[go: up one dir, main page]

DE2119491A1 - System zur Verteilung von Werteinheiten - Google Patents

System zur Verteilung von Werteinheiten

Info

Publication number
DE2119491A1
DE2119491A1 DE19712119491 DE2119491A DE2119491A1 DE 2119491 A1 DE2119491 A1 DE 2119491A1 DE 19712119491 DE19712119491 DE 19712119491 DE 2119491 A DE2119491 A DE 2119491A DE 2119491 A1 DE2119491 A1 DE 2119491A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
check
amount
card
code
bank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712119491
Other languages
English (en)
Inventor
Hans 7343 Kuchen; HiIgendorf Joachim 6374 Steinbach. P Ebner
Original Assignee
Ostertag-Werke Ag, 7080 Aalen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ostertag-Werke Ag, 7080 Aalen filed Critical Ostertag-Werke Ag, 7080 Aalen
Priority to DE19712119491 priority Critical patent/DE2119491A1/de
Priority to IT23405/72A priority patent/IT953716B/it
Priority to FR7213956A priority patent/FR2133941B1/fr
Priority to GB1848172A priority patent/GB1369537A/en
Publication of DE2119491A1 publication Critical patent/DE2119491A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F19/00Complete banking systems; Coded card-freed arrangements adapted for dispensing or receiving monies or the like and posting such transactions to existing accounts, e.g. automatic teller machines
    • G07F19/20Automatic teller machines [ATMs]
    • G07F19/202Depositing operations within ATMs
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D11/00Devices accepting coins; Devices accepting, dispensing, sorting or counting valuable papers
    • G07D11/20Controlling or monitoring the operation of devices; Data handling
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D11/00Devices accepting coins; Devices accepting, dispensing, sorting or counting valuable papers
    • G07D11/20Controlling or monitoring the operation of devices; Data handling
    • G07D11/24Managing the inventory of valuable papers
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D11/00Devices accepting coins; Devices accepting, dispensing, sorting or counting valuable papers
    • G07D11/20Controlling or monitoring the operation of devices; Data handling
    • G07D11/32Record keeping
    • G07D11/34Monitoring the contents of devices, e.g. the number of stored valuable papers
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F19/00Complete banking systems; Coded card-freed arrangements adapted for dispensing or receiving monies or the like and posting such transactions to existing accounts, e.g. automatic teller machines
    • G07F19/20Automatic teller machines [ATMs]
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F7/00Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
    • G07F7/08Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by coded identity card or credit card or other personal identification means
    • G07F7/086Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by coded identity card or credit card or other personal identification means by passive credit-cards adapted therefor, e.g. constructive particularities to avoid counterfeiting, e.g. by inclusion of a physical or chemical security-layer

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Accounting & Taxation (AREA)
  • Finance (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

DR-INQ. DIPL.-ING. M. KC. Dl Pu Pi Y V. - B. DIPL.-PHYS.
HOGER - STELLRECHT-GRiESSBACH - HAECKER
CATENTANWALTF IN STUTTGART
A 38 794 b
b - 135
20. April 1971
Firma
Ostertag-VJerke AG 703AaIe n/Württ.
System zur Verteilung von Werteinheiten
Die Erfindung betrifft ein System zur Verteilung von Werteinheiten, insbesondere ein Geldausgabesystem.
Es sind schon Geldausgabeautomaten auf dem Markt, die mittels eines Ausweises und eines zu diesem passenden Belegs gesteuert werden. Bei den Ausweisen und Belegen bzw. Quittungen handelt es sich um spezielle Dokumente, die von der jeweiligen, den Automaten betreibenden Bank an ihre Kunden in begrenztem Umfang ausgegeben werden. Infolgedessen kann jeder Inhaber eines Ausweises und entsprechender Belege nur an dem von seiner Bank aufgestellten Automaten Geld abholen.· Der Automat prüft aufgrund eines Identifikationscodes auf dem Ausweis und , auf dem Beleg, ob die beiden Informationsträger echt, sind und
— 2 209846/0299
zusammengehören und ob der Ausweisinhaber nicht zu einem Personenkreis gehört, den die Bank vom Geldbezug über den Automaten aus irgendwelchen Gründen ausgeschlossen hat. Dies geschieht durch Vergleich des Identifikationscodes mit dem Inhalt eines im Automaten befindlichen Speichers. Dann wird ein durch den Beleg vorgegebener Geldbetrag ausgegeben, der Beleg im Automaten abgelegt und der Ausweis wieder ausgestoßen.
Es ist auch schon ein Geldausgabeautomat bekanntgeworden, der nur mittels eines Ausweises als Informationsträger gesteuert wird und der Tastaturen besitzt, um eine für die Bedienungsperson spezifische Kennziffer und den gewünschten Geldbetrag einzutasten. Die eingetastete Kennziffer wird dann mit einem Identifikationscode auf dem Ausweis verglichen..
Diese bekannten Geldausgabeautomaten bedeuten keine Rationalisierung für die Bank, da, wenn überhaupt ein Beleg.im Automat verbleibt, dieser nicht wie Schecks und Überweisungen mehr oder minder automatisch weiterverarbeitet v/erden kann, weil ferner relativ teuere Sonderdokumente hergestellt und auch noch von Hand ausgegeben werden müssen ,und weil schließlich die bekannten Automaten nur eine geringe Kundenkapazität haben. Für den Bankkunden wiederum haben die bekannten Geldausgabeautomaten den Nachteil, daß sie alle an den Geschäftsbereich einer ganz bestimmten Bank gebunden sind und daß er besondere Dokumente, nämlich den Ausweis und die Belege stets mit sich tragen muß*
2098A6/0299
Der Erfindung lag nun die Aufgabe zugrunde, mit der automatischen Geldausgabe einen Rationalisierungsvorteil für die Bank zu verbinden, wobei nicht nur an Geldausgäbeautomaten gedacht wurde, sondern ganz allgemein an Geräte zur Ausgabe von Werteinheiten. Es könnte sich also beispielsweise auch um Briefmarken, Fahrkarten, ja sogar Aktien oder andere Wertpapiere handeln. Nach dem eingangs Gesagten geht die Erfindung von einem System zur Verteilung von Vierteinheiten aus, das mindestens ein Scheckannahmegerät hat, dcis mittels eines Ausweises und eines Schecks steuerbar ist, wobei der Ausweis mindestens eine kodierte Identifikationsinformation trägt, die mit einer kodierten Identifikationsinformation (Sicherheitscode) auf dem Scheck in einer vorgegebenen Beziehung steht, deren Erfüllung durch eine Prüfvorrichtung für Ausweis und Scheck prüfbar ist. Gelöst wird die gestellte Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß der Scheck ein übliches Scheckformular (sog.EURO-Scheck) ist, von dem ein freies Feld die Identifikationsinformation trägt und ein ggf. weiteres freies Feld für eine vom Benutzer aufzubringende, kodierte Information zum Gültigmachen (Gültigkeitscode) des Schecks vorgesehen ist und daß das Scheckannahmegerät eine Prüfvorrichtung für den Gültigkeitscode aufweist. Die für das erfindungsgemäße Scheckannahmegerät geeigneten Scheckformulare können also im übrigen wie übliche Schecks verwendet werden, und auch der Ausweis kann wie eine übliche Scheckkarte ausgebildet sein, die noch mit einigen weiteren Informationen versehen ist. Die Verwendung üblicher Scheckformulare gestattet es aber auch, die im Scheckannahmegerät verbleibenden Belege in der bei den Banken üblichen Weise automatisch weiterzuverarbeiten. Wenn sich das erfindungsgemäße System durchgesetzt hat, werden auch überhaupt keine besonderen Dokumente mehr benötigt, da man ganz allgemein die für das erfindungsgemäße System geeigneten
209846/Q299
Scheckformulare ausgeben könnte. Schließlich ist das gemäß der Erfindung zur Verwendung kommende Scheckformular ebensowenig regional gebunden, wie dies schon jetzt beim Scheck in Verbindung mit einer Scheckkarte der Fall ist. Schließlich gibt das erfindungsgemäße System mindestens dieselbe, wenn nicht eine größere Sicherheit wie ein üblicher Scheck, der . vom Benutzer handschriftlich unterschrieben werden muß, denn der Gültigkeitscode kann o.w. so ausgebildet werden, daß er fälschungssicherer wie eine Unterschrift ist, und außerdem ist eine Sicherheitsfunktion mehr eingebaut, wie bei den bekannten Geldausgabeautomaten, bei denen nur die Zusammengehörigkeit von Ausweis und Beleg geprüft wird.
Bei dem Scheckannahmegerät kann es sich um ein beliebiges Gerät zur Ausgabe von Werteinheiten oder Dokumenten handeln, das mit Hilfe des Ausweises und eines üblichen Scheckformulars, das im Hinblick auf die erfindungsgemäße Verwendung geringfügig modifiziert ist, bedient v/erden kann, d.h. also beispielsweise um einen Geldausgabeautomaten, um ein Gerät zur Ausgabe neuer Schecks, um ein Gerät zur Prüfung von Schecks bei deren Annahme, wie es an. einem Bankschalter oder bei einem Einzelhändler, einem Supermarkt od.dgl. installiert sein kann, um einen Briefmarkenautomaten und dgl. mehr.
Wie erwähnt, wird einer der bekannten Geldausgabeautomaten
mit Belegen bedient, durch die der auszugebende Geldbetrag von vornherein festgelegt ist, beispielsweise auf einen 100.-DM-Schein so daß beispielsweise für den Betrag von DM 300,-drei Belege benötigt werden. Das erfindungsgemäße System läßt nun dank der Verwendung normaler Schecks die Entnahme beliebiger Geldmengen - die vom Bankinstitut u.U. begrenzt
209846/0299
werden können - zu, indem der Scheck mit einer Information über den auszugebenden Betrag versehen wird. Bei einem bevorzugten Ausführüngsbeispiel der Erfindung ist ein weiteres freies Feld (Betragsfeld) des Schecks für eine vom Benutzer anzubringende, kodierte Information hinsichtlich des Wertes der Werteinheiten vorgesehen, und das Scheckannahmegerät enthält eine Lesevorrichtung für diese"Information. So können beispielsweise auf dem Scheck nebeneinander oder untereinander neun mit den Ziffern 1-9 beschriftete Kästchen vorgesehen sein, in deren eines dann der Benutzer ein Kreuz einträgt.
Es sind schon Geldausgabeautomaten bekannt, die unter anderem mit einem Ausweis betätigt werden, durch den sichergestellt wird, daß ein Benutzer innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes nicht mehr als einen bestimmten Betrag erhält. Auf diese Weise wird verhindert, daß ein Benutzer Belege über einen längeren Zeitraum hinweg sammelt und mit diesen dann sein Konto überzieht. Bei dem erfindungsgemäßen System empfiehlt es sich nun in Anlehnung an das bekannte, den Ausweis aus den erwähnten Gründen als übliche Scheckkarte auszubilden, die in unsichtbarer, kodierter und maschinenlesbarer Form mindestens folgende Informationen aufweist: Kontonummer des Benutzers, Bankleitzahl der Bank, die die Scheckkarte ausgestellt hat (da das erfindungsgemäße System überregional arbeiten soll)t Limit für den Gesamtwert bzw. die Anzahl der innerhalb eines bestimmten Zeitraums auszugebenden Werteinheiten wie Geld oder Scheckformulare (Betragslimitierung), sowie den Zeitraum (Zeitlimitierung). Bei der Ausgabe von Scheckformularen oder Geld wird dann vom erfindungsgemäßen System an der Scheckkarte gebucht, wieviel der Benutzer innerhalb des vorgegebenen Zeitraums erhalten hat. Dies alles kann
209846/0299
beispielsweise über eine magnetische Aufzeichnung erreicht werden*
Nach dem Vorstehenden ist es ersichtlich, daß das erfindungsgemäße System, sofern es sich um ein Geldausgabesystem handeln soll, mindestens ein Scheck- und ein Geldausgabegerät umfassen sollte, die beide nach Art des beschriebenen Scheckannahmegeräts ausgebildet sind. Die Ausgabe von Scheckformularen erfolgt also in gewisser Weise analog zur herkömmlichen Ausgabe durch den Schalterbeamten einer Bank, indem entweder ein ganz bestimmtes Formular oder u.U. auch ein normaler Scheck, nachdem der Gültigkeitscode angebracht worden ist, zusammen mit der Scheckkarte in das Scheckausgabegerät eingegeben wird, das dann neue Scheckformulare ausgibt. Gleichzeitig kann es vorteilhaft sein, das Scheckausgabegerat so auszubilden, daß es die Zahl der ausgegebenenen Scheckformulare auf der Scheckkarte beispielsweise magnetisch festhält und ggf. in bestimmten Abständen auch die Zeitlimitierung modifiziert*
Der bargeldlose Zahlungsverkehr auch mit Schecks dehnt sich immer mehr aus* und das erfindungsgemäße System gibt nun die Möglichkeit, die Annahme von Schecks bei Banken und beispielsweisegrößeren Einzelhändlern oder an anderen Stellen wesentlich 2ü vereinfachen und den Verkehr mit Schecks sicherer . zu machen. Zu diesem Zweck wird vorgeschlagen, daß das System ferner ein Scheckprüfgerät zur automatischen Prüfung der Zusammengehörigkeit von Scheck und Scheckkarte sowie zur Prüfung des Gültigkeitscodes aufweist. Auf diese Weise kann die Echtheitsprüfung eines Schecks bei der Annahme wesentlich vereinfacht werden.
209846/0299
Bei der vorstehend beschriebenen Ausbildung des erfindungsgemäßen Systems muß die Scheckkarte von Zeit zu Zeit hinsichtlich der Betrags- und der Zeitlimitierung abgeändert bzw. neu beschrieben werden. Es empfiehlt sich deshalb, daß das erfindungsgemäße System ein Scheckkartengerät zum Modifizieren der Betrags- und/oder Zeitlimitierung umfaßt. Ein solches Scheckkartengerät wird selbstverständlich nur von derjenigen Bank betrieben werden, deren Kunde der Scheckkarteninhaber ist, so daß es leicht mit einem Speicher versehen werden kann, auf dem Kunden, die der Bank nicht mehr sicher genug erscheinen, festgehalten werden, so daß das erneute Gültigmachen der Scheckkarte unterbleibt. Das Scheckkartengerät prüft also die Scheckkarte hinsichtlich Kontonummer des Benutzers und Bankleitzahl, vergleicht mit dem Speicherinhalt und modifiziert dann erforderlichenfalls Betrags- und Zeitlimitierung.
Bei der heute üblichen Ausgabe von Scheckformularen durch den Bankbeamten muß dieser noch veranlassen, daß die Scheckformulare mit der Kontonummer und Bankleitzahl bedruckt v/erden. Bei dem erfindungsgemäßen System mit einem Scheckausgabegerät empfiehlt es sich nun, dieses mit einem Drucker zum Bedrucken der Scheckformulare mit Kontonummer und Sicherheitscode zu versehen, weichletzterer in einer ganz bestimmten Beziehung zu Kontonummer und Bankleitzahl besteht. Entnommen werden diese Angaben der in das Scheckausgabegerät einzugebenden Scheckkarte oder aber dem für die Scheckausgabe erforderlichen, mit dem Gültigkeitscode versehenen Scheck.
Bisher müssen von der Bank entgegengenommene Schecks für die weitere Verarbeitung insofern vorbereitet werden, als der auf dem Scheck handschriftlich oder mit normaler Schreib-
209846/0299 ä
maschinenschrift angegebene Betrag in einem besonderen, mit einer Tastatur versehenen Drucker in einem bestimmten Feld des Schecks in maschinenlesbarer Klarschrift wiedergegeben wird, d.h. ein Bankangestellter muß jeden einzelnen Scheck bearbeiten, indem er den darauf angegebenen Betrag in den Drucker eintastet. Das erfindungsgemäße System ist nun o.w. in der Lage, auch hier eine Rationalisierung herbeizuführen, und zu diesem Zweck wird vorgeschlagen, daß das Geldausgabegerät einen durch das Betragsfeld - das ohnehin gelesen werden muß — gesteuerten Drucker zum Aufdrucken des auszugebenden Betrags in maschinenlesbarer Klarschrift auf den Scheck enthält. Bei der maschinenlesbaren Klarschrift handelt es sich zweckmäßigerweise um die heute bei den Banken verwendete OCRA-Schrift. Die vom erfindungsgemäßen System entgegengenommenen Schecks sind also sofort automationsgerecht, denn Kontonummer und Bankleitzahl können schon bei der Ausgabe der Scheckformulare in OCRA-Schrift aufgedruckt werden.
Das vorstehend erwähnte Scheckprüfgerät kann nun entsprechend so weiterentwickelt werden, daß nicht nur die Berechtigung der· Bedienungsperson und die Gültigkeit des Schecks geprüft wird, sondern es kann auch hier der vorstehend erwähnte Rationalisierungsvorteil erreicht werden, wenn das Scheckprüfgerät einen von einer Tastatur, einer Registrierkasse od.dgl. gesteuerten Drucker zum Aufdrucken des zu bezahlenden Betrags in maschinenlesbarer Klarschrift auf den Scheck enthält. Bei Annahme eines Schecks durch den Kassenbeamten einer Bank, gibt dieser also über eine Tastatur den auszuzahlenden Betrag ein, während beispielsweise beim Warenverkauf unmittelbar über die Registrierkasse der Drucker gesteuert werden kann
_ Q —
209846/0299
und somit automatisch bei der Warenausgabe der Scheck des .Kunden automationsgerecht fertiggestellt wird.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Systems gegenüber den bekannten Geldausgabeautomaten ist in der Möglichkeit zu erblicken, durch die Einführung des Gültigkeitscodes die Sicherheit zu steigern. Um nun das Anbringen des Sicherheitscodes in ganz bestimmter Form und an ganz bestimmten Stellen des Scheckformulars zu erleichtern, empfiehlt es sich schließlich, dem Kunden bei erstmaliger Ausgabe der Scheckkarte sov/ie von Scheckformularen eine Schablone zum Anbringen des Gültigkeitscodes zu übergeben.
Im folgenden soll nun anhand einer schematischen Darstellung einer Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen Systems der Gesamtablauf aller Vorgänge, die mit einem Scheck verbunden sind, erläutert werden; es zeigen:
Fig. 1 ein im Hinblick auf das erfindungsgemäße System modifiziertes EURO-Scheckformular;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Rückseite einer im Hinblick auf das erfindungsgemäße System modifizierten, ansonsten üblichen Scheckkarte;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Scheckausgabegeräts;
Fig. 4 eine entsprechende Darstellung eines Geldausgabegeräts;
- 10 -
209846/0 299
Fig. 5 eine entsprechende Darstellung eines Scheckprüfgeräts, und
Fig. 6 eine entsprechende Darstellung eines Scheckkartengeräts,
Das in Fig. 1 gezeigte Scheckformular wird bei der Ausgabe in der obersten Zeile links mit einer laufenden Nummer, der sog. Schecknummer, in der Mitte mit der Kontonummer und rechts mit der Bankleitzahl versehen. Bei Anwendung im erfindungsgemäßen System können nun zwei Felder verwendet werden, die beim heute üblichen EURO-SCheckformular ungenutzt sind und die zu beiden Seiten des Feldes 10 für den Aufdruck des Namens der Bank liegen, die das Scheckformular ausgegeben hat. Das Feld 12 linker Hand kann nun beispielsweise für einen Punkte-Code verwendet werden, der den im System lesbaren Sicherheitscode darstellen soll und in einer bestimmten Beziehung zur Kontonummer und zur Bankleitzahl steht. Der Raum rechts des Feldes 10 wird für ein Betragsfeld 14 und ein Feld 16 für den Gültigkeitscode genutzt. Das Betragsfeld 14 ist in neun, Kästchen aufgeteilt, so daß in einem "1 aus 9"-Code der Betrag angegeben werden kann, der auszugeben oder zu bezahlen ist, beispielsweise also DM 600.-. Im Feld 16 bringt nun der Bankkunde an einer für sein Konto spezifischen und vorbestimmten Stelle beispielsweise ein Kreuzchen an, um den Scheck scharf zu machen, wobei die verschiedenen in der Zeichnung durch Punkte angedeuteten Stellen in einer durch das System vorgegebenen Beziehungen zu den verschiedenen Kontonummern stehen. Unter der Zeile mit den Feldern 10 bis 16 ist Platz für die üblichen Angaben, u.a. für den hand- oder maschinenschriftlich einzutragenden Betrag in einem Feld 18, und die unterste Zeile 20 wird in genormter, maschinenlesbarer Schrift, nämlich
- 11
209 846/0299
A λ-
der OCRA-Schrift mit SchecknummGr, Kontonummer, Betrag und Bankleitzahl bedruckt, und zwar erfolgt dies derzeit bei der Verarbeitung eines angenommenen Schecks in der Bank mit Hilfe eines besonderen Druckers, während dies bei dem erfindungsgemäßen System, wie im folgenden noch gezeigt werden wird, automatisch durchgeführt werden kann.
Die in Fig. 2 gezeigte Scheckkarte ist auf der nicht dargestellten Vorderseite wie üblich ausgebildet, während sie auf der Rückseite einen Magnetfilmstreifen 22 trägt, der symbolisch in vier Felder eingeteilt ist, nämlich in ein Feld 24 für die Bankleitzahl, in ein Feld 26 für die Kontonummer, in ein Feld 28 für die Betragslimitierung und in ein Feld für die Zeitlimitierung. In einem unter dem Magnetfilmstreifen 22 liegenden Feld 32 kann ein Aufdruck "Automat" angebracht sein, der anzeigen soll, daß diese Scheckkarte nur zum Betrieb im erfindungsgemäßen System berechtigt, nicht aber zu der bisher üblichen Verwendung der Scheckkarte. Es braucht nicht weiter darauf hingewiesen zu v/erden, daß die Aufzeichnungen in den Feldern 24 - 30 in einem beliebigen Code erfolgen können, wie dies durch die Punkte symbolisch angedeutet wurde.
Das in Fig. 3 gezeigte Scheckausgabegerät ist hinter einer Wand 40 eingebaut, die mit zwei Schlitzen 42 und 44 sowie einer Türöffnung 46 versehen ist. Hinter dem Schlitz 42 liegt ein Schacht 48 für eine Scheckkarte, während sich hinter dem Schlitz 44 ein Schacht 50 für einen besonderen Scheck befindet, wie er be'ispielsweise derzeit auch als Beleg für die Ausgabe von Scheckformularen bei den Banken verwendet wird, über dem Schacht 48 liegt eine Abtast- und
- 12 -
209846/0299
-/ft- 21m91
Schreibeinheit 52, und am hinteren Ende des Schachtes befindet sich eine Einzugs- und Ausstoßvorrichtung 54, die nur symbolisch dargestellt ist und dem Zweck dient, eine in den Schlitz 42 eingeschobene Scheckkarte soweit einzuziehen, daß sie im Schacht 48 in der richtigen Lage unter der Abtast- und Schreibeinheit 52 liegt sowie die Scheckkarte am Ende der Scheckausgabe wieder auszustoßen, über dem Schacht 50 liegt eine Abtasteinheit zum Lesen der hier interessierenden Informationen auf dem in den Schlitz 44 einzuschiebenden Scheck. Auch für den Schacht 50 kann eine Einzugsvorrichtung vorgesehen sein, die der Einfachheit halber jedoch nicht dargestellt wurde. Der Boden -dieses Schachts ist als Klappe 58. ausgebildet, so daß in der in Fig. 3 strichpunktiert gezeigten Stellung dieser Klappe ein Scheck in einen Ablagebehälter 60 fallen kann, sofern er für richtig befunden wurde, während falsche Schecks durch irgendeine andere Stellung der Klappe 58 in einen nicht gezeigten zweiten Ablagebehälter gegeben werden können.
Die Abtast- und Schreibeinheit 52 sowie die Abtasteinheit 56 sind mit einer Auswertel'ektronik 62 verbunden, die auch die Einzugs- und Ausstoßvorrichtung 54 steuert. An die Auswertelektronik ist ferner ein Sperrspeicher 64 angeschlossen. Der Ausgang der Auswertelektronik ist mit einer Druck- und Papiersteuerungselektronik 66 verbunden, die einen Drucker 68 steuert, der die auszugebenden Scheckformulare über einen · Kanal 70 in einen Behälter 72 ausgibt, der nach elektronisch gesteuerter öffnung einer Tür 74 durch die Türöffnung 46 hindurch von außen zugänglich ist.
- 13 -
209846/0299
Die Wirkungsweise des Scheckausgabegeräts der Fig. 3 ist die folgende: In die Schlitze 42 und 44 werden eine Scheckkarte und ein normaler oder ein besonderer,zur Scheckausgabe berechtigender Scheck eingeschoben. Wie erwähnt sind nicht im einzelnen dargestellte Mittel vorgesehen, die sicherstellen, daß die Felder 24-30 der Scheckkarte sowie 12 und des Schecks unter die Einheiten 52 und 56 kommen. Diese lesen die dort aufgezeichneten Informationen, wobei darauf hinzuweisen ist, daß die Scheckausgabe nur an Personen erfolgen soll, die Kontobesitzer bei der das Scheckausgabegerät aufstellenden Bank sind. Es wird nun verglichen, ob die Bankleitzahl diejenige der das Gerät aufstellenden Bank ist, ob die auf der Scheckkarte aufgezeichnete Kontonummer zum Sicherheitscode auf dem Scheck gehört, ob die Information in den Feldern 28 und 30 der Scheckkarte nicht eine weitere Ausgabe von Scheckformularen verbietet, ob die Kontonummer nicht im Sperrspeicher 64 enthalten ist und ob der vom Benutzer anzubringende Gültigkeitscode im Feld 16 des Schecks zum Sicherheitscode bzw. zur Kontonummer paßt. Diese Prüfung erfolgt in der Auswertelektronik 62. Fallen alle diese Prüfungen positiv aus, so wird zunächst die Klappe 58 geöffnet und der Scheck als Beleg im Behälter 60 abgelegt. Dann erhält der Drucker, der gleichzeitig auch Formularzuschneide- und Fördervorrichtung sein kann, von der Druck- und Papiersteuerungselektronik 66 die Befehle zum Bedrucken und Ausgeben einer gewissen Anzahl von Scheckformularen, die mit der laufenden Schecknummer, der Kontonummer, der Bankleitzahl und dem Sicherheitscode im Feld 12 versehen v/erden und anschließend über den Kanal 70 in den Behälter 72 gelangen.
- 14 -
209 846/02 9 9
Dann wird die Tür 74 beispielsweise über ein Rückmeldesignal des Druckers 68 geöffnet, so daß der Kunde die Scheckformulare dem Behälter 72 entnehmen kann ,und beispielsweise mittels einer fotoelektrischen Abtastung wird anschließend die Tür wieder geschlossen, worauf ein Rückmeldesignal die Ausgabe der Scheckkarte durch die Einzugs- und /ausstoßvorrichtung 54 veranlaßt, nachdem zuvor durch die Abtast- und Schreibeinheit 52 auf der Scheckkarte sozusagen gebucht worden ist, d.h. es wurde beispielsweise irn Feld 2 8 für die Betragslimitierung festgehalten, wieviele Scheckformulare der Kunde erhalten hat, was vorteilhafterweise dadurch vereinfacht wird, daß jedes Mal dieselbe Formularzahl ausgegeben wird.
Bei dem in Fig. 4 gezeigten Geldausgabegerät wurden Elemente, die mit denjenigen des Scheckausgabegeräts nach Fig. 3 identisch sind, mit denselben Bezugszeichen versehen. Während nun eine Scheckausgabe immer nur am Ort der Bank erfolgt, deren Kunde der jeweilige Benutzer ist, soll das erfindungsgemäße System gerade dazu dienen,überregional Geldausgabegeräte benutzen zu können.
Die Abtasteinheit 56 im Geldausgabegerät nach Fig. 4 liest im Gegensatz zu derjenigen im Scheckausgabegerät nach Fig. 3 auch noch das Betragsfeld 14 des Schecks, und nachdem auf dieselben Kriterien wie im Scheckausgabegerät mit Ausnahme der Übereinstimmung der Bankleitzahl mit derjenigen des das Geldausgabegerät aufstellenden Instituts geprüft wurde, wobei natürlich der Sperrspeicher 64 im Geldausgabegerät überregional Kontonummern enthält, an deren Inhaber kein Geld ausgegeben werden soll, löst eine Ausgabesteuerung 80 zunächst einmal einen Druckvorgang aus: Der im Schacht 50 enthaltene Scheck wird
- 15 209 846/029 9
von einem Drucker 82 übernommen und dort in OCRA-Schrift mit dem im Betragsfeld 14 angegebenen Betrag versehen, und zwar in dem hierfür in der Zeile 20 des Schecks vorgesehenen Feld. Dann gibt der Drucker den Scheck nach unten aus, und die Stellung der Klappe 58 je nachdem, ob der Scheck als richtig befunden wurde oder nicht, entscheidet, in welchen der Ablagebehälter 60 der Scheck gelangt. Nach erfolgter Ablage löst die Ausgabesteuerung 80 die Geldausgabe aus. Zu diesem Zweck wird von einer Vereinzelungs- und Transportvorrichtung 84 von einem Stapel 86 von Geldscheinen der angeforderte Betrag abgezogen und einer Vorschubvorrichtung 88 übergeben, die ebenfalls von der Ausgabesteuerung 80 in Betrieb genommen wurde. Die Geldscheine gelangen dann auf einen Tisch 90, die Ausgabesteuerung 80 öffnet die Tür 74 und der Kunde kann das Geld entnehmen. Daraufhin schließt sich die Tür wieder und die Einzugs- und Ausstoßvorrichtung 54 gibt die Scheckkarte zurück. Im Gegensatz zum Scheckausgabegerät wird im Geldausgabegerät mittels der Abtast- und Schreibeinheit 52 und anhand der Felder 28 und 30 für die Betrags- und Zeitlimitierung geprüft, ob der Kunde nicht den maximal innerhalb eines bestimmten Zeitraums auszugebenden Betrag schon erhalten hat bzw. überschreitet, und in den beiden letzterwähnten Fallen würde die Auswertelektronik 62 die Geldausgabe ganz unterbinden oder nur bis zum restlichen Betrag ermöglichen. Außerdem erfolgt über die Abtast- und Schreibeinheit 52 eine Modifizierung des noch auszugebenden Betrags, wie er im Feld 28 der Scheckkarte festgehalten ist.
- 16 -
2 09846/02 9 9
Auch bei dem in Fig. 5 gezeigten Scheckprüfgerät wurden Teile, die identisch auch in den Geräten nach den Fig. 3 und 4 vorkommen, mit denselben Bezugszeichen wie dort versehen. Bei dem Scheckprüfgerät ist der Auswertelektronik 62 eine Druckersteuerung 100 nachgesehaltet, die auch über eine Betragstastatur 102 und ggf. einen Addierer 104 mit Informationen versehen werden kann. An den Schacht 50 für den Scheck schließt sich eine Einzugsvorrichtung 106 an, die den eingezogenen Scheck einem von der Druckersteuerung 100 gesteuerten Drucker 108 übergibt, der seinerseits den Scheck in einen Ablagebehälter 110 ausgibt. Bei dem erfindungsgemäßen Scheckprüfgerät, das beispielsweise am Schalter einer Bank stehen oder mit einer Kasse bei einem Warenverkauf verbunden sein kann, wird wieder geprüft, ob Scheckkarte und Scheck zusammengehören, ob der Scheck mit dem richtigen Gültigkeitscode versehen wurde, ob nicht gegen Betrags- und Zeitlimitierung verstoßen wird, und im Falle einer Bank als Benutzer des Scheckprüfgeräts wird .auch noch eine Prüfung daraufhin erfolgen, ob der Benutzer sein Konto überzieht. Die hierfür erforderlichen Mittel sind allerdings in Fig. 5 nicht gezeigt. Der auf dem Scheck in üblicher Weise angegebene Betrag wird nun beispielsweise vom Schalterbeamten der Bank in die Betragstastatur 102 eingegeben, es ist aber auch möglich, daß die Betragstastatur die Tastatur einerRegistrierkasse eines Händlers darstellt, so daß ggf. die eingetasteten Beträge mit Hilfe des Addierers 104 aufsummiert werden müssen. Der durch den Scheck zu entrichtende Betrag wild nun über die Druckersteuerung 100 an den Drucker 108 übermittelt, der diesen Betrag in OCRA-Schrift auf den hierfür vorgesehenen Raum in der Zeile 20 des Schecks aufdruckt, -nachdem der Scheck durch die Einzugsvorrichtung 106 in durch die
- 17 -
209846/0299
Auswertelektronik 62 gesteuerter Weise dem Drucker übergeben worden ist. Anschließend wird der Scheck im Ablagebehälter 110 abgelegt. Auch beim Scheckprüfgerät kann an der Scheckkarte die Information im Feld 28 wieder modifiziert werden, damit die Betragslimitierung berücksichtigt wird.
Wird zum ersten Mal eine Scheckkarte an einen Bankkunden ausgegeben,so wird dies in der Regel durch einen Angestellten der Bank erfolgen. Später ist es jedoch von Vorteil, wenn die Betragslimitierung und die Zeitlimitierung in einem Automaten modifiziert werden können. Diesem Zweck dient das in Fig. gezeigte Scheckkartengerät, das wieder hinter einer Wand 40 eingebaut ist, die einen Schlitz 42 für die Scheckkarte aufweist. Hinter diesem Schlitz liegt wieder ein Schacht 48, an dessen Ende eine Einzugs- und Ausstoßvorrichtung 54 und über dem eine Abtast- und Schreibeinheit 52 vorgesehen sind. Diese Vorrichtungen sind mit einem üblichen Schalterquittungsgerät 200 verbunden, über das die Vierte für die Zeit- und Betragslimitierung eingegeben werden können, die gleichzeitig auf einem Journalstreifen aufgezeichnet werden. Nach erfolgter Modifizierung der Scheckkarte wird diese von der Einzugs- und Ausstoßvorrichtung 54 wieder ausgegeben.
Der Sperrspeicher 64 im Scheckausgabegerät nach Fig. 3 kann auch dazu verwendet werden, festzulegen, daß die Zahl der auszugebenden Scheckformulare für bestimmte Kunden unterschiedlich ist. Desweiteren kann es von Vorteil sein, beim Geldausgabegerät nach Fig. 4 nicht mit dem Drucker 82 den auszugebenden Betrag auf dem Scheck festzuhalten, sondern diesen auf ein Magnetband oder einen anderen Datenspeicher aufzuzeichnen, so daß unmittelbar ntit einer zentralen Ver-•arbeitungseinheit zusammengearbeitet wird.
, - 18 -
209 8A6/029 9
Desweiteren könnte das Scheckprüfgerät nach Fig. 5 statt mit einer manuellen Betragseingabe in Form' der Betragstastatur 102 mit einem modernen Datenerfassungsgerät gekoppelt sein, wie dies beispielsweise bei dem System NCR-280 der Firma National-Registrierkassen GmbH, Augsburg, der Fall ist.
Desweitoren läßt sich die Sicherheit des erfindungsgeinäßen Systems dadurch erhöhen, daß der Gültigkeitscode auf dem'Scheck nicht die Form eines sichtbaren Zeichens hat, sondern eines zwar vom Kunden anzubringenden, jedoch normalerweise nicht sichtbaren Zeichens, das beispielsweise nur unter ultraviolettem Licht erkennbar ist. Entsprechende Papiere, von denen durch Druckausüben eine nur im Ultravioletten erkennbare Schicht übertragen wird, sind schon auf dem Markt. Es sind aber auch andere, nicht sichtbare Aufzeichnungsmethoden denkbar.
Die Scheckkarte kann an geeigneter Stelle noch einen Bereich zur Messung der Farbtemperatur haben, um in den Geräten, die mit der Scheckkarte bedient werden, auf relativ einfache Weise feststellen zu können, ob es sich nicht um eine Fälschung handelt. Außerdem läßt sich bei verschiedenen Systemen ermitteln, ob der Benutzer eine bestimmte, von der Bank vorgeschriebene Scheckkarte eingelegt hat.
Zweckmäßigerweise verläuft im Hinblick auf eine geringere Bitdichte der Magnetstreifen auf der Rückseite der Scheckkarte nicht.in Quer- sondern in Längsrichtung. Für Kontonummer, Bankleitzahl, Betrags^ und Zeitlimitierung werden 104 bits benötigt, so daß einschließlich der wünschenswerten Prüfbits
- 19 -
209840/0299
zirka 120 bits nötig sein werden. Die üblichen Scheckkarten haben eine Länge von 86mm, von denen in der Praxis zirka 60mm als Aufzeichnungsbereich des Magnetstreifens ausgenutzt v/erden können. Auf diese Weise ergibt sich eine Bitdichte von zirka 2 bits pro Millimeter, und eine solch niedrige Bitdichte garantiert ein sicheres Lesen der Scheckkarte. Es ist außerdem noch möglich, auf den Magnetstreifen den Algorithmus für den Sicherheitscode und den Gültigkeitscode aufzuzeichnen. Man gelangt dann zu einer Bitdichte von 4 bis 5 bits pro Millimetern, die sich auch noch gut beherrschen läßt.
Desweiteren kann es zweckmäßig sein, auf der Scheckkarte und ggf. auch auf dem Scheck die Informationen durcheinander zu schreiben, so daß Sicherheit dagegen besteht, daß der Kunde nicht nur einen Teil der Informationen, beispielsweise die Betrags- und Zeitlimitierung, löschen kann.
Desweiteren kann selbstverständlich der Gültigkeitscode komplizierter gestaltet werden, so daß nicht nur ein Kreuz, sondern mehrere Kreuze oder andere Zeichen an bestimmten Stellen angebracht werden müssen.
Desweiteren kann natürlich auch für das Betragsfeld 14 eine andere als die beschriebene Kodierung gewählt werden.
Da eine ganze Reihe von Geräten des erfindungsgemäßen Systems von der Elektronik her recht ähnlich und teilweise identisch aufgebaut sind, kann es vorteilhaft sein, mit einer zentralen Elektronik zu arbeiten. Desweiteren ist es denkbar, die
- 20 -
^ 209846/0299-
Geräte mit einer zentralen Datenverarbeitungsanlage zu verbinden, so daß sie richtige Peripheriegeräte darstellen.
Schließlich ist es denkbar, auch die Scheckformulare mit einer Farbtemperaturmeßstelle zu versehen und die Geräte so auszurüs-ten, daß auch evtl. vorhandene Wasserzeichen der Scheckformulare und der Scheckkarte abgetastet v/erden können.
Es ist günstig, hinter den Schlitzen zum Einschieben der Scheckkarte und.der Scheckformulare Lichtschranken od.dgl. anzuordnen, die einen Mechanismus zum Einziehen der Dokumente in die Geräte steuern.
Außerdem kann es von Vorteil sein, anstelle einzelner Geldscheine im Geldausgabegerät verpacktes Geld zu verwenden . und auszugeben.
In Abweichung von dem geschilderten Ausführungsbeispiel kann das System noch durch Einzahlungsautomaten (Nachttresor) und ggf. durch ein Kontoauszugsausgabegerät erweitert v/erden, die ebenfalls in der geschilderten Weise mit der Scheckkarte gesteuert werden.
Es ist selbstverständlich, daß in der Zeichnung die Geräte des erfindungsgemäßen Systems nur insoweit dargestellt und, beschrieben wurden, als dies zum Verständnis der Erfindung für den Fachmann erforderlich ist; selbstverständliche Elemente, wie sie in der Datenverarbeitung und. de^Automaten-■ technik üblich sind, wurden deshalb größtenteils weggelassen.
- 21 -

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    ι 1, System zur Verteilung von Werteinheiten, mit mindestens einem Scheckannahmegerät, das mittels eines Ausweises , und eines Schecks steuerbar ist, wobei der Ausweis mindestens eine kodierte Identifikationsinformation trägt, die mit einer kodierten Identifikationsinformation (Sicherheitscode) auf dem Scheck in einer vorgegebenen Beziehung steht, deren Erfüllung durch eine Prüfvorrichtung für Ausweis und Scheck prüfbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheck ein übliches Scheckformular ist, von dem ein freies Feld die Identifikationsinformation trägt und ein ggf. weiteres freies Feld für eine vom Benutzer aufzubringende, kodierte Information sum Gültigmachen (Gültigkeitscode) des Schecks vorgesehen ist, und daß das Scheckannahmegerät eine Prüfvorrichtung für den Gültigkeitscode aufweist.
    2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres freies Feld (Betragsfeld) des Schecks für eine vom Benutzer anzubringende, kodierte Information hinsichtlich des Wertes der Werteinheiten vorgesehen ist und das Scheckannahmegerät eine Lesevorrichtung für diese Information enthält.
    3, System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
    der Ausweis eine übliche Scheckkarte ist, die in unsicht-
    und .
    barer, kodierter/maschinenlesbarer Form mindestens. folgende"Informationen auf v/eist: Kontonummer des Benutzers, -Bänkleitzahl der -Bank, die die Scheckkarte ausgestellt hat, Limit für den Gesamtwert bzw. die Anzahl der innerhalb eines bestimmten Zeitraums auszugehenden Werteinheiten (Betragslimitierung) ,sowie den Zeitraum (ZeitliiPitierung) ,
    - 22 -
    846/Q299; :- ^ :
    4. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    es mindestens ein Scheck- und ein Geldausgabegerät umfaßt, die beide nach Art des Scheckannahmegeräts ausgebildet sine,
    5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß es ferner ein Sqheckprüfgerät zur automatischen Prüfung der Zusammengehörigkeit von Scheck und Scheckkarte sowie zur Prüfung des Gültigkeitscodes aufweist.
    6. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Scheckkartengerät zum Modifizieren der Betrags- und/oder Zeitlimitierung aufweist.
    7. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Scheckausgabegerät einen Drucker zum Bedrucken der Scheckformulare mit Kontonummer und Sicherheitscode enthält.
    8. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Geldausgabegerät einen durch das- Betragsfeld gesteuerten Drucker zum Aufdrucken des anzugebenden Betrags in maschinenlesbarer Klarschrift auf den Scheck enthält.
    9. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Scheckprüfgerät einen von einer Tastatur,einer Registrierkasse od.dgl. gesteuerten Drucker zum Aufdrucken des zu bezahlenden Betrags in maschinenlesbarer Klarschrift auf den Scheck enthält.
    - 23 -
    200 8 4 6 /:.O2
    Λ 38 794 b
    b - 135 - 2.3 -
    2O, April 1971
    HX. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Scheckannahmegerät eine Schreibvorrichtung zur Aufzeichnung der ausgegebenen Werteinheiten enthält.
    11. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schablone zum Anbringen des Gültigkeitscodes.
    09846/0^9^-;;-
    Leersei te
DE19712119491 1971-04-21 1971-04-21 System zur Verteilung von Werteinheiten Pending DE2119491A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712119491 DE2119491A1 (de) 1971-04-21 1971-04-21 System zur Verteilung von Werteinheiten
IT23405/72A IT953716B (it) 1971-04-21 1972-04-19 Sistema per la distribuzione di unita di valore
FR7213956A FR2133941B1 (de) 1971-04-21 1972-04-20
GB1848172A GB1369537A (en) 1971-04-21 1972-04-20 System for dispensing units of value

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712119491 DE2119491A1 (de) 1971-04-21 1971-04-21 System zur Verteilung von Werteinheiten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2119491A1 true DE2119491A1 (de) 1972-11-09

Family

ID=5805446

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712119491 Pending DE2119491A1 (de) 1971-04-21 1971-04-21 System zur Verteilung von Werteinheiten

Country Status (4)

Country Link
DE (1) DE2119491A1 (de)
FR (1) FR2133941B1 (de)
GB (1) GB1369537A (de)
IT (1) IT953716B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2350418A1 (de) * 1973-10-08 1975-04-10 Gretag Ag Verfahren und einrichtung zur erstellung und auswertung von faelschungssicheren maschinell lesbaren zahlungsbelegen
DE10012367A1 (de) * 2000-03-14 2001-09-27 Leicher Gmbh & Co Banknotenverarbeitungsmaschine

Families Citing this family (20)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2482334A1 (fr) * 1979-11-09 1981-11-13 Widmer Michel Dispositif informatique de saisie et traitement du releve d'identite bancaire : distrib
US4321672A (en) * 1979-11-26 1982-03-23 Braun Edward L Financial data processing system
US4532507A (en) * 1981-08-25 1985-07-30 American District Telegraph Company Security system with multiple levels of access
GB2111280B (en) * 1981-12-10 1985-05-09 Hawker Siddeley Revenue Contr Credit card freed dispensing system
FR2528197B1 (fr) * 1982-06-08 1986-12-05 Grafeille Jean Marie Procede de controle de l'usage de documents reserves, documents et dispositifs pour sa mise en oeuvre
EP0112818A1 (de) * 1982-06-28 1984-07-11 AHAROUNI, Shaoul Erkennungsverfahren zur verhinderung des missbrauchs von unterschriebenen dokumenten
GB2128794B (en) * 1982-10-13 1985-12-04 De La Rue Syst Cash dispensing systems
FR2568039B1 (fr) * 1984-07-18 1986-12-26 Cable Print Nv Station automatique securisee pour l'impression et la delivrance de documents
FR2587133B1 (fr) * 1985-09-11 1987-10-30 Dassault Electronique Machine formant guichet ba
KR920004774B1 (ko) * 1986-09-25 1992-06-15 오끼뎅끼 고오교오 가부시끼가이샤 자동식 금전거래 장치
GB2212641A (en) * 1987-07-17 1989-07-26 Ronald William Johnson Security apparatus
EP0772929B1 (de) * 1994-07-26 2006-09-06 Siemens Energy and Automation, Inc. Verfahren und systeme zur erzeugung und authentifizierung unveränderbarer selbstüberprüfender artikel
ES2169142T3 (es) * 1994-07-26 2002-07-01 Internat Data Matrix Inc Articulos de autoverificacion inalterable.
ATE180081T1 (de) * 1994-08-10 1999-05-15 Nadir Tech Co Ltd Mit einem dokument oder einer kundenspezifizierten karte verbundenes kreditdokument, unabhängige kundenspezifizierte kreditkarte und zugehörige ausgabe- und prüfapparatur
IT1277257B1 (it) * 1995-10-13 1997-11-05 Prima Officina Carte Valori Tu Sistema per l'autenticazione e la gestione in sicurezza di titoli e documenti nominativi
FR2740243B1 (fr) * 1995-10-24 1998-02-13 Ingenierie Rech Securite Procede et dispositif pour l'edition de cheques bancaires
US8322606B2 (en) 2000-02-16 2012-12-04 Ong Yong Kin Michael Electronic credit card—ECC
AUPQ564400A0 (en) 2000-02-16 2000-03-09 Ong, Yong Kin (Michael) Electronic credit card-ecc
RU2269160C2 (ru) * 2001-03-16 2006-01-27 Де Ля Рю Интернэшнл Лимитед Устройство для обработки документов
CN104008606A (zh) * 2014-05-04 2014-08-27 昆山古鳌电子机械有限公司 一种集积纸张类的纸张类集积装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2350418A1 (de) * 1973-10-08 1975-04-10 Gretag Ag Verfahren und einrichtung zur erstellung und auswertung von faelschungssicheren maschinell lesbaren zahlungsbelegen
DE10012367A1 (de) * 2000-03-14 2001-09-27 Leicher Gmbh & Co Banknotenverarbeitungsmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
IT953716B (it) 1973-08-10
GB1369537A (en) 1974-10-09
FR2133941A1 (de) 1972-12-01
FR2133941B1 (de) 1975-06-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2119491A1 (de) System zur Verteilung von Werteinheiten
DE69420629T2 (de) Automat für Transaktionen mit Dokumenten
DE69014817T2 (de) System zum Bezahlen oder Transferieren von Informationen mit einer als Geldbörse dienenden elektronischen Speicherkarte.
DE3644302C2 (de) Postaufgabevorrichtung
DE3445734C2 (de)
DE3526678A1 (de) Verfahren zum begeben oder behandeln von scheckkarten und vorrichtung zum ausstellen von scheckkarten
EP1516295B1 (de) Vorrichtung und verfahren für die bearbeitung von banknoten
DE2020031A1 (de) Einrichtung zum selbsttaetigten Einzahlen und Abheben von Bargeld auf ein bzw.von einem Konto
DE2911312A1 (de) Geldumtauschvorrichtung
DE112009001618T5 (de) Vorrichtung und Verfahren für die Rücknahme leerer Getränkebehälter
DE10049436A1 (de) Verfahren für die Bearbeitung von Blattgut
DE3114669A1 (de) Geraet und verfahren zum personalisieren von schecks
DE2127815A1 (de) Vorrichtung zur Ausgabe von Geldsummen
DE2318263A1 (de) Faelschungssicheres kontrollverfahren fuer legitimierungen
WO2002029737A2 (de) Verfahren für die bearbeitung von blattgut
DE2430344A1 (de) Vorrichtung zum hinterlegen eines gegenstandes
WO2002031781A2 (de) Verfahren und vorrichtung für die annahme von blattgut
DE3528199C2 (de)
DE3781717T2 (de) Geraet zum deponieren von umschlaegen mit dokumentenlesevorrichtung.
DE2302020A1 (de) Ausgabesystem zur automatischen ausgabe von geld oder dergl
DE3431205A1 (de) Ueberwachtes geldhandhabungssystem
DE3412695A1 (de) Geraet zur entgegennahme und ausgabe von wertscheinen
DE3008666A1 (de) System zur abwicklung und erfassung von kassengeschaeften
EP0829826B1 (de) Automat für das Herstellen von Wertdokumenten
DE2551918B2 (de) Verkaufsautomat zur Ausgabe von zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen in Dienstleistungsautomaten dienenden, insbesondere kartenförmigen Zahlungsmitteln