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Bereich der Technik
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Die technische Lösung bezieht sich auf einen Mehrelement-Plattenständer, insbesondere für öffentliche Bereiche, der einen zur Grundplatte befestigbaren und durch die Umfangsprofilstäbe gebildeten Umfangsrahmen zur Aufnahme der Vielzahl von den parallel zueinander gelagerten Füllstäben umfasst, wobei deren Enden auf zwei gegenüberliegenden Umfangsstäben angeordnet sind.
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Stand der Technik
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In den öffentlichen Bereichen werden Bänke, Tische und Ständer in verschiedenen Ausführungsformen geplant und aufgestellt. Die technische Ausführung von Sitz- und Stützflächen von Bänken sowie Tisch- und Ständerplatten richtet sich nach dem Design des ganzen Gegenstandes. Die Tisch- und Ständerplatten werden entweder aus einem Stück Massivholz oder bestehen aus einer Reihe flacher, schmaler Paneele, die einzeln zum Rahmen befestigt werden.
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Die
CN-201520293452 offenbart eine Bank, deren Sitzfläche durch eine Reihe von flachen, schmalen Paneelen gebildet ist, die nebeneinander parallel angeordnet und an deren Enden einzeln mittels Verbindungsschrauben zu den horizontal angeordneten gegenüberliegenden Umfangsstäben mit einem L-förmigen Querprofil befestigt sind.
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Die Befestigung von flachen schmalen Paneelen zum Rahmen erfordert eine Vielzahl von Befestigungsschrauben und ist sehr arbeits- und kostenaufwendig. Die relative Position der schmalen Paneele hängt von der Arbeitsgenauigkeit bei ihrer Befestigung zum Rahmen ab. Die Parallelität der angebrachten schmalen Paneele ist schwer zu erreichen und zur zuverlässigen Einstellung der gegenseitigen Position sind an jedem Paneelende jeweils mindestens zwei Befestigungsschrauben erforderlich.
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Das Wesen der technischen Lösung
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Das Ziel der technischen Lösung ist es, einen Mehrelement-Plattenständer versehen, dessen Konstruktion und Montage einfach und zuverlässig sind, dessen Füllstäbe permanent parallel und einfach austauschbar sind und der im öffentlichen Bereich breite Anwendung findet.
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Die Nachteile des Standes der Technik werden im wesentlichen beseitigt und das Ziel der technischen Lösung wird durch den Mehrelement-Plattenständer erfüllt, der einen zur Grundplatte befestigbaren Umfangsrahmen umfasst und aus Umfangsprofilstäben (11, 12) zur Aufnahme der Vielzahl von parallel nebeneinander angeordneten Füllstäben, die mit deren Enden auf zwei gegenüberliegenden Umfangsstäben gemäß der technischen Lösung aufliegen, deren Wesen darin besteht, dass an mindestens einem der Umfangsstäbe eine Zahnstange mit den durch Zahnlücken getrennten Zahnvorsprüngen angeordnet ist, in die die Enden der Füllstäbe eingreifen, wobei die Zahnstange mit Öffnungen zur Verbindung mit dem Umfangsstab mittels den aus den Umfangsstäben herausragenden Zapfen versehen ist.
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Vorzugsweise können die Füllstäbe an deren Enden mit Nuten versehen sein, in die die Zahnstange mit ihren Zahnlücken eingreift. Vorzugsweise können die Füllstäbe eine flache Form aufweisen und sind mit ihren Flachseiten miteinander ausgerichtet. Vorzugsweise können die Umfangsstäbe einen L-förmigen Querschnitt mit zwei zueinander senkrechten Profilarmen aufweisen, wobei die Zapfen aus dem horizontal angeordneten Profilarm herausragen.
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Die Vorteile des Mehrelement-Plattenständers gemäß der technischen Lösung bestehen darin, dass seine Füllstäbe immer parallel nebeneinander angeordnet sind, die Enden der Füllstäbe ohne jegliche andere individuelle Verbindungselemente am Rahmen befestigt sind und der Austausch der Füllstäbe einfach und schnell erfolgt. Die flache Form der Verbindungsstäbe mit den zueinander zugewandten Flachseiten erhöht die Festigkeit und Tragfähigkeit der Verbindungsstäbe.
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Übersicht der Figuren in den Zeichnungen
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Der Mehrelement-Plattenständer gemäß der technischen Lösung wird anhand der Zeichnungen erklärt, in denen die 1 eine Ansicht des Mehrelement-Plattenständers in dem Explosionszustand zeigt.
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Beispielhafte Ausführungsform
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Gemäß 1 ist der Umfangsrahmen 10 mittels eines vertikal angeordneten Rohrträgers und der radialen Verbindungsarme an einer nicht gezeigten Grundplatte befestigt. Der Umfangsrahmen weist eine rechteckige Form auf und seine Umfangsstäbe weisen einen L-förmigen Querschnitt mit zwei zueinander senkrechten Profilarmen 13, 14 auf, von denen der Profilarm 14 horizontal angeordnet ist. Auf zwei gegenüberliegenden Umfangsstäben 11, 12 von der Profil-Innenseite, auf dem horizontal angeordneten Profilarm 14 des Umfangsstabs, sind die senkrecht zum Profilarm 14 herausragenden Zapfen 15 ausgebildet. Im oberen Teil der 1 ist eine Zusammensetzung von den parallel angeordneten Füllstäben 16 und Zahnstangen 21, 22 gezeigt, die gegen die Enden 17, 18 der Füllstäbe 16 angeordnet sind. Die Zahnstangen 21, 22 weisen Zahnvorsprünge 23, 24 auf, zwischen denen sich Zahnlücken 25, 26 befinden, die die Zahnvorsprünge 23, 24 voneinander trennen.
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Die Zahnstangen 21, 22 sind mit Öffnungen 27, 28 zum Einsetzen auf die Zapfen 15 der Umfangsstäben 11, 12 versehen. Die Umfangsstäbe weisen vorzugsweise einen L-förmigen Querschnitt mit zwei senkrecht zueinander angeordneten Profilarmen 13, 14 auf, wobei die Zapfen 15 aus einer horizontal angeordneten herausragen Profilarm 14 herausragen. Die Enden der Füllstäben 16 greifen in die Zahnlücken 25, 26 ein. Die Enden der Füllstäbe 16 sind so jeweils zwischen den Zahnvorsprüngen 23, 24 angeordnet. Vorzugsweise sind die Füllstäbe 16 an ihren Enden 17, 18 mit den Nuten 12 versehen, in die die Zahnstange 21, 22 mit deren Zahnlücken 25, 26 eingreift. Die Tiefe von Nuten 12 in den Füllstäben 16 ist vorzugsweise kleiner als die Tiefe der Zahnstange 21 an der Stelle der Zahnlücken 25, 26, so dass die Enden 17, 18 der Füllstäbe 16 nicht über den Rand der Zahnstange 21, 22 hinausragen. Die Füllstäbe 16 weisen vorzugsweise eine flache Form auf und sind mit den Flachseiten zueinander ausgerichtet. Dadurch wird eine höhere Biegefestigkeit unter vertikaler Belastung gewährleistet. Die Umfangsstäbe weisen vorzugsweise einen L-förmigen Querschnitt auf, dessen zwei freie Enden durch die Profilarme 13, 14 senkrecht zueinander gebildet sind. Die Zapfen 15 ragen aus dem horizontal angeordneten Profilarm 14 heraus. Im Rahmen der technischen Lösung können die Zahnstangen 21, 22 eine andere als flache Form aufweisen und können auf Zapfen 15 eingesetzt werden, die an den Umfangsstäben 11, 12 anders als in der beispielhaft angeführten 1 angeordnet werden können. Die Zapfen können aus dem vertikalen Profilarm 13 in horizontaler Richtung herausragen. Die Zapfen 15 können an den Umfangsstäben 11, 12 in vielen anderen nicht gezeigten Ausführungsformen angeordnet sein. Von den Umfangsstäben 11, 12 kann nur der eine Umfangsstab 11 mit Zapfen 15 versehen sein, und die Zahnstange 21 kann an Seite nur des einen Umfangsstabs 11 angeordnet sein. Der gegenüberliegende Umfangsstab 12 kann eine andere Form aufweisen, die jedoch Unterstützung für die anderen Enden 18 der Füllstäbe 16 ermöglicht. Die Zapfen 15 der Umfangsstäbe 11, 12 können vorzugsweise an ihren freien Enden mit Gewinden für die nicht gezeigten Mutter versehen sein, mittels denen die Zahnstangen 21, 22 zu den Umfangsstäben 11, 12 befestigt werden. Bei der Montage der Mehrelementplatte werden zuerst die Füllstäbe 16 in eine Reihe nebeneinander gestellt und ausgerichtet und dann werden die Zahnstangen 21, 22 in die Enden 17, 18 der Füllstäbe 16 so eingeführt, dass sich die Enden 17, 18 der Füllstäbe 16 zwischen den benachbarten Zahnvorsprüngen 23, 24 befinden.
Im Falle, dass die Enden 17, 18 der Füllstäbe 16 mit Nuten 19 versehen sind, werden die Füllstäbe 16 mit deren Enden 17, 18 in die Zahnstangen 21, 22 eingeführt, so dass die Zahnstangen 21, 22 in den Bereichen der Zahnlücken 25, 26 in die Nuten 19, 20 der Füllstäbe 16 eingreifen. Nach dem Zusammenbau von Füllstäben 16 und Zahnstangen 21, 22 zu einem Ganzen werden die Zahnstangen 21, 22 mit deren Öffnungen 27, 28 auf die Zapfen 15 der Umfangsstäbe 11, 12 eingesetzt und zu den Umfangsstäben 11, 12 des Umfangsrahmens 10 mit den nicht gezeigten Befestigungsmuttern befestigt.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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