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Die Erfindung betrifft den technischen Photovoltaik-Bereich, insbesondere einen Dachziegelhaken und eine Klemmvorrichtung für Dachziegelhaken.
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Die Installation von Photovoltaik(PV)-Paneelen erfolgt in der Regel im Freien, an Orten mit ausreichender Sonneneinstrahlung wie Dächern, unter Einsatz von Dachziegelhaken. Zur Montage dieser Haken wird zunächst der Dachziegel angehoben, woraufhin die Montagebasis des Dachziegelhakens mittels Schrauben oder Schweißen am Dach befestigt wird. Anschließend wird der Dachziegel wieder angebracht, wobei der Haken des Dachziegelhakens durch die Zwischenräume der Ziegel ragt.
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Nach dem Stand der Technik wird der Haken des Dachziegelhakens durch eine Rastverbindung mit der Schiene verbunden, die zur Befestigung des PV-Panels dient. Die Schiene verfügt über Nuten an beiden gegenüberliegenden Seiten, in die das Rastteil des Hakens einrastet. Die Montage erfolgt, indem das Rastteil in die Nut der Schiene eingesetzt wird, was die Fixierung der Schiene am Dachziegelhaken vervollständigt. Die Effektivität dieser Rastverbindung bedingt jedoch, dass die Montage zeitaufwendig und mühsam sein kann, da das Einrasten in die Nut oft schwierig ist.
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Daher stellt die Vereinfachung der Montage von Schiene und Dachziegelhaken eine technische Herausforderung dar, die es von Fachleuten in diesem Bereich zu lösen gilt.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dachziegelhaken und eine Klemmvorrichtung für Dachziegelhaken zu schaffen, die die im Stand der Technik vorhandenen Probleme lösen, um eine bequeme Installation des Dachziegelhakens auf der Schiene zu ermöglichen.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Klemmvorrichtung, die die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist, sowie durch einen Dachziegelhaken, der die im Anspruch 9 angegebenen Merkmale aufweist. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Merkmalen der Unteransprüche hervor.
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Gemäß der Erfindung wird eine Klemmvorrichtung für Dachziegelhaken bereitgestellt, die Folgendes aufweist:
- eine erste Klemmeinheit, die ein erstes Klemmteil besitzt, das dazu dient, in einen Schlitz an einer Seite der Schiene zu greifen; auf der ersten Klemmeinheit ist ein erstes Durchgangsloch vorgesehen;
- eine zweite Klemmeinheit, die ein zweites Klemmteil besitzt, das dazu dient, in einen Schlitz an der anderen Seite der Schiene zu greifen, wobei auf der zweiten Klemmeinheit ein erstes Schraubenloch vorgesehen ist; und
- eine Einstellschraube, die durch das erste Durchgangsloch und das erste Schraubenloch in der zweiten Klemmeinheit geht und gewindemäßig angepasst ist, um den Abstand zwischen dem ersten Klemmteil und dem zweiten Klemmteil zu justieren.
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Gemäß der Erfindung weist die erste Klemmeinheit eine Stützstrebe und eine Befestigungsplatte auf, die miteinander verbunden sind, wobei das erste Klemmteil an der Seite der Befestigungsplatte angeordnet ist, die von der Stützstrebe wegzeigt, und wobei sich das erste Durchgangsloch auf der Befestigungsplatte befindet. Die zweite Klemmeinheit weist eine Anschlagleiste und eine an Tragplatte auf, die an einer ersten Seite der Anschlagleiste angebracht ist, wobei das zweite Klemmteil an der von der Anschlagleiste abliegenden Seite der Tragplatte angeordnet ist, während sich eine zweite Seite der Anschlagleiste an der Stützstrebe abstützt. Das erste Schraubenloch befindet sich auf der Anschlagleiste.
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Gemäß der Erfindung ist die der ersten Klemmeinheit zugewandte Oberfläche der Stützstrebe eine Schrägefläche, die von der mit der Befestigungsplatte verbundenen Seite in Richtung der gegenüberliegenden Seite allmählich in Richtung weg von der ersten Klemmeinheit geneigt ist. Auf der Schrägefläche stützt sich eine zweite Seite der Anschlagleiste ab.
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Gemäß der Erfindung ist eine zweite Seite der Anschlagleiste eine geneigte Oberfläche, die an die Schrägefläche angepasst ist, wobei, wenn die Schrägefläche mit der geneigten Oberfläche in Kontakt kommt, die Befestigungsplatte und die Anschlagleiste parallel zueinander verlaufen.
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Gemäß der Erfindung ist die Klemmvorrichtung für Dachziegelhaken ferner mit einem Federelement versehen, das zwischen der Befestigungsplatte und der Anschlagleiste angeordnet ist.
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Gemäß der Erfindung handelt es sich bei dem Federelement um eine Druckfeder, die über die Einstellschraube geführt ist.
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Gemäß der Erfindung steht die Tragplatte senkrecht zur Befestigungsplatte.
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Gemäß der Erfindung ist das erste Durchgangsloch als Langloch ausgebildet.
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Gemäß der Erfindung wird ferner ein Dachziegelhaken bereitgestellt, der einen Hakenhauptkörper, eine Montagebasis und eine oben erwähnte Klemmvorrichtung für Dachziegel aufweist. Die Montagebasis ist an einem Ende des Hakenhauptkörpers angeordnet, wobei die erste Klemmeinheit am anderen Ende des Hakenhauptkörpers positioniert ist.
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Gemäß der Erfindung ist die erste Klemmeinheit über einen Verbindungswinkel am Hakenhauptkörper angebracht. Der Verbindungswinkel weist eine am Hakenhauptkörper befestigte Grundplatte sowie ein Stehblech auf. Das Stehblech ist mit einem zweiten Durchgangsloch versehen, durch das die Einstellschraube geführt wird.
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Gemäß der Erfindung ist das zweite Durchgangsloch ein Langloch, das in Längsrichtung senkrecht zur Grundplatte verläuft.
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Gemäß der Erfindung an einer Seite des Stehblechs, die mit der Befestigungsplatte in Kontakt kommt, eine erste Zahnleiste angebracht ist. Auf der Seite der Befestigungsplatte, die mit dem Stehblech in Kontakt steht, befindet sich eine zweite Zahnleiste, die in die erste Zahnleiste eingreift.
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Gemäß der Erfindung ist die Grundplatte mittels eines Grundplattenschraubensatzes am Hakenhauptkörper befestigt, wobei auf der Grundplatte sich ein drittes Durchgangsloch befindet, während auf dem Hakenhauptkörper ein zweites Schraubenloch vorgesehen ist. Eine Grundplattenfeststellschraube des Grundplattenschraubensatzes durch das dritte Durchgangsloch geführt wird und in das Gewinde des zweiten Schraubenlochs eingreift.
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Gemäß der Erfindung ist das dritte Durchgangsloch ein Langloch, das sich in Richtung des Dachziegelhakens erstreckt.
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Gemäß der Erfindung ist die Montagebasis mittels eines Montagebasis-Schraubensatzes am Hakenhauptkörper befestigt ist. An der Montagebasis ist ein viertes Durchgangsloch vorgesehen, wobei am Hakenhauptkörper ein fünftes Durchgangsloch ausgebildet ist. Der Montagebasis-Schraubensatz weist eine Montagebasis-Schraube und einen U-förmigen Klemmblock auf, an dem ein drittes Gewindeloch ausgebildet ist. Die beiden Seitenwände des U-förmigen Klemmblocks sind an den beiden Seiten des Hakenhauptkörpers angeordnet, wobei die Montagebasis-Schraube durch das vierte Durchgangsloch und das fünfte Durchgangsloch hindurch verläuft und ins Gewinde des dritten Schraubenlochs eingreift.
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Zusammengefasst lassen sich mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen beispielsweise folgende Vorteile realisieren:
- 1. Die erste Klemmeinheit und die zweite Klemmeinheit der Klemmvorrichtung für Dachziegelhaken sind separiert. Die Einstellschraube wird durch das erste Durchgangsloch der ersten Klemmeinheit geführt und greift in das erste Schraubenloch der zweiten Klemmeinheit ein. Durch Anpassen der Eindringtiefe der Einstellschraube in das erste Schraubenloch kann der Abstand zwischen dem ersten Klemmteil und dem zweiten Klemmteil eingestellt werden.
- 2. Bei der Installation der Schiene kann durch Drehen der Einstellschraube der Abstand zwischen dem ersten Klemmteil und dem zweiten Klemmteil größer als die Breite des Schienenbodens eingestellt werden. Dann kann das Ende der Schiene mit dem Schlitz leicht zwischen dem ersten und dem zweiten Klemmteil platziert werden. Durch weiteres Drehen der Einstellschraube werden das erste und das zweite Klemmteil einander angenähert, bis sie in den Schlitz am Boden der Schiene einrasten, womit die Verbindung zwischen der Schiene und der Klemmvorrichtung für Dachziegelhaken vollendet wird.
- 3. Für die Installation muss die Schiene lediglich zwischen dem ersten und dem zweiten Klemmteil platziert und dann die Einstellschraube festgezogen werden, was eine schnelle und einfache Montage ermöglicht.
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Im Folgenden werden die Erfindung und ihre Ausgestaltungen anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- 1 eine perspektivische Darstellung der Montagestruktur der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung für Dachziegelhaken mit der Schiene;
- 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Dachziegelhakens;
- 3 eine perspektivische Darstellung der Teilmontagestruktur des erfindungsgemäßen Dachziegelhakens mit der Schiene;
- 4 eine perspektivische Darstellung eines Verbindungswinkels gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
- 5 eine perspektivische Darstellung einer ersten Klemmeinheit gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
- 6 eine perspektivische Darstellung einer zweiten Klemmeinheit gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
- 7 in perspektivischer Darstellung die Vorgehensweise zum Zusammenbau des erfindungsgemäßen Dachziegelhakens mit der Schiene; und
- 8 in perspektivischer Zusammenbaudarstellung den erfindungsgemäßen Dachziegelhakens und die Schiene.
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Um die technischen Lösungen dieser Erfindung weiter zu erläutern, wird sie im Folgenden anhand spezifischer Ausführungsbeispiele detailliert beschrieben. Um die Ziele, technischen Lösungen und Vorteile dieser Ausführungsbeispiele der Erfindung klarer zu machen, werden sie im Folgenden in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen der Ausführungsbeispiele detailliert erläutert. Es ist offensichtlich, dass die hier beschriebenen Ausführungsbeispiele nur einen Teil der Ausführungsformen der Erfindung darstellen und nicht alle sind. Die in den beigefügten Zeichnungen beschriebenen und dargestellten Komponenten der Erfindung können in verschiedenen Konfigurationen angeordnet und entworfen werden.
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Die detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele der Erfindung in den beigefügten Zeichnungen ist nicht dazu gedacht, den Schutzbereich der Erfindung zu begrenzen, sondern repräsentiert lediglich ausgewählte Beispiele. Alle anderen Ausführungsformen, die von Fachleuten in diesem Bereich ohne kreative Arbeit auf der Grundlage dieser Ausführungsbeispiele erzielt werden können, fallen unter den Schutzbereich dieser Erfindung.
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Es ist zu beachten, dass ähnliche Referenznummern und Buchstaben in den folgenden Zeichnungen ähnliche Gegenstände darstellen. Daher ist es einmal definiert, in nachfolgenden Zeichnungen nicht weiter definiert oder erläutert werden muss.
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In der Beschreibung dieser Ausführungsbeispiele ist zu verstehen, dass die angegebenen Orientierungen oder Positionen auf den in den Zeichnungen gezeigten Orientierungen oder Positionen basieren, oder auf den üblichen Positionen, wenn das Produkt der Erfindung verwendet wird, oder auf den Orientierungen oder Positionen, die Fachleute in diesem Bereich üblicherweise verstehen. Sie dienen nur zur Vereinfachung der Beschreibung und sollten nicht als Einschränkung der Erfindung interpretiert werden.
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Darüber hinaus sind Begriffe wie „erstes“, „zweites“, „drittes“ usw. nur zu Beschreibungszwecken gedacht und sollten nicht als Hinweis auf relative Wichtigkeit interpretiert werden oder implizieren, dass die Anzahl der angegebenen technischen Merkmale begrenzt ist. So können Merkmale, die als „erstes“, „zweites“ usw. definiert sind, explizit oder implizit ein oder mehrere dieser Merkmale umfassen. In der Beschreibung dieser Erfindung bedeutet der Begriff „mehrere“, dass es zwei oder mehr gibt, es sei denn, es gibt eine spezifische und klare Begrenzung.
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In der Beschreibung dieser Ausführungsbeispiele ist ferner zu erklären, dass, sofern nicht anders festgelegt und begrenzt, Begriffe wie „Anordnung“, „Montage“, „Verbindung“, „Verknüpfung“ usw. weit gefasst verstanden werden sollten, zum Beispiel als feste Verbindung, als abnehmbare Verbindung oder als integral geformte Verbindung; sie können mechanisch oder elektrisch sein oder eine Kommunikation zwischen ihnen ermöglichen; sie können direkt verbunden sein oder indirekt über ein Zwischenmedium verbunden sein und können die interne Verbindung oder die Wechselwirkung zwischen zwei Komponenten beinhalten.
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Fachleute in diesem Bereich können die konkrete Bedeutung dieser Begriffe in der Erfindung je nach Situation verstehen.
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In der Erfindung, sofern nicht anders festgelegt und begrenzt, kann das Merkmal „über“ oder „unter“ einem zweiten Merkmal bedeuten, dass das erste und das zweite Merkmal direkt in Kontakt sind oder dass sie nicht direkt in Kontakt sind, sondern durch ein anderes Merkmal zwischen ihnen verbunden sind. Außerdem beinhaltet das Merkmal „über“, „oberhalb“ und „oben“ von einem zweiten Merkmal, dass das erste Merkmal direkt über dem zweiten Merkmal in vertikaler Richtung oder schräg darüber liegt, oder es bedeutet einfach, dass die Höhe des ersten Merkmals höher ist als die des zweiten. Ebenso beinhaltet das Merkmal „unter“, „unterhalb“ und „unten“ von einem zweiten Merkmal, dass das erste Merkmal direkt unter dem zweiten Merkmal in vertikaler Richtung oder schräg darunter liegt, oder es bedeutet einfach, dass die Höhe des ersten Merkmals niedriger ist als die des zweiten.
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Der folgende Abschnitt bietet viele verschiedene Ausführungsformen oder Beispiele zur Realisierung verschiedener Strukturen dieser Erfindung. Um die Offenlegung der Erfindung zu vereinfachen, werden spezifische Beispiele für Komponenten und Konfigurationen beschrieben. Sie dienen lediglich als Beispiele und sind nicht dazu gedacht, die Erfindung zu begrenzen. Darüber hinaus kann die Erfindung in verschiedenen Beispielen wiederholt auf Nummern und/oder Buchstaben verweisen, diese Wiederholungen dienen der Vereinfachung und Klarheit und deuten nicht auf eine Beziehung zwischen den verschiedenen Ausführungsformen und/oder Konfigurationen hin.
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Darüber hinaus bietet die Erfindung verschiedene spezifische Beispiele für Prozesse und Materialien, aber Fachleute in diesem Bereich können sich anderer Anwendungen von Prozessen und/oder der Verwendung anderer Materialien bewusst sein.
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Unter Bezugnahme auf 1 und 2 weist eine erfindungsgemäße Klemmvorrichtung für Dachziegel eine erste Klemmeinheit 205, eine zweite Klemmeinheit 204 und eine Einstellschraube 501 auf.
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Gemäß 1 und 5 weist die erfindungsgemäße erste Klemmeinheit 205 ein erstes Klemmteil 2052, das für das Eingreifen in eine Nut 101 an einer Seite der Schiene 100 vorgesehen ist. Die spezifische Gestaltung des ersten Klemmteils 2052 sollte der Form der entsprechenden Nut 101 angepasst sein, sodass durch das Einrasten des ersten Klemmteils 2052 in die zugehörige Nut 101 eine Fixierung der Schiene 100 ermöglicht wird. An der ersten Klemmeinheit 205 ist ein Durchgangsloch 2053 vorgesehen, welches die Verbindung mit der zweiten Klemmeinheit 204 erleichtert.
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Unter Bezugnahme auf 6 beinhaltet die zweite Klemmeinheit 204 ein zweites Klemmteil 2042, das dazu dient, in eine Nut 101 auf der gegenüberliegenden Seite der Schiene 100 einzurasten. Die spezifische Konfiguration des zweiten Klemmteils 2042 sollte ebenso der Form der zugehörigen Nut 101 entsprechen, damit durch das Eingreifen des zweiten Klemmteils 2042 in den entsprechenden Schlitz 101 eine Befestigung der Schiene 100 erreicht werden kann. An der zweiten Klemmeinheit 204 befindet sich eine Schraubenöffnung.
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Wie in 2 dargestellt, durchdringt die Einstellschraube 501 das Durchgangsloch 2053 und tritt in die Schraubenöffnung ein, um den Abstand zwischen dem ersten Klemmteil 2052 und dem zweiten Klemmteil 2042 anzupassen. Durch das Justieren der Eindringtiefe der Einstellschraube 501 in die Schraubenöffnung kann der Abstand zwischen dem ersten Klemmteil 2052 und dem zweiten Klemmteil 2042 variiert werden, was die Installation der Schiene 100 vereinfacht.
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Die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung für Dachziegel weist eine erste Klemmeinheit 205 und eine zweite Klemmeinheit 204 auf, die separat voneinander sind. Die Einstellschraube 501 durchdringt das Durchgangsloch 2053 der ersten Klemmeinheit 205 und greift in das Gewinde der ersten Schraubenöffnung der zweiten Klemmeinheit 204 ein. Durch das Regulieren der Eindringtiefe der Einstellschraube 501 in die erste Schraubenöffnung kann der Abstand zwischen dem ersten Klemmteil 2052 und dem zweiten Klemmteil 2042 angepasst werden. Bei der Installation der Schiene 100 kann durch die Einstellschraube 501 der Abstand zwischen dem ersten Klemmteil 2052 und dem zweiten Klemmteil 2042 größer als die Breite der Unterseite der Schiene 100 [d.h., der Seite mit der Nut 101] eingestellt werden. Danach kann die Unterseite der Schiene 100 mit der Nut 101 leicht zwischen das erste Klemmteil 2052 und das zweite Klemmteil 2042 gelegt werden. Anschließend wird durch Drehen der Einstellschraube 501 der Abstand zwischen dem ersten Klemmteil 2052 und dem zweiten Klemmteil 2042 verringert, bis beide Klemmteile in die Nut 101 an der Unterseite der Schiene 100 eingreifen, was die Verbindung der Schiene 100 mit der Klemmvorrichtung für Dachziegel vervollständigt. Diese Erfindung ermöglicht die Befestigung der Schiene 100, indem sie einfach zwischen dem ersten Klemmteil 2052 und dem zweiten Klemmteil 2042 platziert und die Einstellschraube 501 festgezogen wird, was eine einfache und schnelle Installation gewährleistet.
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Die detaillierte Ausführung der Klemmvorrichtung für Dachziegel wird nachfolgend beschrieben.
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Unter Bezugnahme auf 5 weist die erste Klemmeinheit 205 eine Befestigungsplatte 251 und eine mit dieser verbundene Stützstrebe 252 auf. Die Stützstrebe 252 und die Befestigungsplatte 251 können als Einheit konstruiert sein oder durch Verbindungselemente oder Schweißen miteinander verbunden werden. Das erste Klemmteil 2052 ist auf der Seite der Befestigungsplatte 251 angeordnet, die von der Stützstrebe 252 abgewandt ist, während das Durchgangsloch 2053 auf der Befestigungsplatte 251 positioniert ist.
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Weiterführend, unter Bezugnahme auf 6, besitzt die zweite Klemmeinheit 204 eine Anschlagleiste 242, die mit einer Tragplatte 241 verbunden ist, welche sich an der ersten Seite der Anschlagleiste 242 befindet. Die Anschlagleiste 242 und die Tragplatte 241 stehen typischerweise in einem vertikalen Verhältnis zueinander. Das zweite Klemmteil 2042 befindet sich an der Tragplatte 241, und zwar auf der von der Anschlagleiste 242 abgewandten Seite, um so eine größere Stützoberfläche zu bieten. Bei der Montage der Schiene 100 kann diese zunächst auf der Tragplatte 241 positioniert werden. Die Anschlagleiste 242 stützt sich auf der anderen Seite auf die Stützstrebe 252, wobei das erste Schraubenloch in der Anschlagleiste 242 ausgebildet ist. Nach der Positionierung auf der Stützstrebe 252 kann die Tragplatte 241 so ausgelegt sein, dass sie im Verhältnis zur Befestigungsplatte 251 vertikal steht.
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Um die Klemmwirkung der ersten Klemmeinheit 205 und der zweiten Klemmeinheit 204 auf die Schiene 100 zu verstärken, ist in diesem Ausführungsbeispiel die dem ersten Klemmteil 2052 zugewandte Seite der Stützstrebe 252 mit einer Schrägefläche 2051 versehen. Die Schrägefläche 2051 neigt sich von der mit der Befestigungsplatte 251 verbundenen Seite weg, hin zu einer Richtung, die von dem ersten Klemmteil 2052 abgewandt ist. Die Anschlagleiste 242 wird auf dieser Schrägefläche 2051 unterstützt. Wie in 7 dargestellt, wird bei der Montage der Schiene 100 zuerst das Ende der Schiene 100, das die Nut 101 aufweist, auf der Tragplatte 241 abgelegt, sodass die Nut 101 zwischen dem ersten Klemmteil 2052 und dem zweiten Klemmteil 2042 positioniert ist. Durch Drehen der Einstellschraube 501 werden das erste Klemmteil 2052 und das zweite Klemmteil 2042 allmählich einander angenähert. Während die Anschlagleiste 242 sich entlang der Schrägefläche 2051 bewegt und sich in Richtung der Befestigungsplatte 251 verschiebt, steigt sie aufgrund der Schrägefläche 2051 ebenfalls auf, bis das erste Klemmteil 2052 und das zweite Klemmteil 2042 in die Nut 101 am Boden der Schiene 100 eingreifen. Gleichzeitig drückt die Tragplatte 241 den Boden der Schiene 100 fest gegen das erste Klemmteil 2052 [siehe 8].
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Um die Stabilität der Anschlagleiste 242 beim Gleiten auf der Schrägefläche 2051 zu erhöhen, ist die der Schrägefläche 2051 zugewandte Seite der Anschlagleiste 242 eine geneigte Oberfläche 2041, die auf der Schrägefläche 2051 aufliegt. Wenn die Schrägefläche 2051 und die geneigte Oberfläche 2041 aufeinandertreffen, sind die Befestigungsplatte 251 und die Anschlagleiste 242 parallel zueinander. Der Neigungswinkel der Schrägefläche 2051 und der geneigten Oberfläche 2041 ist identisch, was sicherstellt, dass die Befestigungsplatte 251 und die Anschlagleiste 242 während des Gleitvorgangs auf der Schrägefläche 2051 stets parallel bleiben.
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Um ein Lösen während des Transports und der Benutzung zu verhindern und gleichzeitig den Abstand zwischen der ersten Klemmeinheit 205 und der zweiten Klemmeinheit 204 zu stabilisieren, um die Schiene 100 einfacher einsetzen zu können, kann die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung für Dachziegel zudem ein zwischen der Befestigungsplatte 251 und der Anschlagleiste 242 angeordnetes Federelement 206 aufweisen. In diesem Ausführungsbeispiel kann das Federelement 206 als eine um die Einstellschraube 501 angeordnete Druckfeder ausgeführt sein. Unter der Einwirkung des Federelements 206 kann, bevor die Einstellschraube 501 festgezogen wird, ein größerer Abstand zwischen der ersten Klemmeinheit 205 und der zweiten Klemmeinheit 204 gewährleistet werden, was die Installation der Schiene 100 erleichtert. Zudem kann das Federelement 206 verhindern, dass die montierte Einheit sich während des Transports und der Nutzung lockert.
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Das erwähnte erste Durchgangsloch 2053 ist als Langloch ausgebildet, dessen Längsrichtung in Richtung des ersten Klemmteils 2052 zeigt. Dies ermöglicht eine Anpassung der vertikalen Position zwischen der ersten Klemmeinheit 205 und der zweiten Klemmeinheit 204, um die Klemmkraft der Tragplatte 241 auf den Boden der Schiene 100 gegen das erste Klemmteil 2052 zu justieren.
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Wie in 1 bis 3 dargestellt, offenbart die Erfindung ferner einen Dachziegelhaken 200, der einen Hakenhauptkörper 202, eine Montagebasis 201 und die zuvor beschriebene Klemmvorrichtung für Dachziegel aufweist. Der Hakenhauptkörper 202 kann gemäß den Anforderungen in eine entsprechende Formstruktur gebogen werden. In diesem Ausführungsbeispiel wird die spezifische Form des Hakenhauptkörpers 202 nicht begrenzt. Die Montagebasis 201 ist an einem Ende des Hakenhauptkörpers 202 angeordnet, wobei die erste Klemmeinheit 205 am anderen Ende des Hakenhauptkörpers 202 positioniert ist.
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Durch die Integration der Klemmvorrichtung für Dachziegel verfügt die in der vorliegenden Erfindung offenbarte Klemmvorrichtung 200 für Dachziegel über alle technischen Merkmale der besagten Klemmvorrichtung für Dachziegel, die hier nicht weiter ausgeführt werden.
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Die spezifische Implementierung des Dachziegelhakens 200 wird im Folgenden erläutert.
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Die erste Klemmeinheit 205 wird mittels des Verbindungswinkels 203 am Hakenhauptkörper 202 angebracht. Wie in 4 dargestellt, weist der Verbindungswinkel 203 eine an den Hakenhauptkörper 202 befestigte Grundplatte 223 und ein Stehblech 213 auf. Auf dem Stehblech 213 befindet sich ein zweites Durchgangsloch 2031, durch das die Einstellschraube 501 geführt wird. Die Grundplatte 223 und das Stehblech 213 sind als ein einziges Stück gefertigt. Die Einstellschraube 501, die durch das zweite Durchgangsloch 2031 und das erste Durchgangsloch 2053 geführt wird und mit dem Gewinde des ersten Schraubenlochs zusammenarbeitet, ermöglicht die Montage der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung für Dachziegelhaken mittels des Verbindungswinkels 203 am Hakenhauptkörper 202.
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Weiterhin ist das zweite Durchgangsloch 2031 ein längliches Loch, das in der Längsrichtung senkrecht zur Grundplatte 223 steht, wodurch die Höhe der Klemmvorrichtung für Dachziegelhaken angepasst werden kann, um verschiedenen Dachstrukturen gerecht zu werden und die Höhenanpassung der Schiene 100 auf dem Dach zu erleichtern.
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Um die Stabilität der Verbindung zwischen der Klemmvorrichtung für Dachziegelhaken und der Grundplatte 223 zu erhöhen, ist auf der Seite der Oberfläche des Stehblechs 213, die mit der Befestigungsplatte 251 in Kontakt steht, eine erste Zahnleiste 2033 angebracht. Auf der Seite der Oberfläche der Befestigungsplatte 251, die mit dem Stehblech 213 in Kontakt steht, befindet sich eine zweite Zahnleiste 2054, die in die erste Zahnleiste 2033 eingreift. Unter der Wirkung des Federelements 206 greift die zweite Zahnleiste 2054 der Befestigungsplatte stets in die erste Zahnleiste 2033 des Stehblechs 213 ein, um ein Verrutschen der Befestigungsplatte entlang des Stehblechs 213 zu verhindern. Um die Höhe der Klemmvorrichtung für Dachziegelhaken anzupassen, wird die erste Klemmeinheit 205 nach außen gezogen, sodass die zweite Zahnleiste 2054 der ersten Klemmeinheit 205 von der ersten Zahnleiste 2033 des Stehblechs 213 gelöst wird. Dadurch kann die vertikale Position der ersten Klemmeinheit 205 und der zweiten Klemmeinheit 204 angepasst werden. Nach der Einstellung der vertikalen Position und dem Loslassen, können die erste Klemmeinheit 205 und die zweite Klemmeinheit 204 durch das Zusammendrücken des Federelements 206 die zweite Zahnleiste 2054 der ersten Klemmeinheit 205 fest an die erste Zahnleiste 2033 drücken, um ein Verrutschen zu verhindern.
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Die Grundplatte 223 kann mittels des Grundplattenschraubensatzes 300 am Hakenhauptkörper 202 befestigt werden. Auf der Grundplatte 223 befindet sich ein drittes Durchgangsloch 2032, während auf dem Hakenhauptkörper 202 ein zweites Schraubenloch 2021 ausgebildet ist. Die Grundplattenfeststellschraube 301 des Grundplattenschraubensatzes 300 wird durch das dritte Durchgangsloch 2032 geführt und greift in das Gewinde des zweiten Schraubenlochs 2021 ein. Auf die Grundplattenfeststellschraube 301 kann eine entsprechende Grundplattenfixierscheibe 302 aufgesetzt werden, um einen festen Sitz zu gewährleisten und ein Lockern zu verhindern. Das dritte Durchgangsloch 2032 kann als längliches Loch gestaltet sein, das in Richtung der Klemmvorrichtung für Dachziegelhaken verläuft, um die Position des Verbindungswinkels 203 einstellbar zu machen. Zudem kann der Verbindungswinkel 203 um die Feststellschraube 301 rotieren, um eine Anpassung der Richtung der Schiene zu ermöglichen.
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Die Montagebasis 201 wird mittels des Montagebasis-Schraubensatzes 400 am Hakenhauptkörper 202 befestigt. Auf der Montagebasis 201 befindet sich ein viertes Durchgangsloch 2011, während auf dem Hakenhauptkörper 202 ein fünftes Durchgangsloch 2022 angebracht ist. Der Montagebasis-Schraubensatz 400 umfasst eine Montagebasis-Schraube 401 und einen U-förmigen Klemmblock 403, wobei auf dem U-förmigen Klemmblock 403 ein drittes Schraubenloch 4031 vorgesehen ist. Die Seitenwände des U-förmigen Klemmblocks 403 befinden sich an beiden Seiten des Hakenhauptkörpers 202, und die Montagebasis-Schraube 401 wird durch das vierte Durchgangsloch 2011, das fünfte Durchgangsloch 2022 und das dritte Schraubenloch 4031 geführt und greift in das Gewinde ein. Die Seitenwände des U-förmigen Klemmblocks 403 klemmen sich an die Seiten des unteren Endes des Hakenhauptkörpers 202, was eine Verdrehung des U-förmigen Klemmblocks 403 beim Anziehen der Montagebasis-Schraube 401 verhindert. Zudem erhöht die große Kontaktfläche zwischen dem U-förmigen Klemmblock 403 und dem unteren Teil des Hakenhauptkörpers 202 die Stabilität und reduziert die Deformation des unteren Teils des Hakenhauptkörpers 202.
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Darüber hinaus kann auf die Montagebasis-Schraube 401 eine entsprechende Montagebasis-Fixierscheibe 402 aufgesetzt werden, um einen festen Sitz zu gewährleisten und ein Lockern zu verhindern.
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Das vierte Durchgangsloch 2011 und das fünfte Durchgangsloch 2022 können als längliche Löcher gestaltet sein, die sich in vertikaler Richtung erstrecken, um eine Höhenverstellung des Hakenhauptkörpers 202 zu ermöglichen.
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Die dargestellten Ausführungsbeispiele und Zeichnungen sollen die Form und Ausführung der Erfindung nicht begrenzen. Jegliche angemessenen Anpassungen oder Modifikationen, die von Fachleuten im entsprechenden technischen Bereich vorgenommen werden, sollten als innerhalb des Schutzbereichs der vorliegenden Erfindung liegend betrachtet werden.
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Bezugszeichenliste
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- 100
- Schiene
- 101
- Schlitz
- 200
- Dachziegelhaken
- 201
- Montagebasis
- 2011
- viertes Durchgangsloch
- 202
- Hakenhauptkörper
- 2021
- zweites Schraubenloch
- 2022
- fünftes Durchgangsloch
- 203
- Verbindungswinkel
- 213
- Stehblech
- 223
- Grundplatte
- 2031
- zweites Durchgangsloch
- 2032
- drittes Durchgangsloch
- 2033
- erste Zahnleiste
- 204
- zweite Klemmeinheit
- 241
- Tragplatte
- 242
- Anschlagleiste
- 2041
- geneigte Oberfläche
- 2042
- zweites Klemmteil
- 205
- erste Klemmeinheit
- 251
- Befestigungsplatte
- 252
- Stützstrebe
- 2051
- Schrägefläche
- 2052
- erstes Klemmteil
- 2053
- erstes Durchgangsloch
- 2054
- zweite Zahnleiste
- 206
- Federelement
- 300
- Grundplattenschraubensatz
- 301
- Grundplattenfeststellschraube
- 302
- Grundplattenfixierscheibe
- 400
- Montagebasis-Schraubensatz
- 401
- Montagebasis-Schraube
- 402
- Montagebasis-Fixierscheibe
- 403
- U-förmiger Klemmblock
- 4031
- drittes Schraubenloch
- 501
- Einstellschraube