DE2121553A1 - Wärmeübertrager - Google Patents
WärmeübertragerInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F1/00—Tubular elements; Assemblies of tubular elements
- F28F1/10—Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses
- F28F1/12—Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element
- F28F1/24—Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element and extending transversely
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Description
Anmelder: VEB iCombinat Luft- und Kältetechnik 808 Dresden
ilönigsbrücker Landstraße Haus 109
ilönigsbrücker Landstraße Haus 109
iiVärmeüber trager
Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager, der aus
parallel zueinander angeordneten Rohren besteht, wobei die Lamellen seniccecht zu den Rohrachsen über den ge- j
samten Wärmeübertragerquerschnitt verlaufen und sämtliche Rohre des Wärmeübertragers umfassen.
Es ist eine Vielzahl von ,Värmeübertragern mit versetzter
Rohranordnung bekannt und vorgeschlagen worden, bei denen aus den durchgehenden, über den gesamten Wärmeübertragerquerschnitt
verlaufenden Lamellen, Teile ausgeschnitten und aDgebogen wurden, um mit diesen
senkrecht auf der Lamellenebene stehenden Flächen Wirbeleffekte und damit einen besseren Wärmeübergang '
zu erzielen. Durchgeführte Versuche haben ergeben, daß durch die Unterbrechungen der Lamellenoberflache
zwar die Randströmungen verwirbelt werden, wobei jedoch die im engsten Abstand zur Wärmeübertrageroberfläche
befindliche Grenzschicht weiterhin ausgebildet bleibt und nicht abgelöst wird.
Weiterhin hat diese Art von Wärmeübertragern den iVachbeil,
daß durch das Ausschneiden und Abbiegen von 'feilen aus der Lamellenfläche der Wärmefluß im Lamellen-
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werkstoff unterbrochen wird, so daß trotz der durch die
Verwirbelung der Rands tröniung erzielten Verbesserungen
des Wärmeüberganges infolge des wesentlich verschlechterten
iMrmeflusses im Lamellenwerkstoff ein ungünstiges Gesamtresultat erzielt wird.
Sin weiterer Uachteil ist, daß auf Grund der zahlreichen
Unterbrechungen der Lamellenfläche eine geringere Stabilität erreicht wird. Zur Erzielung einer hohen Stabilität
dieser Art Lamellen ist eine Vergrößerung der //andstärke und damit eine Jürhöhung des Materiaieinsatzes
verbunden.
Zur Erreichung der erforderlichen Strömungsgeschwindigkeit des äußeren Strömungsmediums ist wegen der zahlreichen
Durchzüge der Lamelle ein großer Kraftbedarf für die
Ventilation erforderlich. In Strömungsrichtung bilden sich hinter den Rohrquerschnitten und den ausgebogenen
auf der Wärmeübertragerfläohe senkrecht stehenden Jflächen
Rückströmgebiete und Strömungs to träume aus, die sich äußerst ungünstig auf die Wärmeübergangszahl des ir/ärmeübertragers
auswirken. Ebenfalls ist in den ötrömungstoträumen die Verschmutzungsgefahr sehr groß, da in diesen
Räumen die geringsten Strömungsgeschwindigkeiten vorherrschen.
Weiterhin sind Lamellenwärmeübertrager vorgeschlagen worden, deren Austauschfläche aus vielen in Strömungsrichtung gesehen kurzen Metallrippen besteht, die in
ihrer gegenseitigen Lage sowie in ihrer Länge ungleich entlang der tfärmetauschfläche angeordnet sind.
Auch sind Lamellenwärmeübertrager bekannt, bei denen
zusätzliche Durchbrüche mit kleinen Bunden versehen,
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in quadratischer oder rechteckiger Anordnung um das Wärme Übertragerrohr angeordnet sinu.. Durch diese Gestaltung
aer xiamellen wird die Unterbrechung der Lamellenflache
und damit des Warmeflusses zu gunsten einer gerichteten Ausbildung der Strömung zum ^ärmeübertragerrohr
hin in kauf genommen. Nachteilig wirken sich hierbei
die sich hinter den Wärmeübertragerrohren und den Bunden der Durchbrüche in Strömungsriciitung gesehen,
befindliche Rückströmgebiete und otrömungstoträume aus.
Zweck der Erfindung ist es, durch günstige Gestaltung der Lamellenoberflächenstruktur optimale ströinungs- und
wärmeteehnisene Parameter und eine hohe Stabilität der
Lamelle zu erreichen, um dadurch den Materialeinsatz entscheidend zu verringern und den Fertigungsablauf der
Wärmeübertrager ökonomischer zu gestalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Lamellenwärme Übertrager zu schaffen, bei dem durch neuartige
Gestaltung der Lamellenoberflächenstruktur vorgenannte l/länge 1, wie Ausbildung großer Rückströmgebiete und %
Strömungstoträume, Labilität der Lamelle, hoher
Strömungswiderstand, hohe Verschmutzungsgefahr beseitigt werden, um dadurch einen optimalen Lamellenwirkungs—
grad zu erzielen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in die über mehrere Rohrreihen verlaufende Lamellenoberfläche·
dachförmige Erhöhungen, welche rhombusartig um die in der
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Mitte befindlichen Rohrdurchführungen aneinandergereiht angeordnet sind, sowie kalottenförmige Vertiefungen,
die an den Kreuzungspunkten der dachförmigen Erhöhungen angeordnet sind, gedruckt sind.
Durch die dem Wärmeübertragerrohr zugewandte Fläche der rhombusartig angeordneten dachförmigen Erhöhungen wird
die Strömung des äußeren Strömungsmittels gerichtet und auf das Warmeübertragerrohr hingelenkt, wodurch sich
eine gleichmäßige und intensive Umspülung des Rohres unter Verkleinerung der Rückströmgebiete und Strömungstoträume
hinter dem Wärmeübertragerrohr in Strömungsrichtung ergibt. Beim Anströmen der rhombusartig angeordneten
dachförmigen Erhöhungen stellt sich durch die in Strömungsrichtung spitz zulaufenden Erhöhungen eine
ständige Veränderung des Geschwindigkeitsprofiles ein, wodurch eine intensive Grenzschichtablösung zu verzeichnen
ist.
Beim Anströmen aer icalottenförmigen Vertiefungen entsteht
eine intensive Verwirbelung des zwischen zwei benachbarten Lamellen befindlichen Strömungsfeldes vorwiegend
senkrecht zur -Lamellenoberflache, wodurch wiederum eine
intensive Grenzschichtablösung des äußeren Strömungsmediums und damit eine Verbesserung des Lamelienwirkungsgrades
erreicht wird.
Der erfindungsgemäße Lamelienwärmeübertrager weist gegenüber
den bekannten Ausführungen einen weit besseren Wärmeübergang unter Verkleinerung der Ruckströmfeider
und Strömungtoträume auf, da eine günstige Kombination
zwischen Oberflächengestaltung, Rohrspiegelteilung und der Materialstärke der ,Lamellen entsprechend den geome-
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trischen Abmessungen gefunden wurde· Der Strömungswiderstand des erfindungsgemäßen Lameilenwäremübertragers
ist relativ gering, da die über mehrere Rohrreihen verlaufenden Flächenlamellen lediglich
Verformungen und keine wärmeflußhemmenden Durchzüge, die maßgeblich zur Erhöhung des Strömungswiderstandes
beitragen, aufweisen.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert werden:
Es zeigen: .
Es zeigen: .
Fig. 1: Die Draufsicht mit Angabe des Schnittverlaufes
Fig. 2: Das Lamellenprofil sowie einen Schnitt durch ein Wärmeübertragerrohr und Verbindungsstelle
zwischen Lamelle und Wärmeübertragerrohr
Auf die Wärmeübertragerrohre ist in bekannter Weise eine große Zahl Lamellen 1 übereinander aufgeschoben. Die
Lamellen 1 bestehen aus dünnem wärmeleitenden Werkstoff und haben die in Fig. 1 in der Draufsicht dargestellte ■
Oberflächenstruktur. In die Lamellen 1 sind dachförmige Erhöhungen 3 rhombusartig um die Rohrdurchbrüche 2 und
an den Kreuzungspunkten dieser Erhöhungen 3 kalottenförmige Vertiefungen 4 gedrückt. In den von den dachförmigen
Erhöhungen 3 eingeschlossenen rhombusartigen Flächen sind mittig aus der Lamelle 1 Durchbrüche 2 zur Aufnahme der
Rohre angeordnet. An der Peripherie der Durchbrüche 2 sind die Lamellen 1 mit Bunden 5 versehen, die den Abstand
der Lamellen 1 auf dem Wärmeübertragerrohr sowie den Kontakt zur Rohroberfläche gewährleisten.
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Claims (1)
- Patentansprüche( 'I ·) Wärmeübertrager mit senkrecht zur Rohrlängsachse über den gesamten Wärmeübertragerquerschnitt verlaufenden Lamellen, die Erhöhungen und Vertiefungen sowie an der Peripherie der kreisförmigen Durchbrüche für die Wärmeübertragerrohre Bunde aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer öeite der lamelle (1) die kreisförmigen Durchbrüche (2) von vorwiegend rhombusartig angeordneten Erhöhungen (3) umgeben sind und deren Kreuzungspunkte Vertiefungen (4) aufweisen und daß auf der anderen Seite der Lamelle (1) die Erhöhungen (3) als gleichgestaltete Vertiefungen und die Vertiefungen (4) als gleichgestaltete Erhöhungen ausgebildet sind«2· Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise rhombusartig angeordneten Erhöhungen (3) dachförmig ausgebildet sind,3· Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Kreuzungspunkten angeordneten Vertiefungen (4) vorzugsweise kalottenförmig ausgebildet sind.109886/1 1 12
Applications Claiming Priority (1)
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| DD14894770 | 1970-07-21 |
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|---|---|---|---|
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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-
1971
- 1971-05-03 DE DE19712121553 patent/DE2121553A1/de active Pending
- 1971-06-14 FR FR7121477A patent/FR2099488A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2099488A1 (en) | 1972-03-17 |
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