DE2121035C3 - Aufbodengerät für Unterflurinstallationen - Google Patents
Aufbodengerät für UnterflurinstallationenInfo
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- 238000009434 installation Methods 0.000 title claims description 6
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B1/00—Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
- H02B1/26—Casings; Parts thereof or accessories therefor
- H02B1/50—Pedestal- or pad-mounted casings; Parts thereof or accessories therefor
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- H02B1/26—Casings; Parts thereof or accessories therefor
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Landscapes
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- Installation Of Indoor Wiring (AREA)
Description
35
Die Erfindung betrifft ein Aufboden^erät für die Anordnung
von Schwach- und/oder Starkstrominstaüationsgerätcn
bei Unterflurinstallationen, im wesentlichen bestehend aus einem plattenähnlichen, auf eine
Fußbodendose aufgesetzten Fuß, der mit Flanschleisten an Flanschleisten eines einstückigen Gehäuses befestigt
ist und aus in oder an das Gehäuse ein- oder ansetzbaren Seilenwanden.
Aufbodengeräte dieser Art sind bekannt (DT-Gbm 19 63 487). Bei den bekannten Bauarten wird der plattenähnliche
Fuß an der Stelle festgeschraubt, an der unter Flur verlegte elektrische Installationskabel beispielsweise
durch Schächte zugänglich sind. Dabei wird das Gehäuse des Aufbodengerätes an dem Fuß durch
Schrauben festgehalten, die Seitenwände werden anschließend mit dem Gehäuse verschraubt. Aufbodengeräte
dieser Bauart weisen daher zwar den Vorteil auf, daß das Innere des Gehäuses bei Abnahme der Seitenw-'ände
gut zugänglich wird. Ein Nachteil ist jedoch darin zu sehen, daß der Aufwand für das Einsetzen der
Seitenwände und für das Verbinden des Fußes mit dem Gehäuse verhältnismäßig groß ist.
Es sind auch andere Bauarten von Aufbodengeräten für den Anschluß an Unterflurinstallationen bekanntgeworden
(DT-OS 19 23 760), bei denen das Gerät aus zwei Halbschalen zusammengesetzt ist. Der Aufbau aus
Halbschalen weist dabei grundsätzlich den Nachteil auf, daß der Innenraum schlecht zugänglich ist, wenn nicht
das ganze Gerät demontiert wird. Dazu kommt, daß auch bei den bekannten Bauarten die Verbindung der
Halbschalen durch Schrauben erfolgt. Das ist auch bei anderen bekannten Abzweigekästen aus Kunststoff der
Fall (DT-Gbm 70 13 932). die aus mehreren Teilen zusammengesetzt
sind. Dort ist zwar vorgesehen, die Eckteile jeweils in Nuten der Seitenteile einzuschieben
und über eine Rastverbindung zu arretieren, doch ist der Bauaufwand für solche Geräte wesentlich größer
als für Aufbodengeräte der eingangs genannten Art, denn hier wird der Abzweigkasten aus vielen Teilen
zusammengesetzt, und es ist darüber hinaus nach wie vor notwendig, Deckel und Unterteil mit Schrauben zu
befestigen.
Ausgehend von Aufbodengeräten, wie sie eingangs
genannt worden sind, besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Möglichkeit zu schaffen
bei solchen Aufbodengeräten den Zusammenbau möglichst völlig ohne Werkzeuge zu erreichen.
Die Erfindung besteht darin, daß an den Seitenwänden Zylinderstifte angeordnet sind, die durch Bohrungen
an den Gehäuseflanschleisten durchgeführt sind und in Bohrungen an den FuOflanschleistcn zur gleichzeitigen
Verbindung von Seitenwänden. Gehäuse und Fuß klemmend eingreifen. Durch diese Ausgestaltung
kann durch einfaches Eindrücken der Seitenwände das ganze Gehäuse des Aufbodengerätes zusammengefügt
werden, ohne daß Schraubvorgänge notwendig sind. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung, die möglich
is;, weil hinsichtlich der sicheren Abdeckung der im Inneren liegenden Installationsieilc keine Bedenken bestehen
können, weil das Gehäuse selbst als ein einteiliger und an drei Seiten geschlossener Körper ausgebildet
ist, wird es in vorteilhafter Weise möglich, alle drei Gehäuseteile in sehr einfacher Weise durch einen einzigen
Vorgang miteinander zu arretieren und zu verbinden. Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus,
daß die bisher nur als Abdeckblende bekannte Seitenwand auch noch die Funktion der Verbindung von FuB
und Gehäuseteil übernehmen kann, wenn die Seitenwände
in der vorher erwähnten Art ausgestaltet sind.
Durch die Erfindung wird somit der Aufwand für das zu verwendende Material verringert, und es ergeben
sich entscheidende Montagevereinfachungen.
In jedem Zylinderstift kann vorteilhaft eine Bohrung
vorgesehen sein, die vom freien Ende des Zylinderstiftes ausgeht, weil dadurch die Elastizität und die Arretierwirkung
der Zylinderstifte vorbessert wird, die eine klipsähnliche Wirkung unter Ausübung eines Schnappeffektes
ausüben können. Die Zylinderstufte können mit den Seitenwänden aus einem Stück bestehen und
jeweils an zwei gegenüberliegenden Seiten vom freien Ende her keilähnlich abgeflacht sein, weil durch diese
Ausbildung das Einschieben der Zylinderstifte leichter erfolgen kann. Schließlich können sich bei jedem Zylinderstift
die Abflachungen etwa über die gesamte Länge und die Bohrung etwa über die halbe Länge erstrecken,
denn es hat sich gezeigt, daß durch diese Ausbildung der beste Effekt erreicht wird.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel an Hand eines Aufbodengerätes
dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Aufbodengerät in größerem Maßstab,
F i g. 2 eine Verbindungsstelle der Teile dieses Aufbodengerätes,
F i g. 3 eine Ansicht auf den Zylinderstift gemäß der Pfeilrichtung III aus F i g. 2 und
F i g. 4 eine Ansicht auf den Zylinderstift gemäß der Pfeilrichtung IV aus F i g. 2.
Das Aufbodengerät nach F i g. I besteht im wesentlichen aus einem plattenähnlichen Fuß 1, aus einem Ge-
häuse 2 und aus zwei Seitenwänden 3. Der Fuß 1 wird
mittels Schrauben 4 befestigt. Das Gehäuse 2, das nach zwei Seiten Öffnungen 5 aufweist, greilt mit einem angesetzten
Rand 6 rings über den F:3 1. Die Seitenwände
3, die gegebenenfalls mit Öffnungen 7 versehen sind, schließen die Öffnungen 5 im Gehäuse 2 ab und sind
gegen im Gehäuse 2 angeordnete Leisten 8 angesetzt.
Um eine gegenseitige Verriegelung zwischen dem Fuß 1, dem Gehäuse 2 und d;n Seitenwänden 3 mit
ganz einfachen Mitteln und ohne Verwendung von Werkzeugen zu erzielen, sind unten an den Seitenwänden,
vorzugsweise aus einem Stück mit diesen bestehend, Zylinderstifte 9 vorgesehen, die klemmend durch
Bohrungen 10 in den Leisten 8 am Gehäuse 2 und gleichzeitig durch Bohrungen 11 im am Fuß 1 vorgesehenen
Leisten 12 eingreifen.
Die Zylinderstifte 9 greifen klipsähr.'ich unter Ausübung
eines Schnappeffektes in die Bohrungen !0 und die Bohrungen 11 ein, weil sie. wie insbesondere aus
den Γ i g. 2 bis 4 hervorgeht, jeweils an zwei gegenüberliegenden
Seiten mit keilähnlichen Abflachungen 13 und mit zentralen Bohrungen 14 versehen sind. Die
Abflachungen 13 erstrecken ?ich etwa über die gesamte Länge der Zylinderstifte 9, während sich die Bohrungen
14, die von den freien Enden der Zylinderstifte ausgehen, nur etwa bis zur halben Länge erstrecken.
Wenn, wie bevorzugt, die Seitenwände 3 aus Kunststoff
bestehen, können die Zylinderstifte 9 angespritzt sein.
ίο Eine klemmende Verriegelung aller Teile wird durch
einfaches Andrücken der Seitenwände 3 unter gleichzeitigem Einschieben der Zylinderstifte 9 in die Bohrungen
10, 11 erzielt. Ein Lösen dieser Verriegelung ist in glei-.-her Weise einfach durch Abziehen der Seitenwände
3 möglich.
Patentschutz wird nur begehrt
jeweils für die Gesamtheit der Merkmale
eines jeden Anspruchs, also
einschließlich seiner Rüekbe/iehung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Aufbodengerät für die Anordnung von Schwach- und/oder Starkstrominstallationsgeräten
bei Unterflurinstallationen, im wesentlichen bestehend
aus einem plattenähnlichen, auf eine Fußbodendose aufgesetzten Fuß, der mit Flanschleister! an
Flanschleisten eines einstückigen Gehäuses befestigt ist, und aus in oder an das Gehäuse ein- oder
ansetzbaren Seitenwänden, dadurch^ gekennzeichnet,
daß an den Seitenwänden (3) Zylinderstifte (9) angeordnet sind, die durch Bohrungen.
(10) an den Gehäuseflanschleisten (8) durchgeführt sind und in Bohrungen (11) an den Fußflanschleisten
(12) zur gleichzeitigen Verbindung von Seitenwänden, Gehäuse und Fuß klemmend eingreifen.
2. Gerät nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Zylinderstift (9) eine Bohrung (14)
vorgesehen ist. die vom freien Ende des Zylinderstiftes
ausgeht.
3. Geräi nach den Ansprüchen 1 oder 2, daduich
gekennzeichnet, daß die Zylinderstifte (9) mit den Seitenwänden (3) aus einem Stück bestehen und jeweils
an zwei gegenüberliegenden Seiten vom freien Ende her keilähnlich abgeflacht sind.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich bei jedem Zylinderstift
(9) die Abflachungen (13) etwa über die gesamte Länge und die Bohrung (14) etwa über die halbe
Länge erstrecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712121035 DE2121035C3 (de) | 1971-04-29 | 1971-04-29 | Aufbodengerät für Unterflurinstallationen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712121035 DE2121035C3 (de) | 1971-04-29 | 1971-04-29 | Aufbodengerät für Unterflurinstallationen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2121035A1 DE2121035A1 (de) | 1972-11-02 |
| DE2121035B2 DE2121035B2 (de) | 1975-05-07 |
| DE2121035C3 true DE2121035C3 (de) | 1975-12-18 |
Family
ID=5806306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712121035 Expired DE2121035C3 (de) | 1971-04-29 | 1971-04-29 | Aufbodengerät für Unterflurinstallationen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2121035C3 (de) |
-
1971
- 1971-04-29 DE DE19712121035 patent/DE2121035C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2121035B2 (de) | 1975-05-07 |
| DE2121035A1 (de) | 1972-11-02 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: ALBERT ACKERMANN GMBH & CO, 5270 GUMMERSBACH, DE |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: ALBERT ACKERMANN GMBH & CO KG, 5270 GUMMERSBACH, D |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |