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DE2120735C1 - Zünder der Explosivladung einer Granate oder Rakete - Google Patents

Zünder der Explosivladung einer Granate oder Rakete

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Publication number
DE2120735C1
DE2120735C1 DE2120735A DE2120735A DE2120735C1 DE 2120735 C1 DE2120735 C1 DE 2120735C1 DE 2120735 A DE2120735 A DE 2120735A DE 2120735 A DE2120735 A DE 2120735A DE 2120735 C1 DE2120735 C1 DE 2120735C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
target
detonator
frequency
distance
ignition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2120735A
Other languages
English (en)
Inventor
Jürgen Dipl.-Ing. Rabbow
Georg 7900 Ulm Schmucker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE2120735A priority Critical patent/DE2120735C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2120735C1 publication Critical patent/DE2120735C1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C13/00Proximity fuzes; Fuzes for remote detonation
    • F42C13/04Proximity fuzes; Fuzes for remote detonation operated by radio waves
    • F42C13/045Proximity fuzes; Fuzes for remote detonation operated by radio waves using transmission of F.M. waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

3 4
ein Annäherungszünder, der sein Zielobjekt nach dem 8 an den einen Eingang der Mischstufe 7 angeschlossen. Rückstrahlprinzip unter Ausnutzung des Doppleref- Die Höhe der Differenzfrequenz four ist dem augenfekts anmißt und der in entfernungsmäßiger Abhängig- blicklichen Zielabstand des Zünders proportional. An keil von der radialen Relativgeschwindigkeit zwischen den Ausgang der Mischstufe 7 ist ein Bandpaß 9 angedem Zünder und seinem Zielobjekt nach Maßgabe eines 5 schlossen, der außer der störenden Grundwelle der Frevorgegebenen Zündgesetzes zündet, welches die Zün- quenzmodulationsfrequenz der Sendeschwingungen aldung bei größerer Relativgeschwindigkeit in einer ent- Ie Schwingungen unterdrückt, die einem vorgegebenen sprechend größeren Zielentfernung vorschreibt als bei Zielabstandsbereich zugeordnet werden können, der kleinerer Relativgeschwindigkeit, und der zur Gewin- beispielsweise unterhalb von 12 Metern — gerechnet nung des Zündkriteriums die bei Zielannäherung ermit- io vom Zünder aus — liegt. Ein dem Bandpaß 9 nachgetelte maximale Relativgeschwindigkeit mit der äugen- schalteter Begrenzer 10 befreit die Ausgangsschwinblicklichen Relativgeschwindigkeit durch Vergleich der gungen des Bandpasses 9 von einer möglichen und stödiesen Relativgeschwindigkeiten entsprechenden renden Amplitudenmodulation. In einem nachfolgenden Dopplerfrequenzen bzw. daraus abgeleiteten Frequen- Zähldiskriminator 11 wird eine der augenblicklichen zen vergleicht. Bei diesem Zünder ist ein Filter vorgese- 15 Differenzfrequenz entsprechende Gleichspannung gehen, welches die Zündung verhindert, solange die der Wonnen.
augenblicklichen Relativgeschwindigkeit entsprechen- Da die üblichen Zielobjekte keinen einheitlichen de Frequenz ihren durch das Zündgesetz vorgeschrie- Rückstrahlschwerpunkt haben, sondern wie eine Anbenen Wert nicht erreicht hat: Dieses Filter ist Vorzugs- Sammlung kleiner räumlich in keiner festen Beziehung weise ein Bandpaß fest vorgegebener Mittenfrequenz 20 zueinander stehender Reflexionsschwerpunkte wirken, und gleichzeitig Teil eines Geschwindigkeitsfilters, zu muß mit Interferenzerscheinungen in den Empfangsweichem außerdem eine dem Bandpaß vorgeschaltete, schwingungen des Zünders gerechnet werden, die Amzwei Signaleingänge aufweisende Mischstufe und ein plitudeneinbrüche verursachen. Durch ein dem Zähldisdem einen Eingang der Mischstufe — vorzugsweise kriminator nachgeschaltetes Interferenzfilter 12 werden über einen Tiefpaß — vorgeschalteter Hilfsfrequenzge- 25 in an sich bekannter Weise diese Amplitudeneinbrüche nerator einstellbarer Ausgangsfrequenz gehört. Der an- geglättet. Die geglättete Gleichspannung am Ausgangs dere Eingang der Mischstufe ist hierbei mit den äugen- des Interferenzfilters 12 gelangt anschließend auf eine blicklichen Dopplerfrequenzen oder den daraus abge- Schaltstufe 13. Bei Erreichen einer vorgegebenen Spanleiteten Frequenzen beaufschlagt. Die eingestellte Fre- nungshöhe dieser Schaltstufe 13 entsprechend einem quenz des Hilfsfrequenzgenerators ist in Verbindung 30 vorgegebenen Zielabstand des Zünders von beispielsmit der Mittenfrequenz des Bandpasses nach Maßgabe weise 12 Metern, schaltet diese Schaltstufe die Zielannädes vorgegebenen Zündgesetzes derart gewählt, daß die herungs-Meßmittel nach F i g. 2 ein und die Zielabdurch die Mischstufe ermischten Schwingungen den stands-Meßmittel nach F i g. 1 ab. Es erfolgt bei Errei-Bandpaß passieren, sobald der Zünder seinen durch das chen des vorgegebenen Zielabstandes somit eine Umvorgcschlagene Zündgesetz vorgeschriebenen Zünd- 35 schaltung von Zielabstands- auf Zielannäherungsmespunkl erreicht hat. Dem Bandpaß ist die Geschwindig- sung. Dieser vorgegebene Zielabstand bzw. die entsprekeitsinformation entnehmbar. chend vorgegebene Eingangsspannung der Schaltstufe
Anhand der Abbildungen wird die Erfindung im fol- 13 ist so gewählt, daß sich der Zünder kurz vor Errei-
genden beispielhaft erläutert. Hierbei zeigt chen seines Bekämpfungs-Wirkungsbereiches befindet
F i g. 1 im Blockschaltbild die Zielabstands-Meßmittel 40 und Mehrwegreflexionen der von den Zielannäherungsund Meßmitteln ausgesandten und/oder empfangenen
F i g. 2 die Zielannäherungs-Meßmittel mit den züge- Schwingungen insbesondere über der Erdoberfläche
hörigen Auswerteschaltungen eines Zünders nach der keinen störenden Einfluß auf die Arbeitsgenauigkeit des
Erfindung. Zünders mehr ausüben können. Ebenso ist die Durch-
Gemäß F i g. 1 erzeugt ein Sendefrequenzoszillator 1 45 führung wirksamer elektronischer Störmaßnahmen eine augenblickliche Sendeschwingung beispielsweise durch den Gegner in diesem Zeitpunkt wegen der kurder Frequenz 10 GHz. In einer Modulationsstufe 2 wird zen restlichen Zeit bis zur Zündung sehr erschwert,
diese Sendeschwingung mit den Schwingungen des Mo- Besonders vorteilhaft ist es, diesen vorgegebenen dulationsgenerators 3 frequenzmoduliert. Sie gelangt Zielabstand des Zünders in Abhängigkeit von der audaraufhin zu einer Sendeendstufe 4. 50 genblicklichen Relativgeschwindigkeit des Zünders be-
Häufig ist es zweckmäßig, im Sendefrequenzoszilla- züglich seines Zielobjektes zu wählen, derart, daß bei
tor 1 nicht unmittelbar die Mikrowellenschwingungen größerer Relativgeschwindigkeit in größerem Zielab-
zu erzeugen, sondern Schwingungen einer niedrigeren stand als bei kleinerer Relativgeschwindigkeit umge-
Frequenz und diese Schwingungen zunächst zu modu- schaltet wird. Beispielsweise wird bei sehr großer ReIa-
licren und anschließend mittels eines Vervielfachers auf 55 tivgeschwindigkeit in einem Zielabstand von 15 Metern
die gewünschte Sendefrequenz zu bringen. und bei sehr kleiner Relativgeschwindigkeit in einem
Die Sendeschwingungen am Ausgang der Sendeend- Zielabstand von 12 Metern umgeschaltet, sofern der
stufe 4 gelangen über eine Sende/Empfangs-Weiche 5 Bekämpfungswirkungsbereich des Zünders und seiner
auf eine Richtantenne 6, über die sie vom Zünder ausge- zugehörigen Granate bzw. Rakete kugelförmig mit ei-
strahlt werden. Im gezeigten Beispielsfall ist die Anten- 60 nem Radius von 10 Metern ist.
ne 6 eine kombinierte Sende/Empfangsantenne. Reflek- Die Zielannäherungsmeßmittel nach F i g. 2 enthalten
tierte und von der Antenne 6 aufgenommene Sende- wiederum einen auf beispielsweise 10 GHz schwingen-
schwingungen gelangen als Empfangsschwingungen den Sendefrequenzoszillator 14. Es ist zweckmäßig, die
wiederum über die Sende/Empfangs-Weiche 5 zu einer genaue Frequenz dieses Sendefrequenzoszillators ge-
zwci Eingänge aufweisenden Mischstufe 7, in der die 65 ringfügig von derjenigen des Sendefrequenzoszillators
Empfangsschwingungen zur Erzeugung von Differenz- 1 der Zielabstands-Meßmittel zu wählen, um bei Um-
schwingungen der Frequenz foirr überlagert werden. schaltung auf Zielannäherungsmessung dem Gegner die
Hierzu ist die Sendeendstufe über eine Dämpfungsstufe rasche Erkennung der Arbeitsfrequenz und damit eine
kurzfristige Störung der Zielannäherungsmeßmittel weiter zu erschweren.
Die Ausgangsschwingungen des Sendefrequehzoszillators 14 gelangen über eine Sendeendstufe 15, in der sie auf die erforderliche Sendeleistung verstärkt werden, und eine Sende/Empfangs-Weiche 16 auf eine Antenne 17, die wiederum im gezeigten Beispielsfall als Sende/ Empfangs-Antenne ausgebildet ist und über die reflektierte Sendeschwingungen empfangen werden. Diese Empfangsschwingungen gelangen über die Sende/Empfangs-Weiche 16 auf eine zwei Eingänge aufweisende Mischstufe 18, deren anderem Eingang — wiederum über eine Dämpfungsstufe 19 — gleichzeitig Schwingungen aus der Sendeendstufe I^ zugeführt werden. Die von der Mischstufe 18 ermischten Schwingungen besitzen eine von der radialen Relativgeschwindigkeit des Zünders bezüglich seines Zielobjekts abhängige Doppler- Frequenz fp-
Die Bausteine 1,2 und 4 bis 8 nach F i g. 1 sind prinzipiell übereinstimmend mit den Bausteinen 14 bis 19 nach F i g. 2 und werden daher im Zünder zweckmäßigerweise nacheinander bei der Zielabstands- und der Zielannäherungs-Messung mehrfach ausgenutzt, so daß sie zwecks Reduzierung des erforderlichen Aufwandes nur einmal vorgesehen zu werden brauchen. Die erforderlichen Umschaltmittel für diese Mehrfachausnutzung sind in den Abbildungen nicht eingetragen, da die Mehrfachausnutzung an sich im Rahmen fachmännischen Könnens Hegt.
Die Doppler-Schwingungen der Frequenz Fd gelangen von der Mischstufe 18 auf einen Doppier-Frequenz-Bandpaß 23, der verhindert, daß störende Schwingungen mit Frequenzen, die außerhalb des zu erwartenden Dopplerfrequenz-Bandes liegen, in den nachfolgenden Schaltungsaufbau gelangen. Am Ausgang des BandpaS-ses 23 ist ein selektiver Verstärker 20 angeschlossen, der zweckmäßigerweise durch Rückführung seiner Ausgangsschwingungen ämplitudengeregelt ist, um Clutterstörungen zu vermeiden, mit der Wirkung, daß die Clutterunterdrückung prinzipiell umso größer wird, je mehr sich der Zünder seinem Zielobjekt nähert.
Ein dem Verstärker 20 nachfolgender Zähldiskriminator 21 enthält eingangsseitig einen Amplitudenbegrenzer zur Unterdrückung schädlicher Amplitudenschwingungen. Er wandelt die amplitudenbegrenzten Schwingungen in eine Gleichspannung um, deren Höhe der Frequenz dieser Schwingungen proportional ist. Diese Gleichspannung wird einer Entscheidungsschaltung 22 zugeführt, die die Zündung des Zünders auslöst, sofern diese Gleichspannung einen entsprechend dem Zündgesetz des Zünders vorgegebenen Wert erreicht.
Zur Erschwerung gegnerischer elektronischer Störmaßnahmen ist es beim erfindungsgemäßen Zünder häufig vorteilhaft, bei den Rückstrahlmessungen — also bei den Zielabstands- und/oder Zielannäherungs-Messungen, vorzugsweise jedoch zumindest bei den Zielannäherungs-Messungen — mit mindestens zwei in schnellem Rhythmus periodisch oder vorzugsweise aperiodisch wechselnden Sendefrequenzen zu arbeiten, denen dann natürlich empfangsseitig durch synchrone Ab-Stimmung oder Umschaltung auf entsprechend viele Empfangskanäle entsprochen werden muß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
65

Claims (2)

1 2 nen vorgegebenen Mindestpegel abheben und auswert-Patentansprüche: bar sind:
1. Zünder der Explosivladung einer gegen in belie- a) ein erstes vorgegebenes Zeitintervall lang wird die biger Höhe fliegende, insbesondere tieffliegende, 5 maximale Dopplerfrequenz fonun durch Frequenz-Luftzielobjekte einsetzbaren Granate oder Rakete, vergleich der unmodulierten Sendeschwingungen der sein vorgegebenes Zündkriterium aus Rück- (CW) des Senders mit den zugehörigen Empfangsstrahlmessungen mittels vorzugsweise elektroma- schwingungen bestimmt; der hierbei ermittelte gnetischer Wellen ableitet und der nach folgendem Meßwert wird dem Meßwertspeicher eingegeben Verfahren arbeitet: 10 b) daraufhin (nach Ablauf des unter a) vorerwähnten
Zeitintervalls) wird die Frequenzmodulation (FM)
a) nach Flugbeginn des Zünders — vorzugsweise eingeschaltet und die Zielentfernung nach dem erst nach dem dem Flugbeginn folgenden CW/FM-Prinzip laufend bestimmt
Scharfmachen des Zünders mittels einer Siehe- c) erreicht gemäß dieser Zielentfernungsbestimmung rungs/Entsicherung-Einrichtung — wird zu- 15 der Zünder eine vorgegebene Entfernung zum Ziel, nächst unter Verwendung von Zielabstands- so wird einerseits dem Zündsignalgenerator das er-Meßmitteln laufend der Abstand des Zünders ste Zündfreigabesignal zugeführt und andererseits zu dem zu bekämpfenden Zielobjekt ermittelt, die Frequenzmodulation abgeschaltet
und zwar sobald das Zielobjekt in den Auffaß- d) nunmehr wird laufend die augenblickliche Doppbereich der Zielabstands-Meßmittel kommt 20 lerfrequenz fo durch Frequenzvergleich der unmo- oder von einem vorgegebenen späteren Zeit- dulierten Sendeschwingungen mit den zugehörigen punkt ab Empfangsschwingungen bestimmt
b) wird bei dieser Abstandsmessung ein vorgege- e) im Zeitpunkt der Übereinstimmung der gemäß d) bener Zielabstand unterschritten, so werden die laufend bestimmten Dopplerfrequenz fo mit der Zielabstands-Meßmittel ausgeschaltet und die 25 Frequenz /Oma^-cos jp (wobei φ ein vorgegebener Zielannäherungs-Meßmittel eingeschaltet räumlicher Ablagewinkel der Verbindungslinie
c) die Zielannäherungs-Meßmittel steuern eine zwischen Zünder und Ziel in bezug auf die Zünder-Entscheidungsschaltung, die bei Erfüllung des flugrichtung bedeutet), oder der Unterschreitung Zündkriteriums die Zündung auslöst, dieser Frequenz durch die Dopplerfrequenz fo wird
30 dem Zündsignalgenerator sein bis dahin noch feh-
dadurch gekennzeichnet, daß der vorge- lendes zweites Freigabesignal zugeführt,
gebene Zielabstand, dessen Unterschreiten für den Beim Einsatz dieses bereits vorgeschlagenen Zünders
zeitlichen Beginn der Durchführung des Verfahrens- zur Bekämpfung sehr tieffliegendör Luftzielobjekte schrittes b) maßgeblich ist, in Abhängigkeit von der wird ein verfrühtes Auslösen der Zündung weitgehend mit Hilfe der Zielabstands-Meßmittel (F i g. l)ermit- 35 auch dann Verhindert, wenn Reflexionen der Scndetelbaren radialen Relativgeschwindigkeit des Zün- und/oder Empfangsschwingungen des Zünders über der ders bezüglich des Zielobjekts vorgegeben ist, der- Erdoberfläche stattfinden, weit der Umsehattzettpunki art, daß die Zielannäherungs-Meßmittel bei großer von Entfernungs- auf Annäherungsmessung in einer sol-Relativgeschwindigkeit früher als bei kleiner ReIa- chen vorgegebenen Zielentfernung gewählt sein kann, tivgeschwindigkeit eingeschaltet werden. 40 daß die Dopplerfrequenzmessung zur Erzeugung des
2. Zündernach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- zweiten Freigabesignals durch Dopplerfrequcnzmeßnet, daß er mit mindestens zwei abwechselnd ein- fehler nicht mehr beeinträchtigt werden kann, weil in schaltbaren Sendefrequenzen arbeitet. unmittelbarer Zielnähe die Echosignalstärke der unmit
telbar vom Zielobjekt und nicht über den Umweg des
45 Erdbodens empfangenen Signal gegenüber der Störsignalstärke groß ist.
Diesen Umschaltzeitpunkt muß man demnach möglichst kurz vor Erreichen des Detonationszeitpunktes Die Erfindung betrifft einen Zünder gemäß dem wählen.
Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein mit diesem Zün- so Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen beder vergleichbarer Annäherungszünder ist Gegenstand reits vorgeschlagenen Zünder dahingehend weiterzubildes älteren Patentes 15 78 513. den.
Dieser bereits vorgeschlagene Annäherungszünder Die Merkmale der Erfindung sind dem kennzeichnendient der Flugzielbekämpfung und arbeitet nach dem den Teil des Patentanspruchs 1 entnehmbar. Der U nter-Doppler- und dem Rückstrahlprinzip. Er besitzt eine ein 55 anspruch beinhaltet eine vorteilhafte Ausgestaltung der rotationssymmetrisches Richtdiagramm aufweisende Erfindung.
Zünderantenne und einen Meßwertspeicher für die ma- Die hervorstechenden Vorteile des erfindungsgemä-
ximale Dopplerfrequenz, die bei Zielannäherung ge- ßen Zünders sind in der Verbesserung seiner Bekämpwinnbar ist, sobald die Dopplerschwingungsamplituden fungswirksamkeit zu sehen, welche sich dadurch ergibt, einen Schwellwert überschreiten. Sein Zündsignalgene- 60 daß die kritische Meßphase, innerhalb der die Zielanniirator löst bei anschließendem Erreichen einer der das herung-Meßmittel arbeiten, denjeweiligen Einsatzbe-Zündkriterium darstellenden bestimmten Dopplerfre- dingungen angepaßt werden, wodurch mit einer weitequenz die Zündung aus, sobald ihm nacheinander zwei ren Verringerung von Annäherungsmeßfehlern gerech-Freigabesignale zugeführt sind. Zu diesem Zünder ge- net werden kann.
hört eine Funktionsablaufsteuereinrichtung, die folgen- 65 Als die Zielannäherung-Meßmittel eignen sich beim den Funktionsablauf des Zünders steuert, sobald seine erfindungsgemäßen Zünder besonders diejenigen ge-Empfangsschwingungen sich bei seiner Zielannäherung maß dem am gleichen Tag wie das vorliegende Patent im Entfernungsweitbereich von dem Störpegel um ei- angemeldeten DBP 21 20 734. Dessen Gegenstand ist
DE2120735A 1971-04-28 1971-04-28 Zünder der Explosivladung einer Granate oder Rakete Expired DE2120735C1 (de)

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EP0515872A3 (en) * 1991-05-31 1993-03-17 Diehl Gmbh & Co. Sensor arrangement for firing ammunition

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US3010102A (en) * 1947-07-05 1961-11-21 Bell Telephone Labor Inc Combination radar and thermalenergy detection system
DE2009422B2 (de) * 1969-02-28 1974-11-14 Electronique Marcel Dassault, Paris Flugkörpergetragene Radarvorrichtung zur Kontrolle der Bewegung eines Flugkörpers mit Explosivladung

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In Betracht gezogenes älteres Patent: DE-PS 15 78 513 *

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