DE2120984A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Lichtdurchlässigkeit von absorptionsfähigen oder streuend wirkenden Medien - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Lichtdurchlässigkeit von absorptionsfähigen oder streuend wirkenden MedienInfo
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Description
28.4 .1971
.7.. : F 761 Μ' (Dr.S,/ri)
The Susquehanna Corporation,Shirley Hirrhway at Edsall rd,
Alexandria, Virginia 22311I3 V.St.A.
"Verfahren und Vorrichtung zum dessen der LichtdurchlMssigkeit
von absorptionsfähip-.en oder streuend wirkenden Medien"
T'rinrit.'lt: 28. April 197°: V. St .A.; Anmelde-Nr.: 32,5'I9.
IHi: llrfinclung bezieht sich auf ein Verfahren zum Messen der
!ιt !!!durchlässigkeit, insbesondere von aus einem Schornstein
odc-i aus dem Auspuff eines Dieselmotors kommenden Rauchschwaden,
sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Uic- Erfindung bezieht sich somit auf Densitometer Irs.w. Schwärzungsmesser oder Durchlässigkeitsmesser und insbeauf
die Messung der Lichtenergiemenge,, die nach dem
durch ein Medium empfangen wird und von einer Quelle
bekannter oder konstanter Intensität ausgeht.
Zur uberschlägigen Bestimmung von schwarzem Rauch wird seit
langem die Ringelmann-Methode verwendet. Bei diesem Verfahren
wird die Leuchtdichte bzw. Flächenhelligkeit der Rauchfahne
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BAD ORIGINAL
mit der Leuchtdichte von vier reißen Karton verglichen, auf
denen schwarze Gitter aufgetragen sind, die 2o , ko, 60 bzw.
80 % der Kartenoberfläche verdecken.
Man vergleicht einmal die Lichtmenge, die dem Beobachter durch den schwarzen Rauch von dem Teil des Himmels auf dessen
weit entfernt liegender. Seite übermittelt wird, und zum anderen die Lichtmenge von einem davon verschiedenen und grös- ,
seren Bereich des Himmels und von der Sonne unabhängig von der Lage, wobei dieses Licht dem Beobachter von den weißen
Flächen der Karte reflektiert wird. Selbst wenn der Rauch eine merkliche Menge des Lichtes der Sonne und des Himmels
zum Beobachter hin nicht streut, kennt man die Grenzen eines derartigen Vergleiches zwischen völlig unterschiedlichen
Quantitäten seit langem. Es ist leicht einzusehen, daß bezüglich der Genauigkeit Probleme bestehen, mit welcher ein Be- '
obachter Ringelmann-Karten, die verschiedene Schwärzungsgrade
haben, verwenden kann, um die Undurchlassigkeit von nicht
schwarzen Rauchfahnen zu bestimmen.'- Trotzdem bildet die Ringelmann-Methode in nahezu allen Industriestaaten die Grundlage
für die Gesetzgebung und Überwachung bezüglich Rauch. Man hat auch andere Vergleichsverfahren, beispielsweise Verfahren,
welche Filter verwenden, sowie Verfahren, die den direkten Lichtdurchgang messen, benutzt, mußte jedoch feststellen,
daß sie dann fehlerhaft sind, wenn der Rauch nicht schwarz ist oder wenn er das zum Beobachter oder zum Gerät
gehende Licht merklich streut.
Für Rauchfahnen, die nicht schwarz sind oder etwas gefärbt sind, gibt es bisher kein Verfahren zur genauen Taxierung.
Bei weißem Rauch ist beispielsweise die Fahne oft helLer als
das Licht der Himmelskulisse, da das Licht, welches die Rauchfahne von dem übrigen Himmel und von der Sonne erhellt,
gestreut wird. Diesbezüglich ist neuerdings eine Untersuchung
BAD ÖRI01NAL
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der Erscheinungen von schwarzen und nicht schwarzen Rauchfahnen
bekanntgeworden (Optical Properties and Visual Effects of
Smokestack Plumes, Nr. 999-AP-3o, I967, U.S. Department of
Health, Education and Welfare)■
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, ein Vorfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem
auf einfache Weise1 die Licht.undurchlässigkeit bzw. -durchlässigkeit
gemessen werden kann, was insbesondere im Hinblick auf
die zunehmende Luftverunreinigung von Bedeutung i.st. Die zur
Durchführung dieses Verfahrens benötigte Vorrichtung soll einfach im Aufbau, leicht handhabbar sein und ei^n hohe Meßgenauigkeit
gewährleisten.
Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß die scheinbaren Leuchtdichten eines hellen und eines dunklen Meßobjektes, die einen Kontrast bilden/
durch das Medium hindurch gemessen, die Messung in ein elektrisches Differenzsignal umgewandelt lind auf einen Eichwert
bezogen, nämlich die gemessene Leuchtdichte zwischen den Meßobjekteu ohne Vorhandensein des Mediums, als Maß für die
Lichturidurchlässigkeit oder Durchlässigkeit des Mediums angezeigt
wimi.
■<
Zweckmäßigerweise pulsiert die ein Meßobjekt bildende Lichtquelle
.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich durch einen
Lichtsendor mit einem ersten Meßobjekt und einem visuell dazu
kontrastierenden weiteren Meßobjekt und durch einen Empfänger
auf, mit einem lichtempfindlichen Detektor, der im Abstand von
den Meßobjekten auf diese gerichtet, angeordnet ist und ein Ausgangssignal proportional zur Intensität des durch das Medium
gegangenen Lichtes abgibt, mit einer mit dem Detektor
BAD ORIGINAL
■- 4 -
verbundenen Schaltung zur Erzeugung eines dem Detektorausgangssignal
proportionalen Signals und mit einer an diese Schaltung angeschlossenen Einrichtung für die Anzeige der
Lichtundurchlassigkext oder -durchlässigkeit des Mediums,
wobei die Meßobjekte und der Detektor den einzigen Lichtweg durch das Medium zwischen Sender und Empfänger begrenzen.
Mit diesem Verfahren bzw. mit dieser Anordnung läßt sich die Lichtundurchlassigkext eines Mediums auch bei Vorhandensein
von Streulicht und unabhängig von der Farbe oder der fehlenden Farbe des Mediums messen. Geht man von einer Rauchfahne
als Beispiel aus, so wird der Unterschied in der Leuchtdichte zwischen einem Paar konstrastierender Meßobjekte gemessen, die
einmal durch die* Rauchfahne hindurch und zum andern ohne Vorhandensein
der Rauchfahne betrachtet werden. Die Meßobjekte bzw. Leuchtschirme oder Testtafeln bestehen aus einer optisch
ebenen schwarzen Oberfläche und einer Lichtquelle, die in der Mitte des schwarzen Meßobjektes angeordnet ist. Die Lichtquelle
leuchtet in konstanten Abständen auf. Ein gegenüber dem Meßobjekt angeordneter Detektor sieht abwechselnd die Lichtquelle
und das kontrastierende schwarze Meßobjekt. Eine geeichte Meßschaltung und ein Anzeigegerät wandeln die von dem
Detektor aufgenommene Energie in eine Anzeige für das Licht um, das von dem zu vermessenden Medium abgeschwächt oder absorbiert
ist. Die Eichung und der Aufbau der Vorrichtung schliessen die Wirkung von Streulicht im Medium aus und sorgen so für
eine genaue Messung der Lichtdürchlässigkeit. In dem besonderen
Fall der Messung der Lichtundurchlassigkext von Dieselauspuffgasen
ist es nun sehr einfach, festzustellen, ob der aus dem
Auspuff kommende Rauch innerhalb oder außerhalb der Grenzen liegt, die durch Verordnungen festgelegt sind.
Anhand der beiliegenden Zeichnung wird eine beispielsweise
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die als Schaltung
eines Lichtsenders und -empfängers veranschaulicht ist, näher
erläutert. -
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BADORtGiNAL
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Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist,;; besteht die erfindungsgemäße
Vorrichtung aus zwei Grundeinheiten, nämlich dem Sender
Io mit einer Lichtquelle und einem dazu einen Kontrast bildenden
Meßobjekt sowie aus einem Empfänger 12 mit einem Detektor
und einer Behandlungs- bzw. Umwandlungs- und einer Anzeigeschaltung. Die Vorrichtung ist von robustem Aufbau, hat ein
geringes Gewicht und ist leicht transportierbar für Messungen im Freien, beispielsweise für die Messung der Lichtundurchlässigkeit
von Dieselrauchfahnen, was als Beispiel der folgenden
Beschreibung zugrundegelegt wird. Über einen Gruppenschalter Ik ist eine unabhängige Versorgungsbatterie 13 in
die Schaltung in die positive und negative Versorgungsleitung l6 bzw. 18 geschaltet. Die Batterie 13 und die Netzschalter
und 18 können entweder im Sender- oder im Empfängerabschnitt oder gewünschtenfalls getrennt davon angeordnet werden.
Der Sender Io hat ein Meßobjekt bzw. eine Testtafel 2o, die
kreisförmig dargestellt und groß genug ist, das Blickfeld des Detektors des Empfängers 12 auszufüllen. Das Meßobjekt 2o ist
vorzugsweise mit einer optisch planschwarzen Farbe gestrichen, so daß man ein schwarzes oder dunkles Bezugsmeßobjekt hat. In
der Mitte des Meßobjektes 2o ist eine Lichtquelle 22 angeordnet,
die als zweites Meßobjekt wirkt. Die Lichtquelle 22 ist vorzugsweise eine Licht emittierende Diode, die eine im wesentlichen
konstante Intensität oder Strahlung hat. Diese Festkörperlichtquelle 22 wird durch einen herkömmlichen
Unijunction-Oszillator Zk zum Pulsieren gebracht und bildet
mit dem Meßobjekt 2o abwechselnde kontrastierende Meßobjekte. Widerstände 26, 28 und 3o und Kondensatoren J2 bilden die
Schaltungselemente des Unijunction-Oszillators, der bei einer
bevorzugten. Frequenz von loo Hz arbeitet. Der Widerstand 3^
und der Kondensator 36 wirken als Filter für die Netzversorgung.
Der Schalter 38> der normalerweise geschlossen ist,
wird geöffnet, wenn man eine volle Skaleneichung der Vorrichtung
durchführen will.
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In dem Empfänger 12 ist der Detektor 4o zurückgesetzt in der Platte 42 angebracht. Der Detektor ist auf die Licht emittierende Diode 22 so gerichtet, daß die Diode und das Meßobjekt
2o seinen Blickwinkel voll überdecken. Der Detektor 4o besteht vorzugsweise aus einer lichtempfindlichen Diode, beispielsweise
einer Siliciumphotodiode, deren Strom von der Intensität
des empfangenen Lichtes genau gesteuert wird. Der Detektor und die Meßobjekte 2o und 22 sind auf Abstand angeordnet, so
dazwischen die Rauchfahne hindurchgehen kann.
Die Kathode der Diode 4o ist mit der positiven Netzleitung
verbunden, während die Anode an die negative Netzleitung über einen Widerstand 44 angeschlossen ist, der einen großen Wert
hat. Die Anode der lichtempfindlichen Diode 4o ist an den
Eingangskondensator 46 angeschlossen, durch welchen die Signale von der Diode 4o der Verstärker- und Anzeigeschaltung zugeführt
werden. Der Kondensator 46 filtert oder sperrt stationäre Komponenten
aus, so daß nur von der Diode 4o empfangene Impulse durchtreten können. Das Ausgangssignal des Kondensators 46 ist
an den Eingangswiderstand 48 angeschlossen, der als Potentiometer ausgebildet ist. Dieses Potentiometer steuert den Eingangspegel
zur Verstärkerschaltung und sorgt für eine Einrichtung
zur Herstellung einer Null-Eichung der Meßgerätschaltung,
was später erläutert wird. Der Abgriff des Potentiometers 48
ist an den direkten Eingang des Verstärkers 5o über den Widerstand 52 angeschlossen.
Der Verstärker ^o ist ein Funktionsverstärker und sorgt" für
einen hohen, stabilen Verstärkungsgrad für die Eingangssignale.
Die restlichen Eingänge des Verstärkers 5o sind herkömmliche
Vorspannungsleitungen und Rückkoppelungsschleifen,
beispielsweise für eine schnelle Rückgewinnung bzw. einen
schnellen Anschluß und die Verstärkungsregelung. Der Ausgang
des Verstärkers ^o ist über einen Widerstand 54 und eine
Diode 56 liiit dem Kondensator 58 verbunden· Parallel zu dem
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— ν —
Kondensator 58 ist ein hochohmiger, vorzugsweise in der
Größenordnung von 1 megohm liegender Widerstand 60 geschaltet. Der Widerstand 60 sorgt für eine Ableitung einer Abzweigung
für den Kondensator 58· Der Spannungspegel am Kondensator 58
wird dem direkten Eingang eines weiteren Funktionsverstärkers 62 zugeführt, der im wesentlichen den Verstärkuugsgrad
1 und eine hohe Eingangsimpedanz für diese Eingangsspannung hat.
Das Ausgangssignal aus dem Verstärker 62 wird über den Widerstand
64 und die Diode 66 dem Kondensator 68 zugeführt. An der
Verbindungsstelle der Diode 66 und des Kondensators 68 sind ein Widerstand Jo und ein normalerweise geöffneter Schalter
angeschlossen, der für die Null-Eichung und die Rücksetzung der Schaltung, was später beschrieben wird, verwendet wird.
Der Spannungspegel am Kondensator 68 wird dem Gate eingang
eines Feldeffekttransistors fk zugeführt. Dieser
Transistor hat einen Widerstand 76, der zwischen seine Quelle und dem Minuspol der Batterie geschaltet ist. Der Transistor
ist als Quellenfolger (source follower) geschaltet. Die
Spannung an dem Kondensator 68 erscheint an seiner Quelle und entsprechend am Widerstand 76. Eine Rückkoppelungsieitung mit
dem Widerstand 78 geht von dem Quellenwiderstand 76 zum indirekten
bzw. negierenden Eingang des Funktionsverstärkers 62, so daß an diesem Eingang eine hohe Impedanz vorhanden ist und
dadurch die hohe Eingangsimpedanz am direkten Eingang hervorgerufen
wird.
Das Meßgerät 80 ist in eine Brückenschaltung mit einem Transistor
74 und einem Widerstand 76 auf der einen Seite der
Brücke und mit einem Potentiometer 62 auf der anderen Seite der Brücke geschaltet. Die Widerstände 84 und 86 sind herkömmliche
strombegrenzende bzw. Parallelwiderstände.
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Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist dann gut zu verstehen, wenn vorher die praktische Messung der Lichtundurchlässigkeit
erläutert wird. Die Grundlage für ein Lichtundurchlässigkeitsraeßgerät
kann auch bei Vorhandensein von Streulicht gegeben sein, indem der Leuchtdichte-Unterschied zwischen einem Paar
von kontrastierenden Meßobjekten gemessen und verglichen wird, die ohne Rauchfahne und durch die Rauchfahne betrachtet werden.
Der Wert für vcJllige Lichtundurchlässigkeit ist !,der Wert für
die auftretende teilweise Durchlässigkeit negativ*wobei der letztere
Wert eine Eigenschaft fflr durchgegangenes Licht ist,C1Ie. f'-'r die
Differenzierung und Charakterisierung von Rauchfahnen verwendet
werden kann. Bezogen auf die Leuchtdichte von Meßobjekten '
wird die Durchlässigkeit definiert als : .
BVBI2
T= —1 £ - l)
Bl -B2 .
worin B die Leuchtdichte einer Lichtquelle, B die Leuchtdichte
ihres Hintergi-undes, wobei sowohl B als auch B ohne
X u
die Rauchfahne betrachtet werden, B1 die scheinbare Leuchtdichte
einer Lichtquelle und B' die scheinbare Leuchtdichte
ihres Hintergrundes sind, wobei die Betrachtung dieses Mal durch die Rauchfahne hindurch erfolgt. Bei dieser Durchlässigkeitsformel
haben sowohl B' als auch B' die gleiche hinzugefügte Erhöhung des durch die Streuung hervorgerufenen
Lichts und das Streulicht hebt sich weg.
Die Anordnung kann so geeicht werden, daß der Kontrast oder der Unterschied in der Leuchtdichte, wenn kein Rauch da ist,
d. h. B - B , gleich loo ist. Der Kontrast zwischen den
1 c*
scheinbaren Leuchtdichten durch den Rauch hindurchgesehen ist dann
B'l - PI2 2)
loo
♦so daß der Lichtundurchliissigkeitsineßwert gleich der Differenz des
zweiten Ausdrucks vom ersten ist.
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Wenn beide Tenne der scheinbaren Leuchtdichte auf Null bezogen werden können, indem der Term B' abgezogen wird, fällt er aus
der Gleichung heraus, so daß nur ein korrigierter Wert für die Durchlässigkeit von
loo
für das zu messende Medium verbleibt.
Bei der tatsächlichen Auslegung der Anordnung laßt sich auf der Skala des Meßgerätes die Ablesung der Lichtundurchlassigkeit
direkt von Null bis loo % anstelle der Lichtdurchlässigkeit ablesen. Gewünschtenfalls kann auch die letztere von dem
Meßgerät oder der Skalenfläche abgelesen werden, wenn diese mit einer anderen Skala versehen wird, da die Lichtundurchlassigkeit
Null loo % Durchlässigkeit hat und loo% Lichtundurchlassigkeit
der Lichtdurchlässigkeit Null entsprechen. Der Kondensator 46 sperrt alle stationären Eingangsimpulse und bezieht somit
den Kontrast zwischen den scheinbaren Leuchtdichten auf Null. Dadurch ist die Wirkung der Streuung beseitigt.
Vor der Verwendung der Vorrichtung zum Messen der Lichtundurchlassigkeit
einer Rauchfahne wird die Vorx~ichtung geeicht, wobei der Kontrast, wenn keine Rauchfahne da ist, gleich dem
Wert loo ist. Der Wert loo % Lichtundurchlassigkeit wird zuerst
geeicht. Der Giruppenschalter 14 wird geschlossen, die Spannung
an die Vorrichtung angelegt. Der Schalter 3& wird geöffnet,
wodurch der Oszillator 2k außer Betrieb gesetzt wird, so daß von der Diode 22 keine Lichtimpulse abgegeben werden. Da keine
Lichtimpulse an der Diode ko im Empfänger ankommen, erscheint
bestenfalls nur ein stationäres Signal am Eingang des Kondensators 46. Dieser Kondensator sperrt jedoch dieses Signal aus.
Deshalb erscheint eine Null-Spannung am Potentiometer '±8 und
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- Io -
somit am Eingang des Verstärkers ^o. Der Kondensator 58 wird
entladen wie der Kondensator* 68 am Ausgang des Verstärkers
62. Wenn keine Spannung am Widei'stand 76 von der Meß- und
Verstärkerschaltung anliegt, wird das Potentiometer 82 so
eingestellt, daß es einen vollen Skalenausschlag mit der Ablesung loo % Lichtundurchlässigkeit gibt. Für die Null-Eichung
wird der Schalter 38 geschlossen.. Der Oszillator 24
beginnt zu arbeiten und führt der Licht emittierenden Diode 22 Erregerimpulse mit der Frequenz von loo Hz zu. Der Schalter
72 wird ebenfalls geschlossen und der Kondensator 68 beginnt
sich aufzuladen. In der gleichen Zeit werden die von der Diode 22 ausgehenden Lichtimpulse an der Diode 4o im Empfänger gemessen, und verstärkte Stromimpulse aus dem Verstärker 5° sorgen
für eine positive Aufladung des Kondensators 58· Die an
diesem Kondensator erreichte Spannungshöhe ist proportional der Spannung an dem Abgriff des Potentiometers 48. Der Vei·-
stärker 62 sorgt für eine positive Spannung mit der Verstär- kung
eins am Kondensator 58. Diese positive Spannung wird an
seinem Ausgang wiedergegeben. Die Diode 66 begrenzt deshalb
die Spannungshöhe, bis zu welcher sich der Kondensator 68 aufladen kann, d. h. die Spannung am Kondensator 68 kann die
an dem Kondensator 58 nicht übersehreiten, sonst würde nämlich
die Diode 66 leitend und die Ladung am Kondensator 68 auf die Höhe des Kondensators 58 reduziert. Die Spannung am
Kondensator 68 liegt jetzt am Widerstand 76 an und das Meßgerät
80 zeigt den Wert null oder einen Wert in der Nähe von
null an. Wenn irgendeine Einstellung am Meßgerät erforderlich ist, um eine genaue Null-Ablesung zu erhalten, kann der Abgriff
des Potentiometers 48 bewegt werden. Dies führt dazu, daß die Spannung am Kondensator 58 und dementsprechend am
Kondensator 68 und am Widerstand 76 geändert wird. Das zeigt,
daß der Grad des Kontrastes zwischen dem Zustand, wo ein Signal abgegeben wird, und dem Zustand, wo kein Signal abgegeben
wird, also helles und dunkles Meßobjekt, nicht kritisch ist, da die Vorrichtung auf Ablesungen für loo % und 0 %
geeicht werden kann.
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Wenn die Vozvriclitung nun für den Meßobjektkontrast bei
fehlender Auspuffahne geeicht ist, können das Meßobjekt 2o
und die Platte 42 durch eine zweckmäßige Einrichtung so bewogt werden, daß die Auspuffahne aus einem Dieselmotor sich
über den Raum zwischen diesen beiden Teilen erstreckt oder hindurchgeht. Die Vorrichtung wird zuerst durch Schließen
des Schalters 72 rüclcgestellt. Dem Kondensator 68 wird die
volle Ladung zugeführt. Wenn der zu untersuchende Rauch
durchsichtig und frei von Licht schwächenden oder absorbierenden
Teilchen ist, arbeitet die Schaltung genauso wie an Hand der Null-Eichung beschrieben wurde, so daß am Kondensator
68 eine ausreichende Ladung verbleibt, um eine Ablesung am Meßgerät 8o für die Lichtundurchlässigkeit von 0 % hervorzurufen
· Auszugehen ist jedoch von dem üblichen Fall, daß der Rauch schwarz, nicht schwarz oder gefärbt ist. Die Licht-*
impulse von der Diode 22 werden von dem Rauch geschwächt oder absorbiert, wodurch eine Reduzierung der Intensität der von
der Diode 4o empfangenen Impulse hervorgerufen wird. Da der
Strom durch letztere Diode von der Intensität des empfangenen Lichtes gesteuert wird, ist die Amplitude dieser Impulse geringer·
als die für eine Null-Ablesung erzielte. Diese Impulse kommen über den Kondensator 46 am Potentiometer 48 zum Anliegen.
Der Verstärker 5o verstärkt"diese Impulse und führt
ihren positiven Spitzenpegel über die in Durchlaßrichtung vorgespannte Diode 56 in den Speicherkondensator 58. Auf
diese Weise ist die am Kondensator 58 gespeicherte Kapazität proportional der am Potentiometer 48 abgegriffenen
Spannung.
Wenn diese Impulse mit einer Frequenz von loo Hz zugeführt werden, lädt sich der Kondensator 58 schnell auf den ganzen
Wert dieser Amplltudenspitzen auf. Diese Spannungshöhe liegt am Ausgangsverstärker 62 an. Die Kathode der Diode 66 hat
ein niedrigeres Potential als ihre Anode, wodurch diese
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Diode in Durchlaßrichtung vorgespannt wird. Der Kondensator 68 entlädt sich jetzt über die Diode 66 zum Verstärker 62 hin,
bis die Spannungshöhe an diesem Kondensator das Ausgangssignal des Verstärkers ausgleicht. Gleichzeitig wird die Diode
66 in Sperrichtung vorgespannt und unterbricht.
Die Spannung am Kondensator 68 liegt am Widerstand 76 in der.
Meßgerätschaltung an und bringt die Brückenschaltung des Meßgerätes80
außer Gleichgewicht, wodurch ein Strom fließt. Die Nadel des Meßgerätes öo bewegt sich nun von dem O %-Punkt weg und
kommt bei einer Ablesung für die Lichtundurchlassigkeit zur
Ruhe, welche die Undurchlässigkeit des zu ujt3rsuchenden
Rauches anzeigt.
Die RC-Schaltung des Kondensators 58 und des Widerstandes 60
sorgt für eine Zeitkonstante von etwa o, 1 s6C.,iiodurch nur eine
sehr geringe Entladung des Kondensators 58 zwischen jedem
Impuls ermöglicht wird, weil die Impulse mit loo Hz zugeführt werden.
Wenn die Lichtundurchlassigkeit- während der Messung zunehmen
sollte, entlädt sich der Kondensator 58 schnell bis zu dieser
neuen Spannungshöhe, wodurch ein weiteres Entladen des Kondensators
68 über die Diode 66 hervorgerufen wird, so daß man
eine Ablesung am Meßgerät 80 für eine höhere Lichtundurchlassigkeit
erhält. Wenn andererseits während der Ablesung diev Lichtundurchlassigkeit abnehmen sollte, oder wenn irgendein
Zweifel darüber besteht, ob eine Ablesung genau ist oder nicht, wird einfach der Schalter 72 geschlossen, wodurch der Kondensator
68 wieder voll aufgeladen wird und wodurch das Meßgerät für die Vorbereitung einer neuen Messung in die O %—Lage
zurückkehrt.
10 98 Ll /1?7f>
Das Meßobjekt bzw. der Schirm 2o in dem Sendei' ist vorzugsweise
mit einem optisch ebenen schwarzen Überzug bemalt oder überdeckt, so daß man einen guten Kontrast zwischen der Lichtquelle
22 und diesem Meßobjekt hat. Der Grad des Kontrastes ist jedoch nicht von Bedeutung. In der Praxis werden nämlich
die Meßobjekte merklich schmutzig oder nutzen sich ab, oder es setzen sich Rauchteilchen auf der Oberfläche der Dioden
und 4o ab, wodurch der Kontrast verringert oder eine Reduzierung
der Lichtintensität hervorgerufen wird. Dies beeinflußt jedoch die Meßfähigkeit der Vorrichtung solange nicht,
wie die Anordnung auf Null und auf vollem Skalenausschlag geeicht werden kann. Da die Messung der Lichtundurchlässigkeit
von einer Differenzablesung abhängt, besteht somit keine
Notwendigkeit für kritische oder Präzisionsbauteile mit Ausnahme vielleicht für die Dioden 22 und 4o, da alle Ablesungen
in gleicher Weise beeinflußt werden. ·
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Claims (1)
- - Ik -PATENTANS PRUCHE/1,/ Verfahren zum Messen der Lichtundurchlässlgkelt oder -durchlässigkeit eines Mediums, insbesondere von aus einem Schornstein oder aus dem Auspuff eines Dieselmotors kommenden Rauchschwaden, dadurch gekennzeichnet, daß die scheinbaren Leuchtdichten eines hellen und eines dunklen Meßobjektes, die einen Kontrast bilden, durch das Medium hindurch gemessen v/erden,die Messung in ein elektrisches Differenzsignal umgewandelt und,auf einen Eichwert bezogen, nämlich die gemessene Leuchtdichte zwischen den Meßobjekten ohne Vorhandensein des Mediums, als Maß für die Lichtundurchlas sigkeit oder -durchlässigkeit des Mediums angezeigt wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ein Meßobjekt bildende Lichtquelle pulsiert..3« Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Lichtsender (lo) mit einem ersten Meßobjekt (22) und einem visuell dazu kontrastierenden weiteren Meßobjekt (2o)j und durch einen Empfänger (12) mit einem lichtempfindlichen Detektor (4o), der im Abstand von den Meßobjekten (2o, 22) auf diese gerichtet angeordnet ist und ein Ausgangssignal proportional zur Intensität des durch das Medium gegangenen Lichtes abgibt, mit einer mit dem Detektor (4o) verbundenen Schaltung zur Erzeugung eines dem Detektorausgangssignal proportionalen Signals und mit einer an diese Schaltung angeschlossenen Einrichtung (8o) für die Anzeige der Lichtundurchlässigkeit oder -durchlässigkeit des Mediums, wobei die Meßobjekte (2o, 22) und der Detektor (ko) den einzigen Lichtweg durch das Medium zivisehen Sender (Xo) und Empfänger (12) begrenzen»103&47/1276k. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Meßobjekt eine Lichtquelle (22) und der Sender (lo) eine Einrichtung (2^) für die intermittierende Erregung der Lichtquelle (22) aufweist, damit die Lichtquelle Lichtimpulse emittiert.5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 1I, gekennzeichnet durch eine Eicheinrichtung (3^5 ^o, 72) für den Empfänger (12), bezogen auf die Lichtquelle (22) und das kontrastierende Meßobjekt (2o) bei Abwesenheit des Mediums, und durch eine Einrichtung (^6) für die Beseitigung des Einflusses von Streulicht, das von dem Podium hervorgerufen und vom Detektor (ko) empfangen wird.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5j dadurch gekennzeichnet, daß das kontrastierende Meßobjekt (2o) ein schwarzer Reflektor und die Lichtquelle (22) annähernd in der Mitte des schwarzen Reflektors^bezogen auf das Gesichtsfeld des Detektors (4o), angeordnet ist.7· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, gekennzeichnet durch ein Meßgerät (8o), das eine direkte Ablesung in Prozent Lichtundurchlässigkeit bei fa einer Rauchfahne angibt.109847/1276■ι 4* ■ fLeerseite
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