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TECHNISCHES GEBIET
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Das vorliegende Gebrauchsmuster betrifft das technische Gebiet der Paketsortierung, insbesondere ein auf visueller Identifizierung basierendes Einzelstück-Trennsystem.
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STAND DER TECHNIK
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Der traditionelle Logistik-Paketsortierungsmodus nimmt manuelle Sortierung an, die eine geringe Effizienz, eine geringe Genauigkeit und eine schlechte Stabilität aufweist und auch die Arbeitskosten eines Unternehmens stark erhöht, und es gibt eine schwere Belastung auf den Körper der Arbeitnehmer, wenn sie jeden Tag eine große Anzahl von Paketen sortieren. Dementsprechend wurde ein hocheffizientes Einzelstück-Trennsystem für die Paketsortierung entwickelt.
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Bevor die Pakete jedoch in das Einzelstück-Trennsystem eintreten, strömen die Pakete in einem dicht gedrängten Zustand ins Einzelstück-Trennsystem hinein, und einige der Pakete werden unweigerlich dicht nebeneinander in das Einzelstück-Trennsystem eintreten, so dass das dahinter liegende visuelle System die beiden Pakete als ein Paket identifiziert, was zu einer falschen Sortierung führt und die Erfolgsrate des Sortiersystems senkt. Daher besteht ein Bedarf an einem System für die Einzelstück-Trennung der Pakete, das eine automatisierte Identifizierung und Trennung mehrerer Pakete realisieren kann.
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INHALT DES VORLIEGENDEN GEBRAUCHSMUSTERES
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Technisches Problem
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Hinsichtlich der Mängel in bestehenden Herstellungstechnologien stellt die vorliegende Anmeldung ein auf visueller Identifizierung basierendes Einzelstück-Trennsystem zur Verfügung, das eine automatisierte Identifizierung und Trennung mehrerer Pakete durchführen kann und einen Einzelstück-Förderungseffekt erzielt, wodurch die Effizienz der Paketsortierung und die Genauigkeit der Sortierung verbessert und die Arbeitskosten reduziert werden.
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Lösung des Problems
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Technische Lösung
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Das vorliegende Gebrauchsmuster verwendet die folgende technische Lösung:
- ein auf visueller Identifizierung basierendes Einzelstück-Trennsystem, umfassend ein Streumodul, das die nahe beieinander parallel liegenden Pakete in einer Breitenrichtung trennt, wobei das Entladungsende des Streumoduls mit einem Trennmodul versehen ist, das die Pakete entlang der Förderrichtung in einem festgelegten Abstand ausgibt, und wobei das Entladungsende des Trennmoduls mit einem Übergangsmodul versehen ist, wobei das Entladungsende des Übergangsmoduls mit einem Zentriermodul versehen ist, das die an der Seite anliegenden Pakete während der Förderung so weit wie möglich zur Mitte bewegt; und wobei direkt über dem Trennmodul ein visuelles Inspektionsmodul angeordnet ist, das unter Verwendung einer Hochgeschwindigkeitskamera die sich bewegenden Pakete erfasst, und wobei das visuelle Inspektionsmodul an einer Stützhalterung befestigt ist, und wobei das visuelle Inspektionsmodul die Anzahl und die Positionsinformationen der Pakete auf dem Trennmodul identifizieren und diese an ein Steuersystem zurückmelden kann, und wobei das Steuersystem in Übereinstimmung mit den vom visuellen Inspektionsmodul bereitgestellten Informationen die Arbeitsgeschwindigkeit, mit der das Trennmodul die Pakete fördert, einstellt;
- und wobei das Streumodul einen Streu-Hauptrahmen umfasst, auf dem mehrere Streu-Übertragungsmodule quer angeordnet sind, und wobei der Abstand von zwei benachbarten Streu-Übertragungsmodulen von klein bis groß vom Zuführungsende zum Entladungsende variiert; und wobei auf der linken und rechten Seite von mehreren Streu-Übertragungsmodulen jeweils eine seitliche Ablenkplatte angeordnet ist, und wobei das untere Ende der seitlichen Ablenkplatte an dem Streu-Hauptrahmen angeordnet ist, und wobei direkt über den mehreren Streu-Übertragungsmodulen eine Abdeckplatte angeordnet ist, und wobei die vier Ecken der Abdeckplatte jeweils durch ein Verbindungselement lösbar mit dem oberen Ende eines Ständers verbunden sind, und wobei das untere Ende des Ständers an dem Rahmen befestigt ist, und wobei die zum Fördern von Paketen verwendeten Übertragungsendflächen von den mehreren Streu-Übertragungsmodulen an der oberen Endfläche der Abdeckplatte freigelegt sind.
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Ferner umfasst das Streu-Übertragungsmodul ein aktives Riemenmodul, wobei auf einer Seite des aktiven Riemenmoduls mehrere passive Riemenmodule angeordnet sind, und wobei die Übertragung zwischen dem aktiven Riemenmodul und den passiven Riemenmodulen durch eine Universalkupplung erfolgt, und wobei die Übertragung zwischen zwei benachbarten passiven Riemenmodulen durch die Universalkupplung erfolgt, und wobei der Abstand zwischen dem aktiven Riemenmodul und einem benachbarten passiven Riemenmodul von klein bis groß vom Zuführungsende zum Entladungsende variiert, und wobei der Abstand von zwei benachbarten passiven Riemenmodulen von klein bis groß vom Zuführungsende zum Entladungsende variiert, und wobei eine Seite des aktiven Riemenmoduls mit einem Antriebsmodul verbunden ist, das das aktive Riemenmodul antreibt, um die Förderung und Übertragung von Paketen zu realisieren, und wobei das aktive Riemenmodul weiterhin durch die Universalkupplung mehrere passive Riemenmodule zur gemeinsamen Förderung und Übertragung antreibt.
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Ferner umfasst das passive Riemenmodul eine passive Antriebswalze und eine passive Spannwalze, wobei an der passiven Antriebswalze und der passiven Spannwalze ein passiver Synchronriemen gemeinsam aufgesetzt ist, und wobei an einer unteren Endfläche des oberen Übertragungsabschnitts des passiven Synchronriemens eine passive Riemenpalette angeordnet ist, die den oberen Übertragungsabschnitt des passiven Synchronriemens trägt, und wobei die linke und rechte Seite der passiven Riemenpalette jeweils durch ein Verbindungselement mit einer ersten passiven Seitenplatte und einer zweiten passiven Seitenplatte lösbar verbunden sind, und wobei die unteren Enden der ersten passiven Seitenplatte und der zweiten passiven Seitenplatte durch ein Verbindungselement lösbar mit dem Rahmen verbunden sind, und wobei eine der passiven Spannwalze zugewandte Seite der ersten passiven Seitenplatte und der zweiten passiven Seitenplatte jeweils mit einer Spannrutsche versehen ist, und wobei zwei Enden der Walzenwelle der passiven Spannwalze gleitend mit dem Inneren der Spannrutsche verbunden sind, und wobei auf einer Seite der Spannrutsche eine passive Einstellhalterung angeordnet ist, und wobei mit der passiven Einstellhalterung ein passiver Spannbolzen durch Gewinde verbunden ist, und wobei das vordere Ende des passiven Spannbolzens den Endabschnitt der Walzenwelle der passiven Spannwalze fest berührt.
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Ferner umfasst das aktive Riemenmodul eine aktive Antriebswalze und eine aktive Spannwalze, wobei an der aktiven Antriebswalze und der aktiven Spannwalze ein aktiver Synchronriemen gemeinsam aufgesetzt ist, und wobei an einer unteren Endfläche des oberen Übertragungsabschnitts des aktiven Synchronriemens eine aktive Riemenpalette angeordnet ist, die den oberen Übertragungsabschnitt des aktiven Synchronriemens trägt, und wobei die linke und rechte Seite der aktiven Riemenpalette jeweils durch ein Verbindungselement mit einer ersten aktiven Seitenplatte und einer zweiten aktiven Seitenplatte lösbar verbunden sind, und wobei die unteren Enden der ersten aktiven Seitenplatte und der zweiten aktiven Seitenplatte durch ein Verbindungselement lösbar mit dem Rahmen verbunden sind, und wobei eine der aktiven Spannwalze zugewandte Seite der ersten aktiven Seitenplatte und der zweiten aktiven Seitenplatte jeweils mit einer Spannrutsche versehen ist, und wobei zwei Enden der Walzenwelle der aktiven Spannwalze gleitend mit dem Inneren der Spannrutsche verbunden sind, und wobei auf einer Seite der Spannrutsche eine aktive Einstellhalterung angeordnet ist, und wobei mit der aktiven Einstellhalterung ein aktiver Spannbolzen durch Gewinde verbunden ist, und wobei das vordere Ende des aktiven Spannbolzens den Endabschnitt der Walzenwelle der aktiven Spannwalze fest berührt.
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Ferner umfasst das Antriebsmodul einen an der unteren Endfläche des Rahmens befestigten Untersetzungsgetriebe-Montagesitz, an dem ein Untersetzungsgetriebe befestigt ist, wobei ein Ende des Untersetzungsgetriebes mit dem Antriebsende eines Servomotors und das andere Ende des Untersetzungsgetriebes mit einer ersten Synchronriemenscheibe verbunden ist, die durch einen Synchronriemen in Übertragung mit einer zweiten Synchronriemenscheibe steht, und wobei die zweite Synchronriemenscheibe mit einem Ende der Walzenwelle der aktiven Antriebswalze verbunden ist.
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Ferner umfasst das Trennmodul einen Trennrahmen, wobei an dem Boden des Trennrahmens ein schützendes Bodennetz angeordnet ist, und wobei an dem Trennrahmen jeweils mehrere unabhängige Förderbandmodule angeordnet sind, und wobei die mehreren unabhängigen Förderbandmodule in Form einer Matrixverteilung an dem Trennrahmen angeordnet sind.
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Ferner umfasst das unabhängige Förderbandmodul zwei parallele seitliche Montageplatten, wobei die beiden seitlichen Montageplatten durch mehrere Verbindungsstangen einteilig miteinander verbunden sind, und wobei das vordere und hintere Ende des Oberteils der beiden seitlichen Montageplatten jeweils mit einer ersten Übertragungswalze und einer zweiten Übertragungswalze drehbar verbunden sind, und wobei das Mittelteil der beiden seitlichen Montageplatten mit einer Spannwalze drehbar verbunden ist, und wobei das Unterteil der beiden seitlichen Montageplatten mit einer Antriebswalze drehbar verbunden ist, und wobei an dem Unterteil der beiden seitlichen Montageplatten ein unabhängiger Antriebsmotor befestigt ist, und wobei das Antriebsende des unabhängigen Antriebsmotors durch eine Riemenscheiben-Übertragungskomponente in Übertragung mit einer Antriebswalze steht, und wobei an der ersten Übertragungswalze, der zweiten Übertragungswalze, der Spannwalze und der Antriebswalze ein unabhängiges Förderband gemeinsam aufgesetzt ist, und wobei die Rollendflächen der ersten Übertragungswalze, der zweiten Übertragungswalze und der Antriebswalze in Kontakt mit der inneren Übertragungsendfläche des unabhängigen Förderbandes stehen, und wobei die Rollendfläche der Spannwalze in Kontakt mit der äußeren Übertragungsendfläche des unabhängigen Förderbandes steht.
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Ferner umfasst das Übergangsmodul mehrere nicht-angetriebene Walzen, die an der Übergangshalterung entlang der Förderrichtung der Pakete nebeneinander angeordnet sind, wobei zwei Enden von den mehreren nicht-angetriebene Walzen mit der Übergangshalterung drehbar verbunden sind, und wobei an zwei Enden von den mehreren nicht-angetriebene Walzen jeweils eine Übergangsablenkplatte angeordnet ist, und wobei das untere Ende der Übergangsablenkplatte durch ein Verbindungselement lösbar mit der Übergangshalterung verbunden ist, und wobei an der unteren Endfläche der Übergangshalterung ein Übergangsantriebsmotor befestigt ist, und wobei das Antriebsende des Übergangsantriebsmotors mit einer Übergangsantriebswalze verbunden ist, und wobei am vorderen und hinteren Ende der Übergangsantriebswalze jeweils eine Übergangs-Übertragungswalze angeordnet ist, und wobei an der Übergangsantriebswalze und der Übergangs-Übertragungswalze ein Übergangsreibriemen gemeinsam aufgesetzt ist, der durch die Reibkraft die mehreren nicht-angetriebenen Walzen zum Rollen antreibt.
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Ferner umfasst das Zentriermodul zwei bilateral symmetrisch angeordnete nicht-angetriebene Walzensätze, wobei jeder nicht-angetriebene Walzensatz mehrere nebeneinander angeordnete zentrierende nicht-angetriebene Walzen umfasst, und wobei die Förderrichtung jedes nicht-angetriebenen Walzensatzes von der Außenseite auf die Zwischenposition des Zentriermoduls gerichtet ist, und wobei zwei Enden der nicht-angetriebenen Walze mit einer Zentrierhalterung drehbar verbunden sind, und wobei die obere Endfläche der linken und rechten Seite der Zentrierhalterung durch ein Verbindungselement lösbar mit einer Zentrierablenkplatte verbunden ist, und wobei am hinteren Ende der Zentrierablenkplatte eine Führungsablenkplatte angeordnet ist, die zur Mittellinie des Zentriermoduls geneigt ist, und wobei die Führungsablenkplatte durch ein Verbindungselement lösbar mit der Zentrierhalterung verbunden ist, und wobei an der inneren Seitenfläche der Führungsablenkplatte eine feste Platte angeordnet ist, an der entlang der Förderrichtung mehrere feste Wellen nebeneinander angeordnet sind, und wobei jeder der festen Wellen mit mehreren Führungsrollen drehbar verbunden ist, und wobei unterhalb jedes nicht-angetriebenen Walzensatzes ein Zentrierantriebsmodul angeordnet ist, das den nicht-angetriebenen Walzensatz zum Rollen antreiben kann.
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Ferner umfasst das Zentrierantriebsmodul einen an dem Boden der Zentrierhalterung befestigten Zentrierantriebsmotor, wobei das Antriebsende des Zentrierantriebsmotors mit einer Zentrierantriebswalze verbunden ist, und wobei das vordere und hintere Ende der Zentrierantriebswalze jeweils mit mehreren Zentrierübertragungswalzen versehen sind, und wobei an der Zentrierantriebswalze und den mehreren Zentrierübertragungswalze ein Zentrierreibriemen gemeinsam aufgesetzt ist, und wobei der Zentrierreibriemen mit den zentrierenden nicht-angetriebenen Walzen rollend verbunden ist.
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Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung
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Vorteilhafte Wirkungen
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Das vorliegende Gebrauchsmuster hat folgende Vorteilhafte Wirkungen:
- das vorliegende Gebrauchsmuster hat eine kompakte und vernünftige Struktur, ist einfach zu bedienen und kann automatisch mehrere Pakete identifizieren und trennen, was einen Einzelstück-Förderungseffekt erzielt, die Effizienz der Paketsortierung verbessert, die Genauigkeit der Sortierung verbessert und die Arbeitskosten reduziert; der Abstand von zwei benachbarten Streu-Übertragungsmodulen variiert von klein bis groß vom Zuführungsende zum Entladungsende. Während der Paketsortierung treten die Pakete vom Zuführungsende des Streu-Übertragungsmodul ein und werden dann durch das Streu-Übertragungsmodul gestreut und zum Entladungsende gefördert, wodurch eine Einzelstück-Trennung der Pakete realisiert wird; ein Antriebsmodul treibt das aktive Riemenmodul und das passive Riemenmodul dazu an, synchron zu arbeiten, was die Kosten reduziert; die Führungsablenkplatte des Zentriermoduls berührt die Seitenfläche der Pakete, was sicherstellt, dass die Pakete zum Transport in die mittlere Position geführt werden können.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Beschreibung der Zeichnungen
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- 1 zeigt eine dreidimensionale Ansicht des vorliegenden Gebrauchsmusters.
- 2 zeigt eine dreidimensionale Ansicht eines Streumoduls.
- 3 zeigt eine Explosionsansicht eines aktiven Riemenmoduls.
- 4 zeigt eine Explosionsansicht eines passiven Riemenmoduls.
- 5 zeigt ein Diagramm einer unteren Struktur des Streumoduls.
- 6 zeigt eine vergrößerte Ansicht der Stelle A gemäß 5.
- 7 zeigt eine dreidimensionale Ansicht eines Trennmoduls.
- 8 zeigt eine dreidimensionale Ansicht eines unabhängigen Förderbandmoduls.
- 9 zeigt eine dreidimensionale Ansicht eines Übergangsmoduls und eines Zentriermoduls.
- 10 zeigt ein Diagramm einer unteren Struktur des Übergangsmoduls und des Zentriermoduls.
- 11 zeigt eine vergrößerte Ansicht der Stelle B gemäß 9.
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Bezugszeichenliste
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- 100
- Streumodul
- 110
- Streu-Hauptrahmen
- 120
- Abdeckplatte
- 130
- Ständer
- 140
- Seitliche Ablenkplatte
- 150
- Aktives Riemenmodul
- 151
- Erste aktive Seitenplatte
- 152
- Aktive Antriebswalze
- 153
- Aktive Spannwalze
- 154
- Aktiver Synchronriemen
- 155
- Aktive Riemenpalette
- 156
- Zweite aktive Seitenplatte
- 157
- Aktive Einstellhalterung
- 158
- Aktiver Spannbolzen
- 160
- Universalkupplung
- 170
- Passives Riemenmodul
- 171
- Erste passive Seitenplatte
- 172
- Passive Antriebswalze
- 173
- Passive Spannrolle
- 174
- Passiver Synchronriemen
- 175
- Passive Riemenpalette
- 176
- Zweite passive Seitenplatte
- 177
- Passive Einstellhalterung
- 178
- Passiver Spannbolzen
- 180
- Antriebsmodul
- 181
- Servomotor
- 182
- Untersetzungsgetriebe
- 183
- Untersetzungsgetriebe-Montagesitz
- 184
- Synchronriemen
- 185
- Erste Synchronriemenscheibe
- 186
- Zweite Synchronriemenscheibe
- 200
- Trennmodul
- 210
- Unabhängiges Förderbandmodul
- 211
- Seitliche Montageplatte
- 212
- Erste Übertragungswalze
- 213
- Zweite Übertragungswalze
- 214
- Spannwalze
- 215
- Antriebswalze
- 216
- Unabhängiger Antriebsmotor
- 217
- Riemenscheiben-Übertragungskomponente
- 218
- Verbindungsstange
- 219
- Unabhängiges Förderband
- 220
- Trennrahmen
- 300
- Übergangsmodul
- 301
- Nicht-angetriebene Walze
- 302
- Übergangshalterung
- 303
- Übergangsablenkplatte
- 304
- Übergangsantriebsmotor
- 305
- Übergangsantriebswalze
- 306
- Übergangsreibriemen
- 307
- Übergangs-Übertragungswalze
- 400
- Zentriermodul
- 410
- Zentrierende nicht-angetriebene Walze
- 420
- Zentrierhalterung
- 430
- Zentrierablenkplatte
- 440
- Führungsablenkplatte
- 441
- Feste Platte
- 442
- Feste Welle
- 443
- Führungsrolle
- 450
- Zentrierantriebsmodul
- 451
- Zentrierantriebsmotor
- 452
- Zentrierantriebswalze
- 453
- Zentrierreibriemen
- 454
- Zentrierübertragungswalze
- 500
- Stützhalterung
- 600
- Visuelles Inspektionsmodul
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Im Zusammenhang mit beigefügten Zeichnungen wird das vorliegende Gebrauchsmuster im Folgenden näher erläutert.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 1 umfasst ein auf visueller Identifizierung basierendes Einzelstück-Trennsystem hauptsächlich ein Streumodul 100, das die nahe beieinander parallel liegenden Pakete in einer Breitenrichtung trennt, um den Effekt der Einzelstück-Trennung zu verbessern und einen Paketstaus zu verhindern. Das Entladungsende des Streumoduls 100 ist mit einem Trennmodul 200 versehen, das die Pakete entlang der Förderrichtung in einem festgelegten Abstand ausgibt. Das Entladungsende des Trennmoduls 200 ist mit einem Übergangsmodul 300 versehen, wobei das Entladungsende des Übergangsmoduls 300 mit einem Zentriermodul 400 versehen ist, das die an der Seite anliegenden Pakete während der Förderung so weit wie möglich zur Mitte bewegt und es ermöglicht, dass die Pakete in einer einzelnen Spalte mit einem festgelegten Abstand durchlaufen. Direkt über dem Trennmodul 200 ist ein visuelles Inspektionsmodul 600 angeordnet, das unter Verwendung einer Hochgeschwindigkeitskamera die sich bewegenden Pakete erfasst. Das visuelle Inspektionsmodul 600 ist an der Stützhalterung 500 befestigt. Das visuelle Inspektionsmodul 600 kann die Anzahl und die Positionsinformationen identifizieren der Pakete auf dem Trennmodul 200 und diese an ein Steuersystem zurückmelden, wobei das Steuersystem in Übereinstimmung mit den vom visuellen Inspektionsmodul 600 bereitgestellten Informationen die Arbeitsgeschwindigkeit, mit der das Trennmodul 200 die Pakete fördert, einstellt.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 2 umfasst das Streumodul 100 einen Streu-Hauptrahmen 110, auf dem mehrere Streu-Übertragungsmodule quer angeordnet sind, und wobei der Abstand von zwei benachbarten Streu-Übertragungsmodulen von klein bis groß vom Zuführungsende zum Entladungsende variiert; während der Paketsortierung treten die Pakete vom Zuführungsende des Streu-Übertragungsmodul ein und werden dann durch das Streu-Übertragungsmodul gestreut und zum Entladungsende gefördert, wodurch eine Einzelstück-Trennung der Pakete realisiert wird.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 2 ist auf der linken und rechten Seite von mehreren Streu-Übertragungsmodulen jeweils eine seitliche Ablenkplatte 140 angeordnet, wobei das untere Ende der seitlichen Ablenkplatte 140 an dem Streu-Hauptrahmen 110 angeordnet ist, und wobei die seitliche Ablenkplatte 140 die Paket daran hindern kann, von den Streu-Übertragungsmodulen auf den Boden zu fallen. Direkt über den mehreren Streu-Übertragungsmodulen 120 ist eine Abdeckplatte 120 angeordnet, wobei die vier Ecken der Abdeckplatte 120 jeweils durch ein Verbindungselement lösbar mit dem oberen Ende eines Ständers 130 verbunden sind, und wobei das untere Ende des Ständers 130 an dem Rahmen 110 befestigt ist. Die zum Fördern von Paketen verwendeten Übertragungsendflächen von den mehreren Streu-Übertragungsmodulen sind an der oberen Endfläche der Abdeckplatte 120 freigelegt. Die Abdeckplatte 120 verhindert, dass Pakete und Fremdkörper während des Betriebs in den Spalt im Streu-Übertragungsmodul fallen, was den normalen Betrieb des Streu-Übertragungsmodul beeinträchtigen könnte.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 2 umfasst das Streu-Übertragungsmodul ein aktives Riemenmodul 150, wobei auf einer Seite des aktiven Riemenmoduls 150 mehrere passive Riemenmodule 170 angeordnet sind, und wobei die Übertragung zwischen dem aktiven Riemenmodul 150 und den passiven Riemenmodulen 170 durch eine Universalkupplung 160 erfolgt, und wobei die Übertragung zwischen zwei benachbarten passiven Riemenmodulen 170 durch eine Universalkupplung 160 erfolgt. Der Abstand zwischen dem aktiven Riemenmodul 150 und einem benachbarten passiven Riemenmodul 170 variiert von klein bis groß vom Zuführungsende zum Entladungsende, wobei der Abstand von zwei benachbarten passiven Riemenmodulen 170 von klein bis groß vom Zuführungsende zum Entladungsende variiert. Mit einer Seite des aktiven Riemenmoduls 150 ist ein Antriebsmodul 180 verbunden, das das aktive Riemenmodul 150 antreibt, um die Förderung und Übertragung von Paketen zu realisieren, wobei das aktive Riemenmodul 150 weiterhin durch eine Universalkupplung 160 mehrere passive Riemenmodule 170 zur gemeinsamen Förderung und Übertragung antreibt.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 3 umfasst das aktive Riemenmodul 150 eine aktive Antriebswalze 152 und eine aktive Spannwalze 153, wobei an der aktiven Antriebswalze 152 und der aktiven Spannwalze 153 ein aktiver Synchronriemen 154 gemeinsam aufgesetzt ist, und wobei an einer unteren Endfläche des oberen Übertragungsabschnitts des aktiven Synchronriemens 154 eine aktive Riemenpalette 155 angeordnet ist, die den oberen Übertragungsabschnitt des aktiven Synchronriemens 154 trägt, und wobei die linke und rechte Seite der aktiven Riemenpalette 155 jeweils durch ein Verbindungselement mit einer ersten aktiven Seitenplatte 151 und einer zweiten aktiven Seitenplatte 156 lösbar verbunden sind, und wobei die unteren Enden der ersten aktiven Seitenplatte 151 und der zweiten aktiven Seitenplatte 156 durch ein Verbindungselement lösbar mit dem Rahmen 110 verbunden sind.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 3 ist eine der aktiven Spannwalze 153 zugewandte Seite der ersten aktiven Seitenplatte 151 und der zweiten aktiven Seitenplatte 156 jeweils mit einer Spannrutsche versehen, wobei zwei Enden der Walzenwelle der aktiven Spannwalze 153 gleitend mit dem Inneren der Spannrutsche verbunden sind. Auf einer Seite der Spannrutsche ist eine aktive Einstellhalterung 157 angeordnet, wobei mit der aktiven Einstellhalterung 157 ein aktiver Spannbolzen 158 durch Gewinde verbunden ist, und wobei das vordere Ende des aktiven Spannbolzens 158 den Endabschnitt der Walzenwelle der aktiven Spannwalze 153 fest berührt.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 4 umfasst das passive Riemenmodul 170 eine passive Antriebswalze 172 und eine passive Spannwalze 173, wobei an der passiven Antriebswalze 172 und der passiven Spannwalze 173 ein passiver Synchronriemen 174 gemeinsam aufgesetzt ist, und wobei an einer unteren Endfläche des oberen Übertragungsabschnitts des passiven Synchronriemens 174 eine passive Riemenpalette 175 angeordnet ist, die den oberen Übertragungsabschnitt des passiven Synchronriemens 174 trägt, und wobei die linke und rechte Seite der passiven Riemenpalette 175 jeweils durch ein Verbindungselement mit einer ersten passiven Seitenplatte 171 und einer zweiten passiven Seitenplatte 176 lösbar verbunden sind, und wobei die unteren Enden der ersten passiven Seitenplatte 171 und der zweiten passiven Seitenplatte 176 durch ein Verbindungselement lösbar mit dem Rahmen 110 verbunden sind.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 4 ist eine der passiven Spannwalze 173 zugewandte Seite der ersten passiven Seitenplatte 171 und der zweiten passiven Seitenplatte 176 jeweils mit einer Spannrutsche versehen, wobei zwei Enden der Walzenwelle der passiven Spannwalze 173 gleitend mit dem Inneren der Spannrutsche verbunden sind. Auf einer Seite der Spannrutsche ist eine passive Einstellhalterung 177 angeordnet ist, wobei mit der passiven Einstellhalterung 177 ein passiver Spannbolzen 178 durch Gewinde verbunden ist, und wobei das vordere Ende des passiven Spannbolzens 178 den Endabschnitt der Walzenwelle der passiven Spannwalze 173 fest berührt.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 5 und 6 umfasst das Antriebsmodul 180 einen an der unteren Endfläche des Rahmens 100 befestigten Untersetzungsgetriebe-Montagesitz 183, an dem ein Untersetzungsgetriebe 182 befestigt ist, wobei ein Ende des Untersetzungsgetriebes 182 mit dem Antriebsende eines Servomotors 181 und das andere Ende des Untersetzungsgetriebes 182 mit einer ersten Synchronriemenscheibe 185 verbunden ist, die durch einen Synchronriemen 184 in Übertragung mit einer zweiten Synchronriemenscheibe 186 steht, und wobei die zweite Synchronriemenscheibe 186 mit einem Ende der Walzenwelle der aktiven Antriebswalze 152 verbunden ist.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 7 kann das Trennmodul 200 die Einzelstück-Förderung der Pakete nach der Trennung realisieren, wobei das Trennmodul 200 einen Trennrahmen 220 umfasst, und wobei an dem Boden des Trennrahmens 220 ein schützendes Bodennetz angeordnet ist, und wobei an dem Trennrahmen 220 jeweils mehrere unabhängige Förderbandmodule 210 angeordnet sind, und wobei die mehreren unabhängigen Förderbandmodule 210 in Form einer Matrixverteilung an dem Trennrahmen 220 angeordnet sind.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 8 umfasst das unabhängige Förderbandmodul 210 zwei parallele seitliche Montageplatten 211, wobei die beiden seitlichen Montageplatten 211 durch mehrere Verbindungsstangen 218 einteilig miteinander verbunden sind. Das vordere und hintere Ende des Oberteils der beiden seitlichen Montageplatten 211 sind jeweils mit einer ersten Übertragungswalze 212 und einer zweiten Übertragungswalze 213 drehbar verbunden, wobei das Mittelteil der beiden seitlichen Montageplatten 211 mit einer Spannwalze 214 drehbar verbunden ist, und wobei das Unterteil der beiden seitlichen Montageplatten 211 mit einer Antriebswalze 215 drehbar verbunden ist. An dem Unterteil der beiden seitlichen Montageplatten 211 ist ein unabhängiger Antriebsmotor 216 befestigt, wobei das Antriebsende des unabhängigen Antriebsmotors 216 durch eine Riemenscheiben-Übertragungskomponente 217 in Übertragung mit einer Antriebswalze 215 steht. An der ersten Übertragungswalze 212, der zweiten Übertragungswalze 213, der Spannwalze 214 und der Antriebswalze 215 ist ein unabhängiges Förderband 219 gemeinsam aufgesetzt, wobei die Rollendflächen der ersten Übertragungswalze 212, der zweiten Übertragungswalze 213 und der Antriebswalze 215 in Kontakt mit der inneren Übertragungsendfläche des unabhängigen Förderbandes 219 stehen, und wobei die Rollendfläche der Spannwalze 214 in Kontakt mit der äußeren Übertragungsendfläche des unabhängigen Förderbandes 219 steht, um das Spannen des unabhängigen Förderbandes 219 zu realisieren.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 9 und 10 umfasst das Übergangsmodul 300 mehrere nicht-angetriebene Walzen 301, die an der Übergangshalterung 302 entlang der Förderrichtung der Pakete nebeneinander angeordnet sind, wobei zwei Enden von den mehreren nicht-angetriebene Walzen 301 mit der Übergangshalterung 302 drehbar verbunden sind. An zwei Enden von den mehreren nicht-angetriebene Walzen 301 ist jeweils eine Übergangsablenkplatte 303 angeordnet, wobei das untere Ende der Übergangsablenkplatte 303 durch ein Verbindungselement lösbar mit der Übergangshalterung 302 verbunden ist. An der unteren Endfläche der Übergangshalterung 302 ist ein Übergangsantriebsmotor 304 befestigt, wobei das Antriebsende des Übergangsantriebsmotors 304 mit einer Übergangsantriebswalze 305 verbunden ist, und wobei am vorderen und hinteren Ende der Übergangsantriebswalze 305 jeweils eine Übergangs-Übertragungswalze 307 angeordnet ist, und wobei an der Übergangsantriebswalze 305 und der Übergangs-Übertragungswalze 307 ein Übergangsreibriemen 306 gemeinsam aufgesetzt ist, der durch die Reibkraft die mehreren nicht-angetriebenen Walzen 301 zum Rollen antreibt.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 9 und 10 umfasst das Zentriermodul 400 zwei bilateral symmetrisch angeordnete nicht-angetriebene Walzensätze, wobei jeder nicht-angetriebene Walzensatz mehrere nebeneinander angeordnete zentrierende nicht-angetriebene Walzen 410 umfasst, und wobei die Förderrichtung jedes nicht-angetriebenen Walzensatzes von der Außenseite auf die Zwischenposition des Zentriermoduls 400 gerichtet ist, so dass die Pakete, nachdem sie zwei nicht-angetriebene Walzensätze durchliefen, so weit wie möglich auf die Zwischenposition hin zusammengerückt werden können. Zwei Enden der nicht-angetriebenen Walze 410 sind mit einer Zentrierhalterung 420 drehbar verbunden, wobei die obere Endfläche der linken und rechten Seite der Zentrierhalterung 420 durch ein Verbindungselement lösbar mit einer Zentrierablenkplatte 430 verbunden ist. Am hinteren Ende der Zentrierablenkplatte 430 ist eine Führungsablenkplatte 440 angeordnet, die zur Mittellinie des Zentriermoduls 400 geneigt ist, wobei die Führungsablenkplatte 440 durch ein Verbindungselement lösbar mit der Zentrierhalterung 420 verbunden ist, und wobei die Führungsablenkplatte 440 dazu verwendet wird, eine zentrierende Führung der Pakete zu realisieren. Unterhalb jedem nicht-angetriebenen Walzensatz ist ein Zentrierantriebsmodul 450 angeordnet, das den nicht-angetriebenen Walzensatz zum Rollen antreiben kann.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 9 und 11 ist an der inneren Seitenfläche der Führungsablenkplatte 440 eine feste Platte 441 angeordnet, an der entlang der Förderrichtung mehrere feste Wellen 442 nebeneinander angeordnet sind, und wobei jede der festen Wellen 442 mit mehreren Führungsrollen 443 drehbar verbunden ist, die bei der Verwendung in Kontakt mit der Seitenfläche der Pakete stehen, was sicherstellt, dass die Pakete so gefördert werden können, dass sie auf die Zwischenposition geführt sind.
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In einem Ausführungsbeispiel gemäß 10 umfasst das Zentrierantriebsmodul einen an dem Boden der Zentrierhalterung 420 befestigten Zentrierantriebsmotor 451, wobei das Antriebsende des Zentrierantriebsmotors 451 mit einer Zentrierantriebswalze 452 verbunden ist, und wobei das vordere und hintere Ende der Zentrierantriebswalze 452 jeweils mit mehreren Zentrierübertragungswalzen 454 versehen sind, und wobei an der Zentrierantriebswalze 452 und den mehreren Zentrierübertragungswalze 454 ein Zentrierreibriemen 453 gemeinsam aufgesetzt ist, und wobei der Zentrierreibriemen 453 mit den zentrierenden nicht-angetriebenen Walzen 410 rollend verbunden ist.
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Die obige Beschreibung ist eine Erläuterung des vorliegenden Gebrauchsmusters, statt einer Einschränkung des vorliegenden Gebrauchsmusters, der Umfang des vorliegenden Gebrauchsmusters ist in den Ansprüchen definiert, und innerhalb des Schutzumfangs des vorliegenden Gebrauchsmusters kann eine Änderung in jeder Form durchgeführt werden.