[go: up one dir, main page]

DE2121266C - Vorrichtung zur Behandlung verkrümmter Glieder zwecks Beseitigung von Gelenksteife - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung verkrümmter Glieder zwecks Beseitigung von Gelenksteife

Info

Publication number
DE2121266C
DE2121266C DE19712121266 DE2121266A DE2121266C DE 2121266 C DE2121266 C DE 2121266C DE 19712121266 DE19712121266 DE 19712121266 DE 2121266 A DE2121266 A DE 2121266A DE 2121266 C DE2121266 C DE 2121266C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
limb
rigid
joint
bracket
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712121266
Other languages
English (en)
Other versions
DE2121266A1 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Heyberger, Andre, Dr.med.dent., Mülhausen, Oberelsaß (Frankreich)
Filing date
Publication date
Application filed by Heyberger, Andre, Dr.med.dent., Mülhausen, Oberelsaß (Frankreich) filed Critical Heyberger, Andre, Dr.med.dent., Mülhausen, Oberelsaß (Frankreich)
Priority to DE19712121266 priority Critical patent/DE2121266C/de
Priority to FR7215984A priority patent/FR2136832A5/fr
Publication of DE2121266A1 publication Critical patent/DE2121266A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2121266C publication Critical patent/DE2121266C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

ein Scharnier (/) r.iit der A iflage (b) verbunden Patentschrift 919 428) liegt das Glied in einer ortsfest
ist. einstellbar vorgesehenen Rinne, und sein überstehendes
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 35 freies Ende ist /on einer Manschette umhüllt, an der kennzeichnet, daß der Bügel (r) als Träger für einen ein nachstellbarer Seilzug angreift. Derartige Vorrichbeweglichen Druckstempel (g) ausgebildet ist. tungen sind wiederum verhältnismäßig sperrig und
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 aufwendig und lassen sich zudem nicht zum Strecken bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (c) verwenden.
oder der Druckstevnpel (;j an der Kontaktstelle 30 Bekannt ist es ferner, bei fest eingespannter Hand
mit dem zu behandelnden Glied mit einem nach- einen steifen Finger durch eine Klemme mit einem
giebigen Futter (i) belegt 11 . gewichtsbelasteten Schwinghebel zu verbinden, das
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 beim Hin- und Herschwingen den Finger gewaltsam bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakt- abwechselnd beugt und streckt (brit'sche Patentstelle des Bügels (c) oder des Druckstempels (g) 35 schrift 111 563). Dabei ist das Gelenk völlig ungemit dem zu behandelnden Glied (α) mit einer ge- schützt, und das zu behandelnde Glied muß frei eigneten Paste oder Streichmasse belegt ist. tragend die Klemme mit den. Schwinghebel halten.
Dort werden nicht kontrollierbare Zwangskräfte ausgeübt, die Schmerzen und wilere Funktionsstörungen
40 verursachen können.
Schließlich ist bekannt, an zwei seitlich des zu behandelnden Gliedes angebrachten starren Schienen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behänd- endseitig zwei Auflage- bzw. Lagerbacken und in der lung verkrümmter Glieder zwecks Beseitigung von Mit'e eine oder mehrere Spannbacken anzubringen, Gelenksteife durch Strecken entlang wenigstens einer 45 die das Glied im Gelenkbereich übergreifen und durch starren Schiene mit Auflagern für die Enden des Schnallen verspannt werden können (deutsche Pacent-Gliedes und mit einem das Glied im Gelenkbe'eich schrift 919 428). Auf diese. Weise wird zwar ein beüberspannenden nachstellbaren Backen. grenzter seitlicher Schutz des Gliedes erzielt, aber der
Infolge von Unfällen bei Verstauchungen, Knochen- empfindlichste Teil, das Gelenk, liegt weitgehend frei, brüchen und auch chirurgischen Eingriffen kommt es 5<- Auch kann man einen der beiden Lagerbacken in veröfter vor, daß längere Unbeweglichkeit der befallenen schiedenen Stellungen an der Schiene festlegen, aber Organe eine gewisse Gelenksteife nach sich zieht, die beim Streckvorgang und bei jeder leichten Relativnicht immer nach beendetem Heilungsvorgang zum bewegung reibt das Glied auf seinem Auflager, was Verschwinden gebracht werden kann. oftmals zu Hautschürfungen führt.
In solchen Fällen wird Massage der betroffenen 55 Die Erfindung geht aus von der letztgeschilderten Glieder vorgenommen. Allerdings ist festgestellt wor- Ausführung. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, Streckden, daß selbst bei zufriedenstellendem Heilungs- vorrichtungen dieser Art so zu gestalten, daß das zu Vorgang die Behandlung durch Massage bei manchen behandelnde Glied möglichst weitgehend gegen EinPatienten mit Schwierigkeiten verbunden ist. Dies ist wirkung äußerer Kräfte und schädigende Einwirkunzum Teil auf affektive Erscheinungen zurückzuführen, 60 gen der Vorrichtung selbst geschützt wird, ohne daß die sich durch Hemmungen und Störungen des nor- der Gebrauch des Gliedes wesentlich behindert wird, malen Vorstellungsverlaufes beim Patienten äußern Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß
und auch Angstzustiinde wegen befürchteter Schmer- die Schiene als unmittelbare Gleitauflage für das zen bei dieser Behandlungsart bewirken und oft zu zwanglose Verschieben des freien Endes des zu behanstarken Verkrampfungen führen. 05 delnden Gliedes ausgebildet und trägt einen das Glied
Es sind bereits verschiedenartige Streck- und Beuge- im Backenbereich abschirmenden starren Druckbiigel. vorrichtungen für versteifte Gelenke von Gliedmaßen Hier ist zunächst das Glied nach unten hin vollbekannt. Meist sinü dabei zwei Hi'.bel durch ein im ständig und zur Seite hin in begrenztem MaDe durch
die Auflage abgeschirmt. Zudem wird das Gelenk bildetem Bügel und in diesem beweglichem Druckdurch den starr an der Auflage gehaltenen Druckbügel 8^P": . wird der verkrampfte Finger α rings umschlossen. Beim Nachstellen ergibt sich zwar beispielsweise dic Auf,ageÄ aufgelegt,
auch am Druckbügel bzw. am rückseitigen Auflager (F ig. 1) gemaB r^ dmch ^ Spindel d auf das eine begrenzte Einstellbewegung. Die Bewegungs- 5 *0*'d" !j^^ubt werden kann. Das Gestänge e komponente in Längsrichtung der Auflage .st dort ^"^"S ßr die Spindel Λ Anstatt be-derjedoch so klein, daß sie zunächst vernachlässigt werden dient al* ™hrung iu ν ^ ^ Bugds em
kann. An der Stelle aber, an welcher sich die größte seitiger ISp"dd"™ (F . 3). Bewegungskomponente einstellt, nämlich am freien ^^'a*' des Bügels c wirkt sich die ent-Güedende, kann das Glied frei und ohne Überwin- io Durch den^ g Komponente Q im Fingerdung bemerkenswerter Widerstandskräfte auf seiner Jg^^JfX Beziehung Auflage gleiten. Entzündungen an dieser Stelle und glied aus, wooe. andere Beeinträchtigungen des zu behandelnden p
Gliedes sind dabei ausgeschlossen. Zudem kann die q _
sanft aufgebrachte Streckkraft derart gesteigert wer- 15 cos φ
den daß auch in hartnäckigsten Fällen das Glied
sicher und schmerzlos ausgerichtet werden kann Krümmung des Gliedes α unter der
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der ffVjSV verflacht, ν ι sich durch das An-Druckbügel durch wenigstens eine seitlich angeordnete Uru5KK™. „ winkeis φ auto·, nimmt die Winkel-Spindel gegenüber der Auflage versi ;llbar Vorzugs- »° wachsen des Wi Ψ ^ bei vollständiger weise ist er einerseits durch eine Spindel und anderer- f"nkt'on cos? φ = 90°, wird cos 90° = 0 und seits durch ein Scharnier mit der Auflage verbunden. Strec*un» ™ .£h sogar unendlich groß. Stets bleibt dabei die starre Umhüllung des Gelenkes Q = P/0 ™ore™ ^ndes Einstellen des Bugeis erhalten, da der bewegliche Anschluß an der Auflage ^ /J^g ^1 allmählich das Glied das wiederum durch starre Bauelemente erfolgt. '5 «han* K" Silagen gleitet. Durch entsprechen-Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ^n längs der Au^J des Bügels und ist der Bügel als Träger für einen beweglichen Druck- te^ Nachlesen n wjrd dn w,ed hohes stempel ausgebildet, kann also m.t der Auflage völlig Jrnnahges »Pf GUedes bewirkt und damit starr verbunden bzw. einstückig ausgeführt se.n. ^ ' GeTenkTßkeit desselben gefördert.
Der Bügel oder der Druckstempel w.rd zweck- 30 dl 0^SJnA111 „ach F i g. 4 ist der an mäßigerweise an der Kontaktstelle mit dem zu behan- . In der Au «β u mit dnem Druck-
delnden Glied mit einem nachgiebigen Futter belegt der Schrene tes^g J^ ^ Stellschraube H Dieses Futter mildert nicht nur die unmittelbar auf stempel ^gejia Stempelg kann mit einem
das Glied wirkenden Druckkräfte, sondern ermöglicht od d^bj!en Futter / ausgekleidet sein, das sich dem auch eine begrenzte Längsbewegung zum Ausgleich 35 "^^^„"„1 anpaßt. Anstatt des Futters kann des Streckvorganges. An dieser Stelle wild das.Glied Gdenk^cken gen ^ ^ Streichmasse gewahh noch messer geschont, wenn seine Kontaktstelle mit aucn eine gccig
dem Bügel oder Druckstempel mit einer geeigneten we™^etati.undes Druckstempels kann auch durch Paste oder Streichmasse belegt ist . ^n^n Hebel mit Exzenterübertragung erreicht werden.
Die Zeichnung veranschaulicht einige beispielsweise 4° einen ™°elJ^1 ,äßt SlCh dic Behandlung auch so Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Es in ιgewisse η ^^ abwechselnd von außen
zeigt f _. ier in den Bügel eingeführt und zurückgezogen wird,
τ-._ 1 »:„„„ ,»,iriinnftm Fintier. ner n> uc" UU6". β . „i„,n„ untcru/nrfen
igt f _. ier in den Bügel eingeführt und zurückgezog ,
FP ί ßg \ S;trÄÄ einer ersten wodurch es wiederholt einer Streckung unterworfen
äß Sk 45 wird ih
r1 1 g. z aiescn 111 n,iuinuU6 ,..„
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Streckvor- 45 wird.
richtung mit seitlicher Einstellbarkeit, Die beschriebene Vorrichtung beschränkt sich nicht
F i g. 3 eine schematische Queransicht einer weite- lediglich auf die Behandlung von Fingergelenken, sonren \usführungsfonn der Erfindung mit einem Druck- dem läßt sich sinngemäß auch allgemein auf irgendbügel, der einseitig einstellbar ist und an der gegenüber- welche anderen Gelenke bei entsprechender Formliegenden Seite ein Scharnier aufweist, je gebung der Schiene und des Bügels anwenden.
~ " ' " -'--■-- η „,.:„i,T „,·„„ ,»,ρ;. Auch als Streckverband ist die Vorrichtung unter
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Bereich des Gliedgelenkes vorgesehenes Gelenk verPatentansprüche: bundcn. Die beiden Hebel werden durch eine Feder im Sinne Beugen oder Strecken vorgespannt, so daß
1. Vorrichtung zur Behandlung verkrümmter das Glied stets in bestimmter Weise vorbelastetjst. Die Glieder zwecks Beseitigung von Gelenksteife 5 Vorlast ist dabei meist fest vorgegeben und läßt sich durch Strecken entlang wenigstens einer starren den jeweiligen Anforderungen nicht ohne weiteres an-Schiene mit Auflagern für die Enden des Gliedes passen. Bei einer bekannten Ausführung (französische und mit einem das Glied im Gelenkbereich über- Patentschrift 1529 910) werden die Hebe! durch spannenden nachstellbaren Backen, dadurch Federfcähte gebildet, die im Geienkbereich so gegekennzeichnet, daß die Schiene (b) als io wickel* «ind, daß sich ungefähr die gewünschte Federunmittelbare Gleitauflage für das zwanglose Ver- span lung ergibt. Diü Spannung kann dort praktisch schieben des freien Endes des zu behandelnden nicht geändert werden, und das Glied ist weitgehend Gliedes (α) ausgebildet ist und einen das Glied im ungeschützt.
Backenbereich abschirmenden starren Druckbügel Bei einer anderen bekannten Ausführungsform
trägt. i5 dieser Art (deutsche Patentschrift 295 632) sind
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- starre Gelenkschienen vorgesehen, die durch ein kennzeichnet, daß der Druckbügel (r) durch wenig- Stützgestänge mit Schnur und Zugfeder verbunden stens ein-, seitlich angeordnete Spindel (J) gegen- sind. Dabei ergeben zwar die starren Hebelteile einen über der Auflage (fe) verstellbar ist. begrenzten Schutz für das zu behandelnde Glied, aber
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, ao die Vorrichtung ist derart sperrig, dr R 'ie den Patienten dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (c) einer- außerordentlich behindert.
seits durch eine Spindel (d) und andererseits durch Bei einer anderen bekannten Vorrichtung (deutsche
DE19712121266 1971-04-30 1971-04-30 Vorrichtung zur Behandlung verkrümmter Glieder zwecks Beseitigung von Gelenksteife Expired DE2121266C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712121266 DE2121266C (de) 1971-04-30 Vorrichtung zur Behandlung verkrümmter Glieder zwecks Beseitigung von Gelenksteife
FR7215984A FR2136832A5 (de) 1971-04-30 1972-04-26

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712121266 DE2121266C (de) 1971-04-30 Vorrichtung zur Behandlung verkrümmter Glieder zwecks Beseitigung von Gelenksteife

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2121266A1 DE2121266A1 (de) 1972-08-17
DE2121266C true DE2121266C (de) 1973-03-15

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2519614C3 (de) Strecktisch
DE2705978C2 (de) Knieorthese
EP3171829B1 (de) Vorrichtung zur linderung der beschwerden einer daumensattelgelenkserkrankung aus dem degenerativen, entzündlichen und rheumatischen formenkreis.
EP3547969A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur muskelkraftunterstützung
DE1766597A1 (de) Kombinierte Schien- und Streckvorrichtung
CH714730A1 (de) Massagevorrichtung.
DE2121266C (de) Vorrichtung zur Behandlung verkrümmter Glieder zwecks Beseitigung von Gelenksteife
DE296618C (de)
DE3210838A1 (de) Orthesenteil
DE1764328U (de) Aderpresse bzw. tourniquet.
EP3421016B1 (de) Dynamische handorthese
DE2744445C3 (de) Gerät zur Behandlung von Fußfehlformen
DE4293122C2 (de) Vorrichtung zum Behandeln von Rückgratsbeschwerden eines Tieres, insbesondere eines Pferdes
DE2121266B (de) Vorrichtung zur Behandlung verkrumm ter Glieder zwecks Beseitigung von Gelenk steife
DE295632C (de)
BE1027919B1 (de) Rehabilitationstrainingsvorrichtung für die linke und rechte Hand
EP3871640A1 (de) Orthese für das daumensattelgelenk
DE2554496C3 (de) Orthese
BE1027920B1 (de) Handrehabilitations-Trainingsvorrichtung
DE3222774A1 (de) Trimmgeraet
DE152908C (de)
DE2606729C3 (de) Gerät zur therapeutischen Behandlung
DE925372C (de) Extensionsgeraet zum Einrichten von Knochenbruechen
DE296619C (de)
DE871943C (de) Vorrichtung zur Verhuetung staendigen Daumenlutschens bei Kindern