DE2121379A1 - Audiovisuelles Wiedergabegerät und dafür bestimmte Bild-Ton-Platte - Google Patents
Audiovisuelles Wiedergabegerät und dafür bestimmte Bild-Ton-PlatteInfo
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Description
Beschreibung der Erfindung
Bild-Ton-Platte
Anmelder:
Pilot Hydraulik GmbH
Zürich
Die Erfindung betrifft ein audiovisuelles Wiedergabe gerät für durchleuchtbare Bildaufzeichnungen und (Eon
aufzeichnungen, die auf einer stetig mit einer der gleichmäßigen Abspielfolge entsprechenden Geschwindigkeitsänderung
umlaufenden Platte streifenförmig in einer Spirale um den Plattenmittelpunkt angeordnet
sind, mit einem radial zur Spirale auf Gewindespindeln synchron zur Bewegung der Platte geführten
Abnehmerarm für einen Bildabnehmer, der auf der der Lichtquelle gegenüber liegenden Seite der Platte angeordnet
ist.
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Derartige Geräte haben die Aufgabe, auf Platten in der Größe von Grammophonplatten aufgebrachte
Bild- und Toninform-ationen, insbesondere Laufbilder mit zugehöriger synchroner Tonspur auf
Bildschirm und Lautsprecher wiederzugeben.
Die Anordnung einer aus Diapositiven bestehenden Bildreihe in Form einer um den Plattenmittelpunkt
gelegten Spirale auf einer runden Platte ist bekannt (DP 213 771, 451 627, 605 221), ebenso auch
die in gleicher Weise spiralenförmige Anordnung einer mit der Bi Id auf zeichnung synchron mechanischakustisch abgreifbaren Tonspur auf der gleichen
Platte (DP 573 381, 682 073, 594 531).
Bei bekannten Wiedergabegeräten für derartige Platten wird die zu deren Abspielen notwendige zur Spirale
tangentiale Bewegung durch die Plattendrehung, die zur Spirale radiale aber vom Bildabnehmer ausgeführt.
Dies wird bei bekannten Geräten (DP 563 315, 573 381,
682 073) dadurch bewirkt, daß ein Abnehmerarm durch Schraubspindeln, die z.B. von einem Elektromotor über
ein ihre Drehgeschwindigkeit der Winkelgeschwindigkeit der Bildspur anpassendes Getriebe angetrieben
werden, gegenüber der Platte radial verschoben wird, um den von ihm getragenen Bildabnehmer der unter ihm
durchbewegten Bildspur zusammen mit einer auf der
2090A5/OBA?
Rückseite der Platte mitbewegten Lichtquelle nachzuführen. Ein optischer Ausgleich der tangentialen
Bildwanderung sorgt dafür, daß für den Beobachter ein stehendes Bild erscheint, z.B. durch Anordnung eines
Linsenrades (DP 594 531, 682 073) oder eines Schwenkspiegels
(DP 563 315)? die der tangentialen Bildbewegung
folgen. Die radiale Bildwanderung wird dadurch ausgeglichen, daß der Bildabnehmer der Steigung der
Bildspur folgt. Die Veränderungen in der optischen Projektionsachse, die dadurch eintreten, werden bei bekannten
Geräten vernachlässigt.
Die Tonabnahme erfolgt bei den oben beschriebenen Geräten in bekannter Weise durch eine Abtastnadel, die
tonmodulierten Rillen folgt, wobei diese Tonaufzeichnung ebenfalls spiralförmig um den Plattenmittelpunkt,
jedoch getrennt von der Bildaufzeichnung mit dieser synchron abspielbar angeordnet ist.
In der US-Patentschrift 3 404 224 ist ein audiovisuelles Wiedergabegerät offenbart, dessen Abnehmerarm in bei "
Plattenspielern üblicherweise schwenkbar angeordnet ist. Er greift die reflektierende Bildspur in einer bei
Episkopen bekannten Weise ab, während gleichzeitig eine Abtastnadel die in einer neben der Bildspur verlaufenden
Rille vorgesehenen mechanischen Tonaufzeichnungen abnimmt. Das abgegriffene Einzelbild wird mit einer
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Glasfaseroptik, auf eine Fernsehkamera und von dieser
unmittelbar auf einen Fernsehempfänger übertragen, wobei die kontinuierliche Bildbewegung durch Anordnen
einer rotierenden Blende vor der Kamera in eine intermittierende umgewandelt wird.
Es ergibt sich jedoch die Schwierigkeit, daß die Informationsträgerplatte unvermeidbar beim Drehen
Taumelbewegungen ausführt, die zwar von reinen Tonabnehmern in bekannter Weise ausgeglichen werden
können, die sich jedoch bei der Bildabnahme in einer unverträglichen Veränderung des Abstandes zwischen
Objektiv und Bildträgerebene auswirken. Bei den oben beschriebenen Geräten sind keine Mittel offenbart,
diese Taumelbewegung auszugleichen, so daß nur eine Scharfeinstellung des Objektivs auf einen Mittelwert
möglich ist, was bei dessen notwendigerweise geringer Tiefenschärfe zu rhytmischen, außerordentlich
störenden und für den Betrachter ermüdenden Schwankungen der Bildschärfe führen muß. Um andererseits
eine insbesondere für Laufbilder erforderliche ausreichende Spieldauer einer Platte zu erreichen,
von der ein großer Oberflächenanteil ohnehin für die Tonspur beansprucht werden muß, ist es wünschenswert,
die Einzelbilder so klein wie möglich zu halten. Dies erfordert jedoch wegen des notwendigen 'Vergrößerungsverhältnisses
eine möglichst hohe Lichtstärke des Objektivs, die wiederum seine Tiefenschärfe ver-
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ringert. Andererseits setzt bei Direktprojektionen die Leuchtkraft der verwendbaren Lichtquellen und
die Hitzeverträglichkeit des Bildträgermaterials der Verkleinerung der Bilder eine Grenze.
Aufgabe der Erfindung ist eine trägheitslose Anpassung der Schärfeeinstellung an die Plattenbewegungen
sowie die Anordnung einer möglichst um- j fangreichen Bild- und Toninformation auf einer
Platte, die in ihren Ausmaßen einer üblichen Grammophonplatte entspricht. Desweiteren ist es Aufgabe
der Erfindung, ein der Größe, Handlichkeit und Einfachheit eines Plattenspielers entsprechendes, einem
handelsüblichen fernsehempfänger vorschaltbares,
Bild- und Tonwiedergabe gerät zu schaffen, wobei die
Informationsträgerplatte bei etwa gleicher Spieldauer die Größe von üblichen Langspieltonplatten
nicht übersteigen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der sowohl für die Bild- wie für die Tonabnahme I
vorgesehene Abnehmerkopf des Abnehmerarmes einen
Abnehmer zur Umwandlung der von einer parallel und unmittelbar neben der Bild- und der Tonspur in der
Platte verlaufenden Steuerspur ausgehenden optischen Steuersignale in elektrische Impulse aufweist und
daß das Objektiv für die Bildwiedergabe durch von diesen Impulsen beeinflußbaren Magnetfelder axial
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verschiebbar ist, um den Abstand zwischen der
Bildebene der Platte und dem Objektiv gegenüber Plattenbewegungen in Richtung der optischen Achse
gleich lang zu halten.
Das erfindungsgemäße Gerät kann folgende Merkmale
aufweisen:
a) eine in seinem Deckel fest angeordnete stabförmige den Plattenradius übergreifende, drei zur Plattenebene senkrechte und parallele Lichtstreifen aussendende
Lichtquelle,
b) eine unter diese Lichtquelle drehbar angeordnete, die Bild- und die Tonaufzeichnung sowie eine Steuerspur
aufweisende Platte,
c) einen unter der Platte an dem Abnehmerarm geführten Abnehmerkopf, der in Richtung der Plattenbewegung
hintereinander und unter den ihnen zugeordneten Aufzeichnungsspuren der Platte zuerst einen Abnehmer
für die Steuersignale der Steuerspur, einen Bildabnehmer und einen Tonabnehmer aufweist, um
gleichzeitig ein Bild der Bildspur und die diesen zugeordneten Abschnitte der Ton- und der Steuerspur
abzunehmen,
d) in der Oberfläche des Abnehmerkopfes eine Abblendung für die Steuerspur, die einen kurzen Abschnitt
der einen kontinuierlichen durchsichtigen Streifen
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konstanter Breite darstellenden Steuerspur herausblendet,
ferner unter dieser Abblendung eine zu der Richtung der Steuerspur um 45 Gr d. versetzte
Zylinderlinse, um den herausgeblendeten Abschnitt der Steuerspur in einer Ebene abzubilden,
in der zwei Fotodedektoren so angeordnet sind, daß einer von dem sich verdrehendem
Bild bei Entfernen der Platte von der Zylinderlinse und der andere bei Annäherung der Platte an "
diese zunehmend bestrahlt wird,
e) zwei von den Potodedektoren gesteuerte, um das Objektiv
für die Bildwiedergabe angeordnete Solenoidspulen, von deren Magnetfelder das Objektiv axial
in entgegengesetzten Eichtungen entsprechend den Bewegungen der Platte in Richtung der optischen
Achse verschiebbar ist,
f) ein mit dem Objektiv verbundener, mit diesem axial
verschiebbarer Kondensor zum Parallelrichten des vom Objektiv aufgespreizten Strahlenganges.
Der Ausgleich der tangentialen Bildwanderung kann Λ
ein drehbar im Strahlengang des Bildabnehmers angeordnetes Prisma mit geradzahligen Seitenflächen
sein.
In dem aus dem Bildabnehmer austretenden parallel gerichteten Strahlengang kann eine Fernsehkamera für
Schwarz-Weiß-Wiedergabe oder eine Dreiröhrenkamera für
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vor ihnen durch. Farbfilterspiegel aufgespaltene Farbauszüge angeordnet werden, in deren Bildebene
das vom Bi'ldabnehmer erzeugte Bild abbildbar ist.
Für den Plattenteller und dem Abnehmerarm kann ein gemeinsamer Antrieb vorgesehen sein, dessen Drehgeschwindigkeit
entsprechend der gleichmäßigen Abspielfolge der Platte geregelt ist. Dieser Antrieb
kann darin bestehen, daß auf einer mit der Achse des Plattentellers kraftschlüssig verbundenen Antriebsachse
eine Spule mit einem auf sie aufgewickelten Band befestigt ist, das von einem mit gleichmäßiger
Drehgeschwindigkeit umlaufenden Motor abgewickelt wird, so daß die Drehgeschwindigkeit der Antriebsachse
entsprechend der erforderten Winkelgeschwindigkeit der Platte zunimmt.
IJm eine möglichst große Fläche der Platte für Aufzeichnungen
ausnutzen zu können, ist es zweckmäßig, den Plattenteller klein zu halten, Um dennoch die
Platte auf ihm sicher befestigen zu können, wird vorgeschlagen, in der Mitte der Platte ein mit dem
Magnetfutter des Plattentellers zusammenwirkendes Blech und unverwechselbare Durchbrechungen der Platte
für Mitnehmerstifte des Plattentellers anzuordnen.
Durch letztere Maßnahme wird erreicht, daß die Platte bei Auflegen mit dem Anfang ihrer Spuren genau über
den Abnehmerarm zu liegen kommt.
Schließlich ist es vorteilhaft, die Platte auf beiden Seiten ihrer Informationsträgerschicht mit
einer Versiegelungsschicht aus durchsichtigem Werkstoff zu versehen.
Zweckmäßig ist die Verwendung einer an sich bekannten optischen Tonspur, die gleichzeitig und
gemeinsam mit der Bild- und der Steuerspur auf die . , Informationsträgerschicht der Platte kopiert werden ™
kann. Es ergibt sich dann gegenüber der Verwendung einer magnetischen oder einer mechanischen Tonspur,
zu deren Aufbringung weitere Arbeitsgänge notwendig wären, eine erhebliche Vereinfachung der Produktion
der Platte.
Das erfindungsgemäße Abspielgerät kann für Laufbilder
mit ihnen zugeordneter Toninformation Verwendung finden. Es können aber auch durch entsprechende
Schaltung des Antriebmotors Standbilder der Reihe nach oder nach vorbestimmter oder willkürlich getroffener
Auswahl wiedergegeben werden oder auch | einzelne von einer Tonwiedergabe begleitete Bildgruppen.
Insofern eignet sich die auf dem Gerät äbspielbare Platte vorzüglich als Informationsspeicher
und dieses als Auswahl- und Wiedergabegerät für gespeicherte Informationen. Das erfindungsgemäße Gerät
ist normalerweise einem üblichen Fernsehempfänger
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vorgeschaltet; es ist jedoch, auch in beschränkterem
Umfang eine Direktprojektion oder die Verbindung mit einem Kopiergerät möglieh.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden
näher beschrieben. Es zeigen
Fig, ί eine Draufsicht auf das erfindungsgemäße
Wiedergabegerät, dessen Inneres durch Ausbrüche aus seinem Deckel und seinem oberen
Gehäuseabschluß sichtbar gemacht ist,
2 einen Schnitt durch das gleiche Gerät in der Ebene II - II in !"ig. 1,
3 einen Schnitt durch das gleiche Gerät in der Ebene III - III in Pig. 1,
Pig. 4 den Ausschnitt einer Draufsicht auf eine für das erfindungsgemäße Gerät bestimmte
Informationsträgerplatte,
Fig. 5 einen vergrößerten Ausschnitt aus Pig. 4·
eingegangen am. 8t 9t
Das flach gebaute Gerät weist ein Gehäuse 1 mit aufklappbarem Deckel 2 auf, an dessen Innenseite
eine röhrenförmige Lichtquelle 3 in radialer Erstreckung über der den.Informationsträger bildenden
Platte 4 so angeordnet ists daß sie in ihrer
gesamten Länge den mit Informationsinhalt versehenen
Teil der Platte übergreift. Das Licht dieser Quelle wird in drei parallele zur Ebene der Platte
4 senkrechte Lichtstreifen aufgespalten. Zu diesem Zweck sind im Boden des sie umgebenden Gehäuses . *
parallele Schlitze 6, 7>
8 und neben der Lichtquelle zwei zur Ebene der Platte 4 im Winkel von
45 Grd. geneigte Spiegel angeordnet, wobei Schlitze
und Spiegel zur Achse der Lichtquelle 3 parallel und gleichlang wie diese sind. Unter den Schlitzen 6, 7,
8 sind mit ihnen sich deckende Schlitze 10., H3 12 im oberen GehäuseabSchluß 14 vorgesehen, über dem
oberen GehäuseabSchluß ist ein Plattenteller 15 drehbar
angeordnet, der unverwechselbare Mitnehmerstifte aufweist, die in entsprechende Löcher 16, 17, 18 der
auf ihn aufzulegenden Platte 4 (Fig.4) greifen und diese damit genau zentrieren und in ihrer Lage zum |
Abnehmerarm bestimmen. Der Plattenteller weist zudem ein Magentfutter auf, das mit einer Blecheinlage in
der Mitte der Platte 4 zusammenwirkt, wodurch diese gegen Verkippen gesichert auf dem Plattenteller
gehalten wird. Diese Maßnahme ist nötig, da der Plattenteller keinen großen Durchmesser haben darfa
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um die durchsichtige Informationsträgerfläche der Platte möglichst wenig zu beschneiden.
Die Platte H- hat einen Durchmesser einer üblichen
Langspielplatte. Sie weist eine Informationsträgerschicht
in Form eines belichteten und entwickelten fotographischen Filmes auf, in der eine 'Ion-, eine
Bild- und eine Steuerspur abgebildet sind und die im übrigen geschwärzt ist. Ton-, Bild- und Steuerspur
sind in einer um den Plattenmittelpunkt gelegten Spirale mit kontinuierlicher Steigung angeordnet,
die vom Plattenrand bis zu einer zentralen sich mit dem Plattenteller 15 deckenden runden Mittelfläche
verläuft. In dieser undurchsichtigen Mittelfläche ist die mit dem Magnetfutter des Plattentellers
zusammenwirkende Blechscheibe vorgesehen. Die Tonspur 20 ist eine übliche optische, kontinuierlich
verlaufende Tonspur, durch die das durch sie von dem Schlitz 6 nach dem Schlitz 10 durchfallende
Licht mit dem Ton moduliert wird. Dieser Tonspur ist eine Bildspur 21 zugeordnet. Sie ist eine fortlaufende
Reihe von Mikrodiapositiven, z.B. von Laufbildern, die sich mit ihren plattenrandseitigen
Ecken randlos aneinanderschließen und die sich in Richtung auf die Plattenmitte seitlich in geringem,
aber in der Wiedergabe vernachlässigbarem Maß überlappen und die mit ihrer plattenrandseitigen
Kante genau mit der Tonspur synchron sind. Die Fläche
2 ihrer Einzelbilder beträgt beispielsweise 357 nua
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eingegangen am.
und ihr Format ist dem üblicher Fernsehschirmeangepaßt. Zwischen Ton- und Bildspur ist eine
Steuerspur 22 in Form eines durchsichtigen durchgehenden schmalen mit der Tonspur parallelen
Streifens angeordnet. Die Informationsträgerschicht 19 ist von oben und unten durch volldurchsichtige
Versiegelungsschichten 23 und 24 aus Kunstharz ab- έ
gedeckt, die ihr einen weitgehenden Schutz gegen mechanische Beschädigungen bieten und Kratzer in
ihrer Oberfläche und anhaftende Staubteilchen aus dem Bereich der engbegrenzten Tiefenschärfe des
Objektivs des Bildabnehmers rücken.
Unterhalb des oberen Gehäuseabschlußes lH ist e~in auf
einem an den Feingewindeleitspindeln 25 und 26 geführter Abnehmerarm 27 vorgesehen» Sein unter den
Schlitzen 1O9 11," 12 angeordneter Abnehmerkopf 28
umfaßt den Tonabnehmer 31 für die Steuerimpulse, wobei in Bezug auf die Bewegungsrichtung (Pfeil in *
Fig. 3 und 4) der Spuren 20, 21, 22 der letztere
vorne liegt.
Die in am Gehäuseboden befestigten Lagerböcke 32 laufenden Leitspindeln 25» 26 werden über die
Kegelzahnradpaare 33» 3Ö und 35, 36 von der in
gleicher Weise gelagerten Hauptwelle 37 angetrieben, auf der eine Schnecke 38 befestigt ist, die in ein
Schneckenrad 39
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auf der Welle 40 des Plattentellers 15 eingreift, um die Plattenumdrehung zu bewirken. Der der beim
Abspielen der Platte zunehmenden Winkelgeschwindigkeit der Spuren der Platte angepasste Antrieb erfolgt
durch den Synchronmotor 41, der über die Holle 42 ein auf diese mit den durch Druck der 3?eder 43
mittels Laufrollen 44 angepresstes und über Hollen 44a umgelenktes Band 45 von der Spule 46 abwickelt,
das von der Spule 47 wieder aufgewickelt wird, deren Antrieb hier nicht dargestellt ist. Das fest auf der
Achse der Spule 46 angeordnete Stirnrad 48 greift in das mit dem Kegelrad 49 fest verbundene Stirnrad 50
ein. Das Kegelrad 49 steht mit dem mit dem Sude der Hauptwelle 37 fest verbundenen Kegelrad 51 im Eingriff,
durch die der Antrieb auf Hauptwelle, Gewindespindeln 25 iind 26 tmd die Achse 40 des Plattentellers
übertragen wird.
Durch. Ab zug des Bandes 45 von der Spule 46 nimmt mit
Verkleinerung des Radius ihres Bandvorrates deren Umlaufgeschwindigkeit entsprechend der Winkelg'esdrwindigkeit
der Platte zu, die für Aufrechterhalten einer kontinuiöSri^ilnvsSlrilif^olge erforderlich
ist ο Der Synchronmotor kann z.B. durch hier nicht
dargestellte Widerstandsregelung auf gewünschte oder vorgegebene Drehzahlen eingestellt werden. Durch einen
mit Drucktasten einschaltbaren Schnei !rücklauf kann da® Band 45 wieder von der Spule 47 auf die Antriebsspule
46 surückgespult werden«
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Es bleibt im Bereich der Erfindung, wenn die Regelung
der Antriebsgeschwindigkeit in anderer Weise erfolgt, jedoch ist die hier vorgeschlagene Anordnung
für die notwendige sehr genaue Regelung zweckmäßig.
Im Abnehmerkopf 28 sind die Ton-, Bild- und Steuerimpulsabnehmer nebeneinander tangential zu den Spuren |
auf der Platte, jedoch radial so versetzt, angeordnet, daß sie für das über sie vorbeigedrehte Bild unter der
ihnen jeweils zugeordneten Spur liegen. Die Tonabnahme erfolgt in an sich bekannter Weise. Das aus dem Spalt
6 austretende Licht fällt durch die Tonspur 20, den Spalt 11 und als durch eine entsprechende Abblendung
52 eng begrenzter, durch die Tonspur modulierter Lichtstrahl 53 durch die Vergrößerungsoptik 54- auf
einen Fotohalbleiter 55. Entsprechend der Licht int ensitätsschwankung ändert sich der Widerstand dieses
Halbleiters, wodurch die Tonmodulation über einen Verstärker im Lautsprecher erzeugt wird. Aus dem aus dem *■
Spalt 7 durch ein Diapositivbild der Bildspur 21 in den Spalt 12 eintretenden Lichtstreifen wird durch
eine der Bildgröße entsprechende Abblendung 56 vor dem Bildabnehmer 30 ein der Bildgröße entsprechender
Strahlengang 57 ausgeblendet. Dieser tritt durch eine Vergrößerungsoptik 58 und ein rotierendes achtseitiges
Prisma 59» das die Bildwanderung ausgleicht, nach Umlenkung durch einen Spiegel 60 in das axial verschieb-
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bare Objektiv 61 ein, das das vom Strahlengang 57 ausgeleuchtete durchwandernde Diapositiv über
eine Kondensorlinse 62 in der Bildebene 63 einer Fernsehkamera 75 ,J^e,^ stationär abbildet. Die
Kondensorlinse 62 ist mit dem Objektiv 61 fest verbunden und mit diesem zusammen axial verschiebbar;
die Veränderung der Länge des Strahlenganges erfolgt demgemäß in dessen parallel gerichteten
Seil. Das Prisma 58 wird synchron mit der Bildbewegung
gedreht, das heißt, das Jeweils einem durchwandernden Diapositivbild während seines Durchgangs
über der Abblendung 56 eine vorbeigedrehte Seite
des Prismas zugekehrt ist. Der Antrieb des Prismas erfolgt in nicht dargestellter Weise über die Leitspindel
26.
Der Abstand zwischen der Bildebene der Platte 4 und dem Objektiv 61 wird durch dessen axiales Verschieben
entsprechend den Vertikalbewegungen der Platte durch eine automatische Steuerung gleich gehalten. Das aus
dem Spalt 8 austretende Licht fällt durch die Steuerspur 21 der Platte 4 und den Spalt 12, unter dem aus
ihm ein Strahlengang 65 durch die Abblendung 64 ausgeblendet wird, der in seinem Querschnitt einem
kurzen Seilabschnitt der dem gleichzeitig abgebildeten
Diapositivbild zugeordneten Steuerspur 22 entspricht und der in einer gegenüber der Richtung der
Steuerspur um 45 Grd. versetzten Zylinderlinse 66 aufgespreizt
wird. Bei richtigem Abstand der Platte fällt
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das auf diese Weise erzeugte Bild des Steuer spur abschnittes genau zwischen zwei Fotohalbleiter 67 und
68, die unterhalb der Zylinderlinse angeordnet sind. Ändert sich der Abstand zwischen Platte und Objektiv
und damit zwischen ihr und der Zylinderlinse 65 in
positiver oder negativer Richtung, so verdreht diese das Bild des Steuerspurabschnittes so, daß entweder
der eine oder der andere Fotohalbleiter 67 oder 68 mehr oder weniger überstrahlt wird. Durch diese Steuerimpulse
hervorgerufene Widerstandsänderung des Halbleiters 67 wird das Magnetfeld der Solenoidspule 69 j von
der Änderung des Halbleiters 68 das der Solenoidspule 70 so beeinflußt, das der Tubus des von diesen Spulen
umgebenen Objektivs 61 axial nach links oder rechts (Fig. 3) verschoben wird. Der Grad der Verschiebung
ist so eingestellt, daß durch sie die Entfernung zwischen der Bildebene der Platte 4- und dem Objektiv
61 immer gleich bleibt. Diese elektronische Steuerung wirkt nahezu trägheitslos. Die durch die an sich geringe
Massenträgheit des Objektivs 61 sich ergebende Verzögerung der Hachsteuerung des Objektivs wird durch
das beschriebene Vorlaufen des Abnehmers 31 für die Steuerimpulse vor dem Bildabnehmer 30 ausgeglichen,
Sie ist nicht nur für die Bildschärfe sondern auch für eine einwandfreie Tonwiedergabe von Bedeutung,
da diese ebenfalls durch die Plattenschwankungen gestört würde.
208345/0645
Durch. Anordnen von Farbfilterspiegeln 71172,73
74-, durch, die der Strahlengang hinter der Kondensorlinse
62 in drei Fariaauszüge aufgestapelt wird, denen
Jeweils eine Röhre einer Dreiröhrenfarbkamera zugeordnet ist, kann mit dem Gerät eine farbige
Bildreproduktion durchgeführt werden.
Der Synchronmotor 4-1 kann stufenlos von einem bis
zu 50 Bilder je Sekunde' geregelt werden, so daß Zeitlupen-
wie Bildraffeffekte möglich sind. Es ist jedoch -auch, eine Einzelschaltung der Diapositivbilder
der Bildspur 21 wie bei einem Projektor möglich.· Ebenso können bestimmte Bilder durch entsprechende Programmierung
gewählt und in Sehnellgangschaltung des Motors eingestellt werden. Die Platte 4 eignet sich
dann als Informations Speicher iron ganz erheblicher
Kapazität und rascher- und leichter Zugänglichkeit der Einzelinformationen0 Diese können Einzelbilder
ohne oder Bildfolgen mit Toninformation sein. Doch auch bei Einzelbildprojektion ist die vorbeschriebene
automatische Steuerung der Scharfeinstellung nötwendig«
Claims (2)
1.) Audiovisuelles Wiedergabegerät für durchleuchtbare Bildaufzeichnungen und Tonaufzeichnungen, die auf
einer stetig mit einer der gleichmäßigen Abspielfolge entsprechenden Geschwindigkeitsänderung umlaufenden
Platte streifenförmig in einer Spirale um den Plattenmittelpunkt angeordnet sind, mit einem
radial zur Spirale auf Gewinde spindeln synchron zur Bewegung der Platte geführten Abnehmerarm für einen
Bildabnehmer, der auf der der Lichtquelle gegenüberliegenden Seite der Platte angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet« daß der sowohl für die BiIdwie
für die Tonabnahme vorgesehene Abnehmerkopf (28) des Abnehmerarmes (2?) einen Abnehmer (31) zur Umwandlung
der von einer parallel und unmittelbar neben der Bildspur (21) und der Tonspur (20) in der
Platte (4·) verlaufenden Steuerspur (22) ausgehenden optischen Steuersignale in elektrische Impulse aufweist
und daß ferner das Objektiv (61) für die Bildwiedergabe durch von diesen Impulsen beeinflußbaren
Magnetfeldern axial verschiebbar ist, um den Abstand zwischen der Bildebene der Platte (4) und dem Objektiv
(61) gegenüber der Plattenbewegungen in Richtung der optischen Achse gleich lang zu halten.
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eingegangen am...
I 8. 9. ?l
2. Wiedergabegerät nach Anspruch I1 das folgende Merkmale
aufweist:
a) eine in seinem Deckel (2.) fest angeordnete stabförmige,
den Radius der Platte (4.) übergreifende, drei zur Plattenebene senkrechte parallele Lichtstreifen
aussendende Lichtquelle (3)a
b). eine unter dieser Lichtquelle (3) drehbar angeordnete,
die Bildspur (21), die Tonspur (20) und die Steuerspur (2.2) aufweisende Platte (4.)»
c) einen unter der Platte (4) an dem Abnehmerarm (27)
geführten Abnehmerkopf (2.8.) 9 der in Richtung der Plattenbewegung hintereinander und unter den ihnen
zugeordneten Aufzeichnungspuren (20, 21, 22.) der Platte. (4) einen Abnehmer (31) für die Steuersignale
der Steuerspur (22), einen Bildabnehmer (30) und einen Tonabnehmer (29) aufweist, um gleichzeitig
ein Bild der Bildspur (21). und den diesem zuggeordneten Abschnitt der Tonspur (2.0) und der
Steuerspur (22). abzunehmens
d) in der Oberfläche des Abnehmerkopfes (28) eine Abblendung
(6.4) für die Steuerspur (2.2.)., die einen kurzen Abschnitt der einen kontinuierlichen durchsichtigen
Streifen konstanter Breite darstellenden Steuerspur (2.2) herausblendet, ferner unter dieser
Abblendung (64) eine zu der Richtung der Steuerspur um 45 Grd. versetzte Zylinderlinse (66), um
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"" Zs ~~
den her ausgeblendeten Abschnitt der Steuerspur (22) in einer Ebene abzubilden, in der zwei Fotodedektoren
(67»68) so angeordnet sind, daß einer von ihnen von dem sich verdrehenden Bild bei Entfernen
der Platte (4) von der Zylinderlinse (66) und der andere bei Annäherung der Platte an diese
zunehmend bestrahlt wird.
e) zwei von den Fotodedektoren (67,68) gesteuerte, um das Objektiv (61) für die Bildwiedergabe angeordnete
Solenoidspulen (69,70)» von deren Magnetfeldern
das Objektiv (61) axial in entgegengesetzte Eichtungen entsprechend den Bewegungen der
Platte (4·) in Eichtung der optischen Achse verschiebbar ist.
f) ein mit dem Objektiv (61) verbundener, mit diesem axial verschiebbarer Kondensor (62) zum Parallelrichten
des vom Objektiv (61) aufgespreizten Strählenganges
(57)·
Wiedergabegerät nach Anspruch 1,2,3, dadurch gekennzeichnet, daß ein drehbares, im Strahlengang
des Bildabnehmers (30) angeordnetes Prisma (59) mit geradzahligen Seitenflächen zum Ausgleich
der Bildwanderung angeordnet ist.
2Q9845/05A?
Wiedergabegerät nach Anspruch 1,2,3 »4-»
dadurch gekennzeichnet,· daß im aus dem Bildabnehmer (30) austretenden, parallel gerichteten Strahlengang
(57) eine Fernsehkamera für Schwarz-Weiß-Wiedergabe
oder eine Dreiröhrenfarbkamera (75) für
vor ihnen durch Farbfilterspiegel (71,72,73,74) aufgespaltene Farbauszüge angeordnet ist, in deren
Bildebene (63) das vom Objektiv (30) erzeugte Bild abbildbar ist.
Wiedergabegerät nach Anspruch 1,2,3,4,5, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Antriebsachse
eine Spule (46) mit einem auf sie aufgewickelten Band (45) vorgesehen ist, das von einem mit gleichmäßiger
Drehgeschwindigkeit umlaufenden Antriebsmotor (41) für den Plattenteller (15) und die Gewindespindeln
(25,26) abwickelbar ist.
ff. Wiedergabegerät nach Anspruch 1,2,3*4,5,6,
dadurch gekennzeichnet, daß für den Plattenteller (15) und dem Abnehmer arm (27) ein gemeinsamer Antrieb
(4) vorgesehen ist, dessen Drehgeschwindigkeit entsprechend der gleichmäßigen Abspielfolge
der Spuren (20,21,22) der Platte (4) geregelt ist.
Platte für Wiedergabegerät nach Anspruch 1,2,3,4,5,6,7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tonspur (20) eine
optische Tonspur ist.
2G3845/0542
Platte für Wiedergabegerät nach Anspruch 1,2,3,4,5,6,7,8,
dadurch gekennzeichnet t daß die Steuerspur (22)
eine optische Steuerspur ist.
Platte nach Anspruch 1,2,3,4,5,6,7,8,9, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits ihrer Informationsträgerschicht
(19) eine Versiegelungsschicht
(23,24) aus einem vollständig durchsichtigen Werk- * stoff angeordnet ist.
2098A5/0542
Lee rseite
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Owner name: BTS-SYSTEMENTWICKLUNGS GMBH, 1000 BERLIN, DE |
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