DE2119918C3 - Fensterscheibenführung für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Fensterscheibenführung für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fensterscheibenführung für eine heb- und senkbare Fensterscheibe für
Kraftfahrzeuge mit die Seitenkanten der Fensterscheibe im Bereich der Fensteröffnung aufnehmenden Scheibenführungsprofilen,
von denen das erste bis in den Raum unter der Fensteröffnung verlängert ist und das
zweite Scheibenführungsprofil nur im Bereich der Fensteröffnung vorgesehen ist sowie mit einem an der
Scheibe befestigten, mittels eines Fensterhebers heb- und senkbaren, an einer unterhalb der Fensteröffnung
angeordneten Führungsschiene geführten Schütten, der
zwei starr befestigte, in der Höhe gegeneinander versetzte, die Führungsschiene von beiden Seiten
angreifende, nach unten gerichtete, eine erste Kippbewegung des Schlittens auf seiner zum ersten Scheibenfühmngsprofil
gerichteten Seite unterbindende Abstützglieder aufweist, wobei eine zweite der ersten
entgegengesetzten Kippbewegung des Schlittens möglich ist und der Fensterheber zwischen dem srsten
Scheibenführungsprofil und der Führungsschiene des ι ο Schlittens am Schlitten angreift
Bei einer nach der DE-OS 15 09 211 bekannten Fensterscheibenführung dieser Art ist die zweite
Kippbewegung möglich, wenn z.B. durch Fertigungstoleranzen die Scheibenführungsprofile eine von der
Führungsrichtung der Führungsschiene des Schlittens abweichende Führungsrichtung aufweisen. Dann ist die
Anlage der Abstützglieder an der Führungsschiene nicht sicher gewährleistet, so daß der Schütten und
somit auch die Scheibe nicht fest geführt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fensterscheibenführung
eingangs genannter Art anzugeben, bei der die Anlage der Abstützglieder an der Führungsschiene
sicher gewährleistet wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Fensterscheibenführung dadurch gekennzeichnet, daS die Führungsschiene
des Schlittens zwischen den Scheibenführungsprofilen, jedoch näher an dem zweiten Scheibenführungsprofil
angeordnet ist und daß der Schlitten zwei weitere, den ersten beiden Abstützgliedern an der
Führungsschiene gegenüberliegende, an den Enden eines doppelarmigen Hebels befestigte Abstützglieder
aufweist, wobei der doppelarmige Hebel am Schlitten
schwenkbar angeordnet ist und mittels einer Feder der zweiten Kippbewegung des Schlittens entgegenwirkt
Durch die zusätzlichen Abstützglieder ist eine sichere
Führung des Schlittens auch nach einem möglichen Abheben der festen ersten Abstützglieder von der
Führungsschiene vorhanden.
Bevorzugt Ist die Fensterscheibenführung dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten aus einem mit dem
Fensterheber in Verbindung stehenden Trägetteil und einem an dem Trägerteil um eine senkrecht zur
Scheibenebene stehende, die Längsachse der Führungsschiene schneidende Drehachse einstellbar gehaltenen
Führungsteil besteht, an dem die beiden ersten Abstützglieder angebracht sind.
Durch die Verdrehbarkeit und Feststellbarkeit des Führungsteils gegenüber dem Trägerteil kann die
Fensterscheibe so eingesteht bzw. nachgestellt werden, daß sie bei Betätigung des Fensterhebers gleichmäßig
an den Scireibenführungsprofilen anliegt und in
Verbindung mit dem federnden Ausgleich gleichmäßig gehoben und gesenkt werden kann.
Um eine exakte Anlage der ersten Abstützglieder an «
der Führungsschiene zu ermöglichen, sind diese ersten Abstützglieder bevorzugt am Schlitten schwenkbar
gelagert
Zur Verminderung der Reibung zwischen den ersten Abstützgliedern und der Führungsschiene weisen die
ersten Abstützglieder bevorzugt Schmierstofftaschen auf.
Eine weitere Maßnahme, die Reibung zwischen den ersten Abstützgliedern und der Führungsschiene zu
vermindern, besteht darin, daß die ersten Abstützglieder M an den den Führungsflächen zugeordneten Seiten mit
Gleitnocken besetzt sine, wobei vorzugsweise drei GLitnockcn jedem ersten Hbstützglied zugeordnet
sind, um eine exakte Anlage der Abstützglieder ohne die Möglichkeit eines Verkantens gegenüber der Führungsschiene
zu gewährleisten,
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Gleitflächen der am schwenkbaren Hebel sitzenden
zweiten Abstützglieder ballig ausgeführt, um die Reibung möglichst gering zu halten und in jeder
Schwenklage des doppelarmigen Hebels stets die gleichen Anlagebedingungen der zweiten Abstützglieder
an der Führungsschiene zu schaffen.
Besonders vorteilhaft hinsichtlich eines gleichbleibenden Reibwertes zwischen den Abstützgliedern und der
Führungsschiene ist es, wenn die Abstützglieder als Gleitschuhe aus einem selbstschmierenden Kunststoff
ausgebildet sind.
Damit der doppelarmige Hebel mit seinen zweiten Abstützgliedern stets mit einer so groß;;n Andruckkraft
an der Führungsschiene anliegt, daß durch das Andrückmoment bei auftretenden Unebenheiten der
Schlitten um die Schwenkachse de,«- doppelarmigen Hebeis zum Ausgleich dieser Unebenheiten bzw.
Abweichungen von der parallelen Anordnung gekippt werden kann, ist bevorzugt die an dem doppelarmigen
Hebel angreifende Feder als Zugfeder ausgebildet und greift am freien Ende eines einarmigen Hebels an, der
mit dem doppelarmigen Hebel bzw. mit dem Schwenkbolzen des doppelarmigen Hebels verbunden ist
Es ist aber auch möglich, eine Spiralfeder auf dem Schwenkbolzen anzuordnen,.deren eines finde mit dem
Schwenkbolzen und deren anderes Ende mit dem Schlitten verbunden ist Diese Ausgestaltung ist
wesentlich raumsparender und häufig auch leichter unterzubringen.
Einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zufolge kann die Führungsschiene als volles oder hohles
Flachprofil ausgebildet sein, dessen schmale Seitenflächen als Führungsflächen dienen.
Im Hinblick auf die Anordnung und Lagerung des doppelarmigen Hebels mit den daran befestigten
Gleitschuhen ist es vorteilhaft, wenn gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung die Führungsschiene
als U-Profil ausgebildet ist und daß die zweiten Abstützglieder an den Innenflächen der Schenkel und
die ersten Abstützglieder an den Außenflächen der Schenkel des U-Profils anliegen, woraus sich eine
besonders raumsparende Anordnung und einfache Ausgestaltung des Schlittens ergibt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Führungsteil im Querschnitt U-förmig
ausgebildet und weist an seinen Schenkeln rechtwinklig nach außen abstehend angeformte Befestigungsflansche
auf, in denen konzentrisch zur Drehachse ausgebildete Langlöcher vorgesehen sind, die in einfacher Weise eine
Verstellung des Führungsteiles gegenüber dem Trägerteil zum Ausgleich von Abweichungen hinsichtlich der
parallelen Anordnung von Scheibenführurigsprofil und
Führungsschiene gestatten.
Eine besonders gute Abstützung der am Führungsteil schwenkbar gelagerten Gleitschuhe ergibt sich, wenn
gemäß einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung in den Schenkeln kreisbogenförmige Vertiefungen zur Aufnahme
von entsprechend geformten G.'eitschuhen ausgebildet sind. Diese Formgebung der Gleitschuhe
hat obendrein noch den Vorteil einer günstigen Unterbringung von Scmnierstofftaschen. Diese Art der
Lagerung der Gleitschuhe kann zusätzlich zu seitlich angeformten Schwenkzapfen vorgesehen sein, die in
entsprechende Ausnehmungen im Führungsteil und im
Trägerteil eingreifen.
Anstelle der Vertiefungen in den Schenkeln können an diesen Lagerleisten aufgebracht sein, zwischen denen
jeweils ein Gleitschuh mit angenäherter kreisbogenförmiger Gestalt abgestützt ist.
Da ein Verklemmen des Fensters in den Scheibenführungsprofilen auch dadurch auftreten kann, daß diese
nicht in der gleichen Ebene liegen, sind zur Vermeidung eines solchen Nachteils die Führungsschiene und/oder
die Scheibenführungsprofile nur an ihren oberen Enden fest angeordnet, während sie an ihren unteren Enden
quer zur Fensterebene bewegbar gehalten sind.
Um diese bewegbare Halterung möglichst einfach zu gestalten, sind gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung
der Erfindung die Führungsschiene und/oder die Scheibenführungsprofile an ihren unteren Enden quer
zur Fensterebene durch gummielastische Körper abgestützt.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
beschrieben, die in den F i g. I bis 15 beispielsweise dargestellt sind. Es zeigt
F'ig. I eine Tür eines Kraftfahrzeuges in Seitenansicht,
teilweise aufgebrochen, mit einem Fensterheber und einer Fensterscheibenführung, in einem gegenüber
den nachfolgenden Figuren verkleinertem Maßstab,
Fig. 2 einen an einer Führungsschiene geführten Schlitten der Fensterscheibenführung nach der Linie
M-Il in F i g. 4 geschnitten,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie Ill-Ill in Fig. 4,
F i g. 4 eine Ansicht von oben auf den Schlitten gemäß Fig. 1,
Fig. 5 eine Einzeldarstellung eines im Schlitten vorgesehenen Gleitschuhs, auf die Gleitfläche gesehen,
F-"ig.6 bis 9 jeweils eine den Fig. 2 bis 5
entsprechende Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform.
Fig. 10 bis 12 jeweils eine den Fig. 2 bis 4
entsprechende Darstellung einer weiteren Ausführungsform und
Fig. 13 bis 15 eine den Fig. 2 bis 4 entsprechende
Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform gemaö
der Erfindung.
In Fig. 1 ist eine unterhalb der Fensteröffnung aufgebrochene Tür eines Kraftfahrzeuges dargestellt,
bei der eine Scheibe t in Scheibenführungsprofilen 2
und 3 mittels eines Einarmzentralfensterhebers 4 in der
geschlossenen Lage gehalten ist. Der Einarmzentralfensterheber 4 greift dabei mit seinem Hebearm 5 an einen
die Scheibe 1 von unten haltenden Schlitten 6 an, der an einer zwischen den Scheibenführungsprofilen 2 und 3 im
Raum innerhalb der Fensteröffnung in der Tür angeordneten Führungsschiene 7 geführt ist. Die
Führungsschiene befindet sich mit größerem Abstand zum Scheibenführungsprofil 2 als zum Scheibenführungsprofil
3, das im wesentlichen nur im Bereich der Fensteröffnung vorgesehen ist und nicht, wie dies bei
dem vorderen Scheibenführungsprofil der Fall ist, in dem unterhalb der Fensteröffnung befindlichen Türraum
befestigt ist. In diesem Raum ist also die Scheibe 1 im wesentlichen durch das vordere Scheibenführungsprofil
2 und den an der Führungsschiene 7 geführten Schlitten 6 geführt.
In den F i g. 2 bis 4 ist der in F i g. 1 allgemein mit 6
bezeichnete Schlitten in seinen Einzelheiten dargestellt. Dieser Schlitten besteht aus einem Trägerteil 8 und
einem Führungsteil 9, das mit dem Trägerteil 8 durch nicht dargestellte Schrauben verbunden ist, welche
durch im Führungsteil 9 vorgesehene I^nglöcher IO
hindurchgreifen. Das Trägerteil 8 weist eine Ausnehmung 11 auf, in die der Arm 5 des Einarmzentralfenster
hebers 4 eingreift. Weiterhin ist am Trägerteil 8 eine Halterung 12 für die Scheibe 1 vorgesehen, die in eine
■i U-förmige Schiene 13 der Halterung eingesetzt ist.
Das Führungsteil 9 ist im wesentlichen U-förmig mil an den Schenkeln 14 rechtwinklig abstehend angeform
ten Befestigungsflanschen 15 ausgebildet. In dieser Befestigungsflanschen 15 sind die Langlöcher 10 zui
to Befestigung des Führungsteiles an dem Trägertei vorgesehen, die konzentrisch zu einer Achse If
angeordnet sind, so daß beim Verstellen des Führungs teiles 9 dieses gegenüber dem Trägerteil 8 um die Achse
16 gedreht werden kann. In den Schenkeln 14 ist jeweil"
f> eine kreisbogenförmige Vertiefung 17 vorgesehen, dk
zur Aufnahme je eines Gleitschuhes 18 dienen und si weit wie möglich gegeneinander in der Höhe versetz
angeordnet sind. Die Gleitschuhe sind der Form dei Vertiefungen 17 angepaßt und greifen in diese
Vertiefungen ein, die die Gleitschuhe zum Tei aufnehmen. Durch seitlich an den Gleitschuher
angeformte Schwenkzapfen 19, die in entsprechende öffnungen im Führungstcil 9 und im Trägerteil f
eingreifen, sind die Gleitschuhe zusätzlich gesichert. Die
2r> im wesentlichen muldenförmig ausgebildeten Schuhe If
weisen an ihren den Schenkeln 14 abgewandten Seite Gleitnoc^en 20 auf, von denen zwei am oberen unc
einer am unteren Rand angeordnet sind. Zwischen der Gleitnocken 20 ist in jedem Gleitschuh 18 eine
so Schmierstofftasche 21 eingeformt.
Der aus Trägerteil 8 und Fühningsteil 9 bestehende
Schlitten umgibt die im Raum unterhalb der Fensteröff nung in der Tür angeordnete Führungsschiene 7
vollständig. Die Führungsschiene 7 ist als U-Profi
» ausgebildet und an ihrem unteren Ende in einei
topfförmigen Halterung 22 aufgenommen, die die Führungsschiene in der Fensterebene starr und quer zui
Fensterebene durch einen gummielastischen Körper 23 bewegbar hält. Die Führungsschiene ist so angeordnet
daß ihre Schenkel 24 senkrecht zur Fensterebene und ir der gleichen Richtung wie die Schenkel 14 de;
huhrungsteiies » stehen.
Die in unterschiedlichen Höhen einander gegenüberliegenden Gleitschuhe 18 werden durch entsprechende
Einstellung des Führungsteiles 9 gegenüber dem Trägerteäl S zur Anlage an die Außenflächen der
Schenkel 24 der Führungsschiene 7 gebracht. Durch die Höhenversetzung der Gleitschuhe 18 und ihre gegenüberliegende
Anordnung ist der Schlitten gegenüber der Führungsschiene bei der Darstellung in F i g. T nur
entgegen dem Uhrzeigersinn abgestützt. Um der Schlitten auch im Uhrzeigersinn abzustützen, sind
weitere Gleitschuhe 25 vorgesehen, die an den Enden eines doppelarmigen Hebels 26 sitzen, der am Trägerteil
8 mittels eines Schwenkbolzens 27 gelagert ist und sich in Längsrichtung der Führungsschiene erstreckend
zwischen die Schenkel 24 eingreift. Die Gleitschuhe 25 die ebenso wie die Gleitschuhe 18 aus einem
selbstschmierenden Kunststoff bestehen können, sind an ihren Gleitflächen ballig ausgeführt und weisen mit
den Gleitflächen in entgegengesetzte Richtungen. Der doppelarmige Hebel 26 ist so lang ausgebildet, daß die
Gleitschuhe 25 den Gleitschuhen 18 gegenüberliegend an den Innenflächen der Schenkel 24 der Führungsschiene
7 anliegen. Mit dem Schwenkbolzen 27 ist auf der Außenseite des Trägerteiles 8 ein einarmiger Hebel 28
fest verbunden, an dessen freiem Ende eine Zugfeder 29
angreift, die mittels eines Zapfens 30 am Trägerteil 8
festgelegt ist. Durch die Zugfeder 29 wird der einarmige Hebel 28 so belastet, daß er den doppelarmigen Hebel
26 in Fig.2 iri. Uhrzeigersinn zu schwenken sucht,
wodurch die Gleitschuhe 25 gegen die Innenflächen der Schenkel 24 der Führungsschiene 7 gedrückt werden.
Durch diese Ausgestaltung ist der Schlitten 8, 9 in Richtung der Fensterebene elastisch nachgiebig an der
Führungsschiene geführt, wodurch Unebenheiten an den Scheibenführungsprofilen und Abweichungen von
der parallelen Anordnung von Scheiber.fUhriingsprofil
und Führungsschiene ausgeglichen werden können.
Bei der in den F i g. 6 bis 9 dargestellten Ausführungsform ist bis auf die etwas andere Ausgestaltung der den
Gleitschuhen 18 hinsichtlich ihrer Funktion entsprechenden Gleitschuhen 18' und der abgeänderten
Halterung dieser Gleitschuhe die gleiche Anordnung vorgesehen, wie dies bei der Ausführungsform gemäß
den F- i g. 2 bis 4 der Fall i«it
Bei dieser abgeänderten Ausführungsform sind die Gleitschuhe 18' ebenso wie die Gleitschuhe 18
trogförmig ausgebildet, sind jedoch im Bereich der Schmierstofftaschen nicht mit Seitenwänden versehen
und weisen auch keine Schwenkzapfen auf. Zur Halterung dieser Gleitschuhe 18' sind die Schenkel 14'
des Führungsteiles 9' im Bereich der Gleitschuhe nach außen versetzt und sind mit Lagerleisten 31 versehen, an
denen die Gleitschuhe 18' abgestützt sind. Im Gegensatz zu den Gleitschuhen 18 sind die Gleitschuhe an ihren
den Lagerleisten 31 zugewandten Seiten auch in Que -richtung gewölbt, so daß sie in Verbindung mit
einer entsprechend gewölbten Ausbildung der Lagerleisten 31 nach Art eines Kugelgelenkes aufgenommen
sind. Hierdurch ist es möglich, den Schlitten nicht nur in der Fensterebene, sondern auch quer hierzu gegenüber
der Führungsschiene zu verkanten, wodurch Fertigungstoleranzen bzw. Einbaufehler auch in dieser
Richtung ausgeglichen werden können. Die Lagerleisten 31 sind mit seitlichen Zapfen 32, die in
entsprechende öffnungen im Trägerteil 8 und im Führungsteil 9' eingreifen, gesichert.
Die Ausführungsform gemäß den Fig. 10 bis 12 entspricht bis auf eine abgeänderte Ausbildung der
Führungsschiene und des doppelarmigen, die schwenkbar gelagerten, Gleitschuhe tragenden Hebels der
Ausführungsform gemäß den Fig. 2 bis 4. Bei dieser Ausführungsform ist die Führungsschiene T als flaches
Kastenprofil ausgebildet. Der doppelarmige Hebel 26' ist außen an dem Führungsteil 9 gelagert und die an
seinen Enden angeordneten Gleitschuhe 25 greifen durch Öffnungen in den Schenkeln 14 des Führungsteiles
9. Die Gleitschuhe 25 liegen somit ebenfalls an der Außenfläche der Führungsschiene an. Der einarmige
Hebel 28' ist direkt mit dem doppelarmigen Hebel 26' verbunden.
Beider Ausführungsform gemäß den Fig. 13 bis 15 ist
gegenüber der Ausführungsform gemäß den F i g. 2 bis 4 eine andere Halterung des unteren Endes der
Führungsschiene und eine andere Anordnung der den l
belastenden F
der vorlese
hen. Die Halterung der Führungsschiene 7 an ihrem unteren Ende ist insofern gegenüber der Ausführungsform
gemäß den F i g. 2 bis 4 geändert, als zwischen die Schenkel 24 der Führungsschiene 7 ein gummielastischer
Körper 33 eingesetzt ist, der mit einer Ausnehmung 34 auf einen an der Tür befestigten Steg 35
aufgesetzt ist.
Bei dieser abgeänderten Ausführungsform ist auf den Schwenkbolzen 27 des doppelarmigen Hebels 26 eine
Spiralfeder 36 aufgesetzt, die mit ihrem einen Ende 37 in einen Schlitz des Schwenkbolzens 27 eingreift und mit
ihrem anderen Ende 38 an einem Anschlag 39 des Führungsteiles 9 festgelegt ist.
Bei sämtlichen Ausführungsformen sind in dem Führungsteil 9 aus Kunststoff bestehende Knöpfe 40
eingesetzt, mittels derer sich der Schlitten an der Breitseite der Führungsschiene abstützt.
Als Gegenanschlag dienen entweder am Trägerteil 8 eingesetzte Knöpfe 41 oder der Schwenkbolzen 27 des
die Gleitschuhe 25 tragenden doppelarmigen Hebels 26. Zu diesem Zweck ist der Schwenkbolzen 27 an diesem
Ende ballig ausgeführt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (16)
1. Fensterscheibenführung für eine heb- und senkbare Fensterscheibe für Kraftfahrzeuge mit die
Seitenkanten der Fensterscheibe im Bereich der Fensteröffnung aufnehmenden Scheibenführungsprofilen,
von denen das erste bis in den Raum unter der Fensteröffnung verlängert ist und das zweite
Scheibenführungsprofil nur im Bereich der Fensteröffnung vorgesehen ist sowie mit einem an der ι ο
Scheibe befestigten, mittels eines Fensterhebers heb- und senkbaren, an einer unterhalb der
Fensteröffnung angeordneten Führungsschiene geführten Schlitten, der zwei starr befestigte in der
Höhe gegeneinander versetzte, die Führungsschiene von beiden Seiten angreifende, nach unten gerichtete,
eine erste Kippbewegung des Schlittens auf seiner zum ersten Scheibenführungsprofil gerichteten
Seite unterbindende Abstützglieder aufweist, wobei eine zweite der ersten entgegengesetzten
Kippbewegung des Schlittens möglich ist und der Fensterheber zwischen dem ersten Scheibenführungsprofil
und der Führungsschiene des Schlittens am Schlitten angreift, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsschiene (7) des Schlittens (6) zwischen den Scheibenführungsprofilen
(2 und 3), jedoch näher an dem zweiten Scheibenführungsprofil (3) angeordnet ist und daß
der Schlitten (6) zwei weitere, den ersten beiden Abstützgliedern (18 bzw. 18') an der Führungsschie- H)
ne (7) gegenüberliegende, an den Enden eines doppelarmigen Hebels (26 bzw. 26') befestigte
Abstützglieder (25) aufweist, wobei der doppelarmige Hebel am Schlitten (6) schwenkbar angeordnet ist
und mittels einer Feder (Zugfeder 29 bzw. r> Spiralfeder 36) der zweiten Kippbewegung des
Schlilteris entgegenwirkt
2. Fensterscheibenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (6) aus
einem mit dem Fensterheber (4, 5) in Verbindung *o stehenden Trägerteil (8) und einem an dem
Trägerteil (8) um eine senkrecht zur Scheibenebene stehende, die Längsachse der Führungsschiene (7)
schneidende Drehachse (16) einstellbar gehaltenen Führungsteil (9) besteht, an dem die beiden ersten
Abstützglieder (18) angebracht sind.
3. Fensterscheibenführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Abstützglieder
(18 und 18') am Schlitten (6) schwenkbar gelagert sind.
4. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
ersten Abstützglieder (18) Schmierstofftaschen (21) aufweisen.
5. Fensterscheibenführung nach einem der An-Sprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Abstützglieder (18 und 18') an den den
Führungsflächen zugeordneten Seiten mit Gleitnokken (20) besetzt sind.
6. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gleitflächen der am schwenkbaren Hebel (26) sitzenden zweiten Abstützglieder (25) ballig ausgeführt
sind.
7. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abstützglieder (18, 25) als Gleitschuhe aus einem selbstschmierenden Kunststoff ausgebildet sind.
8. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem doppelarmigen Hebel (26) angreifende Feder
als Zugfeder (29) ausgebildet ist und am freien Ende eines einarmigen Hebels angreift, der mit dem
doppelarmigen Hebel (28) bzw. mil dem Schwenkbolzen (27) des doppelarmigen Hebels verbunden ist.
9. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dad auf
dem Schwenkbolzen (27) eine Spiralfeder (36) angeordnet ist, deren eines Ende (37) mit dem
Schwenkbolzen und deren anderes Ende (38) mit dem Schlitten (6) verbunden ist.
10. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsschiene (7') als ein volles oder hohles Flachprofil ausgebildet ist, dessen schmale Seitenflächen
als Führungsflächen dienen.
11. Fensterscheibenführung nach einem der
Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (7) als U-Profi! ausgebildet ist und
daß die zweiten Abstützglieder (25) an den Innenflächen der Schenkel (24) und die ersten
Abstützglieder (18) an den Außenflächen der Schenkel (24) des U-Profils anliegen.
12. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 ,dadurch gekennzeichnet, daß das
Führungsteil (9) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist und an seinen Schenkeln rechtwinklig nach
außen angeformte Befestigungsflansche (15) aufweist, in denen konzentrisch zur Drehachse (16)
ausgebildete Langlöcher (10) vorgesehen sind.
13. Fensterscheibenführung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schenkeln (14)
kreisbogenförmige Vertiefungen (17) zur Aufnahme von entsprechend geformten Gleitschuhen (18)
ausgebildet sind.
14. Fensterscheibenführung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an de.·; Schenkeln (14')
Lagerleisten (31) aufgebracht sind, zwischen denen jeweils ein Gleitschuh (18') mit angenähert kugelförmiger
Gestalt abgestützt ist.
15. Fensterscheibenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsschiene (17) und/oder die Scheibenführungsprofile (2, 3) nur an ihren oberen Enden fest
angeordnet sind, während sie an ihren unteren Enden quer zur Fensterebene bewegbar gehalten
sind.
16. Fensterscheibenführung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene
(7) und/oder die Scheibenführungsprofile (2, 3) an ihren unteren Enden quer zur Fensterebene durch
gummielastische Körper (23) abgestützt sind.
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1972
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- 1972-04-21 FR FR7214343A patent/FR2136627A5/fr not_active Expired
- 1972-04-22 IT IT6826372A patent/IT954745B/it active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT954745B (it) | 1973-09-15 |
| DE2119918B2 (de) | 1979-04-26 |
| DE2119918A1 (de) | 1972-11-09 |
| FR2136627A5 (de) | 1972-12-22 |
| SE376874B (de) | 1975-06-16 |
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Legal Events
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| OGA | New person/name/address of the applicant | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BROSE FAHRZEUGTEILE GMBH & CO KG, 8630 COBURG, DE |
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