-
Die
Erfindung betrifft zum einen eine Vorrichtung zum Reinigen einer
Materialbahn von Verunreinigungen mit einer Reinigungseinrichtung.
Zum anderen betrifft die Erfindung sowohl ein Verfahren zum Reinigen
einer derartigen Materialbahn von Verunreinigungen als auch ein
Verfahren zum Herstellen eines Speedup-Cleaning-Heads.
-
Insbesondere
Vorrichtungen sowie Verfahren zum Reinigen einer Materialbahn sind
aus dem Stand der Technik vielfältig
bekannt.
-
Beispielsweise
sind aus der Offenlegungsschrift
DE 198 60 567 A1 ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Reinigen eines Transportbandes bekannt, bei welchen das Transportband
im Bereich einer Umlenkrolle mittels eines Reinigungsmediums, welches
aus Reinigungsdüsen
austritt, gereinigt wird. Die Reinigungsdüsen sind hierbei in einer Saugglocke
untergebracht, welche beabstandet über dem Transportband angeordnet
ist. An der Saugglocke ist zusätzlich
eine Absaugleitung angeordnet, worüber von der Materialbahn gelöste Verschmutzungen
sowie Reinigungsmedienreste aus der Saugglocke abgesaugt werden.
Hierzu ist die Absaugleitung mit einer Absaugeinrichtung verbunden,
wobei mittels der Absaugeinrichtung bei Bedarf auch die Saugleistung variiert
werden kann. Die hier beschriebene Reinigungsvorrichtung eignet
sich gut dazu, verschiedenartigs te Transportbänder, insbesondere aus der
Papier- und/oder Kartonindustrie, zu reinigen.
-
Des
Weiteren ist in der Offenlegungsschrift
DE 196 27 973 A1 eine Reinigungsvorrichtung
beschrieben, mittels welcher eine Walze einer Papiermaschine gereinigt
wird. Hierzu ist eine einzelne Saugglocke vor der Walze angeordnet.
Die einzelne Saugglocke ist an einem Traversierwagen angeordnet,
sodass die Saugglocke entlang der Walze hin und her traversieren
und dabei gelöste
Verunreinigungen von der Oberfläche
absaugen kann.
-
Auch
in der Offenlegungsschrift
DE
195 48 893 A1 ist eine Reinigungsvorrichtung beschrieben, bei
welcher eine einzelne Saugglocke quer zu einem Trockensieb traversierend
bewegt wird. Die Saugglocke umgibt hierbei einen Düsenkopf,
aus welchem ein Flüssigkeitsstrahl
auf das Trockensieb gelenkt wird. Mittels der einzelnen Saugglocke
können Schmutzpartikel
sowie Restwasser aus dem Reinigungsbereich abgeführt werden.
-
Ebenfalls
ist in dem Gebrauchsmuster
DE 295
03 752 U1 eine Reinigungsvorrichtung beschrieben, welche
eine einzelne Saugglocke aufweist, die traversierend quer zu einem
Trockensiebband bewegt wird. Mittels der Saugglocke können vorteilhaft Schmutzpartikel
sowie Restwasser abgeführt
werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass Schmutzpartikel oder
Restwasser in großen
Mengen außerhalb des
Saugraumes der einzelnen Saugglocke gelangt.
-
Eine
Gattungsgemäße Reinigungsvorrichtung
ist auch in der
DE
693 14 805 T2 beschrieben, bei welcher ein einzelner Düsenkopf
gegenüber
einer zu reinigenden Walze hin und her bewegt wird. Mittels des
Düsenkopfes,
werden einerseits Reinigungsmittelstrahlen auf die zu reinigende
Oberfläche
aufgebracht und andererseits werden gelöste Verschmutzungen und Restwasser
aus dem Reinigungsbereich durch den Düsenkopf hindurch abgesaugt.
-
Eine
Reinigungsvorrichtung mit einem ähnlichen
Düsenkopf
ist in der
EP 1 358
949 A2 beschrieben. Auch diese Reinigungsvorrichtung umfasst
einen einzelnen Düsenkopf,
in welchem Düsen
zum Ausbringen von Reinigungsstrahlen angeordnet sind. Auch hierbei
werden gelöste
Verschmutzungen und Restwasser durch den Düsenraum abgesaugt. Diese Vorrichtung
arbeitet ebenfalls mit einem einzelnen Düsenkopf, der gegenüber einer
zu reinigenden Oberfläche
an einer Traversiereinrichtung hin und her bewegt wird.
-
Es
ist Aufgabe vorliegender Erfindung gattungsgemäße Reinigungsvorrichtungen
weiter zu entwickeln, so dass neben verbesserten Reinigungsleistungen
idealerweise zusätzlich
der bauliche Aufwand derartiger Reinigungsvorrichtungen reduziert ist.
-
Die
Aufgabe der Erfindung wird von einer Vorrichtung zum Reinigen einer
Materialbahn von Verunreinigungen mit einer Reinigungseinrichtung gelöst, bei
welcher die Reinigungseinrichtung zwei Reinigungsköpfe oder
mehr aufweist, welche auf die Materialbahn gerichtet und ne beneinander,
vorzugsweise quer zur Förderrichtung
der Materialbahn, angeordnet sind.
-
Erfindungsgemäß weist
vorliegende Reinigungseinrichtung mehrere Reinigungsköpfe auf,
so dass es möglich
ist, die umlaufende Materialbahn bei lediglich einem Umlauf der
Materialbahn über
die vollständige
Breite der Materialbahn zu reinigen.
-
Dies
ist bei keiner der eingangs erwähnten Vorrichtungen
der Fall. Alle Vorrichtungen weisen lediglich einen Reinigungskopf
auf, der zwar mehrere Flüssigkeitsdüsen zum
Ausbringen von Reinigungsstrahlen aufweisen kann, jedoch existiert
jeweils nur ein Reinigungskopf, durch welchen hindurch gelöste Verschmutzungen
und Restwasser von der zu reinigenden Oberfläche weg transportiert werden.
-
Unter
dem Begriff „Reinigungskopf" versteht man im
Sinne der Erfindung ein Bauteil, mit welchem zum einen unter Druck
stehende Reinigungsmittel, wie Wasser, und gegebenenfalls unter
Druck stehende Gase, wie Pressluft, auf eine Materialbahn aufgebracht,
insbesondere aufgedüst,
und zum anderen von der Materialbahn gelöste Verschmutzungen bzw. restliches
Reinigungsmittel aus dem Bereich der Materialbahnoberfläche weg
transportiert, insbesondere abgesaugt, werden. Bei den vorliegenden
Reinigungsköpfen
handelt es sich somit um kombinierte Strahl-/Saugeinrichtungen, die Düsen unterschiedlichster
Bauart beherbergen und durch die gleichzeitig Verschmutzungen aus
dem Reinigungsbereich abgeführt
werden.
-
Durch
die Vielzahl derartiger Reinigungsköpfe wird eine wesentlich effektivere
Reinigung der Materialbahn erzielt, als dies bei herkömmlichen
Reinigungsvorrichtungen, wie beispielsweise bei der in der eingangs
zitierten Offenlegungsschrift beschrieben, der Fall ist. Insbesondere
die eingangs beschriebene Reinigungsvorrichtung weist im Gegensatz
zu der vorliegenden Reinigungsvorrichtung nämlich lediglich eine Saugglocke
mit Reinigungsdüsen,
also lediglich einen Reinigungskopf, auf.
-
Zwar
sind derartige Saugglocken in der Regel quer zu der Förderrichtung
der zu reinigenden Materialbahn traversierend gelagert, jedoch wird
mittels der herkömmlichen
Saugglocken bei einem Umlauf der Materialbahn lediglich nur ein
Teil der gesamten Materialbahnbreite gereinigt, so dass die zu reinigende
Materialbahn mehrmals umlaufen muss, um durch eine quer zur Umlaufrichtung
der Materialbahn verlagerbare Saugglocke auf ganzer Breite gereinigt zu
werden.
-
Mit
dem Begriff „Materialbahn" ist im Sinne der
Erfindung jegliche umlaufende Transport- oder Trägereinrichtung erfasst, welche
im normalen Gebrauch derart verschmutzt, dass sie nach und nach ihre
Funktionsfähigkeit
einbüßt. Deshalb
ist eine Reinigung der Materialbahn vorzugsweise im laufenden Betrieb
in den meisten Fällen
unumgänglich.
Beispielsweise ist die Materialbahn ein Trockensieb, ein Furniersieb
oder Pressfilz und muss deshalb insbesondere während des laufenden Betriebs
von Faserrückständen, Klebstoffen
oder sonstigen Zuschlagsstoffen, die Maschen oder Poren der Materialbahn zusetzen,
gereinigt werden.
-
Vorzugsweise
werden die Reinigungsköpfe quer
zur Förderrichtung
der Materialbahn angeordnet. Je nach dem vorhandenen Anforderungsprofil
an die Reinigungsvorrichtung können
die einzelnen Reinigungsköpfe
beliebig nebeneinander angeordnet sein. Die Anzahl der Reinigungsköpfe richtet
sich hierbei sinnvoller Weise auch nach den Abmessungen der Materialbahn.
Bisher haben gattungsgemäße Reinigungsvorrichtungen
lediglich einen Reinigungskopf, der quer zu einer umlaufenden Materialbahn
traversiert. Mit mehreren solcher Reinigungsköpfe kann die Materialbahn sogar
bereits bei nur einem einzigen Umlauf der Materialbahn über die
gesamte Materialbahnbreite gereinigt werden.
-
Kumulativ
oder alternativ hierzu sind wenigstens zwei Reinigungsköpfe an einer
gemeinsamen Traversiereinrichtung, welche die Materialbahn überspannt,
angeordnet. Hierdurch sind die Reinigungsköpfe vorteilhafter Weise verlagerbar
gegenüber
der Materialbahn angeordnet, so dass die Reinigungsköpfe bei
Bedarf vorzugsweise quer zur Materialbahn hin- und her bewegt werden können. Dies
ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn Materialbahnen unterschiedlicher
Breite an einer einzigen Reinigungsvorrichtung gereinigt werden
sollen.
-
Um
eine hohe Reinigungsleistung hinsichtlich jedes einzelnen Reinigungskopfes
sicher zu stellen, ist es vorteilhaft, wenn jeder Reinigungskopf
eine eigene separate Abführeinrichtung
zum Abführen
gelöster
Verunreinigungen aufweist. Durch das Zuordnen einer separaten Abführeinrichtung
zu jedem Reinigungskopf wird auch die Betriebssicherheit der gesamten
Reinigungsvorrichtung erhöht,
da die Materialbahn selbst dann noch ausreichend gereinigt wird, sollte
ein Reinigungskopf, beispielsweise wegen einer Verschmutzung der
Abführeinrichtung,
auch nur teilweise die volle Reinigungsleistung verlieren.
-
Darüber hinaus
wird die Aufgabe der Erfindung auch von einer Vorrichtung zum Reinigen
einer Materialbahn von Verunreinigung mit einer Reinigungseinrichtung
gelöst,
bei welcher die Reinigungseinrichtung wenigstens einen Reinigungskopf
und eine Abführeinrichtung
mit einer Abführeinrichtungseintrittsöffnung und
mit einer Abführeinrichtungsaustrittsöffnung aufweist,
und an der Abführeinrichtungseintrittsöffnung der
Reinigungskopf und an der Abführeinrichtungsaustrittsöffnung ein
Volumenstromteiler angeordnet ist.
-
Der
Volumenstromteiler teilt hierbei insbesondere einen aus der Abführeinrichtungsaustrittsöffnung heraus
strömenden
Hauptvolumenstrom in wenigstens zwei unterschiedliche Strömungsrichtungen auf,
wodurch, wie im weiteren Textverlauf ausführlich erläutert, besonders günstige Strömungsverhältnisse erzielt
werden.
-
Ist
im Zusammenhang mit vorliegender Erfindung von einem Hauptvolumenstrom
die Rede, versteht man darunter im Wesentlichen ein Luftgemisch aus
Reinigungsmittel und aus von einer Materialbahn gelösten Verschmutzungen,
die sich oberhalb der Materialbahn durch die Reinigungsköpfe und
die Abführeinrichtungen
bewegen.
-
Dementsprechend
wird die Aufgabe der Erfindung auch von einem Verfahren zum Reinigen
einer Materialbahn von Verschmutzungen gelöst, bei welchem Reinigungsmittelstrahlen
auf die Materialbahn aufgedüst
und Verschmutzungen mittels der Reinigungsmittelstrahlen von der
Materialbahn gelöst
werden und ein hierbei entstandener Hauptvolumenstrom gegen oder
in einen Volumenstromteiler geleitet wird.
-
Der
Volumenstromteiler bewirkt insbesondere im Bereich hinter der Abführeinrichtung,
also am Abführeinrichtungsausgang,
besonders günstige Strömungsverhältnisse,
die sich wiederum bis in und vor den Reinigungskopf auswirken, wodurch
die Reinigungsleistung jedes einzelnen Reinigungskopfes weiter erhöht ist.
Hierdurch können
eine Materialbahngeschwindigkeit und/oder eine höhere Traversiergeschwindigkeit
eines Reinigungskopfes oder mehrerer Reinigungsköpfe eingestellt werden.
-
Neben
den zeitlichen Vorteilen bei gleichbleibender oder sogar verbesserter
Reinigungsqualität wird
eine normale Reinigungsqualität
wesentlich erhöht,
wenn ursprüngliche
Materialbahngeschwindigkeiten oder Traversiergeschwindigkeiten beibehalten werden.
-
Außerdem wird
durch die verbesserten Strömungsverhältnisse
die Gefahr verringert, dass insbesondere die Reinigungsköpfe und
die dazugehörigen Abführeinrichtungen
durch die von der Materialbahn abgesaugten Verunreinigungen verstopfen
oder verkleben.
-
Je
nach Ausführung
des Volumenstromteilers ist es vorteilhaft, wenn die Abführeinrichtung
des Reinigungskopfes mit einer Abführeinrichtungsaustrittsöffnung vor
oder in einem Volumenstromteiler endet.
-
Wenn
die Abführeinrichtung
vor dem Volumenstromteiler endet, ist es vorteilhaft, wenn an einer Abführeinrichtungaustrittsöffnung einer
Abführeinrichtung
ein konkav ausgebildeter Bereich des Volumenstromteilers angeordnet
ist.
-
Ein
konkav ausgebildeter Bereich des Volumenstromteilers vor der Abführeinrichtung
ist besonders einfach realisiert, wenn der Volumenstromteiler einen
Keilkörper
aufweist. Hierbei ist der Keilkörper dann
vorzugsweise derart vor der Abführeinrichtungaustrittsöffnung der
Abführeinrichtung
angeordnet, dass die Keilspitze vorzugsweise mittig vor der Abführeinrichtungaustrittsöffnung angeordnet
ist. Somit strömt
der Hauptvolumenstrom gegen die Spitze des Keilkörpers und wird im Zuge dessen
geteilt.
-
Der
Keilkörper
teilt den aus der Abführeinrichtungsöffnung der
Abführeinrichtung
austretenden Hauptvolumenstrom wenigstens in zwei Teilvolumenströme, deren
Strömungsverhalten
sich besser beherrschen lassen als das eines einzigen ungeteilten Hauptvolumenstroms,
der beim Weiterführen
bzw. Umlenken die Gefahr einer Stauung bzw. die Gefahr einer unerwünschten
Druckerhöhung
innerhalb des Systems in sich birgt.
-
Durch
das Vorsehen des vorliegenden Volumenstromteilers könnte auf
das Erfordernis, die gelösten
Verschmutzungen durch eine Absaugeinrichtung, wie ein Gebläse, zusätzlich abzusaugen,
verzichtet werden, so dass vorliegende Reinigungsvorrichtung insgesamt
wesentlich kompakter gebaut und damit kostengünstiger hergestellt werden
kann. Diese kompakte Bauweise erlaubt es zudem, vorliegende Reinigungsvorrichtung
gegebenenfalls auch an bestehende Anlagen, bei welchen Materialbahnen
zu reinigen sind, nachträglich
anzuordnen, selbst wenn an den bestehenden Anlagen nur ein begrenzter Bauraum
zur Verfügung
steht.
-
Endet
dagegen eine Abführeinrichtungaustrittsöffnung der
Abführeinrichtung
alternativ in einem Volumenstromteiler, ist es vorteilhaft, wenn
an der Abführeinrichtungaustrittsöffnung ein
konvex ausgebildeter Bereich des Volumenstromteilers angeordnet ist.
-
Bei
einer derartigen Ausführungsvariante
ist es vorteilhaft, wenn der Volumenstromteiler voneinander beabstandete
vorzugsweise gekrümmte
Leitbleche aufweist. Bei derart voneinander beabstandeten vorzugsweise
gekrümmten
Leitbleche befindet sich jeweils ein Leitblech vorzugsweise links
der Abführeinrichtungaustrittsöffnung und
ein entgegen gesetzt gekrümmtes
Leitblech rechts der Abführeinrichtungaustrittsöffnung,
so dass auch mit einem derart ausgebildeten Volumenstromteiler der
Hauptvolumenstrom in einen ersten Teilvolumenstrom und in einen
zweiten Teilvolumenstrom aufteilt wird, wodurch die vorstehend bereits
erläuterten
Vorteile erzielt werden.
-
Dadurch,
dass der Hauptvolumenstrom hinter der Abführeinrichtung in wenigstens
zwei Teilvolumenströme
geteilt wird, entsteht dort ein derartiger Unterdruck, der das Abführen gelöster Verunreinigungen
nicht nur hinter der Abführeinrichtung
sondern auch innerhalb der Abführeinrichtung
und sogar bis in und vor den Reinigungskopf positiv beeinflusst.
-
Ähnliche
Effekte lassen sich vorteilhafter Weise erzielen, wenn an der weiteren Öffnung ein Diffusor
angeordnet ist.
-
Um
den Hauptvolumenstrom bzw. die durch den Volumenstromteiler erzeugten
Teilvolumenströme
und damit auch die gelösten
Verschmutzungen sowie Reinigungsmittelreste besonders gut und kontrolliert
entsorgen zu können,
ist es vorteilhaft, wenn die Abführeinrichtung
in einen Entsorgungsbereich mündet,
in welchem vorzugsweise ein oder eine Vielzahl von Volumenstromteilern
angeordnet sind. Vorzugsweise werden die Teilvolumenströme innerhalb des
Entsorgungsbereiches derart geführt,
dass sie gemeinsam über
eine Entsorgungsleitung abgeführt werden
können.
-
Da
allein schon mittels des Volumenstromteilers und dessen beschriebenen
vorteilhaften Ausgestaltungen enorme Verbesserungen hinsichtlich
einer gattungsgemäßen Reinigungsvorrichtung
erzielt werden, sind die Merkmale im Zusammenhang mit dem Volumenstromteiler
auch ohne die übrigen
Merkmale vorliegender Erfindung vorteilhaft.
-
Die
Reinigungsqualität
vorliegender Reinigungsvorrichtung ist weiter verbessert, wenn der
Reinigungskopf einen Speedup-Cleaning-Head aufweist.
-
Da
der Speedup-Cleaning-Head auch ohne die übrigen Merkmale der Erfindung
eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen einer Materialbahn vorteilhaft
weiter entwickelt, sind alle Merkmale, welche im Zusammenhang mit
dem Speedup-Cleaning-Head stehen, auch ohne die übrigen Merkmale vorliegender
Erfindung erfinderisch und vorteilhaft. Insbesondere ist es schon
vorteilhaft, wenn nur ein Reinigungskopf einen Speedup-Cleaning-Head aufweist.
-
Somit
wird die Aufgabe vorliegender Erfindung von einem Speedup-Cleaning-Head
zum Reinigen einer Materialbahn von Verschmutzungen mit einem Düsenraum
gelöst,
in welchem Reinigungsmitteldüsen
zum Aufdüsen
von Reinigungsmittelstrahlen auf die Materialbahn und in welchem
Beschleunigungsmitteldüsen
zum Eindüsen
von Beschleunigungsmittelstrahlen in dem Düsenraum angeordnet sind.
-
Der
hier beschriebene Speedup-Cleaning-Head weist zum Beschleunigen
eines vorzugsweise bereits sich bewegenden Hauptvolumenstroms, welcher
sich in dem Düsenraum
des Speedup-Cleaning-Heads befindet, Beschleunigungsmitteldüsen innerhalb
des Düsenraums
auf. Dadurch, dass aus den Beschleunigungsmitteldüsen Beschleunigungsmittelstrahlen
zusätzlich
in den Düsenraum
eingedüst
werden, beschleunigt sich der in dem Düsenraum befindliche Hauptvolumenstrom
zusätzlich
und strömt
aus eben diesem Düsenraum
besonders vorteilhaft heraus.
-
Mit
dem Begriff „Beschleunigungsmittelstrahlen" werden vorliegend
Fluidstrahlen jeglicher Art beschrieben, welche primär nicht
zum Reinigen der Materialbahn vorgesehen sind und welche aus entsprechenden
Beschleunigungsmitteldüsen
in den Düsenraum
austreten. Ein wichtiges Kriterium, wodurch sich die Beschleunigungsmittelstrahlen
von den Reinigungsmittelstrahlen abgrenzen, ist darin zu sehen,
dass die Beschleunigungsmittelstrahlen idealerweise überhaupt
nicht oder nur unwesentlich auf die zu reinigende Materialbahn auftreffen.
Die Beschleunigungsmittelstrahlen sind im Sinne der Erfindung jedenfalls
nicht dafür
vorgesehen, Verschmutzungen aktiv von der Materialbahnoberfläche zu strahlen.
Allenfalls unterstützen
sie ein Lösen
von Verschmutzungen dadurch, dass ein Unterdruck innerhalb des Düsenraums
erhöht
wird und deshalb die Saugleistung ansteigt. Beispielsweise wird
als ein besonders kostengünstiges
Beschleunigungsmittel Pressluft eingesetzt.
-
Um
die Beschleunigungsmitteldüsen,
aber auch die Reinigungsmitteldüsen,
gegenüber
der Materialbahn vorteilhaft zu positionieren, ist es vorteilhaft,
wenn der Düsenraum
eine Mantelfläche
aufweist, welche zylindrisch und/oder konisch ausgebildete Segmente
aufweist. Einzelne Segmente mit Düsen sind vorteilhaft, um Düsen schnell
untereinander zu tauschen.
-
Reinigungsmitteldüsen können vorliegend als
Wassernadeldüsen
ausgebildet sein, aus denen Reinigungsmittelstrahlen als Wasserstrahlen
austreten.
-
Um
günstige
Strömungsverhältnisse
innerhalb des Speedup-Cleaning-Heads
zu erzielen, ist es vorteilhaft, wenn der Düsenraum eine Haupteintrittsöffnung und
eine Hauptaustrittsöffnung
aufweist, bei welchem die Haupteintrittsöffnung einen größeren Querschnitt
aufweist als die Hauptaustrittsöffnung.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsvariante
des Speedup-Cleaning-Heads sieht vor, dass der Düsenraum bauteilfrei ist. Dadurch,
dass der Düsenraum bauteilfrei
gehalten ist, kann ein Hauptvolumenstrom den Düsenraum besonders gut und verlustarm durchqueren
und somit vorteilhaft aus dem Speedup-Cleaning-Head strömen beziehungsweise
geführt
werden.
-
Innerhalb
des Düsenraums
stellen sich besonders günstige
Strömungsverhältnisse
ein, wenn die Mantelfläche
im Verlauf von einer Haupteintrittsöffnung zu einer Hauptaustrittsöffnung nach
einer Querschnittsverringerung des Düsenraums wenigstens einmal
derart zurückspringt,
dass der Querschnittsverringerung wenigstens einmal eine Querschnittserweiterung
folgt. Das Abwechseln zwischen einer Querschnittsverringerung und
einer Querschnittserweiterung bewirkt besonders günstige Strömungs- und
Unterdruckverhältnisse
oberhalb der zu reinigenden Materialbahn, sodass dort Reinigungsmittelreste
und gelöste
Verschmutzungen besonders vorteilhaft entfernt bzw. „abgesaugt" werden. Darüber hinaus
begünstigt
eine derart ausgebildete Mantelfläche innerhalb des Düsenraums
eine besonders gute Beschleunigung des Hauptvolumenstroms, wodurch
eine hohe Saugkraft im Bereich der Materialbahn erzielt wird.
-
Eine
besonders bevorzugte Ausführungsvariante
sieht vor, dass der Düsenraum
einen Querschnittsverlauf aufweist, bei welchem der Düsenraum
wenigstens zwei voneinander beabstandete Querschnittsverringerungen
aufweist, und zumindest nach zwei Querschnittsverringerungen jeweils
eine Querschnittserweiterung angeordnet ist.
-
Schon
die Folge einer Querschnittserweiterung auf eine einzige Querschnittsverringerung
bewirkt vorliegend eine starke Beschleunigung des den Düsenraum
durchströmenden
Hauptvolumenstroms, da sich der Hauptvolumenstrom hinter der Querschnittsverringerung
innerhalb des Düsenraums
entspannen kann. Dieser hierdurch im Düsenraum geschaffene „Venturi-Effekt" wird vorteilhaft
dadurch verstärkt
bzw. wiederholt, dass sich der Düsenraum wenigstens
zweimal wieder verjüngt
und nach dieser erneuten Querschnittsverringerung wieder weitet,
sodass der erneuten, zweiten Querschnittsverringerung eine weitere
Querschnitterweiterung folgt. Hierdurch treten die zuvor beschriebenen
Effekte wiederholt im Düsenraum
auf, sodass der Hauptvolumenstrom nochmals beschleunigt wird.
-
Durch
diese vorteilhafte Konstruktion des Düsenraums sind innerhalb des
vorliegenden Speedup-Cleaning-Heads wenigstens zwei Düsen hintereinander
angeordnet, sodass der vorliegende Hauptvolumenstrom allein hierdurch
schon wenigstens zweimal beschleunigt wird.
-
Um
einen Düsenraum
mit einer derart ausgebildeten Mantelfläche baulich besonders einfach
bereit stellen zu können,
ist es vorteilhaft, wenn der Speedup-Cleaning-Head mehrteilig ausgebildet
ist. Durch die mehrteilige Konstruktion lassen sich Sprünge an der
Mantelfläche
des Düsenraums
besonders einfach realisieren.
-
Das
Bereitstellen von Beschleunigungsmitteln an den Beschleunigungsmitteldüsen ist
konstruktiv vorteilhaft gelöst,
wenn der Speedup-Cleaning-Head
aus mehr als einem Grundkörper
besteht, und an Kontaktbereichen der einzelnen Grundkörper vorzugsweise
konzentrisch ausgebildete Druckkammern zum Bereitstellen von Beschleunigungsmitteln angeordnet
sind.
-
Dadurch,
dass die Druckkammern in den Kontaktbereichen der einzelnen Grundkörper vorgesehen
sind, können
diese Druckkammern besonders kostengünstig an dem Speedup-Cleaning-Head
vorgesehen werden, da für
die Druckkammern erforderliche Hohlräume in den Wandungen des Speedup-Cleaning-Heads
problemlos angearbeitet werden können.
-
Um
die Druckkammern mit Beschleunigungsmitteln zu füllen, ist es vorteilhaft, wenn
die Druckkammern wenigstens eine Beschleunigungsmittelzufuhr aufweisen.
-
Die
Beschleunigungsmittel gelangen vorteilhaft in den Düsenraum,
wenn die Druckkammern durch wenigstens eine Beschleunigungsmitteldüse mit dem
Düsenraum
verbunden sind.
-
Es
versteht sich, dass der mehrteilige Speedup-Cleaning-Head, insbesondere
seine einzelnen Grundkörper,
auf verschiedene Art und Weise zusammengefügt werden können. Als besonders vorteilhaft
hat es sich erwiesen, wenn die Grundkörper formschlüssig und/oder
reibschlüssig
miteinander verbunden sind. Durch eine formschlüssig und/oder reibschlüssige Verbindung
werden stoffschlüssige Verbindungen,
wie Schweißen,
Löten oder
Kleben, überflüssig.
-
Insbesondere
in diesem Zusammenhang gesehen, wird die Aufgabe der Erfindung von
einem Verfahren zum Herstellen eines Speedup-Cleaning-Heads gelöst, bei welchem mehrere Grundkörper formschlüssig und/oder
reibschlüssig
zusammengefügt
werden, und beim Zusammenfügen
der Grundkörper
Druckkammern zum Bereitstellen von Beschleunigungsmitteln gebildet
werden. Vorteilhafter Weise sind die einzelnen Grundkörper an
Ihren Kontaktbereichen derart bearbeitet, dass beim Zusammenfügen der
Grundkörper
ohne weitere Bearbeitung unmittelbar Druckräume entstehen. Somit ist ein
aufwändiges
Anarbeiten von Druckräumen
an dem Speedup-Cleaning-Head überflüssig, wodurch der
vorliegende Speedup-Cleaning-Head besonders kostengünstig hergestellt
ist.
-
Besonders
einfach werden die Grundkörper zu
dem Speedup-Cleaning-Head
miteinander verbunden, wenn die Grundkörper miteinander verschraubt
sind.
-
Auch
kann eine Querschnittsveränderung
im Kontaktbereich der einzelnen Grundkörper einfach realisiert werden.
Somit ist es vorteilhaft, wenn ein Rücksprung der Mantelfläche im Kontaktbereich zweier
Grundkörper
angeordnet ist.
-
Um
eine Vielzahl an voneinander beabstandeten Beschleunigungsmitteldüsen innerhalb
des Druckraumes anordnen zu können,
ist es vorteilhaft, wenn der Speedup-Cleaning-Head wenigstens zwei voneinander
räumlich
getrennte Druckkammern aufweist.
-
Die
hier vorgeschlagenen Beschleunigungsmittelstrahlen können den
Hauptvolumenstrom insbesondere innerhalb des Düsenraums besonders wirkungsvoll
zusätzlich
beschleunigen, wenn in dem Düsenraum
wenigstens zwei voneinander beabstandete konzentrisch verlaufende
Ringe von Beschleunigungsmitteldüsen
angeordnet sind.
-
Eine
besonders kräftige
Beschleunigung des Hauptvolumenstroms wird erzielt, wenn weitere
Beschleunigungsmitteldüsen
von der Haupteintrittsöffnung
des Düsenraums
weiter beabstandet sind als erste Beschleunigungsmitteldüsen vorzugsweise
eines ersten konzentrisch verlaufenden Beschleunigungsmitteldüsenrings.
-
Der
Hauptvolumenstrom wird besonders stark in Richtung der Hauptaustrittsöffnung des
Düsenraums
beschleunigt, wenn die Beschleunigungsmitteldüsen jeweils eine Austrittsöffnung aufweisen, welche
von der Haupteintrittsöffnung
des Düsenraums
abgewandt ist.
-
Eine
weitere Ausführungsvariante
sieht vor, dass die Reinigungsmitteldüsen halbkreisförmig an dem
Speedup-Cleaning-Head angeordnet sind.
-
Dadurch,
dass die Reinigungsmitteldüsen halbkreisförmig an
dem Speedup-Cleaning-Head angearbeitet sind, können die daraus austretenden
Reinigungsmittelstrahlen besonders effektiv auf einen eingeschränkten Bereich
und unter einem günstigen Einstrahlwinkel
auf die Materialbahn gestrahlt werden.
-
Um
den Hauptvolumenstrom betriebssicher aus dem Düsenraum abzuführen, ist
es vorteilhaft, wenn an dem Speedup-Cleaning-Head eine Abführeinrichtung
angeordnet ist, und die Abführeinrichtung einen
Innendurchmesser aufweist, welcher größer ist als der Querschnitt
der Hauptaustrittsöffnung
des Speedup-Cleaning-Heads. Dadurch, dass der Innendurchmesser der
Abführeinrichtung
größer ist
als der Querschnitt der Hauptaustrittsöffnung des Speedup-Cleaning-Heads,
findet an der Hauptaustrittsöffnung
nochmals eine Querschnittsveränderung,
insbesondere eine Querschnittserweiterung, statt, sodass insbesondere
innerhalb des Düsenraums
nochmals verbesserte Strömungsverhältnisse
geschaffen werden.
-
Die
vorliegende Aufgabe der Erfindung wird nicht nur durch die beschriebene
Reinigungsvorrichtung und deren spezifische Bauteile beziehungsweise
Bauteilgruppen gelöst,
sondern auch von einem korrespondierenden Verfahren zum Reinigen
einer Materialbahn von Verschmutzungen, bei welchem Reinigungsmittelstrahlen
auf die Materialbahn aufgedüst
und mittels der Reinigungsmittelstrahlen Verschmutzungen von der
Materialbahn gelöst
werden, wobei die gelösten
Verschmutzungen von Beschleunigungsmittelstrahlen zusätzlich beschleunigt
werden. Durch dieses zu sätzliche
Beschleunigen der gelösten
Verschmutzungen wird die Reinigungsleistung herkömmlicher Reinigungsverfahren
wesentlich erhöht.
Dementsprechend ist es vorteilhaft, wenn ein Hauptvolumenstrom aus
wenigstens gelösten
Verschmutzungen von Beschleunigungsstrahlen zusätzlich beschleunigt wird.
-
Um
den Hauptvolumenstrom durch die Reinigungsvorrichtung möglichst
von anderen Bauteilen ungestört
strömen
zu lassen, ist es vorteilhaft, wenn die Beschleunigungsmittelstrahlen
einem einen Bauteilquerschnitt durchströmenden Hauptvolumenstrom im
Bereich einer Querschnittserweiterung des Bauteilquerschnitts zugeführt werden.
-
Die
Beschleunigungsmittelstrahlen beschleunigen den Volumenstrom, insbesondere
von der Materialbahn gelöste
Verschmutzungen, besonders gut, wenn die Beschleunigungsmittelstrahlen von
der zu reinigenden Materialbahn weg und in den Bauteilquerschnitt
eingedüst
werden. Die Beschleunigungsmittelstrahlen werden nicht, wie Reinigungsmittelstrahlen,
dazu genutzt, um Verschmutzungen von der Materialbahn zu lösen, sondern
vielmehr werden die Beschleunigungsmittelstrahlen dazu verwendet,
derartige Verschmutzungen und im Allgemeinen den Hauptvolumenstrom
zu beschleunigen.
-
Besonders
vorteilhaft ist es, wenn mittels der Beschleunigungsmittelstrahlen
zumindest im Bereich der Materialbahn ein Unterdruck erzeugt und/oder zusätzlich erhöht wird.
Die Beschleunigungsmittelstrahlen beschleunigen nicht nur vorteilhaft
den Hauptvolumenstrom, sondern bewir ken in diesem Zusammenhang auch,
dass ein Unterdruck insbesondere oberhalb der Materialbahn erzeugt
und/oder zusätzlich
erhöht
wird. Hierdurch verstärkt
sich die Reinigungsleistung des vorliegenden Reinigungsverfahrens
gegenüber
herkömmlichen
gattungsgemäßen Reinigungsverfahren
erheblich.
-
Eine
weitere Steigerung der Verfahrensleistung, insbesondere der Reinigungsleistung,
wird erzielt, wenn der Hauptvolumenstrom gegen oder in einen Volumenstromteiler
geleitet wird.
-
Es
wurde überraschenderweise
gefunden, dass durch Teilen des Hauptvolumenstroms der Hauptvolumenstrom
vor diesem Teilen beschleunigt wird. Dieses Beschleunigen führt zu einer
weiteren Leistungssteigerung herkömmlicher Reinigungsverfahren.
-
Dementsprechend
sieht eine bevorzugte Verfahrensvariante vor, dass ein Hauptvolumenstrom von
wenigsten einem Teilvolumenstrom zusätzlich beschleunigt wird.
-
Des
Weiteren wird die Aufgabe der Erfindung von einem Verfahren zum
Herstellen eines Speedup-Cleaning-Heads gelöst, bei welchem mehrere Grundkörper formschlüssig und/oder
reibschlüssig zusammengefügt werden,
und beim Zusammenfügen
der Grundkörper
Druckkammern zum Bereitstellen von Beschleunigungsmitteln gebildet
werden. Dadurch, dass bereits beim Zusammenfügen von einzelnen Grundkörpern zu
einem Spee dup-Cleaning-Head gebildet werden, ist der erfindungsgemäße Speedup-Cleaning-Head besonders
kostengünstig
hergestellt.
-
Weitere
Vorteile, Ziele und Eigenschaften vorliegender Erfindung werden
anhand nachfolgender Erläuterung
anliegender Zeichnung beschrieben, in welcher beispielhaft Reinigungsvorrichtungen
und deren Bauteile dargestellt sind.
-
Es
zeigt
-
1 schematisch
eine perspektivische Ansicht einer Reinigungseinrichtung mit drei
Speedup-Cleaning-Heads an einer gemeinsamen Traverse angeordnet,
-
2 schematisch
eine Detailansicht der Reinigungsvorrichtung aus 1 mit
einer geschnittenen Entsorgungseinrichtung und einem hinter einer Abführeinrichtung
angeordneten Volumenstromteiler,
-
3 schematisch
einen Querschnitt durch die Reinigungsvorrichtung aus den 1 und 2,
-
4 schematisch
eine perspektivische Ansicht auf einen alternativen Volumenstromteiler
mit gekrümmten
Leitblechen,
-
5 schematisch
einen Querschnitt durch einen Speedup-Cleaning-Head,
-
6 schematisch
eine Aufsicht auf einen weiteren Speedup-Cleaning-Head mit sechs halbkreisförmig angeordneten
Wasserstrahldüsen
und
-
7 schematisch
einen Querschnitt durch den Speedup-Cleaning-Head aus der 6.
-
Die
in den 1 bis 3 gezeigte Reinigungsvorrichtung 1 weist
eine Motor- und Steuereinheit 2 auf, an welcher eine Traversiereinrichtung 3 sowie
eine unterhalb der Traversiereinrichtung 3 befindliche
Entsorgungseinrichtung 4 angeordnet ist. Die Entsorgungseinrichtung 4 ist
zusätzlich über eine Halterung 5 mit
der Traversiereinrichtung 3 verbunden, so dass hierdurch
insgesamt eine besonders stabile Baugruppe gebildet ist.
-
Sowohl
die Traversiereinrichtung 3 als auch die Entsorgungseinrichtung 4 überspannen
quer zu einer Förderrichtung 6 einer
Materialbahn 7 eben diese Materialbahn 7. In diesem
Ausführungsbeispiel wird
die Materialbahn 7 im Bereich der Reinigungsvorrichtung 1 mittels
einer Umlenkwalze 8 umgelenkt.
-
An
der Traversiereinrichtung 3 ist eine Reinigungseinrichtung 9 derart
gelagert, dass die Reinigungseinrichtung 9 über die
gesamte Breite der Materialbahn 7 quer zur Förderrichtung 6 gemäß des Doppelpfeils 10 hin- und her bewegt werden
kann. Die Reinigungseinrichtung 9 ist hierzu mittels eines Traversierschlittens 10 an
der Traversiereinrichtung 3 befestigt. Darüber hinaus
umfasst die Reinigungseinrichtung 9 einen ersten Reini gungskopf 12,
einen zweiten Reinigungskopf 13 und einen dritten Reinigungskopf 14,
welche unmittelbar oberhalb der Oberfläche 15 der Materialbahn 7 schwebend
angeordnet sind. Jedem der drei Reinigungsköpfe 12, 13 und 14 ist
eine eigene Abführeinrichtung 16, 17 und 18 zugeordnet.
Somit ist der erste Reinigungskopf 12 über die erste Abführeinrichtung 16 mit
dem Traversierschlitten 11 verbunden. Dementsprechend sind
der zweite Reinigungskopf 13 mittels der zweiten Abführeinrichtung 17 und
der dritte Reinigungskopf 14 mittels der dritten Abführeinrichtung 18 mit
dem Traversierschlitten 10 wirkverbunden. Alle drei Abführeinrichtungen 16, 17 und 18 sind
durch einen Schlitz 19 bis in die Entsorgungseinrichtung 4 hinein
geführt und
enden jeweils für
sich derart in einem Entsorgungsraum 20 der Entsorgungseinrichtung 4,
dass eine in den Entsorgungsraum 20 angeordnete Abführeinrichtungaustrittsöffnung 21 (hier
nur exemplarisch hinsichtlich der ersten Abführeinrichtung 16 gezeigt)
der Abführeinrichtungen 16, 17, 18 unmittelbar vor
einem Volumenstromteiler 22 angeordnet ist. Der Übersichtigkeit
halber ist der Volumenstromteiler 22 lediglich hinsichtlich
der Abführeinrichtungsöffnung 21 der
ersten Abführeinrichtung 16 dargestellt.
-
Mittels
des Volumenstromteilers 22 wird ein Hauptvolumenstrom 23 eines
Gemisches 24 aus Reinigungsmittelresten und gelösten Verschmutzungen
in einen ersten Teilvolumenstrom 25 und in einen zweiten
Teilvolumenstrom 26 geteilt.
-
Durch
dieses Teilen in zwei Teilvolumenströme 25 und 26 entstehen
innerhalb des Entsorgungsraumes 20 besonders günstige Strömungs- und Druckverhältnisse,
die dem Abführen
des Gemisches 24 aus dem Bereich der Materialbahnoberfläche 15, insbesondere
aus den Reinigungsköpfen 12, 13 und 14 und
letztendlich auch der Abführeinrichtungen 16, 17 und 18 förderlich
ist. Somit ist die Gefahr verringert, dass sich innerhalb der Reinigungsköpfe 12, 13 und 14 und
der Abführeinrichtungen 16, 17 und 18 ungünstige Druckverhältnisse
und damit Stauungen und schlimmsten Falls Ablagerungen des Gemisches 24 ergeben.
Besonders vorteilhaft ist es, dass auf Grund der vorhandenen Volumenstromteiler 22 und die
damit hervorgerufene Teilung des Hauptvolumenstromes 23 unmittelbar
hinter der Abführeinrichtungaustrittsöffnung 21 auf
ein zusätzliches
Absauggebläse,
wie es bei gattungsgemäßen Reinigungsvorrichtungen
bisher erforderlich ist, vollständig
verzichtet werden kann.
-
Das
so in den Entsorgungsraum 20 geleitete Gemisch 24 wird
kumuliert mittels einer Entsorgungsleitung 27 aus der Entsorgungseinrichtung 4 gemäß der Entsorgungspfeilrichtung 28 abgeführt.
-
Der
Hauptvolumenstrom 23 wird im Bereich der Reinigungsköpfe 12, 13, 14 innerhalb
ihrer jeweiligen Düsenräume 29 vorliegend
mittels Beschleunigungsmittelstrahlen 30, 31, 32 und 33 zusätzlich beschleunigt,
so dass zum einen oberhalb der Materialbahnoberfläche 15 der
Unterdruck weiter verstärkt und
zum anderen das Gemisch 24 mit dem Hauptvolumen strom 23 schneller
und effektiver aus den Düsenräumen 29 der
Reinigungsköpfe 12, 13 und 14 abtransportiert
wird.
-
Zum
Bereitstellen der Beschleunigungsmittelstrahlen 30, 31, 32 und 33 ist
an den Reinigungsköpfen 13, 14 und 15 jeweils
eine Beschleunigungsmittelzufuhr 34 vorgesehen. Zum Lösen von
hartnäckigen
Verschmutzungen auf der Materialbahnoberfläche 15 werden Reinigungsmittelstrahlen 35 (hier nur
exemplarisch beziffert) auf die Materialbahn 7 gestrahlt.
Zum Bereitstellen der Reinigungsstrahlen 35 verfügen die
Reinigungsköpfe 12, 13 und 14 jeweils eine
Reinigungsmittelzufuhr 36 (hier nur exemplarisch dargestellt).
-
Der
genaue Aufbau der hier verwendeten Reinigungsköpfe 12, 13 und 14 ist
nachstehend an einem ausführlichen
Ausführungsbeispiel
beschrieben.
-
Sowohl
durch die Einrichtung des Volumenstromteilers 22 als auch
der Beschleunigungsmittelstrahlen 30, 31, 32 und 33 ist
es möglich,
ohne weitere Zusatzmittel, wie etwa Sauggebläse, insbesondere oberhalb der
Materialbahnoberfläche 15 im
Bereich der Reinigungsköpfe 12, 13 und 14 einen
Unterdruck, der insbesondere in der 2 durch
die Vielzahl der Unterdruckpfeile 37 kenntlich gemacht
ist, zu erzeugen.
-
Der
in 4 gezeigte Detailausschnitt 140 einer
nicht näher
gezeigten Reinigungsvorrichtung weist eine Entsorgungseinrichtung 104 mit
einem Aufnahmeschlitz 119 für eine Abführeinrichtung 116 und
eine Ent sorgungsleitung 127 zum Ableiten eines Gemisches 124 auf.
Hierbei ragt ein Ende 141 der Abführeinrichtung 116 derart
in die Entsorgungseinrichtung 104, dass eine Abführeinrichtungaustrittsöffnung 121 in
dem Entsorgungsraum 120 der Entsorgungseinrichtung 104 angeordnet
ist. Die Abführeinrichtungaustrittsöffnung 121 befindet
sich in diesem Ausführungsbeispiel
nicht vor einem Volumenstromteiler 22, wie beispielsweise
in dem Ausführungsbeispiel
der 2 dargestellt, sondern in einem Volumenstromteiler 122,
der im Wesentlichen durch ein erstes gekrümmtes Leitblech 142 und
ein zweites gekrümmtes
Leitblech 143 gebildet ist. Durch die beiden gekrümmten Leitbleche 142, 143 wird
ein Hauptvolumenstrom 123, der durch die Abführeinrichtung 116 über die
Abführeinrichtungaustrittsöffnung 121 in den
Entsorgungsraum 120 strömt,
in einen ersten Teilvolumenstrom 125 und einen zweiten
Teilvolumenstrom 126 und entsprechend rechts und links,
in Strömungsrichtung
gesehen, in der Entsorgungseinrichtung 104 umleitet.
-
Somit
werden auch mit diesem Volumenstromteiler 122 günstige Strömungs- und
Druckverhältnisse
innerhalb der Entsorgungseinrichtung 104 erzeugt, die sich
bis in die Abführungseinrichtung 116 und
die davor geschalteten Reinigungsköpfe (hier nicht dargestellt)
auswirken.
-
Es
versteht sich, dass Strömungsteiler,
die einen aus einer Abführeinrichtung
strömenden Hauptvolumenstrom
in zwei oder mehr Teilvolumenströme
aufteilt, konstruktiv auch über
die hier gezeigten Ausführungsbeispiele
hinaus ausgeführt
sein kann.
-
Der
in der 5 gezeigte Speedup-Cleaning-Head 250 besteht
im Wesentlichen aus einem ersten Grundkörper 251, einem zweiten
Grundkörper 252,
einem dritten Grundkörper 253 und
einem vierten Grundkörper 254.
Der erste Grundkörper 251 ist mit
dem zweiten Grundkörper 253 mittels
einer ersten Schraubverbindung 255 verbunden. Der zweite Grundkörper 252 und
der dritte Grundkörper 253 sind mittels
einer zweiten Schraubverbindung 256 miteinander verbunden
und der dritte Grundkörper 253 ist mit
dem vierten Grundkörper 254 mittels
einer dritten Schraubverbindung 257 miteinander verbunden.
Somit sind alle Grundkörper 251, 252, 253 und 254 fest aber
lösbar
miteinander verschraubt.
-
Zumindest
in zwei Kontaktbereichen 258, 259 zwischen dem
ersten Grundkörper 251 und
dem zweiten Grundkörper 252 sowie
zwischen dem zweiten Grundkörper 252 und
dem dritten Grundkörper 253 weist
der Speedup-Cleaning-Head 250 jeweils einen Druckkammernring 260 und 261 auf.
Der erste Druckkammernring 260 verfügt über einen Druckmittelanschluss 262,
der an dem zweiten Grundkörper 252 befestigt
ist. Der zweite Druckkammernring 261 verfügt über einen
zweiten Druckmittelanschluss 263, wobei der zweite Druckmittelanschluss 263 an dem
dritten Grundkörper 253 befestigt
ist. Zusätzlich ist
an dem zweiten Grundkörper 252 ein
Reinigungsmittelanschluss 264 befestigt.
-
Der
Speedup-Cleaning-Head 250 bildet mit seinen vier Grundkörpern 251, 252, 253, 254,
einen Düsenraum 265.
Der Düsenraum 265 weist
im Bereich des ersten Grundkörpers 251 eine
Haupteintrittsöffnung 266 und
im Bereich des vierten Grundkörpers 254 eine
Hauptaustrittsöffnung 267 auf.
-
Seitlich
ist der Düsenraum 265 von
Mantelflächensegmenten 268, 269, 270 und 271 begrenzt. Das
erste Mantelflächensegment 268 erstreckt
sich im Bereich des ersten Grundkörpers 251, das zweite Mantelflächensegment 269 erstreckt
sich im Bereich des zweiten Grundkörpers 252, das dritte
Mantelflächensegment 270 erstreckt
sich im Bereich des dritten Grundkörpers 253 und das
vierte Mantelflächensegment 271 erstreckt
sich im Bereich des vierten Grundkörpers 254.
-
Im
Düsenraum 265 befinden
sich keinerlei zusätzlichen
Bauteile, wie dies bei herkömmlichen Reinigungsköpfen der
Fall ist. Insbesondere im Bereich der mittleren Längslinie 272 des
Speedup-Cleaning-Heads 250 ist der Düsenraum 265 vollständig bauteilfrei.
-
Entlang
dieser mittleren Längsachse 272 ausgehend
von der Haupteintrittsöffnung 266 bis
zur Hauptaustrittsöffnung 267 weist
der Düsenraum 265 unterschiedliche
Querschnitte auf. So hat der Speedup-Cleaning-Head 250 im Bereich der Haupteintrittsöffnung 266 eine
maximale Querschnittserweiterung 273 hinsichtlich seines
Düsenraums 265.
Eine erste Querschnittsverjüngung 274 findet
ihr Maximum auf Höhe
des ersten Kontaktbereiches 258. Kurz hinter dieser ersten
Querschnittsverjüngung 264 folgt
eine zweite Querschnittserweiterung 275. Dieser Querschnittserweiterung 275 schließt sich eine
zweite Querschnittsverjüngung 276 an,
die sprunghaft in eine dritte Querschnittserweiterung 277 übergeht.
Im Bereich der Hauptaustrittsöffnung 276 folgt
eine dritte Querschnittsverjüngung 278.
-
Die
häufigen
Wechsel zwischen den Querschnittsverjüngungen 274, 276 und 278 und
den Querschnittserweiterungen 275, 277 bewirken
an sich eine besonders starke Beschleunigung eines Hauptvolumenstroms 279,
der innerhalb des Düsenraums 265 von
der Haupteintrittsöffnung 276 zur Hauptaustrittsöffnung 267 strömt.
-
Damit
der Hauptvolumenstrom 279 auf seinem Weg durch den Düsenraum 265 weiter
beschleunigt wird, sind innerhalb des Düsenraums 265 im Bereich
der Druckkammerringe 260, 261 Beschleunigungsmitteldüsen 280, 281, 282 und 283 vorgesehen.
Hinsichtlich des ersten Druckkammerrings 260 sind die erste
Beschleunigungsmitteldüse 280 und
die zweite Beschleunigungsmitteldüse 281 exemplarisch
für eine
Vielzahl von Beschleunigungsmitteldüsen im Bereich des ersten Druckkammerringes 260 gezeigt
und beziffert. Entsprechend sind im Bereich des zweiten Druckkammerrings 261 exemplarisch
die Beschleunigungsmitteldüsen 282 und 283 für eine Vielzahl
von Beschleunigungsmitteldüsen
im Bereich des zweiten Druckkammerringes 261 gezeigt. Aus
den Beschleunigungsmitteldüsen 280, 281, 282 und 283 treten
Beschleunigungsmittelstrahlen 284 (hier nur exemplarisch
beziffert) aus, mittels welcher der Hauptvolumenstrom 279 zusätzlich und besonders
stark beschleunigt wird.
-
Durch
die Kombination der Querschnittserweiterungen 273, 275, 277 und
der Querschnittsverjüngungen 274, 276, 278 und
die zusätzlichen Beschleunigungsmittelstrahlen 284 entsteht
in dem Reinigungsbereich 285 oberhalb einer zu reinigenden Materialbahn 286 ein
besonders großer
Unterdruck, der von der Materialbahn 286 gelöste Verschmutzungen
besonders gut abhebt, sodass diese mit dem Hauptvolumenstrom 279 durch
den Düsenraum 265 in
eine an der Hauptaustrittsöffnung 267 anschließende Abführeinrichtung 287 geführt wird.
-
Um
die Materialbahn 286 von Verschmutzungen besonders gründlich zu
reinigen, treten aus Reinigungsmitteldüsen 288 (hier nur
exemplarisch dargestellt) Reinigungsmittelstrahlen 289 (hier
nur exemplarisch dargestellt) aus, die auf die Materialbahn 286 auftreffen,
diese Materialbahn 286 gegebenenfalls teilweise durchdringen
und/oder gemäß einem
abgelenkt dargestellten Reinigungsmittelstrahl 290 von
der Materialbahn 286 umgelenkt werden.
-
Damit
zum einen Reinigungsmittel und gelöste Verschmutzungen seitlich
aus dem Reinigungsbereich 285 unbeabsichtigt nicht austreten
und zum anderen die Materialbahn 286 zusätzlich gereinigt wird,
weist der erste Grundkörper 251 zusätzliche Reinigungsmitteldüsen 291 und 292 auf,
aus denen zusätzliche
Reinigungsmittelstrahlen 293 und 294 austreten.
Darüber
hinaus bewirken die zusätzlichen Reinigungsmittelstrahlen 293, 294 einen
Luftvorhang zwischen dem Speedup-Cleaning-Head 250 und
der Materialbahn 286.
-
Die
vorliegenden Beschleunigungsmitteldüsen 280, 281, 282 und 283 unterscheiden
sich durch vorliegende Reinigungsmitteldüsen 288, 291 und 292 im
Wesentlichen dadurch, dass die aus Ihnen heraustretenden Beschleunigungsmittelstrahlen 284 nicht
auf die Materialbahn 286 beziehungsweise erst gar nicht
in Richtung der Haupteintrittsöffnung 266 gerichtet
sind, sondern unmittelbar in den Düsenraum 265 in Richtung
der Hauptaustrittsöffnung 267 und
damit in Strömrichtung
des Hauptvolumenstroms 279 gerichtet sind. Somit dienen
die Beschleunigungsmittelstrahlen 284 nicht zum primären Reinigen
der Materialbahn 286.
-
Im
Bereich der Hauptaustrittsöffnung 267 findet
beim Übergang
vom Düsenraum 265 zu
der Abführeinrichtung 287 erneut
eine Querschnittserweiterung 295 statt, wodurch der Hauptvolumenstrom 279 wiederum
beschleunigt wird.
-
Der
in den 6 und 7 gezeigte Speedup-Cleaning-Head 350 hat
einen konisch ausgebildeten Düsenraum 365,
der sich ausgehend von einer Haupteintrittsöffnung 366 entlang
einer mittleren Längsachse 372 hin
zu einer Hauptaustrittsöffnung 367 beständig verjüngt. Der
Speedup-Cleaning-Head 350 ist
beabstandet oberhalb einer Materialbahn 386 im Bereich
einer Umlenkwalze 308 platziert. Die Materialbahn 386 bewegt
sich in Transportrichtung 386A.
-
Innerhalb
des Düsenraums 365 wird
ein Vakuum etabliert, welches auch besonders stark in einem Reinigungsbereich 385 durch
einen Hauptvolumenstrom 379 entsteht und ausgeprägt ist.
In dem hinteren Bereich 350A des Speedup-Cleaning-Heads 350 sind
halbkreisförmig
nebeneinan der sechs Reinigungsdüsen 388 (hier
nur exemplarisch beziffert) angeordnet.
-
Die
einzelnen Reinigungsmitteldüsen 388 werden
durch einen Reinigungsmittelanschluss 364 mit Reinigungsmittel
versorgt, so dass aus den einzelnen Reinigungsmitteldüsen 388 Reinigungsmittelstrahlen 389 austritt
und auf die Materialbahn 386 auftrifft und dabei Verschmutzungen
von der Materialbahn 386 löst. Die Reinigungsmittelstrahlen 389 sind
hierbei derart ausgerichtet, dass sie hinter der höchsten Erhebung
bzw. dem Scheitelpunk 396 der Umlenkwalze 308 auftreffen,
sodass gelöste
Verschmutzungen und Reinigungsmittelreste direkt in den Düsenraum 365 gelangen
und nicht in die Umgebung 397.
-
Bei
diesem Ausführungsbeispiel
ist die Funktionsweise der Reinigungsstrahldüsen 388 derart geregelt,
dass bei einer normalen Verschmutzung der Materialbahn 386 lediglich
die beiden Inneren der Reinigungsmitteldüsen 387 aktiv sind.
Erst wenn der Verschmutzungsgrad der Materialbahn 386 besonders
groß ist
und einen kritischen Wert überschreitet, werden
alle Reinigungsmitteldüsen 388 eingesetzt.
-
Im
vorderen Bereich des Speedup-Cleaning-Heads 350 sind insgesamt
sechs Luftdüsen 398 angeordnet,
die mit Luftstrahlen 399 die Materialbahn 386 zusätzlich bearbeiten.
Mittels der Luftstrahlen 399 aus den Luftdüsen 398 entsteht
im vorderen Bereich des Speedup-Cleaning-Heads 350 eine
Art Luftvorhang, sodass sich insbesondere innerhalb des Düsenraums 365 und
im Reinigungsbereich 385 ein Vakuum vorteilhaft ausbil det.
Das hier vorliegende Vakuum ist mittels einer Vielzahl von Unterdruckpfeilen 337 stellvertretend
im Reinigungsbereich 385 schematisch dargestellt.
-
- 1
- Reinigungsvorrichtung
- 2
- Motor-
und Steuereinheit
- 3
- Traversiereinrichtung
- 4
- Entsorgungseinrichtung
- 5
- Halterung
- 6
- Förderrichtung
- 7
- Materialbahn
- 8
- Umlenkwalze
- 9
- Reinigungseinrichtung
- 10
- Doppelpfeil
- 11
- Traversierschlitten
- 12
- Erster
Reinigungskopf
- 13
- Zweiter
Reinigungskopf
- 14
- Dritter
Reinigungskopf
- 15
- Oberfläche der
Materialbahn
- 16
- Erste
Abführeinrichtung
- 17
- Zweite
Abführeinrichtung
- 18
- Dritte
Abführeinrichtung
- 19
- Aufnahmeschlitz
- 20
- Entsorgungsraum
- 21
- Abführeinrichtungaustrittsöffnung
- 22
- Volumenstromteiler
- 23
- Hauptvolumenstrom
- 24
- Gemisch
- 25
- Erster
Teilvolumenstrom
- 26
- Zweiter
Teilvolumenstrom
- 27
- Entsorgungsleitung
- 28
- Entsorgungsstromrichtung
- 29
- Düsenräume
- 30
- Beschleunigungsmittelstrahl
- 31
- Beschleunigungsmittelstrahl
- 32
- Beschleunigungsmittelstrahl
- 33
- Beschleunigungsmittelstrahl
- 34
- Beschleunigungsmittelzufuhr
- 35
- Reinigungsmittelstrahlen
- 36
- Reinigungsmittelzufuhr
- 37
- Unterdruckpfeile
- 104
- Entsorgungseinrichtung
- 116
- Abführeinrichtung
- 119
- Aufnahmeschlitz
- 120
- Entsorgungsraum
- 121
- Abführeinrichtungaustrittsöffnung
- 122
- Volumenstromteiler
- 123
- Hauptvolumenstrom
- 125
- erster
Teilvolumenstrom
- 126
- zweiter
Teilvolumenstrom
- 127
- Entsorgungsleitung
- 140
- Detailausschnitt
- 141
- Abführeinrichtungsende
- 142
- Erstes
gekrümmtes
Leitblech
- 143
- Zweites
gekrümmtes
Leitblech
- 250
- Speedup-Cleaning-Head
- 251
- Erster
Grundkörper
- 252
- Zweiter
Grundkörper
- 253
- Dritter
Grundkörper
- 254
- Vierter
Grundkörper
- 255
- Erste
Schraubverbindung
- 256
- Zweite
Schraubverbindung
- 257
- Dritte
Schraubverbindung
- 258
- Erster
Kontaktbereich
- 259
- Zweiter
Kontaktbereich
- 260
- Erster
Druckkammerring
- 261
- Zweiter
Druckkammerring
- 262
- Erster
Druckmittelanschluss
- 263
- Zweiter
Druckmittelanschluss
- 264
- Reinigungsmittelanschluss
- 265
- Düsenraum
- 266
- Haupteintrittsöffnung
- 267
- Hauptaustrittsöffnung
- 268
- Erstes
Mantelflächensegment
- 269
- Zweites
Mantelflächensegment
- 270
- Drittes
Mantelflächensegment
- 271
- Viertes
Mantelflächensegment
- 272
- Mittlers
Längsachse
- 273
- Maximale
Querschnittserweiterung
- 274
- Erste
Querschnittsverjüngung
- 275
- Zweite
Querschnittserweiterung
- 276
- Zweite
Querschnittsverjüngung
- 277
- Dritte
Querschnittserweiterung
- 278
- Dritte
Querschnittsverjüngung
- 279
- Hauptvolumenstrom
- 280
- Erste
Beschleunigungsmitteldüse
- 281
- Zweite
Beschleunigungsmitteldüse
- 282
- Dritte
Beschleunigungsmitteldüse
- 283
- Vierte
Beschleunigungsmitteldüse
- 284
- Beschleunigungsmittelstrahlen
- 285
- Reinigungsbereich
- 286
- Materialbahn
- 287
- Abführeinrichtung
- 288
- Reinigungsmitteldüsen
- 289
- Reinigungsmittelstrahl
- 290
- Abgelenkte
Reinigungsmittelstrahlen
- 291
- Erste
zusätzliche
Reinigungsmitteldüse
- 292
- Zweite
zusätzliche
Reinigungsmitteldüse
- 293
- Erster
zusätzlicher
Reinigungsmittelstrahl
- 294
- Zweiter
zusätzlicher
Reinigungsmittelstrahl
- 295
- Querschnittserweiterung
- 308
- Umlenkwalze
- 337
- Unterdruckpfeile
- 350
- Speedup-Cleaning-Head
- 350A
- Hinterer
Bereich des Speedup-Cleaning-Heads
- 364
- Reinigungsmittelanschluss
- 365
- Düsenraum
- 366
- Haupteintrittsöffnung
- 367
- Hauptaustrittsöffnung
- 379
- Hauptvolumenstrom
- 385
- Reinigungsbereich
- 386
- Materialbahn
- 386A
- Transportrichtung
- 387
- Reinigungsmitteldüsen
- 389
- Reinigungsmittelstrahlen
- 396
- Scheitelpunkt
- 397
- Umgebung
- 398
- Luftdüsen
- 399
- Luftstrahlen