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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Offenbarung bezieht sich allgemein auf Benutzereingabevorrichtungen.
Insbesondere bezieht sich die vorliegende Offenbarung auf eine Vorrichtung
zum Implementieren mehrerer Drucktaster in einer Benutzervorrichtung
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Es
gibt verschiedene Arten an Eingabevorrichtungen, die in elektronischen
Konsumgütern verwendet werden. Operationen, welche durch
solche Eingabevorrichtungen ausgeführt werden, beinhalten im
Allgemeinen das Bewegen eines Cursors und das Treffen von Auswahlen
auf einem Anzeigeschirm. Einige Eingabevorrichtungen beinhalten
Taster, Schalter, Tastaturen, Mäuse, Trackbälle,
Touchpads bzw. Berührungsfelder, Joysticks, Berührungsbildschirme und ähnliches.
Jede dieser Vorrichtungen hat Vorteile und Nachteile, die berücksichtigt
werden, wenn die elektronische Konsumvorrichtung entworfen wird. Taster
und Schalter sind im Allgemeinen von mechanischer Natur und stellen
eine beschränkte Kontrolle mit Bezug auf die Bewegung eines
Cursors (oder eines anderen Auswählers) und das Treffen
von Auswahlen bereit. Zum Beispiel sind sie im Allgemeinen dediziert,
den Cursor in eine spezifische Richtung zu bewegen (zum Beispiel
Pfeiltasten), oder spezifische Auswahlen zu treffen (zum Beispiel
Eingabe, Löschen, Zahl, etc.). In dem Fall einiger handgehaltener persönlicher
digitaler Assistenten (PDA) verwenden die Eingabevorrichtungen berührungsempfindliche Anzeigebildschirme.
Wenn solche Bildschirme verwendet werden, trifft ein Benutzer eine
Auswahl, indem er direkt auf die Objekte unter Verwendung eines
Griffels oder eines Fingers zeigt.
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In
tragbaren Rechenvorrichtungen, wie Laptopcomputern sind die Eingabevorrichtungen
typischerweise Berührungsfelder. Mit einem Berührungsfeld
entspricht die Bewegung eines Eingabezeigers (das heißt,
ein Cursor) den relativen Bewegungen des Fingers des Benutzers (oder
Griffel), wenn der Finger entlang einer Oberfläche des
Berührungsfeldes bewegt wird. Berührungsfelder
können auch eine Auswahl auf dem Anzeigebildschirm treffen, wenn
einfaches oder mehrfaches Antippen erkannt werden auf der Oberfläche
des Berührungsfeldes. In einigen Fällen kann jeder
Abschnitt des Berührungsfeldes angetippt werden und in
anderen Fällen mag ein dedizierter Abschnitt des Berührungsfeldes
angetippt werden. In stationären Vorrichtungen, wie Desktopcomputern
sind die Eingabevorrichtungen typischerweise ausgewählt
aus Mäusen und Trackbällen. 1A bis 1C zeigen
ein herkömmliches Klickrad, das mit einer elektronischen
Vorrichtung verwendet werden kann. 1A zeigt
eine Draufsicht des Klickrades 100, welches fünf
mechanische Schalter 102 enthält, die fünf
Drucktasten implementieren. 1B zeigt
eine Draufsicht von Berührungssensoren, welche unterhalb
der oberen Oberfläche des Klickrades angeordnet sind. In
diesem Beispiel bestehen die Berührungssensoren 104 aus
acht Segmenten, die in einer ringförmigen Konfiguration angeordnet
sind. 1C zeigt sowohl die mechanischen
Schalter als auch die Berührungssensoren.
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Eines
der Probleme mit diesem herkömmlichen Klickrad ist es,
dass, mit Abnahme der Größe des Klickrades, was
wünschenswert in elektronischen Vorrichtungen wie MP3 Abspielgeräten
und Mobiltelefonen ist, es zunehmend schwierig wird, mehrere mechanische
Schalter in das herkömmliche Klickrad einzupassen. Wie
in 1C gezeigt, mag der Raum zwischen zwei mechanischen
Schaltern, angezeigt durch Pfeil 106, sehr klein sein,
und mag schwierig und teuer herzustel len sein. Andererseits ist
es nicht wünschenswert, die Größe der
mechanischen Schalter auf weniger als eine bestimmte Größe
zu vermindern, da es schwierig für die Benutzer wäre,
die Schalter zu spüren, und daher die Benutzererfahrung
verschlechtern würde. Ein anderes Problem dieses herkömmlichen
Klickrades ist es, dass der Bereich unterhalb des Klickrades mit
sowohl den mechanischen Schaltern als auch dem Berührungssensoren
beengt sein kann. Daher kann es schwierig sein, die Signale von
den mechanischen Schaltern durch die Berührungssensoren
zu einer Steuereinrichtung zu leiten, welche die Signale verarbeitet,
die durch die mechanischen Schalter erzeugt werden. Ein anderes
Problem dieses herkömmlichen Klickrades ist es, dass es
nur Winkelinformation bereitstellt, aber nicht die Entfernung der
Position der Benutzereingabe. Wenn jedoch der Benutzer einen Ort
zwischen dem mittleren Schalter und einem der vier peripheren Schalter
drückt, mag das herkömmliche Klickrad nicht akkurat
bestimmen, welchen der zwei Schalter der Benutzer zu drücken
beabsichtigt.
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Daher
besteht ein Bedürfnis nach Vorrichtungen zum Implementieren
mehrerer Drucktaster in einer Benutzervorrichtung, welche die Probleme
des herkömmlichen Klickrades adressiert. Und es besteht
ein Bedürfnis nach einer verbesserten Sensorkonfiguration,
welche die Probleme des herkömmlichen Klickrades adressiert.
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Diese
Offenbarung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Implementieren
mehrerer Drucktaster in einer Benutzervorrichtung. Sie adressiert
die Probleme, denen bei der Miniaturisierung eines Klickrades in
einer Benutzervorrichtung, wie dem Mobiltelefon oder MP3 Abspielgerät
begegnet wird. Ein Verfahren zum Simulieren mehrerer Drucktaster
in einer Benutzereingabevorrichtung kann aufweisen, ein Erkennen
eines Ortes einer Benutzereingabe unter Verwendung eines oder mehrerer
Berührungssensoren, Erkennen einer Kraft der Benutzereingabe
unter Verwendung eines mechanischen Schalters und Erzeugen eines
Signals zum Repräsentieren eines der Drucktaster, der gedrückt
wird, gemäß dem Ort und der Kraft der Benutzereingabe.
Die Berührungssensoren können kapazitive, resisitive, akustische
Oberflächenwellen-, Druck- und optische Sensoren einschließen.
Der mechanische Schalter kann einen kardanischen Taster einschließen,
der eine kardanisch bewegliche Platte hat, ein flexibles Teil, das
unterhalb der kardanisch beweglichen Platte angeordnet ist, und
kann konfiguriert sein, sich in Antwort auf die Kraft der Benutzereingabe
zu verformen, und eine tragende Oberfläche angeordnet,
um das flexible Teil und die kardanisch bewegliche Platte zu tragen.
Ein Prozessor kann typischerweise verwendet werden, um ein Signal
zu erzeugen, welches einen der Drucktaster repräsentiert,
der gedrückt ist, basierend auf dem Ort und der Kraft der
Benutzereingabe.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
vorstehenden Merkmale und Vorteile der Offenbarung sowie zusätzliche
Merkmale und Vorteile davon werden besser verstanden werden nach dem
Lesen der detaillierten Beschreibung von Ausführungsformen
der Offenbarung im Zusammenhang mit den folgenden Zeichnungen. Ähnliche
Zahlen sind über die Figuren hinweg verwendet.
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1A bis 1C zeigen
eine herkömmliche Klickradvorrichtung.
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2A bis 2D zeigen
Verfahren zum Implementieren mehrerer Taster in einer Eingabevorrichtung.
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3A und 3B zeigen
ein anderes Verfahren zum Implementieren mehrerer Taster in einer Eingabevorrichtung.
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4A und 4B zeigen
ein Verfahren zum Implementieren einer Gruppe von Tastern.
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5A bis 5C zeigen
Sensorkonfigurationen zum Implementieren mehrerer Taster in einer Eingabevorrichtung
gemäß einigen Ausführungsformen der vorliegenden
Offenbarung.
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6A bis 6C zeigen
Implementierungen eines kardanischen Tasters in einer Eingabevorrichtung
gemäß einigen Ausführungsformen der vorliegenden
Offenbarung.
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7A bis 7C zeigen
andere Implementierungen einer Eingabevorrichtung gemäß einigen
Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.
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8A bis 8C zeigen
Operationen des Klickrades gemäß einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Offenbarung.
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9 zeigt
ein Beispiel eines vereinfachten Blockdiagramms eines Rechensystems
gemäß einigen Ausführungsformen der vorliegenden
Offenbarung.
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10 zeigt
ein vereinfachtes perspektivisches Diagramm einer Eingabevorrichtung
gemäß einigen Ausführungsformen der vorliegenden
Offenbarung.
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11A bis 11D zeigen
Anwendungen der Klickradvorrichtung.
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12A und 12B zeigen
eine Installation einer Eingabevorrichtung in ein Medienabspielgerät
gemäß einigen Ausführungsformen der vorliegenden
Offenbarung.
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13 zeigt
ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Fernbedienung, welche eine
Eingabevorrichtung gemäß einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Offenbarung inkorporiert.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Systeme
sind bereitgestellt zum Implementieren mehrerer Tasten in einer
Benutzereingabevorrichtung. Die folgenden Beschreibungen sind gegeben,
um es jedem Fachmann zu ermöglichen, die Offenbarung zu
verwirklichen und zu verwenden. Beschreibung spezifischer Ausführungsformen
und Anwendungen sind lediglich als Beispiele gegeben. Verschiedene
Modifikationen und Kombinationen der Beispiele, die hierin beschrieben
sind, werden den Fachleuten sofort ersichtlich sein, und die allgemeinen
Prinzipien, die hierin definiert sind, können auf andere
Beispiele und Anwendungen angewandt werden, ohne vom Geist und Bereich
der Offenbarung abzuweichen. Die vorliegende Offenbarung ist daher nicht
beabsich tigt, auf die hierin beschriebenen und gezeigten Beispiele
begrenzt zu sein, hier ist vielmehr der weiteste Bereich zuzugestehen,
der mit den Prinzipien und Merkmalen, die hierin offenbart sind, konsistent
ist.
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Einige
Abschnitte der detaillierten Beschreibung, die folgt, sind in Begriffen
von Flussdiagrammen, Logikblöcken und anderen symbolischen
Repräsentationen von Operationen auf Information dargestellt,
die auf einem Computersystem ausgeführt werden können.
Eine Prozedur, ein durch den Computer ausgeführter Schritt,
ein Logikblock, ein Prozess, usw., ist hier als eine in sich selbst
konsistente Abfolge eines oder mehrerer Schritte oder als Anweisungen,
die zu einem gewünschten Resultat führen, gedacht.
Die Schritte sind diejenigen, welche physikalische Manipulationen
physikalischer Größen verwenden. Diese Größen
können die Form von elektrischen, magnetischen oder Funksignalen
annehmen, die dazu geeignet sind, in einem Computersystem gespeichert, übertragen,
kombiniert, verglichen und anderweitig manipuliert zu werden. Diese
Signale können manchmal als Bits, Werte, Elemente, Symbole,
Zeichen, Terme, Zahlen oder ähnliches bezeichnet werden.
Jeder Schritt kann durch Hardware, Software, Firmware oder Kombinationen
davon ausgeführt werden.
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Die
repräsentativen Beispiele, die hierin beschrieben sind,
beziehen sich auf Vorrichtungen, welche Signale von einem Bewegungsanzeiger
und einem Positionsanzeiger im Wesentlichen gleichzeitig verwenden,
um einen Befehl zu erzeugen. Eine Plattform, welche in einem Rahmen
der Vorrichtung befestigt ist, kann Sensoren enthalten, welche die
Position eines Objekts, wie einem Finger eines Benutzers, anzeigen
können, der in Kontakt mit der Plattform ist. Zusätzlich
kann ein Bewegungsanzeiger der Vorrichtung Bewegung der Plattform
relativ zum Rahmen erkennen. Ein Benutzer kann die Plattform niederdrücken,
um einen Tastbefehl zu erzeugen. Da die Position der Aktivierungskraft
auf dem Berührungsfeld aus dem Positionsanzeiger bestimmt
werden kann, können unterschiedliche Tastbefehle abhängig davon
erzeugt werden, an welcher Stelle der Plattform der Benutzer die
Plattform niederdrückt.
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2A bis 2D zeigen
Verfahren zum Implementieren mehrerer Tasten in einer Eingabevorrichtung.
Die 2A zeigt eine Draufsicht einer Eingabevorrichtung,
welche einen kardanischen Taster und Objekterfassungsvorrichtungen
verwendet. Ein äußerer Kreis 200 zeigt
die Tastoberfläche des kardanischen Tasters und ein innerer
Kreis 201 zeigt die obere Oberfläche des kardanisch
aufgehängten Tasters. Detaillierte Operationen und Querschnittsansichten
des kardanischen Tasters sind beschrieben im Zusammenhang mit 6A bis 6C hiernach. 7A bis 7C beschreiben
eine andere mögliche Implementierung eines kardanischen
Tasters gemäß Ausführungsformen der vorliegenden
Offenbarung. Die Kombination der Signale, die durch den kardanischen
Taster und die Berührungssensoren erfasst werden, können
Information an das System bereitstellen über die beabsichtigten
Steuerungen, die der Benutzer durchzuführen wünscht.
Die 2B zeigt eine mögliche Konfiguration
von Objekterfassungsvorrichtungen, die unterhalb der oberen Oberfläche
des kardanischen Tasters angeordnet sind. In diesem Beispiel beinhalten
die Objekterfassungsvorrichtungen sechzehn Sensoren 202,
die entlang der Seite der kardanisch aufgehängten Platte angeordnet
sind, und einen Sensor 204, der in der Mitte der kardanisch
aufgehängten Platte angeordnet ist. Jeder dieser Sensoren 202 kann
elektrisch verbunden oder getrennt sein, und die Sensoren 202 und
der Sensor 204 können durch einen Raum 203 elektrisch
getrennt sein. Man bemerke, dass eine Objekterfassungsvorrichtung
verwendet sein kann, um sich auf eine Vielzahl unterschiedlicher
Erfassungsvorrichtungen zu beziehen, einschließlich (ohne
dabei beschränkend zu sein) auf berührungsempfindliche
Vorrichtungen und/oder Näherungssensorvorrichtungen, wie
Berührungsfelder, Berührungsbildschirme, usw.
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In
der in 2B gezeigten Ausführungsform kann
die Sensorkonfiguration sowohl Winkelinformation als auch radiale
Entfernungsinformation erfassen, die zum Beispiel von der Mitte
des kardanischen Tasters aus gemessen ist. Unter Verwendung solcher Winkel-
und Entfernungsinformation kann eine Klickradvor richtung in der
Lage sein, jegliche Position zu ermitteln, welche der Benutzer berührt
oder drückt.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung kann ein
Polarkoordinatensystem verwendet sein, um eine Position einer Benutzereingabe
in einem Bereich zu bestimmen. Jeder Punkt in dem Polarkoordinatensystem
kann bestimmt sein durch zwei Polarkoordinaten, nämlich
die radiale Koordinate und die Winkelkoordinate. Die radiale Koordinate
(gewöhnlich als R bezeichnet) bezeichnet die Entfernung
des Punktes von einem Mittelpunkt, auch als Pol bekannt. Die Winkelkoordinate (auch
als Polarwinkel bekannt und üblicherweise durch θ bezeichnet)
bezeichnet den Winkel entgegen dem Uhrzeigersinn, der benötigt
ist, um von der 0° Polarachse des Polarkoordinatensystems
aus den Punkt zu erreichen.
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Wenn
zum Beispiel die Sensoren erfassen, dass ein Ort innerhalb enger
Nachbarschaft der Polarkoordinate (0, 0°) berührt
oder gedrückt wird, kann diese erfasste Information verwendet
werden, um anzuzeigen, dass der Mitteltaster gedrückt ist.
Auf ähnliche Weise kann, wenn die Sensoren erfassen, dass ein
Ort innerhalb enger Nachbarschaft der Polarkoordinaten (R, 0°),
(R, 90°), (R, 180°) oder (R, 270°) gedrückt
ist, die erfasste Information verwendet werden, um anzuzeigen, dass
der rechte, obere, linke oder untere Taster der 1A gedrückt
ist. Unter Verwendung dieses Verfahrens können mehrere Drucktaster
emuliert werden mit einem einigen Schalter (zum Beispiel dem kardanisch
aufgehängten Taster) in Kombination mit der Gruppe an Berührungssensoren,
wie in den 2A bis 2C gezeigt.
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Man
bemerke, dass in dem Beispiel von 2B acht
Sensorsegmente verwendet sind. In anderen Implementationen der vorliegenden
Offenbarung kann eine andere Anzahl von Berührungssensorsegmenten,
zum Beispiel sechzehn, verwendet werden, um den äußeren
Sensorring zu implementieren. Um zum Beispiel 96 Winkelpositionen
um das Klickrad herum zu erreichen, kann man 8 Sensorsegmente oder
16 Sensorsegmente verwenden. In jedem der Fälle kann eine
Anzahl separater Winkelpositionen zum Beispiel 96 Winkelpositionen,
erkannt werden durch Interpolieren von Sensorsignalen, die durch
8, 16 oder jegliche andere geeignete Anzahl an Sensoren gesammelt
werden.
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Wenn
eine kleinere Menge von Sensoren verwendet ist (zum Beispiel 8)
nimmt jeder Sensor eine größere Fläche
ein und daher kann diese Sensorkonfiguration ein besseres Verhältnis
von Signal-zu-Rauschen liefern. Mit dieser Sensorkonfiguration ist
jedoch eine geringere Anzahl an Sensoren verfügbar, aus
welchen Information erhalten wird. Wenn andererseits eine größere
Menge an Sensoren verwendet ist (zum Beispiel 16) kann jeder Sensor
einen kleineren Bereich abdecken, was bedeutet, dass eine größere
Anzahl an Sensoren verfügbar ist, um Information zu sammeln,
und daher kann diese Sensorkonfiguration eine bessere Erfassungsauflösung liefern,
mit einem Kompromiss beim Signal-Rausch-Verhältnis der
Sensoren. Daher kann es eine Wechselbeziehung beim Design zwischen
der Größe (und daher der Anzahl) an Sensoren und
dem Signal-Rausch-Verhältnis für jegliche gegebene
Konfiguration von Sensoren geben.
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In
Entwürfen, wo die Sensoren bereits ein gutes Signal-Rausch-Verhältnis
erzeugen, kann man die Anzahl an Sensoren erhöhen (das
heißt, den Bereich jedes Sensors vermindern), um feinere
Auflösungsinformation zu sammeln, die durch die Sensoren
erzeugt wird. In Entwürfen, wo die Sensoren ein schlechtes
Signal-Rausch-Verhältnis haben, kann man die Anzahl an
Sensoren vermindern (das heißt, die Fläche pro
Sensor vergrößern), um das durch die Sensoren
erzeugte Signal-Rausch-Verhältnis zu verbessern.
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2C zeigt
ein Verfahren zum Bestimmen radialer Genauigkeit eines Drucks eines
Benutzers in einem Polarkoordinatensystem. Wie in dem Beispiel von 2C gezeigt,
sind Sensoren in drei unterschiedlichen Bereichen angeordnet, nämlich
innerem Bereich 212, mittlerem Bereich 210 und äußerem
Bereich 202 des kardanisch aufgehängten Tasters. 2C zeigt
auch einen Kreis 214, der einen Bereich repräsentiert,
der durch den Benutzer berührt oder gedrückt wird,
und einen Schwerpunkt 215, welcher die Mitte des Kreises 214 repräsentiert,
wo der Benutzer eine Kraft oder einen Druck angewandt hat. Um zu
bestimmen, ob der mittlere Taster oder der linke Taster gedrückt
ist durch den Kreis 214, ist es ein Ansatz, eine Schwellwertlinie
zu berechnen, dargestellt durch eine gepunktete Linie 216 zwischen
dem mittleren Taster und dem linken Taster. Um einen Druck des linken
Tasters zu erzeugen, wäre der Schwerpunkt 215 außerhalb
der Schwellwertlinie 216, was der in 2C gezeigte
Fall ist. Um einen Druck des mittleren Tasters zu erzeugen, wäre
der Schwerpunkt 215 innerhalb der Schwellwertlinie 216 (nicht
dargestellt). Mehrere Schwellwertlinien (nicht gezeigt) können
auch verwendet werden im Zusammenhang mit der Schwellwertlinie 216,
um unterschiedliche Auflösung der Radialposition des Schwerpunkts 215 des
Benutzerdruckes bereitzustellen.
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2D zeigt
ein Verfahren zum Bestimmen von Winkelgenauigkeit eines Benutzerdrucks
in einem Polarkoordinatensystem. In diesem Beispiel repräsentiert
der Kreis 218 eine Nähe eines Bereichs, der durch
den Benutzer berührt ist. Um zu bestimmen, ob durch den
Kreis der obere Taster oder der linke Taster gedrückt wird,
ist es ein Ansatz, die vier durch die gepunkteten Linien 45°,
135°, 225° und 315° markierten vier Quadranten
zu identifizieren. Um zum Beispiel einen Druck des oberen Tasters
zu erzeugen, würde der Schwerpunkt 219 zum Beispiel zwischen
den Quadranten, der durch die 45° und 135° Linien
markiert ist, in einer Richtung entgegen den Uhrzeigersinn, fallen.
Auf ähnliche Weise kann der linke Taster definiert sein,
durch den Bereich zwischen den 135° und 225° Linien,
der untere Taster definiert sein durch den Bereich 225° und
315° Linien und der rechte Taster kann definiert sein durch
den Bereich zwischen den 315° und 45° Linien.
In anderen Ausführungsformen kann eine andere Anzahl an Bereichen
definiert sein, um eine andere Anzahl an Tastern innerhalb der Sensorkonfiguration
zu implementieren. Zum Beispiel können sechs 60° Bereiche verwendet
werden, um sechs Taster entlang des äußeren Rings
des Klickrades zu implementieren und acht 45° Bereiche
können verwendet werden, um acht Tasten entlang des äußeren
Rings des Klickrades zu implementieren, usw.
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In
anderen Ansätzen kann das Verfahren die Vergangenheit der
Positionen des Fingers des Benutzers (oder des Griffels) berücksichtigen.
Wenn zum Beispiel der Finger des Benutzers zuvor in einem ersten
Bereich aufgezeichnet wurde, kann das Verfahren erfordern, dass
die Berührungssensoren feststellen, dass der Finger des
Benutzers sich zu einem zweiten Bereich bewegt hat, bevor ein Tastdruck in
dem zweiten Bereich bestätigt werden mag. Auf diese Weise
können Fehler, die durch plötzliche Schwankungen
oder einen rutschigen Finger eingeführt werden, vermieden
werden.
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Man
bemerke, dass in 2C Signale von Sensoren 211, 213 und 210 verwendet
werden können, um die Entfernung des Schwerpunkts 215 des Fingers
von der Mitte des Polarsystems zu interpolieren. Signale von sekundären
Nachbarsensoren, wie vom mittleren Sensor 212 können
auch verwendet werden. Ähnlich können in 2D Signale
von den unmittelbar benachbarten Sensoren 209, 210 und 211 verwendet
werden, um die Winkelposition des Schwerpunkts 219 des
Fingers von der 0° Polarachse zu interpolieren. Signale
von sekundären Nachbarsensoren, wie vom mittleren Sensor 212 können auch
verwendet werden, um die Winkelposition des Schwerpunkts 219 zu
interpolieren.
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Andere
Beispiele eines Berührungsfeldes, das auf Polarkoordinaten
basiert, sind im
U.S. Paten Nr.
7,046,230 beschrieben, mit dem Titel "Touch Pad for Handheld
Device", welches hiermit durch Bezugnahme in Gänze einbezogen
ist.
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3A und 3B zeigen
ein anderes Verfahren zum Implementieren mehrerer Tasten in einer Eingabevorrichtung.
Die 3A zeigt einen kardanischen Taster mit äußerem
Kreis 300, der die Tasteroberfläche des kardanischen
Tasters repräsentiert und innerem Kreis 301, welcher
die obere Oberfläche des kardanischen Tasters illustriert.
Die 3B zeigt ein Verfahren zum Erfassen eines Fingers
eines Benutzers (oder eines Griffels) unter Verwendung von Sensoren,
die in einem zweidimensionalen Gitter angeordnet sind. In einem
Beispiel kann das zweidi mensionale Gitter ein X-Y Gitter implementieren,
um die Position (oder den Schwerpunkt) des Fingers des Benutzers
(oder des Griffels) zu bestimmen.
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Wie
in 3B gezeigt, kann das X-Y Gitter in einem zweidimensionalen
Koordinatensystem durch zwei Achsen definiert sein, zum Beispiel
im rechten Winkel zueinander, welche eine Ebene (eine x-y Ebene)
bilden. Die horizontale Achse wird normalerweise als die x-Achse
bezeichnet und die vertikale Achse ist normalerweise als y-Achse
bezeichnet. In einem dreidimensionalen Koordinatensystem ist eine weitere
Achse, normalerweise als die z-Achse bezeichnet (nicht gezeigt)
hinzugefügt, wodurch eine dritte Dimension der Raummessung
bereitgestellt wird. Die Bewegung eines Fingers eines Benutzers
in der z-Achse wird gemessen, wenn der Benutzer eine Kraft anwendet,
um den kardanischen Taster zu drücken. Die Achsen können
als gegenseitig rechtwinklig zueinander definiert sein (jede in
einem rechten Winkel zu der anderen).
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Der
Kreuzungspunkt, wo sich die Achsen treffen, wird der Ursprung 306 bezeichnet.
Die x und y Achsen definieren eine Ebene, welche als die x-y Ebene
bezeichnet wird. Um einen bestimmten Punkt auf einem zweidimensionalen
Koordinatensystem zu spezifizieren, gebe man zuerst die x Einheit
(Abszisse) an, gefolgt von der y Einheit (Ordinate) in der Form
eines geordneten Paares (x, y) an. Zum Beispiel kann der Punkt 308 durch
das geordnete Paar (x1, y1)
dargestellt werden, welches dessen horizontale (x1)
und vertikale (y1) Entfernung vom Ursprung 306 anzeigt.
Aus dem X-Y Gitter können Radius und Winkelinformation
des Polarkoordinatensystems abgeleitet werden. So ist zum Beispiel
für das geordnete Paar (x1, y1), dessen radiale Entfernung vom Ursprung
gleich der Quadratwurzel von (x1 2 + y1 2),
und dessen Winkelposition (θ) von der 0° Polarachse
ist tan–1(y1/x1). Mit dem berechneten Radius und Winkelinformation
werden die für das Polarkoordinatensystem in 2A bis 2D beschriebenen
Techniken auch anwendbar auf das in 3B gezeigte
X-Y Gitter.
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Die 4A und 4B zeigen
ein Verfahren zum Implementieren einer Gruppe von Tastern. Die 4A zeigt
eine herkömmliche Vorrichtung 400, die aus drei
Tastern 402, 404 und 406 besteht, wo
jeder Taster durch einen mechanischen Schalter (nicht gezeigt) implementiert
ist. Die 4B zeigt eine Implementierung
der drei Taster von 4A unter Verwendung einer Gruppe
von Sensoren und allein einem Schalter (zum Beispiel ein kardanisch
aufgehängter Taster). In dem in 4B gezeigten
Beispiel kann die Vorrichtung in Sensorbereiche 407, 408 und 409 konfiguriert
sein, um Benutzereingaben entsprechend Pseudotastern 410, 412 bzw. 414 (als gepunktete
Linie gezeigt) zu erfassen. In diesem Ansatz kann sich ein Schalter,
der zum Beispiel durch einen kardanischen Taster implementiert ist,
in der Position des mittleren Tasters 412 befinden. Unter Verwendung ähnlicher
Prinzipien wie diejenigen, die für 2A bis 2D beschrieben
wurden, kann die Kombination der drei Sensorbereiche und dem kardanischen
Taster in der Lage sein, die Funktionalitäten dreier separater
mechanischer Schalter wie in 4A gezeigt,
zu simulieren.
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Die 5A bis 5C zeigen
Sensorkonfigurationen zu Implementieren mehrerer Taster in einer
Eingabevorrichtung gemäß einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Offenbarung. Das Beispiel in 5A zeigt
eine Draufsicht einer Eingabevorrichtung, welche fünf Schalter 501 enthält,
welche fünf Drucktaster implementieren, mit Berührungssensoren 502,
die außerhalb des Bereichs angeordnet sind, welcher die
Schalter 501 enthält. Diese Sensorkonfiguration
löst das Problem der Beengtheit des herkömmlichen
Klickrades von 1C. In dieser Anordnung gibt
es mehr Raum um die Schalter herum, um die Signale, die erzeugt
wurden, zu leiten, da die Sensoren nicht länger in demselben
Bereich wie die Schalter angeordnet sind. Ähnlich gibt
es mehr Raum unterhalb der Berührungssensoren, um die Signale zu
leiten, die durch die Berührungssensoren erzeugt werden,
da die Schalter nicht länger in demselben Bereich wie die
Sensoren angeordnet sind. In dieser Sensorkonfiguration kann die
Gruppe an Sensoren die Winkelposition eines Fingers eines Benutzers (oder
eines Griffels) erfassen und kann daher die Scrollfunktionalitäten
des Klickrades bereitstellen. Zusätzlich können
die Sensoren verwendet werden, um Positionsinformation (zum Beispiel
radiale Entfernung) zu ermitteln, um zu bestimmen, ob der Benutzer
den mittleren Taster oder den oberen Taster, linken oder rechten
Taster gedrückt hat.
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In
dem Fall, in dem das Klickrad relativ klein ist, zum Beispiel weniger
als etwa 20 Millimeter, kann das gesamte Klickrad durch den Finger
des Benutzers bedeckt werden, was es zu einer Herausforderung macht,
die kreisförmige Scrollbewegung des Fingers des Benutzers
zu erfassen. Indem die Berührungssensoren außerhalb
des ausgeschnittenen Bereichs angeordnet werden, kann diese Sensorkonfiguration
dem Benutzer mehr Raum geben, um zu scrollen und kann daher die
Benutzererfahrung der Eingabevorrichtung verbessern.
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5B zeigt
eine Draufsicht einer Klickradvorrichtung, die mit einem kardanischen
Taster mit Berührungssensoren 502 implementiert
ist, die außerhalb des Bereichs angeordnet sind, welcher
die mechanischen Schalter enthält. Ähnlich zu 5A kann
diese Sensorkonfiguration das Problem der Beengtheit des herkömmlichen
Klickrades von 1C lösen. In dieser
Anordnung können die Kombinationen von kardanischen Taster 503 und
den Berührungssensoren 502 die Funktionalitäten
von mehreren mechanischen Schaltern implementieren, wie zuvor in
Zusammenhang mit den 2A bis 2D, 3A und 3B beschrieben.
In dem in 5C gezeigten Beispiel fügt
es eine optionale zusätzliche Menge an Sensoren 504 hinzu,
um die Genauigkeit von Positions- und Winkelinformation zu verbessern, die
durch die Sensoren 502 erfasst werden.
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Die 6A bis 6C zeigen
Implementierungen eines kardanischen Tasters in einer Eingabevorrichtung
gemäß einigen Ausführungsformen der vorliegenden
Offenbarung. Eine Eingabevorrichtung 600 kann ein Berührungsfeld 604 aufweisen,
das auf einer kardanisch aufgehängten Platte 605 angeordnet
ist. Die kardanisch bewegliche Platte kann innerhalb eines Raums 601 in
einem Gehäuse gehalten sein, mit einer oberen Platte 602.
Die kardanisch bewegliche Platte 604 kann auf einem flexiblen
Teil 608 liegen.
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Ein
oder mehrere Bewegungsdetektoren können aktiviert werden
durch die Bewegung der kardanisch aufgehängten Platte 605.
Zum Beispiel kann einer oder mehrere Bewegungsdetektoren um oder auf
der kardanisch aufgehängten Platte 605 positioniert
sein, und kann durch die Neigung oder einer anderen gewünschten
Bewegung der kardanisch aufgehängten Platte 605 aktiviert
werden. Das flexible Teil 608 kann Teil des Bewegungsdetektors
sein, zum Beispiel ein Kuppel- bzw. Domschalter in Oberlächenmontagetchnik.
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Das
flexible Teil 608 kann in einer Blasenform ausgebildet
sein, die die Federkraft bereitstellt, um die kardanisch bewegliche
Platte in anschließenden Angriff mit der oberen Wand des
Rahmens 602 zu drücken und von der tragenden Oberfläche
des flexiblen Teils 608 weg. Eine Zunge 606 kann
von der Seite der kardanisch aufgehängten Platte 606 hervorstehen,
und sich unter die obere Platte 602 erstrecken.
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Es
kann der kardanisch aufgehängten Platte 605 erlaubt
sein, innerhalb der Aussparung 601 zu schweben. Die Form
der Aussparung 601 kann im Allgemeinen mit der Form der
kardanisch aufgehängten Platte 604 übereinstimmen.
Als solches kann die Einheit entlang den x und y Achsen im Wesentlichen beschränkt
sein durch Seitenwände 603 der oberen Platte 602 und
entlang der z Achse durch Angreifen an die obere Platte 602 und
die Zunge 606 auf der kardanisch aufgehängten
Platte 604. Die kardanisch aufgehängten Platte 604 kann
daher in der Lage sein, innerhalb des Raums 601 sich zu
bewegen, wobei sie dennoch durch die Wände der oberen Platte 602 davor
bewahrt ist, sich gänzlich aus dem Raum 601 heraus
zu bewegen.
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Mit
Bezug auf 6B und 6C drückt
gemäß einer Ausführungsform ein Benutzer
auf die kardanisch bewegliche Platte 604 am Ort der gewünschten
Tastenfunktion. Wie in 6B gezeigt, wenn der Benutzer
eine Seite der kardanisch aufgehängten Platte 604 mit
einer Kraft drückt, welche einen ersten Aktivierungsschwellenwert
des flexiblen Teils 608 überschreitet, neigt sich
die kardanisch bewegliche Platte und verursacht daher, dass sich
der flexible Teil 608 asymmetrisch verformt. Die Zunge 606 und die
tragende Oberfläche 610 können den Betrag
der Neigung der kardanisch aufgehängten Platte begrenzen.
Die kardanisch bewegliche Platte kann um eine Achse in einem 360
Grad Muster um die kardanisch bewegliche Platte herum geneigt werden.
Ein oder mehrere Bewegungsdetektoren können positioniert
sein, um die Bewegung der kardanisch aufgehängten Platte
zu überwachen.
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Die 6C zeigt,
dass, wenn der Benutzer auf die Mitte der kardanisch aufgehängten
Platte 604 mit einer Kraft niederdrückt, welche
einen zweiten Aktivierungsschwellenwert des flexiblen Teils 608 überschreitet,
sich die kardanisch bewegliche Platte nach unten in das Gehäuse
hinein bewegt, ohne sich zu neigen, und daher verursacht, dass sich
das flexible Teil 608 symmetrisch verformt. Die kardanisch bewegliche
Platte ist dennoch immer noch innerhalb des Gehäuses durch
die Wände der oberen Platte 602 zurückgehalten.
Man bemerke, dass der zweite Aktivierungsschwellenwert derselbe
wie oder anders als der erste Aktivierungsschwellenwert des flexiblen Teils
sein kann.
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Das
Berührungsfeld 605, das auf der kardanisch aufgehängten
Platte 604 angeordnet ist, stellt die Position des Fingers
des Benutzers bereit, wenn die kardanisch bewegliche Platte 604 gedrückt
wird. Diese Positionsinformation wird verwendet von der Eingabevorrichtung,
um zu bestimmen, welche Tastfunktion durch den Benutzer gewünscht
ist. Die Schnittstelle kann zum Beispiel in getrennte Tastzonen
unterteilt sein, wie in 10 gezeigt.
In diesem Fall kann eine Aktivierung eines einzelnen Bewegungsdetektor,
welcher die Bewegung der kardanisch aufgehängten Platte 605 überwacht,
verwendet werden, um mehrere Tastbefehle bereitzustellen. Zum Beispiel
kann ein erstes Signal, das durch das Berührungsfeld 604 auf
der kardanisch aufgehängten Platte 605 erzeugt
wird, ein erstes Signal erzeugen, welches die Position des Fingers
des Benutzers auf der kardanisch aufgehängten Platte anzeigt.
Ein Bewegungsdetektor, wie ein Domschalter, kann dann verwendet
werden, um ein zweites Signal zu erzeugen, welches anzeigt, dass
die kardanisch aufgehängten Platte bewegt wurde, zum Beispiel
niedergedrückt wurde.
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Die
Eingabevorrichtung, welche die kardanisch aufgehängten
Platte und ein Berührungsfeld aufweist, kann Teil eines
Computersystems 439, wie in 9 gezeigt.
Eine Kommunikationsschnittstelle 454 kann das erste und
das zweite Signal, welches durch das Berührungsfeld bzw.
den Bewegungsdetektor bereitgestellt werden, an eine Rechenvorrichtung 442,
welche einen Prozessor 456 einschließt, bereitstellen.
Der Prozessor kann dann bestimmen, welcher Befehl mit der Kombination
der ersten und zweiten Signale assoziiert ist. Auf diese Weise kann die
Aktivierung des Bewegungsdetektors durch Drücken auf das
Berührungsfeld in unterschiedlichen Positionen unterschiedlichen
Aktionen entsprechen und ein einziger Bewegungsdetektor kann verwendet werden,
um die Funktionalität mehrerer Tasten bereitzustellen,
die um die kardanisch bewegliche Platte 605 herum angeordnet
sind.
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Einer
der Vorteile der Verwendung eines Berührungsfeldes 605 und
einer kardanisch aufgehängten Platte 604, wie
in den 6A bis 6C konfiguriert,
ist es, dass mehrere Tastfunktionen mit einem einzigen Bewegungsdetektor
emuliert werden können. Dies kann verwendet werden, um
eine Vorrichtung herzustellen, die weniger Teile hat als Vorrichtungen,
welche unterschiedliche Bewegungsdetektoren verwenden, um jeden
Tastbefehl zu erzeugen.
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Es
kann auch die taktile Anmutung der Eingabevorrichtung verbessern,
dass lediglich ein einziger Bewegungsdetektor unter der kardanisch
aufgehängten Platte angeordnet ist. Ein Benutzer der Vorrichtung
wird lediglich ein einziges Klicken spüren auf jeglichem
Teil der kardanisch aufgehängten Platte, auf den der Benutzer
drückt. Wenn mehrere Bewegungsdetektoren vom mechanischen
Schaltertyp unter einer kardanisch aufgehängten Platte
angeordnet sind, kann dies in einer "knirschenden" Anmutung resultieren,
bei der der Benutzer mehrere Klicke in Reihe spürt, wenn
er auf die kardanisch bewegliche Platte niederdrückt.
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Die 7A bis 7C zeigen
andere Implementierungen einer Eingabevorrichtung gemäß einigen
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. In dem in 7A bis 7C gezeigten
Beispiel kann ein erster Domschalter 622 durch einen Benutzer
aktiviert werden, der irgendwo um das Klickrad 624 herum
drückt, und ein zweiter Domschalter 628 kann aktiviert
werden, indem der mittlere Taster 628 niedergedrückt
wird.
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Die 7A bis 7C zeigen
einen Querschnitt des Klickrades 624, welches den mittleren Taster 628 umgibt,
der in der Mitte des Klickrads angeordnet ist. Das Klickrad 624 beinhaltet
ein Berührungsfeld 625. Das Klickrad 624 ist
konfiguriert, um relativ zum Rahmen 630 sich kardanisch
zu bewegen, um eine Klickaktion für irgendeine Position
auf dem Klickrad 624 bereitzustellen.
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Das
Klickrad 624 ist innerhalb des Raumes 632, der
in dem Rahmen 630 bereitgestellt ist, beschränkt.
Das Klickrad 624 ist in der Lage sich innerhalb des Raumes 632 zu
bewegen, während es dennoch durch die Wände des
Rahmens 630 davor bewahrt ist, sich gänzlich aus
dem Raum 632 heraus zu bewegen. Die Form des Rahmens 632 stimmt
im Allgemeinen mit der Form des Klickrades 624 überein. Als
solches ist die Einheit im Wesentlichen entlang den x und y Achsen
durch die Seitenwände 634 des Rahmens 630 und
entlang der z Achse durch die obere Wand 636 und untere
Wand 640 des Rahmens 630 beschränkt.
Ein schmaler Spalt kann zwischen den Seitenwänden und der
Plattform bereitgestellt sein, um es dem Berührungsfeld
zu erlauben, um 360 Grad um dessen Achse herum ohne Behinderung sich
kardanisch zu bewegen (zum Beispiel ein kleiner Betrag von Spiel).
In einigen Fällen kann die Plattform Zungen beinhalten,
welche sich entlang den x und y Achsen erstrecken, um Drehung um
die z Achse herum zu verhindern.
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Der
mittlere Taster 628 kann innerhalb des Raumes 642 im
Klickrad 624 angeordnet sein. Der mittlere Taster 628 kann
innerhalb des Raumes 642 entlang den x und y Achsen durch
Seitenwände 644 des Klickrades 624 und
entlang der z Achse durch Zungen 646 des Klickrades 624 und
durch die untere Wand 640, welche mit Füßen 647 verbindet,
wenn der Taster 628 gedrückt ist, beschränkt
sein.
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Unter
dem mittleren Taster 628 sind zwei Domschalter 622 und 626 angeordnet.
Die zwei Domschalter stellen die mechanische Federwirkung bereit
für den mittleren Taster 628 und das Klickrad 624.
Ein Versteifer 648 ist angeordnet zwischen den zwei Domschaltern.
Der Versteifer 648 erstreckt sich durch Löcher
in Beinen 647 und unter dem Klickrad 624. Auf
diese Weise kann der Versteifer 648 die Federkraft der
Domschalter 622 und 626 auf das Klickrad 624 übertragen
und kann eine Kraft, die durch einen Benutzer auf das Klickrad 624 angewandt
wird, auf den Domschalter 622 übertragen.
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Die 7B zeigt
wie allein ein Klickraddomschalter 622 aktiviert wird,
wenn ein Benutzer das Klickrad 624 niederdrückt.
Wenn ein Benutzer irgendwo auf das Klickrad 624 niederdrückt,
bewegt es sich kardanisch im Bereich 632 und die Kraft,
die durch den Benutzer angewandt wird, wird auf den umgekehrten
Domschalter 622 übertragen durch den Versteifer 648 und
die untere Wand 640. Die untere Wand 640 kann
eine Noppe 650 aufweisen, um die Kraft des Klicks auf die
Mitte des Domschalters 622 zu übertragen. Der
Domschalter 626 des Mitteltasters wird nicht betätigt,
da er zusammen mit dem Klickrad 624 dreht. Der Freiraum
zwischen dem mittleren Taster 628 und dem Schnappdom darunter
verbleibt im Wesentlichen derselbe, da er sich zusammen mit dem
Klickrad dreht.
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Die 7C zeigt,
wie allein der mittlere Domschalter aktiviert wird, wenn der mittlere
Taster 628 niedergedrückt wird. Der Fuß 647 kann
verhindern, dass der mittlere Taster 628 den Arbeitsbereich des
oberen Doms 626 überschreitet. Um sicherzustellen,
dass allein der obere Dom 626 betätigt wird, kann
die Betätigungskraft des unteren Doms 622 höher
als die Betätigungskraft des oberen Doms 626 sein.
Der mittlere Taster 628 kann eine Noppe 652 aufweisen,
um die Kraft des Klicks auf die Mitte des oberen Doms 626 zu übertragen.
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Wie
bei der mit Bezug auf die 6A bis 6C beschriebene
Konfiguration können Signale vom Berührungsfeld 625,
welches Teil des Klickrades 624 bildet, zusammen mit dem
Signal von der Aktivierung des Domschalters 622 verwendet
werden, um mehrere Tasten zu simulieren, die in unterschiedlichen
Bereichen um das Klickrad 624 herum angeordnet sind. Diese
Konfiguration kann es erlauben, einen getrennten mittleren Taster
zu verwenden. Dies kann besonders nützlich sein, wenn ein
Berührungsfeld, das allein Winkelpositionen erfassen kann, in
dem Klickrad 624 verwendet wird. Wenn allein Winkelpositionen
gemessen werden, kann ein mittlerer Taster nicht simuliert werden,
da die Positionen des Fingers des Benutzers relativ zur Mitte des
Klickrades nicht gemessen werden kann.
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Obwohl
nicht gezeigt, kann das Berührungsfeld in einigen Fällen
hintergrundbeleuchtet sein. Zum Beispiel kann die Leiterkarte mit
lichtemittierenden Dioden (LEDs) auf jeder Seite bestückt
sein, um Tastzonen zu bezeichnen, zusätzliches Feedback bereitzustellen
und ähnliches.
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Die 8A bis 8C zeigen
Operationen einer Eingabevorrichtung gemäß einigen
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. In dem in 8A gezeigten
Beispiel kann eine Eingabevorrichtung 430 im Allgemeinen
konfiguriert sein, Information oder Daten an eine elektronische
Vorrichtung zu senden, um eine Aktion auf einem Anzeigebildschirm
auszuführen (zum Beispiel über eine graphische
Benutzerschnittstelle). Beispiele von Aktionen, die ausgeführt
werden können beinhalten, einen Eingabezeiger zu bewegen,
eine Auswahl zu treffen, Anweisungen bereitzustellen, usw. Die Eingabevorrichtung
kann mit der elektronischen Vorrichtung über eine drahtgebundene
Verbindung interagieren (zum Beispiel Kabel/Stecker) oder eine drahtlose
Verbindung (zum Beispiel Infrarot, Bluetooth, usw.). Die Eingabevorrichtung 430 kann
eine alleinstehende Einheit sein, oder sie kann in die elektronische
Vorrichtung integriert sein. Als eine alleinste hende Einheit kann
die Eingabevorrichtung ihr eigenes Gehäuse haben. Wenn
sie in eine elektronische Vorrichtung integriert ist, kann die Eingabevorrichtung
typischerweise das Gehäuse der elektronischen Vorrichtung nutzen.
In jedem Fall kann die Eingabevorrichtung strukturell an das Gehäuse
gekoppelt sein, zum Beispiel durch Schrauben, Schnapper, Rückhalter,
Klebstoffe und ähnliches. In einigen Fällen kann
die Eingabevorrichtung entfernbar an die elektronische Vorrichtung
gekoppelt sein, zum Beispiel durch eine Andockstation. Die elektronische
Vorrichtung, an welche die Eingabevorrichtung gekoppelt ist, kann
irgendeinem elektronischen Produkt mit Konsumentenbeziehung entsprechen.
Zum Beispiel kann die elektronische Vorrichtung einem Computer wie
einem Desktopcomputer, Laptop Computer oder PDA, einem Medienabspielgerät,
wie einem Musikabspielgerät, einer Kommunikationsvorrichtung
wie ein Mobiltelefon, eine andere Eingabevorrichtung wie eine Tastatur
und ähnlichem entsprechen.
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Wie
in 8A gezeigt, kann in dieser Ausführungsform
die Eingabevorrichtung 430 einen Rahmen 432 (oder
Tragestruktur) und ein Berührungsfeld 434 aufweisen.
Der Rahmen 432 kann eine Struktur bereitstellen, um die
Komponenten der Eingabevorrichtung zu tragen. Der Rahmen 432 in
der Form eines Gehäuses kann auch die Komponenten der Eingabevorrichtung
einhüllen oder enthalten. Die Komponenten, welche das Berührungsfeld 434 mit
einschließen, können elektrischen, optischen und/oder mechanischen
Komponenten zum Betreiben der Eingabevorrichtung 430 entsprechen.
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Das
Berührungsfeld 434 kann Ortsinformation für
ein Objekt, das sich in Kontakt mit oder in Nähe des Berührungsfeldes
befindet, bereitstellen. Diese Information kann zusammen mit Information
verwendet werden, die durch einen Bewegungsindikator bereitgestellt
wird, um einen einzelnen Befehl zu erzeugen, der mit der Bewegung
des Berührungsfeldes assoziiert ist. Das Berührungsfeld
kann als eine Eingabevorrichtung selbst verwendet werden, zum Beispiel
kann das Berührungsfeld verwendet werden, um ein Objekt
zu bewegen oder durch eine Liste von Elementen auf der Vorrichtung
zu scrollen.
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Das
Berührungsfeld
434 kann weit variiert sein. Zum
Beispiel kann es ein herkömmliches Berührungsfeld
sein, das auf dem kartesischem Koordinatensystem beruht, oder es
kann ein Berührungsfeld sein, das auf einem Polarkoordinatensystem
beruht. Ein Beispiel eines Berührungsfeldes, das auf Polarkoordinaten
basiert, kann gefunden werden in
U.S.
Patent Nr. 7,046,230 , mit dem Titel "TOUCH PAD FOR HANDHELD
DEVICE", welches hierin durch Bezugnahme mit einbezogen ist. Ferner
kann das Berührungsfeld
434 verwendet werden in
zumindest zwei unterschiedlichen Modi, welche als ein relativer
Modus und/oder ein absoluter Modus bezeichnet werden können.
Im absoluten Modus kann das Berührungsfeld
434 zum
Beispiel die absoluten Koordinaten des Ortes berichten, an welchem
es berührt wird. Diese würden zum Beispiel "x"
und "y" Koordinaten sein in dem Fall eines Standard kartesischen Koordinatensystems,
oder (r, θ) in dem Fall eines Polarkoordinatensystems.
Im relativen Modus kann das Berührungsfeld
434 die
Richtung und/oder Entfernung einer Veränderung berichten,
zum Beispiel links/rechts, hoch/runter und ähnliches. In
den meisten Fällen können die Signale, die durch
das Berührungsfeld
434 erzeugt werden, Bewegung
auf dem Anzeigebildschirm in einer Richtung ähnlich zu
der Richtung des Fingers dirigieren, wie er über die Oberfläche
des Berührungsfeldes
434 gezogen wird.
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Die
Form des Berührungsfeldes 434 kann weithin variiert
sein. Zum Beispiel kann es kreisförmig, oval, quadratische,
rechteckig, dreieckig und ähnliches sein. Im Allgemeinen
kann der äußere Umfang die Arbeitsgrenze des Berührungsfeldes 434 definieren.
In der gezeigten Ausführungsform ist das Berührungsfeld
kreisförmig. Kreisförmige Berührungsfelder
können es einem Benutzer erlauben, einen Finger auf kontinuierliche
Weise in einer freien Weise zu wirbeln, das heißt,, der
Finger kann durch 360 Grad Drehung ohne Anhalten rotiert werden. Diese
Form der Bewegung kann zum Beispiel inkrementales oder beschleunigtes
Scrollen durch eine Liste von Liedern erzeugen, die auf einem Anzeigebildschirm
angezeigt werden. Ferner kann der Benutzer seinen oder ihren Finger
tangential von allen Seiten drehen, was einen größeren
Fingerpositionsbereich bereitstellt. Beide dieser Merkmale können
helfen, wenn eine Scrollfunktion ausgeführt wird. Ferner entspricht
die Größe des Berührungsfeldes 434 im Allgemeinen
einer Größe, die es erlauben kann, dass sie einfach
durch einen Benutzer manipuliert wird (zum Beispiel die Größe
einer Fingerspitze oder größer).
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Das
Berührungsfeld 434, welches im Allgemeinen die
Form einer steifen planen Plattform annehmen kann, beinhaltet eine
berührbare äußere Oberfläche 436 zum
Empfangen eines Fingers (oder Objekts) zur Manipulation des Berührungsfeldes.
Obwohl nicht in 8A gezeigt, ist unter der berührbaren äußeren
Oberfläche 436 eine Sensoranordnung, die empfindlich
für solche Dinge wie den Druck und die Bewegung eines Fingers
darauf sein kann. Die Sensoranordnung kann typischerweise eine Mehrzahl
an Sensoren beinhalten, die konfiguriert sein können, zu
aktivieren, wenn der Finger auf ihnen sitzt, auf sie antippt oder über
sie hinweg passiert. Im einfachsten Fall kann ein elektrisches Signal
erzeugt werden jedes Mal wenn der Finger über einem Sensor
positioniert ist, bzw. wird. Die Anzahl an Signalen in einem gegebenen
Zeitabschnitt kann Ort, Richtung, Geschwindigkeit und Beschleunigung
des Fingers auf dem Berührungsfeld 434 anzeigen,
das heißt, , um so mehr Signale es gibt, um so mehr hat der
Benutzer seinen oder ihren Finger bewegt. In den meisten Fällen
können die Signale durch eine elektronische Schnittstelle überwacht
werden, welche die Anzahl, Kombination und Häufigkeit der
Signale in Ort, Richtung, Geschwindigkeit und Beschleunigungsinformation
umwandelt. Diese Information kann denn durch die elektronische Vorrichtung
verwendet werden, um die gewünschte Steuerfunktion auf
dem Anzeigebildschirm auszuführen. Die Sensoranordnung
kann weithin variiert sein. Beispielsweise können die Sensoren
auf resistiver Erfassung, akustische Oberflächenwellenerfassung,
Druckerfassung (zum Beispiel Dehnungsmessstreifen), optischer Erfassung,
kapazitiver Erfassung und ähnlichem basieren.
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In
der gezeigten Ausführungsform kann das Berührungsfeld 434 auf
kapazitive Erfassung basieren. Ein kapazitiv basiertes Berührungsfeld
kann angeordnet sein, Änderungen in der Kapazität
zu erfassen, während der Benutzer ein Objekt wie einen
Finger um das Berührungsfeld herum bewegt. In den meisten
Fällen kann das kapazitive Berührungsfeld einen
Schutzschirm, eine oder mehrere Elektrodenschichten, eine Leiterkarte
und zugehörige Elektroniken, einschließlich einer
anwendungsspezifischen integrierten Schaltung (ASIC), aufweisen.
Der Schutzschirm kann über den Elektroden angeordnet sein; die
Elektroden können auf der oberen Oberfläche der Leiterkarte
angeordnet sein; und der ASIC kann auf der unteren Oberfläche
der Leiterkarte angeordnet sein. Der Schutzschirm kann dazu dienen,
die unteren Schichten zu schützen und eine Oberfläche
bereitzustellen, um es einem Finger zu erlauben, darauf zu gleiten.
Die Oberfläche kann im Allgemeinen glatt sein, so dass
der Finger nicht an dieser haftet, wenn er bewegt wird. Der Schutzschirm
kann auch eine Isolierschicht zwischen dem Finger und den Elektrodenschichten
bereitstellen. Die Elektrodenschicht kann eine Mehrzahl räumlich
getrennter Elektroden beinhalten. Irgendeine geeignete Anzahl an
Elektroden kann verwendet werden. Wenn die Anzahl an Elektroden
zunimmt, nimmt auch die Auflösung des Berührungsfeldes
zu.
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Kapazitives
Erfassen kann nach den Prinzipien der Kapazität arbeiten.
Wie verstanden werden sollte, wann immer zwei elektrisch leitende
Teile einander nahe kommen, ohne sich tatsächlich zu berühren,
können ihre elektrischen Felder interagieren, um Kapazitäten
zu bilden. In der oben diskutierten Konfiguration kann das erste
elektrisch leitfähige Teil eine oder mehrere der Elektroden
sein und das zweite elektrisch leitfähige Teil kann der
Finger des Benutzers sein. Dementsprechend, wenn der Finger sich dem
Berührungsfeld nähert, kann sich eine winzige Kapazität
zwischen dem Finger und den Elektroden in enger Nähe zu
dem Finger ausbilden. Die Kapazität in jeder der Elektroden
kann gemessen werden durch den ASIC, der sich auf der Rückseite
der Leiterkarte befindet. Indem Änderungen in der Kapazität bei
jeder der Elektroden erkannt werden, kann der ASIC den Ort, die
Richtung, die Geschwindigkeit und die Beschleunigung des Fingers
bestimmen, wenn er über das Berührungsfeld bewegt
wird. Der ASIC kann auch diese Information in einer Form berichten, die
durch die elektronische Vorrichtung verwendet werden kann.
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In Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform kann das Berührungsfeld 434 relativ
zum Rahmen 432 beweglich sein. Diese Bewegung kann durch
einen Bewegungsdetektor erfasst werden, der ein anderes Steuersignal
erzeugt. Beispielsweise kann das Berührungsfeld 434 in
der Form der steifen planen Plattform rotieren, drehen, gleiten,
verschieben, biegen und/oder ähnliches relativ zum Rahmen 432.
Das Berührungsfeld 434 kann an den Rahmen 432 gekoppelt
sein und/oder es kann durch den Rahmen 432 beweglich zurückgehalten
sein. Zum Beispiel kann das Berührungsfeld 434 an
den Rahmen 432 durch Achsen, Drehgelenke, Gleitgelenke,
Gelenklager, Biegelager, Magneten, Kissen und/oder ähnliches
gekoppelt sein. Das Berührungsfeld 434 kann auch
innerhalb eines Raums des Rahmens schweben (zum Beispiel sich kardanisch
bewegen). Es sei bemerkt, dass die Eingabevorrichtung 430 zusätzlich
eine Kombination von Gelenken aufweisen kann, wie ein Dreh/Verschiebegelenk,
Dreh/Biegegelenk, Dreh/Gelenklagergelenk, Verschiebe/Biegegelenk
und ähnliches, um den Bereich an Bewegung zu erhöhen
(zum Beispiel den Freiheitsgrad zu erhöhen).
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Wenn
es bewegt wird, kann das Berührungsfeld 434 konfiguriert
sein, um eine Bewegungsdetektorschaltung zu betätigen,
welche ein oder mehrere Signale erzeugt. Die Schaltung kann im Allgemeinen einen
oder mehrere Bewegungsdetektoren aufweisen, wie Schalter, Sensoren,
Encoder und ähnliches.
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In
der dargestellten Ausführungsform kann das Berührungsfeld 434 Teil
einer niederdrückbaren Plattform sein. Das Berührungsfeld
arbeitet als ein Taster und führt eine oder mehrere mechanische Klickaktionen
aus. Es kann auf mehrere Funktionen der Vorrichtung zugegriffen
werden, indem das Berührungsfeld 434 an verschiedenen
Orten niedergedrückt wird. Ein Bewegungsdetektor signalisiert, dass
das Berührungsfeld 434 niedergedrückt
wurde, und das Berührungsfeld 434 signalisiert
einen Ort auf der Plattform, der berührt wurde. Indem sowohl
die Bewegungsdetektorsignale als auch Berührungsfeldsignale
kombiniert werden, fungiert das Berührungsfeld 434 wie
multiple Tasten, so dass Niederdrücken des Be rührungsfeldes
an unterschiedlichen Orten unterschiedlichen Tasten entspricht.
Wie in 8B und 8C gezeigt,
gemäß einer Ausführungsform, ist das
Berührungsfeld 434 in der Lage, zwischen einer
aufrechten Position (8B) und einer niedergedrückten
Position (8C) sich zu bewegen, wenn eine
substantielle Kraft von einem Finger 438, einer Handfläche,
Hand oder einem anderen Objekt auf das Berührungsfeld 434 angewandt
werden mag. Das Berührungsfeld 434 ist typischerweise
durch eine Feder in die aufrechte Position vorbelastet, wie zum
Beispiel durch ein Federteil. Das Berührungsfeld 434 bewegt
sich in die niedergedrückte Position, wenn die Federvorspannung
durch ein Objekt, das auf das Berührungsfeld 434 drückt, überwunden wird.
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Wie
in 8B gezeigt, erzeugt das Berührungsfeld 434 Verfolgungssignale,
wenn ein Objekt wie ein Finger eines Benutzers über die
obere Oberfläche des Berührungsfeldes in der x,
y Ebene bewegt wird. Wie in 8C gezeigt,
in der niedergedrückten Position (z Richtung), erzeugt
das Berührungsfeld 434 Positionsinformation und
ein Bewegungsindikator erzeugt ein Signal, das anzeigt, dass das
Berührungsfeld 434 sich bewegt hat. Die Positionsinformation
und die Bewegungsanzeige werden kombiniert, um einen Tastbefehl
zu bilden. Unterschiedliche Tastbefehle können dem Niederdrücken des
Berührungsfeldes 434 an unterschiedlichen Orten
entsprechen. Die unterschiedlichen Tastbefehle können für
verschiedene Funktionalitäten verwendet werden, einschließlich,
aber nicht begrenzt auf, Treffen von Auswahlen oder Erteilen von
Befehlen, die mit dem Betreiben einer elektronischen Vorrichtung assoziiert
sind. In dem Falle eines Musikabspielgeräts zum Beispiel
können die Tastbefehle assoziiert sein mit Öffnen
eines Menüs, Abspielen eines Liedes, schnelles Vorspulen
eines Liedes, Suchen durch ein Menü und ähnliches.
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Um
dies näher auszuführen, das Berührungsfeld 434 kann
konfiguriert sein, um einen Bewegungsdetektor zu betätigen,
der zusammen mit der Positionsinformation des Berührungsfeldes,
einen Tastbefehl bilden kann, wenn das Berührungsfeld 434 in
die niedergedrückte Position bewegt wird. Der Bewegungsdetektor
kann typischerweise innerhalb des Rahmens 432 angeordnet
sein und kann mit dem Berührungsfeld 434 und/oder
dem Rahmen 432 gekoppelt sein. Der Bewegungsdetektor kann
irgendeine Kombination von Schaltern und Sensoren sein. Schalter
sind im Allgemeinen konfiguriert, gepulste oder binäre
Daten bereitzustellen, wie aktiv (an) oder inaktiv (aus). Beispielsweise
kann ein unterseitiger Abschnitt des Berührungsfeldes 434 konfiguriert sein,
einen Schalter zu kontaktieren oder an diesen anzugreifen (und auf
diese Weise zu aktivieren), wenn der Benutzer auf das Berührungsfeld 434 drückt.
Die Sensoren sind andererseits im Allgemeinen konfiguriert, kontinuierliche
oder analoge Daten bereitzustellen. Beispielsweise kann der Sensor
konfiguriert sein, die Position oder den Betrag der Neigung des
Berührungsfelds 434 relativ zum Rahmen zu messen,
wenn ein Benutzer auf das Berührungsfeld 434 drückt.
Irgendein geeigneter mechanischer, elektrischer und/oder optischer
Schalter oder Sensor kann verwendet werden. Zum Beispiel können
Taktschalter, kraftempfindliche Widerstände, Drucksensoren,
Näherungssensoren und ähnliches verwendet werden.
In einigen Fällen kann die Federvorspannung zum Platzieren
des Berührungsfeldes 434 in die aufrechte Position
durch einen Bewegungsdetektor bereitgestellt werden, der eine Federaktion
beinhaltet.
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9 zeigt
ein Beispiel eines vereinfachten Blockdiagramms eines Rechensystems 439.
Das Rechensystem kann im Allgemeinen eine Eingabevorrichtung 440 beinhalten,
die operativ mit der Rechenvorrichtung 442 verbunden ist.
Zum Beispiel kann die Eingabevorrichtung 440 im Allgemeinen
einer Eingabevorrichtung 430 entsprechen, die in 1, 2A und 2B gezeigt
ist, und die Rechenvorrichtung 442 kann einem Computer,
PDA, Medienabspielgerät oder ähnlichem entsprechen. Wie
gezeigt beinhaltet die Eingabevorrichtung 440 ein niederdrückbares
Berührungsfeld 444 und einen oder mehrere Bewegungsdetektoren 446.
Das Berührungsfeld 444 kann konfiguriert sein,
Verfolgungssignale zu erzeugen und der Bewegungsdetektor 446 ist
konfiguriert, ein Bewegungssignal zu erzeugen, wenn das Berührungsfeld
niedergedrückt wird. Obwohl das Berührungsfeld 444 weithin
variieren kann, kann das Berührungsfeld in dieser Ausführungsform
Kapazitäts sensoren 448 und ein Kontrollsystem 450 beinhalten,
um Positionssignale von Sensoren 448 zu erfassen und die
Signale an die Rechenvorrichtung 442 bereit zu stellen.
Das Kontrollsystem 450 kann eine anwendungsspezifische
integrierte Schaltung (ASIC) beinhalten, die konfiguriert sein kann,
die Signale von Sensoren 448 zu überwachen, die
Winkelposition, Richtung, Geschwindigkeit und Beschleunigung der überwachten
Signale zu berechnen und diese Information an einen Prozessor der
Rechenvorrichtung 442 zu berichten. Der Bewegungsdetektor 446 kann
auch weithin variieren. In dieser Ausführungsform jedoch
kann der Bewegungsdetektor 446 die Form eines Schalters
annehmen, der ein Bewegungssignal erzeugt, wenn das Berührungsfeld 444 niedergedrückt
ist. Der Schalter 446 kann einem Schalter vom mechanischen,
elektrischen oder optischen Typ entsprechen. In einer bestimmten
Implementierung ist der Schalter 446 ein Schalter vom mechanischen
Typ, der einen vorstehenden Aktuator 452 beinhaltet, der
durch das Berührungsfeld 444 gedrückt
werden kann, um das Bewegungssignal zu erzeugen. Als Beispiel kann
der Schalter ein Takt- oder Domschalter sein.
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Sowohl
das Berührungsfeld 444 als auch der Schalter 446 sind
operativ mit der Rechenvorrichtung 442 durch eine Kommunikationsschnittstelle 454 gekoppelt.
Die Kommunikationsschnittstelle stellt einen Verbindungspunkt zur
direkten oder indirekten Verbindung zwischen der Eingabevorrichtung
und der elektronischen Vorrichtung bereit. Die Kommunikationsschnittstelle 454 kann
drahtgebunden (Drähte, Kabel, Verbinder) oder drahtlos
(zum Beispiel Sender/Empfänger) sein.
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Mit
Bezug auf die Rechenvorrichtung 442 beinhaltet diese im
Allgemeinen einen Prozessor 457 (zum Beispiel eine CPU
oder einen Mikroprozessor), der konfiguriert ist, Anweisungen auszuführen
und Operationen auszuführen, die mit der Rechenvorrichtung 442 assoziiert
sind. So kann der Prozessor zum Beispiel unter Verwendung von Anweisungen,
die aus einem Speicher abgerufen wurden, den Empfang und die Manipulation
von Eingabe und Ausgabe von Daten zwischen Komponenten der Rechenvorrichtung 442 steuern.
Der Prozessor 457 kann konfiguriert sein, Eingabe von sowohl
dem Schalter 446 als auch dem Berührungsfeld 444 zu
empfangen und kann ein Signal/einen Befehl bilden, der abhängen kann
von diesen beiden Eingaben. In den meisten Fällen kann
der Prozessor 457 Anweisungen ausführen unter
der Steuerung eines Betriebssystems oder anderer Software. Der Prozessor 457 kann
ein Prozessor auf einem einzigen Chip, oder kann mit mehreren Komponenten
implementiert sein.
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Die
Rechenvorrichtung 442 beinhaltet auch eine Eingabe/Ausgabe
(I/O) Steuereinheit 456, die operativ mit dem Prozessor 457 gekoppelt
sein kann. Der (I/O) Steuereinheit 456 kann mit dem Prozessor 457 integriert
sein, oder die kann wie gezeigt eine separate Komponente sein. Die
I/O Steuereinheit 456 kann im Allgemeinen konfiguriert
sein, Interaktionen mit einer oder mehreren I/O Vorrichtungen auszuführen,
die an die Rechenvorrichtung 442 gekoppelt sein können,
wie zum Beispiel die Eingabevorrichtung 440. Die I/O Steuereinheit 456 kann
im Allgemeinen arbeiten, indem sie Daten zwischen Rechenvorrichtung 442 und
den I/O Vorrichtungen austauscht, welche mit der Rechenvorrichtung 442 zu
kommunizieren wünschen.
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Die
Rechenvorrichtung 442 beinhaltet auch eine Anzeigesteuereinheit 458,
die operativ an den Prozessor 457 gekoppelt sein kann.
Die Anzeigesteuereinheit 458 kann mit dem Prozessor 457 integriert
sein, oder sie kann eine separate Komponente sein, wie gezeigt.
Die Anzeigesteuereinheit 458 kann konfiguriert sein, Anzeigebefehle
zu verarbeiten, um Text und Graphiken auf dem Anzeigebildschirm 460 zu
erzeugen. Der Anzeigebildschirm 460 kann zum Beispiel eine
monochrome Anzeige, einen Farbgraphikadapter (color graphics adapter,
CGA) Anzeige, verbesserte Graphikadapter (enhanced Gaphics adapter,
EGA) Anzeige, variable Graphics-Array (VGA) Anzeige, Super VGA Anzeige,
Flüssigkristallanzeige (zum Beispiel Aktivmatrix, Passivmatrix
und ähnlichem), Kathodenstrahlröhre (CRT), Plasmaanzeigen und ähnliches
sein. In der dargestellten Ausführungsform entspricht die
Anzeigevorrichtung einer Flüssigkristallanzeige (LCD).
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In
den meisten Fällen arbeitet der Prozessor 457 zusammen
mit einem Betriebssystem, um Computercode auszuführen und
Daten zu erzeugen und zu verwenden. Der Computercode und die Daten können
innerhalb eines Programmspeicherbereichs 462 residieren,
der operativ mit dem Prozessor 457 gekoppelt sein kann.
Der Programmspeicherbereich 462 kann im Allgemeinen einen
Platz bereitstellen, um Daten zu halten, die durch die Rechenvorrichtung 442 verwendet
werden. Der Programmspeicherbereich kann zum Beispiel einen Nur-Lese-Speicher (ROM),
einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM), eine Festplatte und/oder ähnliches
umfassen. Der Computercode und die Daten könnten auch auf
einem entfernbaren Programmmedium residieren und auf die Rechenvorrichtung
wenn benötigt geladen oder installiert werden. In einer
Ausführungsform kann der Programmspeicherbereich 462 konfiguriert sein,
Informationen zu speichern, welche steuern, wie die von der Eingabevorrichtung
erzeugten Verfolgungs- und Bewegungssignale verwendet werden, zusammen
durch die Rechenvorrichtung 442, um einen Einzeltastenbefehl
zu erzeugen.
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10 zeigt
ein vereinfachtes perspektivisches Diagramm der Eingabevorrichtung 470.
Wie die in den Ausführungsformen der 8B und 8C gezeigte
Eingabevorrichtung inkorporiert die Eingabevorrichtung 470 die
Funktionalität eines oder mehrerer Tasten direkt in das
Berührungsfeld 472, das heißt,, das Berührungsfeld
verhält sich wie ein Taster. In dieser Ausführungsform
jedoch kann das Berührungsfeld 472 in eine Mehrzahl
unabhängiger und räumlich getrennter Tastenzonen 474 unterteilt sein.
Die Tastenzonen 474 können Bereiche des Berührungsfeldes 472 repräsentieren,
die durch einen Benutzer bewegt werden können, um unterschiedliche
Tastenfunktionen zu implementieren. Die gepunkteten Linien können
Bereiche des Berührungsfeldes 472 repräsentieren,
welche eine individuelle Tastenzone bilden. Jegliche Anzahl an Tastenzonen kann
verwendet werden (zum Beispiel zwei oder mehr, vier, acht, etc).
In der dargestellten Ausführungsform enthält das
Berührungsfeld 472 vier Tastenzonen 474 (das
heißt, Zonen A bis D).
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Wie
verstanden werden sollte können die Tastenfunktionen, welche
durch Drücken auf jede Tastenzone erzeugt werden, beinhalten,
ein Element auf dem Schirm auszuwählen, eine Datei oder
ein Dokument zu öffnen, Anweisungen auszuführen,
ein Programm zu starten, ein Menü zu betrachten und/oder ähnliches.
Die Tastenfunktionen können auch Funktionen beinhalten,
die es einfacher machen, durch das elektronische System zu navigieren, wie
zum Beispiel Zoomen, Scrollen, Öffnen anderer Menüs,
den Eingabezeiger nach Hause zu versetzen, tastaturbezogene Aktionen
auszuführen, wie Eingabe, Löschen, Einfügen,
Taste hoch/runter und ähnliches. In dem Fall eines Musikabspielgeräts kann
eine der Tastenzonen verwendet werden, um auf ein Menü auf
dem Anzeigebildschirm zuzugreifen, eine zweite Tastenzone kann verwendet
werden, um vorwärts durch eine Liste von Liedern zu suchen oder
durch ein gegenwärtig wiedergegebenes Lied schnell vorzuspulen,
eine dritte Tastenzone kann verwendet werden, um rückwärts
durch eine Liste an Liedern zu suchen oder schnell durch ein gegenwärtig
abgespieltes Lied zurückzuspulen und eine vierte Tastenzone
kann verwendet werden, um ein Lied, das gegenwärtig abgespielt
wird, zu pausieren oder anzuhalten
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Um
dies näher auszuführen, das Berührungsfeld 472 ist
in der Lage, sich relativ zum Rahmen 476 zu bewegen, um
eine Klickaktion zu erzeugen. Der Rahmen 476 kann aus einer
einzigen Komponente gebildet sein, oder er kann eine Kombination zusammengesetzter
Komponenten sein. Die Klickaktion kann einen Bewegungsdetektor betätigen,
der innerhalb des Rahmens 476 enthalten ist. Der Bewegungsdetektor
kann konfiguriert sein, Bewegungen der Tastenzone während
der Klickaktion zu erfassen und ein Signal an die elektronische
Vorrichtung zu senden, welches der Bewegung entspricht. Die Bewegungsdetektoren
können zum Beispiel Schalter, Sensoren und/oder ähnliches
sein.
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Zusätzlich
kann das Berührungsfeld 472 konfiguriert sein,
Positionsinformation zu senden, darüber, welche Tastenzone
betätigt wird, wenn die Klickaktion auftritt. Die Positionsinformation
kann es der Vorrichtung erlauben, zu bestimmen, welche Tastenzone
betätigt wird, wenn das Berührungsfeld relativ
zum Rahmen bewegt wird.
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Die
Bewegungen jeder der Tastenzonen 474 können durch
verschiedene Drehungen, Rotationen, Verschiebungen, Verbiegungen
und ähnliches bereitgestellt werden. In einer Ausführungsform
kann das Berührungsfeld 472 konfiguriert sein,
sich relativ zum Rahmen 476 kardanisch zu bewegen. Mit
kardanischer Bewegung wird im Allgemeinen gemeint, dass das Berührungsfeld 472 in
der Lage ist, im Raum relativ zum Rahmen 476 zu schweben,
während es immer noch darauf beschränkt ist. Die
kardanische Anordnung mag es dem Berührungsfeld 472 erlauben, sich
in einem oder mehreren Freiheitsgrade (DOF) relativ zum Gehäuse
zu bewegen, zum Beispiel Bewegungen in den Richtungen, x, y und/oder
z Achsen und/oder Rotationen um x-, y- oder z-Achse (θx, θy, θz).
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11A bis 11D zeigen
Anwendungen der Klickradvorrichtung gemäß einigen
Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung. Wie zuvor
erwähnt können die hierin beschriebenen Eingabevorrichtungen
in eine elektronische Vorrichtung integriert sein, oder sie können
separate alleinstehende Vorrichtungen sein. Die 7 und 8 zeigen einige Implementationen der Eingabevorrichtung 700,
die in eine elektronische Vorrichtung integriert ist. In 11A kann die Eingabevorrichtung 700 in
ein Medienabspielgerät 702 inkorporiert sein.
In 11B ist die Eingabevorrichtung 700 in
einen Laptopcomputer 704 inkorporiert. 11C und 11D zeigen
andererseits einige Implementationen von Eingabevorrichtungen 700 als
eine alleinstehende Einheit. In 11C ist
die Eingabevorrichtung 700 eine periphere Vorrichtung,
die mit einem Desktopcomputer 706 verbunden ist. In 11D kann die Eingabevorrichtung 700 eine
Fernbedienung sein, die drahtlos mit einer Andockstation 708 mit
einem darin angedockten Medienabspielgerät verbindet. Es
sei jedoch bemerkt, dass die Fernbedienung auch konfiguriert sein
kann, um mit dem Medienabspielgerät (oder einer anderen
elektronischen Vorrichtung) direkt zu interagieren, wodurch die
Notwendigkeit für eine Andockstation eliminiert wird. Ein
Beispiel für eine Andockstation für ein Medienabspielge rät
kann in U.S. Patentanmeldung Nr. 10/423,490 gefunden werden, mit
dem Titel "MEDIA PLAYER SYSTEM", eingereicht am 25. April 2003,
welche hier durch Bezugnahme aufgenommen ist. Es sei bemerkt, dass
diese bestimmten Ausführungsformen keine Begrenzung sind,
und dass viele andere Vorrichtungen und Konfigurationen verwendet
werden können.
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Mit
Bezug zurück auf 11A wird
das Medienabspielgerät 702 in größerem
Detail diskutiert werden. Der Begriff "Medienabspielgerät"
bezieht sich im Allgemeinen auf Rechenvorrichtungen, die dediziert
sein können, Medien, wie Audio, Video oder andere Bilder
zu verarbeiten, wie zum Beispiel Musikabspielgeräte, Spielegeräte,
Videoabspielgeräte, Videorekorder, Kameras und ähnliches.
In einigen Fällen enthalten die Medienabspielgeräte
eine einzige Funktionalität (zum Beispiel ein Medienabspielgerät,
das dediziert ist, Musik abzuspielen) und in anderen Fällen
enthalten die Medienabspielgeräte multiple Funktionalität
(zum Beispiel ein Medienabspielgerät, das Musik abspielt,
Videos anzeigt, Bilder speichert und ähnliches). In jedem
Fall können diese Vorrichtungen im Allgemeinen tragbar
sein, so dass sie es einem Benutzer erlauben, Musik zu hören,
Spiele zu spielen oder Videos abzuspielen, Videos aufzuzeichnen,
oder Bilder zu schießen, wo immer der Benutzer reist.
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In
einer Ausführungsform kann das Medienabspielgerät
eine handgehaltene Vorrichtung sein, die so bemessen ist, dass sie
in eine Tasche des Benutzers platziert werden kann. Indem sie für
eine Tasche bemessen ist, braucht der Benutzer die Vorrichtung nicht
direkt zu tragen und daher kann die Vorrichtung beinahe überall
hin mitgenommen werden, wohin der Benutzer reist (zum Beispiel ist
der Benutzer nicht dadurch beschränkt, dass er eine große, großvolumige
und oftmals schwere Vorrichtung trägt, wie bei einem Laptop
oder Notebookcomputer). Zum Beispiel kann in dem Fall eines Musikabspielgeräts ein
Benutzer die Vorrichtung verwenden, während er in einer
Sportstätte trainiert. In dem Falle einer Kamera kann ein
Benutzer die Vorrichtung verwenden, während er Berg steigt.
In dem Falle eines Spielegeräts kann der Benutzer die Vorrichtung
benutzen, während er in einem Fahrzeug reist. Ferner kann
die Vorrichtung durch die Hände des Benutzers bedient werden.
Es ist keine Referenzoberfläche wie ein Tisch notwendig.
In der gezeigten Ausführungsform kann das Medienabspielgerät 702 eine
taschengroße, handgehaltene MP3 Musikabspielgerät
sein, das es dem Benutzer erlaubt, eine große Sammlung
von Musik zu speichern (zum Beispiel in einigen Fällen bis
zu 4.000 Liedern in CD Qualität). Beispielsweise kann das
MP3 Musikabspielgerät dem MP3 Musikabspielgerät
der Marke iPod® entspricht, hergestellt durch
Apple Computer Inc. aus Cupertino, Kalifornien. Obwohl hauptsächlich
zum Speichern und Abspielen von Musik verwendet, kann das hierin
gezeigte Musikabspielgerät auch zusätzliche Funktionalität, wie
speichern eines Kalenders und Telefonlisten, speichern und spielen
von Spielen, speichern von Fotos und ähnliches enthalten.
In einigen Fällen mag diese tatsächlich als eine
hochgradig transportable Speichervorrichtung fungieren.
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Wie
in 11A gezeigt enthält das Medienabspielgerät 702 ein
Gehäuse 722, welches verschiedene elektrische
Komponenten (einschließlich integrierter Schaltkreischips
und andere Schaltungen) intern umschließt, um Rechenoperationen
für das Medienabspielgerät 702 bereit
zu stellen. Zusätzlich kann das Gehäuse 722 auch
die Gestalt oder Form des Medienabspielgeräts 702 definieren.
Das heißt, die Kontur des Gehäuses 722 kann
die äußere physikalische Erscheinung des Medienabspielgerät 702 verkörpern.
Die integrierten Schaltungschips und andere Schaltungen, die innerhalb
des Gehäuses 722 enthalten sind, können
einen Mikroprozessor (zum Beispiel CPU), Speicher (zum Beispiel
ROM, RAM), eine Stromversorgung (zum Beispiel Batterie), eine Leiterkarte,
eine Festplatte, anderen Speicher (zum Beispiel Flash) und/oder
verschiedene Eingabe/Ausgabe (I/O) Unterstützungsschaltungen
enthalten. Die elektrischen Komponenten können auch Komponenten
einschließen zum Eingeben oder Ausgeben von Musik oder
Schall, wie ein Mikrofon, Verstärker und einen digitalen
Signalprozessor (DSP). Die elektrischen Komponenten können
auch Komponenten einschließen, zum Aufnehmen von Bildern wie
Bildsensoren (zum Beispiel ladungsgekoppelte Vorrichtung (CCD) oder
komplementäre Metalloxid-Halbleiter (CMOS) oder Optiken
(zum Beispiel Linsen, Strahlteiler, Filter).
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In
der dargestellten Ausführungsform kann das Medienabspielgerät 702 zum
Beispiel eine Festplatte enthalten, was dem Medienabspielgerät
eine massive Speicherkapazität verleiht. Zum Beispiel kann
eine 20 GB Festplatte bis zu 4000 Liedern oder etwa 266 Stunden
Musik speichern. Im Gegensatz dazu können Flashbasierte
Medienabspielgeräte im Durchschnitt bis zu 2 GB speichern,
oder etwa zwei Stunden Musik. Die Festplattenkapazität
kann weithin variiert sein (zum Beispiel 10, 20 GB, usw.). Zusätzlich
zu der Festplatte kann das hierin gezeigte Medienabspielgerät 702 auch
eine Batterie wie auch einen wiederaufladbaren Lithium-Polymer Akku
enthalten. Diese Arten an Batterien sind in der Lage, etwa 10 Stunden
kontinuierlicher Spielzeit dem Medienabspielgerät zu verleihen.
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Das
Medienabspielgerät 702 kann auch einen Anzeigebildschirm 724 und
verwandte Schaltungen enthalten. Der Anzeigebildschirm 724 kann
verwendet werden, um eine graphische Benutzerschnittstelle sowie
andere Information dem Benutzer anzuzeigen (zum Beispiel Text, Objekte,
Graphiken). Zum Beispiel kann der Anzeigebildschirm 724 eine
Flüssigkristallanzeige (LCD) sein. In einer bestimmten Ausführungsform
kann der Anzeigebildschirm einer Anzeige hohe Auflösung
mit 160-zu-128 Pixeln entsprechen, mit einer weißen LED
Hintergrundbeleuchtung, um gute Sichtbarkeit sowohl bei Tageslicht
als auch unter schlechten Lichtbedingungen bereitzustellen. Wie
gezeigt kann der Anzeigebildschirm 724 für einen
Benutzer eines Medienabspielgeräts 702 durch eine Öffnung 725 im
Gehäuse 722 und durch eine transparente Wand 726,
die vor der Öffnung 725 angeordnet sein kann,
sichtbar sein. Obwohl sie transparent ist, kann die transparente
Wand 726 als Teil des Gehäuses 722 betrachtet
werden, da sie hilft, die Gestalt oder Form des Medienabspielgeräts 702 zu
definieren.
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Das
Medienabspielgerät 702 kann auch ein Berührungsfeld 700 aufweisen,
wie irgendeines der zuvor beschriebenen. Das Berührungsfeld 700 kann im
Allgemei nen aus einer äußeren berührbaren Oberfläche 731 bestehen,
zum Empfangen eines Fingers zur Manipulation auf dem Berührungsfeld 730.
Obwohl nicht in 11A gezeigt, ist unter der berührbaren
oberen äußeren Fläche 731 eine
Sensoranordnung. Die Sensoranordnung kann eine Mehrzahl von Sensoren
beinhalten, die konfiguriert sein können, aktiviert zu
werden, wenn der Finger über ihnen sitzt, auftippt oder
hinweg passiert. Im einfachsten Fall wird ein elektrisches Signal
jedes Mal erzeugt, wenn der Finger über einem Sensor positioniert
ist. Die Anzahl an Signalen in einer gegebenen Zeitdauer kann Ort,
Richtung, Geschwindigkeit und Beschleunigung des Fingers auf dem
Berührungsfeld anzeigen, das heißt, um so mehr
Signale es gibt, um so mehr hat der Benutzer seinen oder ihren Finger bewegt.
In den meisten Fällen werden diese Signale durch eine elektronische
Schnittstelle überwacht, welche die Anzahl, Kombination
und Frequenz der Signale in Ort, Richtung, Geschwindigkeit oder
Beschleunigungsinformation konvertiert. Diese Information kann dann
durch das Medienabspielgerät 702 verwendet werden,
um die gewünschte Steuerfunktion auf dem Anzeigbildschirm 724 auszuführen.
Zum Beispiel kann ein Benutzer einfach durch eine Liste von Liedern
scrollen, indem er den Finger um das Berührungsfeld 700 herum
wirbelt.
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Zusätzlich
zum Obigen kann das Berührungsfeld auch eine oder mehrere
bewegliche Tastenzonen A bis D sowie einen mittleren Taster E aufweisen.
Die Tastenzonen sind konfiguriert, eine oder mehrere dedizierte
Steuerfunktionen bereitzustellen, um Auswahlen zu treffen oder Befehle
auszugeben, die mit dem Betrieb des Medienabspielgeräts 702 assoziiert
sind. Zum Beispiel können im Falle eines MP3 Musikabspielgeräts
die Tastenfunktionen assoziiert sein mit Öffnen eines Menüs,
Abspielen eines Liedes, schnelles Vorspulen eines Liedes, Suchen durch
ein Menü, Treffen einer Auswahl und ähnliches.
In den meisten Fällen sind die Tastenfunktionen über
eine mechanische Klickaktion implementiert.
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Die
Position des Berührungsfeldes 700 relativ zum
Gehäuse 722 kann weithin variiert sein. Zum Beispiel
kann das Berührungsfeld 700 an irgendeiner äußeren
Oberfläche (zum Beispiel oben, seitlich, vorne oder hinten)
des Gehäuses 722 angeordnet sein, die einem Benutzer
während der Manipulation des Medienabspielgeräts 702 zugänglich
ist. In den meisten Fällen ist die berührungsempfindliche
Oberfläche 731 des Berührungsfeldes 700 vollständig
dem Benutzer ausgesetzt. In der in 11A gezeigten
Ausführungsform befindet sich das Berührungsfeld 700 in
einem unteren vorderen Bereich des Gehäuses 722.
Weiterhin kann das Berührungsfeld 700 zurückgesetzt
sein hinter, in einer Ebene sein mit oder hervorstehen über
die Oberfläche des Gehäuses 722. In der
in 11A gezeigten Ausführungsform kann die berührungsempfindliche
Oberfläche 731 des Berührungsfeldes 700 im
Wesentlichen bündig mit der externen Oberfläche
des Gehäuses 722 sein.
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Die
Form des Berührungsfeldes 700 kann auch weithin
variiert sein. Obwohl kreisförmig gezeigt, kann das Berührungsfeld
auch quadratisch, rechteckig, dreieckig und ähnliches sein.
Insbesondere ist das Berührungsfeld ringförmig
und das heißt, geformt wie oder einen Ring bildend. Als
solches definieren der innere und der äußere Umfang
des Berührungsfeldes den Arbeitsbereich des Berührungsfeldes.
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Das
Medienabspielgerät 702 kann auch einen Halteschalter 734 beinhalten.
Der Halteschalter 734 kann konfiguriert sein, das Berührungsfeld und/oder
Tasten, die damit assoziiert sind, zu aktivieren oder deaktivieren.
Dies wird im Allgemeinen gemacht, um unterwünschte Befehle
durch das Berührungsfeld und/oder die Tasten zu verhindern,
wie zum Beispiel wenn das Medienabspielgerät in der Tasche eines
Benutzers verstaut ist. Wenn deaktivert, mögen Signale
von den Tasten und/oder dem Berührungsfeld nicht gesendet
werden, oder durch das Medienabspielgerät unberücksichtigt
gelassen werden. Wenn aktiviert, mögen Signale von den
Tasten und/oder dem Berührungsfeld gesendet und daher von
dem Medienabspielgerät empfangen und verarbeitet werden.
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Zudem
kann das Medienabspielgerät 702 auch eine oder
mehrere Kopfhörerbuchsen 736 und einen oder mehrere
Datenanschlüsse 738 aufweisen. Die Kopfhörer buchse 736 ist
geeignet, einen Kopfhörerstecker zu empfangen, assoziiert
mit Kopfhörern, konfiguriert zum Hören von Schall,
der von dem Medienabspielgerät 702 ausgegeben
wird. Der Datenanschluss 738 ist andererseits geeignet,
einen Datenstecker/Kabelanordnung zu empfangen, die konfiguriert
ist, zum Übertragen und Empfangen von Daten zu und von
einer Hostvorrichtung, wie einem allgemeinen Computer (zum Beispiel
ein Desktopcomputer, tragbarer Computer). Beispielsweise kann der
Datenanschluss 738 verwendet werden, um Audio, Video und
andere Bilder zu und von der Medienabspielvorrichtung 702 herunterzuladen
oder hochzuladen. Zum Beispiel kann der Datenanschluss verwendet
werden, um Lieder herunterzuladen und Abspiellisten, Audiobücher,
elektronische Bücher, Fotos und ähnliches, in
den Speichermechanismus des Medienabspielgeräts.
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Der
Datenanschluss 738 kann weit hinten variiert sein. Zum
Beispiel kann der Datenanschluss ein PS/2 Anschluss, ein serieller
Anschluss, ein paralleler Anschluss, ein USB Anschluss, ein Firewire Anschluss
und/oder Ähnliches sein. In einigen Fällen kann
der Datenanschluss 738 eine Funkfrequenz (RF) Verbindung
oder eine optische Infrarot (IR) Verbindung sein, um die Notwendigkeit
eines Kabels zu eliminieren. Obwohl nicht in 11A gezeigt,
kann das Medienabspielgerät 702 auch einen Stromversorgungsanschluss
aufweisen, der eine Stromversorgungsstecker/Kabelanordnung empfängt,
konfiguriert zum Bereitstellen von Leistung an das Medienabspielgerät 702.
In einigen Fällen kann der Datenanschluss 738 sowohl
als Daten- als auch als Stromversorgungsanschluss dienen. In der
dargestellten Ausführungsform ist der Datenanschluss 738 ein Firewire
Anschluss, der sowohl Daten als auch Stromversorgungsfähigkeiten
hat.
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Obwohl
nur ein Datenanschluss gezeigt ist, sei bemerkt, dass dies nicht
beschränkend ist, und dass mehrere Datenanschlüsse
in die Medienabspielvorrichtung inkorporiert sein können.
Auf ähnliche Weise kann der Datenanschluss multiple Datenfunktionalität
beinhalten, das heißt,, die Funktionalität mehrerer
Datenanschlüsse in einen einzigen Datenanschluss integrieren.
Ferner sei bemerkt, dass die Position des Halteschalters, der Kopfhörerbuchse und
des Datenanschlusses auf dem Gehäuse weithin variiert sein
können, das heißt, diese sind nicht auf die in 11A gezeigten Positionen beschränkt.
Sie können beinahe überall auf dem Gehäuse
positioniert sein, das heißt, vorne, hinten, Seiten, oben,
unten). Zum Beispiel kann der Datenanschluss auf der oberen Oberfläche
des Gehäuses anstatt der unteren Oberfläche des
Gehäuses, wie gezeigt, positioniert sein.
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Die 12A und 12B zeigen
eine Installation einer Eingabevorrichtung in einem Medienabspielgerät
gemäß einigen Ausführungsformen der vorliegenden
Offenbarung. Beispielsweise mag die Eingabevorrichtung 750 irgendeiner
der vorher beschriebenen entsprechen und das Medienabspielgerät 752 kann
den in 11A gezeigten entsprechen. Wie
gezeigt kann die Eingabevorrichtung 750 ein Gehäuse 754 und
eine Berührungsfeldanordnung 756 aufweisen. Das
Medienabspielgerät 752 kann eine Hülle
oder eine Umfassung 758 aufweisen. Die vordere Wand 760 der
Hülle 758 kann eine Öffnung 762 aufweisen,
um Zugriff auf die Berührungsfeldanordnung 756 zu
erlauben, wenn die Eingabevorrichtung 750 in das Medienabspielgerät 752 eingeführt
ist. Die innere Seite der Vorderwand 760 kann einen Kanal oder
eine Spur 764 zum Empfangen der Eingabevorrichtung 750 innerhalb
der Hülle 758 des Medienabspielgeräts 752 beinhalten.
Der Kanal 764 kann konfiguriert sein, die Kanten des Gehäuses 754 der
Eingabevorrichtung 750 zu empfangen, so dass die Eingabevorrichtung 750 in
ihren gewünschten Platz innerhalb der Hülle 758 eingeschoben
werden kann. Die Form des Kanals hat eine Form, die im Allgemeinen
mit der Form des Gehäuses 754 übereinstimmt. Während
des Zusammenbaus ist die Leiterkarte 766 der Berührungsfeldanordnung 756 ausgerichtet
mit der Öffnung 762 und eine kosmetische Scheibe 768 und
eine Tastenkappe 770 werden auf die Oberseite der Leiterkarte 766 montiert.
Wie gezeigt hat die kosmetische Scheibe 768 eine Form,
die im Allgemeinen mit der Öffnung 762 übereinstimmen
kann. Die Eingabevorrichtung kann innerhalb des Kanals mittels eines
Zurückhaltemechanismus, wie Schrauben, Schnappern, Klebern,
Presspassungsmechanismen, Brechrippen und Ähnlichem gehalten
werden.
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13 zeigt
ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Fernbedienung, die eine Eingabevorrichtung
gemäß einigen Ausführungsformen der vorliegenden
Offenbarung inkorporiert. Beispielsweise kann die Eingabevorrichtung 782 irgendeiner
der zuvor beschriebenen Eingabevorrichtungen entsprechen. In dieser
besonderen Ausführungsform kann die Eingabevorrichtung 782 der
Eingabevorrichtung, die in 6A bis 6C und 7A bis 7C gezeigt
ist, entsprechen, daher enthält die Eingabevorrichtung
ein Berührungsfeld 784 und eine Mehrzahl an Schaltern 786.
Das Berührungsfeld 784 und die Schalter 786 können
operativ an einen drahtlosen Sender 788 gekoppelt sein.
Der drahtlose Sender 788 kann konfiguriert sein, Information über
eine drahtlose Kommunikationsverbindung zu übertragen, so
dass eine elektronische Vorrichtung, welche Empfangsfähigkeiten
hat, die Information über die drahtlose Kommunikationsverbindung
empfangen kann. Der drahtlose Sender 788 kann weithin variiert
sein. Zum Beispiel kann er basieren auf drahtlosen Technologien,
wie FM; RF; Bluetooth, 802.11, UWB (Ultraweitband), IR, magnetische
Verbindung (Induktion) und/oder Ähnlichem. In der dargestellten
Ausführungsform basiert der drahtlose Sender 788 auf
IR. IR kann sich im Allgemeinen auf drahtlose Technologien beziehen,
welche Daten über Infrarotstrahlung übertragen.
Als solches kann der drahtlose Sender 788 im Allgemeinen
eine IR Steuereinheit 790 aufweisen. Die Infrarotsteuereinheit 790 kann
die Informationen aufnehmen, die von dem Berührungsfeld 784 und
den Schaltern 786 berichtet werden, und kann diese Information
in Infrarotstrahlung, zum Beispiel unter Verwendung einer lichtemittierenden
Diode 792 umwandeln.
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Es
wird verstanden werden, dass die obige Beschreibung zur Klarheit
Ausführungsformen der Offenbarung mit Bezug auf unterschiedliche
funktionelle Einheiten und Prozessoren beschrieben hat. Es wird
jedoch offensichtlich sein, dass irgendwelche geeigneten Distributionen
von Funktionalität zwischen unterschiedlichen funktionellen
Einheiten oder Prozessoren verwendet werden kann, ohne von der Offenbarung
abzuweichen. Zum Beispiel kann Funktionalität, die durch
verschiedene Prozessoren oder Steuereinheiten ausgeführt
zu werden gezeigt wurde, durch dieselben Prozessoren oder Steuereinheiten
ausgeführt werden. Daher sind Bezugnahmen auf spezifische
funktionelle Einheiten zu betrachten als Bezugnahmen auf geeignete
Mittel zum Bereitstellen der beschriebenen Funktionalität,
anstatt als anzeigend einer strikten logischen oder physikalischen
Struktur oder Organisation.
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Die
Offenbarung kann implementiert werden in irgendeiner geeigneten
Form, einschließlich Hardware, Software, Firmware oder
irgendeiner Kombination dieser. Die Offenbarung kann optional teilweise als
eine Computersoftware implementiert werden, die auf einem oder mehreren
Datenprozessoren und/oder digitalen Signalprozessoren abläuft.
Die Elemente und Komponenten einer Ausführungsform der
Offenbarung können physikalisch, funktionell und logisch
implementiert werden in irgendeinem geeigneten Weg. Tatsächlich
kann die Funktionalität in einer einzigen Einheit implementiert
werden, in einer Mehrzahl von Einheiten oder als Teil anderer funktioneller
Einheiten. Als solches kann die Offenbarung in einer einzigen Einheit
implementiert werden oder kann physikalisch und funktionell verteilt
sein zwischen unterschiedlichen Einheiten und Prozessoren.
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Die
Fachleute werden erkennen, dass viele mögliche Modifikationen
und Kombinationen der offenbarten Ausführungsformen verwendet
werden können, während immer noch dieselben grundlegenden
und zugrunde liegenden Mechanismen und Methodologien angewandt werden.
Die vorgehende Beschreibung wurde zu Zwecken der Erläuterung
mit Bezugnahmen auf spezifische Ausführungsformen beschrieben.
Jedoch sind die beispielhaften Diskussionen oben nicht gedacht,
erschöpfend zu sein, oder die Offenbarung auf die präzise
offenbarten Formen zu beschränken. Viele Modifikationen
und Variationen sind möglich angesichts der obigen Lehren.
Die Ausführungsformen wurden gewählt und beschrieben,
um die Prinzipien der Offenbarung und ihre praktischen Anwendungen
zu erläutern, und um andere Fachleute in die Lage zu versetzen,
die Offenbarung bestmöglich zu verwenden und verschiedene Ausführungsformen
mit verschiedenen Modifikationen wie geeignet für die bestimmte
Verwendung, die in Betracht gezogen ist.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
-
- - US 7046230 [0035, 0065]