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DE2121684A1 - Combination food machine - for cutting mixing or kneading of bakery or meat prods - Google Patents

Combination food machine - for cutting mixing or kneading of bakery or meat prods

Info

Publication number
DE2121684A1
DE2121684A1 DE19712121684 DE2121684A DE2121684A1 DE 2121684 A1 DE2121684 A1 DE 2121684A1 DE 19712121684 DE19712121684 DE 19712121684 DE 2121684 A DE2121684 A DE 2121684A DE 2121684 A1 DE2121684 A1 DE 2121684A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixing
cutting
tool holder
vessel
tool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712121684
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE2121684A1 publication Critical patent/DE2121684A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C1/00Mixing or kneading machines for the preparation of dough
    • A21C1/14Structural elements of mixing or kneading machines; Parts; Accessories
    • A21C1/1405Tools
    • A21C1/141Tools having mixing or cutting elements essentially perpendicular to their axes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Schneid-, Misch- und Knetmaschine Die Erfindung betrifft eine Schneid-, Misch- und Knetmaschine, insbesondere für Bäckerei- und Fleischereizwecke. Eine derartige Maschine besteht im wesentlichen aus einem verschließbaren, um eine horizontale Achse schwenkbaren Gefäß, unterhalb dessen äußerer Bodenfläche ein Antriebsmotor angeordnet ist, dessen Antriebswelle mit einem Antriebszapfen die Bodenfläche des Gefäßes abgedichtet durchdringt.
  • Derartige Maschinen zur Herstellung von Teig oder teigigen Fleischwaren und ähnlichem während eines Knetvorganges zäh werdendem Gut sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt.
  • Beispielsweise benutzt man in feststehenden oder auch umlaufenden Schüssen Knetwerkzeuge, die um eine zentrische oder exzentrische oder auch waagerecht gelagerte Achse umlaufen und sich dabei ggf. zusätzlich um ihre eigene Achse drehen und hakenförmig, gitterartig oder auch in Form von Propellern oder Messern ausgebildet sind.
  • Alle diese Konstruktionen haben ihre Vorzüge, sei es, daß sie zur Aufbereitung verhältnismäßig nur kleiner oder aber auch zur Bewältigung ausgesprochen großer Gutsmengen geeignet oder daß sie für verhältnismäßig leicht zu verarbeitende oder aber für ausgesproche@zähe Massen verwendbar sind.
  • Für die herstellung z.B. eines Teiges mit bestimmten Zutaten unterschiedlicher Aggregatzustände sind bisher verschiedene Arbeitsgänge erforderlich. Sollen beispielsweise feste Elemente wie Nüsse oder dergl. zerkleinert werden, so sind hierfür geeignete Messerwerkzeuge entwickelt worden, die in relativ einfacher Weise in das Gefäß der oben beschriebenen Maschinenart eingesetzt werden können. Für andersartig@ Arbeitsvorgänge, wie beispielsweise Mischen, sind entsprechend anders ausgebildete Werkzeuge vorhanden, die ebenfalls wie Knetwerkzeugt in das Gefäß einer entsprechenden Bearbeitungsmaschine eingesetzt werden können.
  • Bisher wurden die unterschiedlichsten Arbeitsgänge der aufgezeigten Art entweder in verschiedenen Maschinen durchgeführt oder in einer Jedoch zeitlich hintereinander mit den entsprechenden Werkzeugen.
  • Derartige Verfahren sind jedoch sehr kompliziert und zeitaufwendig, da das zu bearbeitende Gut nach dem Arbeitsvorgang jeweils aus dem Gafäß entleert werden muss, damit dieses für die nachfolgenden anders gearteten Arbeitsvorgänge wieder zur Verfügung steht.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese aufgezeigten Nachteile zu beseitigen. Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes kombiniertes Werkzeug aufzuzeigen, das derartig variabel aufgebaut werden kann, daß es den verschiedensten Zwecken gleichzeitig genügt.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, Mittel anzugeben, um das Einsetzen einer Werkzeuganordnung in ein Gefäß der aufgezeigten Art kraftschlüssig mit dem Motorwellenzapfen zu vereinfachen, wobei ein sicherer Betrieb der Gesamtanlage gewährleistet ist.
  • Eine noch andere Aufgabe der Erfindung ist darin zu erblicken, daß eine leichte und einfache Auswechselbarkeit der Werkzeuganordnung gegeben ist.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf die Ausgestaltung einer Werkzeuganordnung, wobei der Erfindung die Aufgabe zugrundeliegt, den Arbeitsbereich einer ?terkzeuganordnung zu vergrößern und die Wirkungsweise durch eine besondere Ausgestaltung einzelnen Kombinationselemente wesentlich zu verbessern.
  • Weitere Aufgaben, die der Erfindung zugrundeliegen, gehen aus der folgenden Beschreibung hervor, auf die anhand der Erläutern enzelnen Ausführungsbeispiele näher hingewiesen wird.
  • Die Lösung der gestellten Aufgaben besteht darin, daß bei einer Schneid-, Misch- und Knetmaschine insbesondere für Bäckerei- und Fleischereizwecke, bestehend aus einem verschließbaren um eine horizontale Achse schwenkbaren GefEß,unterhalb dessen äußerer nodenrlche ein Antriebsmotor angeordnet ist, dessen Antriebswelle mit einem Antriebszapfen die Boden fläche des Gefäßes abgedichtet durchdringt, innerhalb des Gefäßes mit dem zentrisch angeordneten Antriebszapfen ein zylindrischer Werkseughalter lösbar verbunden iet, über den mehrere hohlzylindrisch geformte Distanzetücke unterschiedlicher axialer Höhe sowie als Schneid- und/oder Misch- und/oder Knetterkseuge ausgebildete Elemente gegen eine umdrehung in horizontaler Richtung gesichert, gesteckt sind, wobei sich oberhalb dieser Anordnung mit dem Werkzeughalter befestigt lotrecht sich erstreckende zentrisch zwischen sich bei Umdrehung einen Luftkanal bildende Platten befinden, die an ihrem oberen Ende mit einer im wesentlichen horizontal sich erstreckenden Schleuderscheibe verbunden sind. Der Werkzeughalter nach der Erfindung weist an seinem der Gefäßgrund fläche zugekehrten Ende eine vergrößerte Rand fläche auf, die in eine entsprechend ausgebildete Aussparung des unteren mit FlUgelrippen versehenen Distanzstückee eingreift, wobei die lotrecht angeordneten Platten, welche am oberen Ende mit einer Schleuderscheibe und an ihrem unteren Ende mit einem ein Innengewinde aufweieenden Zylinderkörper verbunden sind, und mit hilfe dieses Zylinderkörpers mit dem Werkzeughalter lösbar verschraubt sind, derart, daß zwischen dem Zylinderkörper und dem unteren Distanzstück auf die dazwischen befindlichen aufgesteckten Elemente eine Klemmwirkung erzielt wird.
  • An der Innenseite desGefäßdeckels ist in vorteilhafter Weise zentral ein Drucklager angeordnet, das in geschlossenem Zustand des Deckels auf ein entsprechend ausgebildetes Gegenlager auf der Schleuderecheibe einen Axialdruck in Richtung zum Gefäßboden ausübt, wenn durch die Wirkung der Werkzeugelemente im Betrieb der Maschine -auf die gesamte Werkzeuganordnung eine zum Gefäßdeckel hin gerichtete Kraftkomponente entsteht, die ein geringzügiges Anheben der Werkzeuganordnung bewirkt. Das Drucklager an der Innenseite des Gefäßdeckels und das Gegenlager auf der Schleuderscheibe besteht in vorteilhafter Weise aus Kunststoff.
  • Nach der Erfindung weist der Werkzeughalter eine kreiszylindrische äußere Form auf, die, im Querschnitt betrachtet, zwei gleich große abgeschnittene Kreissegmente aufweist, deren Sekanten parallel zueinander verlaufen. Der Antriebszapfen des Antriebsmotors ist in ähnlicher Weise ausgestaltet und der Werkzeughalter weist eine Bohrung auf, die der äußeren Form des Antriebszapfens entsprechend angepasst Bt, so daß dieser in der Bohrung Aufnahme findet und der Werkzeughalter gegen eine Verdrehung gegenüber dem Antriebszapfen gesichert ist. Nach der Erfindung weisen alle auf den Werkzeughalter aufsteckbaren Elemente eine äußere Bohrung auf, die im Querschnitt betrachtet der äußeren Form des Werkzeughalters jeweils angepasst ist, ao daß diese gegen eine Verdrehung gegenüber dem Werkzeughalter gesichert sind.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist der zentrische Abstand der Platten des kombinierten Werkzeugs in Längsrichtung verschieden. Ferner sind die Platten in radialer und/oder axialer Richtung abgebogen, so daß die Umwälzung des zu bearbeitenden Gutes innerhalb des Gefäßes begünstigt wird.
  • Zur Verbesserung der Schleuderwirkung der oberen Schleuderscheibe ist diese als Vieleck ausgebildet. Die Distanzstücke bestehen in vorteilhafter Weise aus Kunststoff, der säurefest, temperaturbeständig und abriebfest ist.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnung, in der lediglich Ausfthrungsbeispiele dargestellt sind, näher erläutert.
  • Hierbei zeigen: Figur 1 einen Querschnitt durch eine Sohneid-, Misch-und Knetmasohine nach der Erfindung; Figur 1a eine vergrdßerte Darstellung eines Druck- und Gegendruoklagers, dae sich einerseits im Gefäßdeokel und andererseits auf dem oberen Ende der Werkseuganordnung befindet; Figur 2 einen etwas vergrößerten Querschnitt durch ein Gefäß und eine Werkzeuganordnung der Schneid-, Misch- und Knetmaschine nach der Erfindung; Figur 3 eine Draufsicht auf eine vergrößerte Darstellung einer Werkweuganordnung; Figur 4 ein mögliche Ausführungsbeispiel einer Werkzeuganordnung in Form einer Explosionszeichnung; Figur 4a einen Querschnitt durch ein Element nach Figur 4; Figur 4b einen Querschnitt durch einen Werkzeughalter nach Figur 4 und Figur 4c einen Querschnitt durch einen Motorantriebszapfen.
  • In den einzelnen Figuren sind gleiche bzY7. gleichartige Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Wie aus Figur 1 zu entnehmen ist, befindet sich ein Gefäß 1 einer Schneid-, Misch- und Knetmaschine auf einer horizontal ausgerichteten Drehachse 8, welche sich mit Hilfe eines Hebels 9 drehen lässt, wodurch das Gefäß 1 zum Zwecke einer Füllung oder Entleerung gekippt werden kann. Die GefäB-schwenkachse 8 ist in einem fahrbaren Gefäßgestell 10 gelagert. Das Gefäß 1 besitzt einen um die Achse 3 schwenkbaren Deckel 2, der eine Deckelöffnung4 aufweist. Mit 5 ist eine Deckelverschließvorrichtung bezeichnet, die mit Hilfe eines Verschließhebels 6 betätigt werden kann. In einem Gehäuse 7, das an dem Gefäß 1 befestigt ist, befindet sich eine einstellbare Schalteinrichtung, die dazu dienen kann, den Zeitverlauf des Arbeiteprozesses der geeamten Anlage einzustellen bzw. zu verändern. Ferner befinden sich in dem Gehäuse 7 nicht näher dargestellte Sicherheitseinrichtungen, die beispielsweise dazu dienen, die Maschine automatisch absuschalten, wenn der Deckel 2 geöffnet wird.
  • Unterhalb des Gefäßes 1 ist ein Antriebsmotor 11 angeordnet, der einen Antriebszapfen 40 aufweist (Figur 4c), welcher in abgedichteter Form drehbar durch den Gefäßboden des Gefäßes 1 erstreckt,auf den die verechiedensten Werkzeuge aufgesteckt werden können.
  • Eine beispielsweise Aus führunge form einer Werkzeuganordnung geht aus Figur 4 deutlich hervor. Danach ist ein Werkzeughalter 27 an seinem unteren Ende mit einer vergrößerten Radfläche 41 versehen, die in eine Aussparung eines untersten Distanzatückes 12 passt. Der Werkzeughalter 27 weist eine kreiszylindrische äußere Form auf, die im Querschnitt betrachtet (siehe Figur 4b) zwei gleich große abgeschnittene Kreissegmente besitzt, deren Sekanten parallel zueinander verlaufen und eine äußere Mitnahmefläche 38 bilden. Der Werkzeughalter 27 weist ferner eine Bohrung 45 auf, die der äußeren Form des Antriebszapfens 40 entsprechend angepasst ist, so daß dieser in der Bohrung 45 Aufnahme findet, derart, daß der Werkzeughalter 27 gegen eine Verdrehung gegenüber dem Antriebszapfen 40 gesichert ist. Auf den Werkzeughalter 27 wird als erstes Distanzstück ein Element t2 aufgesteckt, das eine vergrößerte Grundfläche sowie eine Aussparung 42 aufweist. Das Distanzstück 12 ist mit Flügelrippen 29 versehen, deren Flächen axial zur Werkzeuganordnung ausgerichtet sind und die dazu dienen, das zu bearbeitende Gut im unteren Bereich der Werkzeuganordnung aus diesem radial nach außen zu schleudern, so daß keine toten Räume entstehen. Hierunter werden Bereiche verstanden, in die zwar das zu behandelnde Gut gelangen kann, welche aber außerhalb der Einflussmöglichkeit der eigentlichen Werkzeugelemente stehen.
  • Das Distanzstück -12 ist somit zusätzlich als Schleuderscheibe ausgebildet, welches Abweiselemente 29 in Form von axial gerichteten oder spiralig verlaufenden Rippen in einer beliebigen Anzahl aufweist.
  • Das Distanzstück 12, welches die verschiedensten Abweiselemente aufweisen kann, ist in einfacher Weise auf den Werkzeughalter 27 aufsteckbar ausgebildet'und kann daher in einfacher Weise je nach den Erfordernissen durch ein anders ausgebildetes Element autgetauecht werden. Auf den Werkzeughalter 27 lassen sich nun weitere als Zylinderkörper ausgebildete DistanzstUcke 17, 30, 31 und 16, die aus Kunststoff oder Metall bestehen können, aufetecken. Da -zwischen befinden sich ein erstes Element 32 eines Misch-und Knetwerkzeuges und nach einem folgenden Distanzstück 31 ein zweites Element 33 eines entspechend ausgebildeten Misch- und Knetwerkzeuges. Dieser Anordnung schließen sich die Platten 17 und 18 an, die lotrecht angeordnet sind und welche am oberen Ende mit einer Schleuderscheibe 19 und an ihrem unteren Ende mit einem ein Innengewinde 35 aufweisenden Zylinderkörper 36 verbunden sind. Mit Hilfe dieses Zylinderkörpers 36, dr mit dem Werkzeughalter 27 lösbar verschraubt werden kann, wobei das Innengewinde 35 des Zylinderkörpers das Gewinde 28 des Werkzeughalters 27 erfasst, wird zwischen dem Zylinderkörper 36 und dem unteren Distanzstück 12 auf die dazwischen befindlichen aufgesteckten Elemente 13, 16, 30, 31 und 32 eine Klemmwirkung erzielt. . Auf diese Weise entsteht ein kompaktes, jedoch in einfacher Weise auseinandernehmbares Werkzeug, das in dieser zusammengesetzten Form auf den Antriebszapfen 40 des Motors 11 innerhalb des Gefäßes 1 aufgesteckt werden kann. besonders vorteilhaft ist es, daß die einzelnen Elemente eines Bearbeitungswerkzeuges, wie beispielsweise die Messer 32 und 33, in beliebiger Form und je nach Erfordernis kombiniert werden können und zu einem einzigen Gesamtwerkzeug zusammenstellbar sind.
  • Wie eingangs beschrieben wurde, sind für die besonderen Arbeitsgänge entsprechende Arbeitswerkzeuge entwickelt worden, die an sich bekannt sind. So werden beispielsweise zum Zerkleinern fester Körper wie etwa Nüsse oder C;ewürzkörner scharfkantige Messer verwendet, die zusätzlich eine besonders ausgebildete Raumform aufweisen können, beispielsweise in Form eines Propellers.
  • Für Arbeitsgänge, die beispielsweise mit dem zuerst aufgeführten Arbeitsgang kombiniert werden sollen, beispielaweise in Form eines Mischvorganges, sind wieder andere Werkzeuge bekannt, die jedoch von den Schneidwerkzeugen abweichend ausgebildet sind. Nach der Erfindung lassen sich nun beide Elemente in mehrfacher Form, beispielsweise paarweise oder dreifach oder auch einzeln auf den Werkzeughalter 27 aufstecken, wobei entsprechend ausgebildete Distanzstücke verwendet werden, so daß stets eine Klemmwirkung zwischen dem Zylinderkörper 36 und dem untersten Distanzstück 12 entsteht.
  • Nach der Erfindung lassen sich nun die beliebigsten Werkzeuge derart kombinieren, daß ein geschlossener Arbeitsvorgang, beispielsweise beginnend mit dem zerkleinern fester Körper, übergehend in eine Vermischung mit weiteren Zusatzstoffen und schließlich bis zu einem XBtvorgang, falls dies erforderlich ist, durchgeführt werden kann.
  • Nach der Erfindung ist nun eine beliebige Kombination von Werkzeugelementen möglich, so daß alle in einem mittleren Bäckerei- bzw. Fleischereibetrieb oder beispielsweise in einer Großküche auftretenden Arbeiten in einem Arbeitsgang erledigt werden können, wenn die Herstellung eines Endproduktes,bestehend aus den verschiedensten Komponenten, dies erlaubt *. Damit können die verschiedensten Arbeitsgänze zu einem einzigen vereinigt werden, so daß nicht nur Arbeitszeit, sondern auch weitere Arbeitsgeräte eingespart werden.
  • Selbstverständlich lässt sich die Anordnung nach der Erfindung auch nach wie vor für einzelne gewUnsohte Arbeitsgänge gesondert anwenden.
  • Der Antrieb des Motors ist derart ausgebildet, daß die verschiedensten Drehgeschwindigkeiten erzeugt werden können, wie sie für die bestimmten Arbeitsgänge erforderlich sind.
  • So sind beispielweise- Mindestdrehzahlen von 750 U/min und 1400 U/min Werte, wie sie bei derartigen Maschinen für entsprechende Arbeitsgänge üblich sind.
  • Das kombinierte Werkzeug nach der Erfindung weist jedoch noch Besonderheiten auf, die zur Lösung bestimmter Aufgaben dienen. So liegt der Erfindung noch weiter die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug zu schaffen, mit dem Teige hergestellt werden können, die eine gleichmäßige Beschaffenheit besitzen und mit denen gleichzeitig durch Zuführung von tuft oder Sauerstoff der Teig locker und luftig hergestellt werden kann, um eine möglichst voluminöse Back-bzw0 Teigware mit gleichmäßiger Porung zu erhalten. Mit den bisher bekannten Werkzeugen lässt sich eine solche Aufgabe nur ungenügend lösen.
  • Die Lösung dieser gesondert gestellten Aufgabe besteht darin, daß über den eigentliehen Schneid-, Misch- oder Knetwerkzeugen lotrecht sich erstreckende zentrisch zwischen sich bs Umdrehung einen Luftkanal bildende Platten 17 und 18 vorgesehen sind. Vorteilhaft ist es, die oberen Enden der Platten 17 und 18 miteinander zu verbinden. Gemäß der Erfindung ist hierfür eine Scheibe 19 vorgesehen, die radial über die Platten geringfügig hinausragt. Um bei dem sich ausbildenden Luftkanal die Luftzufuhr zu ermöglichen bzw, zu fördern, ist die Scheibe 19 mit einer oder mit mehreren Luftdruchlassöffnungen 46, 47 ver sehen. Vorteilhaft ist es, eine Luftdurchlassöffnung 34 mittig anzuordnen. Um das Abstreifen der Teigmassen während des Betriebes zu fördern und eine Brückenbildung zu verhindern, ist die Scheibe 19 als ein Vieleck ausgebildet.
  • Bei Umdrehung der Scheibe wird hierdurch bewirkt, daß die an der Scheibe hochkriechenden Telgmassen durch die Zentrifugalkraft an dem jeweils geraden Stück der Scheibe entlangwandern, bis sie sich an einer Ecke des Vielecks anhäufen, so daß sie von dort in günstiger Weise radial in das Gefäß zurückgeschleudort werden.
  • Hierdurch wird verhindert, daß sich oberhalb des erkzeuges Toträume ausbilden, die nicht im Bingriffabereich eines Werkzeuges bzw. eines Elementes desselben sich befinden oder in denen auch keine Kraftkomponente, beispielsweise eine Zentrifugalkraft, wirkt. Mit Hilfe der besonders vorteilhaft ausgebildeten Schleuderscheibe 19 nach der Erfindung wird die Bildung solcher Toträume verhindert bzw. vermindert.
  • Nach der Erfindung ist ferner der zentrische Abstand der Platten 17 und 18 untereinander in der Längsrichtung verschieden. Hierdurch wird die Teigumwälzung in dem Gefäß 1 begünstigt. Vorteilhaft ist es auch, die Platten in radialer und/oder axialer Richtung abgebogen auszubilden, wie dies besonders deutlich aus Figur 3 ersichtlich ist.
  • Dadurch, daß die beiden Platten 17 und 1ß in einem bestimmten Abstand voneinander angebracht sind und in ihrer Längerichtung eine von oben nach unten sich verstärkende konische Gestaltung aufweisen, entsteht bei der Rotation der Platten 17 und 18 ein Luftkanal, der durch die Innenkanten der Platten 17 bzw. 18 begrenzt wird. Das Ansaugen der Luft geschieht hierbei durch die in radialer Richtung von den Platten nach außen abgeschleuderten Teigmassen.
  • Infolge der nach der Erfindung in Drehrichtung abgebogenen und nach unten etwas schräg verlaufenden Platten 18 und 19 dringt die Luft in ganzer Plattenhöhe in das Bearbeitungsgut zwangsläufig ein. Pierdureh kann mehr Luft bzw. Sauerstoff ungehindert durch den Luftkanal bis tief in die teigmasse eindringen und deren vollkommene Sättigung in zuverlässiger Weise herbeiführen. Durch eine entsprechende Formgebung der Platten kann somit der Misch- und Knetvorgang und besonders die Luftförderung günstig beeinflusst werden.
  • In den relativ seltenen Fällen, in denen eine Luftzuführung in das zu beaiteitende Gut nicht gewünscht wird, kann das Platten-element auch fortgelassen werden und kann durch einen Zylinderkörper mit Innengewinde ersetzt werden, der hinsichtlich der Klemmwirkung die gleiche Funktion ausübt, so daß die iistanzstücke und die Werkzeugelemente 32 und 33 bzw. entsprechend ausgebildete Werkzeugelemente, wie beispielsweise 22 und 23, einen festen IIalt auf dem Werkzeughalter 27 haben.
  • Eine weitere Besonderheit der Erfindung besteht darin, daß das kombinierte Werkzeug in ainfacher Weise auf den Antriebszapfen 40 des Motors 11 aufgesteckt wird. Um bei dieser einfachen und leicht lösbaren Verbindung zwischen Antriebswelle und Werkzeug ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten, ohne daß das Werkzeug durch eine nach oben gerichtete Kraftkomponente aus dem Gefäß 1 getrieben wird, ist an der Innen-Seite des Gefäßdeckels 2 zentral ein Drucklager 43 angeordnet, das im geschlossenen Zustand des Deckels 2 auf ein entsprechend ausgebildetes Gegenlager 44 auf der Schleuderscheibe 19 einen Axialdruck in Richtung zum Gefäßboden aus-Ubt, wenn durch die Wirkung der Werkzeugelemente im Betrieb der Maschine auf die gesamte Werkzeuganordnung eine zum Gefäßdeckel 2 hin gerichtete Kraftkomponente entsteht, die ein geringfügiges Anheben der Werkzeuganordnung bewirkt.
  • Aufgrund geltender Sicherheitsbestimmungen ist ein Betrieb der gesamten Maschine nur zulässig, wenn der Deckel 2 des Gefäßes 1 geschlossen iet. Diese Tatsache lässt eich ausnutzen, um eine möglichst einfache Steckverbindung des Gesamtwerkzeugs mit der Motorwelle zu ermöglichen, wie dies aufgrund vorli.gender Erfindung beschrieben ist.
  • Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß durch die Erfindung eine Maschine vorgeschlagen wird, die einen weiten Arbeitsbereich aufweist* ohne daß ein Wechsel spezieller Werkzeuge während der Durchführung eines Arbeitsprogramms mit verschiedenen Verfahrensschritten notwendig ist.
  • Darüberhinaus ist das kombinierte Werkzeug hinsichtlich seines Aufbaues derartig variabel, daß es allen praktischen Erfordernissen genügt.
  • Schließlich weist das kombinierte Werkzeug Elemente auf, die insbesondere für die Teigaufbereitung besonders günstig wirken.
  • Liste der in den Figuren dargestellten Elemente 1 Gefäß 2 Deckel 3 Deckelhalterung mit Schwenkachse 4 Deckelöffnung 5 Deckelverschließvorrichtung 6 Verschließhebel 7 Gehäuse für Schaltvorrichtung, insbesondere Zeit-und Schaltuhr, ferner automatische Abschaltvorrichtung, die durch Öffnen des Deckels betätigt wird.
  • 8 Gefäßschwenkachse 9 Gefäßschwenkhebel 10 Fahrbares Gestell 11 Motor 12 Unterstes Distanzstück mit Abweiselementen 13 Distanzstilck 14 Erstes Element eines Knet- und/oder Schneid- und/oder Mis chwerkzeuges 15 Zweites Element eines Knet- und/oder Schneid- und /oder Mis chwerkzeugea 16 Distanzstück 17 Erste lotrecht stehende Platte 18 Zweite lotrecht stehende Platte 19 Schleuderscheibe 20 Grundplatte 21 Untere Schleuderscheibe 22 Erates Element eines Schneid- und Mischwerkzeuges 23 Zweites Element eines Schneid- und Mischwerkzeuges 24 Erstes Element eines Schneidwerkzeuges 25 Zweites Element eines Schneidwerkzeuges 26 Schleuderkanten der Scheibe 19 27 Werkzeughalter 28 Gewinde des Werkzeughalters 29 Abweis- bzw. Schleuderrippen 30 Distanzstück Liste der in den Figuren dargestellten Elemente 31 Distanzstück 32 Erstes Element eines Misch- und Knetwerkzeuges 33 Zweites Element eines Misch- und Knetwerkzeuges 34 Luftloch in der Schleuderscheibe 19 35 Innengewinde 36 Zylinderkörper für die Platten 17 und 18 36a Innere gerade Mitnahme fläche des Distanzstückes 30 37 Innere Mitnahme fläche des Werkzeughalters 27 38 Äußere Mitnahmefläche des Werkzeughalters 27 39 Äußere Mitnahmefläche des Antriebszapfens 40 40 Antrlebezapfen 41 Vergrößerte Randfläche des Werkzeughalters 27 42 Aussparung in dem untersten Distanzstück 12 43 Drucklager im Gefäßdeckel 44 Gegendrucklager auf dem kombinierten Werkzeug (Schleuderscheibe 19) 45 Bohrung im Werkzeughalter 27 46 Bohrung in der Schleuderscheibe 19 47 Bohrung in der Schleuderscheibe 19

Claims (11)

  1. Patentansprüche Schneid-, Misch- und Knetmaschine, insbesondere für Bäckerei- und Pleischereizwecke, bestehend aus einem verschließbaren, um eine horizontale Achse schwenkbaren Gefäß, unterhalb dessen äußerer Bodenfläche ein Antriebsmotor angeordnet ist, dessen Antriebswelle mit einem Antriebszapfen die Bodenfläche des Gefäßes abgedichtet durchdringt, d a d u r c h g-e k e n n -z e i c h n e t, daß innerhalb des Gefäßes (1) mit dem zentrisch angeordneten Antriebszapfen (40) ein zylindrischer Werkzeughalter (27) lösbar verbunden ist, Uber den mehrere hohlzylindrisch geformte Distanzstücke (12,13,16,30,31) unterschiedlicher axialer höhe sowie als Schneid- und/oder Misch- und/oder Knetwerkezuge (32,33) ausgebildete Elemente gegen eine Verdrehung in horizontaler Richtung gesichert, gesteckt sind und daß sich oberhalb dieser Anordnung mit dem Werkzeughalter (27) befestigt lotrecht sich srstreckende zentrisch zwischen sich bei Umdrehung einen Luftkanal bildende Platten (17,in) befinden, die an ihrem oberen Ende mit einer im wesentlichen horizontal sich erstreckenden Schleuderscheibe (19) verbunden sind.
  2. 2, Schneid-, Misch- und Knetmaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h ge k e n n z e i c h n e t, daß der Werkzeughalter (27) an seinem der Gefäßgrundfläche zugekehrten Ende eine vergrößerte Randfläche (41) aufweist, die in eine entsprechend ausgebildete Aussparung (42) des unteren mit Flügelrippen versehenen Distanzstückes (12) eingreift und daß die lotrecht angeordneten Platten (17,18), welche am oberen Ende mit einer chleuderscheibe (19) und an ihrem unteren Ende mit einem ein Innengewinde (35) aufweisenden Zylinderkörper (36) verbunden sind, mit hilfe dieses Zylinderkörpers (36) mit dem Werkzeughalter (27) lösbar verschraubt sind, derart, daß zwischen dem Zylinderkörper (36) und dem unteren Distanzstück (12) auf die dazwischen befindlichen aufgestfckten Elemente (13,16,30,31,32) eine Klemmwirkung erzielt wird.
  3. 3. Schneid-, Misch- und Knetmaschine nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß an der Innenseite des Gefäßdeckels (2) zentral ein Drucklager (43) angeordnet ist, das im geschlossenen Zustand des Deckels (2) auf ein entsprechend ausgebildetes Gegenlager (44) auf der Schleuderscheibe (19) einen in Richtung zum Gefäßboden gerichteten Axialdruck ausübt, wenn durch die Wirkung der Werkzeugelemente im Betrieb der Maschine auf die gesamte Werkzeuganordnung eine zum Gefäßdeckel (2) hin gerichtete Kraftkomponente entsteht, die ein geringfügiges Anheben der Werkzeuganordnung bewirkt.
  4. 4. Schneid-, Misch- und Knetmaschine nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Drucklager (43) an der Innenseite des Gefäßdeckels (2) und das Gegenlager (44) auf der Schleuderscheibe (19)aua aus Kunstetoff besteht.
  5. 5. Schneid-, Misch- und Knetmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Werkzeughalter (27) eine kreiszylindrische äußere Form aufweist, die, im Querschnitt betrachtet, zwei gleich große abgeschnittene Kreissegmente aufweist, deren Sekanten parallel zueinander verlaufen.
  6. 6. Schneid-, Misch- und Knetmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Antriebszapfen (40) des Antriebsmotors (11) eine kreiszylindrische äußere Form aufweist, die im Querschnitt betrachtet, zwei gleich große abgeschnittene Kreissegmente aufweist, deren Sekanten parallel zueinander verlaufen und daß der Werkzeughalter (27) eine Bohrung (45) aufweist, die der äußeren Form des Antriebszapfens (40) entsprechend angepasst -ist, so daß dieser in der Bohrung (45) Aufnahme findet und daß der Werkzeughalter (27) gegen eine Verdrehung gegenüber dem Antriebszapfen (40) gesichert ist.
  7. 7. Schneid-, Misch- und Knetmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß alle auf den Werkzeughalter (27) aufsteckbaren Elemente eine innere Bohrung aufweisen, die im Querschnitt betrachtet der äußeren Form des Werkzeughalters angepasst sind, so daß diese gegen eine Verdrehung gegenüber dem Werkzeughalter gesichert sind.
  8. 8. Schneid-, Misch- und Knetmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e nn z e i c h -n e t, daß der zentrische Abstand der Platten (17,18) in Längsrichtung verschieden ist.
  9. 9. Schneid-, Misch- und Knetmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Platten (17,18) in radialer und/oder axialer Richtung abgebogen sindv
  10. 10. Schneid-, Misch- und Knetmaschinenach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n -z e i e h n e t, daß die Schleuderscheibe (19) als Vieleck ausgebildet ist.
  11. 11. Schneid-, Misch- und Knetmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Distanzstücke aus Kunststoff bestehen, der säurefest, temperaturbeständig und abriebfest ist.
    L e e r s e i t e
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2269493A1 (de) * 2009-06-30 2011-01-05 Braun GmbH Nabe für ein Rührwerkzeug
WO2011001393A1 (en) * 2009-06-30 2011-01-06 Braun Gmbh Mixing tool for stiff dough

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EP2269493A1 (de) * 2009-06-30 2011-01-05 Braun GmbH Nabe für ein Rührwerkzeug
WO2011001393A1 (en) * 2009-06-30 2011-01-06 Braun Gmbh Mixing tool for stiff dough

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