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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft System und Verfahren zur Verringerung einer berufsbedingten Dermatitis bei Arbeitnehmern.
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Hintergrund der Erfindung
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Am Arbeitsplatz ist es bekannt Handwäsche-Einrichtungen zur Verfügungzu stellen. In manchen Umgebungen kann Händewaschen von besonderer Bedeutung sein. Zum Beispiel in medizinischen Umgebungen ist eine effektive Händewäsche von besonderer Bedeutung, um die Ausbreitung von Krankheiten oder Infektionen zu verhindern. In weiteren Umgebungen, wie zum Beispiel in Fabriken ist Händewaschen nach Kontakt mit bestimmten Materialien erforderlich.
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Während die Bevölkerung sich durch Ausbildung mehr über die Bedeutung des Händewaschens bewusst worden ist, wurde auch die Bereitstellung von wirksamen Handwaschen Mitteln, wie auch automatischen Spendern erhöht. Es hat sich aber auch gezeigt, dass in Berufen, in denen Personen sich immer wieder wiederholt ihre Hände waschen, sich die wiederholte, langfristige Exponierung gegenüber Handwaschmittel zu einer Erhöhung der berufsbezogenen Dermatitis unter solchen Arbeitnehmern geführt hat. Hauterkrankungen sind wohl die häufigste Berufskrankheit, wobei auf die berufsbedingte Dermatitis (CD) einem Anteil von bis zu 95% aller berufsbedingten Hauterkrankungen entfällt; Reizkontaktdermatitis verantwortet die Mehrheit dieser Fälle. Kontaktdermatitis kann schwerwiegende negative Auswirkungen auf die soziale und berufliche Aspekte des Lebens, einschließlich verlorener Arbeitstage und Bedrohung des Beschäftigungsverhältnisses haben.
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Irritationen können aus ungeschützter und wiederholter Exponierung mit Reizstoffen, wie Detergentien, Seifen, Lösungsmittel, Wasser, Lebensmittelzutaten und Schneideölen oder Scheideflüssigkeiten resultieren. Im Laufe der Zeit schaden diese Reizstoffe der Haut kontinuierlich und können schließlich eine Prädisposition von allergischer CD, die zu einer chronische Erkrankung wird, bedingen. Es ist jedoch eine nicht praktikable und unangemessene Lösung die irritierenden Substanzen von Arbeitsplätze die von CD betroffen sind, einschließlich der landwirtschaftlichen Arbeitnehmer, Kosmetikerinnen, Chemiearbeiter, Reinigungsmittel, Bauarbeiter, Köche, Elektronik Arbeiter, Friseure, Gesundheits- und Sozialpflegearbeiter, Maschinisten, Mechaniker, Schlosser und Fahrzeug-Montierer zu entfernen. Dementsprechend ist es wichtig, dass selbst wenn eine Person bereits Erfahrungen mit berufsbedingter Dermatitis hat, die Person weiterhin Hände wäscht, oder weiterhin ihre Hände der Quelle der Irritation ausgesetzt, um die Ausbreitung von Infektionen, Krankheiten zu verhindern, oder einfach in der Lage zu sein, ihre Arbeit zu erledigen.
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Um einige der oben genannten Probleme zu überwinden, wird ein System und Verfahren zur Verringerung der berufsbedingten Dermatitis bereitgestellt, welches sicherstellt, dass die Person eine gute Hygiene und Handwäsche praktiziert.
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Zur Verminderung der berufsbedingten Dermatitis an einem Arbeitsplatz wird in der Einrichtung, ein System zur Verfügung gestellt, umfassend: eine oder mehrere Spendervorrichtungen konfiguriert, um ein vor der Arbeit einzusetzendes Handprodukt (Pre-Arbeitsprodukt) bereitzustellen; eine oder mehrere Spendervorrichtungen konfiguriert, um ein Wasch- oder Reinigungsprodukt bereitzustellen; eine oder mehrere Spendervorrichtungen konfiguriert, um eine Pflegeprodukt bereitzustellen; eine oder mehrere Spendervorrichtungen konfiguriert, um ein nach der Arbeit einzusetzenden Handprodukt (Post-Arbeitsprodukt) bereitzustellen; ein Spendervorrichtungs-Nutzungsüberwachungssystem;jede der Mehrzahl von Spendervorrichtungen in Verbindung mit dem Nutzungsüberwachungssystem konfiguriert, um ein Signal an das Spender-Nutzungsüberwachungssystem zu übermitteln, welches die Nutzung des Spenders anzeigt, wobei das Spender-Nutzungsüberwachungssystem so konfiguriert ist, die Verwendung der Vielzahl der Spender zur Hautpflege zu bestimmen.
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Die Verwendung des Pre-Arbeitsprodukts bietet eine effektive Barriere für das Handwäsche Produkt, das die Person im Lauf ihrer Arbeit verwendet. Die Verwendung des Post-Arbeitsproduktes stellt ein Produkt bereit, das eine mögliche Schädigung der Haut durch die Exponierung der Hand mit Waschprodukten im Laufe der Arbeit des Benutzers zu reparieren vermag. Vorteilhafterweise erlaubt das Verfahren dem Benutzer, sein wirksames Handwaschverfahren fortzusetzen und Produkte zu verwenden, die wirksam sind. Dies kennzeichnet damit eine Best-Practice-Routine für die Arbeitnehmer am Arbeitsplatz, wenn sie Hautreizenden Mitteln ausgesetzt sind.
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Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist die Verwendung von Überwachungssystemen für einzelne Benutzer und Benutzergruppen, um die Einhaltung des Benutzers mit dem oben identifizierten drei Best Practice Waschprotokoll zu gewährleisten. Wo Benutzer oder Benutzergruppen, identifiziert werden, die nicht ausreichend dem Drei-Stufen-Hautpflege-Protokoll Folge leisten, können geeignete Abhilfemaßnahmen herangezogen werden, die Einhaltung des Best-Practice-Protokolls in einer Einrichtung oder innerhalb einer Gruppe von einem oder mehreren Benutzern unterstützen.
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Figurenliste
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun beschrieben, beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung, in denen:
- 1 ein Flussdiagramm der Handwasch Methodik gemäß einem Aspekt der Erfindung ist; und
- 2 eine schematische Darstellung der Vorrichtung gemäß einem Aspekt der Erfindung ist.
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Detaillierte Beschreibung einer Ausführungsform
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Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein neues System und ein Verfahren zur Verringerung von berufsbedingter Dermatitis bereitgestellt.
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Insbesondere stellt die vorliegende Erfindung eine Methodik bereit, die an einen Arbeitsplatz eingeführt werden kann und erfolgreich überwacht werden kann. Die vorliegende Erfindung geht das Problem auf eine ganzheitliche Weise aus vier Perspektiven an: klinische Evidenz, die Integration in den Arbeitsablauf, Trainierbarkeit für hohe Benutzerakzeptanz und allgemeine Anwendbarkeit auf unterschiedliche Arbeitsumgebungen (Tabelle 1).
Tabelle 1: Vier Perspektiven zur Berücksichtigung eines ganzheitlichen Präventionsprogrammes
| Übereinstimmung mit klinischer Evidenz zur Vorbeugung von Reizkontaktdermatitis am Arbeitsplatz |
| Fügt sich nahtlos in die Arbeitsumgebung und täglichen Arbeitsablauf ein |
| Einfache Lernergebnisse führt zu einer hohen Benutzerakzeptanz |
| Allgemein geeignet, um in verschiedenen Berufsfeldern angewandt zu werden, in denen ein hohes Risiko der Exponierung mit Reizstoffen anzutreffen ist. |
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Ein wichtiger Aspekt der Erfindung ist die Erkenntnis, dass obwohl die Reduzierung oder sogar die Beseitigung der Exponierung der Reizstoffe, die viele Fälle von CD in vielen Umgebungen verhindern würde, eine solche Beseitigung des Reizstoffes unpraktisch oder gar unmöglich ist. Solche Reizstoffe sind inhärent für die tägliche Arbeit wie auch Öle in mechanischen Werkstätten, Metallbearbeitungsflüssigkeiten, Shampoos in Friseursalons und Chemikalien in Reinigungsanlagen. Auch Händewaschen mit Wasser und Reinigungsmitteln in sogenannter Nassarbeit kann schädlich sein.
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Es wird eine dreistufiges Methodik bereitgestellt, wie in dargestellt.
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Der Prozess definiert daher ein zu beachtendes Best-Practice-Protokoll, um das Risiko von berufsbedingter Dermatitis in einer Gruppe von Benutzern zu reduzieren oder zu lindern. Die Methodik kann in jeder industriellen oder klinischen Umgebung implementiert werden, bei das das Risiko einer CD gegeben ist.
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Bei dem Schritt S102 wendet der Benutzer ein Pre-Arbeitsprodukt an.
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Ein Aspekt der Erfindung ist die Anwendung eines Pre-Arbeitsproduktes an den Händen des Benutzers vor der Exponierung mit Reizstoffen. Pre-Arbeitsprodukte sind oft als Schutzprodukte bekannt, es ist jedoch im Rahmen des Aus- und Weiterbildungsaspekts der Erfindung bevorzugt, die Terminologie Pre-Arbeitsprodukt zu nutzen. Der Begriff Schutzprodukte ist weniger bevorzugt, da in ihm ein Hinweis auf einen falschen Schutzes der Arbeitnehmer gesehen werden könnte, und in der Folge nicht geeignete Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz umgesetzt werden, so dass er mehr zu selbstgefällig als zu effektiveren Präventionsmaßnahmen führt. Dementsprechend wird der Begriff Pre-Arbeitsprodukt bevorzugt.
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In allen Handprodukt Anwendungsszenarien wird davon ausgegangen, dass die Arbeitnehmer dazu erzogen werden, dass Hände frisch gewaschen werden müssen, oder vorher gereinigt werden, um sicher zu stellen, dass die Haut frei von Reizstoffen ist, und solche nicht unter weiteren Produktanwendungen eingeschlossen werden. Außerdem müssen die Produkte gründlich mit besonderem Augenmerk auf Zwischenfingerbereiche und Nagelbetten angewendet werden. Die 3-Zeiten-Methode spiegelt dabei messbare Ereignisse am Arbeitsplatz wieder (dh vor dem zu Beginn einer Schicht, nach dem Waschen der Hände während der Arbeit und zur Beendigung der Arbeit am Ende einer Arbeitsschicht), und soll nicht mit verschiedenen Feuchtigkeitscremes verwechselt werden.
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Deshalb müssen Arbeitnehmer, im Schritt S102, bevor eine Schicht, die eine berufliche Exponierung von Reizmitteln bedingt, ein Pre-Arbeitsprodukt als Trägerschicht aufbringen, die den Abwehrmechanismus der Haut unterstützt. Das Pre-Arbeitsprodukt erleichtert auch die Entfernung von Reizstoffen aus der Hautoberfläche durch deren Erfassen und Auswaschen beim nächsten Handwäsche-Ereignisse (gemäß Schritt S104 unten ausgeführt).
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In einer Ausführungsform der Erfindung, werden - um die Anwendung des Pre-Arbeitsproduktes an allen Arbeitsplätzen sicher zu stellen - an allen Arbeitsstationen Spender mit Pre-Arbeitsprodukten angebracht und mit sichtbaren und klaren Anweisungen für Arbeitnehmer über den empfohlenen Menge (zB unter Angabe der Anzahl der empfohlenen Pumpvorgänge, die an diesem Spender nötigsind), die jeder beim Betreten und vorjeglichem Kontakt mit Werkzeugen oder Material anwenden soll, versehen.
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Die spezifische Zusammensetzung des Pre-Arbeitsproduktes ist abhängig von dem Reizstoff, dem der Arbeitnehmer während seiner Schicht ausgesetzt ist, da einige Produkte effektiver als andere wirken, wenn sie als Pre-Arbeitsprodukte für einen bestimmten Reizstoff eingesetzt werden. Beispiele für bevorzugte Pre-Arbeitsprodukte sind TRAVABON Spezial PURE (RTM) für die Exponierung von wasserunlösliche Arbeitsstoffen wie Lösungsmittel, Metallbearbeitungsöle und Harze, Stokoderm Protect PURE (RTM) für die Exponierung von Wasser und nicht-wasserbasierte Verunreinigungen, einschließlich Trockenpulver sowie Stokoderm Grip PURE (RTM) für die Exponierung von den beiden ölbasierten und wasserbasierten Materialien.
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Sobald die Arbeitnehmer ihre Pre-Arbeitsprodukte angewendet haben, beginnt ihre Schicht in der normaler Art und Weise.
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In einem Schritt S104 setzen die Arbeitnehmer ihre Hände waschen im Laufe des Tages fort, sofern erforderlich.
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Nach jedem Kontakt mit Werkzeugen und Materialien waschen oder reinigen die Arbeitnehmer ihre Hände, oder wie und wann erforderlich. Ein Aspekt der Erfindung ist es, sobald die Hände von irgendwelchen Reizstoffen gereinigt worden sind, dass die Arbeitnehmer entweder erneut die Pre-Arbeitsprodukte anzuwenden oder bei der Rückkehr zur Arbeit Pflegeprodukte auf die Haut, die Wasch- und anderen abrasiven oder Haut-austrocknenden Substanzen, welche die Integrität und die natürlichen feuchtigkeitsspendenden Faktoren und Fette der Haut beeinträchtigen, ausgesetzt war, aufbringen. Die Entscheidung, ob eine Pre-Arbeitsprodukt erneut oder ein Pflegeprodukt anzuwenden ist, basierend auf dem Zeitfenster, das zwischen der Handwäsche und der Rückkehr zur Arbeit liegt. Es ist wichtig festzuhalten, dass die Handproduktanwendung vorzugsweise nach dem Händewaschen und Trocknen stattfindet, jedoch vor einer Desinfektion mit irgendwelchen Alkohol basierenden Substanzen.
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In einer Ausführungsform der Erfindung werden Spender mit sowohl Pre-Arbeitsprodukten und Pflegeprodukten in der gesamten Einrichtung in der Nähe aller Handwäschegelegenheiten angebracht und mit sichtbaren und klaren Anweisungen für Arbeitnehmer versehen, die den empfohlene Menge nach jeder Handwäsche angeben. Dementsprechend, wird der Arbeitnehmer sobald er die Hände in der üblichen Weise gewaschen hat, je nach Bedarf entweder ein Pre-Arbeitsprodukt oder ein Pflegeprodukt anwenden.
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Im Schritt S106 am Ende der Schicht wird der Nutzer ein Pflegeprodukt, das auch als Post-Arbeitsprodukt bekannt, auf seine Hände aufbringen.
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Beispiele für die bevorzugten Post-Arbeitsprodukte umfassen Stokolan Classic (RTM), Stokolan intense (RTM), Stokolan Light PURE (RTM) und Stokolan Sensitive PURE (RTM).
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Durch die Anwendung eines Pflege- oder Post-Arbeitsproduktes ist der Nutzer in der Lage jede verlorene Feuchtigkeit und / oder Fette zu ergänzen, um die Haut so zu regenerieren und jegliche Schäden, die durch die Exponierung mit Reizstoffen im Verlauf der Arbeitsschicht verursacht wurden, zu reparieren.
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Ein weitererAspekt der Erfindung ist die Möglichkeit, die Annahme und Akzeptanz der neuen Handwäsche Vorschläge, zu überwachen, und sofern die Akzeptanz oder die Anwendung eines spezifischen Produkts niedriger als ein vorbestimmter Wert erscheint, die Ausgabemenge zu variieren. Die obigen Erfindung definiert damit eine neue Methodik und erfordert dementsprechend eine Anpassung des Endnutzerverhaltens, um erfolgreich implementiert zu werden. Die Überwachung und Berichterstattung der Nutzerakzeptanz ist daher hilfreich bei der Sicherstellung, dass die prozentuale Häufigkeit der berufsbedingten Dermatitis reduziert wird.
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Die Überwachung erfolgt über das etablierte Modell der Handhygiene Compliance-Überwachung, in dem es drei grundlegende Überwachungskomponenten gibt: 1) Erfassung der Gesamtzahl der Handprodukt Anwendungsereignisse, die möglich sind in einem bestimmten Zeitraum, als Nenner 2) Entwickeln einer nachhaltigen Methode zur Erfassung der Anzahl der Ereignisse in einer bestimmten Periode (Zähler), und 3) Errechnen der Grundlinie von der Verbesserungen im Laufe der Zeit abzulesen sind. Vorzugsweise erfolgt in einer Ausführungsform die Überwachung über ein elektronisches Überwachungssystem, wie es in PCT/
GB201 1/051206 beschrieben ist.
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Die Einhaltung der Nutzungsvorgaben in einer Einrichtung wird vorzugsweise bestimmt über (Zähler) / (Nenner) * 100. Vorzugsweise ist der Zähler als die Anzahl der Pflegeprodukt Anwendungsereignisse definiert, einschließlich sowohl Pre- und Postarbeitsprodukt Anwendungen, wie sie durch das Überwachungssystem ermittelt werden. Vorzugsweise ist der Nenner als die Gesamtzahl der möglichen Handproduktanwendungsereignisse definiert, die gemäß einer Ausführungsform über die Anzahl aller Handwäscheereignissen bestimmt wird. In weiteren Ausführungsformen kann der Nenner auch die Zahl der Mitarbeiter, die den überwachten Bereich betreten als Indikator für die Anzahl der Pre-Arbeitsproduktanwendungen die zu Beginn eines Arbeitstages stattfinden sollte, einschließen.
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2 eine schematische Darstellung der Vorrichtung gemäß einem Aspekt der Erfindung.
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Es ist eine Einrichtung 10 gezeigt, mit einem Eingang 12 und Ausgang 14. Am Eingang gibt es eine Vielzahl von Pre-Arbeitsprodukt-Spender 16 A, 16B konfigurierte um Pre-Arbeitsprodukte auszugeben. Gleich neben dem Pre-Arbeitsprodukt-Spender sind Schulungsposter 18 angebracht, die die Nutzer über die Handwäsche Methodik informieren und erinnern, dass Pre-Arbeitsprodukt vor Beginn der Arbeit anzuwenden ist.
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In der Einrichtung 10 ist eine Vielzahl von Ausgabevorrichtungen konfiguriert, um die Handdesinfizierende Lotion 20A, 20B und Pflegeprodukte 22A, 22B auszugeben. Vorzugsweise sind die Spender, die desinfizierende Lotion und Pflege- oder Post-Arbeitsprodukte ausgeben, nahe nebeneinander angebracht. Weitere Schulungsposter 18 sind in der Nähe des Spenders platziert.
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Bei Verlassen der Einrichtung gibt es zahlreiche Spender mit Pflege- oder Post-Arbeitsprodukten 24, 24A sowie Schulungsposter 18.
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Im Inneren der Einrichtung ist ein Nutzungs-Überwachungs-System 26 platziert.
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2 ist veranschaulichend und kann entsprechend der Anordnung der Einrichtung 10 variieren werden.
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Die Spender 16, 20, 22, 24 sind gemäß einer bevorzugten Ausführungsform Ausgabevorrichtungen, die mit dem Nutzungsüberwachungs-System 26 in drahtloser Kommunikation verbunden sind. Bei jeder Aktivierung eines Spenders, wird eine Nachricht von dem Spender zu der Spender Nutzungsüberwachungs-System 26 gesendet, um ein Nutzungsereignis anzuzeigen. Eine solche Überwachung der Nutzung ist bekannt und ermöglicht das Nutzungsverhalten auf zu zeichen.
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Ein Aspekt der Erfindung ist die Möglichkeit das Nutzungsverhalten sicherzustellen und Abhilfemaßnahmen zu ergreifen, sofern das Nutzungsverhalten abnimmt. Abhilfemaßnahmen können in Form von audio / visuelle Warnungen an die Nutzer bereitstellt werden; die Verwendung von Plakaten, die über das Nutzungsverhalten informieren oder die Nutzer an das Best-Practice-Protokoll erinnern, sind insbesondere in der Nähe der Handwäschestationen angezeigt; Vor-Ort-Schulung für die Nutzer der Einrichtung sind geeignet das Best-Praxis-Protokoll zu stärken.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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