DE2119316C2 - Hebebühne - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Hebebühne, insbesondere für Fahrzeuge, mit zwei Paaren von Tragsäulen, entlang
denen eine Plattform zum Heben und Senken geführt ist, mit jeweils einem an einer der Säulen eines
Säulenpaares angelenkten Antriebszylinder, mit Rollen für die Führung von jeweils zwei Kettenpaaren, die den
Paaren von Tragsäulen zugeordnet sind und von denen jeweils eine über eine Rolle eines der Antriebszylinder
geführt ist und mit ihrem einen Ende mit der Plattform verbunden ist, während die andere Kette des Kettenpaares
so über Rollen geführt ist, daß sie die Plattform in horizontaler Lage nachführt.,
Derartige Hebebühnen werden u. a. verwendet, wenn an Fahrzeugen Arbeiten zu verrichten sind oder
Fahrzeuge platzsparend geparkt werden sollen. Bei einer bekannten Hebebühne dieser Art (FR-PS
83 686) sind die die Standsäulen so angeordnet, daß die Plattform nicht aus dem Bereich der Standsäulen
überkragt. Dadurch sind die abgestellten Fahrzeuge von den Seiten her nur beschränkt zugänglich.
Es sind zwar bereits Hebebühnen bekannt (FR-PS
12 53 383 und DE-AS 10 69 361), bei denen die Plattform
s über die Standsäulen auskragt. Diese Konstruktionen haben aber den Nachteil, daß die Führungen entlang der
Säulen sehr schwer ausgebildet werden müssen und entsprechend schwer zu betätigen sind.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Hebebühne mit einer von Ketten geführten Plattform so auszubilden,
daß bei Verwendung einer über die Standsäulen auskragenden Plattform in die Gleitführungen vergleichsweise
geringe Kräfte eingeleitet werden, um diese Gleitführungen damit aus möglichst leichten
Teilen herstellen zu können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in an sich bekannter Weise die Plattform zur
Aufnahme eines Fahrzeuges mit seinem Schwerpunkt außerhalb der Säulenpaare auskragt, daß am oberen
Ende einer jeden Säule eines Säulenpaares eine Rolle für die nachführende Kette gelagert ist, daß in jeder
Säule eines Säulenpaares jeweils ein Klotz vertikal geführt ist, der jeweils an der Plattform befestigt ist, daß
die nachführende Kette an beiden Klötzen befestigt und über die Rollen und über eine Umlenkrolle am unteren
Ende der von der Auskragung der Plattform entfernt stehenden Säulen zu dem nachgeführten Klotz geleitet
ist und daß die über die Rollen des Antriebszylinders geführte Kette von ihrer Befestigung an der Säule über
eine Rolle am oberen Ende der Säule zum Klotz der Plattform geführt ist.
Damit wird erreicht, daß die Führungen in Form der Stange und des Klotzes, an dem die Plattform befestigt
ist. im wesentlichen keinen Reibungskräften ausgesetzt sind und daher leicht ausgeführt werden können.
Um sicherzustellen, daß die rechte und die ΙίηΊε Seite
eines Fahrzeuges gleichzeitig um gleiche Beträge angehoben bzw. abgesenkt wird, ist gemäß einer
Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Rollen in den beiden Säulen der Säulenpaare in an sich
bekannter Weise auf einer gemeinsamen Achse befestigt sind.
In Weiterbildung des Erfindungsgedankens sind an Diagonalstreben, die das untere Ende der von der
Auskragung der Plattform abgewendeten Säulen mit dem oberen Ende der zweiten Säulen verbinden,
zweckmäßigerweise die Antriebszylinder angeordnet. Mit einer derartigen Anordnung kann die Länge bzw.
der Hubweg des Antriebszylinders beliebig bemessen werden, ohne daß dadurch die Bauhöhe der Hebebühne
beeinträchtigt wird. Je weiter man die Säulen auseinanderstellt, desto schräger kann man den Antriebszylinder
legen, und desto länger kann seine Baulänge und sein Hub sein.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, das in der
Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Hebebühne, in der mit
ausgezogenen Linien ein Fahrzeug vor dem Anheben
jo und mit gestrichelten Linien ein Fahrzeug nach dem
Anheben dargestellt ist,
F i g. 2 in perspektivischer Ansicht das mechanische System zum Anheben und Absenken der Plattform der
Hebebühne nach F i g. 1,
F i g. 3 einen senkrechten Schnitt entlang einer Seite der Hebebühne mit einer Ansicht des Hebemechanismus,
Fig.4 in teilweise gebrochener Darstellung eine
!perspektivische Ansicht des oberen Teiles der Hebe-
:bühnegemäßFjg.3,
Fig.5 in teilweise gebrochener Darstellung eine !perspektivische Ansicht des unteren Teiles der Heberbühne
gemäß F i g. 3,
F i g. 6 einen Schnitt entlang der Linie 6-6 in F i g. 5,
Fig.7 eine Draufsicht auf Einzelheiten einer der Sicherheit dienenden Verriegelungseinrichtung innerihalb
der Hebebühne,
Fig.8 einen Schnitt durch die Verriegelungseinrichtung
entlang der Linie 8-8 in F i g. 7, und
F i g. 9 einen Schnitt durch die Verriegelungseinrichtung entlang der Linie 9-9 in F i g. 7.
Mit der in Fig. I gezeigten Hebebühne kann ein Fahrzeug 10, beispielsweise ein Kraftfahrzeug, von
einer mit ausgezogenen Linien dargestellten unteren Lage in eine mit gestrichelten Linien dargestellte obere
Lage angehoben werden. Während dieses Hebevorganges behält eine Plattform 12, auf der das Fahrzeug 10
'steht, ihre horizontale Lage bei. Sowohl während des
!Hebevorganges als auch danach wird das Fahrzeug nur an einer Seite seines Schwerpunktes 14 abgestützt.
!Hierfür weist die Hebebühne an jeder Seite zwei vertikale Säulen 16 und 18 auf, die jeweils so gegenüber
der Plattform 12 ausgerichtet sind, daß, wenn ein ,Fahrzeug sich auf der Plattform 12 befindet, jede der
rSäulen 16 und 18 vor dem Schwerpunkt 14 des {Fahrzeuges 10 liegt.
Die Säulen 16 und 18 sind jeweils fest mit einem iBodenteil 20 verbunden, welches sich entsprechend
.Fig. 1 in Richtung auf den rückwärtigen Teil des Fahrzeuges 10 bis über einen Punkt erstreckt, der unter
dem Schwerpunkt 14 des Fahrzeuges 10 liegt, wodurch sich eine stabile Lage für das Fahrzeug ergibt. Ein
oberer horizontal verlaufender Querträger 22 ist fest ,zwischen den oberen Enden der Säulen 16 und 18
verankert, während eine Diagonalstrebe 24 fest zwischen dem Bodenteil 20 und dem oberen Querträger
22 angeordnet ist. um die mechanische Belastbarkeit der Hebebühne zu verstärken.
Das in F i g. 2 dargestellte Trägergerüst dient zur vertikalen Verschiebung der Plattform 12, die eine
flache Wanne 25 aufweist, welche von einem Paar horizontaler Trägerteile 26 und 28 abgestützt wird.
Diese Trägerteile 26, 28 sind fest mit einem Paar senkrecht dazu angeordneter, longitudinal Trägerteile
30 und 32 verbunden. Wenn die Hebebühne sich in ihrer untersten Lage befindet, ermöglicht eine geneigte
Rampe 33 das Auffahren auf die leicht angehobene Plattform 12.
Die flache Wanne 25 weist Ausnehmungen 34 und 36 oder entsprechende Vorsprünge auf, von denen die
Räder des Fahrzeuges festgehalten werden. Die in F i g. 2 dargestellte Ausführungsform mit einer flachen
Wanne 25 eignet sich besonders für Hebebühnen, die zum Übereinanderparken von Fahrzeugen dienen, da
die flache Wanne 25 öl; Schmierfett, Schmutz oder anderes, das vom oberen Fahrzeug herunterfällt, sicher
auffängt Für den Fall, daß die Hebebühne für Reparaturarbeiten verwendet werden soll, kann die
flache Wanne 25 beispielsweise durch ein Paar sich längs erstreckender, parallel verlaufender Rinnen
ersetzt werden, von denen jede zwei Räder des Fahrzeuges aufnimmt. Diese Rinnen sind mit den
horizontal verlaufenden Trägerteilen 26 und 28 ähnlich mit der flachen Wanne 25 verbunden.
Bei Verwendung der durchgehenden flachen Wanne 25 ist es vorteilhaft, wenn drei Seiten von Wandteilen
38,40 und 42 umgeben werden, weiche sicherstellen, daß das Fahrzeug nicht über die Wanne 25 hinausfahrt,
wenn es auf die Plattform 12 gefahren wird. Gleichzeitig !,teilen die Wandteile 38, 40 und 42 Verstärkungen für
die flache Wanne 25 dar.
In den F i g. 3 bis 6 ist der Mechanismus zum Anheben
der Plattform 12 dargestellt. Der in diesen Figuren gezeigte Mechanismus befindet sich auf einer Seite der
Hebebühne. Ein identischer Mechanismus ist auf der
κι anderen Seite der Hebebühne vorgesehen. Die Säulen
16 und 18, die Querträger 22 und die Diagonalstreben 24 sind als rechteckförmige Hohlteile ausgebildet, so daß
die Gerüstteile den hier zu beschreibenden Hebemechanismus umschließen können.
Innerhalb der als Gerüstteil wirkenden Diagonalstrebe 24 ist ein einziger hydraulischer Antriebszylinder 44
angeordnet, der mitteis eines Stiftes 46 mit der Wand der Diagonalstrebe 24 verbunden ist. Der Antriebszylinder
44 ist um die horizontale Längsachse dieses Stiftes 46 frei drehbar. Wenn ein hydraulisches Druckmittel in
den Zylinder 44 gepumpt wird, wird sich der Zylinderraum ändern und eine Kolbenstange 48 in den
Zylinder 44 ziehen. Ein Gabelkopf 50 ist fest mit dem äußeren Ende der Kolbenstange 48 verbunden und trägt
,über einen Achsstift 52 eine Rolle 54, die eine Kette 56
führt. Hierfür wird vorzugsweise eine Lamellenkette verwendet, da sie das halbe Gewicht des Fahrzeuges
bewältigen muß. Die Kette 56 ist zweckmäßigerweise an der Diagonalstrebe 24 mit einem Befestigungsstift 58
derart befestigt, daß das eine Ende der Kette 56 fest mit dem oberen Teil der Diagonalstrebe 24 verbunden ist.
Ausgehend von dieser Befestigung 58 läuft die Kette 56 ,um die Rolle 54 zu einer zweiten Rolle 60, die sich um
einen Stift 62 dreht, welcher wiederum von einem Paar Auskragungen 64 gehalten wird, die fest mit dem oberen
Querträger 22 verbunden sind.
Die Rolle 60 ist zwischen den Auskragungen 64 frei um eine horizontale Längsachse drehbar und die Kette
,56 läuft von dieser Rolle 60 senkrecht nach unten zu einem Klotz 66. Die Befestigung an dem Klotz 66 ist
dadurch einstellbar, daß die Kettenlänge zwischen der .Rolle 60 und dem Klotz 66 durch die Verstellung einer
Mutter 68 verändert werden kann. Diese Veränderung geschieht dadurch, daß die Mutter auf einem fest mit
-dem Ende der Kette 56 verbundenen Gewindebolzen 70 eingestellt wird.
Eine in horizontaler Richtung verlaufende Kette 72 ist in gleicher Weise einstellbar mit dem Klotz 66
verbunden, wobei die Einstellung durch Drehen einer
so Mutter 74 auf einem Gewindebolzen 76 geschieht, der starr mit dem Ende der Kette 72 verbunden ist. Die zur
horizontalen Stabilisierung dienende Kette 72 erstreckt sich von dem Klotz 66 nach oben zu einer Rolle 78, die
drehbar auf dem Stift 62 gelagert ist. Die Rolle 78 und die Rolle 60 sind auf dem Stift 62 gegeneinander frei
beweglich. Von der Rolle 78 aus erstreckt sich die Kette 72 in horizontaler Richtung zu einer zweiten Rolle 80,
die drehbar auf einem Achsstift 82 gelagert ist, der in einem weiteren Paar Auskragungen 84 sitzt, welches
fest mit dem oberen Querträger 22 verbunden ist. Von hier aus läuft die Kette 72 von der Rolle 80 nach unten
zu einer Umlenkrolle 86, die starr mit einem Achsstift 88 verbunden ist. Der Achsstift 88 ist drehbar an einer
Auskragung 90 gelagert, die starr mit dem Bodenteil 20 verbunden ist. Nach der Umlenkrolle 86 erstreckt sich
die Kette 72 wieder nach oben zu einem Klotz 92, an dem das Ende der Kette 72 mittels eines Bolzens 96
einstellbar befestigt ist, wobei der Bolzen 96 mit einem
Gewinde für eine Mutter 94 zur Einstellung des Kettenendes versehen ist,
Die Klötze 66 und 92 sind jeweils zum Anheben und Stabilisieren der Plattform 12 und damit des Fahrzeuges
10 mit der Plattform 12 verbunden. Der Klotz 92 ist mittels eines Bolzens 98 an dem Trägerteil 30 auf der
einen Seite der Hebebühne befestigt. Auf der gegenüberliegenden Seite der Hebebühne ist ein gleichartiger
Klotz 92 an dem Trägerteil 32 befestigt. Analog hierzu ist der Klotz 66 über eine Platte 100 starr mit dem
Trägerteil 30 verbunden. Die Innenfläche der Säulen 16 und 18 weisen einen länglichen Schlitz auf, so daß sich
der Klotz 92 frei in vertikaler Richtung innerhalb der Säule 16 und der Klotz 66 innerhalb der Säule 18
bewegen können. Der Klotz 92 wird während dieser vertikalen Bewegung durch eine Stange 102 geführt, die
an dem oberen Querträger 22 und dem Bodenteil 20 befestigt ist, und die durch ein Loch 104 im Klotz 92
hindurchtritt. Der Klotz 66 wird während seiner senkrechten Bewegung innerhalb der Säule 18 durch
eine Rolle 106 geführt, die drehbar auf einer Achse 108 gelagert ist. welche wiederum am Klotz 66 mittels
Auskragungen 110 befestigt ist. Die Rolle 106 wirkt mit
einer dem Schlitz in der Säule 18 gegenüberliegenden Führungsschiene 112 zusammen. Eine gleichartige Rolle
106 wirkt mit einer gleichartigen Schiene 112 in jeder der beiden Säulen 18 zusammen, so daß die Rollen 106
die Plattform und die Trägerteile 26,28,30 und 32 daran
hindern, sich in seitlicher horizontaler Richtung zwischen den Säulen 18 zu bewegen.
In entsprechender Weise verhindert die Bewegung der Klötze 92 längs der vertikalen Stangen 102 in jeder
der beiden Säulen 16 eine longitudinal und seitlich horizontale Bewegung des vorderen Endes der Plattform
12.
Die Plattform 12 und das auf ihr ruhende Fahrzeug 10 werden durch die Hebebühne auf folgende Weise
angehoben:
Der Antriebszylinder 44 wird durch ein Druckmittel derart mit Druck versorgt, daß er die Kolbenstange 48
und den mit ihr verbundenen Gabelkopf 50 gegen den Antriebszylinder 44 zieht. Die mit ihrem einen Ende bei
58 befestigte Kette 56 läuft über die Rolle 60 und zieht den Klotz 66 nach oben. Da der Klotz 66 fest mit dem
Trägerteil 30 der Plattform 12 verbunden ist. wird die Plattform 12 in der Säule 18 nach oben gehoben. Da
jeder der Diagonalstreben 24 einen gleichen Mechanismus aufweist, wird die Plattform 12 auf beiden Seiten
gleichmäßig angehoben. Das Anheben der Plattforrr. 12 mit dem darauf befindlichen Fahrzeug iö würde, da der
Schwerpunkt 14 hinter der Säule 18 liegt, dazu führen,
daß das Fahrzeug und die Plattform sich leicht schräg stellen, so daß das Vorderteil höher als das Hinterteil
der Plattform 12 angehoben wird. Die mit den Klötzer» 66 und 92 verbundene Kette 72 erlaubt aber dem Klotz
92 nur. sich in der gleichen Geschwindigkeit nach oben zu bewegen, wie der Klotz 66 (durch Einwirkung einer
nach unten gerichteten Kraft auf den Klotz 92). Da jede senkrecht nach oben gerichtete Bewegung des Klotzes
92 eine von der Rolle 80 ausgehend vertikal nach unten gerichtete und damit eine bezüglich der Rolle 78 vertikal
nach oben gerichtete Bewegung der Kette bewirkt, werden die Plattform 12 und das Fahrzeug 10 durch die
auf den Klotz 66 einwirkende Kette 72 angehoben und während des Hebevorganges durch die Wirkung der
Kette 72 auf die Klötze 66 und 92 in horizontaler Ausrichtung gehalten.
Um sicherzustellen, daß die rechte und die linke Seite
des Fahrzeuges 10 gleichzeitig und um gleiche Beträge angehoben bzw. abgesenkt werden, werden die
entsprechenden Achsstifte 88 der Umlenkrollen 86 durch eine gemeinsame Achse 114 miteinander
verbunden, so daß die Umlenkrollen 86 sich miteinander gemeinsam drehen. Damit verhindern die Ketten 72 auf
jeder Seite der Hebebühne eine Bewegung der Klötze 66 und 92 auf der einen Seite der Hebebühne, ohne daß
eine gleichartige Bewegung der Klötze 66 und 92 auf der anderen Seite der Hebebühne erfolgt. Die
Bewegung des Fahrzeuges 10 und der diese tragenden Plattform 12 wird dadurch so begrenzt, daß während
des Hebevorganges die horizontale Ausrichtung der Plattform und damit des Fahrzeuges sowohl in Längsais
auch in Seitenrichtung srchergestellt ist.
In F i g. 4 ist ein Sicherheitsanschlag 116 zu sehen, der
starr mit dem oberen Ende der Säule 16 verbunden ist, um die obere öffnung der Säule 16, in der sich der Klotz
92 bewegt, abzugrenzen. Für den Fall, daß die Kette 92 reißt, soll der Anschlag 116 den Klotz 92 festhalten,
während er im Normalbetrieb nicht mit dem Klotz 92 in Eingriff kommt, was bedeutet, daß die maximale Höhe
der Plattform 12 erreicht wird, bevor der Klotz 92 an dem Anschlag 116 angreift.
Aus den F i g. 7 bis 9 ist die Wirkungsweise einer der Sicherheit dienenden Verriegelungseinrichtung ersichtlich:
Auf den sich in Längsrichtung erstreckenden Trägerteilen 30 und 32 ist eine Stange 118 drehbar gelagert
angeordnet, die an ihren Enden jeweils mit einem Eingriffsteil 120 verbunden ist. welches eine vorstehende
Lippe 122 aufweist, die in eine Ausnehmung !24 in dem oberen Querträger 22 eingreift. Das Eingriffsteil
120 soll sicherstellen, daß für den Fall, daß das Fahrzeug 10 und die Plattform 12 ihre oberste Stellung erreicht
haben und der hydraulische Druck in den Arbeitszylindern
44 nachläßt, das Fahrzeug 10 wieder abgesenkt wird. Die Stange 118 ist in Drehrichtung des Pfeiles 126
durch ein Paar Federn 128 vorgespannt, die mit ihren beiden entgegengesetzten Enden an der Stange 118 und
den Trägerteilen 30 bzw. 32 befestigt sind. Wenn die Plattform 12 angehoben wird, wirkt die Vorderfläche
130 des Eingriffsteils 120 als Abtastfläche, die in das
rückwärtige Ende des oberen Querträgers 22 eingreift, um das Eingriffsteil 120 in einer in Richtung des Pfeiles
126 entgegengesetzten Richtung zu drehen, wobei die Lippe 122 über den oberen Querträger 22 gleitet. Die
Feder 128 dreht das Eingriffsteil 120, um die Lippe 122 in die Ausnehmung 124 zu bewegen, wobei die Teile in
Eingriff treten, wenn der hydraulische Druck in dem Antriebszylinder 44 nachläßt. Um außer Eingriff mit
dem Eingriffsteil 120 zu gelangen und damit das Fahrzeug absenken zu können, wird die Plattform 12
zuerst angehoben, so daß durch die Drehung der Stange 118 entgegen der Richtung des Pfeiles 126 das
Eingriffsteil 120 in eine Richtung drehen kann, in der das rückwärtige Er *e des oberen Querträgers 22 losgelassen
wird.
Ein in F r g. 2 v. —liter Handgriff 132 ist in dem
Wandteil 42 drehbar angeordnet und bewirkt durch seine Drehung einen Zug an einer in den Ffg.7 und 9
dargestellten Stange 134, die an einem abstehenden Arm eines U-förmigen Hebels 140 angreift, wobei eine
Rückholfeder 138 gespannt wird. Der U-fÖrmige Hebel
140 ist drehbar in einem Paar Auskragungen 142 gelagert, von denen jede fest mit der Stange 118
verbunden ist. Die Drehung des: Hebels 140 ist in der
einen Richtung durch einen Kontakt zwischen den
Enden des Hebels 140 mit der Stange 118 begrenzt, wie
es in F i g. 9 durch gestrichelte Linien dargestellt ist, und es in der anderen Richtung durch einen Kontakt
zwischen einer fest mit dem Hebel 140 verbundenen Fühlstange 144 mit der Stange 118 begrenzt (ausgezogene
Linie· in Fig.9). Die Fühlstange 144 wird sich in
ihrer untersten Stellung, das ist die Stellung, in der sich das Ende des U-förmigen Hebels 140 in Kontakt mit der
Stange 118 befindet, nur drehen, wenn sich kein Fahrzeug-unter der angehobenen Plattform 12 befindet.
Steht aber ein solches Fahrzeug an dem untersten Platz, so stoppt die Fühlstange 144 die Drehung des
U-förmigen Hebels 140, wodurch die Drehung des
Handgriffs 132 nicht zu einem Loslassen des Eingriffsteils 120 führt. Wenn aber die Fühlstange 144 sich in
ihrer untersten Lage dreht, so greifen die oberen Enden des U-förmigen Hebels 140 an der Stange 118 an und die
zusätzliche, durch die Drehung des Handgriffs 132 bewirkte Kraft an der Stange 134 bewirkt, daß die
Stange 118 sich entgegen der Vorspannung der Feder 128 dreht und dabei das Eingriffsteil 120 losläßt. In
diesem Fall kann die Bedienungsperson durch Betätigung eines in Fig.2 gezeigten Hebelarmes 150 das
hydraulische System derart steuern, daß das Druckmittel aus dem Antriebszylinder 44 abgelassen und die
Plattform 12 mit dem Fahrzeug-abgesenkt wird.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Hebebühne, insbesondere für Fahrzeuge, mit zwei Paaren von Tragsäulen, entlang denen eine
Plattform zum Heben und Senken geführt ist, mit jeweils einem an einer der Säulen eines Säulenpaares
angelenkten Antriebszylinder, mit Rollen für die Führung von jeweils zwei Kettenpaaren, die den
Paaren von Tragsäulen zugeordnet sind und von denen jeweils eine über eine Rolle eines der
Antriebszylinder geführt ist und mit ihrem einen Ende mit der Plattform verbunden ist, und mit ihrem
anderen Ende mit einer Säule eines Säulenpaares verbunden ist, während die andere Kette des
Kettenpaares so über Rollen geführt ist. daß sie die Plattform in horizontaler Lage nachführt, dadurch
gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Plattform (12) zur Aufnahme eines Fahrzeuges (10) mit seinem Schwerpunkt (14)
außerhalb der Säuionpaare auskragt, daß am oberen Ende einer jeden Säule (16, 18) eines Säulenpaares
eine Rolle (78, 80) für die nachführende Kette (72) gelagert ist, daß in jeder Säule (16, 18) eines
Säulenpaares jeweils ein Klotz (66, 92) vertikal geführt ist, der jeweils an der Plattform (12) befestigt
ist, daß die nachführende Kette (72) an beiden Klötzen (66,92) befestigt und über die Rollen (78,80)
und über eine Umlenkrolle (86) am unteren Ende der von der Auskragung der Plattform (12) entfernt
stehenden Säulen (16) zu dem nachgeführten Klotz (92) geleitet ist und daß die über die Rolle (54) des
Antriebszylinders (44, 48) geführte Kette (56) von ihrer Befestigung (58) an der Säule (18) über eine
Rolle (60) am oberen Ende der Säule (18) zum Klotz (66) der Plattform (12) geführt ist.
2. Hebebühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umlenkrnllen (86) in den beiden Säulen (16) der Säulenpaare in an sich bekannter
Weise auf einer gemeinsamen Achse (114) befestigt sind.
J. Hebebühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an Diagonalstreben (24), die das untere Ende der von der Auskragung der Plattform (12)
abgewendeten Säulen (16) mit dem oberen Ende der zweiten Säulen (18) verbinden, die Antriebszylinder
(44,48) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: KEIL, R., DIPL.-PHYS. DR.PHIL.NAT. SCHAAFHAUSEN, L |
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