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DE2119918C3 - Fensterscheibenführung für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Fensterscheibenführung für Kraftfahrzeuge

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DE2119918C3
DE2119918C3 DE19712119918 DE2119918A DE2119918C3 DE 2119918 C3 DE2119918 C3 DE 2119918C3 DE 19712119918 DE19712119918 DE 19712119918 DE 2119918 A DE2119918 A DE 2119918A DE 2119918 C3 DE2119918 C3 DE 2119918C3
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DE
Germany
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guide
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DE19712119918
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DE2119918B2 (de
DE2119918A1 (de
Inventor
P Hess
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Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
Original Assignee
Metallwerk Max Brose GmbH and Co KG
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/38Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement
    • E05F11/382Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement for vehicle windows
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/53Type of wing
    • E05Y2900/55Windows

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  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fensterscheibenführung für eine heb- und senkbare Fensterscheibe für Kraftfahrzeuge mit die Seitenkanten der Fensterscheibe im Bereich der Fensteröffnung aufnehmenden Scheibenführungsprofilen, von denen das erste bis in den Raum unter der Fensteröffnung verlängert ist und das zweite Scheibenführungsprofil nur im Bereich der Fensteröffnung vorgesehen ist sowie mit einem an der Scheibe befestigten, mittels eines Fensterhebers heb- und senkbaren, an einer unterhalb der Fensteröffnung
angeordneten Führungsschiene geführten Schütten, der zwei starr befestigte, in der Höhe gegeneinander versetzte, die Führungsschiene von beiden Seiten angreifende, nach unten gerichtete, eine erste Kippbewegung des Schlittens auf seiner zum ersten Scheibenfühmngsprofil gerichteten Seite unterbindende Abstützglieder aufweist, wobei eine zweite der ersten entgegengesetzten Kippbewegung des Schlittens möglich ist und der Fensterheber zwischen dem srsten Scheibenführungsprofil und der Führungsschiene des ι ο Schlittens am Schlitten angreift
Bei einer nach der DE-OS 15 09 211 bekannten Fensterscheibenführung dieser Art ist die zweite Kippbewegung möglich, wenn z.B. durch Fertigungstoleranzen die Scheibenführungsprofile eine von der Führungsrichtung der Führungsschiene des Schlittens abweichende Führungsrichtung aufweisen. Dann ist die Anlage der Abstützglieder an der Führungsschiene nicht sicher gewährleistet, so daß der Schütten und somit auch die Scheibe nicht fest geführt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fensterscheibenführung eingangs genannter Art anzugeben, bei der die Anlage der Abstützglieder an der Führungsschiene sicher gewährleistet wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Fensterscheibenführung dadurch gekennzeichnet, daS die Führungsschiene des Schlittens zwischen den Scheibenführungsprofilen, jedoch näher an dem zweiten Scheibenführungsprofil angeordnet ist und daß der Schlitten zwei weitere, den ersten beiden Abstützgliedern an der Führungsschiene gegenüberliegende, an den Enden eines doppelarmigen Hebels befestigte Abstützglieder aufweist, wobei der doppelarmige Hebel am Schlitten schwenkbar angeordnet ist und mittels einer Feder der zweiten Kippbewegung des Schlittens entgegenwirkt
Durch die zusätzlichen Abstützglieder ist eine sichere Führung des Schlittens auch nach einem möglichen Abheben der festen ersten Abstützglieder von der Führungsschiene vorhanden.
Bevorzugt Ist die Fensterscheibenführung dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten aus einem mit dem Fensterheber in Verbindung stehenden Trägetteil und einem an dem Trägerteil um eine senkrecht zur Scheibenebene stehende, die Längsachse der Führungsschiene schneidende Drehachse einstellbar gehaltenen Führungsteil besteht, an dem die beiden ersten Abstützglieder angebracht sind.
Durch die Verdrehbarkeit und Feststellbarkeit des Führungsteils gegenüber dem Trägerteil kann die Fensterscheibe so eingesteht bzw. nachgestellt werden, daß sie bei Betätigung des Fensterhebers gleichmäßig an den Scireibenführungsprofilen anliegt und in Verbindung mit dem federnden Ausgleich gleichmäßig gehoben und gesenkt werden kann.
Um eine exakte Anlage der ersten Abstützglieder an « der Führungsschiene zu ermöglichen, sind diese ersten Abstützglieder bevorzugt am Schlitten schwenkbar gelagert
Zur Verminderung der Reibung zwischen den ersten Abstützgliedern und der Führungsschiene weisen die ersten Abstützglieder bevorzugt Schmierstofftaschen auf.
Eine weitere Maßnahme, die Reibung zwischen den ersten Abstützgliedern und der Führungsschiene zu vermindern, besteht darin, daß die ersten Abstützglieder M an den den Führungsflächen zugeordneten Seiten mit Gleitnocken besetzt sine, wobei vorzugsweise drei GLitnockcn jedem ersten Hbstützglied zugeordnet sind, um eine exakte Anlage der Abstützglieder ohne die Möglichkeit eines Verkantens gegenüber der Führungsschiene zu gewährleisten,
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Gleitflächen der am schwenkbaren Hebel sitzenden zweiten Abstützglieder ballig ausgeführt, um die Reibung möglichst gering zu halten und in jeder Schwenklage des doppelarmigen Hebels stets die gleichen Anlagebedingungen der zweiten Abstützglieder an der Führungsschiene zu schaffen.
Besonders vorteilhaft hinsichtlich eines gleichbleibenden Reibwertes zwischen den Abstützgliedern und der Führungsschiene ist es, wenn die Abstützglieder als Gleitschuhe aus einem selbstschmierenden Kunststoff ausgebildet sind.
Damit der doppelarmige Hebel mit seinen zweiten Abstützgliedern stets mit einer so groß;;n Andruckkraft an der Führungsschiene anliegt, daß durch das Andrückmoment bei auftretenden Unebenheiten der Schlitten um die Schwenkachse de,«- doppelarmigen Hebeis zum Ausgleich dieser Unebenheiten bzw. Abweichungen von der parallelen Anordnung gekippt werden kann, ist bevorzugt die an dem doppelarmigen Hebel angreifende Feder als Zugfeder ausgebildet und greift am freien Ende eines einarmigen Hebels an, der mit dem doppelarmigen Hebel bzw. mit dem Schwenkbolzen des doppelarmigen Hebels verbunden ist
Es ist aber auch möglich, eine Spiralfeder auf dem Schwenkbolzen anzuordnen,.deren eines finde mit dem Schwenkbolzen und deren anderes Ende mit dem Schlitten verbunden ist Diese Ausgestaltung ist wesentlich raumsparender und häufig auch leichter unterzubringen.
Einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zufolge kann die Führungsschiene als volles oder hohles Flachprofil ausgebildet sein, dessen schmale Seitenflächen als Führungsflächen dienen.
Im Hinblick auf die Anordnung und Lagerung des doppelarmigen Hebels mit den daran befestigten Gleitschuhen ist es vorteilhaft, wenn gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung die Führungsschiene als U-Profil ausgebildet ist und daß die zweiten Abstützglieder an den Innenflächen der Schenkel und die ersten Abstützglieder an den Außenflächen der Schenkel des U-Profils anliegen, woraus sich eine besonders raumsparende Anordnung und einfache Ausgestaltung des Schlittens ergibt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Führungsteil im Querschnitt U-förmig ausgebildet und weist an seinen Schenkeln rechtwinklig nach außen abstehend angeformte Befestigungsflansche auf, in denen konzentrisch zur Drehachse ausgebildete Langlöcher vorgesehen sind, die in einfacher Weise eine Verstellung des Führungsteiles gegenüber dem Trägerteil zum Ausgleich von Abweichungen hinsichtlich der parallelen Anordnung von Scheibenführurigsprofil und Führungsschiene gestatten.
Eine besonders gute Abstützung der am Führungsteil schwenkbar gelagerten Gleitschuhe ergibt sich, wenn gemäß einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung in den Schenkeln kreisbogenförmige Vertiefungen zur Aufnahme von entsprechend geformten G.'eitschuhen ausgebildet sind. Diese Formgebung der Gleitschuhe hat obendrein noch den Vorteil einer günstigen Unterbringung von Scmnierstofftaschen. Diese Art der Lagerung der Gleitschuhe kann zusätzlich zu seitlich angeformten Schwenkzapfen vorgesehen sein, die in entsprechende Ausnehmungen im Führungsteil und im
Trägerteil eingreifen.
Anstelle der Vertiefungen in den Schenkeln können an diesen Lagerleisten aufgebracht sein, zwischen denen jeweils ein Gleitschuh mit angenäherter kreisbogenförmiger Gestalt abgestützt ist.
Da ein Verklemmen des Fensters in den Scheibenführungsprofilen auch dadurch auftreten kann, daß diese nicht in der gleichen Ebene liegen, sind zur Vermeidung eines solchen Nachteils die Führungsschiene und/oder die Scheibenführungsprofile nur an ihren oberen Enden fest angeordnet, während sie an ihren unteren Enden quer zur Fensterebene bewegbar gehalten sind.
Um diese bewegbare Halterung möglichst einfach zu gestalten, sind gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung die Führungsschiene und/oder die Scheibenführungsprofile an ihren unteren Enden quer zur Fensterebene durch gummielastische Körper abgestützt.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, die in den F i g. I bis 15 beispielsweise dargestellt sind. Es zeigt
F'ig. I eine Tür eines Kraftfahrzeuges in Seitenansicht, teilweise aufgebrochen, mit einem Fensterheber und einer Fensterscheibenführung, in einem gegenüber den nachfolgenden Figuren verkleinertem Maßstab,
Fig. 2 einen an einer Führungsschiene geführten Schlitten der Fensterscheibenführung nach der Linie M-Il in F i g. 4 geschnitten,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie Ill-Ill in Fig. 4,
F i g. 4 eine Ansicht von oben auf den Schlitten gemäß Fig. 1,
Fig. 5 eine Einzeldarstellung eines im Schlitten vorgesehenen Gleitschuhs, auf die Gleitfläche gesehen,
F-"ig.6 bis 9 jeweils eine den Fig. 2 bis 5 entsprechende Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform.
Fig. 10 bis 12 jeweils eine den Fig. 2 bis 4 entsprechende Darstellung einer weiteren Ausführungsform und
Fig. 13 bis 15 eine den Fig. 2 bis 4 entsprechende Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform gemaö der Erfindung.
In Fig. 1 ist eine unterhalb der Fensteröffnung aufgebrochene Tür eines Kraftfahrzeuges dargestellt, bei der eine Scheibe t in Scheibenführungsprofilen 2 und 3 mittels eines Einarmzentralfensterhebers 4 in der geschlossenen Lage gehalten ist. Der Einarmzentralfensterheber 4 greift dabei mit seinem Hebearm 5 an einen die Scheibe 1 von unten haltenden Schlitten 6 an, der an einer zwischen den Scheibenführungsprofilen 2 und 3 im Raum innerhalb der Fensteröffnung in der Tür angeordneten Führungsschiene 7 geführt ist. Die Führungsschiene befindet sich mit größerem Abstand zum Scheibenführungsprofil 2 als zum Scheibenführungsprofil 3, das im wesentlichen nur im Bereich der Fensteröffnung vorgesehen ist und nicht, wie dies bei dem vorderen Scheibenführungsprofil der Fall ist, in dem unterhalb der Fensteröffnung befindlichen Türraum befestigt ist. In diesem Raum ist also die Scheibe 1 im wesentlichen durch das vordere Scheibenführungsprofil 2 und den an der Führungsschiene 7 geführten Schlitten 6 geführt.
In den F i g. 2 bis 4 ist der in F i g. 1 allgemein mit 6 bezeichnete Schlitten in seinen Einzelheiten dargestellt. Dieser Schlitten besteht aus einem Trägerteil 8 und einem Führungsteil 9, das mit dem Trägerteil 8 durch nicht dargestellte Schrauben verbunden ist, welche durch im Führungsteil 9 vorgesehene I^nglöcher IO hindurchgreifen. Das Trägerteil 8 weist eine Ausnehmung 11 auf, in die der Arm 5 des Einarmzentralfenster hebers 4 eingreift. Weiterhin ist am Trägerteil 8 eine Halterung 12 für die Scheibe 1 vorgesehen, die in eine ■i U-förmige Schiene 13 der Halterung eingesetzt ist.
Das Führungsteil 9 ist im wesentlichen U-förmig mil an den Schenkeln 14 rechtwinklig abstehend angeform ten Befestigungsflanschen 15 ausgebildet. In dieser Befestigungsflanschen 15 sind die Langlöcher 10 zui
to Befestigung des Führungsteiles an dem Trägertei vorgesehen, die konzentrisch zu einer Achse If angeordnet sind, so daß beim Verstellen des Führungs teiles 9 dieses gegenüber dem Trägerteil 8 um die Achse 16 gedreht werden kann. In den Schenkeln 14 ist jeweil"
f> eine kreisbogenförmige Vertiefung 17 vorgesehen, dk zur Aufnahme je eines Gleitschuhes 18 dienen und si weit wie möglich gegeneinander in der Höhe versetz angeordnet sind. Die Gleitschuhe sind der Form dei Vertiefungen 17 angepaßt und greifen in diese Vertiefungen ein, die die Gleitschuhe zum Tei aufnehmen. Durch seitlich an den Gleitschuher angeformte Schwenkzapfen 19, die in entsprechende öffnungen im Führungstcil 9 und im Trägerteil f eingreifen, sind die Gleitschuhe zusätzlich gesichert. Die
2r> im wesentlichen muldenförmig ausgebildeten Schuhe If weisen an ihren den Schenkeln 14 abgewandten Seite Gleitnoc^en 20 auf, von denen zwei am oberen unc einer am unteren Rand angeordnet sind. Zwischen der Gleitnocken 20 ist in jedem Gleitschuh 18 eine
so Schmierstofftasche 21 eingeformt.
Der aus Trägerteil 8 und Fühningsteil 9 bestehende Schlitten umgibt die im Raum unterhalb der Fensteröff nung in der Tür angeordnete Führungsschiene 7 vollständig. Die Führungsschiene 7 ist als U-Profi
» ausgebildet und an ihrem unteren Ende in einei topfförmigen Halterung 22 aufgenommen, die die Führungsschiene in der Fensterebene starr und quer zui Fensterebene durch einen gummielastischen Körper 23 bewegbar hält. Die Führungsschiene ist so angeordnet daß ihre Schenkel 24 senkrecht zur Fensterebene und ir der gleichen Richtung wie die Schenkel 14 de; huhrungsteiies » stehen.
Die in unterschiedlichen Höhen einander gegenüberliegenden Gleitschuhe 18 werden durch entsprechende Einstellung des Führungsteiles 9 gegenüber dem Trägerteäl S zur Anlage an die Außenflächen der Schenkel 24 der Führungsschiene 7 gebracht. Durch die Höhenversetzung der Gleitschuhe 18 und ihre gegenüberliegende Anordnung ist der Schlitten gegenüber der Führungsschiene bei der Darstellung in F i g. T nur entgegen dem Uhrzeigersinn abgestützt. Um der Schlitten auch im Uhrzeigersinn abzustützen, sind weitere Gleitschuhe 25 vorgesehen, die an den Enden eines doppelarmigen Hebels 26 sitzen, der am Trägerteil 8 mittels eines Schwenkbolzens 27 gelagert ist und sich in Längsrichtung der Führungsschiene erstreckend zwischen die Schenkel 24 eingreift. Die Gleitschuhe 25 die ebenso wie die Gleitschuhe 18 aus einem selbstschmierenden Kunststoff bestehen können, sind an ihren Gleitflächen ballig ausgeführt und weisen mit den Gleitflächen in entgegengesetzte Richtungen. Der doppelarmige Hebel 26 ist so lang ausgebildet, daß die Gleitschuhe 25 den Gleitschuhen 18 gegenüberliegend an den Innenflächen der Schenkel 24 der Führungsschiene 7 anliegen. Mit dem Schwenkbolzen 27 ist auf der Außenseite des Trägerteiles 8 ein einarmiger Hebel 28 fest verbunden, an dessen freiem Ende eine Zugfeder 29 angreift, die mittels eines Zapfens 30 am Trägerteil 8
festgelegt ist. Durch die Zugfeder 29 wird der einarmige Hebel 28 so belastet, daß er den doppelarmigen Hebel 26 in Fig.2 iri. Uhrzeigersinn zu schwenken sucht, wodurch die Gleitschuhe 25 gegen die Innenflächen der Schenkel 24 der Führungsschiene 7 gedrückt werden. Durch diese Ausgestaltung ist der Schlitten 8, 9 in Richtung der Fensterebene elastisch nachgiebig an der Führungsschiene geführt, wodurch Unebenheiten an den Scheibenführungsprofilen und Abweichungen von der parallelen Anordnung von Scheiber.fUhriingsprofil und Führungsschiene ausgeglichen werden können.
Bei der in den F i g. 6 bis 9 dargestellten Ausführungsform ist bis auf die etwas andere Ausgestaltung der den Gleitschuhen 18 hinsichtlich ihrer Funktion entsprechenden Gleitschuhen 18' und der abgeänderten Halterung dieser Gleitschuhe die gleiche Anordnung vorgesehen, wie dies bei der Ausführungsform gemäß den F- i g. 2 bis 4 der Fall i«it
Bei dieser abgeänderten Ausführungsform sind die Gleitschuhe 18' ebenso wie die Gleitschuhe 18 trogförmig ausgebildet, sind jedoch im Bereich der Schmierstofftaschen nicht mit Seitenwänden versehen und weisen auch keine Schwenkzapfen auf. Zur Halterung dieser Gleitschuhe 18' sind die Schenkel 14' des Führungsteiles 9' im Bereich der Gleitschuhe nach außen versetzt und sind mit Lagerleisten 31 versehen, an denen die Gleitschuhe 18' abgestützt sind. Im Gegensatz zu den Gleitschuhen 18 sind die Gleitschuhe an ihren den Lagerleisten 31 zugewandten Seiten auch in Que -richtung gewölbt, so daß sie in Verbindung mit einer entsprechend gewölbten Ausbildung der Lagerleisten 31 nach Art eines Kugelgelenkes aufgenommen sind. Hierdurch ist es möglich, den Schlitten nicht nur in der Fensterebene, sondern auch quer hierzu gegenüber der Führungsschiene zu verkanten, wodurch Fertigungstoleranzen bzw. Einbaufehler auch in dieser Richtung ausgeglichen werden können. Die Lagerleisten 31 sind mit seitlichen Zapfen 32, die in entsprechende öffnungen im Trägerteil 8 und im Führungsteil 9' eingreifen, gesichert.
Die Ausführungsform gemäß den Fig. 10 bis 12 entspricht bis auf eine abgeänderte Ausbildung der Führungsschiene und des doppelarmigen, die schwenkbar gelagerten, Gleitschuhe tragenden Hebels der Ausführungsform gemäß den Fig. 2 bis 4. Bei dieser Ausführungsform ist die Führungsschiene T als flaches Kastenprofil ausgebildet. Der doppelarmige Hebel 26' ist außen an dem Führungsteil 9 gelagert und die an seinen Enden angeordneten Gleitschuhe 25 greifen durch Öffnungen in den Schenkeln 14 des Führungsteiles 9. Die Gleitschuhe 25 liegen somit ebenfalls an der Außenfläche der Führungsschiene an. Der einarmige Hebel 28' ist direkt mit dem doppelarmigen Hebel 26' verbunden.
Beider Ausführungsform gemäß den Fig. 13 bis 15 ist gegenüber der Ausführungsform gemäß den F i g. 2 bis 4 eine andere Halterung des unteren Endes der Führungsschiene und eine andere Anordnung der den l
belastenden F
der vorlese
hen. Die Halterung der Führungsschiene 7 an ihrem unteren Ende ist insofern gegenüber der Ausführungsform gemäß den F i g. 2 bis 4 geändert, als zwischen die Schenkel 24 der Führungsschiene 7 ein gummielastischer Körper 33 eingesetzt ist, der mit einer Ausnehmung 34 auf einen an der Tür befestigten Steg 35 aufgesetzt ist.
Bei dieser abgeänderten Ausführungsform ist auf den Schwenkbolzen 27 des doppelarmigen Hebels 26 eine Spiralfeder 36 aufgesetzt, die mit ihrem einen Ende 37 in einen Schlitz des Schwenkbolzens 27 eingreift und mit ihrem anderen Ende 38 an einem Anschlag 39 des Führungsteiles 9 festgelegt ist.
Bei sämtlichen Ausführungsformen sind in dem Führungsteil 9 aus Kunststoff bestehende Knöpfe 40 eingesetzt, mittels derer sich der Schlitten an der Breitseite der Führungsschiene abstützt.
Als Gegenanschlag dienen entweder am Trägerteil 8 eingesetzte Knöpfe 41 oder der Schwenkbolzen 27 des die Gleitschuhe 25 tragenden doppelarmigen Hebels 26. Zu diesem Zweck ist der Schwenkbolzen 27 an diesem Ende ballig ausgeführt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (16)

Patentansprüche;
1. Fensterscheibenführung für eine heb- und senkbare Fensterscheibe für Kraftfahrzeuge mit die Seitenkanten der Fensterscheibe im Bereich der Fensteröffnung aufnehmenden Scheibenführungsprofilen, von denen das erste bis in den Raum unter der Fensteröffnung verlängert ist und das zweite Scheibenführungsprofil nur im Bereich der Fensteröffnung vorgesehen ist sowie mit einem an der ι ο Scheibe befestigten, mittels eines Fensterhebers heb- und senkbaren, an einer unterhalb der Fensteröffnung angeordneten Führungsschiene geführten Schlitten, der zwei starr befestigte in der Höhe gegeneinander versetzte, die Führungsschiene von beiden Seiten angreifende, nach unten gerichtete, eine erste Kippbewegung des Schlittens auf seiner zum ersten Scheibenführungsprofil gerichteten Seite unterbindende Abstützglieder aufweist, wobei eine zweite der ersten entgegengesetzten Kippbewegung des Schlittens möglich ist und der Fensterheber zwischen dem ersten Scheibenführungsprofil und der Führungsschiene des Schlittens am Schlitten angreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (7) des Schlittens (6) zwischen den Scheibenführungsprofilen (2 und 3), jedoch näher an dem zweiten Scheibenführungsprofil (3) angeordnet ist und daß der Schlitten (6) zwei weitere, den ersten beiden Abstützgliedern (18 bzw. 18') an der Führungsschie- H) ne (7) gegenüberliegende, an den Enden eines doppelarmigen Hebels (26 bzw. 26') befestigte Abstützglieder (25) aufweist, wobei der doppelarmige Hebel am Schlitten (6) schwenkbar angeordnet ist und mittels einer Feder (Zugfeder 29 bzw. r> Spiralfeder 36) der zweiten Kippbewegung des Schlilteris entgegenwirkt
2. Fensterscheibenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (6) aus einem mit dem Fensterheber (4, 5) in Verbindung *o stehenden Trägerteil (8) und einem an dem Trägerteil (8) um eine senkrecht zur Scheibenebene stehende, die Längsachse der Führungsschiene (7) schneidende Drehachse (16) einstellbar gehaltenen Führungsteil (9) besteht, an dem die beiden ersten Abstützglieder (18) angebracht sind.
3. Fensterscheibenführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Abstützglieder (18 und 18') am Schlitten (6) schwenkbar gelagert sind.
4. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Abstützglieder (18) Schmierstofftaschen (21) aufweisen.
5. Fensterscheibenführung nach einem der An-Sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Abstützglieder (18 und 18') an den den Führungsflächen zugeordneten Seiten mit Gleitnokken (20) besetzt sind.
6. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitflächen der am schwenkbaren Hebel (26) sitzenden zweiten Abstützglieder (25) ballig ausgeführt sind.
7. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützglieder (18, 25) als Gleitschuhe aus einem selbstschmierenden Kunststoff ausgebildet sind.
8. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem doppelarmigen Hebel (26) angreifende Feder als Zugfeder (29) ausgebildet ist und am freien Ende eines einarmigen Hebels angreift, der mit dem doppelarmigen Hebel (28) bzw. mil dem Schwenkbolzen (27) des doppelarmigen Hebels verbunden ist.
9. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dad auf dem Schwenkbolzen (27) eine Spiralfeder (36) angeordnet ist, deren eines Ende (37) mit dem Schwenkbolzen und deren anderes Ende (38) mit dem Schlitten (6) verbunden ist.
10. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (7') als ein volles oder hohles Flachprofil ausgebildet ist, dessen schmale Seitenflächen als Führungsflächen dienen.
11. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (7) als U-Profi! ausgebildet ist und daß die zweiten Abstützglieder (25) an den Innenflächen der Schenkel (24) und die ersten Abstützglieder (18) an den Außenflächen der Schenkel (24) des U-Profils anliegen.
12. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 ,dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (9) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist und an seinen Schenkeln rechtwinklig nach außen angeformte Befestigungsflansche (15) aufweist, in denen konzentrisch zur Drehachse (16) ausgebildete Langlöcher (10) vorgesehen sind.
13. Fensterscheibenführung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schenkeln (14) kreisbogenförmige Vertiefungen (17) zur Aufnahme von entsprechend geformten Gleitschuhen (18) ausgebildet sind.
14. Fensterscheibenführung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an de.·; Schenkeln (14') Lagerleisten (31) aufgebracht sind, zwischen denen jeweils ein Gleitschuh (18') mit angenähert kugelförmiger Gestalt abgestützt ist.
15. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (17) und/oder die Scheibenführungsprofile (2, 3) nur an ihren oberen Enden fest angeordnet sind, während sie an ihren unteren Enden quer zur Fensterebene bewegbar gehalten sind.
16. Fensterscheibenführung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (7) und/oder die Scheibenführungsprofile (2, 3) an ihren unteren Enden quer zur Fensterebene durch gummielastische Körper (23) abgestützt sind.
DE19712119918 1971-04-23 1971-04-23 Fensterscheibenführung für Kraftfahrzeuge Expired DE2119918C3 (de)

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DE2119918B2 DE2119918B2 (de) 1979-04-26
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