DE2120542A1 - Vorrichtung zur biologischen Reinigung von Abwasser nach dem Belebtschlammverfahren - Google Patents
Vorrichtung zur biologischen Reinigung von Abwasser nach dem BelebtschlammverfahrenInfo
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Description
Essen, 22. April 1971 N 4447/14 Dr.Ha/B
Heinrich Koppers Gesellschaft mit "beschränkter Haftung,
43 Essen. Moltkestraße 29
Vorrichtung zur biologischen Reinigung von Abwasser nach dem Belebtschlammverfahren
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur biologischen Reinigung von Abwasser nach dem Belebtschlammverfahren,
die aus einem in der Draufsicht gesehen kreisförmigen Becken besteht, das durch eine Tauchwand in einen
zentrisch gelegenen Belüftungsraum und einen diesen ringförmig umgebenden, im Längsschnitt gesehen dreiecksförmig
ausgebildeten Nachklärraum aufgeteilt ist. Im Mittelpunkt des Belüftungsraumes ist dabei ein Hochleistungskreisel angeordnet,
der mit einem Steigrohr versehen ist, das kurz oberhalb der Beckensohle endet und an das mehrere radial
und waagerecht verlaufende Rohrleitungen angeschlossen sind, die höhenverstellbar im Bereich der Wasseroberfläche im Nachklärraum
enden.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aua der deutschen Patentschrift 1 281 367 bekannt und hat eich vor allem als Kompaktkläranlage
in der Praxis im allgemeinen recht gut bewährt. Die Belüftung und Umwälzung dea Abwassers erfolgt
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MM.
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bei Vorrichtungen dieser Art vermittels des Hochleistungskreiaels,
dessen Arbeitsprinzip beispielsweise im "Taschenbuch der Stadtentwässerung" von Karl Imhoff, 18. Auflage,
Seite 154, unter der Bezeichnung Bolton-Kreisel kurz beschrieben worden ist. Die vom Hochleistungskreisel in Verbindung
mit dem Steigrohr bewirkte Wasserbewegung soll dabei das Absetzen von Schlamm auf der Beckensohle im Bereich
des Belüftungsraumes verhindern. Da der Belüftungsraum und der Nachklärraum durch einen ringförmigen Spalt unterhalb
der Tauchwand miteinander in Verbindung stehen, kann das belebte Abwasser aus dem Belüftungsraum von unten in den
Nachklärraum eintreten, wobei sich dessen Strömungsgeschwindigkeit nach oben hin wegen der konischen Erweiterung des
Nachklärraumes ständig verringert, so daß eine gute Sedimentierung des Schlammes im Nachklärraura eintreten kann.
Dadurch soll sich dann im unteren Teil des Nachklärraumes eine Pilterschlammschicht von ausreichender Dicke ausbilden,
aus der nach oben das gereinigte, fast völlig klare Abwasser austreten soll. Dieses kann dann durch eine an der Oberkante
der Tauchwand und/oder des Beckens befindliche Ablaufrinne
abgezogen werden. Gleichzeitig sollen die schweren Anteile des Schlammes entgegen der Wasserbewegung im Nachklärraum
wieder nach unten sinken, die Pilterschlammschicht durchstoßen
und durch den ringförmigen Spalt wieder in den Belüftungsraum gelangen. Die Filtersehlammschicht im Nachklär-»
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raum soll sich also ständig von unten her neu aufbauen, während
die schweren Schlammbestandteile den Nachklärraum wieder
verlassen. Bei der in der deutschen Patentschrift 1 281 beschriebenen Vorrichtung sind außerdem im mittleren Bereich
der Tauchwand über den ganzen Umfang verteilt kurze Rohre vorgesehen· Diese Rohre sind dabei zur Beckensohle geneigt
und etwa tangential zur Strömung des Abwassers im Belüftungs—
raum angeordnet. Durch sie sollen leichte Schlammanteile aus dein Nachklärraum wieder in den Belüftungsraum gesaugt werden.
Beim praktischen Betrieb der Vorrichtung nach der deutschen Patentschrift 1 281 367 hat sich jedoch gezeigt, daß in manchen
Fällen die Höhe der sich im Nachklärraum ausbildenden Pilterschlammschicht nicht ausreichend gesteuert werden kann·
Es wurde in diesen Fällen ein so starkes Schwellen der FiI-terschlammschicht
beobachtet, daß sich die Klärzone im oberen Teil des Nachklärraumes so sehr verringerte, daß unter Umständen
Schlammbestandteile aus der FiIterSchlammschicht mit
dem ablaufenden Abwasser in die oben liegende Ablaufrinne gelangen können. Gleichzeitig gelingt es den schweren Schlammbestandteilen
nicht mehr ohne weiteres, die voluminöse Filterschlammschicht von oben nach unten zu durchstoßen und
aus dem Nachklärraum zurück in den Belüftungsraum zu gelangen. Damit wird aber der Betrieb der Anlage gestört,
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Der vorliegenden Erfindung lag nun die Aufgabenstellung zugrunde, eine Vorrichtung der genannten Art zu schaffen, "bei
deren Betrieb" die geschilderten Nachteile nicht auftreten und die Ausbildung der Filtersehlammschicht so gesteuert werden
kann, daß Betriebsstörungen nicht auftreten.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zur biologischen Reinigung von Abwasser nach dem Belebtschlammverfahren,
bestehend aus einem in der Draufsicht gesehen kreisförmigen Becken, das durch eine Tauchwand in einen
zentrisch gelegenen Belüftungsraum und einen diesen ringförmig umgebenden, im Längsschnitt gesehen dreiecksförmig
ausgebildeten Nachklärraum aufgeteilt ist, sowie einem im Mittelpunkt des Belüftungsraumes angeordneten und mit einem
kurz oberhalb der Beckensohle endenden Steigrohr ausgestatteten Hochleistungskreisel, wobei an das Steigrohr mehrere
radial und waagerecht verlaufende Rohrleitungen angeschlossen sind, die höhenverstellbar im Bereich der Wasseroberfläche
im Nachklärraum enden, und die erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß in der Tauchwand im Bereich dicht unterhalb
der Wasseroberfläche zwei oder mehrere kreisförmige " Öffnungen vorgesehen sind, an die im Nachklärraum angeordnete
und im unteren Teil desselben endende Überlaufleitungen angeschlossen sind.
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Durch diese erfindungsgemäß vorgesehenen Überlaufleitungen
wird dabei aus dem oberen Teil des Belüftungsraumea selbsttätig
ein Belebtschlamm-Abwasser-Gemisch in den Nachklärraum
gefördert. Es hat sich gezeigt, daß durch Einleitung einer entsprechenden Menge des Belebtschlaimn-Abwasser-Geinisches
in den Nachklärraum die Ausbildung der Filterschlanunschicht
so beeinflußt werden kann, daß diese kein unerwünscht großes Volumen erreicht. Die Zahl und der Durchmesser der Überlaufleitungen
soll dabei in Abhängigkeit von der Zuflußmenge und der Beckengröße so bemessen werden, daß etwa die einfache
Trockenwettermenge pro Zeiteinheit aus dem Belüftungeraum in den Nachklärraura gefördert werden kann.
Je nach Beckengröße ist es deshalb angebracht, zwei, drei oder gar vier Uberlaufleitungen pro Becken vorzusehen. Der
Durchmesser der Überlaufleitungen wird dabei ζweckmäßigerweise
im Bereich zwischen 150 und 550 mm gewählt werden.
Die bei der Vorrichtung nach der deutschen Patentschrift
1 281 367 im mittleren Bereich der Tauchwand vorgesehenen kurzen Rohre, durch die leichte Schlammteile aus dem Nachklärraum
wieder in den Belüftungsraum gesaugt werden sollen, entfallen bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Eine besonders einfache Ausführungsform der Überlaufleitung
ist in Fig. 1 dargestellt. Bezugszeichen 1 stellt dabei das kreisförmige Becken dar, das durch die Tauchwand 2 in den
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Belüftungsraum 3 und den Bachklärraum 4 aufgeteilt ist. Die
Überlaufleitung 6 ist dabei vor der kreisförmigen Öffnung 5
"befestigt und schmiegt sich dicht an die Tauchwand 2 an.
Eine "bevorzugte Ausführungsform der Überlaufleitung ist in
Mg. 2 dargestellt. Die Überlaufleitung 6 setzt sich dabei aus
einem waagerecht verlaufenden Rohrstüok 7 und einem fast senk-
recht verlaufenden Rohrstück 8 zusammen. Das waagerecht verlaufende
Rohrstück 7 tritt dabei durch die kreisförmige Öffnung 5 in der Tauchwand hindurch und endet nach oben abgeschrägt
im Belüftungsraum 3. Der Winkel der Abschrägung kann
dabei beispielsweise 60° betragen. Das fast senkrecht verlaufende Rohrstück 8 ragt mit seinem oberen offenen Ende
über die Wasseroberfläche 14 des Nachklärraumes 4 hinaus.
Dadurch ist eine gewisse Entgasung des durch die Überlaufleitun^
in den Nachklärraum fließenden Belebtschlamm-Abwasser-Gemisches
möglich.
Pig. 3 gibt schließlich einen Längsschnitt durch eine Gesamtanlage
mit außenliegendem Schlammfang wieder. Das kreisförmige Becken 1 ist auch hier durch die Tauchwand wieder in
den BölUftungsraum 3 und den Hachklärraum 4 aufgeteilt. Im
Hittelpunkt des Belüftungsraumes 3 ist der Hochleistungskreisel
9 mit dem Steigrohr 10 angeordnet. Der Hochleistungskrei—
sei wird von dem auf einer Betriebsbrücke 11 montierten Elek-
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tromotor 12 über ein Getriebe angetrieben. Das Steigrohr ist
dabei auf der Abstützung 13 montiert. Durch die Rotation des Hochleistungskreisels wird das Abwasser in Form eines Parabelbogens
zentralsyminetrisch über die Wasseroberfläche 14 geschleudert,
worauf es im Eeclcen in einer scliraubenlinienförmigen Bewegung
wieder nach unten gelangt und von dort in das Steigrohr zurückfließen kann. Der im Steigrohr vom Hochleistungskreisel erzeugte Unterdruck- oder Injektoreffekt bewirkt schließlich,
daß daß Abwasser wieder in den Rotationsbereich des Hoch-Ieistungskrei3els
zurückgelangt und erneut über die Wasseroberfläche geschleudert wird. Durch diese Umwälzbeweguiig des
Abwassers wird verhindert, daß sich der bei der Belüftung gebildete Belebtschlamm auf der Beckensohle absetzt. Das bei der
Belüftung gebildete Belcbtschlaram-Abwasser-Ge.iiiisch dringt
durch den ringförmigen Spalt 15 von unten in den Kachklärraum 4 ein, wobei sich die Strömungsgeschwindigkeit des Abwassers
nach oben wegen der konischen Erweiterung des Nachklärräumes
ständig verringert, so daß eine gute Schlammsedimentierung eintreten kann.
Die Überlaufleitung 6 ist in diesem Falle aus den Rohrstücken
7 und 8 zusammengesetzt. Bedingt durch die Rotation des Hochleistungskreisels
gelangt gleichzeitig eine gewisse Menge Belebtschlamm—Abwasser-Gemisch aus dem Belüftungsraum in den
Nachklärraum, wo eie von oben auf die sich im unteren Teil des Nachklärraumes ausbildende Filterschlammschicht fließt.
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Durch die Menge des in den ITachkl3rrau3E eingeleiteten BelebtschlamiD-Abwasser-Geisisches
kann die Ausbildung der JFilter-6chla:r<niochieht
so gesteuert werden, daß dieselbe einerseits eine ausreichende Dicke aufweist, andererseits aber nach oben
das gereinigte Abwasser klar aus der Filtersehlammschicht
austritt, so daß keine Schlammbestandteile mit in die Ablaufrinne
16 gelangen können. Die Strebe 17 dient der Befestigung
3 es Rohrstückes 8 an der Tauchwand 2. In der Tauchwand
ist ferner eine weitere kreisförmige Öffnung 5 zu erkennen, durch die ebenfalls eine überlauf leitung (Rohrstücke
7) hindurchtritt. Da mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
die Dicke der Filterschlamiisehicht richtig einreguliert werden
kann, gelangen - wie vorgesehen - die schweren Anteile des Schlammes entgegen der Wasserbewegung im Ilachklr.rraura
wieder nach unten und treten durch den· ringförmigen Spalt 15
wieder in den Belüftungsraum 3 ein.
An das Steigrohr 10 sind mehrere, radial und waagerecht verlaufende
Rohrleitungen 18 angeschlossen, die vermittels der Überlaufvorrichtungen 19 höhenverstellbar im Bereich der Wasseroberfläche
14 im Nachklärraum 4 enden. In diesen Rohrleitungen
entsteht infolge der aufwärts gerichteten Bewegung des Wassers im Steigrohr eine Wasserspiegeldifferens, durch die
der bei mineralisierender oder stabilisierender Pahrweise des
Belüftungsbeckens etwa gebildete Schwimraschlamm über die Über-
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] auf vorrichtung von der Wasseroberf lache im Tfachklärraum abgesaugt
wirfl. Da mehrere Rohrleitungen 18 - "beispielsweise
drei - vorgesehen sind, können sie gleichzeitig auch als Stützelemente zur Erhöhung der Standfestigkeit des Steigrohres
<2ienen.
Bei der in Pi^. 3 dargestellten Vorrichtung ist ferner außerhalb
des Beckens 1 der CchlamTifang 20 vorgesehen, der durch
die. Rohrleitung 21 mit dem Steigrohr 10 und durch die Rohrleitung
22 mit dem BelUftungsraum 3 verbunden ist. Die Rohrleitung
21 ist dabei im Bereich des Schlammfanges nach oben
usiijebogen und mit einer im Bereich der Wasseroberfläche 14
höheriverstellharen Überlaufvorrichtung 2? versehen, die als
Schlitz- oder Dreieckswehr ausgebildet sein kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Infolge der aufwärts gerichteten Bewegung des Abwassers" im
Steigrohr 10 entsteht in der Rohrleitung 21 eine Saugwirkung, die ausreicht, um über die Überlaufvorrichtung 23 einen regelbaren
schlammfreien AbwasBerstrom von der Wasseroberfläche
im Schlammfang abzuziehen. Die Größe des Abwaseerstrones kann
dabei durch Höhenverstellung der überlaufvorrichtung einreguliert werden. Der durch die Rohrleitung 21 abgezogene AbwasserstroiD
gelangt über da3 Steigrohr 10 zurück in den Belüftungaraum
3. Da Beliiftungsrauin und Schlammfang durch die
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Rohr!Pi4T1ITIf: 2? Tcommininierend miteinander verbunden nine!,
wird gleichzeitig eine gleich groHe Mange T3e?_ebtnchlr>.rnr!-Abwinner-Genisch
durch die Rohrleitung 2? in den Schlammfang
geleitet. Der mitgeführte Belebtschlamm set?:t sich dabei am
Boden den Schlammfänger ab lind kann in größeren Zeitabstanden etv/i
alle 3 - ß Tage - durch die Leitung 24 als Überschußschlanis
abgezogen werden, während das bein Abnotson und Eindiolce'.i
den ^ohlnnrieR freiwerdende Wasser noch oben steigt.
Zvirschf-m äcr. Schlainnfanc und den Beltiftun^Kraura besteht nlno
ein Pl:i33iglceitslcre3.slauf t densen Größe durch die Höhenverstellung der Überlaufvorrichtung geregelt wird. Dar?it
Jrarm jedoch auch die UberschußschlarcrnentnahiDe aus dem BelüftuTi/rsraun?
auf den gewünschten Wert eingestellt werden. Diese Arbe^tεv,rei(^e h.Tt dabei den Torteil, dnß ^?.n der Überlaufvorrichtung
nicht drrs Belebtschl.imm-.A^wpi^ser-Gp^inoh, sondern
bereite entschlammte Abwasser dosiert wird, so daß die Gefahr
einer Terstopfung der Überlaufvorrichtung iiicht besteht.
Die erfindungageraäße Torrichtung gestattet es, ohne Terwendung
einer Puiipe oder eines anderen energieverbrauchenden Förderaggregates
infolge der Überschußschiarmnentnahme den Belebtechlamragehalt
im Beltiftungcrauni auf den gewünschten optimalen
Wert automatisch einzuregeln und so einen einwandfreien Betrieb
der Torrichtung ?.u gewährleisten. Geht m«n davon aus,
daß je Einwohner und Tag rund 30 - 40 g TroctcensubRtanz als
Überschußschlanrrn anfallen und der Belebtschlamm im Belüftungs-
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raum einen optimalen Iroekensubstunagehalt von etwa 3
aufv/eif.er- soll, so ergibt sich, -daß je Hiiiv/ohner und Tag r-uid G - 1 1 BfclüQtsoklai.uu-Al)v/a.süer-Geuioci'i zur E^tocLla durcli Cen Schlaüiiufaag zu leiterj. sind.
aufv/eif.er- soll, so ergibt sich, -daß je Hiiiv/ohner und Tag r-uid G - 1 1 BfclüQtsoklai.uu-Al)v/a.süer-Geuioci'i zur E^tocLla durcli Cen Schlaüiiufaag zu leiterj. sind.
Natürlich kann die erfinduiigsgemäße Yorriclitung auch ohne
die soete:! teochrielaene autonafcische Ü^erschußsciilaimneiiti^ahiae
"betricuen v/erden. In diesßin Falle ist normalerweise
vorgesehen., daß der Übersclroßechlairüa durch eine "besoüdere
e S-1^s dem unteren Teil des Beckens sporadisch sibQe-7/ird.
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Claims (4)
1.)Vorrichtung zur biologischen Reinigung von Abwasser nach
dem Belebtschlammverfahren, bestehend aus einem in der Draufsicht gesehen kreisförmigen Becken, das durch eine
Tauchwand in einen zentrisch gelegenen Beltlftungsraura
und einen diesen ringförmig umgebenden, im Längsschnitt gesehen dreiecksförmig ausgebildeten Nachklärraum aufgeteilt
ist, sowie einem in Mittelpunkt des Belüftungsraumes
angeordneten und mit einem kurz oberhalb der Beckensohle endenden Steigrohr ausgestatteten Hochleietungskrei—
sei, wobei an das Steigrohr mehrere radial und waagerecht
verlaufende Rohrleitungen angeschlossen sind, die höhenverstellbar im Bereich der Wasseroberfläche im Fachklärraum
enden, dadurch gekennzeichnet, daß in der Tauchwand (2) im Bereich dicht unterhalb der Wasseroberfläche (14)
zwei oder mehrere kreisförmige Öffnungen (5) vorgesehen sind, an die im Nachklärraum (4) angeordnete und im unteren
Teil desselben endende Oberlaufleitungen (6) angeschlossen
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlaufleitungen (6) aus einem waagerecht (7) und
einem fast senkrecht verlaufenden Rohrstück (8) züsammen-
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gesetzt sind, wobei das erstere (7) durch die kreisförmige
öffnung (5) in der Tauchwand (2) hindurchtritt und nach oben abgeschrägt im Bereich des Belüftungsraumeo (3)
endot, während das letztere (8) mit seinem oberen, offenen
Ende über die Wasseroberfläche (14) des llachklärräumes (4)
hinausragt.
3. Torrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahl und der Durchmesser der Überlaufleitungen
(6) in Abhängigkeit von der Zuflußznenge und der Beckengröße so gewühlt v/erden, daß durch sie insgesamt etwa
die einfache Trockenwetterstenge pro Zeiteinheit aus dem Belüftimgsraum in den Fachklärraturt gefördert werden kann.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß außerhalb des in der Draufsicht gesehen kreisfömigen Beckens (1) ein Schlammfang (20) angeordnet ist,
der durch eine Rohrleitung (21) mit dem Steigrohr (10) des Hochleistungskreisels (9) und durch eine andere Rohrleitung
(22) mit dem Belüftungsraum (3) verbunden ist, wobei die
in das Steigrohr (10) mündende Rohrleitung (21) in Bereich des Schlainmfanges (20) nach oben umgebogen und mit einer
ir« Bereich der Wasseroberfläche (14) höhenverstellbaren
Überlaufvorrichtung (23) ausgestattet ist.
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Torrtchtun^ nach Aric^rueh ·1, iadurch. ge^reTinzofchnet,
daß r?ie Ü'berlaufvorriohtung (?3) als Schlitz- oder
Oreΐecfer.-.rehr ausgebil^e-i; int.
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AS
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