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DE2120386A1 - Verfahren zur Herstellung vielfarbig gefärbter Acryl-Textilprodukte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung vielfarbig gefärbter Acryl-Textilprodukte

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DE2120386A1
DE2120386A1 DE19712120386 DE2120386A DE2120386A1 DE 2120386 A1 DE2120386 A1 DE 2120386A1 DE 19712120386 DE19712120386 DE 19712120386 DE 2120386 A DE2120386 A DE 2120386A DE 2120386 A1 DE2120386 A1 DE 2120386A1
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DE
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acid
acrylic
weight
fiber
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Application number
DE19712120386
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DE2120386C3 (de
DE2120386B2 (de
Inventor
Tomoji; Masuda Masatake; Okada Masaru; Okayama Ookubo (Japan). P
Original Assignee
Japan Exlan Co. Ltd., Osaka (Japan)
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Publication date
Application filed by Japan Exlan Co. Ltd., Osaka (Japan) filed Critical Japan Exlan Co. Ltd., Osaka (Japan)
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Publication of DE2120386C3 publication Critical patent/DE2120386C3/de
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/70Material containing nitrile groups
    • D06P3/74Material containing nitrile groups using acid dyes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/82Textiles which contain different kinds of fibres
    • D06P3/8204Textiles which contain different kinds of fibres fibres of different chemical nature
    • D06P3/8261Textiles which contain different kinds of fibres fibres of different chemical nature mixtures of fibres containing nitrile groups

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

DR. MÖLLER-BOR6 Dl PL-PHYS. DR. MANJTZ DIPL-CHEM. DR. DEUFEL DIPL-ING. FINSTERWALD DIPL-ING. GRXMKOW 2120386 PATENTANWÄLTE
26. APR. 1971 Ph/th - J 1068
JAPAN EXLAN COMPANY LIMITED
1-25, Dojima Hamadori 1-chome, Kita-ku, Osaka
Japan
Verfahren zur Herstellung vielfarbig gefärbter Acryl-
Textilprodukte
Priorität: Japan vom 27. April 1970 Nr. 36079/70
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung vielfarbig eingefärbter Acryl-Textilprodukte mit zwei oder mehr verschiedenen Schattierungen und insbesondere ein Verfahren zur Herstellung vielfarbig angefärbter Acryl-Textilprodukte mit zwei, drei, vier oder mehr verschiedenen Farbtönungen, die sich durch den Ton-in-Ton-Effekt und/oder die Vielfarbenkontrastwirkung auszeichnen.
Ee wurden schon verschiedene Verfahren zur Herstellung vielfarbiger (Dextilprodukte vorgeschlagen. So wurde z. B. ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem zwei vorher in entsprechenden, unterschiedlichen Farben gefärbte Fasern gemischt und zu einem vielfarbigen Garn versponnen werden, das dann durch
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Weben, Wirken oder auf andere Weise zu einem vielfarbigen Textilprodukt verarbeitet wird. Ein anderes bekanntes Verfahren umfaßt das Mischen einer gefärbten und ungefärbten Faser, das Verspinnen der erhaltenen Mischung zu einem Garn und dann das Färben der ungefärbten Faser vor oder nach der Verarbeitung zu einem Textilprodukt mit einem Farbstoff, der verschieden von der Farbe des für die zuerst gefärbte Faser verwendeten Farbstoffes ist. Bei einem weiteren Verfahren werden Fasern mit unterschiedlichem Färbevermögen gemischt, die Mischung wird zu einem Garn versponnen und das Garn oder das hieraus hergestellte Erzeugnis wird dann unter Ausnutzung der unterschiedlichen Färbeverhalten gefärbt, um ein vielfarbiges Textilprodukt zu erhalten.
Doch war es bei einem Verfahren zur Herstellung vielfarbig angefärbter Textilprodukte unter Verwendung von Fasern gleicher Färbbarkeit, d. h. von Fasern, die mit gleichartigen Farbstoffen färbbar sind, schwierig, die Färbbarkeit der Fasern mit einer Nachbehandlung zu variieren, so daß es sich als schwierig erwies, einen Vielfarben- oder Ton-in-Ton-Effekt zwischen diesen Fasern gleicher Färbbarkeit durch Anfärben in einem Bad zu erzeugen, und es war weiterhin sehr schwierig, ein vielfarbig angefärbtes Produkt durch Kombinieren solcher Fasern, die mit gleichartigen Farben anfärbbar sind, mit verschiedenen anderen Fasern herzustellen.
• Daher ist es ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung, ein vielfarbig angefärbtes Acryl-Textilprodukt mit zwei oder mehr Farbtönungen ausgezeichneter Ton-in-Ton-Wirkung und/oder Vielfarben-Kontrastwirkung zu erhalten, welches von sehr bemerkenswerter ästhetischer Ausführung und von hohen Warenwert ist.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren zu schaffen, nach dem ein Ton-in-Ton- und/oder Vielfarbeneffekt zwischen "basische Gruppen enthaltenden Acrylfasem in einem Textilprodukt mit basische Gruppen enthaltenden Acrylfasem entwickelt werden kann.
Weitere Ziele der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
Die vorgenannten Ziele der Erfindung werden durch ein Verfahren zur Herstellung eines vielfarbig gefärbten Acryl-Textilprodukts erreicht, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Acryl-Textilprodukt, (1) behandelte Fasern, erhalten durch Behandeln von ein anionisch aktives Mittel enthaltenden Acrylfasem (im folgenden als basische Gruppe enthaltende Acrylfasem bezeichnet) mit einem anionisch aktiven Mittel aus im wesentlichei anionischen aromatischen Polykondensaten mit Sulfonsäuregruppen, und (2) unbehandelte, basische Gruppen enthaltende Acrylfasem enthaltend, in einem einzigen Bad mit einem anionischen Farbstoff gefärbt wird (Konkurrenzfärben). Dabei bestehen die behandelten Fasern aus einem Acrylnitril-Copolymerisat, wie es durch Copolymerisieren eine» basischen, ungesättigten Monomers mit einem basischen Stickstoffatom mit Acrylnitril erhalten wird.
Bei den basische Gruppen enthaltenden Acrylfasem, die mit einem anionisch aktiven Mittel gemäß der Erfindung behandelt wurden, sind die Färbestellen darstellenden basischen Gruppen mit anionisch aktivem Mittel blockiert, so daß die Anzahl der basischen Gruppen, die sich im wesentlichen mit dem anionischen Farbstoff binden können, herabgesetzt ist. Deshalb tritt in den Fällen, wo ein Textilprodukt mit beiden, behandelten und unbehandelten, basische Gruppen enthaltenden
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Acrylfasern (konkurrierend) in einer Stufe in einem Bad mit einem anionischen Farbstoff gefärbt wird, aufgrund der unterschiedlichen Sättigung und Färbegeschwindigkeit mit dem anionischen Farbstoff ein Ton-in-Ton- und/oder Vielfarben-Kontra st effekt von sehr hoher ästhetischer Vollendung auf. Insbesondere wenn zwei oder mehr anionische Farbstoffe im Gemisch eingesetzt werden, tritt ein Vielfarbenkontrasteffekt auf. Man nimmt an, daß verschiedene Farbtönungen sich aufgrund der Unterschiede der Farbstoffe in der chemischen Struktur und der Affinität zur Faser entwickeln.
Erfindungsgemäß werden basische Gruppen enthaltende Acrylfasern, die mit einem anionisch aktiven Mittel behandelt sind, und unbehandelte, basische Gruppen enthaltende Acrylfasern durch übliches Spinnen, Weben oder Wirken wie beispielsweise Mischen, Mischspinnen, Bildung von Mischlagen, Mischweben oder Mischwirken zusammen mit oder ohne andere Fasern (eine dritte Komponente) wie beispielsweise einer Acrylfaser mit dissoziierbaren Säuregruppen, Polyesterfasern, Polyamidfasern oder Wolle zu einem Textilprodukt vereinigt. So sind unter "Textilprodukt" solche Faserprodukte wie gesponnene Garne, gewirkte oder gewebte Waren und daraus gefertigte Gegenstände zu verstehen. Dann wird das Textilprodukt konkurrierend unter allgemeinen Färbebedingungen in einem Färbebad (dem,wenn notwendig, ein Farbstoff zum Färben der dritten Komponente zugesetzt werden kann) mit einem anionischen Farbstoff konkurrierend gefärbt, so daß dem Textilprodukt der erfindungsgemäße wertvolle Ton-in-Ton- und/oder Vielfarbenkontrasteffekt zuteil wird.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden, basische Gruppen enthaltenden Acrylfasern sind solche, denen eine Färbbarkeit
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mit anionischen Farbstoffen durch Einführung eines oder mehrerer, basischen Stickstoff enthaltender Comonomerer in das (die Faser bildende) Acrylnitril-Copolymerisat erteilt wird; zu diesem basischen Stickstoff enthaltenden Comonomeren gehören beispielsweise Vinylpyridin oder alkylsubstituiertes Vinylpyridin, z. B. 2-Vinylpyridin, 3-Vinylpyridin, 2-Vinyl-3-iaethylpyridin oder 2-Methyl-5-vinylpyridin; Il-Vinyl-Substituenten einer stickstoffhaltigen heterocyclischen Verbindung oder deren Derivate, z. B.
r N-Vinylimidazol-Verbindungen, N-Vinylpyrblidon, N-Vinylmorpholinon oder N-Vinyloxalidinon; oder andere basische ungesättigte Monomere mit einem basischen Stickstoffatom wie etwa ein ungesättigtes Monomeres der folgenden allgemeinen Formel (I)
O E
CH0 -C-O-O- (CH0) - Il ζ 2 (I)
worin R^. Wasserstoff oder eine Hethylgruppe darstellt, R0 und R, jeweils eine Methyl- oder Äthylgruppe und η eine ganze Zahl von 2 bis 4 darstellt, oder der allgemeinen Formel (II
CH0 = 0-0-0- R1-- N+Rc-EnRo , X~ (II) c- ι ? ο / öl
worin R^, Wasserstoff oder eine Methylgruppe, R,- eine Alkylengruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkylengruppe oder (-CHpOHpOCHpCHo-)-Gruppe, R R und R„ jeweils eine Methyl-, Äthyl- oder Propyl-Gruppe und X ein Anion darstellt,
I ü 9 B /> ß / 1 υ 4 1
Weiterhin kann das Fasern bildende Polymerisat zur Verbesserung der Fasereigenschaften auch irgendeine oder mehrere neutrale monoäthylenisch ungesättigte Monomere wie beispielsweise Methyl-, Äthyl-, Propyl- und Butylester der Acrylsäure und Methacrylsäure, Vinylester von Carbonsäuren (Vinylformiat und Vinylacetat) , Acrylamid und Methacrylamid und ihre Derivate, Vinyl- oder Vinylidenhalogenide (Vinylchlorid, Vinylbromid und Vinylidenchlorid), Styrol und Cyanostyrol und dgl. enthalten.
Wird eine basische Gruppen enthaltende Acrylfaser aus einem Acrylnitrilcopolynerisat, das ein basisches, ungesättigtes Monomeres der obigen allgemeinen Formel (I) enthält, verwendet, wird der viele Farben enthaltende Effekt noch weiter erhöht und ein aufgezeichnetes, vielfarbig angefärbtes Produkt von hohem Warenwert erzeugt.
Wird jedoch ein saures, ungesättigtes Monomeres mit sauren, dissoziationsfähigen Gruppen wie etwa Sulfonsäuregruppen oder Carboxylgruppen in das Acrylnitrilcopolymerisat, das die oben genannte, basische Gruppen enthaltende Acrylfaser bildet, copolymerisiert, wird der erfindungsgemäße Effekt vermindert. Deshalb sollte die Verwendung solcher saurer Monomerer vermieden werden..
Jedoch wird bei der Verwendung von Persulfat, Sulfit oder Bisulfit im Polyiaerisationsinitiatorsystem bei der Herstellung des Copolymerisats eine kleine Menge der dissoziationsfähigen sauren Gruppe als Schwefeisäuregruppe oder SuIfonsäuregruppe am Ende des oben genannten, basische Gruppen enthaltenden, Acrylfasern bildenden Polymers eingeführt,
j U y ο k υ / I ti '»
_ 9 —
dies hat aber keinen Einfluß auf den erfindungsgemäßen Effekt.
Weiterhin können die erfindungsgemäß zu verwendenden basische Gruppen enthaltenden Acrylfasern solche sein, die aus einer Zusammensetzung erhalten wurden, welche durch Mischen eines Homopolymers des oben genannten basischen ungesättigten Monomers oder eines Copolymerisate desselben mit Acrylnitril und/oder einem neutralen, monoäthylenisch ungesättigten Monomeren und einem Acrylnitrilpolymeren (einem Acrylnitrilhomopolymeren oder -copolymeren mit dem oben erwähnten neutralen monoäthylenisch ungesättigten Monomeren) hergestellt wurde.
Bevorzugt enthält die Copolymer- oder Polymerenmischung für die basische Gruppen enthaltenden Acrylfasern wenigstens 75 Gew.% Acrylnitril, 0,5 - 10 Gew.% des basischen ungesättigten Monomers bzw. der Monomeren und 0-15 Gew.% des oder
/un
der neutralen, monoäthylenisch/gesättigten Monomers bzw. Monomeren.
Die wie gewünscht mit einer basische Gruppen enthaltenden, mit einem anionisch aktiven Mittel behandelten Acrylfaser und einer unbehandelten, basische Gruppen enthaltenden Acrylfaser zu mischende, misch zu_verzwirnende, mischzuwebende oder mischzuwirkende Acrylfaser mit dissoziationsfähigen sauren Gruppen ist eine mit einem kationischen Farbstoff anfärbbare Faser und wird aus einem Acrylnitrilpolymerisat oder -copolymerisat gebildet, in dessen Molekülendgruppe eine solche dissoziationsfähige, starke Säuregruppe wie " eine Schwefelsäuregruppe oder Sulfonsäuregruppe eingeführt wird, indem in dem Polymerisationsinitiatorsystem in einer
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Stufe zur Herstellung eines Acrylnitril-Homopolymerisats oder -copolymerisate Persulfat, Sulfit oder Bisulfit verwendet wird oder in welches eine dissoziationsfällige Säuregruppe durch Copolymerisation eines ungesättigten Monomers mit einer solchen Sulfonsäuregruppe wie Styrolsulfonsäure, Vinylsulfonsäure, Allylsulfonsäure oder Methallylsulfonsäure oder deren Salz oder solchen Carbonsäuregruppen wie Acrylsäure, Methacrylsäure oder Itakonsäure oder deren Salz mit Acrylnitril eingeführt worden ist. Das oben beschriebene basische ungesättigte Monomere ist in dem faserbildenden Polymerisat, -dee copolymerisiertnicht enthalten.
Vorzugsweise enthält das Copolymerisat zur Bildung der Acrylfäden mit dissoziationsfähigen Säuregruppen wenigstens 80 Gew.% Acrylnitril, 0,01 bis 5 Gew.% des ungesättigten Monomeren mit Sulfonsäuregruppen oder Carbonsäuregruppen und 0 bis Ί5 Gew.% wenigstens eines neutralen, monoäthylenisch ungesättigten Monomeren.
Das gemäß der Erfindung zu verwendende anionisch aktive Mittel ist im wesentlichen ein anionisches aromatisches Polykondensat mit einer dissoziationsfähigen Säuregruppe wie beispielsweise einer Sulfonsäuregruppe. Beispiele für ein solches anionisch aktives Mittel sind ein Naphthalinsulf onsäure-Formaldehyd-Kondensat der folgenden Formel:
wasserlösliche Produkte, wie sie durch Umsetzung eines Formaldehydkondensats eines mehrwertigen Phenols oder einer
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mehrwertigen Phenolcarbonsäure mit einem Sulfit (veröffentl. japanische Patentanmeldung Nr. 7044/1968) erhalten werden, Sulf omethylat eines Eondensationsproduktes von Di(4-hydroxyphenyl) sulfon und einem niederen aliphatischen Aldehyd (veröffentl. japanische Patentanmeldung Nr. 24205/1968), wasserlösliches Polykondensat, durch Erhitzen von Bisphenolsulfon oder dessen Derivat und einer aromatischen Sulfonsäure unter sauren Bedingungen in Gegenwart von Formaldehyd (veröffentl. japanische Patentanmeldung Nr. 10424/1966) erhalten, eine wäßrige Lösung eines Alkali- oder Ammoniumsalzes eines Kondensationsproduktes eines niederen aliphatischen Aldehyds und einer Sulfonsäure von Dioxydiphenylsulfon (veröffentl. japanische Patentanmeldung Nr. 24231/1965), das Reaktionsprodukt von 2,2'-bis(Hydroxyphenyl)sulfon und Oxymethansulfonsäure (französisches Patent Nr. 1 274 939)ι bis(4,4'-I)ihydroxyphenyl)sulfon, sulfoniert und mit Formaldehyd kondensiert (britisches Patent Nr. 975 307) oder Trimethylo 1-monomethan- sulf onsäureverb indung von 4,4' -Diphenyldimethylmethan (U.S.A.-Patent Nr. 2 522 569).
Im Falle der Behandlung einer synthetischen Acrylfaser aus einem Acrylnitrilcopolymerisat mit dem vorgenannten, basische Gruppen enthaltenden ungesättigten Monomeren mit einer Behandlungslösung, die wenigstens eines solcher anionisch aktiver Mittel wie zuvor beschrieben, enthält, müssen geeignete Werte für die zu verwendende Menge des Behandlungsmittels und die Behandlungsbedingungen (wie etwa der pH-Wert und die !Temperatur) in Abhängigkeit von der Art des Behandlungsmittels bestimmt wanden, und es ist schwierig, die Bereiche direkt zu begrenzen. Im allgemeinen jedoch ist es notwendig, sie bei einer Temperatur über 60 0C zu behandeln, um die ein tnioniech aktives Mittel enthaltende Behandlungalösung im
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sauren Bereich, halten zu können (vorzugsweise bei pH 2,0 bis 7,0) und den Behandlungseffekt des Behandlungsmittels beschleunigen zu können.
Die Menge des BehandlungBmittels in der Behandlungslösung kann etwa 0,1 bis 20 %, vorzugsweise 0,4- bis 10 Gew.%, bezogen auf das Trockengewicht der zu behandelnden Fasern, liegen.
Um den pH-Wert der Behandlungslösung einzustellen, kann eine organische oder anorganische Säure wie beispielsweise Essigsäure, Oxalsäure, Ameisensäure, Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure usw. verwendet werden.
Die gemäß der Erfindung zu verwendenden anionischen Farbstoffe sind Säurefarbstoffe (einschließlich vormetallisierter Säurefarbstoffe), Beizenfarbstoffe und Direktfarbstoffe. Besondere Beispiele für solche Farbstoffe sind CI. Säuregelb (Acid Yellow), G.I. Säurerot (Acid Red), CI. Säureblau (Acid Blue), C.I. Säurebraun (Acid Brown), C.I. Säureorange (Acid Orange), CI. Säureviolett (Acie Violet), C.I. Säuregrün (Acid Green), CI. Säureschwarz (Acid Black), CI. Beizengelb (Mordant Yellow), C.I. Beizenorange (Mordant Orange), C.I. Beizenrot (Mordant Red), C.I. Beizenviolett (Mordant Violet), C.I. Beizenblau (Mordant Blue), C.I. Beizengrün (Mordant Green), C.I. Beizenbraun (Mordant Brown) , C.I. Beizenschwarz (Mordant Black), C.I. Direktgelb (Direct Yellow), C.I. Direktorange (Direct Orange), C.I. Direktrot (Direct Red), C.I. Direktviolett (Direct Violet), C.I. Direktblau (Direct Blue), C.I. Direktgrün (Direct Green), C.I. Direktbraun (Direct Brown), C.I. Direktschwarz (Direct Black) usw.. Am meisten werden Säurefarbstoffe bevorzugt.
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Beispiele für zum Färben der Drittkomponentenfasern (d. h. der Acrylfasern mit dissoziationsfähigen Gruppen) zu verwendende kationische Farbstoffe sind CI. Basischblau (Basic Blue), O.I. Basischorange (Basic Orange), CI. Basischrot (Basic Red), CI. Basischbraun (Basic Brown), CI. Basischgelb (Basic Yellow), CI. Basischviolett (Basic Violet), CI. Basischgrün (Basic Green) usw..
Die CI.-Bezeichnungen , wie sie oben verwendet wurden, und in den folgenden Beispielen angegeben sind, beziehen sich auf den Colour Index, 2. Auflage, 1956 und den Ergänzungsband 1963» Verlag The Society of Dyers and Colourists, Bradford, England und The American Association of Textile Chemists and Colorists, Lowell, Mass., U.S.A..
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele veranschaulicht, worin alle Proζentangaben und Teile sich auf das Gewicht beziehen, sofern nicht anders angegeben. In diesen Beispielen bedeutet die Abkürzung "o.w.f." Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der trockenen Faser. ·
Beispiel 1
265 TIe. Bisphenolsulfon wurden homogen mit 220 TIn. ß-Naphthalinsulfonsäure gemischt und 2 TIe. konzentrierte Schwefelsäure dem Gemisch zugesetzt. Dann wurden 105 TIe. 30 %iger wäßriger Lösung von Formaldehyd nach und nach zugesetzt und die Misch/gerührt, um 2 h bei 110 0G zu reagieren, und dann neutralisiert. Sodann wurde eine gesättigte Lösung von Natriumsulfat zugegeben, das erzeugte Polykondensat ausgesalzt, abgetrennt und dann zu einem Pulver getrocknet. In einem Behandlungsbad, das durch Einstellen von 2,5 % o.w.f.
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des so erhaltenen Polykondensate mit Schwefelsäure auf einen pH von 3,0 hergestellt wurde, wurde eine ungefärbte, "basische Gruppen enthaltende Acrylfaser (im folgenden laser A genannt), die aus einem Acrylnitrilcopolymerisat mit 90 % Acrylnitril, 7 % Vinylacetat und 3 % NjN-dimethylaminoäthyl-methacrylat gebildet war, mit einer Steigerung von 1 °C/min von 70 0C auf etwa 100 0C 60 min erhitzt und dann abgeschreckt. Die behandelte Faser wurde dann mit Wasser gewaschen und getrocknet.
30 TIe. der so erhaltenen, mit einem anionisch aktiven Mittel behandelten Faser A, 30 TIe. der unbehandelten Paser A und 40 TIe. einer Acrylfaser (aus Acrylnitrilcopolymerisat mit 90 % Acrylnitril, 9,7 % Methylacrylat und 0,3 % Natriumallylsulfonat - im folgenden als Faser B bezeichnet) mit dissoziationsfähigen Säuregruppen und mit basischen Farbstoffen färbbar, wurden gemischt und zu einem Faden bzw. Garn versponnen und daraus ein grober Gewirkstoff hergestellt. Dieses Wirkgewebe wurde in einem Bad durch Erhitzen bei einer Steigerung von ungefähr 1 °C/min von 60 0C auf ungefähr 100 0C und Halten bei 100 0C für 45 min in einem Bad mit folgender Rezeptur vielfarbig gefärbt (konkurrierend gefärbt): 0,2 % o.w.f. CI. Basischfeelb 28, 0,3 % o.w.f. CI. Basischgelb 13,
0,4 % o.w.f. CI. Basischblau 3 und 1 % o.w.f. Levenol R ' bezogen
(Produkt der Kao Soap Co.) als Verzögerer/auf die Faser B, 1 % o.w.f. CI. Säureblau 62, bezogen auf die unbehandelte Faser A, 5 % Natriumsulfat, bezogen auf das gesamte Fasergewicht, 1 g/l eines nichtionischen oberflächenaktiven Mittels: Noigen ET 170 (Produkt der Daiichi Kogyo Seiyaku Co., Ltd.), ein pH-Wert 3>0 (mit Schwefelsäure eingestellt) und ein Flofc.tenverhältnis von 1/50.
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Das so erhaltene vielfarbige Wirkgewebe war ein Produkt mit drei verschiedenen Farben, bei dem Tiefblau und Hellblau auf grünem Grund gemischt vorhanden waren. Ein Anfärben der verschieden gefärbten Fasern, die den Stoff bildeten, wurde praktisch nicht beobachtet, und der Vielfarbenkontrasteffekt war ausgezeichnet.
Beispiel 2
Die Faser A, behandelt mit dem anionischen, synthetischen, wasserlöslichen Polykondensat mit Bisphenolsulfon, unbehan-
.Paser *
delte Faser A und/B des Beispiels 1 wurden entsprechend gemischt und versponnen, um 3 Arten von gemischten, versponnenen Garnen mit 'einer Einaägarnzahl von 7 herzustellen. Drei von jeder der erhaltenen drei Arten gemischter versponnener Garne wurden so angeordnet, d&ß sie sich in einem verzwirnten Garn befanden, und dann wurde das Garn auf einem Gewebe auf Hanfbasis zu einem Teppich mit Schleifenbüscheln mit 5/32 Maschenweite (gauge), 9,5 Garn pro 25 mm Stich (yarns/stitch) und einer Schlingenhöhe von 10 mm, die Dicke der Stoffunterlage ausgenommen, gebüschelt. Dann wurde der erhaltene Teppich unter Verwendung einer Haspel-lärbemaschine (wince dyeing machine) in einem Bad gemäß der unten genannten Rezeptur vielfarbig gefärbt. Die Prozentangaben von Farbstoff und Hilfsstoffen sind Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Teppichs.
i*ärberezet)tur 0,3 %
Säurefarbstoffe: 1,3 %
CI. Säuregelb 49
CI. Säurerot 99 0,03 %
Kationische Farbstoffe: 0,53 %
CI. Baeischgelb 14 0,008 %
CI. Basischrot 39
CI. Baeiechblau 65
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Kationische Verzögerer:
Panalon E (Produkt der Fa. Ipposha Oil and Fat Co.)
Färbehilfsmittel: .Natriumsulfat Noigen ET 170 (nichtionischeB oberfläclienaktives Mittel)
Färbe-pH (mit H2SO4 eingestellt) Färb etemp eratureh:
von 60 0C bis 90 0C bei 90 0O
von 90 0C bis ungefähr 100 0C bei ungefähr 100 0C von etwa 100 0C bis 60 0C
0,5 %
10 %
1 g/l
pH = 3
mit 1 °C/min gesteigert
60 min gehalten
mit 1 °C/min gesteigert
60 min gehalten
mit 1 °C/min gesenkt.
Der so erhaltene Vielfarbenteppich war ein in drei verschiedenen Farben angefärbtes Produkt, überwiegend in einem Karminton, wobei die behandelte Faser A in hellrot, die unbehandelte Faser A in tief rot und die Faser B in karmin vorlag und der tiefe und lichte Vielfarbenkontrasteffekt ganz ausgezeichnet war, was dem Gegenstand ein erstklassiges Aussehen verlieh.
Beispiel 5
In ein Behandlungsbad mit 10 o.w.f. eines anionisch aktiven
Mittels der folgenden Struktur
CH,
NaO,S
2
und einem auf 3»5 eingestellten pH-Wert wurde die Faser A eingetaucht. Das Bad wurde von 60 0C auf Siedetemperatur mit einer Steigerung von 1 °C/min in 40 min erhitzt und wurde
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"bei dieser Temperatur 60 min gehalten. Dann wurde das Bad abgekühlt und die Faser mit Wasser gewaschen und dann getrocknet.
20 TIe. der so erhaltenen behandelten Faser A, 20 TIe. der unbehandelten Faser A und 60 TIe. der mit basischem Farbstoff färbbaren Faser B wurden miteinander gemischt, zu einem Spinngarn versponnen und daraus ein grobes Virkgewebe hergestellt. Dieses Wirkgewebe wurde in einem Bad durch Erhitzen von 60 0C auf 100 0C mit einer Steigerung von ungefähr 1 °C/min und Halten auf dieser Temperatur für 45 min vielfarbig gefärbt, wobei die Färbrezeptur folgendermaßen war: 0,2 % o.w.f. 0.1. Basischgelb 28, 0,3 % o.w.f. CI. Basischgelb 13, 0,4 % o.w.f. CI. Basisckblau 3 und 1 % o.w.f. Levenol E, bezogen auf das Gewicht der Faser B, weiterhin 1 % o.w.f. CI. Säureblau 62, bezogen auf das Gewicht der unbehandelten Faser A und 10 % o.w.f. Natriumsulfat und 1 g/l Noigen ET 170, bezogen auf das Gesamtgewicht der Fasern, ein pH-Wert von 3*0 (eingestellt mit ^SO^) und ein Badverhältnis von 1/50. Das so erhaltene vielfarbige Wirkgewebe war ein mit drei verschiedenen Farben gefärbtes Produkt, bei dem ein kräftiges Blau und ein leichtes Blau gemischt auf grünem Grund vorlagen. Der Vielfarbenkontrasteffekt war ausgezeichnet.
Beispiel 4
Ein gemischtes Spinngarn aus 50 TIn. der Faser A, mit dem anionisch aktiven Mittel behandelt, und 50 TIn. der unbehandelten Faser aus Beispiel 1 wurde in einem Bad mit jeden der verschiedenen Säurefarbstoffe der Tabelle I gefärbt. Es wurde nach dem Temperatursteigerungsverfahren in Beispiel 1 bei einem Flottenverhältnis von 1/100 in einem Färbebad gefärbt, in welchem 1 % o.w.f. eines äeden Farbstoffs,
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"bezogen auf die unbehandelte". Easer A, verwendet wurde und 10 % o.w.f. Natriumsulfat und 1 % o.w.f. Essigsäure als Färbereihilfsmittel zugesetzt wurden.
Alle so gefärbten gemischten Spinngarne waren Produkte, denen Vielfarben- oder Ton-in-Ton-Effekte, wie aus Tabelle I ersichtlich, erteilt wurden; die Ausführung war ästhetisch sehr günstig.
Weiterhin zeigt die Tabelle I, daß bei Verwendung der Kombination von Säurefarbstoffen, d. h. bei Ausnutzung der Tatsache, daß zwischen den Säurefarbstoffen unterschiedliche Affinitäten zur Faser A bestehen, nicht nur der Ton—in-Ton-Effekt, sondern auch der Vielfarbeneffekt entwickelt werden kann. Das bedeutet, daß, wenn ein Farbstoff geringer Affinität und ein Farbstoff hoher Affinität verwendet werden, auf der behandelten Faser A nur der Farbstoff hoher Affinität abgeschieden und dessen Schattierung entwickelt wird, während auf der unbehandelten Faser A sowohl der Farbstoff geringer Affinität als auch der Farbstoff hoher Affinität abgeschieden wird und deshalb eine Mischfarbe der beiden Farbstoffe entwickelt und so ein vielfarbig gefärbtes Produkt erhalten wird.
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Tabelle I
Tönung
Nr. Säurefarbstoff
unbehandel- behandelte te Faser A Faser A
Effekt
1 CI. Säuregelb 49
CI. Säurerot 133
rötlich-
orange
gelb Vielfarben-
effekt
2 CI. Säurerot 57
CI. Säuregelb 42
rötlich
orange
gelb Vielfarben-
effekt
3- CI. Säurerot 57
CI. Säuregelb 4-9
tiefrötlich
orange
hellrötlich
orange
Ton-in-Ton-
Effekt
4- CI. Säureblau 23
CI. Säuregelb 4-9
grün gelb Vi el färb en-
effekt
VJl CI. Säuregelb 4-2 grün blau Vielfarben-
CI. Säureblau 62 effekt
6 CI. Säureblau62 tiefgrün hellgrün Ton-in-Ton-
CI. Säuregelb 4-9 Effekt
7 CI. Säureblau 62
CI. Säurerot 133
purpur blau Vi el färb en-
effekt
8 CI. Säurero't 57 purpur rot Vielfarben-
CI. Säureblau 23 effekt
9 CI. Säurerot 57
CI. Säureblau 62
tiefpurpur hellpurpur Dichte-Effekt
(Thickness
effect)
-Pat ent ansprüche-
109846/1841

Claims (7)

Patentansprüche
1.' Verfahren zur Herstellung eines vielfarbig gefärbten Acryl-Textilprodukts, dadurch gekennzeichnet, daß das Acryl-Textilprodukt, (1) behandelte Fasern, erhalten durch Behandeln von basische Gruppen
einem enthaltenden Acrylfasern mit/anionisch aktiven Mittel aus im wesentlichen anionischen aromatischen Polykondensaten mit Sulfonsäuregruppen, und (2) unbehandelte, basische Gruppsi enthaltende Acrylfasern enthaltend, in einem einzigen Bad mit einem anionischen Farbstoff gefärbt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als basische Gruppen enthaltende Acrylfaser eine solchs aus einem Gopolymerisat aus wenigstens 75 Gew.% Acrylnitril, 0,5 - 10 Gew.% wenigstens einer Verbindung der Formel
2 -H
CH0 - C - C - 0 - (CHO)„ - N <"' 2 2 , 2 η x H
(worin E. Wasserstoff oder eine Methylgruppe, R^ und E, jeweils eine Methyl- oder Äthylgruppe, η eine ganze Zahl von bis 4- einschließlich ist) und 0-15 Gew.% wenigstens eines neutralen, monoäthylenisch ungesättigten Monomeren verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennz eich-' net, daß aus der Gruppe der Säurefarbstoffe, Beizenfarbstoffe und Direktfarbstoffe gewählter anionischer Farbstoff verwendet wird.
109846/1841
4-. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines durch Erhitzen von Bisphenolsulfon oder dessen Derivat und einer aromatischen Sulfonsäure unter sauren Bedingungen in Gegenwart von Formaldehyd erhaltenen wasserlöslichen Polykondensate als anionisch aktives Mittel
5· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennz eichn e t, daß die Behandlung mit dem anionisch aktiven Mittel durch Behandeln der basische Gruppen enthaltenden Acrylfaser mit einer wäßrigen Lösung von pH 2 - 7» die das anionisch aktive Mittel in einer Menge von 0,1 bis 20 %, bezogen auf das Gewicht der trockenen Faser, enthält, bei einer Temperatur über 60 0C durchgeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein A Textilprodukt, (a) basische Gruppen enthaltende Acrylfasem, mit einem anionisch aktiven Mittel aus im wesentlichen anionischen aromatischen Polykondensaten mit Sulfonsäuregruppen behandelt, (b) unbehandelte, basische Gruppen enthaltende Acrylfasem und (c) Acrylfasern ei% dissoziationsfähige Säuregruppen enthaltend, in einem einzigen Bad, das einen anionischen und einen kationischen Farbstoff enthält, gefärbt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch die Verwendung von dissoziationsfähige Säuregruppen enthaltenden Acrylfasern aus einem Copdymerisat aus wenigstens 80 Gev.% Acrylnitril, 0,01 - 5 Gew.# eines ungesättigten Monomeren mit Sulfonsäuregruppen oder Carboxylgruppen, und 0-15 Gew.% wenigstens eines neutralen, monoäthylenisch ungesättigten Monomeren.
1098A6/1841
DE19712120386 1970-04-27 1971-04-26 Verfahren zur Herstellung eines Vielfarben-Effektes auf einem Textilgut aus basische Gruppen enthaltenden Acrylfasern Expired DE2120386C3 (de)

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JP45036079A JPS4941151B1 (de) 1970-04-27 1970-04-27

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DE2120386A1 true DE2120386A1 (de) 1971-11-11
DE2120386B2 DE2120386B2 (de) 1977-03-24
DE2120386C3 DE2120386C3 (de) 1977-11-10

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Publication number Publication date
JPS4941151B1 (de) 1974-11-07
ES390450A1 (es) 1973-06-01
GB1299305A (en) 1972-12-13
DE2120386B2 (de) 1977-03-24

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