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DE212022000102U1 - Endoskopische Klammer - Google Patents

Endoskopische Klammer Download PDF

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DE212022000102U1
DE212022000102U1 DE212022000102.8U DE212022000102U DE212022000102U1 DE 212022000102 U1 DE212022000102 U1 DE 212022000102U1 DE 212022000102 U DE212022000102 U DE 212022000102U DE 212022000102 U1 DE212022000102 U1 DE 212022000102U1
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arm
tissue
distal end
clip
bracket
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DE212022000102.8U
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Micro Tech Nanjing Co Ltd
Original Assignee
Micro Tech Nanjing Co Ltd
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Abstract

Klammer zur Verwendung bei einer endoskopischen gastrointestinalen Operation, wobei die Klammer umfasst:einen ersten Arm mit einem ersten proximalen Ende und einem ersten distalen Ende;einen zweiten Arm mit einem zweiten proximalen Ende und einem zweiten distalen Ende; undeinen Endeffektor, der fest mit dem zweiten Arm gekoppelt ist und sich vom zweiten Arm distal relativ zum zweiten distalen Ende erstreckt;wobei der erste Arm und der zweite Arm zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position, in der ein Gewebe zwischen dem ersten Arm und dem zweiten Arm klemmbar ist, relativ zueinander schwenkbar sind; undwobei der Endeffektor so konfiguriert ist, dass er durch Drehen der Klammer um eine erste Achse in das Gewebe eingeführt wird.

Description

  • QUERVERWEIS AUF ZUGEHÖRIGE ANWENDUNGEN
  • Diese Anmeldung beansprucht die Vorteile der vorläufigen US-Anmeldung Nr. 63/210.068 , eingereicht am 13. Juni 2021, die hiermit durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit für alle Zwecke einbezogen wird.
  • TECHNISCHES GEBIET
  • Diese Offenbarung betrifft die Endoskopie und insbesondere Klammern für die gastrointestinale Endoskopie.
  • STAND DER TECHNIK
  • Hämostatische Klammern werden bei endoskopischen gastrointestinalen Operationen verwendet, um Blutungen zu verhindern und kleine Defekte im gastrointestinalen Gewebe zu schließen (z. B. um Inzisionen zu schließen). Hämostatische Klammern umfassen im Allgemeinen zwei Arme, die zusammengeklemmt werden, um dazwischen Gewebe zu halten. Die Arme umfassen typischerweise Enden, die derart zueinander gebogen und/oder geformt sind (z. B. mit Verzahnungen), dass sie reibschlüssig mit dem gastrointestinalen Gewebe in Eingriff kommen, um das Gewebe zwischen den Armen zu bewegen, bevor das Gewebe mit diesen Armen geklemmt wird. Da sich Kliniker jedoch auf die Reibung verlässt, um das Gewebe mit den Armen zu bewegen, ist die Fähigkeit der Kliniker, das Gewebe zum Schließen verschiedener Defekte im Gewebe zu bewegen, möglicherweise eingeschränkt. Zudem können die hämostatischen Klammern aufgrund der Größenbeschränkungen der endoskopischen Operationen im Vergleich zu einem Defekt im Gewebe klein sein, so dass mehrere hämostatische Klammern für das Schließen dieses Defekts erforderlich sind.
  • OFFENBARUNGSGEHALT
  • Hierin werden Implementierungen von Klammern zur Verwendung bei endoskopischen gastrointestinalen Operationen offenbart.
  • In einer Implementierung umfasst eine Klammer zur Verwendung bei einer endoskopischen gastrointestinalen Operation im Allgemeinen einen ersten Arm, einen zweiten Arm und einen Endeffektor. Der erste Arm umfasst ein erstes proximales Ende und ein erstes distales Ende. Der zweite Arm umfasst ein zweites proximales Ende und ein zweites distales Ende. Der Endeffektor ist fest mit dem zweiten Arm gekoppelt und erstreckt sich vom zweiten Arm distal relativ zum zweiten distalen Ende. Der erste Arm und der zweite Arm sind zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position, in der ein Gewebe zwischen dem ersten Arm und dem zweiten Arm klemmbar ist, relativ zueinander schwenkbar. Der Endeffektor ist so konfiguriert, dass er durch Drehen der Klammer um eine erste Achse in das Gewebe eingeführt wird.
  • Die erste Achse kann im Allgemeinen senkrecht zu einer zweiten Achse stehen, um die einer oder mehrere des ersten Arms und des zweiten Arms zwischen der geöffneten Position und der geschlossenen Position schwenkbar sind. Der Endeffektor kann so konfiguriert sein, dass er durch seine mindestens eine Umdrehung um die erste Achse, beispielsweise durch seine mindestens zwei Drehungen um die erste Achse, in das Gewebe eingeführt wird.
  • Der Endeffektor kann einen spiralförmigen Abschnitt mit einer oder mehreren Windungen umfassen, die die erste Achse umschreiben. In der geschlossenen Position ragt mindestens eine der einen oder mehreren Windungen distal über das erste distale Ende des ersten Arms hinaus. Der spiralförmige Abschnitt kann ein distales Ende umfassen, das geschärft ist. Das distale Ende des spiralförmigen Abschnitts kann einen Widerhaken umfassen. Der erste Arm kann ein erstes Mittelsegment umfassen, das sich zwischen dem ersten distalen Ende und dem ersten proximalen Ende erstreckt, wobei der zweite Arm ein zweites Mittelsegment umfassen kann, das sich zwischen dem zweiten distalen Ende und dem zweiten proximalen Ende erstreckt, und wobei eines oder beide des ersten Mittelsegments und des zweiten Mittelsegments Zähne umfassen können, die in das Gewebe eingreifen und es halten, wenn das Gewebe zwischen dem ersten Arm und dem zweiten Arm geklemmt ist.
  • In einer Implementierung umfasst eine Klammer zur Verwendung bei einem endoskopischen gastrointestinalen Operation im Allgemeinen ein Gehäuse, einen schwenkbar mit dem Gehäuse verbundenen Arm, der ein proximales Ende und ein distales Ende aufweist, und einen spiralförmigen Abschnitt, der mit dem Gehäuse gekoppelt ist und sich distal davon erstreckt. In einer geschlossenen Konfiguration ist das distale Ende neben einem proximalen Ende des spiralförmigen Abschnitts positioniert, während in einer geöffneten Konfiguration das distale Ende vom spiralförmigen Abschnitt weggeschwenkt ist.
  • Das proximale Ende kann eine Nockenfläche definieren, die sich durch das proximale Ende erstreckt und einen Pfad definiert. Und ein Stift kann sich im Pfad befinden. Der Stift ist beweglich mit dem Gehäuse gekoppelt und wirkt mit der Nockenfläche zusammen, um eine Bewegung des Arms zwischen der geschlossenen Konfiguration und der geöffneten Konfiguration zu bewirken. Der Arm ist ferner so konfiguriert, dass er sich relativ zum Gehäuse distal bewegt, um das distale Ende neben einem distalen Ende des spiralförmigen Abschnitts zu positionieren.
  • In einer Implementierung umfasst eine Klammer zur Verwendung bei einer endoskopischen gastrointestinalen Operation im Allgemeinen einen ersten Arm, einen zweiten Arm und einen Endeffektor. Der erste Arm umfasst ein erstes proximales Ende und ein erstes distales Ende. Der zweite Arm umfasst ein zweites proximales Ende und ein zweites distales Ende. Der Endeffektor befindet sich zwischen dem ersten Arm und dem zweiten Arm, und ist in einer axialen Richtung relativ zum ersten Arm und zum zweiten Arm beweglich und so konfiguriert, dass er durch Drehen des Endeffektors um eine erste Achse in ein Gewebe eingeführt wird. Der erste Arm und der zweite Arm sind zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position, in der ein Gewebe zwischen dem ersten Arm und dem zweiten Arm gehalten ist, relativ zueinander schwenkbar.
  • Der Endeffektor kann so konfiguriert sein, dass er sich relativ zum ersten Arm und zum zweiten Arm dreht. Und er kann einen spiralförmigen Abschnitt umfassen. Der spiralförmige Abschnitt kann ein distales Ende mit einem Widerhaken umfassen, der zum Halten des Gewebes konfiguriert ist. Der erste Arm kann ein erstes Mittelsegment mit ersten Verzahnungen umfassen, und der zweite Arm kann ein zweites Mittelsegment mit zweiten Verzahnungen umfassen, wobei die ersten Verzahnungen und die zweiten Verzahnungen so konfiguriert sein können, dass sie im Fall, in dem sich die Klammer in der geschlossenen Position befindet, ineinandergreifen.
  • Figurenliste
  • Die Offenbarung lässt sich am besten aus der folgenden ausführlichen Beschreibung verstehen, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird. Es wird betont, dass die verschiedenen Merkmale der Zeichnungen gängiger Praxis zufolge nicht maßstabsgetreu sind. Vielmehr werden der Übersichtlichkeit halber die Abmessungen der verschiedenen Merkmale beliebig vergrößert oder verkleinert.
    • 1 ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform einer endoskopischen gastrointestinalen Klammer, dargestellt in einer geschlossenen Position (durchgezogene Linien) und einer geöffneten Position (gestrichelte Linien).
    • 2 ist eine Endansicht der endoskopischen gastrointestinalen Klammer aus 1 in einem geschlossenen Zustand.
    • 3 ist eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform, die eine Variante der endoskopischen gastrointestinalen Klammer aus 1 ist.
    • 4 veranschaulicht ein endoskopisches System, das eine endoskopische gastrointestinale Klammer, ein Endoskop, ein Handsteuergerät und einen Bedienungsdraht umfasst.
    • 5A und 5B veranschaulichen eine Drehung und eine axiale Bewegung der endoskopischen gastrointestinalen Klammer relativ zu einem Endoskop.
    • 6A und 6B sind jeweils eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der endoskopischen gastrointestinalen Klammer in der geöffneten bzw. geschlossenen Position.
    • 7 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der endoskopischen gastrointestinalen Klammer.
    • 8 ist eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer endoskopischen gastrointestinalen Klammer in der geöffneten Position.
    • 9A und 9B veranschaulichen die Bedienung der endoskopischen gastrointestinalen Klammer aus 8 relativ zu einem Endoskop.
    • 10A bis 10D sind isometrische Ansichten einer weiteren Ausführungsform einer endoskopischen gastrointestinalen Klammer in verschiedenen Bedienungsphasen.
    • 11 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Schließen eines gastrointestinalen Defekts mit der endoskopischen gastrointestinalen Klammer aus 1.
    • 12 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Schließen eines gastrointestinalen Defekts mit der endoskopischen gastrointestinalen Klammer aus 8.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • Hierin werden Ausführungsformen von Klammern zur Verwendung bei endoskopischen gastrointestinalen Operationen offenbart. Die Klammer umfasst zwei Arme, die ein Gewebe dazwischen klemmen. In einer Implementierung umfasst einer der Arme einen Endeffektor, der so konfiguriert ist, dass er vor dem Klemmen des Gewebes in das darauf befindliche Gewebe einsticht und es hält, um eine formschlüssige Verbindung mit diesem Gewebe herzustellen. In einer weiteren Implementierung wird der Endeffektor zwischen den Armen positioniert. Insbesondere ist der Endeffektor so konfiguriert, dass er durch eine Drehbewegung in das Gewebe einsticht und in dieses eingeführt ist, beispielsweise indem er als Helix konfiguriert ist. Die formschlüssige Verbindung der Klammer mit dem Gewebe kann es dem Kliniker ermöglichen, das Gewebe auf unterschiedliche Weise, die mit einem Reibschluss nicht möglich sein kann, zu manipulieren (z. B. zu bewegen), beispielsweise durch Ziehen des Gewebes über vergleichsweise große Defekte und/oder durch Ziehen des Gewebes nach hinten in Richtung eines Endoskops.
  • Unter Bezugnahme auf 1 ist eine Klammer für die Verwendung bei endoskopischen gastrointestinalen Operationen konfiguriert, um große Defekte in einem gastrointestinalen Gewebe zu schließen. Die Klammer 100 umfasst im Allgemeinen einen ersten Arm 110, einen zweiten Arm 120 und einen Endeffektor 130.
  • Der erste Arm 110 und der zweite Arm 120 sind relativ zueinander zwischen einer geschlossenen Position (dargestellt in durchgezogenen Linien in 1) und einer geöffneten Position (dargestellt in gestrichelten Linien in 1) beweglich. Die Klammer 100 ist auch in der 6A bzw. 6B in einer geöffneten bzw. geschlossenen Position dargestellt. Der erste Arm 110 ist langgestreckt, und umfasst ein erstes distales Ende 110a, ein erstes proximales Ende 110b und ein erstes Mittelsegment 110c, das sich zwischen dem ersten distalen Ende 110a und dem ersten proximalen Ende 110b erstreckt. Der zweite Arm 120 ist langgestreckt, und umfasst ein zweites distales Ende 120a, ein zweites proximales Ende 120b und ein zweites Mittelsegment 120c, das sich zwischen dem zweiten distalen Ende 120a und dem zweiten proximalen Ende 120b erstreckt. Während die Kennungen „erst“ und „zweit“ dazu verwendet werden, zwischen dem ersten Arm 110 und dem zweiten Arm 120 sowie zwischen deren Merkmalen zu unterscheiden (z. B. zwischen dem ersten distalen Ende 110a des ersten Arms 110 und dem zweiten distalen Ende 120a des zweiten Arms 120), kann auf solche Begriffe kooperativ Bezug genommen werden (z. B. die Arme 110, 120) oder können weiteren Kennungen verwendet werden (z. B. ein Arm 110 und ein anderer Arm 120).
  • Die Klammer 100 ist zum Öffnen und Schließen konfiguriert, um das Gewebe darin aufzunehmen und zu klemmen. Die Klammer 100 ist im Fall, in dem er durch ein Endoskop in einen Patienten eingeführt wird, zunächst geschlossen, wird anschließend geöffnet, um das Gewebe darin aufzunehmen, und wird dann dauerhaft geschlossen, um das Gewebe darin zu klemmen und zu halten. Die Klammer 100 kann vor ihrem dauerhaften Schließen wiederholt geöffnet und geschlossen werden, beispielsweise bei der Manipulation des Gewebes.
  • Um die Klammer 100 zu öffnen und zu schließen, sind die beiden Arme 110, 120 um das jeweilige proximale Ende 110b bzw. 120b zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Position schwenkbar. Die beiden Arme 110, 120 können auf jede geeignete Weise schwenkbar sein. Sie können beispielsweise um eine einzelne feste Schwenkachse schwenkbar sein, die sich durch das proximale Ende 110b bzw. 120b erstreckt, wie in 1 dargestellt (z. B. mit einem Scharnierstift), oder um zwei feste Schwenkachsen schwenkbar sein, die jeweils einem der beiden proximalen Enden 110b, 120b zugeordnet sind, oder mit einer beweglichen Schwenkachse schwenkbar sein, die beispielsweise durch eine verschiebbare Schnittstelle oder Verbindung gebildet ist, die direkt oder indirekt zwischen den proximalen Enden 110b, 120b der beiden Arme 110, 120 liegt, oder auf jede andere geeignete Weise schwenkbar sein, mit der ein Winkel zwischen den beiden Armen 110, 120 zum Vorspannen der beiden Arme 110, 120 zueinander hin verringert wird. In einem nicht einschränkenden Beispiel können die beiden Arme 110, 120 relativ zueinander schwenkbar und fixierbar (z. B. in der geschlossenen Position arretierbar) sein, wie im US-Patent Nr. 9,795,390 beschrieben, dessen gesamte Offenbarung durch Bezugnahme hierin einbezogen wird.
  • Wenn die Klammer 100 geschlossen ist, sind die beiden Arme 110, 120 zueinander hin vorgespannt, so dass sich ihre distalen Enden 110a, 120a jeweils in unmittelbarer Nähe zueinander befinden. Wenn die Klammer 100 geöffnet ist, sind die beiden Arme 110, 120 voneinander weg vorgespannt, so dass ihre distalen Enden 110a, 120a jeweils voneinander beabstandet sind, um dazwischen eine Öffnung zu bilden. Ein Winkel zwischen den beiden Armen 110, 120 kann sich beispielsweise zwischen 0 und 180 Grad (z. B. zwischen 115 und 155 Grad) ändern, wenn er zwischen der geöffneten und geschlossenen Position bewegt wird. Wie in gestrichelten Linien in 1 gezeigt, sind die beiden Arme 110, 120 um 120 Grad auseinander geschwenkt. Abhängig von der Konfiguration der Arme 110, 120, der distalen Enden 110a, 120a, der Mittelsegmente 110c, 120c und des Endeffektors 130 kann das erste distale Ende 110a des ersten Arms 110 in Kontakt mit dem zweiten distalen Ende 120a des zweiten Arms 120 oder dem Endeffektor 130 in Kontakt stehen, wenn die Klammer 100 geschlossen ist (z. B. wenn die Klammer durch das Endoskop eingeführt wird und/oder nachdem sie das Gewebe darin klemmte).
  • Jeder der beiden Arme 110, 120 kann aus einem biokompatiblen Metallmaterial gemäß einer geeigneten Kombination von Metallformvorgängen hergestellt werden. Beispielsweise können die beiden Arme 110, 120 aus chirurgischem Edelstahl wie SAE 316L, Kobalt-Chrom oder Nitinol bestehen. Die beiden Arme 110, 120 können durch Stanzvorgänge (z. B. zur Bildung einer Gesamtform der Arme 110, 120) und/oder Schleifvorgänge (z. B. zur Bildung von Aperturen und anderen Merkmalen der beiden Arme 110, 120, wie z. B. Verzahnungen) geformt werden. Jeder der beiden Arme 110, 120 kann als einheitliche Komponente (z. B. aus monolithischem Material) geformt sein oder aus mehreren Komponenten bestehen, die miteinander gekoppelt (z. B. geschweißt, geklebt oder auf andere Weise gebunden) sind.
  • Verschiedene Konfigurationen und Merkmale der Arme 110, 120 werden nachstehend ausführlicher erläutert.
  • Der Endeffektor 130 ist fest mit dem zweiten Arm 120 gekoppelt und erstreckt sich distal über dessen distales Ende 120a hinaus. Wie oben erwähnt, ist der Endeffektor 130 so konfiguriert, dass er in das Gewebe des Patienten einsticht und es darin hält. Insbesondere ist der Endeffektor 130 so konfiguriert, dass er durch eine Drehbewegung, die im Allgemeinen um eine Längsachse des Endoskops erfolgt, in das Gewebe einsticht und eingeführt wird, wobei die Längsachse im Allgemeinen senkrecht zu einer Schwenkachse stehen kann, um die die beiden Arme 110, 120 zwischen der geöffneten und geschlossenen Position bewegt werden. Wie nachstehend gezeigt und beschrieben, umfasst der Endeffektor 130 in einer Ausführungsform einen spiralförmigen Abschnitt 132 und einen Kopplungsabschnitt 134. Der spiralförmige Abschnitt 132 ist als Helix geformt und umfasst ein distales Ende 132a, ein proximales Ende 132b und eine oder mehrere dazwischen verlaufenden Windungen 132c (z. B. vier der Windungen 132c, wie gezeigt). Das distale Ende 132a ist zum Einstechen des Gewebes konfiguriert und kann geschärft oder auf eine andere Weise spitz werden. Das distale Ende 132a kann ferner einen Widerhaken 132d umfassen, um das Halten des Gewebes am distalen Ende 132a zu erleichtern, beispielsweise wenn das distale Ende 132a zuerst das Gewebe einsticht (siehe auch 7). Obwohl beschrieben wird, dass der spiralförmige Abschnitt 132 die Form einer Helix annimmt, können zusätzliche Formen und/oder Konfigurationen zum Einstechen und Halten eines Gewebes verwendet werden, wie hierin weiter beschrieben. Beispielsweise kann der spiralförmige Abschnitt 132 auch unterschiedliche Formen und/oder Konfigurationen umfassen, wie beispielsweise eine Bajonettkonfiguration, eine Widerhakenkonfiguration, eine stufenförmige Konfiguration usw.
  • Der Kopplungsabschnitt 134 erstreckt sich proximal vom proximalen Ende 132b und ist fest mit dem zweiten Arm 120 gekoppelt, beispielsweise durch das Schweißen oder auf andere Weise damit verbunden, und erstreckt sich entlang einer Innenfläche des Mittelsegments 120c. Der Kopplungsabschnitt 134 kann sich beispielsweise im Wesentlichen geradlinig erstrecken. Alternativ kann das proximale Ende 132b des spiralförmigen Abschnitts direkt mit dem zweiten distalen Ende 120a des zweiten Arms 120 gekoppelt sein.
  • Der Endeffektor 130 wird gemäß einer geeigneten Kombination von Herstellungsprozessen aus einem biokompatiblen Metall hergestellt. Beispielsweise kann der Endeffektor 130 aus demselben Material wie der zweite Arm 120 oder aus einem anderen geeigneten Metall, beispielsweise chirurgischem Edelstahl, bestehen. Der Endeffektor 130 kann durch Extrusion (z. B. zur Bildung eines Drahtes) und Biegevorgänge geformt werden.
  • Weitere Aspekte des Endeffektors 130 werden nachstehend ausführlicher erläutert.
  • Unter weiterer Bezugnahme auf 1 kann der spiralförmige Abschnitt 132 des Endeffektors 130 abhängig von verschiedenen Eigenschaften konfiguriert sein, um das Einstechen und Halten des Gewebes darauf zu erleichtern. Zu diesen Eigenschaften gehören ein axialer Abstand AD und/oder eine Anzahl der Windungen 132c, eine Spiralabmessung HD, eine Drahtabmessung (nicht beschriftet) und/oder eine Steigung oder ein axialer Spalt AG zwischen Windungen.
  • Der axiale Abstand AD bezieht sich auf einen Abstand, über den sich die Helix entlang ihrer Achse 130a erstreckt und der relativ zum ersten distalen Ende des ersten Arms 110 und/oder zum zweiten distalen Ende des zweiten Arms 120 gemessen werden kann. Der axiale Abstand AD kann die Menge (z. B. Tiefe) des Gewebes bestimmen, die auf dem Endeffektor 130 gehalten werden kann. Je mehr Gewebe am Endeffektor 130 gehalten wird, desto mehr Kraft kann der Endeffektor 130 auf das Gewebe ausüben, um es zu manipulieren (z. B. um das Gewebe über einen großen Defekt zu ziehen).
  • Der axiale Abstand AD kann als linearer Abstand (z. B. in Zoll oder mm) oder durch die Anzahl der Windungen 132c definiert werden. Jede Windung 132c des spiralförmigen Abschnitts 132 erstreckt sich um 360 Grad um eine Achse 130a des spiralförmigen Abschnitts, z. B. umschreibt diese Achse. Ein Teil der Windung 132c erstreckt sich um weniger als 360 Grad um die Achse 130a. Der spiralförmige Abschnitt 132 kann beispielsweise eine bis acht Windungen (z. B. drei bis sechs Windungen) umfassen. Der axiale Abstand AD des spiralförmigen Abschnitts 132 kann beispielsweise 1 mm bis 15 mm betragen. Der Endeffektor 130 und/oder der spiralförmige Abschnitt 132 davon können auch als eine spiralförmige Nadel bezeichnet werden.
  • Eine oder mehrere der Windungen 132c (z. B. zwei, drei, vier oder mehr Windungen) sind distal vom distalen Ende 110a des ersten Arms 110 positioniert, wenn die Klammer 100 geschlossen ist. Ein Teil des axialen Abstands AD, der distal über den ersten Arm 110 hinausragt, kann beispielsweise zwischen 1 mm und 10 mm (z. B. zwischen 2 mm und 6 mm) liegen. Bei einer geschlossenen Klammer 10 erstreckt sich der spiralförmige Abschnitt 132 des Endeffektors 130 daher vom zweiten Arm 120 distal über den ersten Arm 110 hinaus, um (beispielsweise vor dem Eingreifen des distale Enden 110a des ersten Arms 110 in das Gewebe) in das Gewebe einzugreifen und/oder es einzustechen. Während die Klammer 100 geschlossen bleibt, wird die Klammer 100 im Allgemeinen um ihre Achse 130a gedreht, so dass der spiralförmige Abschnitt 132 in das Gewebe eingeführt wird, um dort das Gewebe zu halten. Beispielsweise kann der spiralförmige Abschnitt 132 durch die Drehbewegung in das Gewebe eingeführt werden, bis im Wesentlichen alle Windungen 132c in das Gewebe eingeführt sind und/oder im Wesentlichen alle Windungen 132c distal vom distalen Ende 110a des ersten Arms 110 in das Gewebe eingeführt sind.
  • Wenn der Clip 100 geschlossen ist, wie in 1 gezeigt, kann der erste Arm 110 den spiralförmigen Abschnitt 132 des Endeffektors 130 axial überlappen, wobei beispielsweise das erste distale Ende 110a distal mindestens eines Teils einer der Windungen 132c (z. B. einer der Windungen 132c, wie gezeigt) endet. Wenn beispielsweise die Klammer 100 geschlossen ist, sind weniger als drei der Windungen 132c (z. B. zwei, eine, drei Viertel, eine Hälfte oder weniger der Windungen 132c) proximal des distalen Endes 110a des ersten Arms 110 positioniert. Alternativ, wie in 3 gezeigt, können die Windungen 132c vollständig distal des ersten Arms 110 positioniert sein (z. B. ist keine der Windungen 132c proximal des distalen Endes 110a des ersten Arms 110 positioniert).
  • Die Spiralabmessung HD bezieht sich auf die äußerste Abmessung (z. B. den Durchmesser) des Endeffektors 130, die sich radial erstreckt (d. h. senkrecht zur Achse 130a des spiralförmigen Abschnitts 132). Ähnlich wie der axiale Abstand AD des spiralförmigen Abschnitts 132 kann die Spiralabmessung HD die Menge (z. B. Breite) des Gewebes bestimmen, die auf dem Endeffektor 130 gehalten werden kann. Je mehr Gewebe am Endeffektor 130 gehalten wird, desto mehr Kraft kann der Endeffektor 130 auf das Gewebe ausüben, um es zu manipulieren (z. B. um das Gewebe über einen großen Defekt zu ziehen).
  • Wie gezeigt, kann die Spiralabmessung HD über den axialen Abstand AD des spiralförmigen Abschnitts 132 des Endeffektors 130 im Wesentlichen konstant sein. Die Spiralabmessung HD kann gleich wie oder kleiner als eine Außenabmessung der Klammer 100 sein, die zwischen den Außenflächen der beiden Arme 110, 120 im geschlossenen Zustand und im Wesentlichen senkrecht zur Achse 130a gemessen ist. Beispielsweise kann die Spiralabmessung HD konstant sein und zwischen 1 mm und 3,2 mm liegen, beispielsweise weniger als 3,2 mm oder weniger als 2,8 mm betragen (z. B. zwischen 1,5 mm und 2,5 mm). Anstatt konstant zu sein, kann die Spiralabmessung HD variabel sein; beispielsweise kann sie zunehmen oder abnehmen, wenn sich der spiralförmige Abschnitt 132 distal vom distalen Ende 120a des zweiten Arms 120 weg erstreckt.
  • Die Drahtabmessung bezieht sich auf die maximale Querschnittsabmessung (z. B. Durchmesser) eines Drahtes, der den Endeffektor 130 bildet. Die Drahtabmessung beeinflusst die Fähigkeit des spiralförmigen Abschnitts 132, in das Gewebe eingeführt zu werden; kleinere Durchmesser bewirken weniger Reibungseingriff mit dem Gewebe, so dass das Einführen erleichtert wird. Die Drahtabmessung wirkt sich zusätzlich auf die Kraftübertragung des spiralförmigen Abschnitts 132 auf das Gewebe zur dessen Manipulation aus; größere Abmessungen vergrößern den Oberflächenbereich, über den die Kraft vom spiralförmigen Abschnitt 132 auf das Gewebe übertragen wird, wodurch die Integrität des Gewebes gewahrt wird, z. B. das Schneiden davon begrenzt wird. Die Drahtabmessung kann beispielsweise ein Durchmesser zwischen 0,1 mm und 1,0 mm, z. B. zwischen 0,3 mm und 0,7 mm, wie zwischen 0,4 mm und 0,5 mm, sein. Die Drahtabmessung kann auch als Drahtdurchmesser bezeichnet werden.
  • Der axiale Spalt AG bezieht sich auf einen Abstand, der parallel zur Achse 130a zwischen Drähten benachbarter Windungen 132c gemessen wird. Der axiale Spalt AG kann die Menge an Kraft beeinflussen, die durch den spiralförmigen Abschnitt 132 auf das Gewebe ausgeübt werden kann; größere Abmessungen erhöhen die Menge an Gewebe, die zwischen den Windungen 132c aufgenommen wird, um die Integrität des Gewebes zu bewahren (z. B. um ein Reißen desselben zu begrenzen). Der axialer Spalt AG kann sich aus der Steigung und der Drahtabmessung ergeben. Der axiale Spalt AG kann als linearer Abstand (z. B. in Zoll oder mm) definiert werden oder kann relativ zu anderen Abmessungen definiert werden, beispielsweise im Verhältnis zu der Drahtabmessung und/oder dem Spiraldurchmesser HD. Der axiale Spalt AG kann beispielsweise das Einbis Vierfache des Drahtmaßes betragen. Stattdessen oder zusätzlich kann der axiale Spalt AG das Ein- bis Dreifache der Spiralabmessung HD betragen. Der axialer Spalt AG kann beispielsweise zwischen 0,25 mm und 2,5 mm (z. B. zwischen 0,5 mm und 2 mm, wie z. B. zwischen 0,75 mm und 1,5 mm) liegen.
  • Unter zusätzlicher Bezugnahme auf 2 können einer oder mehrere der beiden Arme 110, 120 weitere Merkmale aufweisen, um das Klemmen und/oder Halten des Gewebes in der Klammer 100 zu erleichtern. Wie in 1 gezeigt, überlappt das distale Ende 110a des ersten Arms 110 den spiralförmigen Abschnitt 132 des Endeffektors 130 und ist zum Aufnehmen desselben konfiguriert. Beispielsweise definiert das distale Ende 110a eine Aussparung 112, in der bei einer geschlossenen Klammer 100 ein Teil des spiralförmigen Abschnitts 132 aufgenommen wird (siehe auch 7). Die Aussparung 112 kann zwischen zwei Zähnen 114 des distalen Endes 110a definiert sein, die dazu ausgebildet sind, das Gewebe einzustechen oder durch Lokalisierung der darauf ausgeübten Kraft zu ergreifen, so dass das Gewebe zwischen dem distalen Ende 110a des ersten Arms und dem spiralförmigen Abschnitt 132 des Endeffektors 130 gehalten wird, der sich vom zweiten Arm 120 erstreckt.
  • Nochmals Bezug nehmend auf 1 können einer oder mehrere der beiden Arme 110, 120 Zähne 116, 126 oder andere Verzahnungen entlang der Mittelsegmente 110c, 120c umfassen. Die Zähne 116, 126 sind dazu ausgebildet, das Gewebe einzustechen oder durch Lokalisierung der darauf ausgeübten Kraft zu ergreifen, so dass das Gewebe zwischen den Mittelsegmenten 110c, 120c der beiden Arme 110, 120 gehalten wird. Die Zähne 116, 126 können bei ihrem Anordnen an den beiden Armen 110, 120 so konfiguriert sein, dass sie bei einer geschlossen Klammer 100 ineinander greifen. Die Zähne 116, 126 erstrecken sich im Allgemeinen in Richtung des anderen der Arme 110, 120, wobei beispielsweise die Mittelsegmente 110c, 120c als gebogene (z. B. gekrümmte) Struktur mit Außenkanten ausgebildet sind, die sich im Allgemeinen in Richtung des anderen der Arme 110, 120 erstrecken, und wobei die Zähne 116 bzw. 126 in dieser Struktur ausgebildet sind. Die gebogene Struktur des Mittelsegments 110c, 120c kann den Armen 110, 120 auch eine strukturelle Steifigkeit verleihen, um eine Kraft auf das Gewebe auszuüben, das zwischen den beiden Armen 110, 120 in der Klammer 100 einzuklemmen ist.
  • Unter Bezugnahme auf 4 umfasst ein endoskopisches System 400 die Klammer 100, ein Endoskop 430, ein Handsteuergerät 440 und einen Bedienungsdraht 450, der sich durch das Endoskop 430 erstreckt und die Klammer 100 mit dem Handsteuergerät 440 wirkverbindet. Das Handsteuergerät 440 kann durch Manipulieren (z. B. durch Drücken, Ziehen und/oder Drehen) des Bedienungsdrahts 450 relativ zum Endoskop 430 die Klammer 100 bedienen, um die Klammer 100 zum Einführen des Endeffektors 130 in das Gewebe zu drehen, die Klammer 100 zu öffnen und schließen, und die Klammer 100 in der geschlossenen Position zu verriegeln. Beispielsweise kann die Klammer 100 weiterhin so konfiguriert sein, dass er öffnet, schließt und in der geschlossenen Position fixiert wird, wie im US-Patent Nr. 9,795,390 beschrieben, dessen gesamte Offenbarung durch Bezugnahme hierin einbezogen wird.
  • Wie in 5A und 5B gezeigt, ist die Klammer 100 relativ zum Endoskop 430 ausfahrbar und relativ dazu drehbar, damit die Klammer 100 in das gastrointestinale Gewebe eingeführt wird.
  • Unter Bezugnahme auf 8 ist eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer endoskopischen gastrointestinalen Klammer in der geöffneten Position dargestellt. Die Klammer 800 ist für die Verwendung bei endoskopischen gastrointestinalen Operationen konfiguriert, um große Defekte in einem gastrointestinalen Gewebe zu schließen. Die Klammer 800 umfasst im Allgemeinen einen ersten Arm 810, einen zweiten Arm 820 und einen Endeffektor 830.
  • Der erste Arm 810 und der zweite Arm 820 sind relativ zueinander zwischen einer geschlossenen Position (eine teilweise geschlossene Konfiguration ist in 9B gezeigt) und einer offenen Position, die in 8 und 9A gezeigt ist, beweglich. Der erste Arm 810 und der zweite Arm 820 sind auch unabhängig voneinander beweglich. Beispielsweise kann der erste Arm 810 so konfiguriert sein, dass er sich unabhängig von der Bewegung (oder beim Fehlen einer Bewegung) des zweiten Arms 820 bewegt. Darüber hinaus kann der zweite Arm so konfiguriert sein, dass er sich unabhängig von der Bewegung (oder beim Fehlen einer Bewegung) des ersten Arms 810 bewegt. Dementsprechend kann sich der erste Arm 810 in einigen Implementierungen in Richtung des Endeffektors 830 bewegen, während der zweite Arm 820 stationär bleibt. Der zweite Arm 820 kann sich auch in Richtung des Endeffektors 830 bewegen, während der erste Arm 810 stationär bleibt. Weiterhin können der erste Arm 810 und der zweite Arm 820 so bedient werden, dass sie sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zum Endeffektor 830 hin oder von diesem weg bewegen. Der erste Arm 810 ist langgestreckt, und umfasst ein erstes distales Ende 810a, ein erstes proximales Ende 810b und ein erstes Mittelsegment 810c, das sich zwischen dem ersten distalen Ende 810a und dem ersten proximalen Ende 810b erstreckt. Der zweite Arm 820 ist langgestreckt, und umfasst ein zweites distales Ende 820a, ein zweites proximales Ende 820b und ein zweites Mittelsegment 820c, das sich zwischen dem zweiten distalen Ende 820a und dem zweiten proximalen Ende 820b erstreckt. Während die Kennungen „erst“ und „zweit“ dazu verwendet werden, zwischen dem ersten Arm 810 und dem zweiten Arm 820 sowie zwischen deren Merkmalen zu unterscheiden (z. B. zwischen dem ersten distalen Ende 810a des ersten Arms 810 und dem zweiten distalen Ende 820a des zweiten Arms 820), kann auf solche Begriffe kooperativ Bezug genommen werden (z. B. die Arme 810, 820) oder können weiteren Kennungen verwendet werden (z. B. ein Arm 810 und ein anderer Arm 820).
  • Die Klammer 800 ist zum Öffnen und Schließen konfiguriert, um das Gewebe darin aufzunehmen und zu klemmen (z. B. zu halten und/oder festzuhalten). Die Klammer 800 ist im Fall, in dem er durch ein Endoskop in einen Patienten eingeführt wird, zunächst geschlossen, wird anschließend geöffnet, um das Gewebe darin aufzunehmen, und wird dann dauerhaft geschlossen, um das Gewebe darin zu klemmen und zu halten. Die Klammer 800 kann vor ihrem dauerhaften Schließen wiederholt geöffnet und geschlossen werden, beispielsweise bei der Manipulation des Gewebes.
  • Um die Klammer 800 zu öffnen und zu schließen, sind die beiden Arme 810, 820 um das jeweilige proximale Ende 810b bzw. 820b zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Position schwenkbar. Die beiden Arme 110, 120 können auf jede geeignete Weise schwenkbar sein. Sie können beispielsweise um eine einzelne feste Schwenkachse schwenkbar sein, die sich durch das jeweilige proximale Ende 810b bzw. 820b erstreckt, oder um zwei feste Schwenkachsen schwenkbar sein, die jeweils einem der beiden proximalen Enden 810b, 820b zugeordnet sind, oder mit einer beweglichen Schwenkachse schwenkbar sein, die beispielsweise durch eine verschiebbare Schnittstelle oder Verbindung gebildet ist, die direkt oder indirekt zwischen den proximalen Enden 810b, 820b der beiden Arme 110, 120 liegt, oder auf jede andere geeignete Weise schwenkbar sein, mit der ein Winkel zwischen den beiden Armen 110, 120 zum Vorspannen der beiden Arme 110, 120 zueinander hin verringert wird. In einem nicht einschränkenden Beispiel können die beiden Arme 110, 120 relativ zueinander schwenkbar und fixierbar (z. B. in der geschlossenen Position arretierbar) sein, wie im US-Patent Nr. 9,795,390 beschrieben, dessen gesamte Offenbarung durch Bezugnahme hierin einbezogen wird.
  • Wenn die Klammer 800 geschlossen ist, sind die beiden Arme 110, 120 zueinander hin vorgespannt, so dass sich ihre distalen Enden 810a, 820a jeweils in unmittelbarer Nähe zueinander befinden. Wenn die Klammer 800 geöffnet ist, sind die beiden Arme 810, 820 voneinander weg vorgespannt, so dass ihre distalen Enden 810a, 820a jeweils voneinander beabstandet sind, um dazwischen eine Öffnung zu bilden. Ein Winkel zwischen den beiden Armen 810, 820 kann sich beispielsweise zwischen 0 und 180 Grad (z. B. zwischen 115 und 155 Grad) ändern, wenn er zwischen der geöffneten und geschlossenen Position bewegt wird. Wie in 8 gezeigt, sind die beiden Arme 810, 820 um ca. 120 Grad auseinander geschwenkt. Abhängig von der Konfiguration der Arme 810, 820, der distalen Enden 810a, 820a, der Mittelsegmente 810c, 820c und des Endeffektors 830 kann das erste distale Ende 810a des ersten Arms 810 in Kontakt mit dem zweiten distalen Ende 820a des zweiten Arms 820 oder dem Endeffektor 830 in Kontakt stehen, wenn die Klammer 800 geschlossen ist (z. B. wenn die Klammer durch das Endoskop eingeführt wird und/oder nachdem sie das Gewebe darin klemmte).
  • Jeder der beiden Arme 810, 820 kann aus einem der oben in Bezug auf die Arme 110, 120 beschriebenen Materialien hergestellt werden und kann durch einen der oben in Bezug auf die Arme 110, 120 beschriebenen Vorgänge hergestellt werden.
  • Der Endeffektor 830 umfasst einen spiralförmigen Abschnitt 832 und ist relativ zu den Armen 810, 820 axial und/oder rotatorisch beweglich. Dementsprechend kann der Endeffektor einen Betätigungsabschnitt (nicht gezeigt) umfassen, der mit dem spiralförmigen Abschnitt 832 gekoppelt ist und den spiralförmigen Abschnitt anweist, sich relativ zu den Armen 810, 820 zu bewegen. Beispielsweise kann sich der Betätigungsabschnitt vom spiralförmigen Abschnitt 832 erstrecken und mit einem Aktuator gekoppelt sein, der bei der Manipulation durch einen Kliniker bewirkt, dass der Betätigungsabschnitt den spiralförmigen Abschnitt 832 axial und/oder rotatorisch relativ zu den Armen 810, 820 bewegt. Der Endeffektor 830 ist so konfiguriert, dass er durch eine axiale Bewegung und/oder eine Drehbewegung, die im Allgemeinen um eine Längsachse 830a des Endoskops erfolgt, in das Gewebe einsticht und eingeführt wird, wobei die Längsachse im Allgemeinen senkrecht zu einer Schwenkachse stehen kann, um die die beiden Arme 810, 820 zwischen der geöffneten und geschlossenen Position bewegt werden. Der spiralförmige Abschnitt 832 ist als Helix geformt und umfasst ein distales Ende 832a und eine oder mehrere dazwischen verlaufenden Windungen 832c (z. B. vier der Windungen 832c, wie gezeigt). Das distale Ende 832a ist zum Einstechen des Gewebes konfiguriert und kann geschärft oder auf eine andere Weise spitz werden. Das distale Ende 832a kann ferner einen Widerhaken (nicht gezeigt) umfassen, um das Halten des Gewebes am distalen Ende 832a zu erleichtern, beispielsweise wenn das distale Ende 832a zuerst das Gewebe einsticht (siehe auch 9A und 9B). Der Endeffektor 830 kann aus beliebigen Materialien und mit allen hierin in Bezug auf den Endeffektor 130 beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
  • Der spiralförmige Abschnitt 832 des Endeffektors 830 kann abhängig von verschiedenen Eigenschaften konfiguriert sein, um das Einstechen und Halten des Gewebes darauf zu erleichtern. Zu diesen Eigenschaften gehören eine Anzahl der Windungen 832c, eine Spiralabmessung HD, eine Drahtabmessung (nicht beschriftet) und/oder eine Steigung oder ein axialer Spalt AG zwischen Windungen. Solche Eigenschaften sind die gleichen wie diejenigen, die unter Bezugnahme auf den spiralförmigen Abschnitt 132 beschrieben wurden, mit Ausnahme des axialen Abstands AD. Im Gegensatz zum spiralförmigen Abschnitt 132 weist der spiralförmige Abschnitt 832 keinen festen axialen Abstand AD auf, da der spiralförmige Abschnitt 832 relativ zu den Armen 810, 820 axial beweglich ist.
  • Einer oder mehrere der Arme 810, 820 können entlang der Mittelsegmente 810c, 820c Zähne oder weitere Verzahnungen (nicht gezeigt) umfassen. Obwohl die Zähne in 8 nicht dargestellt sind, ähneln sie den anhand von 1 beschriebenen Zähnen 1116, 126. Dementsprechend gilt die Beschreibung der Zähne 116, 126 für die Zähne, die als Teil der Klammer 800 implementiert werden können.
  • Zusätzlich und unter Bezugnahme auf 4 kann das endoskopische System 400 anstelle der Klammer 100 die Klammer 800 umfassen. Das Handsteuergerät 440 kann durch das Manipulieren (z. B. durch Drücken, Ziehen und/oder Drehen) des Bedienungsdrahtes 450 relativ zum Endoskop 430 die Klammer 800 relativ zum Endoskop 430 bewegen, beispielsweise indem die Klammer relativ zum Endoskop 430 axial und/oder rotatorisch bewegt wird. Zu dem Manipuliere des Bedienungsdrahtes 4 können auch das Drehen der Klammer 800, das Öffnen und Schließender Klammer 800 und das Verriegeln der Klammer 800 in der geschlossenen Position gehören. Beispielsweise kann die Klammer 800 weiterhin so konfiguriert sein, dass er öffnet, schließt und in der geschlossenen Position fixiert wird, wie im US-Patent Nr. 9,795,390 beschrieben, dessen gesamte Offenbarung durch Bezugnahme hierin einbezogen wird. Ferner kann das Manipulieren des Bedienungsdrahtes 450 oder eines zusätzlichen Aktuators (nicht gezeigt) dazu führen, dass der spiralförmige Abschnitt relativ zu den Armen 810, 820 axial ausgefahren und/oder eingefahren wird und relativ zu den Armen 810, 820 gedreht wird.
  • 9A und 9B veranschaulichen die Bedienung der endoskopischen gastrointestinalen Klammer 800 aus 8 relativ zu dem Endoskop 430. 9A zeigt die Klammer 800 in einer ersten Phase des Gewebeeingriffs, und 9b zeigt die Klammer 800 in einer ersten Phase des Gewebeeingriffs. In der ersten Phase des Gewebeeingriffs weist der spiralförmige Abschnitt 832 ein in Eingriff stehendes Gewebe 950 auf, indem er axial relativ zu den Armen 810, 820 ausgefahren ist, das Gewebe 950 mit dem distalen Ende 832a in Eingriff bringt und axial relativ zu den Armen 810, 820 eingefahren ist. Wie in 9A gezeigt, befindet sich ein erster Teil des spiralförmigen Abschnitts 832 innerhalb eines Klammergehäuses 960. In der zweiten Phase des Gewebeeingriffs wird der spiralförmige Abschnitt 832 im Vergleich zur ersten Phase des Gewebeeingriffs weiter in das Klammergehäuse 960 zurückgezogen, sodass sich ein zweiter Teil des spiralförmigen Abschnitts 832 innerhalb des Klammergehäuses 960 befindet und der zweite Teil länger als der erste Teil ist.
  • Ferner sind die Arme 810, 820 in der ersten Phase des Gewebeeingriffs in einer ersten Winkelausrichtung (z. B. etwa 120 Grad) voneinander entfernt angeordnet. In der zweiten Phase des Gewebeeingriffs sind die Arme 810, 820 in einer zweiten Winkelausrichtung (z. B. etwa 90 Grad), die kleiner als die erste Winkelausrichtung ist, voneinander entfernt angeordnet.
  • In einigen Implementierungen ist die Bewegung des spiralförmigen Abschnitts 832 und der Arme 810, 820 gekoppelt. Wenn sich beispielsweise der spiralförmige Abschnitt 832 axial vom Endoskop 430 weg bewegt, nimmt der Winkel zwischen den Armen 810, 820 zu; und wenn sich der spiralförmige Abschnitt 832 axial zum Endoskop 430 hin bewegt, nimmt der Winkel zwischen den Armen 810, 820 ab. Eine axiale Bewegung des spiralförmigen Abschnitts 832 kann mit oder ohne Drehung des spiralförmigen Abschnitts 832 erfolgen. Beispielsweise kann sich der spiralförmige Abschnitt 832 ohne Drehung axial in Richtung des Gewebes 950 bewegen; und der Winkel zwischen den Armen 810, 820 kann zunehmen, wenn sich der spiralförmige Abschnitt 832 ohne Drehung axial in Richtung des Gewebes bewegt. In einigen Ausführungsformen kann der Winkel zwischen den Armen 810, 820 weiter zunehmen, wenn der spiralförmige Abschnitt 832 gedreht wird, um in das Gewebe 950 einzugreifen. Der Winkel zwischen den Armen 810, 820 kann auch unverändert bleiben, wenn sich der spiralförmige Abschnitt 832 dreht.
  • In einigen Implementierungen ist die Bewegung des spiralförmigen Abschnitts 832 und der Arme 810, 820 nicht gekoppelt. Beispielsweise kann das Handsteuergerät 440 separate Steuerungen für den spiralförmigen Abschnitt 832 und die Arme 810, 820 umfassen, sodass die Bewegung des spiralförmigen Abschnitts 832 die Bewegung oder Positionierung der Arme 810, 820 nicht beeinträchtigt.
  • Unter Bezugnahme auf 10A bis 10D sind isometrische Ansichten einer weiteren Ausführungsform einer endoskopischen gastrointestinalen Klammer 1000 in verschiedenen Bedienungsphasen gezeigt. Die Klammer 1000 ist für die Verwendung bei endoskopischen gastrointestinalen Operationen konfiguriert, um große Defekte in einem gastrointestinalen Gewebe zu schließen. Die Klammer 1000 umfasst im Allgemeinen einen Arm 1010, ein Gehäuse 1020 und einen Endeffektor 1030. 10A zeigt die Klammer 1000 mit dem Gehäuse 1020, das die internen Komponenten abdeckt. 10B-10D zeigen die Klammer 1000, wobei ein Teil des Gehäuses 1020 entfernt wurde, um die darin enthaltenen internen Komponenten darzustellen. Sofern hierin nicht anders beschrieben, können die für die Klammer 1000 verwendeten Materialien bzw. Montageverfahren alle Materialien bzw. Montageverfahren umfassen, die in Bezug auf die Klammer 100 und/oder die Klammer 800 beschrieben wurden.
  • Der Endeffektor 1030 ist fest mit dem Gehäuse 1020 gekoppelt und erstreckt sich distal über dessen distales Ende 1060 hinaus. Der Endeffektor 1030 ist so konfiguriert, dass er in das Gewebe des Patienten einsticht und es darin hält. Insbesondere ist der Endeffektor 1030 so konfiguriert, dass er durch eine Drehbewegung, die im Allgemeinen um eine Längsachse des Gehäuses 1020 erfolgt, in das Gewebe einsticht und in dieses eingeführt ist. Wie nachstehend gezeigt und beschrieben, umfasst der Endeffektor 1030 einen spiralförmigen Abschnitt 1032. Der spiralförmige Abschnitt 1032 ist als Helix geformt und umfasst ein distales Ende 1032a, ein proximales Ende 1032b und eine oder mehrere dazwischen verlaufenden Windungen 1032c (z. B. vier der Windungen 132c, wie gezeigt). Das distale Ende 1032a ist zum Einstechen des Gewebes konfiguriert und kann geschärft oder auf eine andere Weise spitz werden. Das distale Ende 1032a kann ferner einen Widerhaken (nicht gezeigt) umfassen, um das Halten des Gewebes am distalen Ende 1032a zu erleichtern, beispielsweise wenn das distale Ende 1032a zuerst das Gewebe einsticht.
  • Der Arm 1010 ist schwenkbar mit dem Gehäuse verbunden und ist in Längsrichtung (z. B. axial) relativ zum Gehäuse 1020 zwischen einer geschlossenen Position (dargestellt in 10A und 10D) und einer geöffneten Position (dargestellt in 10B und 10C) beweglich. Der Arm 1010 ist langgestreckt, und umfasst ein erstes distales Ende 1010a, ein erstes proximales Ende 1010b und ein erstes Mittelsegment 1010c, das sich zwischen dem ersten distalen Ende 1010a und dem ersten proximalen Ende 1010b erstreckt. Das distale Ende 1010a kann ein Haltemerkmal 1010d umfassen, das zum Halten von Gewebe konfiguriert ist. Beispielsweise kann das Haltemerkmal 1010d einen Widerhaken umfassen. Das proximale Ende 1010b definiert eine Nockenfläche 1010e, die sich durch das proximale Ende 1010b erstreckt und so dimensioniert ist, dass sie einen Stift 1048 aufnehmen kann. Der Stift 1048 wird durch Haltearme 1046 gesichert, die sich von einem Stützarm 1064 erstrecken, sodass sich der Stift 1048 nicht relativ zu den Haltearmen 1046 in Längsrichtung bewegt. In einigen Implementierungen werden zwei Stützarme 1064 verwendet wobei jeder der Stützarme 1064 an gegenüberliegenden Seiten eines Betätigungsarms 1042 gekoppelt ist. In einigen Ausführungsformen sind die Stützarme 1064 und der Betätigungsarm 1042 ein einheitlicher Körper. Die Stützarme 1064 und der Betätigungsarm 1042 können auch separate Komponenten sein, die zusammengefügt werden. In Fällen, in denen zwei Stützarme 1064 implementiert sind, erstrecken sich die Stützarme 1064 über gegenüberliegenden Außenflächen des proximalen Endes 1010b, sodass der Stift 1048 an Haltearmen 1046 auf beiden Seiten des proximalen Endes 1010b gesichert ist. Wie beschrieben angeordnet, ist der Arm 1010 beweglich am Stift 1048 befestigt und bewegt sich entsprechend der Wechselwirkung zwischen dem Stift 1048 und der Nockenfläche 10 1 Oe.
  • Der Betätigungsarm 1042 kann mit einem an dem Handsteuergerät 440 angeordneten Aktuator gekoppelt sein und ist so konfiguriert, dass er sich in Längsrichtung (z. B. axial) bewegt. Beispielsweise kann sich der Betätigungsarm 1042 basierend auf einer entsprechenden Aktion des am Handsteuergerät 440 angeordneten Aktuators zum Endeffektor 1030 hin und von diesem weg bewegen. Die Bewegung des Betätigungsarms 1042 zum Endeffektor 1030 hin und von diesem weg bewirkt eine entsprechende Bewegung der Stützarme 1064, der Haltearme 1046 und des Stifts 1048. Wenn sich der Betätigungsarm dementsprechend in Richtung des Endeffektors 1030 bewegt, bewegen sich die Stützarme 1064, die Haltearme 1046 und der Stift 1048 ebenfalls in Richtung des Endeffektors 1030. Umgekehrt, wenn sich der Betätigungsarm vom Endeffektor 1030 weg bewegt, bewegen sich die Stützarme 1064, die Haltearme 1046 und der Stift 1048 ebenfalls vom Endeffektor 1030 weg.
  • Das proximale Ende 1010b befindet sich außerdem zumindest teilweise in einem Shuttle 1050, das so konfiguriert ist, dass es in Längsrichtung innerhalb des Gehäuses 1020 gleitet. Der Shuttle 1050 umfasst Pfosten 1052, die sich von einem Körper des Shuttles 1050 in eine Richtung weg vom Endeffektor 1030 erstrecken. Jeder der Pfosten 1052 endet in einer Lasche 1070, wobei eine Breite der Laschen 1070 größer ist als eine Breite der Pfosten 1052. Der Shuttle 1050 besteht aus einem Material, das einer gewissen Verformung standhalten und in seine ursprüngliche Form zurückkehren kann. Jeder der Pfosten 1052 kann sich beispielsweise als Reaktion auf eine Kraft, die in einer Richtung annähernd senkrecht zur Längsachse der Klammer 1000 ausgeübt wird, verformen und dann bei der Entfernung der Kraft in seine ursprüngliche Form und Ausrichtung zurückkehren. Wie gezeigt, umfasst der Shuttle 1050 vier Pfosten 1052, wobei zwei der Pfosten 1052 neben einer Außenfläche des proximalen Abschnitts 1010b positioniert sind und zwei der Pfosten 1052 neben der gegenüberliegenden Außenfläche des proximalen Abschnitts 1010b positioniert sind. Jedes Paar der Pfosten 1052, die auf gegenüberliegenden Seiten des proximalen Abschnitts 1010b positioniert sind, definiert außerdem einen Raum dazwischen, der zum Aufnehmen der Haltearme 1046 dimensioniert und konfiguriert ist.
  • Jede der Laschen 1070 ist so dimensioniert, dass sie an einen durch das Gehäuse 1020 definierten Schlitz angepasst ist. Wie gezeigt, definiert das Gehäuse 1020 proximale Schlitze 1058 und distale Schlitze 1062. In einigen Implementierungen erstrecken sich die proximalen Schlitze 1058 und die distalen Schlitze 1062 durch das Gehäuse 1020, sodass die proximalen Schlitze 1058 und die distalen Schlitze 1062 für den Kliniker sichtbar sind. Die proximalen Schlitze 1058 und die distalen Schlitze 1062 können sich auch nur teilweise durch das Gehäuse 1020 erstrecken, sodass die proximalen Schlitze 1058 und die distalen Schlitze 1062 für den Kliniker nicht sichtbar sind. Jede der Laschen 1070 umfasst eine Rampe 1072, die sich an einem distalen Abschnitt der Lasche 1070 befindet und mit dem entsprechenden Schlitz zusammenwirkt, um eine Bewegung des Shuttles 1050 in die distale Richtung zu ermöglichen. Jede der Laschen 1070 umfasst ferner einen flachen Abschnitt 1074, der mit dem entsprechenden Schlitz zusammenwirkt, um eine Bewegung des Shuttles 1050 in die proximale Richtung zu verhindern. Die Bewegung des Shuttles 1050 wird unten weiter beschrieben.
  • Das Gehäuse 1020 umfasst eine erste Oberfläche 1054, die so konfiguriert ist, dass sie beim Bewegen des Shuttles 1050 innerhalb des Gehäuses 1020 den Shuttle 1050 stützt. In einigen Implementierungen kann die erste Oberfläche 1054 eine schmierige Beschichtung umfassen, die die Bewegung des Shuttles 1050 innerhalb des Gehäuses 1020 erleichtert. Die erste Oberfläche 1054 definiert auch eine zweite Oberfläche 1056, die unter der ersten Oberfläche 1054 vertieft ist und so dimensioniert ist, dass sie beim Bewegen des Shuttles 1050 innerhalb des Gehäuses 1020 den Stift 1048 stützt und sichert. Das Gehäuse 1020 ist mit einem distalen Kopplungsabschnitt 1044 gekoppelt, und der distale Kopplungsabschnitt ist lösbar mit einem proximalen Kopplungsabschnitt 1040 verbunden. In verschiedenen Implementierungen kann der distale Kopplungsabschnitt 1044 vom proximalen Kopplungsabschnitt 1040 entfernt werden, um einen Teil der Klammer 1000 im Patienten zu belassen.
  • Im Betrieb wird die Klammer 1000 in einer geschlossenen Konfiguration einem Kliniker bereitgestellt, wie in 10A gezeigt (beispielsweise ist das distale Ende 1010a neben einem proximalen Ende des spiralförmigen Abschnitts 1032 positioniert). Obwohl in 10A nicht dargestellt, wird der Betätigungsarm 1042 in die proximale Richtung zurückgezogen (z. B. näher an den distalen Kopplungsabschnitt 1044), wodurch bewirkt wird, dass der Stift 1048 ebenfalls in die proximale Richtung zurückgezogen wird. Wenn sich der Stift 1048 in der zurückgezogenen Position befindet, sind die Haltearme 1046 in Längsrichtung vom Shuttle 1050 beabstandet (z. B. nicht in Kontakt mit diesem). In der zurückgezogenen Position bewirkt der Stift 1048, dass sich der Arm 1010 in der geschlossenen Position befindet. Der Kliniker kann die Klammer 1000 durch ein Endoskop (z. B. das Endoskop 430) einführen und die Klammer 1000 drehen, um zu bewirken, dass das distale Ende 1032a in das Gewebe eingreift.
  • Um die Klammer 1000 zu öffnen, betätigt der Kliniker den Betätigungsarm 1042, um den Betätigungsarm 1042 in die distale Richtung zu bewegen. Diese Bewegung bewirkt, dass die Haltearme 1046 den Stift 1048 in die distale Richtung bewegen, bis die Haltearme 1046 in Kontakt mit dem Shuttle 1050 kommen. Während sich der Stift 1048 in die distale Richtung bewegt, bewirkt die Bewegung des Stifts 1048 innerhalb der Nockenfläche 1010e, dass sich das proximale Ende 1010b bewegt, wodurch das distale Ende 1010a vom Gehäuse 1020 und dem spiralförmigen Abschnitt 1032 weg geschwenkt wird, wie in 10B gezeigt, um die Klammer 1000 in einer geöffneten Konfiguration zu positionieren. Während der Kliniker weiterhin versucht, den Betätigungsarm 1042 in die distale Richtung zu bewegen, kommen die Laschen 1070 in Kontakt mit den proximalen Schlitze 1058 an den Rampen 1072. Während die auf den Betätigungsarm 1042 ausgeübte Kraft zunimmt, üben die proximalen Schlitze 1058 Kräfte auf die Rampen 1072 aus, was dazu führt, dass sich die Pfosten 1052 nach innen (z. B. in Richtung des Stifts 1048) verformen und es den Rampen 1072 ermöglicht, sich entlang der proximalen Schlitze 1058 zu bewegen, bis sich die Laschen 1070 im Gehäuse 1020 befinden. Während sich der Betätigungsarm 1042 weiter in die distale Richtung bewegt, was dazu führt, dass sich der Shuttle und der Arm 1010 in die distale Richtung bewegen, können das distale Ende 1010a und das Haltemerkmal 1010d in Kontakt mit einem zusätzlichen Gewebe kommen und das zusätzliche Gewebe distal ziehen.
  • Wenn die Laschen 1070 die distalen Schlitze 1062 erreichen, wird die auf die Pfosten 1052 ausgeübte Verformungskraft aufgehoben, wodurch die Pfosten 1052 in ihre ursprüngliche Position und Ausrichtung zurückkehren können, was wiederum dazu führt, dass die Laschen 1070 mit den distalen Schlitzen 1062 zusammenwirken, um den Shuttle 1050 in einer distalen Position zu sichern, wie in 10C gezeigt. Sobald es in der distalen Position gesichert ist, verhindert die Wechselwirkung zwischen den flachen Abschnitten 1074 und den distalen Schlitzen 1062, dass der Shuttle 1050 proximal bewegt wird.
  • Um die Klammer 1000 zu schließen und den Defekt zu schließen bzw. zu korrigieren, bewegt der Kliniker den Betätigungsarm 1042 in die proximale Richtung, was dazu führt, dass sich der Stift 1048 in die proximale Richtung bewegt. Die Bewegung des Stifts 1048 bewirkt, dass sich das proximale Ende 1010b im Fall, in dem die Nockenfläche 1010e den Stift 1048 kontaktiert, bewegt. Die Bewegung des proximalen Endes 1010b bewirkt, dass sich das Haltemerkmal 1010d und das distale Ende 1010a in Richtung des distalen Endes 1032a des spiralförmigen Abschnitts 1032 bewegen, wodurch das von dem Haltemerkmal 1010d ergriffene Gewebe mit dem vom spiralförmigen Abschnitt 1032 ergriffenen Gewebe in Kontakt gebracht wird.
  • Die unter Bezugnahme auf 10A bis 10D beschriebenen Merkmale können mit jeder der hier beschriebenen Ausführungsformen implementiert werden. Beispielsweise kann die Klammer 100 Merkmale wie die unter Bezugnahme auf 10A bis 10D beschriebenen Merkmale aufweisen, die bewirken, dass die Arme 110, 120 geöffnet bzw. geschlossen werden. Darüber hinaus kann die Klammer 800 Merkmale wie die unter Bezugnahme auf 10A bis 10D beschriebenen Merkmale aufweisen, die bewirken, dass die Arme 810, 820 geöffnet bzw. geschlossen werden.
  • 11 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens 1100 zum Schließen eines gastrointestinalen Defekts mit der Klammer 100 aus 1 und der Klammer 1000 aus 10A bis 10D. Beispielsweise kann der Kliniker während einer endoskopischen Operation wünschen, einen Defekt im Gewebe durch Zusammenbringen zweier Gewebeteile zu schließen. Der Kliniker kann ein Endoskop (z. B. das Endoskop 430) an der gewünschten Stelle im Patienten einführen. In einigen Implementierungen ist das Endoskop 430 so lenkbar, dass ein distales Ende des Endoskops 430 im Körper des Patienten erneut positioniert werden kann. Bei einem Vorgang 1110 wird eine Klammer in den Patienten eingeführt. In einigen Ausführungsformen wird die Klammer 100 durch ein Lumen im Endoskop 430 an die gewünschte Stelle eingeführt. In einigen Ausführungsformen wird die Klammer 1000 durch ein Lumen im Endoskop 430 an die gewünschte Stelle eingeführt.
  • Bei einem Vorgang 1120 wird ein Gewebe mit einem Endeffektor in Eingriff gebracht. Um beispielsweise das gewünschte Gewebe zu ergreifen, kann der Kliniker die Klammer 100 bewegen, z. B. die Klammer 100 in einer axialen Richtung relativ zum Endoskop 430 bewegen, bis das distale Ende 132a des spiralförmigen Abschnitts 132 in Kontakt mit dem gewünschten Gewebe steht. Bei Kontakt kann der Kliniker die Klammer 100 drehen, um ein Eingreifen (z. B. Stechen) des distalen Endes 132a in das Gewebe zu bewirken. Der Kliniker kann die Klammer 100 mehrmals drehen, um zu bewirken, dass sich der spiralförmige Abschnitt 132 tiefer in das Gewebe bewegt, wodurch eine sichere Verbindung zwischen dem spiralförmigen Abschnitt 132 und dem Gewebe sichergestellt wird.
  • Als ein zusätzliches Beispiel kann der Kliniker zum Ergreifen des gewünschten Gewebes die Klammer 1000 bewegen, bis das distale Ende 1032a des spiralförmigen Abschnitts 1032 im Kontakt mit dem gewünschten Gewebe steht. Bei Kontakt kann der Kliniker die Klammer 1000 drehen, um ein Eingreifen (z. B. Stechen) des distalen Endes 1032a in das Gewebe zu bewirken. Der Kliniker kann die Klammer 1000 mehrmals drehen, um zu bewirken, dass sich der spiralförmige Abschnitt 1032 tiefer in das Gewebe bewegt, wodurch eine sichere Verbindung zwischen dem spiralförmigen Abschnitt 1032 und dem Gewebe sichergestellt wird.
  • Bei einem Vorgang 1130 wird die Klammer geöffnet. Beispielsweise öffnet der Kliniker die Klammer 100, indem er die Arme 110, 120 voneinander trennt. Dieser Aktion kann dazu führen, dass sich das von dem spiralförmigen Abschnitt 132 ergriffene Gewebe von seiner ursprünglichen Position bewegt. Als ein zusätzliches Beispiel öffnet der Kliniker die Klammer 1000, wie vorstehend unter Bezugnahme auf 10A bis 10D beschrieben. Die Klammer 100 kann auf die gleiche Weise wie die Klammer 1000 geöffnet werden, z. B. durch Verwendung von Komponenten wie denjenigen, die mit Bezug auf die Klammer 1000 1000 beschrieben wurden.
  • Bei einem Vorgang 1140 wird ein zusätzliches Gewebe in Eingriff gebracht. Beispielsweise kann der Kliniker die Klammer bewegen, um das in Eingriff stehende Gewebe über den Defekt zu ziehen und somit den Defekt zu schließen bzw. zu korrigieren. Die Bewegung des Gewebes kann durch eine entsprechende Bewegung der Klammer 100 (z. B. eine axiale Bewegung oder eine Drehbewegung der Klammer 100), durch eine entsprechende Bewegung des Endoskops 430 (z. B. eine Bewegung des distalen Endes des Endoskops 430) oder durch eine Kombination davon verursacht werden. Eine solche Bewegung der Klammer kann auch dazu führen, dass sich ein nicht in Eingriff stehendes Gewebe (z. B. Gewebe, das nicht vom spiralförmigen Abschnitt 132 ergriffen wird) zwischen den Armen 110, 120 befindet.
  • Als ein zusätzliches Beispiel kann der Kliniker den Arm 1010 wie oben beschrieben distal bewegen, um ein zusätzliches Gewebe in Richtung des distalen Endes der Klammer 1000 und des spiralförmigen Abschnitts 1032 zu ziehen.
  • Bei einem Vorgang 1150 wird die Klammer geschlossen, um das Gewebe zu klemmen. Beispielsweise veranlasst der Kliniker das Schließen der Arme 110, 120 über einen Aktuator, der sich auf dem Handsteuergerät 440 befindet, wodurch es bewirkt wird, dass das zwischen den Armen 110, 120 positionierte Gewebe komprimiert und zwischen den Armen 110, 120 gehalten wird. Das zwischen den Armen 110, 120 positionierte Gewebe kann einen Teil des in Eingriff stehenden Gewebes (z. B. des mit dem spiralförmigen Abschnitt 132 verbundenen Gewebes) und das nicht in Eingriff stehende Gewebe umfassen, sodass bei geschlossenen Armen 110, 120 das in Eingriff stehende Gewebe und das nicht in Eingriff stehende Gewebe durch die Arme 110, 120 zusammengehalten werden. In Ausführungsformen, die die Zähne 116, 126 umfassen, können die Zähne 116, 126 auch das in Eingriff stehende Gewebe, das nicht in Eingriff stehende Gewebe oder sowohl das in Eingriff stehende Gewebe als auch das nicht in Eingriff stehende Gewebe berühren, um das Gewebe zu halten. Durch das Zusammenhalten des Gewebes wird der Defekt korrigiert und/oder geschlossen.
  • Als ein weiteres Beispiel veranlasst der Kliniker das Schließen des Arms 1010 wie oben beschrieben, wodurch bewirkt wird, dass das vom spiralförmigen Abschnitt 1032 ergriffene Gewebe und das vom Haltemerkmal 1010d ergriffene Gewebe komprimiert und zusammengehalten werden. Durch das Komprimieren und das Zusammenhalten des Gewebes wird der Defekt korrigiert und/oder geschlossen.
  • In einigen Implementierungen können die Klammer 100 und die Klammer 1000 (z. B. durch Lösen des distalen Kopplungsabschnitts 1044 vom proximalen Kopplungsabschnitt 1040) gelöst werden und im Körper verbleiben, um das Gewebe zusammenzuhalten und somit das Korrigieren und/oder das Schließen des Defekts nach Abschluss der Operation zu erleichtern.
  • 12 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Schließen eines gastrointestinalen Defekts mit der endoskopischen gastrointestinalen Klammer 800 aus 8. Beispielsweise und unter Bezugnahme auf 8 bis 9 kann der Kliniker während einer endoskopischen Operation wünschen, einen Defekt im Gewebe durch Zusammenbringen zweier Gewebeteile zu schließen. Der Kliniker kann ein Endoskop (z. B. das Endoskop 430) an der gewünschten Stelle im Patienten einführen. In einigen Implementierungen ist das Endoskop 430 so lenkbar, dass ein distales Ende des Endoskops 430 im Körper des Patienten erneut positioniert werden kann. Bei einem Vorgang 1210 wird eine Klammer in den Patienten eingeführt. In einigen Ausführungsformen wird die Klammer 800 durch ein Lumen im Endoskop 430 an die gewünschte Stelle eingeführt. Wenn die Klammer 800 an der gewünschten Stelle eingeführt wird, wird verhindert, dass der spiralförmige Abschnitt 832 mit Gewebe in Kontakt kommt. In einigen Ausführungsformen wird der spiralförmige Abschnitt 832 durch die Arme 810, 820, die in der geschlossenen Position der Arme 810, 820 den spiralförmigen Abschnitt 832 abdecken, daran gehindert, in Kontakt mit dem Gewebe gebracht zu werden. In einigen Implementierungen wird verhindert, dass der spiralförmige Abschnitt 832 mit dem Gewebe in Kontakt kommt, da sich der spiralförmige Abschnitt 832 in einer zurückgezogenen Position befindet, in der sich das distale Ende 832a innerhalb des Klammergehäuses 960 befindet. In einigen Ausführungsformen wird verhindert, dass der spiralförmige Abschnitt 832 mit Gewebe in Kontakt kommt, da sich die Arme 810, 820 in der geschlossenen Position befinden und der spiralförmige Abschnitt 832 sich in der zurückgezogenen Position befindet.
  • Bei einem Vorgang 1220 werden die Klammerarme geöffnet. Beispielsweise kann der Kliniker einen mit dem Handsteuergerät 440 gekoppelten Aktuator bedienen, um zu bewirken, dass sich die Arme 810, 820 geöffnet werden, wodurch der Winkel zwischen den Armen 810, 820 vergrößert wird.
  • Bei einem Vorgang 1230 wird ein Gewebe mit einem Endeffektor in Eingriff gebracht. Beispielsweise und unter Bezugnahme auf 9A wird der spiralförmige Abschnitt 832 durch eine Kombination aus axialer Bewegung und/oder Drehbewegung, die dem spiralförmigen Abschnitt durch das Handsteuergerät 440 verliehen werden, in Richtung eines Zielgewebes (z. B. des Gewebes 950) ausgefahren. In manchen Fällen kann der Kliniker den spiralförmigen Abschnitt 832 axial ausfahren, bis das distale Ende 832a in Kontakt mit dem Zielgewebe kommt; und dann kann der Kliniker den spiralförmigen Abschnitt 832 drehen, um zu bewirken, dass das distale Ende 832a in das Gewebe 950 eingreift (z. B. einsticht). Der Kliniker kann den spiralförmigen Abschnitt 832 weiter drehen, bis mehrere Windungen des spiralförmigen Abschnitts 832 mit dem Gewebe 950 in Eingriff stehen.
  • Bei einem Vorgang 1240 wird der Endeffektor zurückgezogen, der das Gewebe ergreift. Beispielsweise und unter Bezugnahme auf 9B kann der Kliniker den spiralförmigen Abschnitt 832 in Richtung des Endoskops 430 zurückziehen (z. B. indem er den spiralförmigen Abschnitt 832 axial bewegt, ohne eine Drehung auszuüben), so dass das Gewebe 950 in Richtung des Endoskops 430 gezogen wird. Während sich das Gewebe 950 (z. B. das in Eingriff stehende Gewebe) in Richtung des Endoskops 430 bewegt, wird ein zusätzliches Gewebe (z. B. nicht in Eingriff stehendes Gewebe), das mit dem Gewebe 950 verbunden ist, in Richtung des Endoskops gezogen, sodass das zusätzliche Gewebe zwischen den Armen 810, 820 positioniert wird.
  • Bei einem Vorgang 1250 werden die Klammerarme geschlossen, um das Gewebe zu klemmen. Beispielsweise kann der Kliniker veranlassen, dass die Arme 810, 820 (z. B. durch Betätigen eines auf dem Handsteuergerät 440 positionierten Aktuators) geschlossen werden, sodass das zusätzliche Gewebe zwischen den distalen Enden 810a, 820a gehalten wird. Die distalen Enden 810a, 820a können Merkmale umfassen, um das Schließen und/oder Halten des Gewebes zu erleichtern. Beispielsweise können die distalen Enden 810a, 820a Zähne und/oder andere Vorsprünge oder Verzahnungen und entsprechende Aussparungen umfassen, die (z. B. ähnlich wie die Zähne 116, 126) zusammenwirken, um das Gewebe zu ergreifen und zu halten. Zudem bleibt das Gewebe 950 vom spiralförmigen Abschnitt 832 ergriffen, wenn die Arme 810, 820 geschlossen sind, sodass zwischen dem Gewebe und der Klammer 180 drei Kontaktpunkte (z. B. die distalen Enden 810a, 820a und der spiralförmige Abschnitt 832) bestehen, um das Schließen und/oder das Korrigieren von Defekten zu erleichtern.
  • In einigen Implementierungen kann die Klammer 800 abgenommen werden und im Körper verbleiben, um das Gewebe zusammenzuhalten und somit das Schließen und/oder das Korrigieren von Defekten nach Abschluss der Operation zu erleichtern.
  • Obwohl die Offenbarung in Verbindung mit bestimmten Ausführungsformen beschrieben wurde, versteht es sich, dass die Offenbarung nicht auf die offenbarten Ausführungsformen beschränkt ist, sondern im Gegenteil verschiedene Modifikationen und äquivalente Strukturen abdecken soll, die im Umfang der beigefügten Ansprüche fallen, wobei der Umfang im weitesten Sinne auszulegen ist und alle solchen gesetzlich zulässigen Modifikationen und gleichwertigen Strukturen umfasst.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • US 63210068 [0001]
    • US 9795390 [0017, 0036, 0041, 0047]

Claims (20)

  1. Klammer zur Verwendung bei einer endoskopischen gastrointestinalen Operation, wobei die Klammer umfasst: einen ersten Arm mit einem ersten proximalen Ende und einem ersten distalen Ende; einen zweiten Arm mit einem zweiten proximalen Ende und einem zweiten distalen Ende; und einen Endeffektor, der fest mit dem zweiten Arm gekoppelt ist und sich vom zweiten Arm distal relativ zum zweiten distalen Ende erstreckt; wobei der erste Arm und der zweite Arm zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position, in der ein Gewebe zwischen dem ersten Arm und dem zweiten Arm klemmbar ist, relativ zueinander schwenkbar sind; und wobei der Endeffektor so konfiguriert ist, dass er durch Drehen der Klammer um eine erste Achse in das Gewebe eingeführt wird.
  2. Klammer nach Anspruch 1, wobei die erste Achse im Allgemeinen senkrecht zu einer zweiten Achse steht, um die einer oder mehrere des ersten Arms und des zweiten Arms zwischen der geöffneten Position und der geschlossenen Position schwenkbar sind.
  3. Klammer nach Anspruch 1, wobei der Endeffektor so konfiguriert ist, dass er durch seine mindestens eine Umdrehung um die erste Achse in das Gewebe eingeführt wird.
  4. Klammer nach Anspruch 1, wobei der Endeffektor einen spiralförmigen Abschnitt mit einer oder mehreren Windungen umfasst, die die erste Achse umschreiben.
  5. Klammer nach Anspruch 4, wobei in der geschlossenen Position mindestens eine der einen oder mehreren Windungen distal über das erste distale Ende des ersten Arms hinausragt.
  6. Klammer nach Anspruch 4, wobei der spiralförmige Abschnitt ein distales Ende umfasst, das geschärft ist.
  7. Klammer nach Anspruch 6, wobei das distale Ende des spiralförmigen Abschnitts einen Widerhaken umfasst.
  8. Klammer nach Anspruch 4, wobei sich in der geschlossenen Position ein proximaler Abschnitt des spiralförmigen Abschnitts über mindestens einen Teil einer Windung erstreckt, die proximal zum ersten distalen Ende des ersten Arms liegt.
  9. Klammer nach Anspruch 8, wobei das erste distale Ende des ersten Arms eine Aussparung definiert, in der der proximale Abschnitt des spiralförmigen Abschnitts aufgenommen ist.
  10. Klammer nach Anspruch 1, wobei der erste Arm ein erstes Mittelsegment umfasst, das sich zwischen dem ersten distalen Ende und dem ersten proximalen Ende erstreckt, wobei der zweite Arm ein zweites Mittelsegment umfasst, das sich zwischen dem zweiten distalen Ende und dem zweiten proximalen Ende erstreckt, und wobei eines oder beide des ersten Mittelsegments und des zweiten Mittelsegments Zähne umfassen, die in das Gewebe eingreifen und es halten, wenn das Gewebe zwischen dem ersten Arm und dem zweiten Arm geklemmt ist.
  11. Klammer nach Anspruch 10, wobei sowohl das erste Mittelsegment als auch das zweite Mittelsegment Zähne umfassen, die in der geschlossenen Position ineinandergreifen.
  12. Klammer zur Verwendung bei einer endoskopischen gastrointestinalen Operation, umfassend: ein Gehäuse; einen schwenkbar mit dem Gehäuse verbundenen Arm, der ein proximales Ende und ein distales Ende aufweist; und einen spiralförmigen Abschnitt, der mit dem Gehäuse gekoppelt ist und sich distal davon erstreckt; wobei in einer geschlossenen Konfiguration das distale Ende neben einem proximalen Ende des spiralförmigen Abschnitts positioniert ist, und wobei in einer geöffneten Konfiguration das distale Ende vom spiralförmigen Abschnitt weggeschwenkt ist.
  13. Klammer nach Anspruch 12, wobei das proximale Ende eine Nockenfläche definiert, die sich durch das proximale Ende erstreckt und einen Pfad definiert.
  14. Klammer nach Anspruch 13, ferner umfassend einen Stift, der beweglich mit dem Gehäuse gekoppelt ist und sich innerhalb des Pfads befindet, wobei sich der Stift an die Nockenfläche anschließt, um eine Bewegung des Arms zwischen der geschlossenen Konfiguration und der geöffneten Konfiguration zu bewirken.
  15. Klammer nach Anspruch 12, wobei der Arm so konfiguriert ist, dass er sich relativ zum Gehäuse distal bewegt, um das distale Ende neben einem distalen Ende des spiralförmigen Abschnitts zu positionieren.
  16. Klammer zur Verwendung bei einer endoskopischen gastrointestinalen Operation, umfassend: einen ersten Arm mit einem ersten proximalen Ende und einem ersten distalen Ende; einen zweiten Arm mit einem zweiten proximalen Ende und einem zweiten distalen Ende; und einen Endeffektor, der sich zwischen dem ersten Arm und dem zweiten Arm befindet, wobei der Endeffektor in einer axialen Richtung relativ zum ersten Arm und zum zweiten Arm beweglich ist; wobei der erste Arm und der zweite Arm zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position, in der ein Gewebe zwischen dem ersten Arm und dem zweiten Arm gehalten ist, relativ zueinander schwenkbar sind; und wobei der Endeffektor so konfiguriert ist, dass er durch Drehen des Endeffektors um eine erste Achse in das Gewebe eingeführt wird.
  17. Klammer nach Anspruch 16, wobei der Endeffektor so konfiguriert ist, dass er sich relativ zum ersten Arm und zum zweiten Arm dreht.
  18. Klammer nach Anspruch 16, wobei der Endeffektor einen spiralförmigen Abschnitt umfasst.
  19. Klammer nach Anspruch 18, wobei der spiralförmige Abschnitt ein distales Ende mit einem Widerhaken umfasst, der zum Halten des Gewebes konfiguriert ist.
  20. Klammer nach Anspruch 16, ferner umfassend Verzahnungen auf einem ersten Mittelsegment des ersten Arms und zweite Verzahnungen auf einem zweiten Mittelsegment des zweiten Arms, wobei die ersten Verzahnungen und die zweiten Verzahnungen so konfiguriert sind, dass sie im Fall, in dem sich die Klammer in der geschlossenen Position befindet, ineinandergreifen.
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