profilstabes, schräg hierzu verlaufen läßt, um dadurch nach zwei Richtungen sich verjüngende Keilstücke zu erzielen.
Bei Ausführung dieses Verfahrens kann eine beliebige Stanzmaschine benutzt werden, vorteilhaft jedoch eine solche mit kippbarem Tisch zum Unterstützen des Profilstabes während des Stänzvorganges. Da diese Stanz maschinen sowie ihre Wirkungsweise allgemein bekannt sind, ist in den vorliegenden Unterlagen von ihrer Erläuterung Abstand genommen worden. · ■
In der Zeichnung sind die verschiedenen Verfahrensstufen sowie eine Anzahl anderer Ansichten zwecks Erläuterung . der Erfindung dargestellt.
Fig. ι bis 3 erläutern drei Ausführungsformen von Schlitzen, in die die in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Ergänzungskeile hineinpassen. Fig. 7 und 8 sind Endansichten zweier Formen von Profilstäben, aus denen die Keile ausgeschnitten oder gestanzt werden. Fig. 9 ist eine Endansicht von zwei übereinandergelegten Profilstäben, um den Stanzvorgang zu erleichtern. Fig. 10 bis 12 erläutern die Lagen der 'Keile in den Profilstäben, während Fig. 13 einen aus dem Profilstab nach Fig. 10 gestanzten Keil zeigt.
Bei Ausführung dieses Verfahrens werden auf den entsprechenden Querschnitt gewalzte oder gezogene Profilstäbe benutzt, von denen verschiedene Beispiele in den Fig. 7 bis 9 veranschaulicht sind. Die vorteilhafteste Ausführungsform ist in Fig. 7 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist die Neigung zur Verdrehung während des Walz- oder Ziehvorganges am kleinsten.
Die fertigen Profilstäbe werden durch eine entsprechende Stanzmaschine geschickt und aus ihnen Keile nach im wesentlichen in der in den Fig. 10 bis 12 dargestellten Weise diagonal oder schräg verlaufenden Linien herge-
stellt. Sind die Profilstäbe nur in einer Richtung verjüngt, wie dies in Fig. 8 und 9 dargestellt ist, dann verbindet man vorteilhaft zwei miteinander (Fig. 9), um während eines einzigen Arbeitsganges einen Keil aus beiden Profilstäben auszustanzen. Werden Profilstäbe der in Fig. 7 und 10 dargestellten Art benutzt und die Keile in der in Fig. 10 angedeuteten Weise daraus geschnitten, dann entstehen Rechts- und Linkskeile.
In den Fig. 7 und 10 stellt A-B die größte Dicke und G-H die kleinste Stärke eines der Keile 14 dar. M-N-O-P ist die eine Fläche des auf dem Profilstab ausgebreiteten Keiles.
Werden die Ecken N und P in die Fig. 7 projiziert, dann stellen die Linien E-F bzw. C-D die Dicke des Keiles an den Ecken N und P dar. Da E-F kleiner als A-B und G-H kleiner als C-D ist, zeigen die durch die
Linien M-N und 0-P dargestellten Seiten eine Verjüngung, und zwar verjüngt sich der Keil von der Kante M-P zur Kante /V-O. Ebenso ist C-D kleiner als A-B und G-H kleiner als E-F. Infolgedessen sind die Kanten M-P und N-O verjüngt, und der Keil verjüngt sich gleichfalls von der Kante M-N zur Kante P-O. Die Längs- und Quer Verjüngung ist projiziert oder in den übrigen Ansichten der Fig. 13 veranschaulicht.
Durch das Ausstanzen der Keile aus sich verjüngenden Pröfilstäben nach schräg oder diagonal in jenen Profilstäben verlaufenden Linien werden also Verbund- oder doppeltverjüngte Keile hergestellt.
Durch Benutzung eines senkrecht hin und her gehenden Stanz- oder anderen Werkzeugs und Neigen des Profilstabes zur Wagerechten während des Stanzvorganges kann der Winkel zwischen den beiden schmälen Längsseiten des Keiles und den breiten, durch die Ober- und Unterseite des Profilstabes gebildeten Längsseiten dem Schlitz entsprechend geändert werden, in den die beiden so gebildeten Ergänzungskeile hineinpassen sollen. Ausführüngsbeispiele für solche Keile, die durch Änderung der Winkel zwischen Profilstab und Stanzwerkzeug hergestellt sind, veranschaulichen die Fig. 4 bis 6, während die Schlitze, in die die Keile hineinpassen, in den Fig. 1 bis 3 dargestellt sind.
An der gezeigten Ausführung der Erfindung können verschiedene Änderungen vorgenommen werden, ohne daß damit der Rahmen der Erfindung verlassen wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Metallkeilen , dadurch gekennzeichnet, daß sie aus quer sich verjüngenden Profilstäben nach schräg über den Profilstab verlaufenden Linien ausgestanzt oder geschnitten werden, so daß Keile entstehen, die nach zwei verschiedenen Richtungen verjüngt sind.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile aus einem Profilstab gestanzt werden, der in geneigter Lage zur Bewegungsrichtung der Stanze gehalten wird, so daß die beiden schmalen Langseiten der Keile nicht rechtwinklig zu den beiden breiten Langseiten der Keile liegen..
3. Ausführungsform des Verfahrens nach* Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Keilpaare gleichzeitig aus. zwei übefeinandergelegten, quer sich verjüngenden Profilstäben gestanzt werden, wobei die dünne Kante des einen Profilstabes auf die dicke Kante des anderen Profilstabes gelegt ist, um den Stanzvorgang zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT212191D Active DE212191C (de)

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